So würde ich 2026 eine Consumer-Brand launchen

mit Diana zur Löwen, Content Creatorin, Business Angel und Mitgründerin von artem oral care

20. Oktober 2026 · 84 Min

Zusammenfassung

Diana zur Löwen zeigt ihr Consumer-Playbook: verstaubtes Drogerieregal statt neuer Erfindung, selbst gedrehte Ads, guter fünfstelliger Monatsumsatz mit artem und 25.000 Euro pro Angel-Ticket.

Diana zur Löwen im Gespräch im Founder-Mode-Studio

19 Monate nach ihrer ersten Folge sitzt Diana zur Löwen wieder bei Feliks, diesmal in München. Dazwischen hat sie artem oral care gegründet, erst mit einem Supplement fürs orale Mikrobiom gestartet und dann auf Zahnpasta, Zahnseide und Schallzahnbürsten umgeschwenkt. Ihr Argument: Du musst für eine neue Marke nichts Neues erfinden. Es reicht, ein Regal zu finden, in dem seit Jahrzehnten dieselben Konzerne dieselben Produkte verkaufen, ohne Design und ohne neue Inhaltsstoffe. Zahnpflege, Waschmittel oder Intimpflege sind solche Regale.

Dann geht es um die Zahlen. artem ist seit Oktober/November mit dem aktuellen Produkt live, macht einen guten fünfstelligen Monatsumsatz, etwa ein Drittel der Kunden kauft wieder, und die Zahnpasten kosten 17,90 und 19,90 Euro im Shop. Weil eine einzelne Zahnpasta den Versand nicht trägt, arbeitet das Team mit Sets und Bundles, um den Warenkorb zu erhöhen und sich die Kundenakquise über Meta leisten zu können.

Feliks Eyser lacht im Gespräch mit Diana zur Löwen

Der Kern der Folge ist Dianas Content-Handwerk. Einer der besten Werbespots zeigt kein Gesicht, sondern ein kaffeeverfärbtes Ei, an dem die Enzyme der Zahnpasta erklärt werden. Sie beschreibt, wie sie virale Formate anderer Brands auf artem überträgt, wie Störer, Gruselzähne und Vorher-Nachher-Bilder als Hook funktionieren, warum Werbung nicht nach Werbung aussehen darf und warum in vielen ihrer besten Ads das Produkt gar nicht zu sehen ist. Beim Thema Building in Public ist sie skeptisch: Founder-Content zieht eher Gründer an als Zahnpasta-Käufer.

Zum Schluss sprechen die beiden über Preise in Deutschland (Bodyspray für 4,95 Euro in der Drogerie, Zahnpasta online schwer verkäuflich), über den Auftritt bei der Höhle der Löwen, der eine fünfstellige Zahl an Neukunden gebracht hat, und über Dianas Angel-Strategie: meistens 25.000 Euro pro Ticket, am liebsten Pre-Launch und unter 5 Millionen Bewertung. Am Ende geht es um die Frage, wie viel Privatleben eine Creatorin ins Netz stellen sollte.

Worüber am meisten gesprochen wurde

Anteil an der Gesprächszeit, berechnet aus den Kapitel-Längen (ohne Intro).
Creator & Personal Brand
32 % · 26 Min
Content, Ads & Reichweite
26 % · 21 Min
Markenaufbau & Produkt
21 % · 17 Min
Angel Investing
12 % · 10 Min
Preise & Handel
9 % · 8 Min
Gesprächsverlauf

Kapitel

  1. 00:00Trailer & IntroIntro
  2. 01:3519 Monate später: Vom Supplement fürs orale Mikrobiom zur eigenen ZahnpastaMarkenaufbau & Produkt
  3. 06:10Das verstaubte Drogerieregal: Warum du für eine neue Marke nichts Neues erfinden musstMarkenaufbau & Produkt
  4. 16:16artem in Zahlen: Ein guter fünfstelliger Monatsumsatz und wie viele Kunden wiederkommenMarkenaufbau & Produkt
  5. 18:43Einer der besten Werbespots ist ein Ei: Wie Diana ihre Ads selbst drehtContent, Ads & Reichweite
  6. 27:55Werbung, die nicht nach Werbung aussieht: Störer, Gruselzähne und kein Produkt im BildContent, Ads & Reichweite
  7. 35:13Building in Public: Warum Founder-Content eher Gründer als Kunden anziehtCreator & Personal Brand
  8. 40:13Creatorin, Gründerin, Investorin: Warum Diana heute mehr auf Community setzt als auf ReichweiteCreator & Personal Brand
  9. 47:07Bodyspray für 4,95 Euro: Warum Preise in Deutschland für Consumer-Brands so schwierig sindPreise & Handel
  10. 54:38Die Höhle der Löwen: Warum Diana als frühere Gastlöwin jetzt selbst gepitcht hatContent, Ads & Reichweite
  11. 59:3725.000 Euro pro Ticket: Warum Diana am liebsten unter 5 Millionen Bewertung investiertAngel Investing
  12. 01:09:38Was Diana neuen Creatorn rät: Wie viel Privatleben gehört ins Netz?Creator & Personal Brand

Key Learnings

  1. 1

    Such dir ein verstaubtes Regal statt einer neuen Erfindung

    Diana geht fast täglich in die Drogerie und schaut, in welchen Regalen seit Jahrzehnten dieselben Konzerne dieselben Produkte verkaufen, ohne gutes Design und ohne neue Inhaltsstoffe. Zahnpflege, Waschmittel und Intimpflege sind solche Kategorien. Dort kannst du mit moderneren Inhaltsstoffen und schönerem Design antreten, ohne ein neues Produkt erfinden zu müssen.

    06:10 · Das verstaubte Drogerieregal: Warum du für eine neue Marke nichts Neues erfinden musst
  2. 2

    Starte mit dem Produkt, das jeder sowieso braucht

    artem wollte zuerst mit einem Supplement fürs orale Mikrobiom als Erste in Deutschland starten. Das war zu nischig. Jetzt steht die Zahnpasta vorn, denn jeder muss Zähne putzen, die Tube ist Ende des Monats leer und die Kunden kommen wieder. Dianas Learning: Wer etwas ganz Neues erfinden will, macht es sich nur kompliziert.

    06:10 · Das verstaubte Drogerieregal: Warum du für eine neue Marke nichts Neues erfinden musst
  3. 3

    Erhöhe den Warenkorb mit Sets und Bundles

    Eine einzelne Zahnpasta trägt den Versand nicht. Deshalb hat artem lange daran gearbeitet, in Sets und Bundles zu verkaufen und so den Average Order Value zu erhöhen. Wer weiß, dass ein Kunde mehr ausgibt, kann sich höhere Customer Acquisition Costs bei Meta leisten, wo die Kosten pro Kunde steigen, sobald die Fans abgegrast sind.

    16:16 · artem in Zahlen: Ein guter fünfstelliger Monatsumsatz und wie viele Kunden wiederkommen
  4. 4

    Dreh deine Ads selbst und erkläre visuell

    Einer der besten artem-Spots zeigt ein kaffeeverfärbtes Ei, an dem Diana erklärt, wie die Enzyme Verfärbungen lösen. Ihr Gesicht kommt darin nicht vor. Sie schaut, welcher Zahngesundheits-Content viral geht, und repliziert ihn für artem, etwa die lila Whitening-Strips mit ehrlichen Rezensionen als Einstieg. Diese ersten Learnings macht sie selbst, bevor sie 30 UGC-Creator einbucht, denn nur dann kann sie andere gut briefen.

    18:43 · Einer der besten Werbespots ist ein Ei: Wie Diana ihre Ads selbst dreht
  5. 5

    Baue einen Störer in die erste Sekunde

    Damit Leute nicht weiterswipen, braucht das Video etwas, das nicht natürlich wirkt: eine Creatorin, die beim Reden einen Make-up-Pinsel kämmt, Gruselzähne mit viel Plaque oder Vorher-Nachher-Bilder. Danach erklärt Diana, wie so etwas entsteht und wie man es besser hinbekommt. Die Hook-Rate und die Hold-Rate analysiert das Team mit Tools, leichte Zooms und Visualisierungen halten die Leute im Video.

    27:55 · Werbung, die nicht nach Werbung aussieht: Störer, Gruselzähne und kein Produkt im Bild
  6. 6

    Lass Werbung nicht nach Werbung aussehen

    Sobald Zuschauer spüren, dass gleich etwas verkauft wird, schalten sie ab. Diana beginnt deshalb persönlich, etwa mit dem Gefühl, das sie von Kaffee bekommt, und führt die Leute erst dann zum Produkt. In vielen ihrer besten Ads hält sie die Zahnpasta nicht einmal in der Hand und nennt die Marke nicht, sondern sagt nur, dass sie das Produkt mitentwickelt hat. Die Neugier bringt die Leute dann selbst zum Klicken.

    27:55 · Werbung, die nicht nach Werbung aussieht: Störer, Gruselzähne und kein Produkt im Bild
  7. 7

    Entscheide, ob die Person oder das Produkt der Held ist

    Founder-Content zieht Leute an, die selbst gründen wollen, nicht Leute, die Zahnpasta kaufen. Diana und ihre Mitgründerin haben deshalb den TikTok-Kanal Zahnbeauties gestartet. Ein Video über den Hero-Inhaltsstoff Nano-Hydroxylapatit hat dort über 100.000 Views bekommen und wurde oft gespeichert. Frag dich also: Willst du eine Personal Brand aufbauen oder Social Media nutzen, um dein Produkt zum Helden zu machen?

    35:13 · Building in Public: Warum Founder-Content eher Gründer als Kunden anzieht
  8. 8

    Investiere als Angel früh und unter 5 Millionen Bewertung

    Diana investiert meistens 25.000 Euro pro Startup, am liebsten Pre-Launch und bei einer Bewertung unter 5 Millionen. Ihre Rechnung: Bei 10 Millionen Einstieg muss die Firma 100 Millionen wert werden für ein 10x, bei zwei oder drei Millionen Einstieg ist der Multiple viel größer. Consumer-Brands bevorzugt sie, weil sie dort ihre Reichweite einbringen kann; AI-Runden mit 15 Millionen Pre-Seed kann sie als Angel schlecht einschätzen.

    59:37 · 25.000 Euro pro Ticket: Warum Diana am liebsten unter 5 Millionen Bewertung investiert

Meistgesehener Clip zur Folge

Nicht jede Marke braucht Building in Public. Content kostet zwei, drei Stunden am Tag. Gute Produkte dürfen für sich sprechen. Und manche Marken dürfen ruhig ein bisschen anonymer bleiben. Diana zur Löwen im Founder Mode Podcast.

5.360 Aufrufe auf Instagram · Stand 22.10.2026Auf Instagram ansehen ↗

Zahlen aus der Folge

guter fünfstelliger Monatsumsatz
Umsatz von artem pro Monat
ca. ein Drittel
Kunden, die wieder kaufen
17,90 € / 19,90 €
Preis der beiden artem-Zahnpasten im Shop
4,95 €
Preis der DZL-Bodysprays in der Drogerie
über 100.000 Views
TikTok-Video über Nano-Hydroxylapatit auf dem Kanal Zahnbeauties
fünfstellige Anzahl
Neukunden nach der Höhle der Löwen
25.000 €
typisches Angel-Ticket von Diana
unter 5 Mio. €
bevorzugte Bewertung beim Einstieg

Zitate

Diana zur Löwen lacht
„Ich glaube, generell sind so viele Nischen interessant, die einfach über Jahrzehnte so ein bisschen vergessen wurden.“
Diana zur Löwen
„… ganz wichtig ist einfach dieses Native, also dass eine Werbung nicht aussieht wie eine Werbung …“
Diana zur Löwen
„… viel dieser Founder-Content, der zieht ja auch Leute an, die Founder werden wollen. Und nicht Leute, die Zahnpasta kaufen wollen …“
Diana zur Löwen
„Also gründen ist einfach nicht leicht. Und man macht dies aber auch nicht einfacher, wenn man halt schon auf so einer hohen Bewertung irgendwie eine Runde raised, dass man da dann vielleicht gar nicht rein wächst …“
Diana zur Löwen
„… Die Reichweite ist am allerwichtigsten, aber viel wichtiger ist auf jeden Fall die Community.“
Diana zur Löwen

Über den Gast

Diana zur Löwen

Diana zur Löwen

Content Creatorin, Business Angel und Mitgründerin von artem oral care · artem oral care, DZL Creations GmbH

Diana zur Löwen ist seit rund 15 Jahren Content Creatorin und spricht auf Instagram, TikTok und YouTube über Finanzen, Startups und Beauty. 2025 hat sie in Berlin zusammen mit ihrer Mitgründerin Rebecca artem oral care gegründet: Zahnpflege nach Skincare-Prinzipien mit Nano-Hydroxylapatit, entwickelt mit Zahnärztinnen und hergestellt in Deutschland. Mit ihrer Marke DZL verkauft sie außerdem Bodysprays und Düfte bei dm und Rossmann. Als Business Angel investiert sie meist 25.000 Euro pro Startup, bevorzugt in Consumer-Brands mit einer Bewertung unter 5 Millionen Euro; bei der Höhle der Löwen saß sie früher selbst als Gastlöwin und hat dort 2026 mit artem gepitcht.

Häufige Fragen

Was ist artem oral care?

artem oral care ist eine Zahnpflegemarke, die Diana zur Löwen 2025 in Berlin mit ihrer Mitgründerin Rebecca gegründet hat. Die Zahnpasten setzen auf Nano-Hydroxylapatit, das kleine Risse im Zahnschmelz glättet, verzichten auf Stoffe wie Titandioxid und Mikroplastik und werden mit Zahnärztinnen entwickelt und in Deutschland hergestellt. Neben Zahnpasta verkauft artem Zahnseide und Schallzahnbürsten.

Wie viel Umsatz macht artem?

In der Folge sagt Diana, dass artem mit dem aktuellen Produkt seit Oktober/November live ist und einen guten fünfstelligen Monatsumsatz macht. Etwa ein Drittel der Kunden kauft wieder. Die beiden Zahnpasten kosten 17,90 und 19,90 Euro im Shop.

Wie macht Diana zur Löwen Werbung für artem?

Diana dreht viele Ads selbst, teilweise ohne ihr Gesicht. Einer der besten Spots zeigt ein kaffeeverfärbtes Ei, an dem sie die Wirkung der Enzyme erklärt. Sie arbeitet mit Störern und Gruselzähnen als Hook, lässt Werbung nicht nach Werbung aussehen und zeigt in vielen Ads das Produkt gar nicht, damit die Neugier die Leute zum Klicken bringt.

Wie investiert Diana zur Löwen als Business Angel?

Diana investiert meistens 25.000 Euro pro Startup, am liebsten Pre-Launch und bei einer Bewertung unter 5 Millionen Euro. Aktuell liegt ihr Fokus eher auf Consumer-Themen als auf AI, weil sie dort ihre Reichweite und ihre eigene Story einbringen kann. Zu ihren neueren Investments gehören ein Kokoswasser-Getränk, eine softwarebasierte Hausverwaltung und ein Haarwachstums-Supplement.

Was hat der Auftritt bei der Höhle der Löwen für artem gebracht?

Diana war früher selbst Gastlöwin in der Sendung und hat 2026 mit artem und der Zahnärztin Julia von Wolff gepitcht. Nach der Ausstrahlung hat artem eine fünfstellige Anzahl an Neukunden gewonnen, viel Presse bekommen und neue Kundengruppen erreicht. Ob es einen Deal gab, verrät die Folge nicht.

Lohnt sich Building in Public für eine Consumer-Brand?

Diana ist hin- und hergerissen. Content zu machen kostet zwei, drei Stunden am Tag und lenkt davon ab, erst einmal ein richtig gutes Produkt zu bauen. Founder-Content zieht außerdem eher Leute an, die selbst gründen wollen, als Kunden. Ihre Empfehlung: Abwägen, ob du eine Personal Brand aufbauen oder Social Media nutzen willst, um dein Produkt zum Helden zu machen.

Erwähnt in der Folge

Firmen, Personen und Produkte aus dem Gespräch
  • artem oral careFirmaDianas Zahnpflegemarke, um die sich die ganze Folge dreht.
  • Die Höhle der LöwenSendungDiana war früher Gastlöwin und hat jetzt selbst mit artem gepitcht.
  • DZLFirmaDianas Bodyspray-Marke, für 4,95 Euro in der Drogerie.
  • KlarToolE-Commerce-Analytics-Tool, mit dem artem Hook- und Hold-Rate der Ads analysiert.
  • YukaToolApp zum Scannen von Inhaltsstoffen; viele Zahnpasten schneiden dort rot ab.
  • Bears with BenefitsFirmaSupplement-Gummibärchen; Feliks zitiert Gründerin Marlena Hien zu Oral Care und Retail.
  • SnocksFirmaSocken-Brand; laut Feliks ist Offline-Retail mit 2 % Umsatz ihr profitabelster Kanal.
  • SuperchatFirmaBeispiel für Building Underground: 10.000 Kunden ohne Instagram und Konferenzen.
  • MarvisProduktZahnpasta, die über Design und Geschmack verkauft, nicht über Inhaltsstoffe.
  • everdropFirmaBeispiel, wie man ein verstaubtes Regal (Putzmittel) moderner macht.
  • Frank ThelenPersonLöwe, den Diana früher auf YouTube interviewt hat; investierte in air up und yfood.
  • air upFirmaEines der wenigen großen deutschen Consumer-Beispiele aus der Höhle der Löwen.
  • yfoodFirmaZweites großes Consumer-Beispiel mit Frank Thelen als Investor.
  • TikTok ShopProduktKanal für DZL-Limited-Drops; Rabatte dort können den Handel verärgern.

Transkript

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00:00 Trailer & Intro

00:00 Diana zur Löwen: Ich habe natürlich schon super viel in Startups investiert und ich sehe auch oft jetzt so den Trend, dass, wenn ich manchmal mit so jungen Gründern spreche, die wollen gar keine Venture Capital Fund wollen. Die wollen einfach nur Smart Money. Ein paar Angels, vielleicht ein paar Creator, das passiert ja jetzt schon auch immer mit. mehr, dass auch Influencer investieren. Aber wenn du eine Consumer-Brand baust, die irgendwann 20, 30 Millionen macht und eine Love-Brand geworden ist, dann hast du einfach schon richtig viel hinbekommen. Du kannst auch 100 Millionen mit gewissen Sachen machen. Aber es ist einfach super hart. Also Gründen ist einfach nicht leicht. Und man macht es aber auch nicht einfacher, wenn man halt schon auf so einer hohen Bewertung irgendwie eine Runde raised, dass man da dann vielleicht gar nicht rein wächst. Building in Public, ich finde es nicht. Das ist super spannend, aber ich bin da auch manchmal so hin und her gerissen, ob das für alle das Richtige ist. Manchmal müssen auch gute Produkte einfach so für sich sprechen. Es kostet auch so viel Zeit, ein richtig gutes Produkt zu bauen. Es darf ja auch noch Brands geben, die ein bisschen anonym. Sind die vielleicht einfach ein bisschen luxuriöser sind, wo du nicht weißt, dass da eigentlich die eine Lieferung voll schief gegangen ist. Manchmal denkt man immer so, die Reichweite ist am allerwichtigsten, aber viel wichtiger ist auf jeden Fall die F.

01:09 Feliks Eyser: Die heutige Folge wird präsentiert von Qonto, dem Geschäftskonto, auf dem ich alle meine Firmen laufen lasse. Und jetzt zur Show. Du warst am 31. Januar 2025. Warst du schon mal dabei?

01:20 Diana zur Löwen: Ja.

01:20 Feliks Eyser: Als den Podcast noch keiner gehört hat. Aber deswegen jetzt erste Ketchup-Folge.

01:24 Diana zur Löwen: Ja, ich freue mich voll, dass ich auch wieder bei dir zu Gast sein darf, weil ich finde es auch so cool, wie sich dein Podcast einfach entwickelt hat. Also, dass du so dran geblieben bist. Und Ich höre selber gerne rein.

01:35 19 Monate später: Vom Supplement fürs orale Mikrobiom zur eigenen Zahnpasta

01:35 Feliks Eyser: Das freut mich. Und 19 Monate später, letztes Mal, ich habe ein Transkript geschaut, warst du aus Südafrika eingewählt, da haben wir Remote aufgenommen, dein Handy hatte 17% Akku. Das war mutig. Aber hat gehalten. Und es ist gut, dass jetzt sitzen wir hier in Person, da braucht man keinen Akku mehr. Was ist passiert in den letzten 19 Monaten?

01:54 Diana zur Löwen: Sehr viel. Also, ich würde sagen, was ich auch total spannend finde, weil wir haben damals ja schon so ein bisschen über so Business-Ideen gebrainstormt und damals war ich genau an so einem Punkt, wo ich dachte, ich habe natürlich schon super viel in Startups investiert, aber ich hatte irgendwie so richtig Lust, nochmal selbst was zu gründen. Und Ich glaube, es ist nie einfach, die richtige Idee zu finden oder die passende Nische. Und ich habe mich dann für Zahngesundheit entschieden.

02:19 Feliks Eyser: Hast du damals schon gesagt, du hast gesagt. Es geht ums Thema Oral Healthcare.

02:24 Diana zur Löwen: Genau.

02:25 Feliks Eyser: Und die erste Produktorder sollte die Woche danach platziert werden.

02:28 Diana zur Löwen: Genau. Und. Bis jetzt ist auch wirklich, also ich sag mal, wie gefühlt jedes Startup haben wir so ein bisschen gepivetet, also unsere Richtung ein Stück geändert. Wollten am Anfang viel mehr noch in diese wirkliche Gesundheitsnische. Also, eigentlich wollten wir mit einem Supplement starten für das orale Mikrobiom. Das haben wir dann auch gemacht, haben wir auch verkauft. Aber dann haben wir so ein bisschen gemerkt, okay, vielleicht ist das doch noch ein bisschen früh und sind dann jetzt eher auf, ich sag mal, die allgemeine Zahngesundheit, beziehungsweise wir sagen auch so Zahnbeauty, also so ein bisschen auch gesunde und schöne Zähne gegangen und haben jetzt Zahnpasten einfach entwickelt und andere Zahnpflege Produkte, die man halt sowieso braucht, wie Zahnseide oder auch Schallzhahnbürsten, die wir verkaufen. Und das verbessern wir jetzt immer weiter.

03:18 Feliks Eyser: Erklär mal das orale Mikro-Bion. Also ich bin nicht so informiert, wie du merkst. Ich putze mir regelmäßig. Zahnseide könnte ich wahrscheinlich schon mehr machen, sagt der Zahnarzt zumindest immer. Also so sagen wir vier von zehn. Aber orales Mikrobiom habe ich mich tatsächlich noch nie damit beschäftigt.

03:35 Diana zur Löwen: Ja, das war irgendwie so ein Thema, womit ich mich auf jeden Fall sehr beschäftigt hatte in den letzten Jahren, weil ich eben auch viel Probleme mit meinen Zähnen hatte, auch vor allem mit meinem Zahnfleisch. Also auch sehr viele Erwachsene haben Probleme mit ihrem Zahnfleisch, gerade das Thema Parodontose. Das ist ja auch dann, wenn das Zahnfleisch zurückgeht und irgendwann baut sich dann auch der Knochen ab. Es ist wirklich ein sehr ernstzunehmendes Thema, was auch viele einfach gerne so wegschieben. Und wir haben ja auch eben ein Mikrobiom kennt man wahrscheinlich aus dem Darm. Das ist so das, was Die meisten schon mal gehört haben. Aber unser Mund, da haben wir auch ein Mikrobiom und ganz viele jetzige Zahnpflegeprodukte, die enthalten halt Inhaltsstoffe, die unseren ganzen Mund austrocknen. Das heißt, die töten wirklich Alle Bakterien, aber wir haben ja auch in unserem Mund gute Bakterien. Und da geht es eben auch darum, mit der richtigen Pflege die sozusagen zu erhalten und wirklich eine gesunde Mundflora zu haben. Wenn man sich jetzt eine Zahnpasta anguckt, sind da auch viele Inhaltsstoffe drin, die zum Beispiel in Supplements verboten sind, wie Titandioxid. Was ist das? Oder das ist einfach so ein Weißmacher. Und der ist in Lebensmitteln oder zum Beispiel auch in Ja, Supplements verboten, aber ein Zahnpasta darf der zum Beispiel noch drin sein. Und das ist natürlich auch komisch, dass solche Inhaltsstoffe, die teilweise. ja, krebserregend auch sein können, dass die halt noch in der Zahnpassa drin sind. Oder dass halt auch ganz viele Sachen, die Auch viele Füllstoffe sind aus Mikroplastik in der Zahnpasta, damit die halt so pastig ist. Und das wollen wir halt alles nicht. Viele, glaube ich, haben natürlich auch Unsicherheiten bei ihren Zähnen oder auch beim Thema Mundgeruch. Also es gibt schon sehr viele Punkte, wo man was machen kann. Aber da ist natürlich einfach das Thema, dass die meisten sich auch nicht so auskennen. Also ich glaube, bei Hautpflege oder Haarpflege ist in den letzten Jahren schon sehr viel passiert, dass du wahrscheinlich jetzt auch trotzdem Retinol kennst.

05:32 Feliks Eyser: Retinol.

05:34 Diana zur Löwen: Also für die Haut? Gegen Falten?

05:37 Feliks Eyser: Kenn ich nicht.

05:39 Diana zur Löwen: Okay, ich sag mal, viele. Viele Hörer kennen vielleicht Retinol, was ja. auch studienbasiert gegen Falten helfen kann. Und wir haben zum Beispiel auch so einen Inhaltsstoff bei uns in der Zahnpasta, der heißt Hydroxylapatit. Und da sagen wir immer, das ist so ein bisschen das Retinol für die Zähne, weil das diese kleinen Risse im Zahnschmelz glätten kann und dann sind die Zähne eben auch glatter, es können weniger Verfärbung daran haften und die Zähne strahlen zum Beispiel auch mehr,

06:06 Feliks Eyser: Okay, ich sehe, du hast dich in letzten 19 Monaten da tief reingenerd.

06:09 Diana zur Löwen: Auf jeden Fall.

06:10 Das verstaubte Drogerieregal: Warum du für eine neue Marke nichts Neues erfinden musst

06:10 Feliks Eyser: Wieso ist der Markt interessant? Ich habe neulich mit der Elena von Bears with Benefits recorded und sie meinte so ihre Top-3 Ideen, wo sie reingehen würde. Eine davon war auch Oral Care im Grunde. Warum ist der Markt jetzt gerade interessant?

06:22 Diana zur Löwen: Ich glaube, generell sind so viele Nischen interessant, die einfach über Jahrzehnte so ein bisschen vergessen wurden. Also Weil wenn man jetzt, also ich liebe die Drogerie, ich bin gefühlt fast jeden Tag in der Drogerie und wenn man da halt sich so verschiedene Regale anguckt, gibt es so ein paar, die mir auf jeden Fall auch auffallen, die halt so bisschen verstaubt aussehen, sag ich mal. Gerade die Zahnpflege zum Beispiel, da gibt es wenig, was ein schönes Design hat. Da gibt es wenig Neues bei den Inhaltsstoffen. Da gibt es immer die gleichen Unternehmen, die da Player sind. Ich sag mal, in der Haarpflege oder in der Hautpflege, da hat sich schon was getan, dass da auch mehr so junge Start-ups. Platz finden. Zum Beispiel Bali Curls ist ein sehr, sehr spannendes Beispiel für Haarpflege. Könntest du eigentlich wahrscheinlich mit deinen Haaren auch benutzen, weil du hast bestimmt Curly her, oder?

07:08 Feliks Eyser: Ich habe grau, Grey Hair vor allem. Das ist das Problem, dass ich Kinder haben.

07:12 Diana zur Löwen: Oder zum Beispiel auch Influencer-Brands, die da irgendwie. Sag ich mal, das ein bisschen aufgemischt haben. Und es gibt so ein paar Regale, einfach wo nicht so viel passiert ist. Ich finde zum Beispiel auch das Waschmittelregal super spannend. Also da gibt es natürlich auch nur die gleichen Konzerne, die immer die gleichen Produkte gefühlt vertrieben haben. Und jetzt gibt es in UK zum Beispiel auch. Firmen, die, sag ich mal, diesen Parfümgedanken, den man bei seinem Körper vielleicht hat, auch aufs Waschmittel übertragen können.

07:42 Feliks Eyser: Damit die Kleider danach einen Geruch haben, der bleibt. Weil die riechen immer gut, wenn man sie aus der Waschmaschine oder aus dem Trockner rausholt, aber das geht dann weg und

07:48 Diana zur Löwen: Ja, und damit du dann einfach so noch hochwertigere Düfte einfach hast. Also so ein bisschen diese langweiligen Sachen, so ein bisschen luxuriösieren. Also ein bisschen Schöner machen.

08:00 Feliks Eyser: Ein bisschen fresher machen. Für auch so ein bisschen Gen Z-mäßig, dass du sagst. Das ist einfach auch neu.

08:05 Diana zur Löwen: Genau, einfach mit ein bisschen moderneren Inhaltsstoffen. Natürlich ist den Leuten, ich würde sagen, dieses Öko-Thema klingt immer doof, aber so clean Ingredients ist schon vielen einfach wichtig, dass man da vielleicht schon, wenn man das in einer Yuka -App scannt. Das will man halt bei manchen Zahnpasten, wie gesagt, nicht machen, weil das ist halt so viel, so krass rot, weil da halt echt nicht so gute Inhaltsstoffe drin sind.

08:27 Feliks Eyser: Warte mal, warte mal, mit welcher App kann ich das scannen?

08:30 Diana zur Löwen: Uka, das ist zum Beispiel so eine App Da kann man Produkte scannen und dann schaut halt die App, was gibt es da für Studien zu, wie empfindlich ist sie zum Beispiel für deine Haut. Oder ist das irgendwie krebserregend? Also so Sachen oder kann krebserregend zum Beispiel sein. Das gibt es einfach immer noch in Kosmetikprodukten oder in anderen Sachen. hat sich da einfach nicht so viel getan, dass da immer noch so Sachen, so Inhaltsstoffe drin sind, die vielleicht nicht jeder haben will. Ich würde jetzt auch nicht sagen, dass jeder seine Produkte immer scannt. Aber es gibt schon immer mehr Leute, die ihre Produkte einfach scannen auf Verträglichkeit, auf Empfindlichkeiten und so weiter. Und genau, deswegen finde ich Zahnpflege, Waschmittel. Ich sag mal auch, ähm, es gibt auch jetzt natürlich so Intimpflege, gibt es jetzt auch immer mehr, was da ein bisschen moderner wird. Oder auch so selbst so Seifen oder auch so, äh, ich glaube Everdrop waren ja auch so ein bisschen mit den ganzen Putz. Putzmittel waren das, oder?

09:25 Feliks Eyser: Haben die Pulver erfunden, was du auflösen konntest und dann dein Putzmittel quasi selber hergestellt hast zu Hause? Das war die Firma, oder?

09:31 Diana zur Löwen: Das waren das ein bisschen modern. Ja, einfach moderner macht. Die haben es, glaube ich, vor allem mit einem umweltfreundlichen Ansatz gemacht. Ich würde sagen, Leute wollen heute schon, die würden immer alle, jeder sagt natürlich, er will es umweltfreundlich, aber wenn es dann 5 Euro, 3 Euro mehr kostet, dann will man es halt doch nicht. Aber ich sag mal, man will einfach gute Inhaltsstoffe, dass man sagt, hey, wenn ich jetzt damit mein Geschirr. putze, dann weiß ich irgendwie, dass da nicht irgendwelche komischen, kastchemischen Rückstände vielleicht zum Teil sind.

09:57 Feliks Eyser: Es gibt diese Story, es gibt in USA eine Company, die macht auch Putzmittel, ich glaube, die heißt Method. Sagt ihr das was? Method Cleaning? Ich glaube, es ist Putzmittel. Und die Story ist, dass der CEO mal bei einer Präsentation stand und gesagt hat, das ist also unser Putzmittel von den Inhaltsstoffen und so, du könntest es eigentlich trinken. Ein Journalist dann gefragt hat. Ja, willst du das machen?

10:14 Diana zur Löwen: Ja.

10:15 Feliks Eyser: Und er seinen Co-Founder angerufen hat, den Product Guy, und gesagt hat, ey, sag mal, spricht eigentlich was dagegen, das zu trinken. Product Guy hat kurz überlegt und meinte. Nö, eigentlich nicht. Er hat sich vorne hingestellt und so ein eigenes Putz getrunken. Und die PR-Story ist auf jeden Fall gut aufgegangen.

10:28 Diana zur Löwen: Ich meine, es muss natürlich auch nicht alles so sein, dass man es trinken kann, sag ich mal. Aber Leuten ist das schon ein bisschen wichtiger, sag ich mal. Genau, also wenn du unsere jetzt verschluckst, sag ich mal, das ist jetzt nicht so schlimm, wie wenn du vielleicht andere Verschluckst oder runterschluckst, weil the wichtiger oder spannender Fact, viele denken ja auch, man muss seine Zahnpasta dann nochmal mit Wasser alles ausspülen oder so. Aber das sollte man eigentlich gar nicht machen. Also im Idealfall putzt du deine Zähne, dann spuckst du das nur aus und dann war es das. Dann lässt du die Inhaltsstoffe quasi in deinem Mund auch wirken. Weil wenn du dann ja wieder mit Wasser durchgehst. Dann ist das ja alles wieder weg. Es sind auf jeden Fall Sachen, ja, was man, wie gesagt, auch einfach nicht so gelehrt, also man weiß es halt auch nicht. Man geht ja auch nicht so. so oft trotzdem zum Zahnarzt. Und dann ist natürlich aber da auch wieder Social Media ein spannender Kanal, wo man schon auch merkt, da herrscht natürlich trotzdem Interesse an sowas. Also jeder will ja irgendwie schon schöne Zähne und gepflegte Zähne haben und Saubere Zähne, gutes Mundgefühl und keinen Mundgeruch. Und da kann man natürlich auch auf Social Media die Leute ganz gut weiterbilden. Werbung.

11:36 Feliks Eyser: Kennst du deine Zahlen? Also so wirklich? Wie viel hast du letzten Monat für Marketing ausgegeben? Bei mir waren es lange Schätzwerte, die verzögert reingekommen sind, weil die BWA vom Steuerberater erst im Folgemonat erstellt werden konnte. Und das Problem ist, wer zu spät auf seine Zahlen schaut. Entscheidet vielleicht auch zu spät. Heute ist es anders. Mit meinem digitalen Geschäftskonto bei Konto sehe ich alle Ausgaben in Echtzeit in den richtigen Kategorien. Und die erwarteten Transaktionen sind auch drin. Was für eine Liquiditätsplanung super wichtig ist. Ich sehe nicht nur, was war, sondern auch, was kommt. Das klingt an einer Kleinigkeit, aber für viele Faune ist es überlebensnotwendig zu wissen, welche Zahlung wann abgeht. Seine Zahlen zu kennen heißt nicht, alles auswendig zu wissen, aber zu wissen, wo ich die Zahl finde. Und genau dabei hilft Konto. Mein digitales Geschäftskonto, mit dem wir nicht nur Transaktionen durchführen. Sondern auch die Finanzauswertung machen und die Liquidität nach vorne planen. Und wenn du das für deine Firma auch machen willst, dann geh auf konto. com, konto mit Q und nutz den Code FounderMode, um das Produkt sechs Monate kostenlos zu nutzen.

12:35 Speaker 3: Werbung Ende.

12:37 Feliks Eyser: Und du sagst, ein mentales Modell, um neue Produkte zu finden, kann sein, Zeit in eine Drogerie zu verbringen oder im Supermarkt und von Regal zu Regal zu laufen. Und so ähnlich ist es bei dir entstanden, dass du dachtest, wieso ist das keiner.

12:47 Diana zur Löwen: Ich habe mir so viele Kategorien noch Mal angeguckt und ich war wirklich so ein bisschen hin und her gerissen, weil ich auch dieses Ganze rund um Klamotten und so weiter ganz cool fand. Aber ich sag mal, was bei uns, was uns auch jedes Mal so motiviert ist, dass wir denken, jeder muss Zähne putzen. Also es ist einfach ein Produkt. was theoretisch wirklich für jeden etwas ist. Also man muss es wirklich machen und die meisten machen es wenigstens einmal am Tag, ich hoffe zweimal am Tag. Und das ist natürlich auch schon mal praktischer, wenn man jetzt generell was gründen will. Ich glaube, am Anfang hat man oft die Idee oder den Gedanken an, dass man denkt, okay, man muss irgendwas Neues erfinden, was ganz besonders ist. Aber dann macht man Man sich sehr wirklich nur kompliziert. Das war auch so ein Teil der Gedanke von uns mit diesem Supplement, dass wir dachten, okay, wir sind jetzt vielleicht die Ersten, die in Deutschland jetzt nochmal so ein Supplement für das orale Mikrobiom machen. Gibt es auch ein paar natürlich schon, die das in der Art machen, aber das ist einfach trotzdem noch nischiger als jeder braucht Zahnpasta. Und deswegen ist es natürlich ein guter Start, erstmal mit der Zahnpasta reinzugehen. Und auch da vielleicht zu versuchen, eben so eine Love-Brand zu werden, dass man sagt, ey, ich liebe diese Zahnpasta, weil sie schmeckt lecker, da sind gute Inhaltsstoffe drin und daran, das ist so unsere Mission.

14:03 Feliks Eyser: Und das Gute aus der Business-Perspektive ist auch, es nutzt sich ab, du musst es wiederbestellen. Also du kannst auch sagen, jeder muss schlafen, kann ich Matratzen verkaufen und Matratzen kaufst halt nur jedes zehn Jahre oder so. Zahnpasta ist dann halt Ende des Monats leer und die Leute kommen wieder. Der bleibt ja dann wahrscheinlich auch. Genau, wenn die andere

14:23 Diana zur Löwen: Jahre. Wenn die gut ist, dann bleibst du natürlich dann auch treu. Und das ist natürlich auch was, was einem hilft. für so ein Business, weil heutzutage geht es ja nicht mehr nur um, wenn wir jetzt zum Beispiel im E-Commerce sind, um die Customer Acquisition cost , sondern viel länger viel eher um den Customer Lifetime Value. Also wie lange bleibt denn auch ein Kunde bei dir und kommen die dann wieder? Oder kaufen die dann auch nochmal andere Sachen und das macht es halt so spannend, ne? Weil du nicht ein Produkt hast, was man einmal kauft und dann

14:48 Feliks Eyser: Okay. Und dann gleichzeitig hat natürlich schon jede irgendeine Brand, bei der einkauft oder sie und wie bringt man die Leute jetzt zum Switchen? Also wie brichst du diese Gewohnheit? Weil das ist ja auch das Problem. Du sprichst zu mir und sagst. . Keine Ahnung, was für eine Zahnpasta ich verwende, aber wahrscheinlich seit zehn Jahren die gleiche Beziehung zu meiner Zahnpasta.

15:04 Diana zur Löwen: Nicht so intensiv.

15:05 Feliks Eyser: Nicht intensiv. On-off beziv. Das Situationship in meiner Zahnpasta.

15:10 Diana zur Löwen: Ja, ich glaube, da hilft wirklich viel. Die Weiterbildung, dass man den Leuten sagt, guckt vielleicht doch auch mal bei eurer Zahnpasta hinten drauf, was da drin ist. Oder dass man denen auch diese Inhaltsstoffe, sag ich mal, so ein bisschen schmackhaft macht, dass man sagt, hey, da ist aber so ein Inhaltsstoff drin. In den USA und in Japan ist das schon ganz normal, dass der da benutzt wird. wird, aber in Deutschland kennt man den zum Beispiel noch gar nicht, wie dieses Hydroxyapatit, was teilweise schon immer mehr Bekanntheit gewinnt. In den USA zum Beispiel gibt es sehr viele Marken, die auch mit diesem Nanohydroxylapatit arbeiten und in Deutschland eigentlich kaum oder keine. Und dann natürlich auch diesen Gedanken, dass Leute ähm ja, sich schon mit ihrer Hautpflege und so intensiv befassen. Aber wenn du halt auch bei deinen Zehen sozusagen gewisse Ergebnisse haben willst, dann lohnt es sich halt auch mal zu gucken, was ist eigentlich in meiner Zahnpasta drin oder was sollte da rein, damit die eben Sozusagen schön natürlich und gepflegt aussehen, weil sehr viel, was jetzt sozusagen verkauft wird, das war auch immer oder ist auch unser Anspruch, dass wir sagen, wir wollen alles so machen, dass das auch Zahnärzte empfehlen.

16:16 artem in Zahlen: Ein guter fünfstelliger Monatsumsatz und wie viele Kunden wiederkommen

16:16 Feliks Eyser: Wie groß ist die Firma? Was macht ihr denn Umsatz? Wie viele Kunden habt ihr? Was ist der Snapshot der Zahlen? Was steht hinten auf der Bingo-Karte drauf?

16:22 Diana zur Löwen: Also, wir sind jetzt, ich überlege gerade, wie lange wir jetzt so live sind. Also mit unserem jetzigen Produkt sind wir quasi so seit Oktober, November live.

16:33 Feliks Eyser: Klappes Ja.

16:34 Diana zur Löwen: Genau, und wir machen jetzt so einen ganz guten fünfstelligen Monatsumsatz noch. Wir wollen uns natürlich jetzt so langsam hocharbeiten. Ich sag mal, im E-Commerce ist es immer so. Man braucht auch den Warenkorb. Also viele, die im E-Commerce tätig sind, wissen das vielleicht auch gerade der Zahnpassa ist ja jetzt auch einfach nicht das teuerste Produkt. Und da haben wir jetzt lange daran gearbeitet, dass wir viel sozusagen in Sets und Bundles arbeiten, dass wir auch

17:01 Feliks Eyser: Weil du eine einzelne Zahnpasta nicht verschicken willst.

17:04 Diana zur Löwen: Genau, dass wir einfach den AOV erhöhen. Average Order Value, also

17:07 Feliks Eyser: wie viele Leute im Schnitt einkaufen.

17:09 Diana zur Löwen: Genau, was die da ausgeben, damit wir den, weil wenn wir sozusagen wissen, ein Kunde gibt mehr Geld bei uns aus, dann können wir auch Sind auch unsere Customer Acquisition Costs, also wie teuer es ist, für uns einen Kunde einzukaufen, da können wir dann auch mehr Geld ausgeben. Weil je mehr du natürlich bei Meta ausgibst, desto Teurer werden auch deine Kosten irgendwann für einen Kunden, weil du vielleicht die, die eh schon die Fans sind, hast du dann schon abgegrast.

17:33 Feliks Eyser: Wie ist die Retention bisher? Wie viele Kunden kommen wieder?

17:35 Diana zur Löwen: Also es kommen schon echt einige so wieder. Also wir arbeiten, sind jetzt so fast. Kommt immer drauf an, weil wir jetzt, wie gesagt, nochmal eine neue Zahnpasta gelauncht haben, aber so bei so einem Drittel sind wir jetzt und wir versuchen es natürlich doch weiter zu erhöhen. Auch dann irgendwann vielleicht ein Abo, aber ich sag mal Das ist auch nochmal eine Wette, ob jetzt in Deutschland jeder Bock hat auf ein Abo. Ich glaube, auch wenn du eine Love-Brand bist, dann willst du auch selber nochmal wieder was nachkaufen, weil du freust dich irgendwie, dass vielleicht auch nochmal was Neues dazukommt. Vielleicht wollen wir auch arbeiten wir auch nochmal mit neuen Geschmäckern und so verschiedenen Sachen. Und das ist auf jeden Fall was wo wir jetzt gerade noch viel lernen. Also ich habe dir ja auch schon gesagt, dass wir jetzt noch eine CMO gehiiert haben.

18:20 Feliks Eyser: Marketing.

18:21 Diana zur Löwen: Genau. Meine Aufgabe ist zum Beispiel vor allem auch Ich sag mal, ich mache sehr viel diesen Organic-Content. Ich mache natürlich auch mit meiner Personal Brand, was natürlich auch regelmäßig mal Kunden reinbringt, auf jeden Fall. Plus. Meine Stärke ist einfach Content Creation. Also auch ganz viele Ad-Creators, die wir natürlich haben, habe ich gedreht, sind auch teilweise mit meinem Gesicht.

18:43 Einer der besten Werbespots ist ein Ei: Wie Diana ihre Ads selbst dreht

18:43 Feliks Eyser: Das finde ich total interessant. Wir haben im Vorgespräch und darüber gesprochen. Also ich habe gesagt, er ist ja super genau, du hast die Audience und es passt ja auch zu dir und so weiter. Und du bringst ja die ganzen Leute rein und du meintest so, ja, aber. . Das Handwerk ist auch ein ganz wichtiges Element, sodass ich halt in der Lage bin, auch schnell Videos zu schneiden und weiß, was ankommt bei der Audience. Wo mein Gesicht vielleicht gar nicht drauf ist. Du hast mir erklärt, der beste Spot war irgendwie, warst nicht du, sondern ein Ei.

19:04 Diana zur Löwen: Genau, so ein Ei mit kaffee verfärbtes Ei, wo wir dann auch das erklären, wie sozusagen diese Enzyme sanft diese Kaffeeverfärbung lösen. Und Genau, ich bin natürlich so trotzdem Digital Native. Ich sehe auch anderen Content, sag ich mal, zu Zahngesundheit, der viral geht und dann kann ich Die natürlich auch ein bisschen replizieren für unsere Marke mit unseren Produkten. Und bin da halt auch einfach sehr schnell und kann auch mein Team, also sozusagen meine Mitgründerin Rebecca, die ist jetzt auch eine halbe Influencerin geworden, weil das natürlich hilft, wenn nicht nur ich, gute Ads bringen kann, sondern wenn das doch jemand einfach macht. Wie läuft das praktisch?

19:40 Feliks Eyser: Kriegt ihr dann so eine Sprachnachricht von dir? Der Bäcker, wir brauchen so ein Ei.

19:43 Diana zur Löwen: Genau, ja, manche sitzen mir da auch und denken so Was machen wir da eigentlich schon wieder? Weil es einfach so, manchmal sind es wirklich die banalsten Dinge, die dann aber oder ja, die so gut funktionieren, gerade wenn man die Sachen so visuell erklären kann. Also jetzt Eben über so ein Ei. Ist manchmal nochmal besser als vielleicht an einem Zahn, das zu zeigen.

20:02 Feliks Eyser: Also wir blenden dieses Ei mal ein. Ihr müsst auf YouTube wechseln und dann könnt ihr das Ei sehen. Sag mal, eine Sache, also Gib mir ein Beispiel von einer Sache, wo du wusstest, dass es viral geht, wo es geplant funktioniert hat. Und gib mir ein Beispiel von einer Sache, die ungeplant funktioniert, wo du dir nicht sicher warst, was im Nachhinein aber gut gelaufen ist.

20:19 Diana zur Löwen: Also zum Beispiel, was schon klar war, dass sowas funktioniert. Es gibt auch viel so lila Whitening Straps, ich weiß nicht, ob du das schon mal gesehen hast, die arbeiten viel mit so einem Effekt, dass sozusagen deine Zähne. sehen einfach weißer aus, wenn lila dagegen ist. Es ist einfach so ein optischer Effekt. Und dass man einfach sowas nimmt, was natürlich so einen krassen Aha-Effekt hat, aber dann die ehrlichen Rezensionen einwenden, sagt, das ist eigentlich voll der Quatsch, weil das gar nicht nachhaltig funktioniert. Und dann die Leute quasi in unser Produkt denen erklärt, warum unser Das heißt, du hast

20:51 Feliks Eyser: Reverse Engineerd, es gibt Ads, wo Leute das dann irgendwie von den Zähnen abziehen und das ist dann irgendwie, man hat das schon mal gesehen und dann sagst du: Okay , das gibt es, aber funktioniert nicht, weil du blendest diese Rezensionen ein, aber unser Produkt ist besser.

21:05 Diana zur Löwen: Und eine Ad, was zum Beispiel aktuell, eine unserer Best Performing Ads, ist es auch voll random. Da habe ich sozusagen, wir haben immer so ein Bundle eben jetzt erarbeitet. Da kriegt man auch so ein süßes Make-up-Täschchen geschenkt quasi. Und da habe ich dann so ein sehr, ich sag mal einfach so ein Founder-Video gemacht, wo ich gesagt habe, oh Gott, jetzt haben wir so, wir haben gerade so Täschchen, ich weiß gar nicht

21:27 Feliks Eyser: Achso,

21:27 Diana zur Löwen: so Täschchen, so ein kleines Make-up-Täschchen.

21:30 Feliks Eyser: So eine Kosmetiktasche mit Blümchen-Tapete.

21:33 Diana zur Löwen: Die haben wir jetzt. noch, aber wir haben sozusagen auch für die Zukunft welche, die sehen noch ein bisschen cooler aus, die sind dann auch mit unserem Logo drauf. Und dann habe ich halt so ein Video gemacht, wo ich gemeint habe: Oh Gott, wir haben jetzt irgendwie noch Ja, mehrere hundert von diesen Blümchentäschchen, aber jetzt habe ich letztens eine Umfrage gemacht, dass ihr die andere Tasche viel schöner findet. Da geht es erstmal gar nicht um. Zahnpflege, aber es ist, glaube ich, so ein sehr spannendes Video, weil man die Leute auch direkt abholt und fragt: Ja, was findet ihr denn eigentlich besser? Und dieser Community-Gedanke, wo dann Leute sagen, ah ja, okay, aber ich finde die eigentlich noch schön, deswegen bestelle ich vielleicht trotzdem, weil ich finde das ganze Set ebenso besonders. Also das ist auch was. wir glaube ich ein bisschen anders machen als vielleicht herkömmliche Zahnpflegebrands, weil wir natürlich oder ich komme ja auch viel von diesem ganzen Beauty-Angle. Deswegen denke ich immer so. Es muss halt Spaß machen und süß aussehen, so für die Girls, weil die das halt so: ja, je süßer so ein Produkt natürlich auch aussieht, desto lieber wirst du es auch in deinem Badezimmer vielleicht stehen haben. Also vor allem, wenn man erstmal eine KDM E-Commerce sind einfach sehr viele Kunden weiblich. Und da hilft uns das natürlich. Und dann ist es auch ganz cool, die mit solchen Sachen erstmal abzuholen. Und dann ein bisschen in die Tiefe zu gehen, warum die vielleicht doch mal auch ihre Zahnpasta wechseln sollten.

22:46 Feliks Eyser: Das ist auch interessant, also dieser visuelle Faktor sozusagen soll einfach gut aussehen. Mich erinnert sich Ich glaube, es gibt so Duschgel oder Shampoo, was so aussieht wie so Pflanzen oder wie Gemüse oder so. Kennst du, weißt du, was ich meine?

22:57 Diana zur Löwen: Ja, und es gibt auch so einen Startup zum Beispiel, die glaube ich so Gewichte gemacht haben, die auch aussehen wie so. Deko -Elemente.

23:04 Feliks Eyser: Gewichte zum Trainieren, oder? Genau.

23:06 Diana zur Löwen: Wenn du so Gewichte hast, dass dir es einfach, wenn das in deinem Wohnzimmer steht, dass das halt schön aussieht. So dieser Das macht natürlich was aus, weil zum Beispiel die ganzen Zahnpasten. Es gibt natürlich ein paar, die man kennt, wie so ein Marvis, die zum Beispiel auch keine guten Inhaltsstoffe haben, aber das ist so eine, die. Das sieht zum Beispiel viele einfach schön.

23:25 Feliks Eyser: Die finde ich auch interessant, weil wir waren irgendwann mal im Urlaub Zahnpasta ausgegangen, dann sind wir in so einem Laden, da gab es nur die. Und meine erste Erkenntnis war: das kostet irgendwie fünfmal so viel wie eine normale Zahnpasta. Und die Geschmacksrichtung war aber Lacrites. Das fand ich wieder geil.

23:39 Diana zur Löwen: Sie gehen zum Beispiel über den Geschmack. Die nennen sich, glaube ich, auch so eine Perfumerie für Oral Care.

23:45 Feliks Eyser: Oh mein Gott.

23:46 Diana zur Löwen: Weil die einfach so über die Geschmäcker gehen. Aber da geht es jetzt auch nicht so um die Pflege für den Mundraum sozusagen.

23:51 Feliks Eyser: Ich fand's witzig, ich habe es einmal gekauft, aber dann auch nie wieder, also hat mich jetzt nicht gehuckt.

23:54 Diana zur Löwen: Ja, und Es gibt natürlich Leute, die kaufen einfach auch nur Produkte, weil die schön im Bad aussehen. Und ich sag mal, daran arbeiten wir auch. Gerade, wie gesagt, wenn man anfängt, wir können uns jetzt immer mehr von den Bestellmengen hocharbeiten. Das heißt, jetzt kommen wir auch mehr zu diesen richtigen Tube und haben da auch schon richtig coole Designentwürfe, die wir dann hoffentlich im nächsten Jahr launchen können. Weil wie gesagt, gerade wenn man erstmal anfängt, dann ist es auch erstmal gut, klein anzufangen und ein bisschen Learnings zu generieren, gerade halt bei auch so Produkten, wo der Geschmack zum Beispiel wichtig ist.

24:25 Speaker 3: Werbung.

24:26 Feliks Eyser: Wenn dein Unternehmen einen Shop betreibt oder Software verkauft, dann kennst du das vielleicht. Du willst was Neues ausprobieren. Einen neuen Vertriebskanal, eine Marketingaktion, ein Presale, ein Jahresabo statt einem Monatspreis. Wenn irgendjemand im Meeting sagt. Da müssen wir erstmal die Buchhaltung fragen. Das sind die Momente, auf die ich als Founder keinen Bock habe. Unser Partner Pathway ist die Lösung dafür, denn deren Software sorgt dafür, dass die Buchungen aus Shopify, Stripe und anderen Zahlungsanbietern korrekt in Datev abgelegt sind. Und egal was du dir ausdenkst, welche Gutscheinaktionen, welchen Presale, das sauber steuerlich erfasst wird, ohne dass du den Buchhalter fragen musst. Das beste Beispiel ist TikTok Shop in Deutschland, was neu gelauncht wurde und keiner richtig wusste, wie das steuerlich erfasst wird. Das ist ein Marktplatz und kein eigener Shop. Es gibt Subventionen, es gibt bestimmte Gebührenarten wie Logistik, Listinggebühren und so weiter, die unterschiedlich erfasst werden müssen und genau hier in dem Pathway die Kopfschmerzen raus, sodass du dich als Founder nicht selber drum kümmern musst. Meldet euch per Pathway und sagt ihnen, dass ihr über Founder Mode kommt. Dann erstatten ihr euch die Einrichtungsgebühr, die ansonsten bis zu 1000 Euro sein kann.

25:28 Speaker 3: Werbung Ende.

25:29 Feliks Eyser: Ich nehme mit, das Drogerieregal ist seinem Freund für Inspiration. Und dann kann man überlegen. Kann man die Produkte visuell ändern, also im Grunde gleiches Produkt, aber wird anders dargestellt? Kann man auch die Darreichungsform ändern? Das habe ich von Lena von Bears gelernt. Also die hat im Grunde gesagt. Ja, Biotin kannst du irgendwie als das Tablette runterschlucken, aber ist doch eigentlich irgendwie eine bessere Erfahrung, wenn es ein Gummibärchen ist, was du essen kannst. Oder es gibt auch in USA die Brand Grüns, die ja auch im Grunde gesagt haben, wir nehmen AG One, also was früher The Green Seas, und machen das als Gummibärchen. Und diese Darreichungsform ist halt dann für andere, für Leute praktischer, die wollen halt irgendwie nicht mixen oder so. Neu eigentlich habe ich von jemand gehört, die haben. Sonnencreme?

26:11 Diana zur Löwen: Als Schaum, ne?

26:12 Feliks Eyser: Als Schaum, genau, als wie so Schlagsale gemacht.

26:16 Diana zur Löwen: Also ich glaube, alles, was auch so ein Social Media Viralität Das hilft natürlich. Also, das haben wir auch zum Beispiel ganz oft schon überlegt, ob wir trotzdem auch unsere Zahnpasta nochmal die eine ein bisschen mehr lila machen. Das ist halt ein Farbstoff. Aber dann sehen halt die Zähne trotzdem, also man hat so einen Noch weißeres Gefühl nach dem Putzen, einfach durch dieses Lila, weil dann einfach so ein bisschen was übrig bleibt und dann sehen die Zähne halt weißer aus. Und alles, was natürlich auf Social Media direkt. Was ich meinte mit dieser visuellen Hook, wenn dein Produkt schon eine visuelle Hook ist, weil das einfach ein Schaum ist oder weil das irgendwie eine knallige Farbe hat, das hilft natürlich auch. Also das würde ich schon sagen, dass diese Darreichungsform, dass man da auch kreativ sein kann. Es kommt, glaube ich, trotzdem am Ende immer darauf an, zum Beispiel jetzt. This has already shown. This is a bit more fun Ist aber dann die Frage, wollen das wirklich die Leute, weil die das vielleicht lieber mit einer Munddusche benutzen und dann geht es halt zum Beispiel wieder nicht.

27:19 Feliks Eyser: Würdest du trotzdem so ein Produkt launchen, in Anführungszeichen nur für den Effekt, also quasi von der Hook und vom Social Media ausgedacht, zu sagen, darüber kriege ich Aufmerksamkeit, ah krass, so ein Mundschaum. Damit die Leute danach vielleicht einfach nur die normale Zahnpasta kaufen oder macht es gar nicht so.

27:32 Diana zur Löwen: Ich glaube, das würde ich bei trotzdem bei so etwas wie Zahnpflege nicht ganz so machen, weil ich glaube, dafür ist es was, was dann eher zu sehr beständig vielleicht auch ist. Weil, wie gesagt, da ist dir das vielleicht wichtiger, dass dir das Gefühl im Mund besser ist. Also ich glaube, bei Zahnfähig ist es ganz wichtig, dass du dieses frische Gefühl einfach hast. Und das geht ja manchmal mit einer Schaumform vielleicht nicht so gut.

27:55 Werbung, die nicht nach Werbung aussieht: Störer, Gruselzähne und kein Produkt im Bild

27:55 Feliks Eyser: Wie kommst du auf die Hooks, wie kommst du auf die Ideen? Also es gibt viele D2C-Brands, die fangen an, haben ein Produkt bis dann irgendwie innovativ, sieht vielleicht besser aus oder ist anders formuliert oder hat andere Vorteile. Und jetzt ist die Frage: Okay, wie kann ich durch Social Media, wie kann ich groß werden auf TikTok, wie kann ich groß werden. Auf Instagram gib mir deine Learnings aus 15 Jahren Creator -Dasein, wie ich als Brand erfolgreich werde und jede Woche tolle neue Ads mache, die viral gehen.

28:20 Diana zur Löwen: Also ich glaube, auf der einen Seite ist es schon immer ganz stark dieses Visuelle, dass man manchmal kann es auch so was Verrücktes sein, was man macht. Wir haben auch mal mit so einer Content Creatorin gearbeitet und die hat dann immer einfach so einen Pinsel genommen, so einen Make-up-Pinsel und er hat ihn so gekämmt. Und das hat sie die ganze Zeit gemacht, während sie geredet hat. Und dann guckt man natürlich das Video und denkt so. Was macht die da eigentlich mit diesem Pinsel? Warum kennt die den gerade? Aber sowas hilft zum Beispiel, weil es so ein bisschen so ein komischer Störer erstmal ist. Das ist nicht so. Natürlich und dann guckt man halt direkt hin.

28:54 Feliks Eyser: Okay, das heißt du optimierst im Feed drauf, dass die Leute erstmal nicht weiterswipen. Genau, ist eine Sekunde entfernt und die wollen erstmal, also wie früher auf dem Gehweg, wenn da so ein Schild stand, das heißt ja auch Störer, glaube ich, dann guckst du das an, weil du kannst physisch nicht durchlaufen. Genau. Und das ist quasi der Störer. Okay.

29:10 Diana zur Löwen: Sowas muss man sich halt irgendwie immer überlegen. Und bei Zahngesundheit zum Beispiel oder auch bei Hautpflege kann man natürlich auch viel mit Bildern arbeiten. Also entweder nimmst du schöne. . Vorherbilder oder du nimmst grusel Zahnbilder, die vielleicht auch, also das war zum Beispiel auch eine gute Hook bei uns, einfach so sehr verfärbte Zähne mit viel Plack, wie das dann, das sieht einfach nicht schön aus und dann bleibt man auch erstmal so stehen und denkt so, wow. Gruselige Zähne. Und dann erklärt man halt so ein bisschen, wie so Sachen entstehen und wie man sowas sozusagen auch besser hinbekommen kann. Ich warte auch immer noch sozusagen, meine Mitgründerinnen und ich, ich sage auch immer, wir müssten auch irgendwann die Kuss-Ad machen. Also wenn man jetzt natürlich jemanden küssen würde. Es ist natürlich ein krasser Hook, um dann auf das Thema Mundgeruch einzugehen. Okay,

29:59 Feliks Eyser: ist der Kuss ästhetisch oder ist es Mundgeruch-Kuss um?

30:03 Diana zur Löwen: Das müssen wir noch üben, müssen wir noch planen. Aber Einfach so denken, natürlich in so, was ist eine krasse visuelle Hook. Oder ich sehe zum Beispiel auch bei Supplement Brands, auch so finde ich super spannend, die arbeiten auch viel mit so Knochenbildern, wie sieht ein Knochen aus von Leuten, die Krafttraining machen und wie sieht einer von Leuten aus, die kein Krafttraining machen? Dann hat man direkt so gegen also so Gegenüberstellungen. So schockende Bilder oder halt besonders schöne Bilder. Also klar ist ja auch logisch, wenn jetzt jemand vielleicht auch besonders schön ist oder besonders schöne Zähne hat, dann bleibst du da halt auch irgendwie hängen. Und ich glaube, ganz wichtig ist einfach dieses Native, also dass eine Werbung nicht aussieht wie eine Werbung, dass die Leute nicht das Gefühl haben, egal ob das jetzt als eine Meta-Ad ist oder auch für mich als Influencer. Sobald die Leute das Gespür haben, wenn ich jetzt schon so was anfange, dann sind die so, ja klar, will die mir jetzt gleich einen Energy Drink verkaufen. Aber es ist ja viel besser, wenn ich vielleicht erstmal sage. Oh, ich krieg immer von Kaffee voll the anxiety und kennt ihr das, aber das. Also, ne, diese wie man die Leute da hinführt, das muss einfach.

31:15 Feliks Eyser: Ich fand die erst schon super. Für Nola. Ein Energy Drink. Bei dem wir beteiligt sind.

31:24 Diana zur Löwen: Ja, das ist halt ganz wichtig, dass, glaube ich, die Leute erstmal das Gefühl haben, da. Da erzählt jemand einem was Persönliches versucht. Das ist Content, es ist so. Genau, und es ist nicht direkt Werbung.

31:35 Feliks Eyser: Wie sieht bei so einem Video die erste Sekunde aus, die ersten 10 Sekunden, die nächsten 30 Sekunden? Also gibt es so eine Stage, wo du sagst, okay, das erste ist quasi entweder Gruselkabinett oder irgendwas. Irgendwas, was eine Emotion weckt, um umhängen zu bleiben. Was ist mit den nächsten zehn Sekunden und was ist dann mit der Gesamtcontent Piece?

31:51 Diana zur Löwen: Also wir versuchen das wirklich Wir analysieren das natürlich viel auch mit Tools, zum Beispiel GetClar ist ein Tool, was sehr viele Gründer, glaube ich, auch schon nutzen im E-Commerce.

32:01 Feliks Eyser: GetClar.

32:01 Diana zur Löwen: Genau.

32:02 Feliks Eyser: Analytics für E-Commerce.

32:04 Diana zur Löwen: Genau, zum Beispiel kann man da halt auch immer seine ganzen Ads analysieren und da hat man immer halt so verschiedene Faktoren. Und wir versuchen halt immer eine starke Hook. Das sieht man dann auch eben, wie die, wie Leute, wie die Leute so stehen bleiben bei deinem Video. Und dann diese Whole Drade. Und da versuchen wir halt auch ganz viel, einfach immer mit so leicht reinzoomen, kleiner Effekte. Wir machen auch sehr viel immer mit so Visualisierungen. Also wenn ich dir jetzt, wie gesagt, das erzähle, dass quasi dieses Nanohydroxyapatit sich in die kleinen Risse vom Zahnschmelz legen kann, dann haben wir dafür eine Visualisierung, dass Leute.

32:37 Feliks Eyser: Das ist ja früher auch aus dem TV. Also, so klassische Hersteller, du bist da reingezoomt und dann fliegen da die Karies so durch die Gegend und manchmal haben die dann auch ein Gesicht oder so. Also es ist ja quasi so.

32:46 Diana zur Löwen: Und das machen wir eigentlich immer, damit man das sich so verbildlicht vorstellen kann. Und dann ist es aber auch oft so, dass wir noch so ein bisschen Raum, sag ich mal, für Neugierde lassen. Also teilweise sind auch viele von unseren besten Ads Da habe ich noch nicht mal unsere Zahnpasta in der Hand, weil man eher so das Interesse weckt, dass die Leute dann gucken wollen: Okay, wie sieht denn das eigentlich aus? Welches Produkt Über welches Produkt wird denn jetzt geredet?

33:09 Feliks Eyser: Du sagst bewusst, so eine Art Curiosity Gap offen zu lassen, zu sagen, es gibt so einen Loop, der nicht geschlossen ist am Ende, dass du sagst, die Leute. Klicken dann selber irgendwie.

33:18 Diana zur Löwen: Genau, dass ich dann vielleicht nicht sage, ja, und das ist die Zahnpasta von artem, sondern ich sage so, ja, und die Zahnpasta, die ich mitentwickelt habe oder die diese Ergebnisse geliefert hat. Die findet ihr hier, und da könnt ihr euch nochmal informieren, dass man halt genau noch rausfinden will, welche ist denn das eigentlich? Das hat bei uns zumindest sehr gut funktioniert. Ich glaube, irgendwann, wenn so eine Marke natürlich noch mehr Bekanntheit bekommt und so, dann kann man natürlich auch nochmal anders damit arbeiten. Deswegen, wir machen auch viele Ads, zum Beispiel, dass wir die über meinen Instagram-Account halten. Oder auch wenn ich das, wie gesagt, mit meinen Followern sozusagen, ich sag mal, ich nehme die natürlich schon generell viel, mancher bei der Gründung mit, aber auch mancher, wenn ich so speziell nochmal über unser Produkt rede. Es ist auch viel besser, wenn ich erstmal darüber gehe, was vielleicht Ja, andere schlecht machen oder warum meine Zähne sich halt irgendwie besser anfühlen und dann auch wirklich so ein bisschen diese Inhaltsstoffe trotzdem erkläre, dass die Leute so ein Das Verstehen. Weil ich sag mal, bei Hautpflege und anderen Sachen ist es auch schon normaler geworden, dass man da wirklich zumindest sage ich mal auch die Gen Z , die ist sehr gut gebildet, wenn es um Inhaltsstoffe geht. Also Da können auch die großen Konzerne, die müssen da halt auch richtig hinterherkommen mittlerweile, weil diese Startups halt auch so gut da drin sind, einfach richtig gute Inhaltsstoffe und Produkte zu machen. Und sobald in einem Produkt halt zu viel Parfüm oder irgendwas ist, dann Bist du halt runtergemacht. Auch auch halt öffentlich.

34:49 Feliks Eyser: Unsere Mission ist Unternehmertum in Deutschland positiv darzustellen und ihr könnt uns dabei unterstützen, indem ihr den Channel abonniert, denn je mehr Leute den Channel abonnieren, desto öfter werden die Videos ausgespielt und desto coolere Gäste können wir einladen. Deswegen, verpasst keine Folge, abonniert den Channel und unterstützt Fauna Mode bei der Mission Unternehmertum ins richtige, positive Licht zu rücken. Was hast du sonst über Building in Public gelernt?

35:13 Building in Public: Warum Founder-Content eher Gründer als Kunden anzieht

35:13 Diana zur Löwen: Ich glaube, Building in Public, ich finde es super spannend, aber ich bin da auch manchmal so hin und her gerissen, ob das für alle das Richtige ist. Weil ich glaube Manchmal müssen auch gute Produkte einfach so für sich sprechen. Und es kostet auch so viel Zeit, erstmal ein richtig gutes Produkt zu bauen, dass es manchmal auch so ein bisschen ablenken kann. wenn man so viel, sag ich mal, Building in Public irgendwie macht. Ich bin da echt hin und her gerissen, weil manche fragen mich das zum Beispiel auch Gründer, die so am Anfang sind, ob die jetzt so Ja, sollen wir jetzt schon anfangen, wenn wir vielleicht in vier Monaten das Produkt haben, sollen wir da jetzt schon anfangen? Ich finde, es kommt immer drauf an, weil manchmal kann auch dein Produkt so gut sein, dass dann andere auch sagen, ich finde das toll, ich will das einfach testen und dann kannst du super schnell auch. darüber natürlich Aufmerksamkeit generieren und diese ganze Arbeit, also Content kreieren und sozusagen so ein Influencer sein, ist so viel Arbeit. Dass man da manchmal, ja, dass das einfach auch zwei, drei Stunden am Tag irgendwie braucht.

36:15 Feliks Eyser: Oder zum Fulltime-Job wird. Es gibt jetzt Beispiele wie jetzt Alexander Pfahl oder so, der Angst, der angefangen hat, quasi Content zu machen, weil er eigentlich eine Branch starten wollte. Ich glaube, der wollte eigentlich Sauerkraut von

36:24 Diana zur Löwen: Genau, das passiert vielen. Dann wirst du eigentlich erstmal Influencer, was jetzt an sich auch nicht schlimm ist, aber.

36:30 Feliks Eyser: Und jetzt ist er Influencer, das macht ja gar nicht die Brand, sondern ist ja auch lukrativ, Influencer zu sein, kann ja auch Spaß machen.

36:36 Diana zur Löwen: Genau Und das ist aber so ein bisschen die Frage, weil ich glaube, wenn man, also zum Beispiel, ich bin ja auch bei Aviate investiert, die machen ja auch K Kokoswasser und zum Beispiel.

36:45 Feliks Eyser: AV8, AV8.

36:47 Diana zur Löwen: AV8. Die Getränke -Themen. Und da ist zum Beispiel auch so, die Gründer nehmen die Leute schon total mit. Aber ich glaube, dass zum Beispiel da auch einfach ausschlaggebend ist, dass das ganz viele andere Creator selber probiert haben, getestet haben und das in ihrer Story zeigen , dass sowas viel, viel wichtiger ist erstmal. Also erstmal ein gutes Produkt. Ist trotzdem immer, das sollte immer die Voraussetzung sein, weil dann hilft es halt auch, weil dann teilen es natürlich andere gerne und die Kontakte dann. Aber ich glaube nicht, dass jeder Gründer sozusagen dieses Building in Public braucht oder nicht jede Brand braucht das. Manche Brands, es darf ja auch noch Brands geben, die so ein bisschen, sag ich mal, anonymer sind, die vielleicht einfach ein bisschen luxuriöser sind, wo du nicht weißt, dass da eigentlich die eine Lieferung voll schief gegangen ist. Das ist auch okay, finde ich. Ich glaube, man muss das wirklich so abwägen, was man möchte.

37:44 Feliks Eyser: Hast du Lust drauf, den ganzen Tag in den Schnittprogrammen drin zu sein, dir den nächste Hook zu überlegen, dann sprich das deine DNA oder musst du dich da irgendwie überwinden? Wahrscheinlich nicht. Gut, heute kam die Folge raus mit Gilmas von Superchat und der macht jetzt 20 Millionen AAA, etablierte Firma, 10. 000 Kunden. Der ist im siebten Jahr und das war sein allererstes Podcast Gespräch. Wow. Der war noch nie auf einer Konferenz. Also, das ist das Gegenteil von Building in Public. So this is Building Underground, so mich keiner sehen kann. Also der hat über LinkedIn mal ein bisschen was gemacht und so, aber war nie ein großer Fokus. Und das geht auch. Also du kannst auch 10. 000 Kunden gewinnen, ohne dass du einen Instagram-Account hast. Ich vergesse manchmal viele, weil du sagst: Okay, Leute, die das machen, sind natürlich sehr public im wahrsten Sinne des Wortes. Und dann denkst du, okay, ich muss das jetzt auch tun.

38:31 Diana zur Löwen: Ich meine, ich glaube schon, dass das manchmal helfen kann, aber ich finde eher, dass es trotzdem ums Produkt gehen sollte. Zum Beispiel meine Mitgründerin Rebecca und ich, wir haben auch so einen TikTok-Kanal. gemacht oder gestartet und der heißt so Zahnbeauties und zum Beispiel haben wir da auch Zahnbeauties und da haben wir zum Beispiel auch ein Video halt gemacht über diesen einen Hero-Inhaltsstoff bei uns, über dieses Nanohydroxyapatit. Und das Video hat zum Beispiel auch dann über 100. 000 Views bekommen und super viele Leute haben das abgespeichert, weil die aber das diesen Inhalt, also weil die das so spannend finden, was dieser Inhaltsstoff ist, sozusagen. Und das ist, glaube ich, viel wichtiger, dass man erstmal merkt, okay, interessieren sich die Leute für das? Produkt oder für den Inhaltsstoff, aber nicht so diese Journey, sozusagen. Und ich glaube, das muss man halt immer ein bisschen abwägen

39:19 Feliks Eyser: Okay, das ist interessant. Die einen interessieren sich für das Produkt, die anderen für vielleicht die Formulierung oder was dahinter steckt, die Ingredients, die anderen für den Produktionsprozess, die Näx und für die Person gibt es so ein bisschen unterschiedliche Content-Formate.

39:31 Diana zur Löwen: Genau, weil ich glaube auch viel dieser Founder-Content, der zieht ja auch Leute an, die Founder werden wollen. Und nicht Leute, die Zahnpasta kaufen wollen, sag ich mal. Und das muss man halt, glaube ich, auch immer ein bisschen unterscheiden. Natürlich ist es cool. Bei manchen Marken macht das auch sehr viel Sinn oder mehr Sinn, auch viel bei so Fashion Brands zum Beispiel. Das gehört vielleicht auch so zum Lifestyle dazu, da guckt man sich das auch gerne an. Aber Vielleicht gucke ich es mir auch trotzdem gerne an, weil ich natürlich so eine Affinität für Gründertum und Unternehmertum habe. Und ich glaube, das muss man einfach abwägen. Also, willst du auch eine Personal Brand aufbauen oder willst du eigentlich nur, sag ich mal Social Media nutzen, um dein Produkt zum Held zu machen.

40:13 Creatorin, Gründerin, Investorin: Warum Diana heute mehr auf Community setzt als auf Reichweite

40:13 Feliks Eyser: Wie hat sich dein Leben dahingehend verändert? Guck mal, ich habe hier das Dreieck dabei, das Dreieck aus Creator, Founder und Investor und wir können ja beide mal ein bisschen erzählen, wie es sich bei uns geändert hat. Du kommst quasi aus dem Creator-Tum, ich mal ursprünglich aus dem Founder. Da sein, das machen wir beide Investments. Also, ich entwickle mich irgendwie ein bisschen zum Creator, so wieder zurück zum Founder. Also es verschiebt sich ja auch so ein bisschen und es zahlt ja alles aufeinander ein.

40:36 Diana zur Löwen: Genau.

40:37 Feliks Eyser: Erzähl mal, was sich in den letzten 19 Monaten sich verschoben hat.

40:41 Diana zur Löwen: Ich finde, es ist wirklich für mich voll schwierig, auch mancher so eine Creator Founder, Investor Life Balance.

40:50 Feliks Eyser: Es gibt nicht die Work-Life-Balance, das ist eh durch, aber die Creator Investor-Founder Balance.

40:55 Diana zur Löwen: Triangle.

40:57 Feliks Eyser: Triangle of Sadness.

40:58 Diana zur Löwen: Ja, weil ich halt zum Beispiel, ähm genau, gerade bei unserer Zahnpflege oder ich habe ja auch zum Beispiel auch noch eine Marke DZL, das sind Body Sprays, die auch schon in der Drogerie sind. dass man einfach super viel zu tun hat mit vielen Sachen und ähm und manchmal finde ich, fällt es mir dann schwer, also dann will ich auch meinen Content will ich gar nicht so Ja, so, ich weiß nicht, dann ist man manchmal so ein bisschen müde, zu viel random Content auch zu machen, sondern dass man auch wirklich viel mehr überlegt, okay, was will ich denn erzählen? Worauf optimiert man, als Creator optimiert man ja auch oft so ein bisschen auf Community und Reichweite. Und ich würde auch sagen, eine Zeit lang habe ich, glaube ich, auch manchmal zu viel auf, ich sag mal, Reichweite irgendwie optimiert. Und jetzt merke ich manchmal, ich will einfach eine gute Community bauen und die Leute bei den Themen mitnehmen, die mich interessieren, auch. Aber klar ist es auch wichtig, eine gewisse Bekanntheit trotzdem irgendwie zu erhalten und aufzubauen. Aber wie gesagt, das ist dann gar nicht immer so einfach, wenn du parallel irgendwie noch mit Produzenten verhandelst oder auch, wie gesagt, die Produkte weiterentwickeln willst, weil wie gesagt, da Finde ich, ist es sehr schwer, die Leute bei allem mitzunehmen, wenn du sagst: Ja, unser letzter Testbadge für unser Mundwasser war zum Beispiel zu bitter. Das kann man natürlich teilen. Aber man will die Leute gar nicht. Ich mag das auch eher, wenn man einfach, wenn was richtig gut läuft, sagen wir, man die Leute so ein bisschen mitnimmt. Und ich glaube, vielleicht muss ich da auch manchmal wieder so dran arbeiten, vielmehr noch diese negativen Seiten zu zeigen. Aber es ist halt einfach alles super, super aufwendig. Und am Ende, wie gesagt, ich glaube, am wichtigsten ist es halt einfach auch als Gründer ein gutes Produkt zu machen und als Creator sich eine gute Community aufzubauen. Aber wenn man so ein bisschen inflationär eine Zeit lang war das ja immer so Trend oder ist auch manchmal immer noch dieses, poste sieben Videos am Tag auf TikTok. Ich. Ich finde das schon sehr schwer, einfach da eine gute Qualität zu. Oder 100 Videos am Tag. Ist das noch ein Ding?

43:01 Diana zur Löwen: Ich glaube, er macht es jetzt ein bisschen weniger. Ich glaube, Christian Wolf macht natürlich auch immer noch viel Content am Tag. Ähm , Aber ja, ich finde das schon einfach sehr, da muss man wirklich Lust drauf haben. Und ich glaube zum Beispiel natürlich gewisse Produkte, zum Beispiel wie Moore. Das sind auch die perfekten Produkte, weil die kannst du ja bei jeder Mahlzeit benutzen. Deswegen kannst du ja auch so viel Content dazu gefühlt machen. Ich sag mal, Zahnpasta. Ja, kann man jetzt nicht. Also benutzt man zwar auch zweimal am Tag, aber nicht in so einer Vielfalt, wie ob du dir das so reinmischst, ob du damit Rezepte machst oder so. Das ist natürlich bei so Abnehmprodukten schon auch sehr cool, dass die Produkte so eine. Vielfalt bieten, was du damit machen kannst, bei so Protein-Pulveren, Chunkies und so.

43:45 Feliks Eyser: Okay, dass du es trinken kannst, dass du es essen kannst, die Geschmacksrichtung, du kannst ganz viele neue Geschichten erzählen. Genau. Okay, interessant. Das ist auch ein Kriterium, wie man eine Kategorie auswählen könnte. So wie. Viele verschiedene Stories kann ich drumherum erzählen.

43:56 Diana zur Löwen: Genau, und wie oft können das auch Leute, auch Influencer in ihren Alltag zum Beispiel dann integrieren? Also, wie authentisch ist das, dass man damit was machen kann?

44:06 Feliks Eyser: Habt ihr denn bei artem andere Creator, die auch Werbung machen in Partnerships oder ist es sehr getrieben durch dich und deine Person?

44:12 Diana zur Löwen: Nee, wir haben das jetzt angefangen aufzubauen. Und es funktioniert auch schon echt immer ganz gut. Und da ist aber natürlich, sage ich mal, diese Learnings, die ich quasi erstmal ziehe, dass ich merke, okay, bei mir hat das und das besonders gut funktioniert, als ich das so und so erzählt habe, das dann auch an andere Creator halt weiterzugeben. Also ich sag mal, diese ersten Learnings ist schon immer sehr hilfreich, dass ich die so ein bisschen machen kann. Und dann kann man das an andere weitergeben. Das macht es schon ein bisschen einfacher.

44:36 Feliks Eyser: Was hat sich in der Creator-Welt allgemein verändert in den letzten Wir bleiben dann bei 19 Monaten. Was ist Neues?

44:43 Diana zur Löwen: Ich glaube, es ist schon, es gibt einfach immer mehr Leute, die natürlich Creator werden wollen, was irgendwie auch Gut ist, dass auch, oder was ich vor allem besonders oder spannend finde, ich glaube, manchmal ist man so, ich bin ja wirklich schon, ich sage immer so eine Internetoma, ich mache das schon so lange. Und ich bin halt auch so ein bisschen damit groß geworden. Da waren einfach Leute, das war dann deren Job, Creator zu sein. Und jetzt kommen aber auch immer mehr Leute, die sind vielleicht, wie gesagt, Ärzte oder die sind vielleicht Feuerwehrmann und die holen dann einfach das Handy raus und filmen das. Und das finden, glaube ich, die Leute auch. so spannend, weil man jetzt auf Social Media nicht nur diese glamouröse Influenza -Realität sieht, sag ich mal, sondern man sieht auch Leute, die haben eigentlich einen normalen Job, die sind vielleicht selbst Bäcker, aber irgendwie findet man es total spannend, sich das anzugucken. Und das finde ich irgendwie auch was Schönes. Aber ich glaube, das hat es auch vielen oder macht es auch vielen klassischen Creatern schwer, weil man dann gar nicht so eine Tiefe hat, was man erzählen kann, weil dein Job war es ja immer nur, sag ich mal Schön vielleicht auszusehen und über Beauty zu reden. Und jetzt machen das halt auch Leute, die sich halt für ihren Nachtdienst als Krankenschwester fertig machen. Und das ist ja viel spannender manchmal oder nahbarer, weil Auch Leute damit mehr relaten können.

46:01 Feliks Eyser: Was sind da coole Accounts in letzter Zeit, die so einen Beruf haben, der vielleicht gar nicht so offensichtlich ist und irgendwie Eine große Audience aufgebaut haben.

46:08 Diana zur Löwen: Zum Beispiel gibt es auch so eine Zahnärztin, die finde ich super cool. Anna heißt die, die ist eben Zahnärztin und nimmt die Leute so ein bisschen mit. Genau, es gibt die Kim Schiele, die ist zum Beispiel auch eben. so kran nicht gar nicht gar nicht genau Krankenschwester, aber ich glaube so Notfallschwester , wo immer Patienten hinkommen, wenn jetzt irgendwelche Notfälle passieren. Und ich meine, die hat zum Beispiel auch dann einen Schichtdienst. Und da gibt es ja auch super viele Leute, die das mal cool finden, jemanden online zu sehen, der auch vielleicht in einem Schichtdienst arbeitet und nicht halt Heute um nun aufgestanden is and then 2 videos, 3 videos gedreht hat, and then Anstrengend. So und ich glaube, das macht es auch manchmal vielen Creatern vielleicht heute, also den klassischen Creator, weil sich das einfach so dreht oder weil jetzt ja jeder Creator werden kann. Und Das finde ich aber irgendwie super gut, auch teilweise, dass sich das natürlich so entwickelt. Und ich glaube, das ist aber dann auch mein Anspruch. Oder das mag ich dann trotzdem, wenn man natürlich Produkte kreiert. Dass die dann ja auch wieder für viele Leute einfach spannend sein können. Deswegen will ich jetzt auch nicht immer eine Luxury Brand bauen. Zum Beispiel mit meinen Düften, mit meinen Bodysprays, die kosten halt 4,95 Euro in der Drogerie. Und das freut mich immer voll, weil die so. Das teilen ja immer ganz viele andere, die die dann auch da kaufen und die dann einfach so happy damit sind. Und dann guckt man quasi auch immer so als Gründerin dann super viele Wohnzimmer so ein bisschen gefühlt rein. Und sieht so, wer ist eigentlich alles deine Zielgruppe? Und das sind, wie gesagt, auch Leute, die ja als Krankenschwester arbeiten und keine Ahnung. Und deswegen ist immer eher mein Anspruch, jetzt gerade zu versuchen, richtig gute Produkte zu machen, die für jeden so zugänglich sind Hoffentlich dann irgendwann sind. Am Anfang ist es natürlich nicht einfach, alles so günstig zu machen. Weil dann bin ja nicht nur ich, die, die das teilt, sondern sind es hoffentlich auch ganz viele andere Leute, die das teilen, weil die die Produkte einfach so gut finden.

47:07 Bodyspray für 4,95 Euro: Warum Preise in Deutschland für Consumer-Brands so schwierig sind

48:01 Feliks Eyser: Wie schaust du auf Pricing bei den Zahnprodukten? Die Düfte sind jetzt relativ günstig, weil wahrscheinlich die Herstellungskosten das auch ermöglichen.

48:07 Diana zur Löwen: Ja, bei unserer Zahnpflege, die ist noch ein bisschen teuer im Einkauf, aber wir werden jetzt langsam ein bisschen günstiger. Aber genau, selbst die Woche hatten wir auch wieder mit einem Hersteller geredet und der war so, ich habe noch nie so eine teure Zahnpaste formuliert. Und wir waren auch so. Krass, irgendwie. Also, weil wir halt, wie gesagt, diese Skincare-Ingredients drin haben oder uns halt auch sehr natürlich mit Studien befassen. Und zum Beispiel manche Inhaltsstoffe, die funktionieren halt auch nur, wenn eine gewisse Menge drin ist. Und viele sind da natürlich so, wir packen das ein bisschen rein und werben halt damit, aber wir wollen halt auch wirklich da gut drauf achten und das hat dann halt auch teilweise seinen Preis.

48:44 Feliks Eyser: Was kostet ein Soundbuster dann?

48:46 Diana zur Löwen: Im Einkauf.

48:47 Feliks Eyser: Nee, wenn ich die jetzt bei euch noch im Shop kaufe.

48:50 Diana zur Löwen: Achso, aktuell kostet eine quasi 17,90 Euro und die andere 19,90 Euro.

48:58 Feliks Eyser: Das kommt jetzt viel vor.

48:59 Diana zur Löwen: Ja, es ist immer noch viel. Aber im E-Commerce, ich sag mal, anders geht es erstmal noch nicht, weil du hast ja auch, wie gesagt, selbst wenn man. einen Kunden auch nochmal zusätzlich irgendwie, also außer wir hätten gar keine Kosten mal mehr für einen Kunden, aber wir wollen ja auch über meine Reichweite hinaus zum Beispiel wachsen. Deswegen

49:17 Feliks Eyser: Du zahlst natürlich auch immer die Metasteuer. Genau. Das fand ich auch interessant. Ich komme wieder auf Lena zurück von Bears with Benefits, wo wir auch drüber geredet haben: wie profitabel ist eigentlich die 2C? Oder mit Johannes von Snocks haben wir gestern auch drüber gesprochen. Die machen jetzt mit ihren Socken drei Millionen Im Retail, also offline-Retail, was für dir jetzt nicht so viel ist, sind so 2% von deren Gesamtumsatz, aber es ist der profitabelste Kanal. Und man sagt, das ist ja interessant, weil früher die These halt immer war, Direct Consumer Brand, ich habe die Herstellermarge und die Handelsmarge in einer Firma, aber es hat sich gezeigt, nee, 20 30 Prozent gehen erstmal an Google Meta, wie noch immer. Und deswegen kann Retail wiederkanal sein.

49:54 Diana zur Löwen: Deswegen ist, ich glaube, das ist, und das macht es ein bisschen, finde ich manchmal, in Deutschland so schwer, glaube ich, zu gründen noch, weil Für uns ist ja dann auch die Frage, wo gehen wir mit unserem Zahnpasta hin? Also ich sag mal, man könnte dann zu DM und Rossmann oder zu Sephora zum Beispiel, sage ich mal.

50:10 Feliks Eyser: Zantasser?

50:11 Diana zur Löwen: Noch nicht. Aber und zuvor ist natürlich so Premium Brand, das muss man dann schon auch. Ganz anders nochmal aufbauen, da brauchst du halt auch wirklich das krasseste Design und so weiter. Oder du bist halt einfach in Deutschland vielleicht die Zahnpasta, die halt Leute kaufen, die wirklich auf Inhaltsstoffe achten. Aber selbst da Es gibt schon ein paar Zahnpasten im Drogerieregal, die so um die 20 Euro kosten. Aber ich sag mal, das wäre jetzt auch noch nicht so unser Anspruch. Aber dann wird es halt online schwierig. Also, ne, genau, und das ist echt in Deutschland schwer, weil die Leute natürlich viel preisssensibler sind, vielleicht auch in Frankreich oder in UK. In Frankreich gibt es ja gar keine Drogerie. Da gehen die Leute halt immer nur in die Apotheke oder in so teure Läden und da ist es auch eher so ein Statussymbol. Ich meine, ich liebe die Drogerie, aber das macht es halt schwer, ein Online-Business sozusagen aufzubauen und im Handel, weil es gibt auch viele Marken. Die haben es online, sag ich mal, nicht so hingekriegt. Und die sind dann einfach in den Handel gewechselt und es hat funktioniert, aber haben halt ihre Preise. um 70 Prozent reduziert oder so.

51:17 Feliks Eyser: Ja, krass, okay.

51:18 Diana zur Löwen: Und das ist wirklich in Deutschland, glaube ich, nicht so einfach, weil die Drogerie einfach so günstig ist, aber wenn du es online verkaufst Lohnt sich das einfach dann nicht ein Business zu bauen, außer jemand kauft halt irgendwie zehn Zahnpasten auf einmal. Das wird, glaube ich, so ein bisschen noch ein Challenge. Ich glaube, wir werden jetzt natürlich auch erstmal noch testen, weiter, was so, wir sammeln ja auch Learnings, was Leute bereit sind für eine gewisse, sage ich mal, trotzdem Inhaltsstoffe und Qualität irgendwie zu bezahlen. Aber mein Traum ist natürlich, das auch in den Handel zu bringen. Und so, dass jetzt nicht jeder sagt, boah, das ist irgendwie zu teuer, sondern dass man sagt, das ist das ist zwar nicht günstig, aber dafür weiß ich auch, dass es irgendwie besser ist.

51:59 Feliks Eyser: Und das kann ja auch wieder eine Differenzierung sein, also entweder in einem Kanal verfügbar zu sein, der bisher nicht bedient wurde, also Sephora zum Beispiel, oder Haarprodukte nur bei den Friseuren zu verkaufen. Da gab es ja auch eine Brand in den USA, die das gemacht hat, darüber sehr groß gelehrtes, vergessen welches war. Oder wie Lena mit ihren Supplement -Gummibärchen hat sie sich ins Regal der Haarprodukte gestellt. Aber es war so die Diskussion mit den Händlern, so stehe ich bei den Supplements oder stehe ich im Haaregal. Im Haarregal bist du natürlich das einzige Supplement. Und wenn du dann auch noch irgendwie interessant aussiehst und und auffällst, dann kriegst du zumindest mal Wahrnehmung.

52:32 Diana zur Löwen: Ja, und zum Beispiel genau das auch wie mit meinen Bodysprays, die sind auch einfach vor allem im Handel, weil wir da einfach so den Fokus draufsetzen. Das Einzige, was wir jetzt manche ja noch machen, ist so TikTok-Shop. Das ist natürlich ja auch nochmal ein Kanal. Der ist aber auch dann wieder, also zum Beispiel, da werden wir jetzt mal so mit meinen Bodyspair so einen Limited-Drop machen. Den gibt es dann nur auf TikTok Shop. Aber da bin ich auch mal gespannt, wie das funktioniert, weil TikTok ist ja auch immer über sehr starke Rabatte.

52:57 Feliks Eyser: Ist es so? Mhm. Ah ja, okay.

52:59 Diana zur Löwen: Also TikTok gibt auch selber gerade immer viel Rabatte und dann macht das natürlich auch was mancher mit deiner Marke. Oder du willst ja dann aber auch nicht, wenn dein Produkt. Im Handel steht, willst du es ja nicht günstiger bei TikTok verkaufen, weil dann ist natürlich der Handel sauer. Und es ist wirklich dann immer gar nicht so einfach, allen Kanälen gerecht zu werden. Ja. Aber wie gesagt, ich finde schon auch, wenn man Produkte hat, also die einfach gut sind, die oft gekauft werden und wenn die auch im Regal stehen, das ist ja und da auch stehen bleiben können, weil die weitergekauft werden, das ist. So ein großes Achievement. Und ich glaube, manch ist ja auch immer die Frage: Wo will man immer hin? Also ich sag mal, selbst wenn man einen achtstelligen Umsatz mit einem Unternehmen macht. Ist ja auch schon gut gewonnen. Ich glaube, man ist immer natürlich diese VC-Mentalität, das immer alles neunstellig und so weiter sein muss, aber. Viele VCs kommen ja auch immer, die sehen immer Sachen aus den USA und sind so, das müssen wir jetzt in Deutschland machen. Aber der deutsche Markt ist halt trotzdem viel kleiner als der amerikanische Markt. Und ich glaube, das darf man halt auch nicht immer vergessen.

54:05 Feliks Eyser: Kleiner, zum einen Einfach in der Menge der Leute, Zahlungsbereitschaft oft niedriger, natürlich eine gewisse Skepsis, auch nicht so diese Innovationsbereitschaft. USA so geil, diese neuen Produkte, die finden es ja alle cool, wenn es was Neues gibt. Der Deutsche ist ja im Schnitt erstmal skeptisch. Was soll das denn? Ich habe das seit 20 Jahren die gleiche Zahl.

54:20 Diana zur Löwen: Das heißt natürlich nicht, dass Sachen nicht gehen. Ich hätte auch total Lust, so mit artem, mit unserer Zahnpflege irgendwie mal nach UK zu gehen oder woanders, also sowas auch zu machen. Da habe ich auf jeden Fall richtig Lust drauf. Aber wie gesagt, Deutschland ist einfach nicht die USA und ich glaube, das darf man halt auch nicht immer vergessen bei manchen Produkten.

54:38 Die Höhle der Löwen: Warum Diana als frühere Gastlöwin jetzt selbst gepitcht hat

54:38 Feliks Eyser: Okay, ein artem im Fernsehen, TV. Erzähl mal. Frau zu Löwen?

54:43 Diana zur Löwen: Ja, wenn wir jetzt die Folge, ich weiß jetzt ja nicht, wann du die genau ausstrahlst, aber wahrscheinlich waren wir da schon. Also

54:50 Feliks Eyser: wenn die Leute zuhören, dann ist Hülle der Löwen schon rausgekommen.

54:52 Diana zur Löwen: Genau, da waren wir schon mal die Hülle der Löwen. Was natürlich auch Richtig cool war. Einfach. Also, ich weiß auch, als ich mit meiner Mitgründerin, als ich die kennengelernt habe, war ich so, okay, wie krass wäre das, wenn wir einfach zu die Hülle der Löwen gehen mit unserem Produkt Und weil ich ja auch schon mal Investorin bei die Hülle der Löwen war. Also ich war da schon mal Gastlöwin und es hat so viel Spaß gemacht, auch wieder da zu sein. Ich muss sagen, das ist auch, ich gucke eigentlich nie Fernsehen. Außer die Hülle der Löwen, es ist meine Lieblingssendung, weil ich das auch so schön finde, dass es so dieses Unternehmertum immer rüberbringt Und für uns war es natürlich auch richtig toll. Wir hatten eben auch unsere Zahnärztin, die Julia von Wolf dabei, dass wir eben mit einer Ärztin auch über unsere Zahnpflege reden konnten. weil man natürlich einfach so ein großes Publikum auch erreicht und weil man auch so viel Zeit hat, seine Produkte zu erklären. Aber ich kann dir ja jetzt noch nicht sagen, dass werde ich dir auf jeden Fall wahrscheinlich so ein Video-Botschaft noch machen. Vielleicht, wie sich wie das generell für uns war, ob es sozusagen

55:55 Feliks Eyser: sein ist.

55:56 Diana zur Löwen: Ob wir auch viel Umsatz damit generell haben.

56:00 Feliks Eyser: Okay, aber das ist gut. Dann schneiden wir jetzt das Video rein, quasi zurück in die Zukunft, so nach der Ausstrahlung. Du kannst ja mal Lifetime Analytics Dashboard oder was auch immer zeigen und mal sagen, wie es Wie es war.

56:12 Diana zur Löwen: Ja.

56:13 Feliks Eyser: Cut.

56:14 Diana zur Löwen: Also unser Auftritt bei die Hölle der Löwen war wirklich überwältigend. Also wir haben viel mehr Bestellung bekommen, als wir. jemals erwartet haben, wir haben eine fünfstellige Anzahl an Neukunden gewonnen und sind jetzt dabei, auch alles noch weiter abzuarbeiten. Und es hat natürlich super viel Presse gegeben, hat uns aber auch nochmal ganz viel Input gegeben. Wir haben auch teilweise nochmal wirklich andere Kundengruppen erreicht, die wir sonst noch gar nicht erreicht haben. Und ich würde es auf jeden Fall jedem Gründerteam empfehlen. Es wird natürlich vielleicht auch Backlash geben, wenn man so viel Aufmerksamkeit bekommt. Damit muss man klarkommen. Aber für uns war es generell eine wirklich Sehr, sehr positive Erfahrungen. Wie gesagt, ich finde, ich liebe auch immer noch so das Konzept der Sendung, weil natürlich, wie gesagt, die Löwen auch mit ihrem echten Geld einfach investieren und weil einfach so viele Ideen da so ein bisschen Platz finden und wie gesagt, man hat einfach eine große Bühne, die man sonst eigentlich nirgends bekommt. Gerade auch eben in Zeiten von Social Media, wo gefühlt nichts länger als eine Minute sein darf, ist es schon besonders, wenn man dann auch mal 15 Minuten Streaming-Zeit im TV bekommt. Plus hat irgendwie dieses im Fernsehen nochmal so eine andere Tragkraft natürlich, auch so für den Trust. Also wenn man nicht nur online ist, sondern auch mal Im Fernsehen war.

57:35 Feliks Eyser: Auch für die Händler gerade, oder? Also, wenn du sagst hier, Hülle-Löwen hat das ausgestrahlt und so kriegst du beim Einkäufer wahrscheinlich einen besseren Zugang.

57:42 Diana zur Löwen: Genau, und wenn du halt natürlich darüber auch ganz viele Neukunden gewinnst, die dann bleiben und die das einfach gut finden, dann macht das natürlich sehr, sehr viel. Aus und gerade dieser Trust-Faktor, wie gesagt, das hilft dann eigentlich auch schon sehr. Und da bin ich jetzt einfach mal gespannt. Welcher war der witzigste Löwe?

58:02 Feliks Eyser: Wir sagen mal nicht, ob ihr einen Deal gemacht habt oder nicht, da könnt ihr euch die Folge anschauen. Ist ja dann auch schon draußen.

58:06 Diana zur Löwen: Ich muss sagen, ich bin ja auch so ein sehr großer Fan von Andreas Herb, der ist ja jetzt neu dabei. Einfach weil ich ihn als Charakter so spannend finde. Aber ich muss sagen, ich mag wirklich alle, also ich mag halt auch die Judith Williams, ich kenne auch wirklich alle schon super lang, auch zum Beispiel Frank Thelen habe ich, glaube ich damals hier über unseren gemeinsamen Bekannten in Tom Bachheim kennengelernt, da war ich mal beim Gründerpreis und dann war da so Frank Thelen und ich war damals so Wow, Frank Thelen , krass. Ich habe sogar damals, auch als ich so noch viel YouTube gemacht habe, habe ich sogar Frank Thelen auch öfter interviewt. Er hat damals auch so ein Buch geschrieben und so Sachen und ich finde immer noch

58:54 Feliks Eyser: Franka Kraut hat er zum Beispiel gemacht, auch über Höhle der Löwe.

58:57 Diana zur Löwen: Waifu. Stimmt. Das sind ja So viele riesige Consumer Companies gibt es ja gar nicht in Deutschland, aber ich sag mal, Air App und YFood sind ja einfach schon mal sehr, sehr gute Beispiele und da hat bei beiden Franktinnen investiert.

59:12 Feliks Eyser: Also keine Favorites, Andreas Herb findest du gut?

59:14 Diana zur Löwen: Ja.

59:15 Feliks Eyser: Wie macht der sich als neue Löwe?

59:17 Diana zur Löwen: Ja, der ist auch hart im Handeln, im Verhandeln natürlich, aber ähm Das müssen ja auch, die dürfen irgendwie sein.

59:24 Feliks Eyser: Das hat ja Johannes gestern erzählt von Stocks. Er meinte, das ist schon rough. Also die schenken sich nichts. Auf wenn du da wirst du so gebrieft, sagst du, du musst schon Gas geben, um dich da durchzusetzen, weil das ist so. Real. Wie laufen deine Investments? Erzähl mal, was gibt es da Neues? Hast du neue Investments gemacht, also Angel?

59:37 25.000 Euro pro Ticket: Warum Diana am liebsten unter 5 Millionen Bewertung investiert

59:40 Diana zur Löwen: Ja, doch. Also ich würde sagen, ich habe einige neue teilweise gemacht. Eben zum Beispiel auch ein Beverage im Aviate, die zum Beispiel Kokoswasser machen, genau auch mit Ballaststoffen. Das macht zum Beispiel auch super viel Spaß, einfach weil es so ein Produkt ist, was Ja, was im Handel ist, was so, ich sag mal, die Leute, so man kennt irgendwie Kokoswasser, man will es vielleicht einfach mal probieren.

1:00:04 Feliks Eyser: Was hast du in wie viel hast du investiert?

1:00:05 Diana zur Löwen: Ich mache meistens eben so 25. 000 Euro.

1:00:08 Feliks Eyser: Wie viele Anteile hältst du?

1:00:10 Diana zur Löwen: Boah, das weiß ich gar nicht, schon wieder gar nicht so viel. Aber ich sag mal, die Bewertung war trotzdem noch fair.

1:00:15 Feliks Eyser: Aber weil eher ein Angel-Deal, ist jetzt nicht quasi eine Mitgründung oder so ein Founding Investment.

1:00:19 Diana zur Löwen: Ja, ja, genau. Also ich glaube, so Founding Investment hätte ich irgendwann schon auch noch mal Lust. Ich habe gefühlt auch immer noch zu viele andere Business-Ideen, aber das ist natürlich dann auch immer eine Zeitfrage. Oder dann habe ich zum Beispiel auch bei einem Startup investiert Realtics heißen die, die machen viel so mit Immobilien. Da gibt es ja auch super viele, die sich dem Thema, sag ich mal, angetan haben, sozusagen diese ganzen Hausverwaltungen zu digitalisieren und zu managen. Und die haben das bis jetzt wirklich schon echt gut gemacht, sind jetzt auch nach einem Jahr schon bei über einer Million RA und ähnlich

1:00:50 Feliks Eyser: machen Software für Hausverwaltungen, oder?

1:00:52 Diana zur Löwen: Nein, also die ownen das wirklich. Also die haben natürlich eine Software, die sie selber gebaut haben, aber die Übernehmen das dann wirklich für so Family Offices, Einzelpersonen.

1:01:01 Feliks Eyser: Die sind eine Hausverwaltung, basierend auf Software,

1:01:04 Diana zur Löwen: die das als so ein bisschen effizienter machen. Dann habe ich auch noch ein Haarwachstum Supplement gemacht, oder so im Bereich Haar-Wachstum bei Vida heißen da die Gründerin zum Beispiel die Machen jetzt auch kein riesen Personal Branding, aber die Gründerinnen haben zum Beispiel auch sehr viel ihre eigene Geschichte genutzt für zum Beispiel Meta-Ads. und haben eben da auch so eine Trinkampulle, die, also ich benutze das auch selber, die halt so hilft, dass deine Haare besser, schneller nachwachsen und machen da auch viel. Also ich würde sagen, so aktuell ist es schon eher ein bisschen mehr so Konsumafokus als jetzt so AI-Themen. Ich glaube, als ich damals, sage ich mal, gestartet bin als Investorin, ich meine, dieser Markt, du kennst es ja selber, der hat sich auch in den letzten Jahren total wie immer verändert. Das ist mir irgendwie voll wichtig, weil ich gesagt habe, ich will da auch mitmachen, wo die Männer sind, bei den Softwarefilmen. So ich will auch als Frau bei einem Software-Startup auf dem Cuptable sein. Das war mir irgendwie eine Zeit lang so sehr wichtig. Aber manchmal habe ich halt auch das Gefühl, dass vieles natürlich sehr überhitzt da in diesem Markt, also gerade jetzt Software bzw. ist ja jetzt alles AI. Und ich bin halt schon manchmal auch so eine Schnäppchenjägerin und dann finde ich es super schwer einzuschätzen, wenn jetzt irgendjemand eine Preceed-Runde mit 15 Millionen macht. Zu sagen, keine Ahnung, wird das halt jetzt wirklich das nächste Unicorn oder ist es nicht einfach nur was, was ChatGPT in zwei Wochen launcht? Also, das fällt mir gerade bei den AI-Themen einfach sehr schwer, wenn es jetzt nicht irgendwie Hardware oder so ist. Und Hardware ist auch einfach, das braucht so viel Geld, da sehe ich es dann auch eher die VCs und sehe ich jetzt auch nicht mich als Angel in der Superpower. Das ist natürlich bei Consumerthemen viel einfacher, wenn ich da einfach auch selber meine Story zumachen kann und meine Follower da mitnehmen kann.

1:02:49 Feliks Eyser: Was ist teuer, was ist normal, was ist Kategorie Schnäppchen bei Consumer Investments gerade?

1:02:53 Diana zur Löwen: Naja, es kommt immer so drauf an, aber ich bin schon gerne so bei unter 5 Millionen und gerne auch Pre-Launch immer dabei, damit ich einfach damit aber die Abzeit am besten ist, sozusagen, weil selbst wenn ich bei einer 10 Millionen Bewertung dann muss es ja schon auch irgendwie 100 Millionen sein für ein 10x sozusagen, aber wenn du halt bei zwei oder drei Millionen schon reingehen kannst und das ist dann irgendwann 100 Millionen, da hast du natürlich ein viel größeren Multiple.

1:03:22 Feliks Eyser: Ja, und es ist auch realistischer natürlich, eine Firma in der Dimension zu verkaufen, muss man auch sagen. Also, du hast ja in dem Bereich dann oft so Umsatzmultiples von so 2, 3, 4x oder so. Also sagen wir, du bist eine Firma, die macht dann irgendwann, wenn es gut läuft, 10 Millionen Umsatz. Wenn du die konservativ verkaufst, dann ist es vielleicht irgendwie 20 Millionen, vielleicht 30, 40 oder so, wenn es gut gelaufen ist. Das sind ja meistens so die Rangers.

1:03:41 Diana zur Löwen: Genau, und das ist ja auch trotzdem mega krass, wenn man das hinbekommt.

1:03:44 Feliks Eyser: Hammer. Und auch vor allem, wenn da nicht viel Venture Capital reingeflossen ist, meistens sind es ja die Cases, da brauchst du dann auch nicht erstmal 50 Millionen an Kapital.

1:03:51 Diana zur Löwen: Total. Und ich sehe auch oft jetzt so den Trend, dass, wenn ich manchmal mit so jungen Gründern spreche, die wollen gar keine Venture Capital Funds. Die wollen einfach nur Smart Money. Also die wollen einfach so, ich sag mal, ein paar Angels, vielleicht wie gesagt, auch ein paar Creator. Das passiert ja jetzt schon auch immer mehr, dass auch Influencer investieren, weil es natürlich einfach cool ist, diese Reichweite und auch immer ein bisschen dieses Das postet jemand zu haben, aber die, die, die sind dann auch glücklich, also ich glaube, bei dem AI-Games was anderes, aber wenn du eine Consumer-Brand baust, die irgendwann 20, 30 Millionen macht und wie gesagt, die einfach eine Love-Brand geworden ist Dann hast du einfach schon richtig viel hinbekommen. Und klar, es geht, du kannst auch hundert Millionen mit gewissen Sachen machen. Aber es ist einfach doch, also es ist einfach super hart. Also gründen ist einfach nicht leicht. Und man macht dies aber auch nicht einfacher, wenn man halt schon auf so einer hohen Bewertung irgendwie eine Runde raised, dass man da dann vielleicht gar nicht rein wächst

1:04:49 Feliks Eyser: Du musst ja kein AI-Business machen, um AI zu nutzen, aber gerade Nola zum Beispiel, die Energydrinks, die Laura, kennst du ja auch. Die macht das jetzt im Grunde seit einem Dreivierteljahr etwa als Solo-Founderin und ist halt krass geleveraged über AI. Die hat eine Founders Associate dabei, die Florianer und ihr habt eine Werkstudentin für Content so, aber im Grunde ist das Team super klein. Eine Waitlist von mittlerweile, glaube ich, 50. 000 Frauen, die sich da angemeldet haben. Kannst dir vorstellen, wie viele E-Mails da reinkommen? Wäre ja früher gar nicht möglich gewesen, so ein Volumen zu handeln und die macht sowohl Produkte. Produktentwicklung, als auch natürlich Marketing, wo sie herkommt, als auch jetzt Vertrieb, wenn es um Retail geht und so. Einfach stark geleveragt über AI und die ganzen Tools. Das funktioniert bis zu einem gewissen Punkt. Also, irgendwann, damit die auch ein Team einstellen müssen, aber das ist ja auch das Interessante, dass AI das auch so ein Stück weit demokratisiert hat, dass du für so ein Thema vielleicht jetzt nicht erstmal fünf Co-Founder und eine Million auf ein Konto baust.

1:05:39 Diana zur Löwen: Also, das ist ja auch bei uns so. Du brauchst halt gute Leute, genau, die eben auch AI nutzen können und dann brauchst du nicht noch dafür eine Agentur, die deinen Shop macht, weil im Idealfall kannst du das halt alles selber, deinen Shop umbauen, du kannst deine Ads Wie gesagt, teilweise auch schon ganz gut vielleicht schneiden oder kannst sie selber halt erstmal drehen und kannst ja halt auch super viel erstmal selber own, bevor du halt sagst, hier müssen wir noch 30 UGC Creator einbuchen. Wenn du das erstmal selber machst, dann, also diese ersten Learnings, die sind ja dann so teuer und wenn du die Fehler erstmal selber machst, und dann kannst du auch andere viel besser briefen. Und das ist, glaube ich, ganz, ganz wichtig.

1:06:17 Feliks Eyser: UGC steht für User-Generated Content. Ich spiele immer Lexikon. Das schreiben die Leute sonst immer in die Kommentare. Schreibt doch mal in die Kommentare, dass ihr euch freut, dass wir ab und zu auch mal eine Abkürzung erklären. Wie gefällt dir München? Ist auch neu. Du bist in München.

1:06:33 Diana zur Löwen: Ich bin jetzt nach München gezogen. Ja, es ist so schön hier. Also ich muss sagen, ich kann gar nicht unbedingt einschätzen, ob. Ein Grund schon, warum ich auch nach München gezogen bin, war schon, weil ich dachte, ah ja, okay, in München sind halt auch super coole Deals. Also so die ganzen.

1:06:47 Feliks Eyser: Deals im Sinne von Startups?

1:06:48 Diana zur Löwen: Genau. Aber ich muss sagen, gerade habe ich gar nicht so viel mit der ganzen Venture Capital-Szene. Hier sitzen natürlich echt viele große Funds und ich sage mal auch viele, die investieren wollen, wollen auch viel teilweise in München investieren. Aber ich würde sagen, Berlin hält sich weiterhin auch gut. Also da sind schon auch einfach immer noch krasse Firmen und auch super viele Leute, die sehr hinterher sind, dass sozusagen Berlin auch noch eine gute Stadt zum Gründen bleibt.

1:07:13 Feliks Eyser: Ich schau dir Julian Teike an mit seiner Bad One -Konferenz beliebt seine ganzen Initiativen.

1:07:19 Diana zur Löwen: Könnte einfach so ein paar Sachen, wie gesagt, jetzt Das klingt immer so doof. Der Flughafen ist einfach, wenn ihr nachher hier von München, wenn man da fliegt, das macht einfach viel mehr Spaß. Auch die Stadt ist natürlich München, ich liebe das Umland und so. Das ist natürlich alles Sowas hat einfach Berlin leider nicht. Aber ich würde sagen, zum Gründen macht es eigentlich jetzt auch nicht so einen Unterschied, ob man jetzt in Berlin oder in München ist.

1:07:43 Feliks Eyser: Ist für dein Creator-Dasein irgendwie anders? Sind hier mehr Brands oder das macht das so einen Unterschied, was für ein Content du machst oder spielt es überhaupt keine Rolle?

1:07:49 Diana zur Löwen: Ich muss sagen, natürlich ist hier viel mehr so Tacht und Dirndl, wenn jetzt das Oktoberfest und so wieder ist. Das mag ich schon sehr gerne. Und für mich ist es eher so, man ist hier oder ich bin hier ein bisschen motivierter, mehr zu arbeiten, weil einfach so die Qualität von der Freizeit sozusagen besser ist. Also wenn man dann doch mal am Tegalsee ist oder mit Freunden irgendwie essen geht und so. Ich meine, in Berlin gibt es natürlich auch viel, aber ich war auch jetzt noch nie so das Club Girl. Ich glaube, wir waren einmal, ich weiß gar nicht, in welchem Club wir waren.

1:08:19 Feliks Eyser: Wie waren wir zusammen, Club? Ja, wir waren im Kater. Ja, genau. Aber ich weiß auch, ich bin stimmt, ich werde dann immer müde und gehen nach Hause. Du bist auch ein bisschen länger geblieben.

1:08:31 Diana zur Löwen: Aber ich bin auch dann trotzdem nicht so, dass ich sage : Also, ich finde es schön, dass das Leute total lieben und da drin aufgehen, aber ich gehe da einfach nicht drin auf, wenn ich im Katerblau bin. Ich weiß auch gar nicht. Gibt es das noch?

1:08:43 Feliks Eyser: Ja, ja, ja, ja, das gibt es noch.

1:08:44 Diana zur Löwen: Oder also, das ist einfach nicht so meine Welt. Und deswegen fand ich es immer schade, dass ich denke, okay, Berlin steht ja total für dieses in Clubs gehen. Zum Teil. Und das ist einfach sowas, was einfach nicht so mein Interesse ist. Ich gehe einfach dann lieber irgendwie morgens um 8 zum Spinning und gehe dann lieber irgendwie schön essen und gehe dann halt um halb elf ins Bett oder so. Und dafür ist München dann einfach ein bisschen besser, finde ich. Und wie gesagt, so das Oktoberfest und alles. Und hier sind auch echt einige Consumer Founder. Dafür ist es schon auch ganz gut so zum Vernetzen, aber die gibt es natürlich trotzdem auch in Berlin. Bits

1:09:22 Feliks Eyser: and Pratz ist hier. Kommst du vorbei? Wir machen einen Livestream und hosten, ja.

1:09:25 Diana zur Löwen: Ja, dann würde ich sagen, dann komme ich auf jeden Fall mal vorbei. Ich sollte schon vorbeikommen. Dann komm mal rum,

1:09:29 Feliks Eyser: wenn wir schon hier sind. Ich zieh dir Tracht an. Wir haben so einen Trachtensponsor, das ist super.

1:09:34 Diana zur Löwen: Es wird sehr cool. Also, Intracht, das macht auch einfach alles ein bisschen mehr Spaß, finde ich, wenn jeder Intracht ist.

01:09:38 Was Diana neuen Creatorn rät: Wie viel Privatleben gehört ins Netz?

1:09:38 Feliks Eyser: Was kann ich von dir lernen als Neucreator? Mein Dreieck hat sich ja so ein bisschen geändert. Ich war jetzt die letzten Jahre viel eher so auf der Investorenseite. Company Building Deals gemacht. Jetzt wandert das ein bisschen Richtung Richtung Creatortoom mit dem Podcast. Und gleichzeitig bin ich auch wieder operativer Fauna. Also ich habe jetzt hier wieder ein Produkt und ein Mache jetzt da die ersten Werbedeals, du bist Konto als Partner und ein Pathway und fange da an, Kooperationen zu machen. Was hättest du gerne gewusst über das Creator-Dasein und Werbedeals, was du mir mitgeben kannst?

1:10:05 Diana zur Löwen: Ich glaube, wichtig ist schon einfach, ich finde, dass man, wie gesagt, ich glaube, manchmal denkt man immer so, die Die Reichweite ist am allerwichtigsten, aber viel wichtiger ist auf jeden Fall die Community. Also dass man sich lieber eine gute Community aufbaut, die irgendwie deine Inhalte oder dich einfach trotzdem cool finden. Und dann ist, glaube ich, immer die Frage, was ist es dann? Sind das so gewisse Formate? Wie gesagt, du teilst ja auch viele jetzt so Ausschnitte einfach aus dem Podcast und so. Wahrscheinlich finden die das dann einfach interessanter als Keine Ahnung, wo du jetzt heute essen gehst oder so.

1:10:42 Feliks Eyser: Das ist interessant, das sagen Leute, die mittlerweile zu mir sagen: Felix, du sagst ja nie was über dich und wir wissen gar nicht, wer du bist. Also ich behalte mich ja bewusst, ich will ja gar nicht über mich reden. Manchmal erzähle ich ein bisschen was, aber mir geht es darum, die Geschichten der Leute zu.

1:10:54 Diana zur Löwen: Ich finde das auch okay. Also ich finde, das muss auch einfach jeder für sich entscheiden. Zum Beispiel, ich frage mich auch immer so Keine Ahnung, nehme ich irgendwann meine Follower mit in die Menopause. Also bin ich dann so. So, jetzt fangen die ersten zum. Also, oder wenn ich vielleicht irgendwann Kinder habe. Ich finde, es ist so ein, was teilt man? Also es gibt ja viele, die teilen zwar nicht das Gesicht ihrer Kinder, aber die teilen trotzdem voll viel von dem Privatleben ihrer Kinder, dass sie sagen: Ja, heute wollte sie früher von der Schule nach Hause. So, keine Ahnung, ist ja voll die private Information von einem Kind. Was will man halt teilen? Und ich finde, wenn man. Den Luxus hat, oder nicht den Luxus, aber wenn man andere Themen hat, die relevant sind, dann finde ich, braucht man nicht unbedingt zu viel von seinem Privatleben zu teilen.

1:11:45 Feliks Eyser: Und das finde ich ehrlich gesagt auch total angenehm. nicht über mich reden zu müssen, sondern ob bei LinkedIn sozusagen, ey, ich kann jeden Tag einen Post machen, ich kann jeden Tag drei Posts machen über die Geschichten der Gäste. So, und kann deren Learnings wiedergeben und was sie cool gemacht haben, und dann freuen die sich und es ist wertvoll für die Audience. Und ich hab gar nicht so diesen - also ich hatte nie diesen Cringe-Mountain im Sinne von mir irgendwie unangenehm über mich selber zu erzählen, weil ich hab's ja nie gemacht. Das fand ich einen totalen Hack. diese Fremdgeschichten immer zu verwerten als Content.

1:12:13 Diana zur Löwen: Ja, weil ich finde das auch, also bei mir ist ja auch manchmal, dass ich ja viel trotzdem über so Finanzthemen oder so Beauty-Sachen rede und da sind es eher die Trotzdem die Themen, die so relevant sind, also die Leute interessieren sich vielleicht aber für den ETF oder die ETF-Strategie, die ich erzähle.

1:12:28 Feliks Eyser: Exchange-traded Fund.

1:12:31 Diana zur Löwen: Naja, genau. vielleicht so mein Privatleben, weil ich glaube, ich bin da auch einfach ein bisschen vorsichtiger. Klar habe ich auch manchmal mehr Sachen geteilt und manchmal ist es ja auch so, dass manchmal ist das Leben auch aufregender, also das Privatleben und manchmal halt nicht. Und das finde ich irgendwie dann, also für mich, wie gesagt, echt immer so ein Punkt, wo man fragt, wie will man als Creator altern? Also was will man halt irgendwie alles teilen und was nicht. Ich finde immer das, wie gesagt, merke ich immer, das finde ich halt immer besonders gut, auch wenn man Inhalte hat, die einfach relevant sind, dann ist, wie gesagt, dein Privatleben oder so ist dann halt doch nur so Nebensache. Klar, manchmal habe ich schon auch Sachen, die mir wirklich am Herzen liegen und auch so. Ich sag mal, ich bin ja auch einfach eine junge Frau, die gründet, die sich mit Finanzen befasst. Und ich finde, es gibt viele davon, aber es gibt trotzdem nicht so viele davon, auch online. sind ja auch, sag ich mal, sozusagen die erfolgreichsten Influencerinnen, sozusagen auch wenn man jetzt, viele andere fragen würde, sind eigentlich immer Mütter Also Marinfluenza , also nicht immer, aber sehr oft, auf jeden Fall.

1:13:41 Feliks Eyser: Erfolgreich in welcher Kategorie?

1:13:42 Diana zur Löwen: Also zum Beispiel von so Conversions oder von so Themen. Ist ja auch, ich meine, Mutter sein ist ja auch krass. Also wenn man einfach ein Kind geboren hat, sag ich mal. Aber ich finde, es muss ja auch Frauen geben, die vielleicht noch mal ein bisschen anderes Leben irgendwie haben oder vielleicht da noch nicht sind. Und da kann man dann natürlich, ich habe zum Beispiel mir letztes Jahr meine Eizellen einfrieren lassen. Das ist natürlich auch super privat, aber irgendwie weiß ich auch, dass es halt viele Leute einfach so interessiert, weil viele vielleicht auch darüber nachdenken und dann finde ich es schon auch mal gut, sowas zu teilen. Aber man, ich glaube, je länger man das macht, desto mehr wirkt man auch einfach ab. Und gerade wie gesagt, wenn man dann vielleicht irgendwann mal Kinder und so Sachen Kinder hat oder vielleicht einen Partner, was will man alles teilen und was behält man dann lieber so für sich, weil je mehr die Leute wissen, dass so Mehr Meinungen preschen da halt auch auf einen ein. Das kann natürlich auch sehr überfordernd sein.

1:14:36 Feliks Eyser: Hast sich da was geändert bei dir, so was du dann Kommentaren und Feedback und so weiter kriegst, oder ist das eigentlich immer relativ ähnlich über die Jahre?

1:14:42 Diana zur Löwen: Ich würde sagen, ich glaube, es gab einfach auch so Phasen, wo ich so nochmal mehr geteilt habe. Zum Beispiel als ich meinen ersten Freund hatte. Das habe ich auch halt auf Social Media geteilt. Da muss man natürlich aber auch die Leute bei so einer Trennung mitnehmen. Und Für mich hat sich vielleicht dann auch so geändert, dass ich denke , muss es dann vielleicht so ein Thema sein? Oder also ich glaube, manche Sachen, das schwankt auch immer so ein bisschen. Aber ich finde, man sollte nie das Gefühl haben, dass jetzt sozusagen mein Content zum Beispiel davon abhängt, ob ich eine Beziehung habe oder dass das ein Riesenteil von meinem Content ausmacht. Weil dann ist das ja irgendwie auch abhängig von so einer zwischenmenschlichen Beziehung, die total. . Sensibel, was ja was total Besonderes auch irgendwie ist. Und das ist dann einfach eine krasse Entscheidung, wenn man auch sagt, ich teile das denn jetzt online. Und oder dann wird ja auch dein Partner irgendwie so Teil von deinem Business quasi. Und das macht es, also ich glaube, es gibt viele, die kommen damit klar, aber es ist auch schon einfach, glaube ich, auch ein anderer Druck. Und verändert ja auch teilweise diese Beziehung. Also wenn man dann jemanden küsst, wenn wir wieder bei der Kussett drehen, keine Ahnung. Und man weiß halt so, macht man das jetzt? Also, einfach so? Oder halt man dem Hintergedanken, oh, wenn wir das jetzt filmen, ist ein kurzes.

1:16:03 Feliks Eyser: Dann verkaufe ich ein bisschen mehr Zahnpasta. Genau.

1:16:08 Diana zur Löwen: Also, und da muss man einfach, glaube ich, so Gucken, wie da so eine Balance ist. Da kann ich natürlich auch nicht viel für andere Paare sprechen, die das irgendwie auf Social Media machen, aber ich habe da auch einen krassen Respekt davor, wie das dann ist. Ähm, wenn man, keine Ahnung, man hat sich erst gestritten und dann muss man vielleicht noch eine Kooperation zusammen abdrehen.

1:16:29 Feliks Eyser: Oh ja, also Ja, ich glaube, zu viel Privatleben.

1:16:34 Diana zur Löwen: Ich bin mal gespannt, wo so mein Leben hingeht oder was ich wie Alles so teilen werde, weiterhin. Also ich will schon immer natürlich noch so, ich glaube einfach, man muss auch so auf sein Bauchgefühl hören, dass sich einfach gut und richtig anfühlt. Aber mancher, wie gesagt, finde ich auch. Bei meinem Spinning -Studio steht immer so: It's what you do in the dark that puts you in the light. Das kann man auch richtig gut, einfach so beim Spinning, wenn das dein Instructor so sagt, das ist ja auch immer so dunkel. Manchmal muss man auch einfach an so ein paar Dingen erstmal arbeiten. Es ist auch okay, wenn man vielleicht auch mal eine Zeit lang weniger postet, aber dafür hat man dann vielleicht was Cooles. wieder geschaffen, was man teilen kann. Und das finde ich, glaube ich, auch manchmal wichtig, gerade in dieser Zeit, wo man denkt, ah, man muss jeden Tag zehnmal posten. Nee, manchmal muss man vielleicht auch mal kurz innehalten und überlegen, was will ich irgendwie teilen oder will ich vielleicht doch, will ich halt Eher das sein oder eher das, weil das ist dann schon ein bisschen. Und wenn man aber eher Fauna sein will, dann macht man auch anderen Content und das ist dein Leben trotzdem anders. Und ich glaube, ich bin manchmal gerade noch an so einem So im Zwischending, wo ich das nach wo gucke, wo es hingeht.

1:17:48 Feliks Eyser: Wenn wir uns in 19 Monaten wieder zusammensetzen? Was ist eine neunzehn Monate? April zwei tausend achtundzwanzig oder so?

1:17:59 Diana zur Löwen: Die zukommen.

1:18:01 Feliks Eyser: Was Was wird passiert sein?

1:18:05 Diana zur Löwen: Ich hoffe auf jeden Fall, dass artem schon eine erste Handelsplatzierung hat. Und dass auch zum Beispiel meine Düfte, dass wir da auch noch weitere Regalplätze bekommen, vielleicht auch mit anderen Kategorien. Und dass ich mich, glaube ich trotzdem mehr als Founder fühle, vielleicht, als jetzt als Creator , dass ich einfach noch, ich meine, als Creator ist man ja auch zum Beispiel immer abhängig noch von anderen Marken. Und mein Ziel wäre es irgendwie nur noch von meinen Produkten leben zu können.

1:18:37 Feliks Eyser: Hast du gar nicht mehr darauf angewiesen bist, dass du Kooperationen machst?

1:18:40 Diana zur Löwen: Ja, ich meine, kommt natürlich immer darauf an. So manchmal, manche Sachen machen ja auch irgendwie noch Spaß und sind ja auch cool. Aber du kannst ja, je mehr du Zeit einfach oder je mehr Zeit du in dein Business steckst, desto mehr lohnt sich das natürlich vielleicht dann auch irgendwann. Und es wäre schon mein Ziel, so Dieses Selbstbewusstsein vielleicht zu haben, dass ich einfach so noch unabhängiger bin, weil dann kann man ja auch immer ganz unabhängig seine Meinung teilweise sagen. Und als Creator muss man dann trotzdem natürlich Also, ich habe jetzt auch einfach ein bisschen aufpassen, natürlich.

1:19:12 Feliks Eyser: Weil die sonst die Kooperation im Zweifel wegbrechen.

1:19:15 Diana zur Löwen: Oder man ist dann wirklich, dass man sagt, hey, ich fokussiere mich jetzt einfach gerade mal wirklich nur da drauf. Keine Ahnung, das artem in der UK ist. Und natürlich kann man die Leute ein bisschen mitnehmen, aber wenn du dabei halt noch, weiß ich nicht, wie viele Content-Pieces drehst, man muss das halt dann schon irgendwie eine gute Balance finden, dass es auch diese Authentizität dann behält. Aber deswegen hoffe, dass sie irgendwann ein bisschen mehr hier sein kann und trotzdem das auch noch weitermachen, weil das macht mir schon auch noch Spaß.

1:19:42 Feliks Eyser: Investieren macht ja auch noch Spaß.

1:19:45 Diana zur Löwen: Und das gehört irgendwie so dazu, aber halt, dass man sich trotzdem einfach mehr als Founder sieht, der Content macht.

1:19:54 Feliks Eyser: Und nicht als Creatorin, die nebenbei was gründet.

1:19:56 Diana zur Löwen: Genau. Und bei dir, wo siehst du, dass der dich dann.

1:20:01 Feliks Eyser: Ja, bei mir verschiebt sich Richtung Creation und mehr Richtung Founder. Wir haben ja bisher hatte ich ja meine Investments immer unabhängig gemacht, unter einer anderen Brand oder einfach durch meine Holding, aber jetzt zumindest alles dieses Jahr erst das Neu zusammengezogen und Founder Mode, gibt die Foundermode GmbH so, wo wir zum einen die Medienproduktion machen und jetzt die ersten Werbedeals und zum anderen aber auch die Investments aus dieser Holding heraus machen, sodass die Beteiligungen, die wir machen, auch von der Aufmerksamkeit profitieren. Media und Investment kann auch eine sehr gute Kombination sein. Geld ist am Ende eine Commodity. Ob du oder ich da 10. 000 Euro investieren, ist egal, aber die Reichweite, die wir mitbringen, kann unterschiedlich sein. Und wir beide haben Reichweite. Der Durchschnittsinvestor oder die Durchschnittsinvestorin keine Reichweite.

1:20:45 Diana zur Löwen: Und da finde ich aber auch vielleicht auch bei diesem Creator-Thema nochmal zu bleiben. Es kommt auch immer dann so ein bisschen auf diesen. ja auch diese Community und den Trust an. Also ne, wenn wir jetzt denken, wie gesagt, Creator denkt man halt oft immer auch an Riesenreichweite. Aber manchmal kann es ja auch sein, dass du in der richtigen Nische, wie gesagt, die richtigen Leute kennst. Oder deswegen finde ich es ja auch so cool mit so Produkten in den Handel zu bringen, wenn man das schon mal geschafft hat und ich weiß ja auch sozusagen, was meine Produkte machen müssen, dass die auf TikTok Leute erreichen. Und dann kann ich das auch mit anderen Produkten machen. Dann muss es auch, kann ich immer nur mein Gesicht sein, auch dieses Verständnis eben für wie funktioniert Social Media, das finde ich halt auch ganz wichtig, dass man das mitbringt, weil das Braucht man einfach heutzutage. Und das macht mir halt auch so Spaß.

1:21:30 Feliks Eyser: Ja.

1:21:31 Diana zur Löwen: Dass ich weiß, klar, mein Gesicht hilft, Sachen zu bewerben, aber ich weiß auch, wenn das Produkt, an dem ich gearbeitet habe, richtig gut ist dann werden das trotzdem Leute abspeichern und teilen.

1:21:44 Feliks Eyser: Das finde ich auch interessant, also bei mir ist quasi auch diese Merger der beiden Themen, dass man dann natürlich auch überlegen kann. Was für Investments machen Sinn für diese Audience? Also wenn wir Founder erreichen, was brauchen die alle und was könnten da eben smarte Themen sein? Wir haben zum Beispiel dieses Jahr eine Firma gegründet, Anso heißt die. Die machen Lohnabrechnungen im Grunde. Also, es ist eine Sache, die jeder Founder braucht. Du hast Mitarbeiter und musst dich natürlich bezahlen. Meistens macht das irgendwie der Steuerberater und der Steuerberater für den ist das oft dann so ein Sid-Business. Eigentlich haben die gar keinen Bock drauf und zu wenig Mitarbeiter dafür. Schickst du so eine alte Excel-Datei rum und dann ist wieder irgendwas veraltet und an so macht es im Prinzip AI-native, komplett digital, du hast ein gutes Interface, also quasi Lohnbuchhaltung besser als der Steuerberater. Und das passt natürlich super zu dieser Audience, weil das braucht jeder, so wie jeder Zähne putzt. Und meistens sind die Leute unzufrieden mit der Lösung, die sie haben und sowas bei mir auch. Jedes Mal irgendwelche Fehler drin gehabt und dann irgendwie wieder Rückerstattung von der Krankenkasse und dann war der eine irgendwie nicht privatversichert und wurde irgendwie falsch gemeldet. Es gibt ja ständig diese Fuck-Ups, die mega nervig sind für die Experience der Mitarbeiter. So haben gedacht: Komm, wir machen das besser. Gemeinsam eine Firma gegründet mit dem Team und helfen dir natürlich auch bei Content, wenn das irgendwann eine Rolle spielt, aber vor allem bringen wir halt Access zu dieser Community mit. Aber das finde ich interessant, dass es halt Sinn macht, die Sachen gemeinsam zu denken.

1:23:02 Diana zur Löwen: Und das, ja genau, das macht dann halt schon so Spaß einfach. Wenn man coole Lösungen, coole Produkte hat und dann eben auch weiß, wie man die an die richtige Zielgruppe bringt.

1:23:12 Feliks Eyser: Gerne. Es war wie immer eine Freude. Dass wir es diesmal nicht mit 17% Akku und Remote gemacht haben, sondern in person in München.

1:23:21 Diana zur Löwen: Sehr, sehr schön.

1:23:21 Feliks Eyser: Schön, dass du da warst.

1:23:22 Diana zur Löwen: Ja, und dann bis in 19 Monaten.

1:23:24 Feliks Eyser: Bis in 19 Monaten, in 2028. Dann machen wir es nicht, wir teilen uns schon einen Kalender und dann gibt es das nächste Ketchup. Schön, dass du da bist.

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