21-jährige TikTok-Millionäre verraten, wie man auf Social Media erfolgreich wird

mit Jeremy Okoth und Hannes Kessel, TikTok-Creator und Gründer der Partyspiel-App Splash

19. Dezember 2025 · 83 Min

Zusammenfassung

Jeremy und Hannes erzählen, wie aus TikTok-Pranks die Partyspiel-App Splash wurde: rund 10 Millionen Nutzer, 4 Millionen Dollar Umsatz in sieben Monaten, kaum Kosten und ein Cap Table, der per ChatGPT-Vertrag schiefging.

Jeremy Okoth im Founder-Mode-Gespräch (Remote-Aufnahme)
Jeremy Okoth im Founder-Mode-Gespräch (Remote-Aufnahme)

Jeremy und Hannes sind 21, haben nach der Schule nicht studiert und stattdessen eine Social-Media-Agentur gestartet, die Restaurants und Bars Content verkauft hat. Als sie für einen einzigen TikTok-Clip so viel bekamen wie von einem Kunden im ganzen Jahr, haben sie die Agentur aufgegeben und voll auf ihre eigenen Kanäle gesetzt. Der Durchbruch kam mit Telefonpranks, die sie ein halbes Jahr lang durchgezogen haben. Kurz vor der Aufnahme hatten die beiden zum ersten Mal eine Million auf dem Konto.

Im ersten Teil gibt es die Personal-Brand-Masterclass: funktionierende Formate aus den USA holen, in Deutschland ausprobieren, das erfolgreiche Format skalieren und parallel weitere Formate testen, bis daraus eine Person wird, für die die Leute einschalten. Erst dann kommen persönliche Videos dazu. Die größte Angst bleibt trotzdem, dass die Views ausbleiben, obwohl ihr Kanal seit zwei Jahren im Schnitt rund eine Million Aufrufe pro Video macht.

„Eine gewisse Toleranz an Fuck-Up muss man halt einfach einberechnen, wenn man halt erfolgreich werden will.“
Jeremy Okoth
Feliks Eyser lacht im Gespräch mit Jeremy Okoth und Hannes Kessel (Remote-Aufnahme)
Feliks Eyser lacht im Gespräch mit Jeremy Okoth und Hannes Kessel (Remote-Aufnahme)

Dann geht es um Splash. Die Idee entstand nachts aus ihrem Imposter-Format, wenige Wochen später war die App im App Store und hatte nach einer Woche 150.000 bis 200.000 Downloads. Heute: ziemlich genau 10 Millionen Nutzer, 25 Spiele, 4 Millionen Dollar Umsatz in sieben Monaten. Geld verdient Splash nur über ein Wochenabo für 5 Euro und ein Jahresabo zwischen 20 und 30 Euro; Apple bekommt 38 Prozent, sonst gibt es kaum Kosten. Für das Marketing reichen eigene Kanäle und Influencer: In Spanien bringt ein 50-Euro-Video eines kleinen Creators 10.000 bis 20.000 Downloads.

Im letzten Teil sprechen die beiden über den falsch aufgesetzten Cap Table, die laufende Finanzierungsrunde, das Splash House auf Mallorca mit 100 Stunden Livestream und rund 120 Millionen organischen Aufrufen, über Mental Health, ihr Arbeiten ohne Struktur und Eisbad, und warum ein gemeinsames Konto und blindes Vertrauen ihre Partnerschaft zusammenhalten. Zum Schluss: Splash soll in den USA groß werden.

Zahlen aus der Folge

ca. 10 Mio.
Nutzer von Splash
4 Mio. $
Umsatz in den letzten sieben Monaten
5 €
Preis des Wochenabos
38 %
Anteil, den Apple bekommt
4 weitere Zahlen
fast 800.000 €
Umsatz im besten Monat
110.000
aktive Subscriptions
50 €
Preis für ein Video eines kleinen Creators in Spanien
120 Mio.
organische Aufrufe durch das Splash House

Worüber am meisten gesprochen wurde

Anteil an der Gesprächszeit, berechnet aus den Kapitel-Längen (ohne Intro).
Herkunft & Mindset
31 % · 26 Min
Creator & Personal Brand
22 % · 18 Min
Team, Cap Table & Fundraising
20 % · 17 Min
Growth & Internationalisierung
14 % · 11 Min
Monetarisierung & Margen
7 % · 6 Min
Splash: Produkt & Zahlen
5 % · 4 Min
Gesprächsverlauf

Kapitel

  1. 00:00Die erste Million auf dem KontoIntro
  2. 01:00Wer sind Jeremy & Hannes?Herkunft & Mindset
  3. 03:40Kindheit, Antrieb & HungerHerkunft & Mindset
  4. 08:20Erste Businesses & Agentur-FailHerkunft & Mindset
  5. 09:45Warum sie All-in auf Creator gingenCreator & Personal Brand
  6. 13:25TikTok-Formate & DurchbruchCreator & Personal Brand
  7. 15:40Copy vs. eigene FormateCreator & Personal Brand
  8. 18:05Die Personal-Brand-MasterclassCreator & Personal Brand
  9. 20:20Die größte Creator-AngstCreator & Personal Brand
  10. 22:40Fails, Fuck-ups & Captable-ChaosTeam, Cap Table & Fundraising
  11. 24:10Idee & Launch von SplashSplash: Produkt & Zahlen
  12. 25:4510 Mio. Downloads & harte ZahlenSplash: Produkt & Zahlen
  13. 26:55Monetarisierung & Pricing-PsychologieMonetarisierung & Margen
  14. 29:35Apple Fees & echte MargenMonetarisierung & Margen
  15. 32:40App-Growth & Influencer-HebelGrowth & Internationalisierung
  16. 35:05Internationalisierung & LTVGrowth & Internationalisierung
  17. 38:00Churn, Retention & Online-ModusSplash: Produkt & Zahlen
  18. 39:25Fundraising & Investor-AuswahlTeam, Cap Table & Fundraising
  19. 42:40Splash-Villa Mallorca (100h Livestream)Growth & Internationalisierung
  20. 45:25Mental Health & Creator-DruckHerkunft & Mindset
  21. 48:15TikTok vs. Twitch vs. PodcastCreator & Personal Brand
  22. 50:00Parasoziale Beziehungen erklärtCreator & Personal Brand
  23. 53:00Teamaufbau & DelegationTeam, Cap Table & Fundraising
  24. 58:20Warum sie jetzt raisenTeam, Cap Table & Fundraising
  25. 01:00:20Anti-Eisbad-ProduktivitätHerkunft & Mindset
  26. 01:04:40Opfer, Fokus & Hustle-PhaseHerkunft & Mindset
  27. 01:08:15Co-Founder-Dynamik & VertrauenTeam, Cap Table & Fundraising
  28. 01:11:45Preis von Öffentlichkeit & FameHerkunft & Mindset
  29. 01:14:30Zukunftspläne & USA-ExpansionGrowth & Internationalisierung
  30. 01:17:45Lebensziele & Offline-GedankenHerkunft & Mindset
  31. 01:21:00Wen sie suchen & KontaktTeam, Cap Table & Fundraising
  32. 01:22:00OutroIntro

Key Learnings

  1. 1

    Kopier erst, finde dann dein eigenes Format

    Jeremys Blaupause: Hol dir funktionierende Formate aus den USA und probier sie in Deutschland nacheinander aus, bis eins funktioniert. Das skalierst du, während du parallel weitere Formate testest. Wenn du vier, fünf Formate hast, bist du irgendwann eine Personality, die coole Videos macht. Erst dann mischst du persönliche Videos mit deiner Meinung dazu.

    18:05 · Die Personal-Brand-Masterclass
  2. 2

    Bau eine Person auf, nicht nur ein Format

    Das Ziel der beiden war immer eine Personal Brand, weil darüber die Kooperationen kommen. Die Leute sollten die Videos wegen ihnen schauen und nicht nur wegen der Challenge. Deshalb haben sie zwischen die Pranks immer wieder persönliche Videos gesetzt, etwa Dinge, die keiner über sie weiß.

    13:25 · TikTok-Formate & Durchbruch
  3. 3

    Lass einen Fehler im Cap Table nicht passieren

    Bei der Gründung von Splash haben die beiden den Cap Table falsch aufgebaut, weil sie schnell einen Vertrag per ChatGPT erstellt hatten. Die Bereinigung hat viele Monate gekostet. Je größer die App wird, desto schwerer lassen sich solche fundamentalen Fehler ausgleichen.

    22:40 · Fails, Fuck-ups & Captable-Chaos
  4. 4

    Frag sofort nach dem Abo und teste den Preis

    Splash zeigt die Paywall direkt beim Öffnen der App. Die Woche kostet 5 Euro, das Jahr zwischen 20 und 30 Euro je nach Land, das Jahresabo wird bewusst gepusht. Dazu kommt ein Knopf für einen Studentenrabatt, den niemand nachweisen muss. Den Tipp hatten sie von Benedikt, dem Gründer der Lern-App Knowunity. Alles beruht auf Testing.

    26:55 · Monetarisierung & Pricing-Psychologie
  5. 5

    Teste neue Features erst als Content

    Bevor Splash ein neues Spiel baut, testen die beiden das Format auf TikTok: Haben die Leute Bock darauf, funktioniert es in Deutschland? Erst mit diesem Proof spielen sie es stundenlang mit Freunden, überlegen sich Mechaniken und Screens. Auf Ads in der App verzichten sie bisher, damit niemand genervt wird.

    29:35 · Apple Fees & echte Margen
  6. 6

    Nutze kleine Creator als Hebel

    In Spanien bucht Splash für 50 Euro ein Video bei einem kleinen Creator. Macht das Video eine oder fünf Millionen Views, bringt es 10.000 bis 20.000 Downloads, und jeder, der die App auf einer Party zeigt, holt weitere Nutzer dazu. Jeremy vergleicht das mit einem TV-Spot für 100.000 Euro, der erst ein halbes Jahr später läuft.

    32:40 · App-Growth & Influencer-Hebel
  7. 7

    Wachstum vor Abkassieren

    Am Anfang lag der Lifetime Value bei 50 Cent pro Nutzer. Seit Splash in Kolumbien, Ecuador und Spanien stark gewachsen ist, liegt er deutlich darunter. Das nehmen die beiden in Kauf: Erst sollen 100 Millionen Nutzer kommen, danach können sie überlegen, wie sie mehr Geld herausholen. User Experience und Love Brand haben Vorrang.

    35:05 · Internationalisierung & LTV
  8. 8

    Bündle Reichweite in einem Event

    Für das Splash House haben die beiden die größten TikToker Deutschlands in eine Villa auf Mallorca geholt und 100 Stunden am Stück live gestreamt. Alle haben ihre Reichweite auf dieses eine Haus konzentriert. Das Event hat sechsstellig gekostet und brachte rund 120 Millionen organische Aufrufe, ohne die Streaming-Zeit.

    42:40 · Splash-Villa Mallorca (100h Livestream)

Zitate

Jeremy Okoth lacht
„Ich sage, wenn man das eins zu eins befolgen würde, würde man es actually schaffen.“
Jeremy Okoth
„Eine gewisse Toleranz an Fuck-Up muss man halt einfach einberechnen, wenn man halt erfolgreich werden will.“
Jeremy Okoth
„Ich habe die Macht von Influencern total unterschätzt vorher.“
Jeremy Okoth
„Ich würde mein Leben in seine Hand geben …“
Jeremy Okoth

Über den Gast

Jeremy Okoth und Hannes Kessel

Jeremy Okoth und Hannes Kessel

TikTok-Creator und Gründer der Partyspiel-App Splash · Splash

Jeremy und Hannes sind 21 und 22 Jahre alt und haben sich in der Schule kennengelernt. Nach der Schule sind sie gemeinsam gereist, haben auf ihrer Weltreise eine Barkeeper-Ausbildung gemacht und ein Jahr zusammen in Australien gelebt. Studium oder Ausbildung kamen für sie nicht in Frage. Ihr erstes gemeinsames Unternehmen war eine Social-Media-Agentur, für die sie rund neun Monate lang von Restaurant zu Restaurant gingen. Bekannt wurden sie mit Telefonpranks auf TikTok; ihr Hauptkanal heißt „Hannes und Jeremy“, dazu kommen YouTube, Snapchat und ihr eigener Podcast „Adoptivbrüder“. Aus ihrem Imposter-Format entstand die Partyspiel-App Splash, die sie mit einem Developer und einem Designer gegründet haben. Hannes kümmert sich bei ihnen um die Finanzen.

Häufige Fragen

Was ist Splash?

Splash ist eine Partyspiel-App von Jeremy und Hannes mit 25 Spielen, die man gemeinsam am Tisch spielt. Das bekannteste ist Imposter, das aus einem TikTok-Format der beiden entstanden ist und heute noch 20 bis 25 Prozent der gespielten Runden ausmacht. Zum Zeitpunkt der Aufnahme hatte die App ziemlich genau 10 Millionen Nutzer.

Wie verdient Splash Geld?

Ausschließlich über Abos: ein Wochenabo für 5 Euro und ein Jahresabo, bei dem Splash Preise zwischen 20 und 30 Euro testet, je nach Land. Werbung gibt es in der App bisher nicht. Wer zahlt, bekommt zusätzliche Kategorien wie „Spicy“.

Wie viel Umsatz macht Splash?

Laut Hannes hat Splash in den sieben Monaten vor der Aufnahme 4 Millionen Dollar umgesetzt. Der beste Monat lag bei fast 800.000 Euro. Apple bekommt 38 Prozent, die übrigen Kosten sind gering; als Nettogewinn nennt Hannes rund 2,4 Millionen. Es gibt 110.000 aktive Subscriptions.

Wie baut man laut Jeremy und Hannes eine Personal Brand auf TikTok auf?

Funktionierende Formate aus den USA übernehmen, in Deutschland testen, das erfolgreiche skalieren und parallel weitere Formate suchen, bis du vier, fünf hast. Dann bist du eine Personality und kannst persönliche Videos dazumischen. Ab einer gewissen Reichweite lohnt es sich, mit anderen Creatorn zu drehen und auf weitere Plattformen wie YouTube oder Podcasts zu gehen.

Was war das Splash House?

Ein Event auf Mallorca: Jeremy und Hannes sind mit 25 Leuten, darunter Produktionsteam und große TikToker, in eine Villa gezogen und haben vier Tage, rund 100 Stunden, durchgehend auf Twitch gestreamt, auch beim Schlafen. Die Finalshow hatte 16.000 Zuschauer, insgesamt kamen rund 120 Millionen organische Aufrufe zusammen.

Sammelt Splash Geld von Investoren ein?

Zum Zeitpunkt der Aufnahme waren die beiden in einer Finanzierungsrunde und hatten nach eigener Aussage anständige Term Sheets vorliegen. Sie suchen strategische Partner, etwa Influencer für neue Märkte wie Großbritannien, und einen Lead-Investor. Mit dem Geld wollen sie ein schlagkräftiges Team mit C-Level-Leuten wie einem CTO oder CPO aufbauen.

Erwähnt in der Folge

Firmen, Personen und Produkte aus dem Gespräch
  • SplashProduktDie Partyspiel-App der beiden, um die sich die Folge dreht.
  • AdoptivbrüderSendungDer eigene Podcast von Jeremy und Hannes, in dem es nicht um Business geht.
  • TikTokProduktIhr Hauptkanal und Testlabor für neue Spiele.
  • TwitchProduktPlattform für den 100-Stunden-Livestream aus dem Splash House.
  • AppleFirmaBekommt laut Hannes 38 Prozent vom Splash-Umsatz.
  • ChatGPTToolMit einem schnell erstellten ChatGPT-Vertrag ging der Cap Table von Splash schief.
  • KnowunityFirmaLern-App, deren Gründer Benedikt den Studentenrabatt-Knopf empfohlen hat.
  • funkFirmaMit funk haben die beiden eine eigene Serie begonnen.
  • Young Founders Network (YFN)FirmaNetzwerk, über dessen Leo Feliks und Jeremy sich kennengelernt haben.
  • DeichmannFirmaBeispiel für eine Brand, die TikTok-Videos bei den beiden bucht.
  • MrBeastPersonFeliks erzählt seine Beobachtung, dass Twitch-Streamer im Stadion den meisten Applaus bekamen.
  • Clash RoyaleProduktVergleich: Splash ist technisch kein komplexes Spiel wie Clash Royale.

Transkript

Automatisch erstellt und nur leicht korrigiert, kann einzelne Fehler enthalten.
00:00 Die erste Million auf dem Konto

00:00 Ihr habt zum ersten Mal eine echte Million mit sechs Nullen auf dem Konto. Richtig geil. Congrats. Vielen Dank. Danke. Unser Ziel war immer, so eine Personal Brand aufzubauen. Also wir wollten quasi nicht einfach nur diese Challenges machen, sondern dass die Leute Videos wegen uns. gucken und nicht nur wegen der Challenge, die wir machen. Gib mir mal so eine Masterclass. Ich bin so TikTok-Boomer. Du schaust nach Amerika, holst dir einige funktionierende Formate. Probierst diese Formate in Deutschland. Wenn du eins hast, das funktioniert, skalierst du das. So lange bis du 4-5-Formate hast. mehr vier, fünf Formate, sondern ein bisschen eine Personality, die coole Videos macht. Ich sage, wenn man das eins zu eins befolgen würde, würde man es actually schaffen. Was ist das Härteste am Dasein als Creator? Die Angst, dass die Views nicht mehr kommen. Wenn wir eine Woche haben, die nicht gut läuft. auch immer noch aus geht bergab. Willkommen bei Founder Mode, dem Entrepreneurship-Podcast mit frischerem Startup-Bissen als die letzte TikTok-Challenge. Manchmal begegnet bei Unternehmern und denkt man, das kann doch nicht sein. Es ist der absolute Wahnsinn. Und so ging es mir mit Jeremy. Und Hannes, die aus der Schule raus ihre Karriere als TikTok-Creator gestartet haben und jetzt durchstarten mit ihrer App Splash Party Games, über 10 Millionen Downloads, über 4 Millionen Umsatz, sie reden offen drüber, die erste Million auf ihrem Privat. Konto zu haben und teilen die Erfahrungen, die Sie als junge Gründer auf dem Weg zu einem Millionenbusiness gemacht haben. Sprechen auch über die Fehler, die Sie gemacht haben. Bleib bis zum Ende dran und viel Spaß mit dem Gespräch. Gut Jungs. Geil, dass ihr da seid. Ich freue mich sehr, ihr seid ihr seid 21 TikToker. Eure App hat über 10 Millionen Downloads Ihr macht dann einen richtiumsatz, aber da bleibt auch richtig was hängen. Vor einer Woche habt ihr gesagt, ihr habt zum ersten Mal eine echte Million mit sechs Nullen auf dem Konto. Richtig geil. Congrats. Vielen Dank. Danke. My first million hier aus Köln. Richtig geil. Also, es ist unglaublich, wie schnell das jetzt ging. Also, wir sind ja wirklich wenige Jahre erst dabei. Ich meine, wie viel Zeit hat man als 21-Jähriger?

01:00 Wer sind Jeremy & Hannes?

02:02 Und Man muss sich auch mal über die Meilenstelle freuen und die Millionen auf dem Konto, auf dem Hannes- und Jeremy-Konto, ist halt schon, also, wow. Cooler Einstieg. Cooler Einstieg. Ja. Wir gehen voll rein und wir nehmen es unter die Lupe. Wie kommt man da hin? Ihr seid jung, ihr seid berühmt. Ihr seid reich, ihr seid gut aussehen, das war schon unverschämt. Dankeschön. Ich glaube, ihr macht gut aus. Oh, danke, danke. Das ist wieder das Incentive, mal auf YouTube zu gehen, und nicht nur hier Audio-Podcasts zu hören, sondern Müsst ihr zuschauen in der Videovariante. Seht ihr, wie gut die Jungs aussehen. Glaubt ihr manchmal, euer Leben ist ein Traum? Glaubt ihr manchmal, ihr wacht morgens auf und alles ist vorbei? Also, ich muss sagen, ich bin schon sehr zufrieden und happy. Also, und manchmal, manchmal habe ich schon so dieses Gefühl, also wirklich dieses Gefühl, so wie du es gerade beschreibst, mit dem Traum, mit dem Aufwachen. Ich dachte immer, das ist so ein Mythos. Ähm, auch ja, du, Jarek? Also, ich auf jeden Fall, ich könnte mir kein anderes Leben vorstellen. Also, alle Wege hätten mich jetzt hier hingeführt, wo ich gerade bin, bin ich mir recht sicher, weil ich so einen inneren Hunger hatte, bevor ich es gemacht habe und habe, während ich es mache. Und trotzdem sehe ich natürlich auch die Herausforderungen, die da mitkommen. Also Ich glaube, wenn man in dem Volumen arbeitet und diese Herausforderung challenged, ähm Ja, bleib bleibt die Psyche jetzt auch nicht ganz unangefasst, so ne? Also das belastet einen auf jeden Fall auch in gewisser Art und Weise. Was muss ich über eure Kindheit wissen, um zu verstehen, wer ihr heute seid? Wir haben einen eigenen Podcast, Adoptivbrüder, für alle, die es interessiert. Da geht's um. überhaupt nicht um Business, sondern nur um wirklich. Da geht es echt einfach nur um Sex und peinliche Storys und solches Zeug. Ganz am Jungen. Paartherapeut hattet ihr drin. Genau, wir hatten Paartherapeut drin und da ging es eben genau darum Wie hat uns so unsere Kindheit geprägt und welche Auswirkungen hat es tatsächlich auch auf unser Arbeitsleben und auf Hannes und meine Beziehung?

03:40 Kindheit, Antrieb & Hunger

04:06 Und total spannend, irgendwie auch zu sehen, wie unterschiedlich Hannes und ich da sind. Und ich würde sagen, Kindheit ist sehr prägend und das haben wir auch in diesem Podcast herausgefunden, um es ganz kurz zusammenzufassen. Hannes kam zu dem Schluss. Es ist außergewöhnlich, wie stabil er ist und wie sehr er so alle Dinge wertzuschätzen weiß. Und ich kam zu dem Schluss, dass ich Ein Bedürfnis nach Sicherheit habe und dass das unter anderem der Grund ist, warum ich so früh, also ich sage wirklich, seitdem ich 14 bin, dass ich selbstständig sein will, warum ich so früh meine Möglichkeiten in der Selbstständigkeit gesehen habe. Also es hört sich erstmal an wie Widerspruch für Sicherheit, Selbstständigkeit. Meine Eltern stehen auch auf Sicherheit, aber die sind beide Lehrer geworden. Das ist so das Gegenteil von Unternehmertum, sage ich immer. Ich wollte wahrscheinlich so rebellieren. Ich habe gesagt, ich muss was Unsicheres machen. Das ist ein bisschen paradox. Für mich war es immer klar, dass die Unsicherheit oder das, was ich zu verlieren habe, ist, dass ich mein Potenzial nicht ausschöpfen kann und dass ich mein Potenzial nicht zeigen kann. Und Es gibt zwar einige Jobs und auch Angestellten-Jobs, in denen man das vielleicht ganz gut kann, aber der Werdegang ist befördert werden, befördert werden. Dann irgendwann mit 50 hat man vielleicht die CEO-Position und Der Shortcut, dahin mein Potenzial der Welt zeigen zu können, ist halt einfach die Selbstständigkeit. Und das ist einer der Gründe, warum es für mich quasi, warum ich Sicherheit in der Selbstständigkeit finde. Na krass. Und bei dir, Hannes, du hast im Interview mal gesagt, wir wollten auf keinen Fall studieren oder eine Ausbildung machen. Ja, das war immer so meine Angst. Ich war ziemlich schlechter Schüler und ich war eigentlich immer nur Ich habe immer nur geschwänzt, um zu arbeiten für die Weltreise danach. Ich wollte ja immer nur einfach weg und reisen. Und da gehört dann Studium natürlich auch dazu. Das war für mich einfach eine Verlängerung der Schule. Mittlerweile sehe ich es sogar ein bisschen anders. Ich finde, jetzt gibt es schon ein paar Themen, die ich cool finde: so Jura, Psychologie, weil wir halt jetzt auch viel mit solchen Themen oder nicht viel, aber ein bisschen zu tun haben.

06:09 Aber damals war das schon so auf gar keinen Fall. Und ich habe einfach, ich habe eigentlich einfach immer gemacht, worauf ich Lust habe und so auf mein Bauchgefühl gehört. Und dann hatte ich halt Lust, Reisen zu gehen. Und nach dem Reisen ist Jeremy in die Bibliothek gesagt und hat gesagt, er will was machen. Dann habe ich gesagt, hey, komm ich halt mit. Und dann hat sich das echt einfach so ergeben. So kam es dann eben damals zu unserem ersten, unserem ersten gemeinsamen Unternehmen. Aber ja, dieses Nicht-Studieren war, glaube ich, ein sehr großer Für mich war das damals so, wenn ich jetzt drüber nachdenke, ich weiß noch, ich hatte Momente, wo ich dachte: boah, wie krass wäre das, wenn ich einfach nicht studieren müsste, weil es für mich so klar war, dass ich da halt irgendwie durch muss. Ja, das war mal ein großer Painpunkt bei mir. Wann habt ihr zum ersten Mal gemerkt, dass sie anders tickt als eure Mitschüler? Hier Stichwort mit 14 selbstständig sein, so denkt ja nicht jeder. Also, ich bin da auch anders als Jeremy. Ich hatte jetzt nie so dieses, ich bin anders als andere oder ich ticke anders oder ich gehe einen anderen Weg. Ich glaube, bis zu einem gewissen Punkt hat das jeder, jeder denkt ja irgendwie, er ist ein bisschen anders und so. Aber ich bin da jetzt nie aus der Masse rausgestochen. Ich dachte nie, ich bin der Ausarwählte oder ich bin Special oder so. Also da würde ich den Ball vielleicht zu Jeremy geben. Wir sind total verschieden, das wirst du auch in diesem Podcast rausfinden. Wir sind ganz, ganz unterschiedliche, haben ganz unterschiedliche, aber das funktioniert deswegen vielleicht auch ganz gut. Bei mir war es so. Ich war schon immer überzeugt davon, dass ich einfach. wie gesagt, viel Potenzial habe und halt meine Problemlösungsfähigkeit halt besonders gut ist und dass ich mich halt dazu eigne. Ich meine, ich muss ja auch nicht unbedingt bodenständig sein gerade und ich kann einfach sagen, ich hatte seit Anfang an das Gefühl, dass ich halt viel reißen kann, so generell. Und da meine ich mit Anfang an, meine ich halt, seitdem man denken kann, 10, 11, 12. Und mit 14, 15, 16 war ich immer noch total der Überzeugung, aber du weißt dann halt immer nicht. Habe ich einfach ein großes Ego, bin ich abgehoben. Früher haben wir einfach zu mir selbst gesagt, ich bin so abgehoben, weil ich halt der Überzeugung war, okay, ich kann viel reißen. Und am Ende des Tages waren wir trotzdem alle nur Schüler. Ich war auch ein ganz guter Schüler, aber quasi keiner sagt: ja, ich bin absolut durchschnittlich und

08:14 Mein Leben ist nicht was Besonderes und deswegen dachte ich halt einfach immer, ja, so ist es halt bei allen. Ihr habt euch kennengelernt in der Schulzeit, ihr seid zusammen gereist und habt dann das erste Business gemeinsam gestartet und habt eine Art Agentur gemacht. Ihr habt erzählt, ihr seid in Karlsruhe von Tür zu Tür, von Baden-Württemberg. Bar zu Bar, von Restaurant zu Restaurant und hab den kleinen Unternehmen so Social Media Services verkauft, wie ich es verstanden habe. Das aber relativ schnell eingestellt und gesagt: Nee, wir machen das jetzt lieber für uns selber. Was war der Punkt, wo ihr gesagt habt, wir wollen das gar nicht für andere machen? Was waren die Learnings und die Erkenntnisse, die dazu geführt haben, dass ihr gesagt habt, nee, wir gehen all in auf unsere eigenen Channels? Also der erste Punkt war wahrscheinlich, als wir als Creator für einen 31-Sekunden-Tik Tok so viel Geld gekriegt haben wie für ein Jahr Kunde machen. Da haben wir dann so gemerkt, okay, das steht nicht so in Relation. Ich glaube, das kann man ziemlich genauso sagen. Das war der Punkt. Einfach Geld und auch Spaß. Dieses mit Kunden rumdiskutieren, Verbesserungsschleifen, Akquise machen. Wir sind damals. Bestimmt so neun Monate lang von Restaurant zu Restaurant haben wir uns einfach vorgestellt. Ihr seid da einfach reingelaufen. Ja, war im Nachhinein auch so die emotionalste Phase. Da sind wir reingelaufen und dann Haben die gesagt, ja, wir wollen das mit euch machen, irgendwie 400 Euro im Monat oder so. Und haben wir so richtig draußen rumgeschrien und dann so am Abend, das machen wir jetzt gar nicht mehr. Egal, was jetzt passiert, das machen wir nicht. Ach komm, bei 400. 000 kannst du es machen. Zu den Summen kommen wir gleich. Also, ja, ich mache es später, aber das war so die emotionalste, krasseste Zeit, würde ich sagen, oder Jerry? Obwohl es natürlich nichts krasses war. 100 Prozent. Aber das ist halt auch so das. Es ist, glaube ich, schon die Phase, die ich am geilsten in Erinnerung behalten werde, weil mir geht es schon auch um die Challenge und da hatten wir halt nichts. Wir haben alles auf eine Karte gesetzt. Und so Man hat, alles hat man gespürt. Man hat gespürt, wie ist es jetzt, vor dem Kunden zu stehen und er sagt ja oder nein. Und das halt total aufregend. Und ähm Ja, ich kann es gar nicht beschreiben.

08:20 Erste Businesses & Agentur-Fail
09:45 Warum sie All-in auf Creator gingen

10:14 Ich glaube halt genauso, wie es irgendwie am Anfang von jedem Startup ist oder am Anfang von jedem Unternehmen, von jeder Unternehmerkarriere: einfach, man spürt das erste Mal so die große weite Welt. Was gebt ihr Founder mit, die was ähnliches machen? So eine Agency ist ja ein cooles Einsteiger-Business, sage ich. Man kannst ein wenig Geld starten, brauchst nur deine eigenen Skills und man kann da super, man kann da Entrepreneurship äh. Meine eigene Company war auch so. Ich habe Webseiten gemacht für kleine Unternehmen, Google Ads verwaltet und so weiter und das dann über die Zeit skaliert und dann für tausende von denen gemacht. Aber ich finde, es ist immer ein cooler Business, dass man easy einsteigen kann. Was gebt ihr Leuten mit auf dem Weg, die sowas starten wollen? Also, ich würde sagen, es einfach zu starten, weil es wird sich eh irgendwie so ganz anders entwickeln. Also wenn man jetzt mit Webseiten anfängt oder mit Ads oder mit Vivir, mit Restaurants, wir waren ja gar keine Kameramänner, irgendwie Wenn man richtig dranbleibt und es weiter durchzieht, kommt man dann zu irgendwas, was einem auch wirklich Spaß macht und führt zu einem Past. Und wenn es das ist, ist super. Bei uns wurden es dann halt plötzlich Apps. Also, das ist ja auch eine wilde Entwicklung. Deswegen würde ich gar nicht so viel Gedanken machen, was genau ich für ein Produkt habe am Anfang, weil sich das eh schnell verändert. Hauptsache man pusht es richtig und. Ja. Ist da richtig dabei und hat Bock drauf und hört nicht auf. Also wir haben ja auch gesagt, wir studieren nicht, wir machen keine Ausbildung. Wir gehen jetzt einfach von Laden zu laden und da haben wir auch kein Geld gemacht. Ja, ich finde doch gerade, Entrepreneurship ist so eine Disziplin, die lernst du ja auch nicht in der Schule oder in der Uni. Die lernst du ja, wenn du es machst. Das ist ja eine Art Ausbildungsberuf sozusagen. Du lernst es, indem du es tust oder indem du andere beobachtest, die es tun. Du kannst BWL studieren an irgendeiner Elite-Uni, aber du bist ja trotzdem nicht auf Gründersein vorbereitet. Ja, 100 Pro. Das ist das, was uns, glaube ich, so gefällt: dieses Learning by Doing. Absolut. Es ist sogar manchmal gruselig, wie wenig man weiß, wenn man dann irgendwie ein Thema anfasst, wo es aber um verdammt viel geht. Auf der anderen Seite ist es halt. Das spüren wir immer mehr, umso tiefer wir jetzt in den ganzen Prozess reinkommen. So dieses Konzentrieren auf das Wesentliche ist super schwierig. Und ich glaube, fast eine der wichtigsten Fähigkeiten, die ich jetzt so einem Gründer zuschreiben müsste.

12:18 Ja, stimmt, dass man nicht irgendwie am Anfang Wir haben viel zu viel Zeit in unsere Website oder in unsere Visitenkarten gesteckt und so. Und im Nachhinein würde ich das alles cutten, da würde ich alles nicht mehr machen. Ganz am Anfang braucht man keine Visitenkarte oder. Wahrscheinlich nicht meine Website. Was würdest du noch alles weglassen? Im Nachhinein? Eigentlich? Gut, was heißt alles? Aber ich würde zum Beispiel nicht sagen, man muss sich besonders schick anziehen, wenn man in den Damen geht. Man braucht keine Visitenkarte. Einfach erstmal versuchen, sich selber gut zu verkaufen und locker zu sein. Und Die Leute davon zu überzeugen, dass man selber das gut kann und dann kann man das alles nachbauen. Aber ich glaube, da hat auch jeder seinen eigenen Ansatz. Ich glaube halt, du musst dieses Fehlende Selbstbewusstsein, weil du weißt ja noch nicht, ob dein Produkt funktioniert, musst du halt ausgleichen durch Dinge, die vermeintlich dir irgendwie Seriosität geben. Stimmt. Also, das ist halt, aber absolut. Also im Nachhinein kann man da total drauf verzichten. Und ich glaube, auch jetzt gibt es auf einer ganz viel höheren Ebene Dinge, die wir einfach nur machen, um uns Selbstbewusstsein zu schaffen. So, okay, wir sind auf dem richtigen Weg, wir brauchen das jetzt. Und erzählt mal von euren eigenen Social-Media-Kanälen, was war für euch der Durchbruch, dass ihr an den Punkt gekommen seid, dass euch jemand. Für einen Clip mehr bezahlt, als sie mit dem Kunde im Jahr verdient. Also, wie habt ihr diese Reichweite aufgebaut? Ja, also wir haben am Anfang hatten wir unsere Telefonpranks. Das war halt so eine Nische, die wir ausgefüllt haben, die sich irgendwie aufgetan hat und hatten dann ein erfolgreiches Format und haben das dann. Gefahren und Gefahren 20 Videos 30 Videos und Parallel dem versucht andere Formate zu finden. Und man muss sagen, Bei uns war Social Media der Anfang schon gedacht als Hebel für unsere Social Media Agency, also für die Kunden, damit die sehen, okay, die können ja wirklich Social Media. Wir dachten, wir haben nicht ganz verstanden, warum alle Social Media Agencies sagen, sie können so gut, aber ihre eigenen Kanäle sind total schlecht. Deswegen haben wir es angefangen und dann haben wir angefangen, viel auszuprobieren. Dann haben wir so Sporttests gemacht, einen FBI-Aufnahmetest draußen. Oder so Challenges mit Raps und so, und das hat alles so mittelfunktioniert.

13:25 TikTok-Formate & Durchbruch

14:19 Und dann haben wir irgendwann mal auf diese Telefonpranks gekommen und dann haben wir diese Telefonpranks echt ein halbes Jahr durchgezogen. Und. Falls es hier jemand hört, der die noch kannte, also ich finde die waren echt witzig, da mir dann zum Beispiel eine unendliche Telefonnummer diktiert, bis die aufgelegt haben oder krank gemeldet in Restaurants, in denen wir nicht arbeiten, so zeugt. Und Unser Ziel war immer, so eine Personal Brand aufzubauen, weil so kommen die Kooperation. Also wir wollten quasi nicht einfach nur diese Challenges machen, sondern dass die Leute Videos wegen uns gucken und nicht nur wegen der Challenge, die wir machen. Und dann haben wir so zwischendrin immer. Videos gemacht wie Dinge, die keiner über uns weiß, oder ist jetzt doch lange her, ich hab die nicht mehr alle im Kopf, aber so persönliche und dann haben wir neue Formate ausprobiert und das immer gemixt mit persönlichem Content. Und das haben wir zum Glück echt gut hingekriegt. Das haben uns auch damals viele geraten, viele Agenturen, dass wir das machen sollen. Und wenn ihr sagt, Formate ausprobiert, ist da auch viel einfacher Inspiration. Was funktioniert in den USA? Was wird da geguckt? Also kann man auch. Formate, adaptiere nicht, ich denke an diesem Typen, es gibt da einen, vielleicht kennt ihr den, der ist in den USA auf der Straße und labert die Leute immer an, wie hast du deine erste Millionen verdient. Dann macht er mit denen so ein Street-Interview so drei Minuten lang. For Macht er richtig geil, hat Millionen Views und es gibt die Ersten, die das in Deutschland quasi eins zu eins so übernehmen. Würdet ihr sagen, das macht Sinn, sich da so sehr genau inspirieren zu lassen? Es ist eher sinnvoll, was Eigenes zu finden. Gerade am Anfang hast du gar nicht die Möglichkeit, du willst ja so eine gewisse Konstanz an Views schaffen, hast du gar nicht die Möglichkeit, irgendwie nur eigenen Personal Content zu machen. Also unique Konzepte sind quasi der Luxus, dass du damit erfolgreich sein kannst. Mittlerweile fahren wir, würde ich sagen, 70, 80 Prozent wirklich unique Konzepte. Das ist aber halt, wie gesagt, sehr privilegiert, und gerade am Anfang ist es absolut okay, eins zu eins Videos zu nehmen. Zum Beispiel aus Amerika oder sogar aus Deutschland und die einfach nochmal auf der eigenen Page quasi zu interpretieren. Und ich finde es nicht mal verwerflich, weil viele sagen, dieses Kopieren ist so. problematisch, weil das ist ja irgendwie geistiges Eigentum vom anderen, aber ich sehe das nicht so, weil es gibt viele Leute, die sprechen nicht kein gutes Englisch, die haben keine englische For You-Page und

15:40 Copy vs. eigene Formate

16:22 Am Ende des Tages schaut man Social Media um zu lachen und wenn die über dieses Video lachen und es sonst nicht gesehen hätten, mein Gott, dann ist es halt so. Ich denke mir, das ist ja wie so ein Musikinstrument zu lernen. Da fängst du ja auch nicht an, deinen eigenen Song zu schreiben am ersten Tag. Dann nimmst du Songs, die funktionieren und spielst ja eins zu eins nach und dann über die Zeit entwickelst du deinen eigenen Style und deine eigene Kreativität. 100 Pro. Steve Jobs hat mal gesagt, man kann die Punkte nur in der Rückschau verbinden und erzählt dabei die Geschichte, wie er die Kalligrafieklasse während seines Studiums genommen hat, die später dazu geführt hat, dass er bei Apple. Die verschiedenen Schriftarten angebunden hat, was ein Riesen-USP gegenüber Microsoft war. Und vielleicht ist der Punkt in der Rückschau für dich Dein Beitritt in der Founder Mode WhatsApp-Community mit dem Austausch mit fast 500 anderen Foundern. Triff vielleicht deinen nächsten Kooperationspartner, Kunde oder vielleicht sogar deinen Co-Founder. Wer weiß, ob du in einem Jahr zurückschaust und sagst, genau das war der richtige Schritt, der Community beizutreten unter www. foundemote. show. Bis dann in der Gruppe. Für mich ist Personal Brandbuilding auch generell so eigentlich die Königsdisziplin, wenn es um Social Media geht, aber auch irgendwie in weiteren Bereichen. Ich weiß noch nicht genau, welches sind, aber irgendwie. Es ist ja immer hilfreich und ein Hebel, eine gute Personal Brand zu haben. Und so wenige schaffen das. Krass, ist eine Kunst, gib mir mal so eine Masterclass. Ich bin so TikTok-Boomer. Also ich bin überhaupt nicht native, aber wenn ich jetzt am 01. 01. 2026 sage. Ich will jetzt hier eine Personal Brand für Founder Mode. Wir wollen junge Unternehmer erreichen, Leute, die sich für Entrepreneurship interessieren. Was ist eure Masterclass an mich? Eine ganz quicker Masterclass. Ich sage, wenn man das eins zu eins befolgen würde, würde man es actually schaffen. Du schaust nach Amerika, holst dir einige funktionierende Formate. Probierst diese Formate in Deutschland und zwar alle nacheinander, die ganze Zeit parallel. So lange, bis eins funktioniert. Wenn du eins hast, das funktioniert, skalierst du das.

18:05 Die Personal-Brand-Masterclass

18:23 Du machst immer mehr Videos und hinten raus. Wird es besser performen. Das heißt, du machst es so lange, bis du ein funktionierendes Format hast. Dafür kennen dich dann die Leute, zumindest deine Zielgruppe. Und während du dieses erfolgreiche Format fährst. Was du auch wirklich aktiv fahren musst, probierst du weitere Formate, immer weiter. Du kannst Videos kopieren, du kannst aber auch dann anfangen, unique Formate auszuprobieren. Hauptsache, du findest ein zweites Format. Und dann hast du wieder zwei Formate. Eins wird wahrscheinlich abflachern vom Hype, das neue wird dann bestehen. Und das machst du die ganze Zeit. So lange bis du 4-5-Formate hast. Und irgendwann hast du nicht mehr 4-5 Formate, sondern du bist eine Personality, die coole Videos macht. So entsteht der Anfang von der Personal Brand und dann mickst du langsam einfach persönliche Videos rein, wo du über dich erzählst oder deine Meinung und dann fängt es auch wirklich an, Leute zu interessieren. Fertig. Und ich würde noch ab einer bestimmten Reichweite versuchen, auf andere Creator zuzugehen, zusammenzudrehen. Die Zuhörer, Zuschauer von denen rüberzuziehen. Okay. Geil, du bist in Blaupause, dann kann ich arbeiten. Danke, Jungs. Finde ich mega. Und ich verstehe, also ich würde ableiten, am Anfang geht es erstmal um rohe Reichweite, über Trends, die funktionieren und gar nicht so sehr über mich als Person. Im zweiten Schritt, wenn die Leute mich dann schon fünf, sechs Mal gesehen haben durch irgendwelche Sachen, die viral gegangen sind, dann kannst du sagen, okay. Die kennen mich jetzt und jetzt kann ich mal erzählen, worum es mir eigentlich geht. Und wenn du dann an der Stage bist, mäßig, dass dich die Leute eh schon kennen. Dann geht es auch darum, einfach zu diversifizieren, wo sie dich konsumieren können. Zum Beispiel haben wir Mitte des Jahres geswitcht. Jetzt haben wir Snapchat, YouTube Longform, Spotify Podcast. Wir sind Gast in Podcasts, also in anderen Podcasts, so wie hier jetzt zum Beispiel. Wir haben eine eigene Serie mit Funk angefangen, haben jetzt nicht weitergemacht, aber war auf jeden Fall geplant. Also Man muss sich dann irgendwann überall konsumieren können und nicht nur auf der Plattform, mit der du quasi erfolgreich geworden bist, weil so wird dann aus dem TikToker Felix der Star-Felix. Geil. Vom TikToker finde ich. So große Pläne 2026. Vom TikToker zum Star. I love it. Was ist das Härteste am Dasein als Creator?

20:20 Die größte Creator-Angst

20:24 Was war es für euch? Was ist es für euch? Die Angst, dass die Views nicht mehr kommen. Also, das ist, glaube ich, sowas. Damals hätte ich nie gedacht, dass das noch so ist, wenn man jetzt auf unseren Account geht, sieht man, okay, seit zwei Jahren konstant. Eine Million Aufrufe im Schnitt oder so, plus minus ein paar hunderttausend. Da müssen die ja sich eigentlich sicher fühlen, aber wenn wir eine Woche haben, die nicht gut läuft. Denken wir ja auch immer noch, oh, es geht bergab. Das ist so das Nervigste. Also, wenn ich mir jetzt vorstelle, ich mache nur das hauptberuflich, würde mich das, glaube ich, schon echt unter Druck setzen. Weil, wenn das weggeht, ist ja alles weg. Wenn man nur TikTok quasi macht. Wir haben ja zum Glück die App und noch Podcasts und ein paar andere Sachen. Aber das ist das Härteste. Oder Judge? Ja, würde ich auch sagen. Und halt einfach dieses so konstant kreativ bleiben ist halt auch schwierig. Also es ist Sich einmal am Tag, also wir hatten jetzt 224 eine Average von 1,5 Videos pro Tag, glaube ich. Und das musste man sich halt auch einfach. Wir sind zwei Leute, man muss sich dann, da haben wir noch nicht zusammengebunden, man muss sich dann treffen und dann muss man ein Video drehen, schneiden und so weiter. Das ist ja alles so kreative Arbeit, aber auch händische Arbeit. Und man muss dranbleiben und die Lust nicht verlieren. Und selbst wenn man sie verliert, trotzdem durchziehen. Es ist halt auch eine ganz undankbare Plattform, sage ich. Oder generell. Social Media ist total undankbar. Man wird schnell irrelevant und gerade am Anfang musst du einfach performen und hast keinen Weg drumherum. Was war so die größte Niederlage oder der größte Fail, der ich aber eigentlich angespornt habe, wo ihr danach gedacht habt: boah, das war jetzt scheiße, aber jetzt zeige ich es der Welt erst recht. Hatten wir noch nie, wir hatten noch nie einen richtigen Niederschlag oder Fail oder irgendwas Großes, was nicht geklappt hat. Deswegen sagen wir auch immer, irgendwann wird es kommen, aber das sagen wir seit zwei, drei Jahren, oder Jerry? Ich sag halt, also wir haben schon absolut Rückschläge und wir haben riesige Fuck-Ups, aber wir nehmen es halt irgendwie nicht einfach als diese war. Es ist halt, für uns ist klar, dass es so eine gewisse. Eine gewisse Toleranz an Fuck-Up muss man halt einfach einberechnen, wenn man halt erfolgreich werden will. Und es klaut einem, glaube ich, total Fokus, die ganze Zeit Angst zu haben.

22:28 Was könnte mir jetzt passieren, was könnte jetzt Schlechtes sein, sondern wir gehen eigentlich, wir schauen eigentlich nur immer auf die Ziele, die wir haben und wie man es möglichst möglich machen kann und was da auf dem Weg nicht funktioniert, ist halt so. Was war ein Fuck-up, der wertvoll war, aus dem ihr was gelernt habt? Gestern, können wir es sagen? Ja, gestern haben wir die Absage zu einem riesen Deal bekommen, also. Auch gemütlich sechsstellig, der eigentlich schon absolut eingetütet war, öfters hingefahren und so weiter. Wir haben ja einen gigantischen Fuck-up bei der Gründung gehabt von Splash. Wir haben den Captable falsch aufgebaut und das lag daran, dass wir halt auf schnell, schnell ChatGPT-Vertrag erstellt haben. Und da haben wir halt jetzt echt viele Monate darauf verwendet, dass wir das Bereinigen und ich habe aber ganz viel über Recht gelernt oder wir haben ganz viel über Recht gelernt, wir haben ganz viel über Über uns als Menschen herausgefunden, das macht man ja irgendwie auch immer, selbst also auf unternehmerischer Ebene, das reflektiert einen ja irgendwie so ein bisschen als Mensch. Da findet man viel über sich selbst als Mensch raus, glaube ich. Und auch wie man sich positionieren möchte. Ja, aus Fehlern lernt man und das war halt ein Riesenfehler, also haben wir verdammt viel gelernt. Captable heißt quasi, wer ist woran wie beteiligt, in welcher Höhe und das ist dadurch eine Sache, die man nicht mehr so einfach ändern kann, wenn sie einmal. Gemacht wurde. Ja, also vor allem halt, wenn das Ding dann fliegt und es ist also ja im Dachbereich absolut geflogen und fängt jetzt auch nochmal. Jetzt fassen wir gerade international Fuß mit der App und umso größer es wird, umso schwieriger eben Fehler auszugleichen. Und das war halt ein fundamentaler Fehler. Aber ich glaube, wir haben es jetzt echt ganz gut gelöst. Okay, okay. Kommen wir gleich drauf, wie ihr es gelöst habt. Erklär mal die App, wie kam es dazu? Was macht die App in einem Satz und wie kam es dazu, dass ihr die gestartet habt? Also die App gestartet, also auf die Idee kam wir in dem Raum hier, wo ich gerade sitze, Nachts, wir sind große Nachtsarbeiter, da brainstormen wir mal rum und denken und dann kam irgendwie die Idee: hey, wir haben dieses Imposterformat, worüber wir vorhin ja auch gesprochen haben, Formate, und wie können wir aus dem Format irgendwie Geld machen?

22:40 Fails, Fuck-ups & Captable-Chaos
24:10 Idee & Launch von Splash

24:29 Dann kamen wir auf die Idee Imposter als Spiel und dann haben wir im App Store geguckt, was gibt es noch so für Apps, die mehrere Partyspiele machen und da gab es keine. Und dann dachten wir, hey, wir machen eine Partyspiel-App. Und zwei Wochen später war die dann auch im App Store und hat direkt nach einer Woche 150. 000 oder 200. 000 Downloads geknackt Was schon echt mächtig ist. Und dann ging es eigentlich echt richtig ab. Dann kam jede Woche ein neues Spiel, kleine Events, wir haben das gepusht über unsere Socials, andere Influencer aber auch, wir haben anderen Influencern Spiele gegeben. Wir haben dann ein riesen Twitch-Live-Event gemacht. Da haben wir 10 Creator nach Mallorca in der Villa eingeladen und die Splash-Spiele gespielt. Wir haben Abiball gesponsert. Und das ging dann so voran. Dann hatten wir diesen Pain-Punkt mit dem Captable, da war dann ein bisschen Ruhe, und jetzt haben wir die Internationalisierung gestartet. Das ist so der Status quo und die läuft auch echt gut. Okay, okay, Wahnsinn. Und die App ist eine Partyspiele-Sammlung? Ich stelle mir das vor, früher hat man so diese Kisten, kennt ihr die noch, diese Boxen, da war so Mensch ergehe ich nicht drin und Schach und irgendwas mit Würfeln. Das habt ihr jetzt quasi als Party-Game-App gemacht. Man macht das auf und dann sind da ganz viele Spiele. Und das haben jetzt 10 Millionen Leute runtergeladen. Wie sind die Zahlen? Ihr habt gesagt, ihr seid total transparent, redet über alle Zahlen. Finde ich richtig geil. Erklär mal. Also erstmal die coolste Zahl. Wir haben über eine halbe Milliarde, mittlerweile wahrscheinlich über 700 Millionen gespielte Imposterrunden. Das finde ich irgendwie absurd, überall auf der Welt verteilt. Und das sind immer zwei Minuten Spielspaß. Oh mein Gott, überlegt mal, wie viele Jahre lang ihr die Menschheit entertaint habt. Das ist insane. Das ist also diese Zahlen zu sehen in diesem Programm ist. Und das ist ja nur Imposter, wir haben 25 Spiele. Ja, und schön ist auch, dass im Dachbereich haben wir natürlich Imposter als erstes Spiel gehabt und als einziges Spiel. Deswegen ist es Natürlich schon noch so das stärkste Spiel, aber macht nur noch 20, 25 Prozent der gespielten Runden aus. Das heißt, es wird wirklich als Partyspiel-App wahrgenommen. Das ist ganz toll zu sehen. Besonders auch für die Länder, wo wir jetzt gerade

25:45 10 Mio. Downloads & harte Zahlen

26:30 Rollout machen. Wir sind bei ziemlich genau 10 Millionen Nutzern jetzt. Wir machen gerade 150. 000 Downloads am Tag. Das ist Peak. Wir haben 4 Millionen Dollar umgesetzt die letzten sieben Monate. Und wir starten jetzt gerade so richtig mit der Monetarisierung. Also wir haben auch keine Ads drin, keine Werbung oder so. Das kommt jetzt. Dann, was gibt es noch für interessante Zahlen außer Geld und Nutzer? Hast du Fragen? Das ist schon mal eine gute Grundlage. Ich habe viele Fragen. Wie monetarisiert ihr gerade? Wir haben ein Wochenabo und ein Jahresabo. Das Wochenabbo kostet 5 Euro. Das Jahresabo, da testen wir jetzt so zwischen 20 und 30. Kommt auch aufs Land an, in der Schweiz ist zum Beispiel echt teurer. Und das Krasse ist also gut. Ich schweite dem Geld. Die sind sich dann auch wahrscheinlich zu fein, den VPN zu nutzen und sich im armen Deutschland einzunut. Egal, 50 Franken, let's go. Ja, und das, was ich so krass finde, ist, was man dafür kriegt, ist Wir haben ein sehr gutes Basisspiel gebaut. Also wir haben viele Writer eingestellt, dass die gute Inhalte schreiben für die Gratis-Version, weil uns das wichtig war. Das heißt, man kriegt eigentlich für 5 Euro die Woche, was ja echt nicht so wenig ist. Also man kriegt schon coole Kategorien, zum Beispiel Spicy, wenn man dann Wer würde der R spielt, dann ist statt wer würde eher in den Pool springen, wer würde der R einen Dreier haben. Das ist halt so ein bisschen mehr spannend. Das kriegt man dafür. Das ist die einzige Art, wie wir monetarisieren. Die Dreier kann ich freischalten für 5 Euro die Woche und dann kriege ich diese Art von Fragen. Genau, oder für 20 Euro im Jahr. Ja, das ist natürlich ein besserer Deal. Ja, ich habe ja 20 Euro pro Jahr abgeschlossen. Ich fand das Pricing sehr gut, also sehr clever. Ich bin in die App reingegangen und sofort kam die Monetarisierung. Das ist ja erstmal so ein Learning. So viele sagen so, ah ja, dann später und die Leute erstmal da ranführen und so weiter. Nee, nee, bei euch war in die Fresse, wird sofort. Abgefragt. Und dann gab es ja dieses Pricing ist ja so ein bisschen verrückt, weil die Woche kostet 5 Euro und das Jahr 20. Also, wenn ich es im Jahresabbo kaufe, ist es so 90% günstiger oder so. Ja. Und dann gab es auch diesen Knopf, den ich anklicken konnte. Da stand: Willst du den Studentenrabatt freischalten?

26:55 Monetarisierung & Pricing-Psychologie

28:30 Da dachte ich, na, also ich mache ja viel mit Studenten und so weiter und also gucken, was da passiert. Und dann habe ich es nochmal 20% günstiger gekriegt. Und sofort abgeschlossen. Der Studentenknopf, finde ich, ist was Witziges. Das hat uns Benedikt von Knowunity, also der Gründer von der Lern-App, empfohlen. Er meinte, er hat Es lohnt sich und dann haben wir einfach so einen Knopf etabliert. Wenn man den drückt, ist günstiger. Also es sieht zwar absolut random aus, das verstehen wir, aber es beruht natürlich einfach alles auf Testing und dieser Vielleicht auch dieser Effekt, ich bin gar kein Student, aber ich krieg ja 20% Rabatt, da muss ich es holen. Du denkst in dem Moment, oh geil, ich kann das System betrügen. Die wollen nicht meinen Studentenausweis sehen. Ich zocke die jetzt richtig ab. Ja, absolut. Und zack, bin ich im Abo. Also ich meine, das, was du mit 20% verlierst, das kriegst du an einem Conversion-Rate-Uplift, also in der Anzahl der Leute, die da mehr kaufen, wahrscheinlich. Um ein Vielfaches zurück. Also ich fand's genial. Wir haben dir 20% noch on top gemacht und dich abgezogen. Super. Mich wie so ein Schweizer behandelt. Würdest du in ein Restaurant gehen, was mit 4,2 auf Google bewertet ist? Wahrscheinlich nicht. Und das gleiche gilt für Podcasts. Wir sind stolz, dass. Founder Mode mit 4,9 geratet ist auf allen relevanten Plattformen und wir wollen, dass es so bleibt. Deswegen hilf uns dabei und gib eine Bewertung ab. Drück kurz den Pause-Button und egal wo du bist, bei Spotify oder bei Apple oder bei YouTube, kannst du einen Daumen hoch geben. Es bedeutet uns alles. wenn uns unterstützt und ein kleines Review da lässt. Vielen Dank. Und Wie habt ihr das technisch aufgesetzt? Also ihr habt gesagt, ihr habt das mit einem Partner zusammen gemacht. Erzählt mal, wie ist die Entwicklung von so einer App? Ihr seid jetzt keine Techis, ihr habt jetzt nicht die Nacht durchprogrammiert, glaube ich, sondern ihr habt das mit jemand gemacht. Wie war der Weg dahin? Ja, also wir haben mit zwei, äh, also mit einem Developer und einem Designer gekochtet und haben die App euch in drei Wochen von Idee zu App Store dann released.

29:35 Apple Fees & echte Margen

30:32 Und Ich meine, an sich ist die App ja nicht besonders komplex. Also, das hier ist das ganze Spiel. Du klickst dann hier einmal durch. Das ist der letzte Screen, den du siehst von diesem Spiel. Es ist an sich nicht komplex. Es ist jetzt kein Clash Royale, es ist kein Autosimulator. Und was halt funktionieren muss, ist, wie schaffe ich es, möglichst reibungslosen Spaß zu erzeugen, ohne dass der User zu irgendeinem Zeitpunkt genervt wird. Deswegen haben wir auch zum Beispiel komplett auf Ads verzichtet bis jetzt. Weil wir einfach möglichst gute User Experience kreieren wollen, um einfach eine Love-Brand zu erschaffen. Und das ist uns, glaube ich, tatsächlich einfach geglückt. Und das ist, glaube ich, ich weiß es. Die Leute haben einfach ultra Spaß daran. Und das ist das, was. Das ist einfach unser USP, dass wir wirklich versuchen. möglichst viel Spaß rauszuquetschen aus der App. Also wir setzen uns, wenn wir ein neues Spiel haben, dann testen wir erstmal auf TikTok. Könnte dieses Format funktionieren? Haben die Leute Bock auf dieses Format? Funktioniert das in Deutschland? Dann. Kriegen wir den Proof. Dann setzen wir uns an den Tisch, manchmal betrunken, manchmal nicht betrunken, und spielen dieses Spiel drei Stunden mit unseren Freunden. Und dann überlegen wir uns neue Mechaniken, wir überlegen uns, wie können die Screens aussehen. Und so entsteht ein Spiel. Also es ist. Wirklich so Spaß first und das funktioniert halt einfach irgendwie. Und das ist natürlich mega viral. Das ist natürlich auch das Geile, du spielst es ja immer mit anderen zusammen. Irgendjemand hat die App, drei andere machen mit, die wollen die App dann auch haben, die gehen wieder zu ihren Kumpels und so weiter. Ja, man muss nur diesen Punkt erreichen, das ist echt schön. Dann verbreitet sich das von selbst. Das haben wir auch in Deutschland gemerkt. Irgendwann haben wir aufgehört, Werbung zu machen. Und es lief trotzdem weiter. Und die Werbung, die ihr gemacht habt, war am Anfang: also eure eigenen Kanäle, klar. Was habt ihr noch gemacht, um die App zu promoten? Gut, wir haben einen Splash-Kanal mit 133. 000 Followern, den wir halt seitdem eigentlich einmal täglich bespielen. Und Unser Netzwerk in Deutschland ist halt einfach sehr, sehr gut. Also, wir kennen halt die meisten großen Influencer und haben dann über dieses Netzwerk das dann verbreitet. Aber wie gesagt, also wie Hannes meinte, hauptsächlich in der Anfangsphase und dann

32:34 Haben es halt mal die ersten Millionen und wenn die das dann rausholen am Tisch, dann wollen die anderen das ja auch haben. Und so hat sich das dann verbreitet. Was habt ihr über App Marketing und Growth gelernt, was euch davor nicht klar war? Ich habe die Macht von Influencern total unterschätzt vorher. Generell, nicht nur von uns, sondern generell. Für mich ist es. Ein unglaublicher Hebel. Also wirklich, wenn man jetzt mal unsere Kampagne anschaut, in zum Beispiel Spanien, 50 Euro buchen wir ein Video ein von einem kleinen Creator. Das Video performt von dem, der macht eine Million Views oder 5 Millionen Views und dann machen wir 10. 000, 20. 000 Downloads, dann haben das 10. 000 Leute, holen das bei dir bei ihrer Party-Runde raus und dann laden es sich wieder 5 runter. Also. Wie schnell und intensiv man heutzutage hebeln kann durch sowas wie Influencer, ist, glaube ich, ganz, ganz neuartig, wenn ich das jetzt vergleiche mit einem TV Spot, den du drehen musst für 100. 000 Euro und dann wird es ein halbes Jahr später ausgespielt und es ist so. So dynamisch und schnell und durchschlagskräftig, das hätte ich. Ich bin wirklich noch am Anfang von der Lernkurve davon. Wie Wie krass das Potenzial von Social Media als Marketing wirklich ist. Wir haben wirklich nur dran gekratzt und wir haben damit 10 Millionen Downloads gemacht, sage ich. Und ich glaube, das Produkt, ich meine, A, ist ein gutes Produkt, ist die Grundlage, B, es ist viral und C, es passt ja auch gut zum Kanal wahrscheinlich. Das ist ja eine Frage, die sich bei TikTok wahrscheinlich viele stellen. Also du sagst, okay, krass, da sind Leute, die machen 5 Millionen Views, 10 Millionen Views, 100 Millionen Views. aber sind oft enttäuscht von den Ergebnissen, die es zurückbringt. So die Beispiele gibt es ja auch genug, dass du eine Riesenreichweite hast, aber keiner was kauft. Und auf der anderen Seite hast du jetzt Ein Produkt, eine App, die positiv ist, die lustig ist, die in dieses Umfeld reinpasst, die die Leute dann eben auch direkt runterladen und entsprechend auch gut monetarisiert. 100 Pro, es muss super gut zu einem passen. Zu unserer Zeit voll gepasst, Partyspiele, wir haben Challenges gemacht, aber es kann auch generell was sein, was einfach.

32:40 App-Growth & Influencer-Hebel

34:35 Gut funktioniert oder was Neues sein. Zum Beispiel Nona-Kanal hat jetzt einen Matcha rausgebracht. Ein Matcha-to-go in einem, in einem in einer Plastikflasche. Und zu ihr passt zwar, aber ganz TikTok hat Videos drüber gemacht, wo sie dann gesagt haben: Oh, wir testen jetzt diesen Matcha, weil keiner hat Matcha-Zugar im Supermarkt bis jetzt verkauft. Also sowas, sowas geht auch, aber es hat auch nur funktioniert, weil es zu ihr gepasst hat. Ja. Und bei eurer Monetarisierung, wenn das 10. 000 Leute runterladen, wie viele kommen dann in so ein Paid-Abo? Das war am Anfang, wir hatten so ein LTV, also wie viel Geld wir pro Nutzer machen. Lifetime Value? Ja, genau. Von 50 Cent. Über alle User hinweg im Schnitt. Genau, also bei User sind ja wahrscheinlich gehen ja mehr aus. Genau, über alle, also 10 Millionen User werden dann 5 Millionen Euro. Und der ist jetzt sehr gesunken, weil wir in Kolumbien, Ecuador, Spanien deutlich stärker geworden sind und da ist er viel, viel, viel, viel niedriger. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wo wir gerade stehen, aber deutlich drunter, vielleicht bei 10 Cent. Ich weiß es von den jeweiligen Ländern halt auswendig. Zum Beispiel Schweiz ist ja 1,10 Euro oder so. Aber das ist auch gar nicht so der Focuspoint, den wir eigentlich gerade machen wollen mit der Internationalisierung. Also, uns geht es jetzt nicht darum, kurzfristig auszucachen, sondern wir wollen jetzt erstmal 100 Millionen Nutzer, und dann kannst du immer noch darüber nachdenken, wie schaffe ich es jetzt möglichst viel Geld rauszuholen. Weil wir wollen einfach, das ist halt so schon unser heiliger Gral, die User Experience und die Love Brand, die wir damit aufbauen, Am Leben zu halten. Ja. Und es bleibt aber trotzdem von Anfang an was hängen, weil ihr halt jetzt nicht so hohe Marketing-Spendings habt, ist auch kein riesen Personalaufwand. Wie ist da so der Breakdown? Wie kann man sich das vorstellen, wenn ihr vier Millionen Umsatz macht? Dann habt ihr ja nicht 4 Millionen auf eurem Konto. Also wie sind die Splits und was geht davon ab? Von. Also der größte Punkt ist Apple. Die kriegen mittlerweile 38 Prozent. D

35:05 Internationalisierung & LTV

36:35 38, ich dachte immer 30, krass. Das ist insane. Und sonst, also die ersten fünf Monate oder vier, da haben wir am meisten Geld auch gemacht. Da war der beste Monat fast 800. 000. Euro, da hatten wir wirklich eigentlich keine Ausgaben. Vielleicht 4. 000 Euro, 3. 000 Euro, das war's. Und mittlerweile, weil wir jetzt so ein paar Maßnahmen machen, kommen wir vielleicht mal auf 10. 000, 20. 000, 30. 000. Aber es ist wirklich immer über 90, 95 Prozent Gewinn ab nach Apple. Okay, krass. Und also 4 Millionen Umsatz, da musst du die Mehrwertsteuer abziehen, wahrscheinlich behält Apple. Nee, nee, dann. Das ist in diesen 38% von der Kinder. Und dann hat Apple wahrscheinlich 30% auf das, was übrig bleibt. Und so kommen bei dir irgendwie so 60% oder so an. Dann hast du ein paar Ausgaben und danach splittet ihr das nochmal mit Co-Foundern oder wie euer Agreement ist. Genau, so ein Nettogewinn sind so 2,4 Millionen, weil am Anfang waren es noch nicht 38%, da waren es 15, dann 30. Man muss halt sagen, wir haben halt das Jahresabo ziemlich gepusht, ist dir ja schon aufgefallen, dass es verhältnismäßig viel günstiger ist. Und ähm Dadurch haben wir jetzt halt so sehr viel Liquidität abfront irgendwie. Und haben aber trotzdem 110. 000 aktive Subscriptions. Also die werden dann halt in einem Jahr jeweils immer renewalen. Und das ist natürlich. Wahnsinn. Wie managt ihr Churn? Also ihr könnt die abwandern, die Abos kündigen, das bei Consumer-Themen immer dann die große Frage. Jetzt, wenn ihr mit Investoren sprecht, die werden dann auch immer fragen, wie sind die Kohorten, wie ist die Retention, wie ist der Churn, jada yada. Was ist eure Antwort darauf? So viel machen wir da aktiv, gar nicht dagegen, gerade, aber einfach weil wir die Kapazitäten nicht haben. Deswegen sind wir unter anderem gerade in der Runde, weil wir einfach mehr Kapazitäten brauchen. Aber wir haben einige Maßnahmen, wie zum Beispiel. Ein Online-Modus, einen eigenen Game-Builder, der jetzt ansteht. Der Online-Modus ist der größte Punkt, also der wird der wird, glaube ich, ballern. Online-Modus heißt, ich kann remote mit Freunden spielen oder so. Genau, mit Sprachchat und Lobbys und Rankings und Avataren.

38:00 Churn, Retention & Online-Modus

38:35 Ach geil, okay. Es ist uns halt ultra wichtig, dass wir trotzdem so den Kern der App am Leben halten und das ist diese soziale Interaktion, und es Es ist aber schon so, dass wir sehen halt, also zum Beispiel am Wochenende sind wir mit Abstand am stärksten von Downloads, von Umsatz und so weiter. Das macht natürlich Sinn, die Leute treffen sich Donnerstag, Freitag, Samstag, Sonntag. Und dann unter der Woche sehen sie sich nicht. Und dass wir diesen Social-Aspekt irgendwie trotzdem beibehalten an einem Montag, einem Dienstag, einem Mittwoch, ist uns halt total wichtig. Und das schafft man dann, indem wir dann einfach Hannes nicht anrufe, aber in der Lobby mit ihm gehe und dann einfach so mit ihm quatschen kann. Und wir haben aber was zu tun, nämlich die lustigen Spiele spielen, die wir normalerweise immer nur in der Bar am Freitag spielen konnten. Genau. Eine der Maßnahmen, aber es ist ein großes Thema bei uns und ein Thema, mit dem wir uns jetzt auch beschäftigen werden. Ja. Und du sagst ja, ihr macht eine Runde, ihr racet jetzt Geld, ihr sprecht mit den Investoren, stehen die alle schon Schlange? Du schreib ja auf LinkedIn auch viel über die Erfolge, über die Kennzahlen. Das ist ja Mehr als beeindruckend. Schaffen die es, sliden die alle in eure DMs? Also, ich glaube, das Verhältnis zu wie wenig wir über alles von uns sprechen, zu wie viel Aufmerksamkeit und Andrang wir dafür bekommen, ist ganz außergewöhnlich, weil also alle zwei Wochen LinkedIn-Post ist wirklich somit das Einzige, was wir aktuell machen, aber. Ja, läuft gut mit Investoren. Also ganz ehrlich, haben schon auch echt anständige Termsheets vorliegen und ja hoffen, dass es jetzt, dass wir uns dann recht, recht bald entscheiden können. Ähm. Wovon macht ihr es abhängig? Was für euch ein guter Partner? Oder wie schaut ihr auf so eine wichtige Entscheidung? Jetzt, wo ihr bis jetzt schon mal wichtige Entscheidungen getroffen, da war es vielleicht dann irgendwie. Nicht so gut aufgesetzt. Wie guckt ihr da jetzt gerade drauf? Also was wir auf jeden Fall brauchen, ist halt gute strategische Partner, mit denen wir dann auch wirklich das Produkt pushen können. Ob das jetzt ein Angel ist oder es gibt ja auch einfach andere. Viele Influencer sind ja sehr wohlhabend und ein Influencer. In Deutschland hat es ja gut funktioniert, weil Hannes und Jeremy stark, ähm,

39:25 Fundraising & Investor-Auswahl

40:36 Stark beteiligt waren und deswegen hatten wir Bock, das durchzuziehen. Und wenn wir das gleiche Spiel spielen können, aber zum Beispiel in Großbritannien, dann wunderbar, und nach genau solchen Personen suchen wir gerade, aber auch einfach. Nach einem jemand, der die Runde anführt, VC. Also wir sind gerade einfach offen für alle und schauen halt, wer uns strategisch auch mit am meisten helfen kann. Unabhängigkeit ist noch ein wichtiger Punkt. Also, dass wir nicht so eingeschränkt werden und trotzdem noch recht frei entscheiden können, was und wie wir es machen. Es geht uns halt vor allem darum, einen Partner zu finden, mit dem wir die Geschwindigkeit, die wir haben, beibehalten können. Und ich glaube. Das ist mit einer der Kerne auch von Splash einfach dieses Momentum immer die neuesten Social Trends als Spiele translaten, immer verstehen, was, worauf die User gerade Bock haben, ähm Konkurrenz haben wir tatsächlich nicht, also es gibt kein anderes erfolgreiches Partyspiel. Erstaunlich, oder? Ja, die versuchen es, also es gibt zum Beispiel Imposter-Spiele, die haben gesehen, okay, wir machen halt gerade viele im Ausland Kampagnen in Richtung Imposter, da greifen die halt ein paar Downloads von uns ab. Aber es ist eben genau diese Geschwindigkeit, weil wer baut sonst so ein so ein Game in wenigen Monaten? Das ist halt einfach, wie gesagt, glaube ich, der Kern einfach. Dass wir uns in der gleichen Geschwindigkeit bewegen wie Social Media und Social Media ist halt einfach verdammt schnell. Ja, ja. Ja, und ich meine, es gibt auch große Investoren, die schnell handeln können. Das sind in der Regel auch die guten. Und ich glaube, es ist ein gutes mentales Modell zu sagen: Hey, ich habe einen, der leadet die Runde, der kann mir ein paar Millionen geben und da muss er auf der persönlichen Ebene matchen und vor allem muss so lange einen ähnlichen Vibe haben. Und dann gibt es Auf der anderen Seite wahrscheinlich so die Spezialisten, die schon mal eine B2C-App groß gemacht haben, die Consumer Subscription kennen, die im Detail das eben schon jahrelang gemacht haben. Die auch ein super kleines Ticket machen können, die investieren in vielleicht 20, 30k oder so, das bringt euch jetzt monetär nicht weiter, aber die haben specific knowledge, was super relevant ist. Und ich glaube, eine Kombi aus beidem macht total Sinn.

42:38 Das ist genau das Ziel. Erzählt mal über eure Splash-Villa. Du hast vor dem Nebensatz erwähnt, ihr habt in Mallorca so ein fettes Haus gemietet. Das habe ich mir vorhin nochmal angeschaut, 15. 000 Quadratmeter, Grundstück, riesiger Pool. Und da wart ihr dann den ganzen Tag die Spiele gespielt oder wie lief das? Also auch ein unglaubliches Projekt, also riesig. Auch sehr teuer. Wir sind da mit 25 Leuten angereist und halt Produktionsteam und die größten Influencer, also größten TikToker Deutschlands. Und Die Mission war einfach möglichst viel Social Media Schaden zu machen in fünf Tagen. Also das war alle Plattformen. Nicht schlafen, einfach nur möglichst viel Clipping, Livestream. Es waren 24-7-Livestreams, das heißt, wir waren wirklich vier Tage am Stück, 100 Stunden. Online, auch beim Schlafen wurden wir gefilmt, und ich glaube, das war schon was ganz einzigartiges. Also Und generell TikToker sind ja immer nur aus kleinen Clips bekannt und dann hast du auf einmal den TikToker, der 24 Stunden oder 100 Stunden am Stück vor der Kamera ist und er kann quasi nicht seine echte Personality zeigen. Und deswegen hatten wir auch. Im Schlaf, also im Auflaf hatten wir 3. 0400 Average Zuschauer. Das ist halt einfach. Die euch beim Schlafen zugeschaut haben, nicht dein Ernst. Oh mein Gott. Einfach beim Schlafen zugeschaut und dann halt auch donated, weil dann kommt immer so ein Geräusch und dann wird die Donation vorgelesen und dann. Haben die jetzt im Schlaf irgendwelche Sachen und ein großes Thema waren Hannes Füße unter anderem mal so zwei Stunden. Da wurden 300, 400 Euro dafür ausgegeben, einfach nur um Hannes Füße zu kommentieren und so. Also es ist ja. Ganz verrücktes Projekt. Sehr anstrengendes Projekt. Also ich wollte gerade fragen, was hat es mit eurem Mental Health gemacht? Das war's. Also der ganze Aufwand und dann beim Schlaf und Ja, also ich, wir haben zwei Monate vorher die Idee gehabt und da musst du auch erstmal so verrückte Partner finden, mit denen du es zusammen machen kannst, Produktionsfirma und Orga-Team. Haben wir zusammen mit I und U gemacht.

42:40 Splash-Villa Mallorca (100h Livestream)

44:38 Also die Woche vorher war für mich halt Weltuntergang. Ich habe mich halt als Fokus darum gekümmert. Also es ist Einfach nichts anderes gemacht und dann im Splash-Haus halt auch echt Schlafeingebüßt. Und danach habe ich schon eine Woche gebraucht, wo ich einfach mal nichts gemacht habe. Und das gab es eigentlich vorher so noch nicht, weil das. Es kratzt halt auch an dir, ich musste, oder das ganze Team, jeder, Hannes natürlich auch, mussten halt die ganze Zeit Orga machen und dafür sorgen, dass der Livestream an ist und dass die TikTok-Kanäle funktionieren und Dann gibt es irgendwelche Community-Management-Themen. Alle sagen auf einmal, der und der Creator ist doof, wie können wir das jetzt abwenden vor der Kamera? Und auf der anderen Seite musst du dann aber auch. 100 Stunden am Stück Entertaining sein, weil du bist ja der Creator, auch wegen, weswegen die Leute das schauen. Und das ist so eine anstrengende Kombi. Ich glaube, das kann man sich kaum vorstellen. Ich glaube, das war das Anstrengendste bis jetzt. Also, wenn ich daran denke, denke ich eigentlich nur an Anstrengung. Ich erinnere mich noch in der Finalshow. Das war so der letzte Abend, 16. 000 Zuschauer sind im Livestream. Das war Der erfolgreichste Stream auf Twitch in Deutschland zu dem Zeitpunkt, im ganzen Dach eigentlich. Und dann haben wir diese Finalshow gemacht. Und ich bin da Teilnehmer, ich bin im Finale. Und ich sprinte, also ich sitze da, lache entspannt und sage: Ja, lass mal weitermachen und so. Dann gehe ich an der Kamera vorbei, sprinte ins Produktionszimmer. Leute, wir müssen. Uns eine Kategorie ausdenken. Wir haben keine Kategorien mehr auf dem Tisch. Neuer Input, ich sprinte zurück. So, also Leute, und dann die ganze Zeit. Und wenn dann alles vorbei war nach der Live-Show, ist den Influencern oder den Creatern eingefallen, dass sie ja noch Hunger haben und dann mussten wir organisieren, dass Essen geliefert wird um 0 Uhr in der Villa im Nichts von Mallorca. Also irgendwas gab es immer. Dann kam der Schlafstream, der musste aufgebahrt werden, und dann ging es ans Schlafen. Und während dem Schlafen. Während dem Schlafen, dann wurdest du von den Donations genervt. Da wurden 18 Mal in der Nacht aufgeweckt, 20 Mal aufgeweckt.

45:25 Mental Health & Creator-Druck

46:38 Die haben dann immer so. Man konnte spenden und über 10 Euro wurde es vorgelesen, dann haben die so größer als, größer als, größer, als, größer, als, größer als gespendet. Und das wurde dann auf der Boombox laut vorgelesen. Also, oh mein Gott. Würdet ihr das wiedermachen? Ja. So nicht, aber mit mehr Orga und mehr Zeit vorher safe. Also, es war richtig cool. Ja, der Outcome war halt auch crazy. Der Party danach war auch gut. Ja, bis heute kommentieren die Leute Splash aus 2 und auch heute hatte ich wieder ein paar Calls dazu und wir sind auch aktiv dran. Also das, die, der Media-Reach von diesen vier Tagen war auch. 120, 130, 140 organische Millionen organischer Aufrufe. Also 120 Millionen organischer Aufrufe. Und da geht es noch nicht mal um die Streaming-Zeit. Also da geht es noch nicht mal um den 24-7-Stream auf Twitch, der ja auch zeitweise der erfolgreichste in Deutschland war. Da geht es jetzt wirklich nur um TikTok, Instagram, YouTube-Shorts. Und das Learning ist, nimm die größten Creator, die es gibt, packt die da rein, alle konzentrieren ihre komplette Reach auf dieses eine, auf dieses Haus. Ich glaube, das Learning ist, vorher haben alle so gesagt, ja. 100 Stunden am Stück live, da werden die Hälfte der Creator gecancelt und da macht doch eh keiner mit und vielleicht funktioniert es nicht. Ihr hattet, wir hatten noch nicht mal einen Twitch-Account erstellt und wollten eben mal so. Es war ja auch sehr kostenintensiv, sechsstellige Summen ausgeben für so ein Event und manchmal muss man halt einfach ins kalte Wasser springen, und das war einer dieser Sprünge, der funktioniert hat. Ich finde auch super interessant so diese Übersetzung von Short Form zu Ultralongform. Und ich denke, da Mr. Beast neulich diese Analyse gemacht. Er hat gesagt, er war beim, ich glaube, irgendwie Baseballspiel oder Footballspiel oder so, Riesenstadion, 100. 000 Leute und dann sind die Celebrities reingelaufen und haben aber Applaus gekriegt. Habt ihr die Story gehört? Nee. Da sind am Anfang so die TV-Stars reingekommen, die in irgendeinem Film waren, so ein bisschen Applaus gekriegt. Danach kamen die

48:15 TikTok vs. Twitch vs. Podcast

48:38 TikToker, Instagram-Leute und so weiter ein bisschen mehr ablaus. Dann kamen die YouTuber, da war die Crowd schon richtig laut und ausgerastet sind die aber erst bei den Twitch-Streamern. Ja, krass. Und das Interessante daran ist, wenn du einem Twitch-Streamer folgst, dann hast du den ja irgendwie acht Stunden am Tag in deinem Kopf drin. Und lässt sie nebenherlaufen und denkst, das ist dein bester Kumpel, mit dem du quasi zusammen wohnst. Also du verbringst ja so viel Zeit mit der Person, dass du eine ganz andere Art von Beziehung entwickelst, als wenn du halt einen 20-Sekunden-Clip siehst und ihr habt diese Übersetzung hinkriegt, ihr kommt aus den 20-Sekunden-Clips. Prank Calls und so weiter. Und habt ihr jetzt hingekriegt, dass die Leute euch tagelang gefolgt sind. Ja. 100 Pro. Wir merken es auch auf der Straße, das ist zwar jetzt nicht so krass über Streamen, aber wir haben ja einen Longform-Podcast. Und die Leute, die meisten Leute, die auf der Straße zu uns kommen, kommen wegen TikTok oder Splash. Aber die, die sagen, wir hören eure Podcast, sind auch ganz anders zu uns. Das ist krass. Die verhalten sich anders, die reden anders, die Haben die kommen dann einfach mal und umarme einen oder sowas, das macht keiner, der sagt, ey, du bist der von TikTok. Also das ist Die hängen mit euch ab. Ich hab neulich mit angesprochen, er hat eines der erfolgreichsten deutschen Podcast-Studios. Ich bin gefragt: Ey, was macht einen guten Podcast aus? Du kennst alle. Und er sagt: Nummer eins, Kriterium ist so, du hast Bock, mit den Hosts abzuhängen. Das ist der Nutzen von einem Podcast. Es geht nicht um Education, es geht darum, dass du so eine Art Freundes- und Social-Ersatz hast. Also erst abhängen, dann kommt lange nix und dann kommt so ein bisschen Learnings und Entertainment und so weiter. Wenn du mit den Leuten abhängst, dann entwickelst du eine parasoziale Beziehung, heißt es. Du denkst ja, du bist mit denen befreundet. Oder die Leute auf der Straße denken, sie sind mit euch befreundet, weil die halt auch 20 Stunden letzten Monat von euch verbracht haben. Ja, ist heftig. Aber ich finde es die beste Art von erkannt werden. Also ich finde es schön zu wissen, dass diese Person dann schon was mit mir gemeinsam hat. Also, das ist gar nicht so. Ich glaube, viele denken dann so: Ich denke so. Du bist einer von 100. 000, aber es ist überhaupt nicht so. Es fühlt sich gleich irgendwie viel verbundener an.

50:00 Parasoziale Beziehungen erklärt

50:40 Weil die Person mag mich ja für die Person, die ich bin. Und wenn ich jetzt. Irgendwo am Tisch sitze und es gibt eine Person, die mag mich für die Person, die ich bin, dann mag ich die Person irgendwie auch gleich schon mehr. Macht das Sinn? Total, naja. Und ihr seid ja auch sehr ungefiltert in dem Podcast. Erzählt mal. Ja, also. Bei uns ist schon so rein, wir sind ja Personen des öffentlichen Lebens, kann man ja so sagen. Und was halt für uns, für uns ist Authentizität einfach das Wichtigste. Es ist. Für mich ist es so, alles andere macht mich einfach nicht happy. Und ich bin in der privilegierten Position, mich entscheiden zu können, bin ich ehrlich oder muss ich jetzt hier irgendwas faken, um Aufmerksamkeit zu bekommen? Und ich darf einfach ehrlich sein. Und das finde ich. Schön, dass es auch angenommen wird. Was waren die intimsten Momente, die ihr geteilt habt im Podcast, wo ihr nachgesagt habt: oh, war das jetzt eine gute Idee? Ganz viel mit Sex, wo dann Mein Vater, der hört jede Folge, könnte zu mir Hannes, aber nicht den Finger im Po, so das war nicht in der Öffentlichkeit. Und letzte Folge, auf jeden Fall. Ja, also die letzte Folge. Die kam jetzt um 0 Uhr raus. Hört sich jetzt voll an, als wäre es so ein einstudierter Werbeslogan, aber wie gesagt, wir hatten so ein. Beziehungsweise und es wurde echt deep. Also, ich musste auch die letzten 24 Stunden wirklich viel drüber nachdenken. Was hat euch da besonders bewegt? Mich hat erstens bewegt, dass ich mich in der Beziehung mit Hannes ziemlich wohlfühle und das muss man auch manchmal wieder so aktiv merken und dass wir echt gut zusammenpassen, obwohl wir echt verschieden sind. Ähm. Und auf persönlicher Ebene habe ich so herausgefunden, dass ich irgendwie Mutter für alle spiele und dass mich das aber total fordert. Also ich bin. Ich hab ja, ich krieg, wenn ich morgens aufwache, dann habe ich 40, 50 Nachrichten und alle wollen irgendwas von mir und ich muss dann irgendwelche Probleme für andere lösen und so und Das überfordert mich in gewisser Art und Weise, dass niemand quasi auch für mich Mutter spielt.

52:45 Also meine Mutter spielt natürlich Mutter für mich, aber ich wohne halt nicht zu Hause und ich bin einmal im Monat da. Also Quasi diese Position gibt es nicht mehr. Und das hat irgendwie mich, hat mich irgendwie bewegt, dass ich erkannt habe, dass es so ist und dass es für mich einfach so ein bisschen zu viel ist aktuell. Wie übersetzt ihr das in Unternehmertum? Du hast vor ein paar Monaten hast du gepostet, wir sind zwar 21-jährige CEOs und suchen gezielt Unterstützung von jemandem, der zwischen 25 und 40 Jahre alt ist. Das ist geil, ich bin 38. Ich freue mich, dass ich noch so gerade in eure Job Description hier gerutt Bin. Also zwischen 25 und 40 Jahre, als schon richtig was gerissen hat. Ja, klingt weird, aber anders können wir uns gerade nicht ausdrücken. Unsere Situation: wir machen 1,6 Millionen Umsatz. Mittlerweile wahrscheinlich viel mehr. Wir machen 100 Dinge gleichzeitig. Wir haben eine Menge ungenutzter Ideen, Firmen, Potenzial. Also, du suchst ja Leute um dich rum. Das ist jetzt nicht die Job Description für die Typical Mom, die dich umsorgt, aber was für Leute baut ihr gerade um euch rum auf, die euch helfen, das Chaos zu bändigen? Chaos im positiven Sinne. Ein ganz wichtiger Punkt, würde ich sagen, ist Leute, die auch irgendwie Verantwortung tragen, denen wir vertrauen, denen man einfach mal ein Projekt geben kann. Ein gutes Beispiel ist unser Jason heißt der, der, wie nennen wir es, unsere rechte Hand. Genau, er ist immer bei uns. Und wir hatten ja zum Beispiel ein Kartenspiel, das kommt tatsächlich morgen raus. Also, wenn ihr noch ein Weihnachtsgeschenk braucht. Genau. Und das war ein Projekt, das haben wir ihm einfach mal gegeben bei allem. Und ich glaube, das hat, ich meine, die allein der Druck hat 40. 000 Euro gekostet, das heißt, es war schon ein fettes Projekt. Also wenn er das Verkackt hätte, wäre sehr belastend gewesen, aber da haben wir einfach mal gesagt, okay, wir vertrauen dir, mach das und das hat geklappt. Und nach sowas suchen wir, glaube ich. Auch bei der Internationalisierung, bei Content für Splash, bei Brandpartnern für Splash. Halt auch einfach Menschen, die So sehr an das Produkt glauben und ich kenne das Produkt gut und ich glaube, es ist einfach an dieses Produkt zu glauben.

53:00 Teamaufbau & Delegation

54:45 Menschen, die. Mit einem eigenen Input quasi dieses Produkt pushen wollen. Weil es kommen halt sehr, sehr viele oder eigentlich alle guten Ideen bis jetzt kamen. Von uns. Und jemand, der mal sagt: Ey, lass doch mal in diese Richtung denken, und wir sagen: Scheiße, ja, warum haben wir noch nicht daran gedacht? Genau das ist das, was ich meine, mit diesem, auf Business-Ebene, mit diesem. Ich kann nicht immer quasi bemuttern, ich brauche auch irgendwie so, ich muss auch mal Opfer werden von, da ist eine gute Idee, der ich mich dann widmen kann. So, nicht nur der Ideengeber sein. Was sind die Sachen, die nur ihr könnt? Also es gibt ja so dieses Framework zu sagen Als Unternehmer mach nur das, was auch nur du machen kannst. So und jetzt sagst du Gut, du besorgst die Requisite, du musst noch die neue Kategorie da irgendwie brainstormen, du musst die Pizza bestellen. Alles so ein bisschen random Aufgaben, die kann niemand anders machen. Was sind die Sachen, die nur ihr machen könnt, auf die ihr euch fokussieren wollt? Boah, das ist schwierig. Achso, die wir machen wollen. Oder sinnvoll ist, dass ihr sie macht. Die euch niemand abnehmen kann. Es ist aktuell noch ziemlich viel, muss ich sagen. Es ist aktuell noch sehr viel, was wir aktuell noch nicht halt abgeben können, einfach weil ich diese Kompetenz noch nicht sehe und wir versuchen, diese Leute zu finden, aber Teambuilding ist einfach eine wesentliche Aufgabe gerade bei uns. Und wir machen schon viel selbst, muss man sagen. Also wir sind jetzt gerade, ich glaube, wenn ich auf diese Zeit zurückschaue, denke ich mir, holy shit, was hatten wir für ein Output? Also. Du willst meinen Terminkalender gestern nicht sehen und du willst ihn heute nicht sehen und du willst ihn morgen nicht sehen. Allein diese Internationalisierung, Leute finden, Investoren finden, das rechtliche klären. TikTok am Laufen halten, YouTube-Podcast am Laufen halten, gute Ideen für was Neues finden, Kartenspiele einleiten. Allein diese Sachen kann aktuell einfach, das ist jetzt, was mir in einer Sekunde eingefallen ist.

56:45 Und wenn ich Und noch zwei Sekunden drüber nachdenkt, kommt wahrscheinlich noch doppelt so viel. Und das sind, es kann ja keiner für uns jetzt irgendwas rechtliches klären oder TikTok Drehen. Wir haben jetzt den Jason, der hilft uns zum Beispiel bei Kooperationen. Das ist auch ein großes Thema bei uns. Dann kommt zum Beispiel ein Deichmann zu uns und sagt: Hey, wir wollen ein TikTok-Video bei euch buchen, dann kümmert er sich um das Skript, filmt für uns, schickt es an den Kunden, das ist schon mal echt eine große Hilfe. Aber für unseren eigenen Kanal, was keine Kooperation ist, kann es uns halt keine abnehmen, glaube ich. Bei YouTube haben wir es jetzt ganz gut hingekriegt und bei Podcasts auch. Ja, wir geben unser Bestes, aber es ist, ich glaube, viele Gründer können das so relaten. Man muss den Punkt finden, wo man das dann abgibt, diese Dinge, aber diesen Punkt zu finden, wo man dann sagt, okay. Die wichtige Entscheidung übergebe ich jetzt jemand anderem. Da muss man sich schon sehr sicher sein mit jemandem. Und ich bin so froh, dass wir Co-Gründer sind. Hannes und ich. Ich finde dieses Alleinegründen generell crazy. Aber. Ganz ehrlich, auf unserem Weg jetzt, und Splash wird auch irgendwann dann ein Jahr alt, gab es nicht viele Menschen. Und alle Menschen, die es gab, haben wir schon mit dazu geholt. Mhm. Ja, ich hätte da damals auch alleine gegründet und bei mir war dann der Durchbruch, so ein COO einzustellen, so ein Chief Operating Officer, weißt du, so Projektmanagement-Waffe, so eine Person, die schon mal irgendwie in der Beratung war, super strukturiert, den ganzen Tag in einer Excel-Tabelle und in einer Checkliste denkt und irgendwie die Finanzen immer, also so Also all die Sachen, die so das Gegenteil sind von so dieser Kreativität und diesem Vibe vor der Kamera, also so eine Strukturmaschine, das hat mir total geholfen. Das ist ja unter anderem einer der Gründe, warum wir gerade Raisen, weil wir einfach ein durchschlagskräftiges Team brauchen. CEO, der ein Produkt in unserer Größe handeln kann, genauso wie ein CTO oder CPO. Das ist halt alles sehr kostspielig. Okay, okay, aber Leute sollen sich alle melden. Wir können hier einmal rekrutieren in der Community, oder? Die COOs, C CTOs, C CPOs, alles mit einem C. Alles mit dem C zu Jerry und Hannes.

58:20 Warum sie jetzt raisen

58:45 Ich fand es verrückt, dass du diesen Post gemacht auf LinkedIn und da haben sich gleich zwei, drei Leute bei uns gemeldet und du hast nur gesagt, dass du mit uns sprechen wirst. Und das ist so, das war für mich auch die Position von LinkedIn oder die, was LinkedIn wirklich bedeutet. Habe ich erst verstanden, als ich diesen Post gemacht habe, von dem du da vorhin gesprochen hast, mit dem wir suchen jemanden zwischen 25 und 40. Der 600 Likes, das ist für mich als jemand, der on average 100. 000 Likes hat auf einem Beitrag, halt nicht viel. Aber ich habe zwei, dreimal auf der Straße auf diesen LinkedIn-Beitrag angesprochen von Fremden. Das ist für mich unglaublich. Also, was ich an Views machen musste, um auf TikTok angesprochen zu werden auf einen Beitrag. Und dann habe ich da so einen LinkedIn-Beitrag mit 612 Likes. Hä? Und die Leute sprechen dich an. Krass. Verrückt. Okay, warte mal ab, wenn wir hier zusammen nochmal mit dem Release der Folge posten. Dann kriegen wir die alle zu euch. Und das ist ja auch mega spannend. Also ich meine, ihr seid ein Rocket Ship, so das ist klar, was gerade richtig Fahrt aufgenommen hat. Und das sind ja auch die. Die Rollen, die super interessant sind, wo es dann gar nicht darum geht zu sagen, okay, was ist jetzt mein Titel, was mache ich genau? Also auch so dieser Spruch, wenn du einen Platz hast in so einer Rakete, dann frag nicht, Dann frage ich nach welchem Platz, sondern steigt einfach ein. Und das ist ja eine coole Chance, die ihr Leuten bietet. Egal, ob die jetzt jung sind und einfach nur Drive haben oder schon super erfahren sind und helfen, Strukturen aufzubauen. Ja. Erzähl mal von Eurodynamik, ihr seid so ein bisschen gegenteilig. Hast du gesagt, ihr arbeitet Messi, hat sie mir gestern Nacht erklärt, ihr seid das Gegenteil vom Eisbad. Erklär mal, was das Anti-Eisbad ist. Das Anti-Eisbad ist, dass ich um dass wir heute um 13 Uhr den Podcast gestartet haben und ich um 12. 57 Uhr von Jeremy gedeckt worden bin. Also wir sind echt. Danke, Jeremy, dass du ihn geweckt hast. Ja, egal. Wir haben keine Struktur, also zu wenig auch. Dieses morgens um vier aufstehen, dann ins Eisbad. dann Sport machen, das war nie was für uns oder zehn Bücher lesen.

01:00:20 Anti-Eisbad-Produktivität

1:00:47 Wir sind eigentlich immer, ja, Jeff, vielleicht kannst du es besser sagen. Nee, absolut. Ich meine, unterm Strich, wir verzichten einfach gerade auf alles, was man so. Das ist vielleicht auch traurig, aber auf alles, was man jetzt so unbedingt machen sollte, um das Gefühl von Struktur und Sicherheit auf persönlicher Ebene zu haben, also. Das erste Jahr Gründungsphase hatten wir beide jeweils eine Matratze und eine Lampe im Zimmer. Und that's it, so. Ist immer noch so. Also, ich habe mittlerweile zwei kleine Ständer, aber Bett habe ich auch noch nicht. Aber Und das ist halt genau der Point: so wir sind einfach gerade sehr fokussiert und wir wollen uns aber auch das Momentum gar nicht nehmen lassen von solchen Dingen wie: Ich muss mich jetzt mal hinsetzen und erstmal zwei Monate eine Lernphase machen zum Thema Markenrecht, weil wir haben da gerade ein Problem. Ich glaube, es ist eine Kombination aus stupidem, ich setz mich 13 Stunden pro Tag hin und baller meine Sachen durch, aber dann auch irgendwie dieses schlaue Zusammensetzen. Wo wir dann, wie wir die schlauesten Leute zusammenholen, die wir kennen, und Hannes und ich natürlich sowieso immer und einfach immer wahnsinnig viel sprechen und diskutieren und. Ich glaube, diese Kombination aus Diskutieren und Verstehen zusammen und dann aber einfach auch wirklich diesem puren Workload. Das ist das, was uns so durchschlagskräftig macht. Und jetzt gerade interessiert uns halt einfach nicht viel anderes, außer dieses Ding zum Fliegen zu bringen. Also Das darf man ja fast nicht sagen, das ist ja peinlich, aber ich habe früher viel Musik gemacht, ich habe viel Basketball gespielt, ich kann aktuell beides jeweils nicht machen. Ab und zu reisen wir mal, aber das kann man dann auch schon fast wieder als Content-Reise abstempeln, weil wir sind ja so ein Wochen. Genau. Also, das ist dann auch wieder halt so ein bisschen Content. Aber das ist halt auch geil. Come on, wir sind halt jung, wir haben diese Kraft, wir haben den Hunger, so dann warum nicht einfach mal auf die Kacke hauen und zwar so richtig. Also warum jetzt in irgendeine Struktur auf Krampf da reinsetzen, wenn man auch einfach so.

1:02:51 Losgehen kann. Also es liegt auch daran, dass wir es einfach nicht können. Ich glaube, wenn man jetzt halt es schafft, um vier Uhr aufzustehen, dann Eisbart zu nehmen und erstmal vier Stunden zu arbeiten, dann ist das vielleicht sogar besser. Aber wir haben halt schnell gemerkt, dass wir es Sehr hart arbeiten müssen, daran das hinzukriegen, quasi. Und das ist auch ein Grund, warum wir es nicht machen. Also nicht nur, weil das jetzt besser ist, wie wir es machen, sondern weil wir es auch einfach nicht anders können. Ich kann mich dann nicht noch hinsetzen und meditieren, wenn ich so einen Tag hatte. Dann will ich auch einfach mal ein paar TikToks schauen und schlafen gehen. Ja. Das ist auch okay. Ich meine, alles ist okay, gell? Und ich meine auch zu sagen, ich opfer meine Hobbys, ich opfer meine Freunde. Also äh Meine 20er habe ich durchgearbeitet. Ja, ich war auch ab und zu am Reisen, aber Unternehmertum heißt ja auch, du nimmst ja oft früh im Leben, bringst du ein Opfer, um später auch die ultimative Freiheit zu haben. Und Das Geilste ist ja einfach, wenn er im Arbeiten Spaß macht, einfach viel davon zu machen und seinen eigenen Style dazu finden. Wenn das heißt, um 13 Uhr aufzustehen und dann halt wieder bis 4 Uhr morgens zu arbeiten. So be it. Oder das verrückte Haus auf Malle zu mieten mit den ganzen Leuten und so. Also, das ist ja krass intensiv, das ist ja richtige Arbeit. Das sehen ja viele gar nicht. So, die von außen da drauf gucken und sagen: Okay, die Jungs, die fliegen da irgendwie durch die Welt und machen so ein paar TikToks. Nee, ist ja schon ein mega tougher Job, aber. Ist das ja auch geil. Ich glaube, das ist aber auch, so die Königsdisziplin ist es dann aber auch leicht aussehen zu lassen. Also, ich glaube, wenn man Splash anschaut, dann sieht man nicht diese harten Stunden. So, gestern war ich auch bis 1 Uhr im Office und dann Das sehen die aber alle nicht. Die sehen eine App, die Spaß macht. Und die denken sich, ach cool, ja, haben Hannes und Jeremy eine coole App und jetzt schneid es halt in der App wegen Weihnachten. I like it. Und das ist aber genau das, was wir halt wollen. Wir wollen gar nicht, dass die Leute denken. Boah, jetzt haben die dann ein verrücktes AI-Feature und wow, die sind ja technisch so begabt. Also, wenn wir ein AI-Feature machen, dann soll das. Dann sollte es so simpel sein, dass die Leute überhaupt nicht verstehen, dass das AI ist. Und das ist, glaube ich, der Whole Point von dem, was wir machen, sowohl als Influencer als auch als App. So, lass es möglichst einfach aussehen, aber trotzdem im Hintergrund möglichst smart und schnell sein.

01:04:40 Opfer, Fokus & Hustle-Phase

1:04:56 Lernt ihr viel von anderen? Du hast ja gerade so ein bisschen angesprochen, ihr tauscht euch mit anderen aus. Wir haben uns ja auch kennengelernt, Jeremy, über YFN. Ich hatte den Leo da so angeschrieben, nachdem du diesen LinkedIn-Post gemacht hast. So ich war einer von denen, die das gelesen haben und dachten so: Holy shit. Was hier los. Und der Leo von YFN, Young Founders Network, hat die Connection hergestellt. Also schaut dort an Leo. Das ist ja zum Beispiel ein Ort, wo junge Leute sich austauschen. Macht ihr viel in so eine Richtung mit Influencern, mit anderen Unternehmern? Wie schaut ihr auf so Peer Learning und wie lernt ihr die Sachen, die ihr lernen wollt? Ich würde sagen, nicht. Nee, nicht. Wir verstehen die Wichtigkeit davon und 100% jedes Mal, wenn wir unser Netzwerk anhauen, super wertvoll. Aber ganz ehrlich, wir haben gerade keine Zeit dafür, auf irgendwelche Events zu gehen, auch wenn wir zu sehr vielen eingeladen sind und irgendwie Sekt zu trinken. Wäre. pushen halt gerade eine Internationalisierung, das braucht einfach viel Kraft und Aufmerksamkeit. Und tatsächlich ist es aber so, dass wir uns jetzt gerade mit Neil zusammengetan haben. Der ist auch bei YFN sehr aktiv. Vielleicht kennst du den. Ich glaube nicht. Der ist super, super toll vernetzt und ist ganz, ganz super mit dem, der ist dann auf diesen Events und das funktioniert und den holen wir gerade mit ans Boot und der gibt uns dann so diese Dieser Seite von Business, die wir auf jeden Fall brauchen. Wir haben den reingeholt und er macht es schon. Also er hilft uns gerade viel, netwirkt für uns, geht auf Events, spricht mit Leuten. Das ist so eine Maßnahme. Das ist ja auch ein cleveres Modell zu sagen: gut, ich kann jetzt selber da zehn Jahre Sekt trinken und auf die ganzen Events gehen, dann werde ich die Leute kennenlernen, oder ich kann jemanden finden, der es schon zehn Jahre gemacht hat und wahrscheinlich ist das der Shortcut. Genau, wir können es auch einfach nicht. Auch wenn ich dann auf dem Event bin, dann habe ich zu sehr Lust, Sekt zu trinken, und dann habe ich keine Lust mehr über Business zu reden. Das ist so ein bisschen mein Problem. Das ist ein echtes Problem. Ja. Seid ihr gegönnt. Wann habt ihr für euch denn eigentlich gemerkt, dass ihr perfekte Partner füreinander seid? Also Business Partner, Content-Partner? Was sagt der Paartherapeut? Äh. Hinter der Bar. Wir haben ja zusammen eine Barkeeper-Ausbildung gemacht auf unser Weltreise.

1:06:58 Wir haben zusammen in Australien gelebt ein Jahr. Ich glaube auch, also wir haben da auch in einem Zimmer zusammen geschlafen, sehr lange Zeit. Und ich glaube. Da lernst du dich schon kennen, und du weißt dann. Also, wenn du zusammen ein halbes Jahr in einem Zimmer geschlafen hast und zusammen in Australien warst und rumgereist bist, ich glaube, dann weißt du schon, ob du dich verträgst oder nicht. Und Sehr intensive Zeit, jetzt nicht arbeitstechnisch intensiv, sondern einfach persönlich intensiv. Haben wir durchgehalten, haben wir durchgestanden, hatten eine Mega-Zeit und danach war eigentlich klar, dass wir funktionieren werden. Und das hat sich jetzt auch genauso gezeigt. Und wir sind ja schon wirklich einiges, haben einiges zusammen durchgemacht. Also es ist nach wie vor einfach sehr gut. Zusammen. Okay, okay, Hannes, Hand aufs Herz. Was nervt dich an Jeremy am meisten? Aber was bewunderst du auch insgeheim an ihm? Oh je. Komm mal raus. Dafür, dass ich diese solche Fragen so oft bekomme, habe ich echt immer schlechte Antworten. Fange ich mal mit dem Neger. Oh Gott, was. Was mich so richtig nervt, gibt es eigentlich nicht. Also jetzt lügt sowas, wie dass er seinen Schlüssel immer vergisst oder so. Aber jetzt, das ist ja nicht so deep, so dass er auf WhatsApp sehr schlecht antwortet, vielleicht. Gut, aber da gibt es echt schlimmere Sachen. Was bewunderst du insgeheim an ihm? Dass er sehr neutral alles immer betrachtet, auch jetzt die letzte Podcast-Folge, das kriegt er so gut hin, Alles zu verstehen und neutral drauf zu gucken und so. Ich weiß nicht, ob ich es gerade richtig sage, aber ich weiß genau, was ich meine. Normalerweise sage ich in solchen Situationen: Gerald, sag du es für mich, aber das ist jetzt komisch, wenn du es über dich selber sagst. Gerald, sag es mal über dich selber. Kein Problem, wir sind unter uns. Was nervt dich an Hannes? Es nervt mich, dass es gibt Verhaltensweisen, die ich seit Anfang an schon bewundere. Und Ich denke immer, ich habe mich dann schon so einigermaßen angenähert, indem wie gut Hannes das kann.

01:08:15 Co-Founder-Dynamik & Vertrauen

1:08:58 Und dann erinnert er mich ganz trocken daran, dass es einfach noch nicht so ist. Mit der einen oder anderen Eigenschaft. So. Bro, warum machst du das? Gib mir mal ein Beispiel. Hannes ist deutlich besser am Priorisieren als ich. Und dann sitze ich halt an irgendeinem Projekt, wo ich denke, Alter, okay, das muss jetzt halt gemacht werden. Und dann sagt er: Bro. Wie kannst du dich jetzt schon wieder da eine Stunde dran hinsetzen? Dann denke ich mir, dann gebe ich das nicht zu und dann denke ich mir: Scheiße, der Arsch, ja, nur weil er jetzt besser ist, aber insgeheim weiß ich schon, dass er recht hat. Okay, das war ja gar nichts Negatives unbedingt. Bin ich erleichtert. Das war so wie so ein Humble Brag, nur so andersrum. Ja, man muss Man muss ja auch nicht auf Krampf was finden, wenn es nichts gibt. Es läuft einfach sehr gut. Ja. Ich merke, ihr habt eine gute Dynamik. Was hält eure Beziehung da intakt? Also die meisten Startups, die failen ja aufgrund von Co-Founder-Konflikten. Ich kenne so viele Situationen. Wo irgendwas zerbrochen ist, Leute sich auf die Nerven gegangen sind. Macht ihr irgendwas dafür oder sagt ihr einfach, ihr habt einen guten Vibe? Ich glaube, ein recht wichtiger Punkt ist, dass wir bei allem, was so finanziell oder geben und so angeht, von Anfang an, das nicht verfolgt haben. Also wir haben ein gemeinsames Konto, wir haben es nicht ausgeschlossen, dass irgendjemand von uns mehrere 10. 000 Euro oben oder unten ist, also das glaube ich ja zwar nicht, aber es könnte so sein. Also gegenüber dem anderen geliehen oder ausgegieben für den anderen. Und da achten wir halt so gar nicht drauf, das ist so gar kein Thema bei gar nichts. Das ist immer klar. Das ist das, glaube ich, was, wo sich viele in die Haare kriegen. Ja, ich glaube, es ist diese bedingungslose Liebe zueinander und das bedingungslose Vertrauen. Also, ich hatte, Hannes macht Finance bei uns. Ich hatte zwei, drei Monate kein Login zu meinem eigenen Banking, weil ich habe es nicht gebraucht. Es fließt ja unglaublich viel Geld. Also Hannes ohne Witz könnte mir 200. 000, 300. 000 Euro schon abgezogen haben und ich würde es nicht wissen. Aber viele sagen, okay, Red Flag, dass du es nicht kontrollierst, aber ich glaube, es ist genau diese Mentality, dieses absolut blinde Vertrauen, dass ich.

1:11:06 Also ich, ja, man kann es gar nicht anders sagen. Ich würde mein Leben in seine Hand geben und ich glaube, das ist halt das, wo dann. bei anderen Reibungen entstehen, Eifersucht oder warum arbeitest du jetzt nicht mehr? Oder das sind da halt alles Themen, die dann aufkommen können, und das kann halt bei uns einfach nicht passieren. Ich bin ihm so dankbar und ich wäre niemals an dem Punkt, an dem ich jetzt wäre ohne ihn. Und das ist mir mehr als bewusst und das wird für immer so bleiben. Und das kann uns halt keiner nehmen. Amen. Schön. Du würdest ihm dein entsperrtes iPhone geben. Das ist der eigentliche Trust-Test. Was ist ein Preis, den ihr für eure Reichweite und für eure Öffentlichkeit zahlt? Saufen gehen. Ich sag ehrlich, man kann nicht mehr so entspannt saufen gehen. Einfach mal richtig stock besoffen durch die Innenstadt laufen. Das mache ich zwar noch, aber am nächsten Tag denke ich mal: oh, okay, jetzt der hat mich so, also wir werden schon echt viel erkannt. Und dann denke ich so, oh, da hätte das schief laufen können, was, wenn ich mal was Falsches sage, was politisch inkorrekt ist. Ich mag es auch dann nicht, wenn ich im Club bin und vielleicht ausgelassen tanze und dann merke ich, wie mich jemand beobachtet, dann macht mir das Tanzen nicht mehr so Spaß. Oder einfach mal Kacke bauen. Wir sind ja immer noch 21. Oh, ich bin 22 jetzt. Aber das fällt mir irgendwie schwierig, weil ich Angst habe, dass das so gewertet wird, weil Leute mir zugucken. Und damit, jetzt heute habe ich ein Bad Hair Day, damit dann auf die Straße gehen. Wäre mir sonst egal, aber dann erkennen mich Leute, da denke ich, oh, was würdet ihr denken? Oh, der sieht ja echt voll kacke aus, was hat der für Haare? Die fühlt ihr schon beobachtet quasi. Also, ich meine, es ist natürlich. Die sind beobachtet. Ja. Ja, stimme ich zu. Aber es ist ein kleiner Preis im Vergleich zu dem, was man kriegt. Also es ist jetzt nicht so, dass wir laufen trotzdem ganz mal rum und betrinken uns. Sehr gut. Wenigstens eine Sache, die noch normal ist. Habe ich immer das Gefühl bei jungen Leuten, die machen nur noch Eisbad und Wub-Tracker und Aura-Ring und, keine Ahnung, Recovery Score und trinken kein Alkohol mehr. Ja, wir sind schon auch trotzdem genießer.

01:11:45 Preis von Öffentlichkeit & Fame

1:13:06 Fein Geburtstag sind wir dann nach Vegas geflogen. Auf Bali haben wir ein geiles Boot gemietet. Also, das ist uns schon wichtig. Zwar selten und dann sind wir auch währenddessen nicht so ganz frei im Kopf, aber wir finden das schon geil und das wird sich, glaube ich, hoffentlich auch nicht ändern. Ja, man darf halt auch das Leben nicht verpassen. Also es macht Spaß und es macht auch Spaß, so zu sprinten, aber Es ist nicht das Einzige. Was habt ihr sonst für so Routinen oder Gewohnheiten, die euch mental stabil halten, bei all der Craziness und allem, was passiert und dem Schedule, der Verrückt ist? Meine Freundin. Da kann ich immer sehr gut abschalten, das brauche ich. Also dann fahre ich zu ihr. So eine zwei Stunden Fernbeziehung quasi fahre ich zu ihr und dann habe ich da auch echt Ruhe. So ein kleines Dorf. Super entspannt. Ich hab da eigentlich nichts. Ich mag es gerne, abends so einen Film zu schauen und währenddessen TikToks zu gucken. Aber das macht, glaube ich, jeder Mensch. Da kriege ich immer Ärger mit meiner Freundin. Wenn wir Fernsehen zusammen, dann will die auch, dass ich Fernseh. Wenn ich dann irgendwie aufmache und durch irgendwas durchscroll, das findet die überhaupt nicht gut. Das kenne ich. Ja, nee. Vielleicht irgendwann eine Freundin. Ich arbeite dran. Der Fame, der schadet der sicherlich nicht. Ja, ich glaube sogar für Beziehungen schon, aber ich denke da nicht so viel drüber nach. Wenn es passt, dann wird das. Irgendwann wird es schon. Passend. Erzählt mal, wie es weitergeht. Ihr habt mir gesagt, über die Zukunft seid ihr euch sicher, es wird ein Feuerwerk An großen Projekten geben. Apropos Feuerwerk, habt ihr nicht so eine Wette am Laufen für Silvester? Wie läuft es an der Front? Wir hatten letztes Jahr eine Wette. Die Person mit weniger Followern auf dem Privataccunt, da haben wir gerade unsere Privatacccounts gestartet, musste eine Rakete aus dem Arsch abfeuern lassen, eine Silvesterrakete. Aus dem nackten Arc. Aus dem nackten Arsch, ne? Also quasi. Reinstecken.

01:14:30 Zukunftspläne & USA-Expansion

1:15:06 Hat dein Papa wieder angerufen, Hannes. Nicht Popo. Ja, meine Mama hatte große Bedenken. Aber ich habe es überlebt. War total witzig, muss ich sagen. Und dieses Jahr haben wir eine neue Challenge und zwar: Wer jetzt mehr Follower auf dem Privatacon hat, darf dem anderen den Die Eier wachsen, also umgangssprachlich den Hoden. So ein schöner Boxstreifen dran und dann abziehen. Sagen wir mal. Das wurde noch nie gemacht. Also, das ist auf jeden Fall eine haarige Angelegenheit jemals. Das ist eine haarige Angelegenheit. Oh mein Gott. Wer liegt vorne? Wie steht? 25. 000 Follower weniger. Okay. Aber ich würde sagen, folgt alle Jeremy. Also mit meinem letzten Video habe ich 25. 000 Follower gemacht zu der Challenge. Also, das geht wirklich schnell. Okay. Ja, das ist noch lange nicht vorbei. Okay, na ich bin Team Jeremy. Wir haben ihn vorhin geaustet als Imposter. So wurde hat er an diesem Mal. Zumindest auf der Seite. Oh, danke dir. Ja, an alle, die potenziell daran interessiert sind, Business mit uns zu machen, schaut auf gar keinen Fall unsere Social Media Kanäle an. Ist mir wichtig. Okay, was steht sonst noch ran? Also, Silvester, werdet ihr verstanden, wie geht's weiter? Ihr habt ein Kartenspiel released, das gibt es ab heute. Genau, Kartenspiel, Splash House 2, Online-Modus, Internationalisierung, Teamaufbau. Äh, fette TikTok-Projekte, da haben wir gerade, glaube ich, ein Song kommt, hoffentlich. Ich weiß gar nicht, was eine Kooperation mit einem Sehr alten Influencer, also nicht alt im Sinne von denen gibt es schon lange noch. Das heißt, es ist 40 oder was? 88? 88. Okay. Da sind wir sehr gespannt drauf. Wir planen gerade Eventuell einen Auto-Splash zu branden und so weiter, aber da können wir nicht so genau drauf eingehen, der wird ja öffentlich ausgestrahlt in der Podcast.

1:17:07 Also es gibt viele Sachen, die noch geplant sind. Coole Sachen, auf die ich mich freue. Worauf freut ihr euch am meisten gerade persönlich? Splash in Amerika groß zu machen. Ja, doch. Ich freue mich auf, wenn es so ist, nicht auf den Weg. So. In Spanien sind wir aktuell die erfolgreichste oder meistgedownloadeste App vor ChatGPT und allem. Haben wir auch vor drei Wochen angefangen, dahin zu internationalisieren, und jetzt greifen wir halt gerade Amerika an. Mal schauen. Also, wenn man Amerika Platz 1 ist im App Store, dann hat man mit seiner App auf jeden Fall schon einiges gerissen und wir haben jetzt ja schon ein paar. Platz 1 Platzierungen geschafft in einigen Ländern. Wahnsinn. Jungs, ihr seid, ihr seid krass. Ihr seid krass. Ich denke's jede Sekunde. Was muss an eurem 30. Geburtstag passiert sein? Ihr seid jetzt 21, 22. Was muss am 30. Geburtstag passiert sein, dass ihr zurückschaut und sagt, das war so eine richtig geile Zeit? Frauen. Frau und Kinder, okay, wow. Ja, ich will früh Kinder kriegen, früh heiraten. Das ist mein Main Goal. Oder wenn du jetzt nur arbeitsmäßig fragst, dann ein Haus, ein Sydney, ein Ferienhaus. Oh, son Sydney fängt geil. Okay. Bei dir, Jeremy? Keine Ahnung. Ich schau mal, wo mein Leben mich so hintreibt. Ich sehe den Jarger noch in zwei Jahren als Hippie auf irgendeiner Insel. Ich glaube, ich schaffe einen Switch nicht so schnell, aber ich kann mir schon vorstellen, dass ich mit 40 irgendwie so ein richtig Öko-Leben führe. Ich bin schon so ein Öko im Inneren. Könnt ihr euch vorstellen, das Internet zu verlassen? Also quasi offline? Ich bin nicht höher. Auf jeden Fall. Ja. Es ist ja auch sehr extrem. Also, man kann ja auch zehn Jahre Full Internet und TikTok gunen, sagt man ja. Also ich habe ja wirklich auch brutales Screentime und dann. Schaltet man das einfach mal für zwei, drei Jahre komplett runter, Weltreise oder so? Ähm, irgendwie hätte ich auch mal Bock, in meinem Leben auf dem Bauernhof zu leben. Mal schauen. Allein wegen seinen Frauenkinder würde ich, glaube ich, aufhören. Oder das bockt doch nicht so, dann nicht mal durch die Stadt zu laufen.

01:17:45 Lebensziele & Offline-Gedanken

1:19:10 Oder wenn die Kinder, wenn alle sagen, oh, dein Papa ist doch bla bla bla. Weiß nicht. Ja, die Chance, dass das nicht so ist, versauust du dir langsam, ne? Das weißt du. Naja, ja, ich weiß. Aber es geht schnell, also das dauert ja schon noch. Dauert ein bisschen, her. Oder das ist nicht so reversibel. Dann ist das Leben ganz anders. Ich habe zwei Kids, das ist auch ein Projekt. Das ist auch ein Startup. Ja, wundervoll. Aber ist geil. Aber ich bin auch, ich bin froh, mir da so ein bisschen Zeit gelassen zu haben. Und jetzt da in der Lebensphase zu sein. 38 Jahre, noch zwei Jahre unter eurer Boomer, 40er Jahre Grenze. Diese Grenze, Jerry. In dem LinkedIn-Post habe ich dann auch wirklich viele Kommentare dazu bekommen, dass das Altersdiskriminierung ist und für mich. Ageism, genau. Hab ich mir gedacht, dass da irgendein Woodbürger kommt und sofort sagt, oh oh, was soll das denn? Ich kannte das Wort überhaupt nicht und dann habe ich mich damit beschäftigt und. Ich verstehe zwar generell den Gedanken, aber ich glaube, wenn ich so einen Test mache in den Altersgruppen, wer kennt denn das Wort Gunen? So, und das ist halt einfach essentiell. Ich habe es gerade zum ersten Mal gehört von dir. Was heißt das? Masturbieren. Ursprünglich geht es um so sehr intensives Masturbieren, aber es wurde dann abgeändert, zu quasi einfach sehr, sehr lange und intensiv etwas machen. Und ein Jugendwort. In unserer App geht es ja um Social Media Games und Social Media ist ja Der Channel für Jugendsprache, jugendliche Trends. Und ich glaube, es gibt einfach diese Altersgrenze, wo man es nicht mehr verstehen. Das finde ich auch überhaupt nicht schlimm. Es wird auch Dinge geben, die ich mit 40 nicht verstehen kann, die meine Kinder machen. Aber es ist nun mal eine sehr junge App. Und das mussten wir halt in diesem Post auch irgendwie sagen. Und dafür habe ich wirklich viel Hate bekommen. Auch nicht schlecht. Engagement hilft dem Algorithmus. Ja, richtig. Jungs, wo kann man euch denn finden? Wer soll sich bei euch melden? Also, wir haben gesagt, die ganzen C-Level-Leute, die Gas geben wollen, egal ob 40 plus oder unter 40, die sollen sich melden.

01:21:00 Wen sie suchen & Kontakt

1:21:10 Generell, ich glaube, wir suchen jetzt, wir suchen gar nicht so unbedingt, ne? Wir haben jetzt gesagt, Investor, generell, Angel, aber auch Leute, die am Projekt selbst arbeiten. Ich glaube, wir suchen einfach Leute, die Bock haben auf dieses Projekt. Ich glaube generell. So, weil es gibt nichts Wertvolleres, als in so einem Early-Team als jemanden zu haben, der einfach selbst dafür kämpft, weil er selbst der Überzeugung ist, dass es geil ist, was da passiert. Diese Leute suchen wir. Okay, okay. Die Überzeugungstäter. Genau. Sehr gut. Wo können die sich melden? Was ist ein guter Channel? Ähm E-Mail, hannes und jeremirgmail. com oder LinkedIn oder Instagram Hannes und Jerry. Ja. Eigentlich völlig egal, wir sehen alles. Geil, und der beste Kanal, eurer Reise Big Brother-mäßig zu folgen, ist wahrscheinlich noch TikTok, oder? TikTok, Hannes und Jeremy ist unser Hauptkanal, genau. Ich freue mich drauf. Ich bin eingestiegen, ich hab mich mehrfach totgelacht, als ich da Research gemacht habe und da eure ganzen Sachen angeguckt habe. Richtig geil. Dass ihr entertaining seid, dass ihr witzig seid und dass ihr das aber vor allem mit so einem geilen Business-Sends verbindet und auch was richtig Substanzielles baut. Mega geil, Jürgen. Danke dir. Wir danken dir, dass wir da sein dürften. Unser erster Business-Podcast jemals. Geil, noch besser. Noch besser. Gut. Cool. Hoffentlich spielen wir mal in Real Life Imposter. Absolut. Welche Stadt bist du nochmal? Berlin. Berlin. Das sind wir im nächsten Dienstag. Ja, sind wir wieder sehr bald. Okay. Jungs, hab noch einen schönen Tag. Danke. Danke dir. Ciao, ciao.

01:22:00 Outro

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