Vom Party-Host zum Tech-CEO
mit Christoph Zöller, Gründer und CEO von Instaffo
Zusammenfassung

Bevor Christoph Zöller Gründer wurde, war er Partyveranstalter. Neben dem BWL-Studium organisierte er erst Elektro-, dann Hip-Hop-Partys in Heidelberg, Mannheim und Karlsruhe, rund 25 im Jahr mit jeweils 800 bis 1.200 Gästen. 2014 kam sein damaliger Mitgründer Daniel mit der Idee für Instaffo auf ihn zu. Beim ersten Investor wurde es gleich ungewöhnlich: Alfred, ein Unternehmer, der gerade einen Großteil seiner Firma verkauft hatte, investierte und bot Chris zusätzlich einen Job in seinem Family Office an. Chris durfte sein Gehalt selbst wählen, nahm das beste Einstiegsgehalt seines Jahrgangs und schlug 10 Prozent drauf.
Instaffo sollte von Anfang an ein Marktplatz sein: die Qualität eines Headhunters zum Bruchteil des Preises, bezahlt erst bei erfolgreicher Vermittlung. In der Praxis lief das erste Modell über Active Sourcing auf Xing und LinkedIn. Es wuchs bis in den niedrigen siebenstelligen Umsatz, war aber eher ein Operations-Business als ein Marktplatz, und Chris konnte sich damit nie richtig identifizieren. Er flüchtete sich in Immobilienprojekte, bis Corona alles stoppte und ein Unternehmer ihn fragte, wofür er eigentlich bekannt sein will.
„Für was willst du bekannt sein, der, der alles irgendwie ein bisschen macht? Oder möchtest du irgendwo deinen Fußabdruck hinterlassen?“
Daraus wurde Instaffo 2.0: Der Mitgründer ging, Produkt und Organisation wurden fast komplett neu aufgebaut. Chris erzählt, warum Hiring sein lehrreichstes Thema bleibt, warum er heute lieber senior einstellt und das Team klein hält, warum er dem Hype um AI-Recruiter skeptisch gegenübersteht und wie Instaffo selbst AI-Interviews für Sales-Rollen einführt. Den Rückgang bei Developer-Stellen erklärt er mit der Makrolage, nicht mit AI.
Im zweiten Teil geht es um Wachstum: 2 bis 3 LinkedIn-Posts pro Woche mit einem Ghostwriter, 5 Millionen Impressionen in 365 Tagen und ein hoher sechsstelliger Betrag pro Jahr für Podcast-Werbung, gemessen über Self-Reported Attribution. Zum Schluss spricht Chris über Coaches, seinen Mitgründer Nikolai und seine YOLO-Investments, darunter eine Cliff-Diving-Liga und ein Gemälde, das sich nach der Auktion als echter Rubens herausstellte.
Zahlen aus der Folge
4 weitere Zahlen
Worüber am meisten gesprochen wurde
Kapitel
- 00:00Trailer & IntroIntro
- 02:59Vom Partyveranstalter zum Gründer: Hip-Hop-Partys im StudiumWerdegang
- 06:44Das „unmoralische Angebot“: Family Office neben InstaffoWerdegang
- 12:14Die Idee hinter Instaffo: Headhunter-Qualität zum Preis einer StellenbörseInstaffo & Neustart
- 14:45Leere Tanzfläche: Active Sourcing und warum es nicht skaliertInstaffo & Neustart
- 17:28Corona, Fokus und der Co-Founder-Breakup: Instaffo 2.0Instaffo & Neustart
- 23:41Der lehrreichste Rückschlag: People und HiringTeam, Hiring & Mindset
- 27:21Lücken im Recruiting: AI-Recruiter, HR-Agenten und Blue CollarAI & Arbeitsmarkt
- 32:57AI-Interviews bei InstaffoAI & Arbeitsmarkt
- 36:59Kostet AI Developer-Jobs?AI & Arbeitsmarkt
- 42:34Personal Branding auf LinkedIn und TikTokPersonal Branding & Podcast-Werbung
- 53:27Das Podcast-Advertising-PlaybookPersonal Branding & Podcast-Werbung
- 01:00:23Founder Mindset: Coaches, Netzwerke und Lernen von jüngeren GründernTeam, Hiring & Mindset
- 01:03:42Superpower, Mitgründer Nikolai und Gründer-EnergieTeam, Hiring & Mindset
- 01:09:24YOLO-Investments: Cliff-Diving-Liga und ein RubensInvestments
Key Learnings
- 1
Verhandle dein Gehalt am Markt, nicht an deiner Note
Als Alfred Chris anbot, sein Gehalt selbst zu wählen, schaute Chris, was die Besten seines Jahrgangs als Einstiegsgehalt bekommen hatten, und schlug 10 Prozent drauf. Ergebnis: schlechtester Abschluss, höchstes Einstiegsgehalt. Entscheidend war, dass Alfred ihn vorher in einer harten Verhandlung erlebt hatte.
06:44 · Das „unmoralische Angebot“: Family Office neben Instaffo - 2
Ein Marktplatz ohne Angebot ist eine leere Tanzfläche
Instaffo hatte das klassische Henne-Ei-Problem. Die Lösung am Anfang: Jobs bei Firmen einsammeln und Kandidaten per Active Sourcing auf Xing und LinkedIn holen. Das trug bis in den siebenstelligen Umsatz, skalierte aber nur über immer mehr Personal. Wer wegen eines einzigen Jobs kommt und abgelehnt wird, lässt sich kaum für andere Jobs halten.
14:45 · Leere Tanzfläche: Active Sourcing und warum es nicht skaliert - 3
Entscheide, wofür du bekannt sein willst
Chris hat sich jahrelang in Immobilien- und Beratungsprojekte gestürzt und dabei den Fokus auf Instaffo verloren. Erst die Frage eines Unternehmers, ob er der sein will, der alles ein bisschen macht, oder irgendwo seinen Fußabdruck hinterlässt, brachte ihn zurück. Danach folgte der Neustart als Instaffo 2.0.
17:28 · Corona, Fokus und der Co-Founder-Breakup: Instaffo 2.0 - 4
Stell lieber senior ein und halte das Team klein
Früher hat Chris oft auf Potenzial eingestellt. Bei einigen hat das funktioniert, bei vielen hat es viel Tempo gekostet. Sein Rat an First-Time-Founder: lieber mehr Gehalt zahlen und Seniorität in den Skills einkaufen, und vor jeder Einstellung fragen, ob das Team nicht kleiner bleiben kann.
23:41 · Der lehrreichste Rückschlag: People und Hiring - 5
AI hilft im Prozess, löst aber nicht das Marktplatz-Problem
Chris ist bullish auf AI in Recruiting-Prozessen und führt bei Instaffo AI-Interviews ein. Skeptisch ist er bei AI-Recruitern, die einen Marktplatz versprechen: Das beste Matching bringt nichts, wenn du keine Leute zum Matchen hast. Mehr Potenzial sieht er bei Tools, die HR-Abteilungen effizienter machen, und im Blue-Collar-Bereich.
27:21 · Lücken im Recruiting: AI-Recruiter, HR-Agenten und Blue Collar - 6
Nutz Personal Branding als Touchpoint-Maschine im B2B
Im B2B braucht eine Marke viele Kontakte, bevor jemand kauft. Chris postet 2 bis 3 Mal pro Woche auf LinkedIn über Instaffo und kommt so auf 5 Millionen Impressionen in 365 Tagen. Ein Ghostwriter sammelt Themen per WhatsApp-Sprachnachricht und in einem wöchentlichen Check-in, Input kommt auch aus dem Team. Video bringt auf LinkedIn wenig, Posts ohne Foto funktionieren dagegen gut.
42:34 · Personal Branding auf LinkedIn und TikTok - 7
Kauf Podcast-Werbung dort, wo deine Kategorie noch keinen Platzhirsch hat
Instaffo wirbt im OMR-Podcast, weil es im Recruiting für die Digitalszene noch keinen Household-Namen gibt. Einem HR-Software-Gründer riet Chris davon ab: Dort denkt die Zielgruppe bei dem Thema sofort an Personio. Wichtig sind kreative Ad-Rolls, nicht zu hohe Penetration und Messung über Self-Reported Attribution.
53:27 · Das Podcast-Advertising-Playbook - 8
Bau dein Team um deine Schwächen herum
Chris treibt Dinge voran, zeigt Visionen und platziert klare Wetten. Nikolai, heute CTO und CPO und mit ihm in der Geschäftsführung, strukturiert und arbeitet Dinge im Detail aus. Dazu kam Mika fürs Marketing. Beide hat Chris eher zufällig gefunden und dann gefördert. Mit ihnen würde er jede Firma wieder gründen.
01:03:42 · Superpower, Mitgründer Nikolai und Gründer-Energie
Zitate

„Und da hatte ich den schlechtesten Abschluss, aber das höchste Einstiegsgehalt.“„Für was willst du bekannt sein, der, der alles irgendwie ein bisschen macht? Oder möchtest du irgendwo deinen Fußabdruck hinterlassen?“„Aber ich glaube, am Ende ist es kein Mangel an Fachkräften, es ist ein Mangel an Skills.“„Und du hast das Thema, dass Leute folgen gerne anderen Personen und weniger Marken.“„Ich bin fest davon überzeugt, du hast als Gründer eine ganz ganz andere Energie, die du in das Unternehmen reinbringen kannst …“Über den Gast

Christoph Zöller
Christoph „Chris“ Zöller hat Instaffo 2014 noch während des Studiums in Heidelberg mitgegründet. Vorher hat er Hip-Hop-Partys in Heidelberg, Mannheim und Karlsruhe veranstaltet, rund 25 im Jahr. Parallel zum Start von Instaffo arbeitete er mehrere Jahre im Family Office eines Investors, zuletzt als Prokurist, und betreute dort Immobilien- und Firmenbeteiligungen. Nach dem Ausstieg seines Mitgründers hat er Instaffo ab der Corona-Zeit als Instaffo 2.0 neu aufgebaut: ein Recruiting-Marktplatz für White-Collar-Jobs in Tech, Sales, Marketing, Consulting und Finance. Auf LinkedIn kommt er auf 5 Millionen Impressionen im Jahr, auf TikTok war er als KarriereChris unterwegs. Daneben investiert er in Startups, Fonds und ungewöhnliche Projekte wie eine Cliff-Diving-Liga.
Häufige Fragen
Was ist Instaffo?
Instaffo ist eine Recruiting-Plattform, die Kandidaten und Unternehmen wie ein Marktplatz zusammenbringt. Christoph Zöller beschreibt das Ziel als die Qualität eines Headhunters zu einem Bruchteil des Preises. Unternehmen zahlen eine Gebühr für die erfolgreiche Vermittlung, die sich am ersten Jahresbruttogehalt orientiert. Instaffo vermittelt White-Collar-Jobs in Tech, Sales, Marketing, Consulting und seit 2025 auch Finance.
Wie kam Christoph Zöller zum Gründen?
Während des Studiums hat er Partys veranstaltet, zuletzt Hip-Hop-Partys in Heidelberg, Mannheim und Karlsruhe. 2014 kam sein damaliger Mitgründer Daniel mit der Idee für Instaffo auf ihn zu. Chris wusste, dass er weder dauerhaft Partys machen noch die Allianz-Agentur seines Vaters übernehmen wollte, und hat mitgegründet.
Warum hat Instaffo neu angefangen?
Das erste Modell beruhte auf Active Sourcing und war eher ein Operations-Business als ein Marktplatz. Chris konnte sich damit nicht identifizieren. Nach Corona entschied er sich, voll auf Instaffo zu setzen, sein Mitgründer Daniel stieg aus, und Produkt und Organisation wurden als Instaffo 2.0 fast komplett neu aufgebaut.
Wie setzt Instaffo AI ein?
Instaffo baut AI-Interviews, die den ersten Interview-Schritt automatisieren. Kandidaten machen das Interview einmal pro Jobrolle, bekommen Feedback und können es für alle Bewerbungen nutzen. Laut Chris startet das im Sales-Bereich und soll bis Ende des Jahres auf alle Jobrollen ausgerollt werden.
Lohnt sich Podcast-Werbung für B2B?
Für Instaffo ja: Das Unternehmen gibt einen hohen sechsstelligen Betrag pro Jahr dafür aus und misst den Erfolg über Self-Reported Attribution auf der B2B-Seite. Chris betont aber, dass das nicht für jeden funktioniert. Es lohnt sich vor allem, wenn deine Kategorie in der Zielgruppe noch keinen bekannten Namen hat. Am profitabelsten war für Instaffo der Insider-Podcast von Sven Schmidt.
Nimmt AI Developern die Jobs weg?
Chris sieht das aktuell nicht. Die Nachfrage nach Developern sinkt zwar, aber wie bei allen Jobs wegen der Wirtschaftslage und der vielen Einstellungen während des Covid- und Tech-Peaks. Er erwartet eher, dass Tools wie Cursor die Ansprüche an Produkte erhöhen und mittelfristig sogar zu mehr Developern führen könnten.
Erwähnt in der Folge
- InstaffoFirmaRecruiting-Marktplatz, den Chris 2014 mitgegründet hat und als CEO führt.
- PureleiFirmaSchmuckmarke, die Chris' Party-Partner Frederik mitgegründet hat.
- OMR PodcastSendungPodcast, in dem Instaffo wirbt, um die Digitalszene zu erreichen.
- Doppelgänger-PodcastSendungPodcast, in dem Instaffo laut Chris sehr präsent wirbt.
- Insider PodcastSendungPodcast von Sven Schmidt, für Instaffo der profitabelste Werbekanal.
- Sven SchmidtPersonHost des Insider Podcasts, den Chris zu einem Comeback überreden will.
- PersonioToolHR-Software, an die die Digitalszene laut Chris beim Thema HR-System sofort denkt.
- CursorToolAI-Coding-Tool, das Developer laut Chris effizienter macht, aber nicht ersetzt.
- ChatGPTProduktChris nutzt einen eigenen Custom GPT für Mitarbeitergespräche.
- Entrepreneurs' Organization (EO)FirmaUnternehmer-Netzwerk, in dem Chris im Accelerator und später im Forum war.
- Johannes KlieschPersonSnocks-Gründer, mit dem Chris über Gründer-Energie gesprochen hat.
- Albert WengerPersonUSV-Investor und früherer Founder-Mode-Gast, den Feliks beim Thema AI und Arbeit zitiert.
- Red BullFirmaHat eine eigene Cliff-Diving-Liga, für Chris ein Beleg für das Potenzial seines Investments.
- Peter Paul RubensPersonAltmeister, dessen Gemälde Chris 2021 als Werkstattarbeit ersteigert hat.
Transkript
00:00 Trailer & Intro
00:00 Chris Zöller: was wäre so Einstiegsgehalt von allen gewesen, was haben so die besten danach von ihrem Unternehmen als Einstiegsgehalt bekommen und habe ich dann zehn Prozent draufgeschlagen und hab ihm gesagt, das möchte ich verdienen. Und dann hatte ich den schlechtesten Abschluss, aber das höchste Einstiegsgehalt.
00:58 Feliks Eyser: Willkommen bei Founder Mode, dem Entrepreneurship Podcast mit mehr Gründerenergie als 3 Dosen Red Bull. Wir sprechen heute mit Christoph Zöller, dem Gründer von Instaffo über den Aufbau von seiner Recruitingfirma. Wir sprechen über seine mentalen Modelle als Gründer und über seine Growth Hacks, die zum Beispiel Podcast Advertising oder Personal Branding. Viel Spaß!
01:27 Chris Zöller: Danke für die Einladung. Gerade bin ich in Heidelberg in meinem Homeoffice, aber ich war letzte Woche, da war ich in Estland, einer meiner engsten Freunde, gemeinsam auch Freund von dir, Fedor.
01:43 Feliks Eyser: reinladen, ein großer Poker-Spieler und Unternehmer, mehr Poker als Unternehmertum.
01:49 Chris Zöller: zweite Lebenshälfte, dann mehr unter niemandem als Bucke, aber der war eingeladen in Tallinn und wir haben das Gallery genutzt, um in einer kleinen Gruppe ihn zu begleiten waren. 8 Freunde haben noch der ein oder noch Geburtstag, da hatten wir eine schöne Zeit und waren dann noch Sonntags in Paris auf einem Konzert und seit Montag wieder in Heidelberg, also bei mir.
02:15 Feliks Eyser: im Leben des Christ-Höller-Konstrum Casino, hast du auf Rot was gesetzt?
02:20 Chris Zöller: Ja, ich habe mich auf rot gesetzt. Ich glaube, auf rot habe ich nicht gesetzt, aber ich habe zweimal tatsächlich auf eine Zahl gesetzt und die kamen. Das war mein Highlight.
02:31 Feliks Eyser: Mal. What are the chances? Die kann ich dir tatsächlich nicht sagen, was es ist.
02:36 Chris Zöller: Ja, es gibt 35 facheinsatz gibt's zurück.
02:41 Feliks Eyser: Okay, okay, dann hast du das Wochenende aber in Saus und Braus erlebt.
02:46 Chris Zöller: Es waren jetzt nur, ich war da jetzt nicht hauptsächlich zu spielen und wir hatten aber trotzdem ein schönes Wochenende. Das war so ein kleiner Zeit.
02:59 Vom Partyveranstalter zum Gründer: Hip-Hop-Partys im Studium
02:59 Feliks Eyser: von mir. Okay, dann lasst mal zurück nach Heidelberg kommen von der Sidebed zum Main Bed.
03:11 Chris Zöller: Ja, es war ganz spannend, weil du, was der erste, würde ich sagen, richtige Gründer, den ich so aus der Start-up-Welt kennengelernt habe, irgendwie heute so in der Babel, kann ich mir das gar nicht mehr vorstellen, aber damals 10 Jahre zurück in der Zeit, 2014 habe ich in Staffel gegründet, ich war damals im Studium und habe aber schon nach dem Abitur habe ich Veranstaltungen organisiert. Für mich gefällt mir das relativ erfolgreich und hat mir so die ersten Berührungspunkte mit Unternehmertum slash Selbstständigkeit gegeben und dann habe ich das durch alle Studien gemacht, weil ich einfach keinen Plan hatte, was ich machen soll und mein Vater hatte damals noch eine Allianz-Agentur mittlerweile im Ruhestand und da war es so, hey, du interessierst dich doch irgendwie so für BWL-Themen, vielleicht wäre das was, studier das mal, dann kannst du dir überlegen, ob du das übernehmen möchtest. Aber absoluter Reihenfall war keine schöne Zeit des Studiums und ich habe relativ schnell gemerkt, okay, das ist nicht die Welt, in die ich eintauchen möchte danach und lustigerweise war mir auch sehr schnell klar, dass das Partyveranstalten nur ein Thema ist, zeitlich begrenzt auf die Zeit vom Studium.
05:47 Chris Zöller: Von daher habe wenig andere Optionen, lass uns halt mal starten. Und damals hatte ich aber null Bürospunkte zu anderen Startupgründern, Tech-Umfeld, sondern wir waren so gefühlt isoliert in Heidelberg.
06:21 Feliks Eyser: Na ja, auf jeden Fall. Schaut dort an Nick und ich erinnere mich, ich habe diese Founder-Camps veranstaltet auf Mallorca und dann waren wir alle zusammen, haben da gewohnt in dem Haus und ich glaube, da haben wir uns dann besser kennengelernt.
06:44 Das „unmoralische Angebot“: Family Office neben Instaffo
06:44 Chris Zöller: Genau, ich habe dann, das war auch eine ganz spannende Entwicklung, die ersten Investoren von Instaffo zu überzeugen, wenn du kein Netzwerk hast, super schwer. Wir waren beide auch kein Technic Background, Daniel hat zwar Wireframes gebaut und grob wie die Plattform aussehen soll und die ganzen Prozesse gezeichnet, aber wir hatten auch kein Prototyp.
07:59 Feliks Eyser: Okay, warte, der hat in deine Company investiert, du wolltest den als Investor gewinnen, hat der gesagt, pass auf, ich investiere in deine Company, aber dich finde ich so cool, dass ich dich noch ein Teil von meinem Geld verwalten lasst, verstehe ich es richtig.
08:09 Chris Zöller: Genau, es war so, dass er gesagt hat, hey, ich investiere in die Company. Ihr wollt ja jetzt am Anfang sowieso die Plattform bauen, das hauptsächlich Daniel sein Thema. Disclaimer würde ich heute auch so nicht mehr machen. Genau, du hast Zeit.
10:24 Feliks Eyser: Du hast sie die Pre-Seed Runde gerast und parallel direkt deine Investoren Karriere gestartet mit dem Nebenjob, den deine Investor League, was hat der in dir gesehen, weil wenn ich mir jetzt überlege, okay, das ist eine Weile her, du kommst aus dem Studium, du hast Partys organisiert und davor hast du bei deinen Job Rechnungen zu schreiben, okay, aber wie kommst du von dahin zu? Pass mal auf, ich biete dir ein Auto in Gehalt und eine Beteiligung an meinen Deals.
10:49 Chris Zöller: Ja, ich glaube, das Thema mal, als wir uns kennengelernt haben, war das so ein bisschen, wir hatten einen ersten Investor, der uns Kapital zugesichert hatte und das dann aber aufgrund von finanziellen Schieflagen nicht bringen konnte. Also man hat da ja beglaubigt, alles drum und dran.
12:04 Feliks Eyser: klingt auf jeden Fall unmoralisch. Schlechtes Abschluss, bestes Gehalt, Abseidbeteiligung. Ja, gute Chance. Und Instaffo, erzähl mal, was habt ihr damals gemacht, was macht ihr heute?
12:14 Die Idee hinter Instaffo: Headhunter-Qualität zum Preis einer Stellenbörse
12:14 Chris Zöller: Ich hab die Grundidee oder die Grundidee war von Anfang an die gleiche. Wir haben in dem Markt gesehen, es gibt eine Transition von, oder es gibt Jobbords, die großen Steps und indeed, wie sie heißen. Und LinkedIn und dergleichen, dann gibt's halt irgendwie lange nichts.
13:39 Feliks Eyser: Das heißt, in dem Fall eine Beteiligung am zum Beispiel ersten Jahresgehalt versus eine reine Classified Fee, wo du einfach nur für das Listing bezahlst, egal ob was rauskommt oder nicht.
13:48 Chris Zöller: Korrekt oder anders gesagt einfach eine Transaktion Vieh von dem Marktplatz und der und das Volumen der Transaktion ist dem fall das erste Jahresbruttogehalt und wir nehmen eine reine Vieh. Kommt mal bestimmt später beim Business Modell noch mal drauf war nicht immer so wir nehmen eine reine Vieh für die Vermittlung also zahlt es dann wirklich nur bei der Transaktion.
14:32 Feliks Eyser: Das ist der gelandene Partywelt, egal ob Pippa oder Elektro, wenn der Dancefloor leer ist, du wirst nicht der erste sein.
14:37 Chris Zöller: Genau, man muss die Leute incentivieren, dass sie kommen, früh mit freigetränken oder dergleichen.
14:42 Feliks Eyser: Das waren die Freigetränke bei Instaffo, wie habt ihr das Problem gelöst?
14:45 Leere Tanzfläche: Active Sourcing und warum es nicht skaliert
14:45 Chris Zöller: Ja, die Freigetränke bei Instaffo um in dem Bild zu bleiben war, wir haben halt die Leute von der Straße genommen an die Hand gezogen und irgendwie reingebracht, das bedeutet übertragen auf unser Business Modell. Wir hatten Jobs akquiriert, einfach sind zu Unternehmengang so, hey, ihr habt irgendwie offene Jobs, wir würden die bei uns ausschreiben und haben dann darauf Active Sourcing auf Xing und auf LinkedIn gemacht, um Talente in den Prozess zu bringen. Und das hat eine gewisse Zeit hat das funktioniert, aber das war halt kein skalierbares Modell.
17:28 Corona, Fokus und der Co-Founder-Breakup: Instaffo 2.0
17:28 Chris Zöller: sehr hohen Unzufriedenheit geführt und jetzt rückblickend habe ich mich damals weniger damit auseinandergesetzt und habe mich mehr in diesen anderen Projekten geflüchtet, weil ich von denen das Vertrauen hatte und die gesagt haben, hey, mach was du willst und dann haben wir Riesengewerbeobjekt habe ich projektiert gegenüber von der SAP in Waldorf, wir haben auf Mallorca gebaut, ich habe bei ein, zwei Companies, wo die beteiligt waren, habe ich da bis hin Beratung gemacht, also ich habe mich sozusagen links und rechts in andere Projekte gestürzt und hat aber da auch dann natürlich ein bisschen den Fokus von den Staffel verloren und dann kam Corona und dann war halt erstmal so stillstand, alles runtergefahren, lief gar nicht und das war so für mich der Punkt, wo ich in mich gegangen bin und auch noch mal reflektiert habe, was will ich sein, ich hatte damals mit einem Unternehmer gesprochen und der meinte so zu mir so für was willst du bekannt sein, der der alles irgendwie ein bisschen macht Oder möchtest du irgendwo deinen Fußabdruck hinterlassen und das hat bei mir einen sehr, sehr prägenen Eindruck hinterlassen.
19:50 Feliks Eyser: Wie war für dich der Moment, als du erkannt hast, du willst dich wirklich voll drauf fokussieren und deinen Fußabdruck hinterlassen, aber auch B, das bedeutet, dass mein Founder Team was ändern muss.
20:05 Chris Zöller: Also die beiden Sachen waren so ein bisschen getrennt voneinander am Ende dann doch zusammen. Also einmal war natürlich die Verpflichtung, die ich hatte, konnte ich nicht sofort von auf Null runterfahren.
23:01 Chris Zöller: Hattest du externe Hilfe? Ja, ich hatte eigentlich immer schon Coaches, ich hatte niemanden, der das super aktiv mitgemanaged hat, ich hatte auch immer jemanden mit dabei, auch der davor so ein bisschen diese Transition, die ich eben beschrieben hatte, von Co.
23:41 Der lehrreichste Rückschlag: People und Hiring
23:41 Feliks Eyser: Ich finde es immer krass in der Außendarstellung. Siehst du so eine Company Instaffo, hörst du irgendeine Podcast-Werbung, hörst du mal A-Krass, machen über 10 Millionen Umsatz, klingt dann nach so einem Overnight-Success und dann schaut man mal hinter die Kulissen und merkt, okay, es ist aber auch schon irgendwie 10, 11 Jahre in the Making, da ist ein Co-Founder raus, gab mehrere Pippets auf dem Weg, die Company war schon irgendwie halb insolvent direkt nach der Gründung.
24:14 Chris Zöller: Boah, fällt mir ein bisschen schwer, das auf einen runter zu brechen. Ich würde sagen, mein lehrreiches Thema, und das habe ich auch gerade dieses Jahr wieder, ist alles rund um People. Und da gehört auch die Co-Founder-Thematik mit hinzu. Und so, ich glaube, wenn du wirklich einen Outstanding-Firma aufbauen möchtest, brauchst du einfach sehr, sehr, sehr gute Leute. Und Einspruch, der mich immer so ein bisschen geprägt hat, war so People Like People Who Are Like Themselves. Und jetzt habe ich so grob meine Journey beschrieben.
26:05 Feliks Eyser: Was würdest du heute anders machen? Was ist da den Key Learning? Wenn du einen SMS schicken könntest, dann sind alle First Time Founder zum Thema Hiring. Was steht da drin?
26:11 Chris Zöller: ... lieber mehr Gehaltszahlen und sehr senior zu heiern. Also auch wieder vom Skillset nicht jetzt irgendwie vom Alter, weil Alter bedeutet nicht ... ... Senorität in den Skills und das Team immer zu überlegen, kann ich es kleiner halten oder muss ich es so unnötig aufbusten.
26:35 Feliks Eyser: Ja, und ich glaube auch in der ganzen AI-Zeit heutzutage eins, wo die Technologie voll in die Karten spielt, weil du kannst heute Companies mit kleinen Teams bauen, gell, wenn ich überlegt war, Regelhelden, was hätte an Leuten heiern mussten, die halt, obwohl das ja auch tech-enabled war, das klingt so wie in Staffel in der frühen Zeit, wenn man quasi Agentur gespielt und die Agentur ein bisschen hier und da automatisiert und mit Technologien ein paar Prozesse verschlangt sozusagen, aber da waren trotzdem eine Herrscher an Leuten, die halt manuelle Tätigkeiten durchgeführt haben. Das geht ja heute durch die ganzen Tools und Frameworks und so weiter ein Stück weit einfacher.
27:21 Lücken im Recruiting: AI-Recruiter, HR-Agenten und Blue Collar
27:21 Chris Zöller: Also, ich finde den Rekruting-Bereich super, super kompetitiv und schwierig. Ich weiß nicht, ob ich das wirklich jemandem im guten Gewissen empfehlen kann.
27:30 Feliks Eyser: Das ist so typisches von der Trauma. Ich hab mein E-Commerce gemacht, ich mach nie wieder E-Commerce, hab mal Saas probiert, mach nie wieder Saas. Recruiting.
27:38 Chris Zöller: Ja, ich glaube, also, ich sage mal so, was ich generell sehe und mit Sicherheit gibt es auch noch andere Themen und das ist ja immer die Frage, wie ich ein Venture Case bauen oder will ich einfach eine profitable Firma und die kann auch nicht unbedingt ein Venture Case sein. Also ich glaube, dieses ganze Thema, ich sehe gerade viele von diesen AI-Rekrutern, die bauen dann irgendwie auf, link den Daten mit drauf auf oder so.
28:17 Feliks Eyser: Weil du glaubst, dass AI nicht so einen Impact hat auf den Recruiting-Prozess oder nicht das fundamentale Problem von einem Marktplatz löst, das du Angebote Nachfrage zusammenbringen musst.
28:26 Chris Zöller: Ich glaube, weil AI Prozesse bei Prozessen helfen kann und da bin ich super bullisch und da arbeiten wir auch an vielen Themen in den Recruiting Prozess Gentik AI mit einzubauen. Aber ich glaube, das Thema ist, dass es immer noch du brauchst den Marktplatz, also brauchst halt, um Recruiting zu lösen, bringt dir halt die beste AI nichts, genauso wie die Leute am Anfang von Instaffo immer danken, es geht all about the matching und das beste Matching bringt dir nichts, wenn du keinen Leute hast zu matchen. Und das glaube ich wird unter massiv unterschätzt in dem ganzen Business Modell.
30:56 Feliks Eyser: rekrutiert ihr itila sales leute
30:59 Chris Zöller: Genau, Attack Sales, Marketing, Consulting haben wir mit dabei und seit diesem Jahr Finance.
31:07 Feliks Eyser: Okay, im Bluecaller wäre Lagerarbeiter, Lkw-Fahrer, Pflegekraft, Erzieher und so weiter. Korrekt. Was siehst du dafür Opportunities in dem Bereich?
31:16 Chris Zöller: Genau, wir wollen Instaffo als Plattform bauen für die gesamten, für alle Jobs, nicht nur auf bestimmte Jobverticles, wir haben nur von der Produktzeit und von der Go-to-Market-Zeite uns entschieden, wir machen Lounge ein Vertical nach Vertical, aber ich sehe in dem gesamten Plukallerbereich sehe ich Opportunitäten. Ich glaube nicht so richtig an diesen Nischenplayer, man da gibt es immer mal wieder so profitable Player, die in dem Bereich entstehen können, sondern ich glaube am Ende möchtest du eine Plattform haben, über die du das ganze Hiring abbilden kannst.
31:45 Feliks Eyser: Hier ist Felix von Foundermode. Wir produzieren wöchentlich Episoden für euch und wünschen uns nichts anderes als Gegenleistung als die Bewertung auf Spotify oder Apple. Wir ernähren uns von Luft und Liebe, machen keine Werbung im Podcast und haben genau zero Euro Income damit, aber die Bewertungen, die halten unsere Motivation am Leben. Das heißt, jetzt ist ein guter Moment auf dem Pause-Knopf zu drücken und eine kurze Bewertung abzugeben. Es dauert wirklich nur fünf Sekunden und wir sind euch im tiefsten unseres Herzens für immer verbunden.
32:34 Chris Zöller: Korrekt. Ja, vielleicht hast du auch irgendwie ein paar Personen und so, aber das sind in der Regel keine Tech-Produkte.
32:57 AI-Interviews bei Instaffo
32:57 Feliks Eyser: Man interviewt die AI, die Kandidaten.
33:00 Chris Zöller: Bei uns in vier Wochen.
33:03 Feliks Eyser: Okay, okay, dann kann ich mich bewerben und dann spreche ich da mit einem Abattat.
33:06 Chris Zöller: Wie läuft das ab? Genau, also wir fangen an im SDA-Bereich, also im Sales-Bereich. Das ist ganz spannend, weil ich glaube, da ist auch ein riesen Vorteil für uns als Marktplatz, weil du möchtest dich, also wie ist es bisher? Du schickst zehn Bewerbungen raus, bei sieben wirst du nicht irgendwie eingeladen und bei drei wirst du eingeladen, hast du den Bewerbungsprozess und idealerweise bekommst du einen Job davon.
34:52 Feliks Eyser: Ja krass finde ich finde ich super sinnvoll weil ich glaube das hat ja nur Vorteile auf allen seiten oder ich mein bei bewerbungsprozesse das aufwendige sind ja die Screening Interviews meistens also zum allerersten mal mit der Firma zu sprechen wurden Kandidaten irgendwie 20 Zoom Calls machten auf der anderen Seite der Rekruter die Rekruterin eben auch mit super vielen Kandidaten spricht und es gibt ja so viele Rollen wo es ja auch krass auf die personality ankommt also dass die Sales Rollen angesprochen und ich mein. Wie kriegst du es hinter eine Personality auf so einem zwei Seiten PDF zusammen zu fassen wenn du das live rüberbringen kannst in dem Call hast du ja im Zweifel viel bessere Chancen und.
36:39 Chris Zöller: Ja, dauert bestimmt einfach auch seine Zeit, also ich glaube auch, dass es da wieder ein Thema wie lange dauert ist, bis das ganze Thema komplett angenommen wird. Ich glaube, es wird kommen.
36:59 Kostet AI Developer-Jobs?
36:59 Feliks Eyser: Wie siehst du sonst den Impact von AI auf White Color Jobs, war auch eine Community Frage, siehst du weniger Nachfragen bei Developern, es ist neulich dieser Chart kursiert, der so ein Peak hatte vor irgendwie gleich, weiß ich nicht, drei, vier Jahren und seitdem ist es die Anzahl der Developerstellen runtergegangen, siehst du das in eurem Business oder was?
37:14 Chris Zöller: Also der Chat, um da vielleicht auch mal kurz aufzuräumen, ist absolut der Bullshit, zwei Sachen. Einmal, es wurden einfach durch diese Covid-Krise oder den Covid-Peak und den Tech-Peak, wurde einfach extrem viele Developer einfach geheiert. Da muss man nur an die großen Tech-Concernen aus USA schauen, aber auch jede Start-up-Scale-Up, super viele Funding rein, also ganz, ganz viele Themen damit reingeflossen. Und dann kamen halt hohe Layoffs, Geldwurte, weniger Zinsen wurden hochgeschraubt, Ukraine-Russia-Konflikt, alles was da passiert ist. Und dann wurden extrem viele Stellen natürlich abgebaut.
40:05 Chris Zöller: zu mehr Developern führt, weil einfach viel, viel mehr Möglichkeiten, Sachen und viel mehr Sachen einfach gebaut werden und nicht zu weniger. Jetzt ist natürlich das so ein bisschen rein auf die Developer.
40:33 Feliks Eyser: Wir hatten deutlich Albert Wenger hier bei uns, der der USVC, der auch darüber gesprochen hat über Universal Basic Income und so weiter und das passiert eigentlich in der Zeit nach dem Kapitalismus.
40:42 Chris Zöller: Also, das ist schon was, das würde ich nicht ausschließen. Ich glaube, man muss nur bei den ganzen Narrativen, die erzählt werden, und es hören ja auch einige Leute zu, die in dem ganzen Venture Capital-Umfeld sind, habe ich mich auch mit einigen VCs drüber unterhalten, wo es dann heißt, die ganzen Saarst-Companies sterben, weil das kann es damit zwei Leuten halt irgendwie nachbauen und so, und das glaube ich, dieses Narrativ, das so extrem ist, ich glaube, es gibt eine Wahrscheinlichkeit, dass das passiert, ich glaube, es liegt noch sehr weit in der Zukunft und ich glaube, es ist aktuell nicht das Wahrscheinlichste, dass diese Leute auskommen, sondern die bauen sich natürlich auch die Narrative für ihre Investments, über Investments in den AI-Themen und so weiter.
41:28 Feliks Eyser: Naja, musst du gleich mal erzählen, was die ganzen WC's erzählen, die du auch investierst, das ist ja auch einer deiner Investmentstrategien in Leute zu investieren, die das Geld dann verteilen. Aber ich meine, klar, deren Incentive ist erstmal Fundraising.
42:08 Chris Zöller: Wir sehen schon, dass die Nachfrage an Developern runtergeht. Wir sehen aber generell, dass die Nachfrage an allen gemeldeten Jobs runtergeht, wenn wir uns das ganze makroökonomisch anschauen.
42:34 Personal Branding auf LinkedIn und TikTok
42:34 Feliks Eyser: Lass mal über Wachstum sprechen, wie ihr da hingekommen seid, wo ihr seid mich interessiert, speziell dein Personal Branding. Da hast du irgendwie früh angefangen zu investieren, das ist faszinierend.
42:59 Chris Zöller: Ähm, auf der Straße glaube ich noch nicht, aber im Club auch noch nicht, aber auf der Zukunft Personal letztes Jahr kamen tatsächlich 2-3 Leute auf mich zu und die wollten dann in die Fotos oder sowas.
43:16 Feliks Eyser: Badass, wenn du die Leute auf der der Zukunft Personal kriegst. Krass. Und auf der OML.
43:24 Chris Zöller: kam, kam, kam einmal nur Personen, aber davor irgendwie in Hamburg, da war ich mit dem Kuppel unterwähnt.
43:29 Feliks Eyser: dein Personal Branding OS. Was ist dein Why? Wieso machst du das? Und was funktioniert da gut? Was funktioniert nicht gut?
43:36 Chris Zöller: Also, ich habe angefangen, das war vor, würde ich sagen, fünf Jahren, fünf, sechs Jahren, fünf Jahren wahrscheinlich auf LinkedIn zu posten. Und das war mehr auch aus dem so, hey, unsere Zielgruppe ist dort unterwegs, ich glaube, es ist underpriced attention, wir können hier günstig Reichweite einkaufen.
44:05 Feliks Eyser: Mounten erzählen wir uns neulich erzählt du musst den künsch mountain erklimmen und muss sich da immer irgendwie überwindend nach oben zu kommen und
44:11 Chris Zöller: genau. Und das war bei mir schon genau auch so. Also am Anfang, was mache ich da und sehe ich da irgendwie Stories und so. Mittlerweile ist das für mich ganz normal.
45:42 Feliks Eyser: Es ist schwer, wenn es gerade nicht gut läuft, das Bild nach außen zu zeigen. 100 Pro. Wie gehst du damit um?
45:50 Chris Zöller: Ja, ich war glücklicherweise die letzten Jahre sehr voll verwöhnt auch mit Instaffo.
45:54 Feliks Eyser: Okay, wie gehst du mit Fakabs um und dem Konflikt da nicht zu posten? Einfach Fakabs vermeiden, es muss gut laufen, dann kannst du immer posten. Nein, genau.
46:01 Chris Zöller: Also, ich poste natürlich schon auch Fuckups, aber ich poste jetzt generell nicht und hatte ich jetzt zum Glück auch nicht die Zeit, dass es mal irgendwie 3-4 Monate einfach komplett nach unten geht. Die Zeit gab es uns ja noch nicht, deswegen kann ich dir die Frage nicht beantworten, wie ich denn damit umgehen wollen würde.
46:49 Feliks Eyser: Gleichweite mit 30.000 Followern, das reicht aus, um Millionen von Touchpoints mit potenziellen Kunden aufzubauen.
46:55 Chris Zöller: Also ich könnte jetzt mal schauen, wieviel ich letztes Jahr hatte, aber ich schaue mal kurz.
47:01 Feliks Eyser: Ich hinter die Kulissen schauen.
47:04 Chris Zöller: Und das führt dann halt immer dazu, dass es immer wieder touchpoints mit der ziehgruppe irgendwie gibt und dann sehen sie ein bild von mir sehr dann auch viele soll ich euch hier rein Impressionen von beiträge Schwankt und variiert natürlich auch immer mal wieder so vergangen 365 tage jetzt bin ich schlägt drumroll 5 million
47:29 Feliks Eyser: 5 Millionen Views aber in dem Fall Impression Impression, ja krass, okay, wow beeindruckend und wie ist ein Setup dafür sagt man das ist ein Typen der dich da unterstützt, habt ihr da so ein Art Redaktionsplan wie ist es so taktisch aufgesetzt.
47:44 Chris Zöller: Genau Olli, der macht so sehr exklusiv, boutikmäßig, hat auch keine anderen Leute, betreut da irgendwie so eine Handvoll LinkedIn-Persönlichkeiten. Einige davon kennt man auch.
47:57 Feliks Eyser: Johannes von Snocks hat er angefangen, oder? Genau, wenn er ein Räder wollte.
48:03 Chris Zöller: Und wir haben immer Mittwoch, haben wir einen Check-in, wo ich auch immer war, einfach während der Woche, wenn ich Thema über WhatsApp ne Sprachnache schick, herguck mal das und das, dann so Themen wir kurz bei dem Weekly unsere Themen. Ich gebe ihm irgendwie noch ein paar Impote, er hat irgendwie Rückfragen, kommt sind dann viel auch über Boys Nachricht auf WhatsApp, mittlerweile auch viel Impote aus dem Team.
48:46 Feliks Eyser: Outfits gewechselt und dann ein Modeltag, das ist so Germany's Next-Top-Model für HR-Foundar, hast du da richtig Content vorproduziert?
48:54 Chris Zöller: Ja dann haben wir da ja es war nicht spezifisch auf irgendwelche Themen sonst war einfach wir brauchen generell Fotos und ich habe mit ihm so einen Scherz ordner auf dem iphone auch wenn ich irgendwie so privat wenn da mal die Fotos von mir gibt. Die man die in den liegt den Kontext passen dann tue ich dem da rein und der sucht sich dann immer wieder welche raus wegen wenn du doch hin zu durchkommst ich.
49:24 Feliks Eyser: Das ist der mysteriöse Anziehungskraft hier. Wieso ändert er dann immer seinen Bart an die Frisur? Und dann sitzt er mal im Beach Club und richtig stark.
49:35 Chris Zöller: Und man sieht es ja auf LinkedIn, dass es mit einem Gesicht besser funktioniert, wobei wir bei meinem Profil auch regelmäßig post komplett ohne Foto machen und auch gemerkt haben, dass es sehr, sehr gut zieht.
49:46 Feliks Eyser: Okay, okay, wir produzieren hier aus dem podcast hier auf jeden fall ein paar gute clips dann kannst du die auch noch, kannst du die auch noch mal nutzen, machst du viel video bringt es fast oder machst du ja.
49:55 Chris Zöller: Video ganz, ganz wenig. Es bringt da sehr, sehr wenig Views.
50:24 Feliks Eyser: einen großen Tiktok an, das ist eine News, das muss ich mal angucken, okay, was passiert auf Tiktok?
50:28 Chris Zöller: Karriere chriss da haben wir mach ich nicht mehr aktiv aber ich hatte da mal vor. Zwei Jahren wahrscheinlich fast anderthalb Jahren habe ich ja mal angefangen jeden tag zu posten und da gibt es wirklich teilweise iconic videos wie wir so nachstellen so ein so ein.
51:07 Feliks Eyser: Chris. 33.000 Follower, 1,2 Millionen Likes. Dein bestes Video hat die Hook, 24 Urlaubstage zu 55 Urlaubstagen machen.
51:18 Chris Zöller: 2023 war das, aber es war von irgendeinem Davon, wenn du Feiertage nimmst.
51:24 Feliks Eyser: Richtig gut. Okay, verstanden. Was war unerwartet der Post oder das Content-Peace, was am besten funktioniert hat, was dich überrascht hat?
51:32 Chris Zöller: Also ist ein schmaler Grad, weil die Content Pieces, die am meisten funktionieren, haben eher so eine sehr generalistische, polarisierende Aussage. Ich habe zum Beispiel eins, das hat, ich weiß nicht, das war schon drei oder zwei Jahre an gepostet, das hat irgendwie auch allein Millionen Impressionen.
51:54 Feliks Eyser: dass du so ein Porsche-Poster bist, wo die Leute dann ihre Rolex da in den Roller halten. Nein, nein, nein, nein, nein, nein.
51:58 Chris Zöller: Also ich hab gar keinen, sondern es war, das war so, du kennst das Foto, das war so, ich hätt gern auch ein Porsche für 10.000 Euro oder irgendwie, es gibt keine Porsches, weil ich nur 10.000 Euro Budget hab.
53:27 Das Podcast-Advertising-Playbook
53:27 Feliks Eyser: Sollte man ein Sketch aufnehmen, wenn du in Berlin bist. Kann man machen, wer du schreibst. Kannst du mal dein Team mitbringen, dann, dann schreibst du mal, dann schreibst du mal ins Skript. Dann lass mir mal jemand ran.
53:52 Chris Zöller: Äh, kann ich dir nicht sagen, also wir, da weiß ich jetzt tatsächlich, also ich weiß, dass wir einen, auf jeden Fall, hohen sechsstelligen Betrag im Jahr für Podcast Werbung ausgeben. Für uns funktioniert das, aber und ich glaube, das kann spannend und sage ich gleich, wie ich da drauf blick.
54:24 Feliks Eyser: Okay, okay, pass auf. Wir machen das so. Dein allerbesten Heck, den du hast in dem Bereich, den teilst du nicht. Den zweitbesten auch nicht, aber den drittbesten. Den, den teilst du nicht.
54:34 Chris Zöller: Teilen war unsere gesamte Strategie. Okay, okay, let's do it. Wir wollen ja was Gutes tun fürs Ecosystem.
57:36 Feliks Eyser: seid ihr, oh, mehr ist einer der größten, aber seid ihr auch viel in kleinere unterwegs?
57:40 Chris Zöller: Ja, unser Profitabelsster Podcast schaut an Sven Schmidt, ich versuche ihn immer wieder zu überreden, wieder einen zu machen, war der deutsche Startup Podcast, der Insider Podcast. Der war für uns vom Preis zum Outcome, war mit Abstand der Profitabelskanal.
57:56 Feliks Eyser: Ja, Schaudert an Sven kommt zurück aus der Podcast-Rente.
58:02 Chris Zöller: Ich hab ihn beim Um-Er-Dinner, da hab ich ihn versucht, zu überreden, ähm, aber, ja... Ich glaub, er will Maschinsucher noch größer machen, um seinen Kindern noch mehr Vermögen zu hinterlassen. Äh, und... Ist auch so einer mit ner...
58:17 Feliks Eyser: mit einer zweit Karriere, auch so ein Gründer auf Abwägenden nebenbei noch seine Shadow-Karriere vorangetrieben hat. Vielleicht müsstest du mit ihm Podcast machen, lad ihn doch mal ein.
58:25 Chris Zöller: Habe ich ihm angeboten, ich glaube, es werden extrem starker Podcast-Hose, ich glaube, der wird auch relativ schnell relativ viel Reichweite bekommen, weil er sehr kontrovers ist, sehr smart, gute Ansichten hat. Aber ja, schauen wir mal, vielleicht kommt er irgendwann zurück.
59:15 Feliks Eyser: Wenn du Podcast Advertising morgen abschalten würdest, was wären die ersten negativen Effekte, die du tragst? Ja, weniger Leads.
01:00:23 Founder Mindset: Coaches, Netzwerke und Lernen von jüngeren Gründern
1:00:23 Chris Zöller: Ja, es war ganz spannend, weil in der Anfangszeit von Instaffo habe ich, ich hatte also mehrere Sachen. Ich habe in der Start-up-Community nur, wie du auch gesagt hast, die Digital Founders came. Ich war bei IO mit dabei, also Entrepreneur-Organisation, wo du ja auch lange Zeit Teil davon warst. Früher im Accelerator, da hat andere Gründer kennengelernt, später dann im Forum, hab das jetzt dann nochmal gewechselt von Stuttgart nach Frankfurt und war dort dann auch irgendwie in Harvard, war in der London Business School, also habe so Themen gemacht und mich da versucht immer weiterzuentwickeln. Und ich habe mittlerweile schon fast ein, mein gesamtes Umfeld besteht eigentlich aus Unternehmern. Und dementsprechend habe ich da auch immer einen sehr, sehr offenen Austausch und auch bei meinen Freundschaften, das heißt auch so, hey, was beschäftigt mich gerade, was sind Themen, die mich belasten, kann ich da sehr, sehr gut teilen. Das vielleicht erst mal auf der Ebene.
1:01:52 Feliks Eyser: Das waren professionelle Coaches oder Freunde oder mehr oder weniger.
1:01:55 Chris Zöller: Nein, nein, das waren schon alles professionelle Coaches und die ein professioneller, die andere weniger professionell, aber das waren schon alles professionelle Coaches. Auch immer mit einem gewissen spirituelleren Ansatz auch teilweise.
1:02:23 Feliks Eyser: Hängt ja doch immer zusammen.
1:02:25 Chris Zöller: Ja. Und ich hatte aber auch teilweise fachlichen Austausch, mit dem Michael Ports habe ich eine lange Zeit intensiv auch gearbeitet.
1:02:51 Feliks Eyser: Ich bin das denkst du immer, du bist da irgendwie, das hat man ein bisschen was gesehen und so weiter, ist vielleicht weiter als die Faunen, die man investiert. Die sind irgendwie 21, kommen gerade von der Uni so in etwa, aber ich finde es faszinierend, jedes Mal was Neues zu lernen, irgendeine Taktik, wie funktioniert, TikTok Content, welcher Sketch geht da gerade viral oder welches Tool nutzen die?
1:03:24 Chris Zöller: Ja also kann ich nur unterschreiben ist definitiv genauso und ich bin auch sehr sehr gut in Dinge zu abstrahieren also wenn du mir jetzt von irgendwas erzählst was irgendwie super gut funktioniert hat. Dann überlege ich im Hinterkopf immer so okay wie könnte das eventuell für uns relevant sein und was könnte das für uns bedeuten wie kann ich das halt auf Instaffo.
01:03:42 Superpower, Mitgründer Nikolai und Gründer-Energie
1:03:42 Feliks Eyser: Du hast in der Vorbereitung geschrieben, mach das, worin du richtig gut bist und baue dein Team um deinen Schwächen rum auf. Was sagen die Leute um dich rum, wenn man dich fragt, was ist deine Superpower?
1:03:51 Chris Zöller: Ja, also ich kann sagen was es für mich bedeutet ich hatte ja durch den vorhin auch thematisierten cofhonda nicht konflikt nennen weil es war kein richtiger break aber Genau das wort gefällt mir besser habe ich ja auch in der zeit von einer lebenszeit als von der komponie zwei unterschiedliche Partner kennengelernt was ja auch nicht immer typisch ist und habe da gemerkt auf einmal und es war mehr Design by accident Weil nikolai den ich dann promoted habe und der cto cpo ist also die gesamte verantwortung für product und tech hat und mit mir in der Geschäftsführung das war damals einfach so die beste Bekannte wahl der im unternehmen das auch schon der halt schon bei Instaffo war weil der auch software developer der ersten stunde bei uns war und der punkt denn ich Im laufe der zusammenarbeit mit ihm einfach festgestellt war ist so hey wie mega gut ergänzen wir uns eigentlich Ich bin zum beispiel extrem stark dinge voranzutreiben eine vision zu zeigen Leute mitzunehmen Klare wetten zu platzieren ich bin bei allem auf sehr stark wenn es nach vorne geht Und so das war ich anfänglich auch besprochen aber so leute vorjagdemher du bist halt da ein macher und nikolai ist sehr sehr gut drin die Sachen dann zu strukturieren noch mal drüber nachzudenken die sachen mit auszuarbeiten Was mir dann im detail mich mal irgendwie drei stunden einzuschließen und die sachen runter zu schreiben weniger spaß macht Ich gebe eher mein input sie dann erst ein traf kann das dann noch mal irgendwie Klatschleifen gibt da drauf irgendwie rückmeldung als die sachen selber im detail auszuarbeiten das macht ihm zum beispiel sehr viel Spaß heißt wir ergänzen uns in der zusammenarbeit sehr sehr sehr gut Für uns waren weiteres wichtiges thema war für uns marketing wir hatten ein bisschen thematisiert mit podcast haben aber auch ein zwei andere Marketing themen glaube ich die letzten jahr auch sehr sehr erfolgreich gespielt da habe ich mir dann mika mit dazu geholt es war auch eher so damals noch Bei accident jemanden geheiert der sich halt unfassbar gut entwickelt hat und wo ich auch immer sehr sehr gut war die leute die Ich entdecke und die talent habe zu fördern und langfristig bei Instaffo auch zu halten und zu binden und den immer mehr verantwortung dann auch zu geben und Das war schon so dass ich mir immer überlegt habe so hey ich kann nicht gut in allem sein Ich kenne meine stärken und die habe ich auch über die jahre immer besser kennengelernt Und wenn ich leute habe die sich da die mich da super ergänzen ist es als team einfach unschlagbar und ich bin da einen team player Ich mir ist meine freiheit auch sehr wichtig Aber wenn ich merke als team ergänzen wir uns gut und jeder hat eine klare rolle es gibt kein hirashi thema es gibt nicht Neid misst uns unter einem gründer team dass das eine extrem extrem powervolle kombination ist und mit den beiden würde ich auch in der zukunft jede firma wieder gründen
1:06:42 Feliks Eyser: Die Fauna hat einen anderen Impact als ein externer CEO, weil er andere Energie reinbringen kann.
1:06:49 Chris Zöller: glaube ich ganz stark dran und auch schon gesehen ich mein war vor einigen monat auch in der Szene so die diskussion mit founder mode und was ist so der der manager mode und ich klar bin fest davon überzeugt du hast als gründer eine ganz ganz andere energie die du in das unternehmen reinbringen kannst gerade auch in kritischen zeiten wenn es vielleicht irgendwie mal ein bisschen schwierigere marktphase ist wenn es irgendwie mal themen gibt wenn es heißt die mannschaft wieder einzusperren einzusperren wenn
1:07:18 Feliks Eyser: ... die Mannschaft wieder einzusperren.
1:07:21 Chris Zöller: Das wollen wir nicht einzuschwören. Hab da auch am Wochenende mit mit Johannes Kliesch länger mich drüber unterhalten, wir auch gesagt haben, es gibt halt auch im Unternehmen niemanden, der die Leute dann so vorantreiben kann, wie ich das kann.
1:07:53 Feliks Eyser: auch immer so ein Bonus. Also du bist zum einen irgendwie ein Megaphone, wenn du durch die Company läuft, dann hören alle natürlich viel mehr zu, mehr ist viel lauter, als man das vielleicht eigentlich denkt.
1:08:28 Chris Zöller: Ja, und der darf auch einfach mal, wenn da die Fehler gemacht werden oder so, das ist auch in Ordnung. Aber ich glaube auch, die Leute gucken auch am Ende immer auf dich. Also am Ende ist schon so, hey, was macht er? Ich bin sehr stark auch so, ich will als Vorbild vorausgehen. Ich möchte ein gutes Vorbild sein.
01:09:24 YOLO-Investments: Cliff-Diving-Liga und ein Rubens
1:09:24 Feliks Eyser: Das ist mal über deine Investments sprechen. Was war das verrückteste Investment, was du gemacht hast über die Fonds und über die Direktbeteiligungen?
1:09:33 Chris Zöller: Also ich bin sehr, sehr bullig auf das Thema Entertainment, weil ich glaube, weil je mehr Software, KI, AI-Themen einfach hochkommen, die Leute brauchen mehr Abwechslung, die wollen sich beriesen lassen, sie wollen enttätent werden. Und ich habe einmal, den hast du mir tatsächlich vorgestellt, in so eine Cliff Diving World League investiert.
1:09:57 Feliks Eyser: Crazy Story, ich kannte den, also ich kannte den nicht gut, ist ein Bekannter von mir und wir haben mit dem drüber gesprochen, er war in London österreicher und wollte was Neues starten, dann habe ich mit dem drüber gesprochen, AI für Physiotherapie Praxen zu machen und dann haben wir da so Physiotherapeuten abtelefoniert und probiert rauszufinden, wo sind die Pain Points von denen, wo kann man da AI einsetzen, hat sich dann so ein bisschen verlaufen und dann kam er mal nach Berlin und hat gesagt, hey lass uns mal treffen, sie werden so hausend, du warst gerade dabei und dann setzen wir uns dahin, ich frage, hey was geht, für was hast du dich jetzt in entschieden und dann erzählt er uns, ich habe das damals auch zum ersten mal gehört, ja ich starte jetzt eine Sportliga für Cliff Diving, also Leute die von so 20 Meter hohen Klippen springen irgendwie in der Natur und hat mir die Videos gezeigt, dachte ich, okay das ist schon ein Hard Pivot von der Physiotherapie AI zur Cliff Diving Liga, okay und du ist investiert, erzähl mal.
1:10:49 Chris Zöller: Ich glaube also spannen ist auch an seinem Modell der macht das zusammen mit den größten Profis im Clifter Wing Clifter hat wenn du das online anschaust auf Tiktok und dergleichen. Ex Milliarden views super stark irgendwie am wachsen aber die Athleten verdienen kaum Geld die braunen teilweise noch neben Job oder sind dann irgendwie als Influencer und Marken Botschafter unterwegs aber die.
1:12:00 Feliks Eyser: oder dass da einer vom Buschgerdpfer irgendwie springt und Red Bull ist noch sponsored und der unten irgendwie mit dem Netz gefangen wird oder so.
1:12:06 Chris Zöller: Ja, Red Buller tatsächlich da eine eigene Liga. Das war für ihn auch so der Beweispunkt.
1:12:33 Feliks Eyser: Okay, crazy. Sonst noch YOLO Investments in deinem YOLO Bucket.
1:12:37 Chris Zöller: Ja, wir haben gibt uns noch eins. Ich gebe noch eins.
1:13:31 Feliks Eyser: gekauft und dachte, das ist vom Lehrling, und hab dann rausgefunden, das ist von ihm selber. Aber da gab es auch Insider-Informationen, du musstest doch irgendwie... Wer wusste da was?
1:13:41 Chris Zöller: Nein, das war tatsächlich ne... Natürlich guckst du dir da gewisse Sachen an und überlegst, da kann das irgendwie Sinn machen, aber das ist natürlich mit enormem Risiko auch verbunden.
1:13:51 Feliks Eyser: Aber ob wir auch wieder aufgegangen, die Wette, also was der Chris anfasst? Ja, noch ist es noch nicht verkauft.
1:13:55 Chris Zöller: Aber das ist auf jeden Fall auf dem Plattpapier, das ist ja sehr gut.
1:14:01 Feliks Eyser: Okay, also Best Case, Secret Diving Liga hebt ab, euer Boxer wird Weltmeister und der Rubens wird versteigert. Das Best Case. Dann kannst du dich endlich wieder auf Insta vorkonzentrieren.
1:14:11 Chris Zöller: Das hört sich jetzt so anders, ich da weg, aber das ist ja wirklich, also mir macht das, warum ich das auch mache, mir macht das die Themen, was ich mache, mir macht das einfach unheimlich viel Spaß und bei mir ist gerade extrem viel Fokus auf alles, was die Gemeinheit als irgendwie Arbeit klassifizieren würde.
1:15:29 Feliks Eyser: Ich bin froh, dass du ja gesagt hast, zu der Podcastaufnahme neben all den Themen, die du sonst so hast. Vielen Dank, Chris.
1:15:40 Chris Zöller: Gerne auf LinkedIn, mir schreiben, lass uns irgendwie dort connecten, wenn ihr eine kurze Nachricht noch mit dazu schreibt, weil du bist bei LinkedIn ja limitiert, was Freundschaftsanfragen angeht und da kriegst du auch super viel Selznachrichten, dementsprechend schreib dann einfach kurz dazu, habt ihr gehört?
1:16:00 Feliks Eyser: Founder Mode ein, genau.
1:16:02 Chris Zöller: von der Mode Greetings und freue mich dann über alle, die da mit mir im Kontakt treten. Ansonsten bewerben gerne bei uns auf der Seite, schauen, wir haben immer offene Jobs oder wenn die Leute selber einen Job suchen, gerade bei Instaffo Anmelden, da haben wir auch genügend.
1:16:18 Feliks Eyser: Sehr gut, wir sehen uns in Berlin neben diesen Sketch auf, dann werde ich auch noch mal bekannt auf TikTok. Du schreibst ihn aber.
1:16:31 Chris Zöller: Danke Dir, Felix.


