LinkedIn-Masterclass: Vom Cringe Mountain zur Millionenreichweite

mit Céline Flores Willers, Gründerin und CEO von The People Branding Company

4. April 2025 · 76 Min

Zusammenfassung

Céline Flores Willers über ihren frühen All-in auf LinkedIn, ihre gebootstrappte LinkedIn-Agentur, das öffentliche Recruiting ihrer COO mit 80 Bewerbungen in 24 Stunden und fünf Tipps für deinen Weg über den Cringe Mountain.

Céline Flores Willers erklärt im Founder-Mode-Gespräch (Remote-Aufnahme)
Céline Flores Willers erklärt im Founder-Mode-Gespräch (Remote-Aufnahme)

Feliks und Céline kennen sich aus Stuttgart: Anfang 2018 hat sie ihm beim Italiener erzählt, dass es auf LinkedIn irgendwann Influencer geben wird. Damals war sie Werkstudentin bei Ernst & Young, hat das Profil des Geschäftsführers mit aufgebaut und rund 1.000 Euro im Monat verdient, die sie direkt in drei Videos pro Woche gesteckt hat. Ihr Prinzip: Neue Plattformen und neue Features öffnen kurze Zeitfenster mit günstiger Aufmerksamkeit. Auf LinkedIn war es 2018 das neue Video-Feature, auf Clubhouse hat sie in zwei Wochen 16.000 Follower aufgebaut. Mit am Tisch sitzt Co-Host Moritz Blees.

Danach geht es um ihren Weg in die Selbstständigkeit. Das Geld verdienen hat sie schon als Teenager angetrieben, das Verhandeln hat sie auf dem Flohmarkt von ihrem Vater gelernt. Nach dem Studium schlug sie das Angebot von EY aus, weil sie das Gefühl hatte, es werde nie wieder so einfach: keine Kinder, kein Haus, knapp 10.000 Euro gespart. Im September 2020 gründete sie The People Branding Company.

„Deswegen don't lose Time, Start Now ist immer die Message …“
Céline Flores Willers
Feliks Eyser im Gespräch mit Céline Flores Willers (Remote-Aufnahme)
Feliks Eyser im Gespräch mit Céline Flores Willers (Remote-Aufnahme)

Im Business-Teil erklärt Céline, wie sich LinkedIn verändert hat (in der DACH-Region von 12 auf 26 Millionen Nutzer), warum Mitarbeitende heute oft mehr Reichweite haben als ihr CEO und warum Unternehmen früh klären sollten, wem ein Account gehört. Ihre Agentur lebt von zwei Produkten: Ghostwriting und Betreuung für C-Level und Corporate-Influencer-Programme für Konzerne. Bei Henkel haben 15 Mitarbeitende in einem Quartal über eine Million Impressionen erreicht. Ihre COO hat sie per Building in Public gesucht: 18 Posts, 3,2 Millionen Impressionen und 80 Bewerbungen in 24 Stunden.

Zum Schluss erklärt Céline den Cringe Mountain, den jeder erklimmen muss, der anfängt zu posten, bevor er im Land of Cool ankommt. In ihrer Masterclass geht es um mindestens drei eigene Posts pro Woche, schnelle Antworten auf Kommentare, 100 Kontaktanfragen pro Woche, Visual und erste Zeile als Hook und Video als große Chance. Feliks und Moritz verpflichten sich danach zu einer dreimonatigen LinkedIn-Challenge. Am Ende erzählt Céline von ihrem verschobenen Tagesablauf mit Frühstück um elf und Kaffee um 19 Uhr.

Zahlen aus der Folge

16.000
Follower auf Clubhouse in 2 Wochen
ca. 10.000 €
Erspartes beim Schritt in die Selbstständigkeit
12 → 26 Mio.
LinkedIn-Nutzer in DACH, 2018 und heute
über 1 Mio.
Impressionen von 15 Henkel-Mitarbeitenden in einem Quartal
4 weitere Zahlen
3,2 Mio.
Impressionen der öffentlichen COO-Suche in 18 Posts
80
qualifizierte Bewerbungen auf die COO-Stelle in 24 Stunden
5.200
neue Kontakte im Jahr bei 100 Anfragen pro Woche
3
LinkedIn-Posts pro Woche als Minimum

Worüber am meisten gesprochen wurde

Anteil an der Gesprächszeit, berechnet aus den Kapitel-Längen (ohne Intro).
Content & Reichweite
39 % · 29 Min
Werdegang & Gründung
19 % · 14 Min
Corporate Influencing & Agenturgeschäft
18 % · 14 Min
Building in Public & Recruiting
9 % · 7 Min
LinkedIn & Trends
8 % · 6 Min
Alltag & Routinen
7 % · 5 Min
Gesprächsverlauf

Kapitel

  1. 00:00Wie kam Céline eigentlich in die Pipeline?Intro
  2. 02:07Wann wusste Céline, dass sie all-in auf LinkedIn gehen muss?Werdegang & Gründung
  3. 07:02Was war Célines erster Hustle in der Jugend?Werdegang & Gründung
  4. 09:53Warum hat sie sich gegen EY und für die Selbstständigkeit entschieden?Werdegang & Gründung
  5. 16:19Was hat sich auf LinkedIn seit 2018 verändert?LinkedIn & Trends
  6. 21:56Wem gehört eigentlich ein LinkedIn-Account?Corporate Influencing & Agenturgeschäft
  7. 29:20Wie verdient Célines Agentur ihr Geld?Corporate Influencing & Agenturgeschäft
  8. 33:08Wie trackt man Erfolge von Personal Branding?Corporate Influencing & Agenturgeschäft
  9. 35:26Wie lief das Recruiting der COO öffentlich auf LinkedIn?Building in Public & Recruiting
  10. 42:23Was steckt hinter dem Cringe Mountain?Content & Reichweite
  11. 45:08Die LinkedIn-Masterclass: Célines 5 Tipps für den StartContent & Reichweite
  12. 01:11:02Célines Tagesablauf: Frühstück um 11, Mittagspause um 15 UhrAlltag & Routinen

Key Learnings

  1. 1

    Spring früh auf neue Plattformen und Features

    Neue Plattformen und neue Funktionen werden vom Algorithmus besonders gepusht. Céline hat 2018 auf das gerade gestartete Video-Feature von LinkedIn gesetzt und auf Clubhouse in zwei Wochen 16.000 Follower aufgebaut. Ihr Argument: Der Einsatz am Anfang ist so klein im Vergleich zur Reichweite, dass es sich immer lohnt, früh dabei zu sein, auch wenn die Plattform später wieder verschwindet.

    02:07 · Wann wusste Céline, dass sie all-in auf LinkedIn gehen muss?
  2. 2

    Kläre früh, wem ein Account gehört

    Heute haben Mitarbeitende auf LinkedIn oft mehr Reichweite als ihr CEO. Wenn ein Unternehmen dafür Ressourcen gibt, sollte es vor dem Start mit der Person klären, wem der Account gehört. Ein Indiz für die Person ist zum Beispiel eine private E-Mail-Adresse beim Anlegen. Céline empfiehlt, lieber eine größere Gruppe von Mitarbeitenden fit zu machen, als alles auf eine Person zu setzen.

    21:56 · Wem gehört eigentlich ein LinkedIn-Account?
  3. 3

    Corporate Influencer schlagen Unternehmensaccounts

    Bei Henkel haben 15 Mitarbeitende in einem Quartal über eine Million Impressionen auf LinkedIn erzielt. Davon können Unternehmensaccounts laut Céline nur träumen, weil Personen viel mehr Reichweite erzeugen als Firmenseiten. Gleichzeitig zahlt das auf die Wahrnehmung als Arbeitgeber ein.

    29:20 · Wie verdient Célines Agentur ihr Geld?
  4. 4

    Mach Recruiting zur Serie

    Céline hat die Suche nach ihrer COO von Januar bis Mai in 18 Posts öffentlich dokumentiert, wie eine Netflix-Serie mit klarem Ende. Wichtig war ein überschaubarer Zeitraum und dass Team und Kandidaten alles vor der Community erfahren. Ergebnis: 3,2 Millionen Impressionen und 80 qualifizierte Bewerbungen in 24 Stunden, ganz ohne Headhunter.

    35:26 · Wie lief das Recruiting der COO öffentlich auf LinkedIn?
  5. 5

    Erstelle eigenen Content, statt zu teilen

    Für relevante Reichweite brauchst du heute mindestens drei LinkedIn-Posts pro Woche. Posten heißt dabei, ein eigenes Foto oder Video mit eigenem Text nativ hochzuladen. Beiträge anderer zu teilen bringt nichts; kommentiere und like lieber den Post deines Unternehmens. Am Profil solltest du dich dagegen nicht lange aufhalten, denn ohne Posts kommt dort niemand hin.

    45:08 · Die LinkedIn-Masterclass: Célines 5 Tipps für den Start
  6. 6

    Antworte schnell und vernetze dich gezielt

    Beantworte Kommentare vor allem in den ersten zwei Stunden nach dem Posten, das boostet die Reichweite. Warte außerdem nicht darauf, dass dein Netzwerk wächst: Schick jede Woche 100 Kontaktanfragen an Leute, die für dich relevant sind, das sind 5.200 neue Kontakte im Jahr. Tools wie Waalaxy helfen, aber reiz die Limits nicht aus. Céline hat ihren eigenen Account damit einmal für Tage gesperrt bekommen.

    45:08 · Die LinkedIn-Masterclass: Célines 5 Tipps für den Start
  7. 7

    Steck die meiste Zeit in Visual und erste Zeile

    Ob jemand stoppt oder weiterscrollt, entscheiden das Visual und die erste Zeile. Einen ihrer Posts hat Céline in 15 Minuten geschrieben und dann noch einmal 15 Minuten nur in die Headline investiert. Emotion und Kontroverse funktionieren, Rage Bait nutzt sich aber ab: Bei Andreas Baulig sank der Zuwachs laut ihrer Analyse von über 1.600 auf etwa 50 Follower pro Woche.

    45:08 · Die LinkedIn-Masterclass: Célines 5 Tipps für den Start
  8. 8

    Finde Themen im Interview-Modus

    Wenn dir die Ideen fehlen, lass dich interviewen: Was hast du letzte Woche erlebt, wen hast du kennengelernt, warum war das spannend? So arbeitet Céline mit ihren CEO-Kunden und manchmal auch mit sich selbst. Wiederkehrende Formate machen die Produktion danach einfacher. Und fall nicht aus der Routine: Nach einer Pause war für sie der erste Post wieder so schwer wie ihr allererster.

    45:08 · Die LinkedIn-Masterclass: Célines 5 Tipps für den Start

Zitate

Céline Flores Willers lächelt
„Dieser Initialinvest ist so klein im Vergleich das zu dem was du an Reichweite rausholst, dass es sich immer lohnt am Anfang mit reinzugehen in meinen Augen.“
Céline Flores Willers
„Deswegen don't lose Time, Start Now ist immer die Message …“
Céline Flores Willers
„… dass ich innerhalb von 24 Stunden 80 wirklich qualifizierte Bewerber in der Pipeline hatte …“
Céline Flores Willers
„… jeder, der im Land of cool ist, wird niemals über die Lachen, die noch auf dem Cringe Mountain sind, weil die sind den Weg selber gegangen, sondern die feuern dich an …“
Céline Flores Willers
„Linkedin ist nichts anderes als eine Karriereplattform, also ein irgendwo, auch ein Event, was aber nicht einmal im Jahr, sondern 365 Tage im Jahr stattfindet.“
Céline Flores Willers

Über den Gast

Céline Flores Willers

Céline Flores Willers

Gründerin und CEO von The People Branding Company · The People Branding Company

Céline Flores Willers hat 2018 als Werkstudentin bei Ernst & Young angefangen, auf LinkedIn Videos zu posten, und ihr ganzes Gehalt in eine Freelancerin für den Schnitt gesteckt. Nach dem Studium schlug sie das Übernahmeangebot von EY aus, machte sich selbstständig und gründete im September 2020 The People Branding Company. Die LinkedIn-Agentur schreibt als Ghostwriter für Vorstände und CEOs und baut Corporate-Influencer-Programme für große Konzerne auf. Laut ihrer Website ist die Firma ohne Fremdkapital aufgebaut. Ihre COO Sarah hat sie öffentlich in 18 LinkedIn-Posts gesucht.

Häufige Fragen

Was macht The People Branding Company?

The People Branding Company ist die LinkedIn-Agentur von Céline Flores Willers, gegründet im September 2020. Sie hat zwei Kernprodukte: Beratung und Ghostwriting für C-Level, inklusive Community-Management, und Corporate-Influencer-Programme, in denen Gruppen von Mitarbeitenden großer Unternehmen trainiert und begleitet werden.

Was ist der Cringe Mountain?

Mit dem Cringe Mountain beschreibt Céline den Weg vom Basecamp, wo alle stehen, die noch nicht posten, ins Land of Cool. Die ersten Posts fühlen sich unangenehm an, Kollegen und Freunde schauen zu. Wer mit relevanter Reichweite oben ankommt, trifft dort Leute, die den Weg selbst gegangen sind und niemanden auslachen. Lachen tun nur die im Basecamp.

Wie oft sollte man auf LinkedIn posten?

Laut Céline brauchst du heute mindestens drei eigene LinkedIn-Posts pro Woche, um mit der Zeit relevante Reichweite aufzubauen. Gemeint sind eigene Fotos oder Videos mit eigenem Text, keine geteilten Beiträge anderer. Im Vergleich zu TikTok oder Instagram, wo es eher ein Video pro Tag sein muss, ist das immer noch ein kleiner Aufwand.

Wie hat Céline ihre COO über LinkedIn gefunden?

Sie hat den Prozess von Januar bis Mai als Building in Public in 18 Posts dokumentiert, von der Stellenausschreibung bis zur Entscheidung, und im Juni ihre COO Sarah vorgestellt. Die Serie kam auf 3,2 Millionen Impressionen, 18.000 Likes und über 4.000 Kommentare. Innerhalb von 24 Stunden hatte sie 80 qualifizierte Bewerbungen.

Wem gehört ein LinkedIn-Account, den ein Mitarbeiter für die Firma bespielt?

Das ist laut Céline oft ungeklärt. Ein Indiz für die Person ist etwa, dass der Account mit einer privaten E-Mail-Adresse angelegt wurde. Ihr Rat: vor dem Start darüber sprechen und Rahmenbedingungen vertraglich festhalten. Und lieber viele Mitarbeitende fit machen, statt das Risiko auf eine einzelne Person zu setzen.

Wie automatisiert man das Vernetzen auf LinkedIn?

Céline nennt Tools wie Waalaxy, mit denen man eine Zielgruppe auswählen und automatisch Kontaktanfragen verschicken kann. Weil solche Tools keine offizielle Schnittstelle zu LinkedIn haben, können Accounts gesperrt werden. Ihr Account war einmal tagelang gesperrt. Ihr Rat: im kleinsten Plan bleiben, bei etwa 100 Kontakten pro Woche.

Erwähnt in der Folge

Firmen, Personen und Produkte aus dem Gespräch
  • LinkedInProduktDie Plattform, auf der Céline ihre Personal Brand und ihre Agentur aufgebaut hat.
  • Ernst & Young (EY)FirmaHier war Céline Werkstudentin und hat das LinkedIn-Profil des Geschäftsführers mit aufgebaut.
  • ClubhouseProduktPlattform, auf der Céline in zwei Wochen 16.000 Follower aufgebaut hat.
  • HenkelFirmaCorporate-Influencer-Case: 15 Mitarbeitende, über eine Million Impressionen in einem Quartal.
  • DKBFirmaMit deren Head of Marketing sprach Céline darüber, Mitarbeitende mit hoher Reichweite abzuwerben.
  • DeloitteFirmaBeispiel für eine Mitarbeiterin, die ihren LinkedIn-Account in Vollzeit als Sprachrohr der Firma nutzt.
  • WaalaxyToolTool, mit dem sich Kontaktanfragen auf LinkedIn automatisieren lassen.
  • Andreas und Markus BauligPersonBeispiel für Rage Bait, dessen Wirkung laut Célines Analyse nachgelassen hat.
  • Christian WolfPersonFrüherer Founder-Mode-Gast, der LinkedIn mit ein bis drei Posts am Tag bespielt.
  • Frank ThelenPersonRunning Gag: So berühmt wäre Feliks heute mit sechs, sieben Jahren LinkedIn.
  • Harry StebbingsPersonVom Podcast 20VC; seine reinen Textposts funktionieren laut Céline, weil seine Community genau das erwartet.
  • Matthew DicksPersonAutor eines Storytelling-Buchs, das Feliks empfiehlt: jeden Abend fünf Minuten Geschichten notieren.
  • Unicorn BakerySendungPodcast von Fabian Tausch, dessen Liste von Pre-Seed-VCs viel Engagement bekam.

Transkript

Automatisch erstellt und nur leicht korrigiert, kann einzelne Fehler enthalten.
00:00 Wie kam Céline eigentlich in die Pipeline?

00:00 Trailer: Weil ich das Gefühl hatte, es wird nie wieder so einfach. Also ich bin sozusagen ungebunden, ich habe keine Kinder, ich muss genauso abbezahlen, ich brauche irgendwie 800€ im Monat zum Leben, so den Weg, den es Schritt zurück geht immer. Also ich hatte irgendwie auch in den letzten Monaten dann so Geld angespart, also. Hatte mir so von deinen Flohmarktverkäufen. Von unter anderem Flohmarktverkäufen ja. Dann einen kapitalistischen Battle mit seiner Freundin. Ich hab immer nur in groß und Karriere investiert. Also ich hab lieber diese Freelancerin bezahlt und irgendwie meine Klamotten aus der sechsten Klasse weiterhin angezogen. Scheißegal.

00:31 Intro: Willkommen beim Founder Mode Entrepreneurship Podcast, der heute einen Gast mit mehr Energie hat als das Duracell Häsi nach 3 Red Bull und zwar Celine Willers. Die Gründerin von The People Branding Company, einer Full Service LINKEDIN agentur. Von Celine lernen wir, wie sie ihren LINKEDIN Account gebaut hat, wie ihr euren LINKEDIN Account bauen könnt und wie man ein Business daraus macht, linkedin Accounts zu. Bauen und wie man eine Agency mit multimillionen, Umsätzen Bootstrappen kann, wie die krasse Unternehmerin Celine will das viel Spaß, viel Spaß dabei

01:02 Feliks Eyser: Celine, schön, dass du da bist. Freue mich. Kurz noch zwischen Krankenbett und Arztbesuch hab ich gehört, du bist nicht fit, aber du bist ne Person, du ziehst alles durch. Ich

01:12 Céline Willers: zieh durch. Auf jeden Fall. OK, du hast, du hast immer,

01:16 Feliks Eyser: du hast immer Energie. So so kenn ich dich auf jeden Fall. Wir haben uns kennengelernt in Stuttgart bevor du deine Firma gegründet hast muss man sagen und wir saßen beim Italiener, du hast erzählt Hey, da dieses Social Network linkedin und ich glaub da wird es irgendwann Influencer geben, da wird es Leute geben die davon leben können die darüber Recruiting machen und so weiter hast du mir das Gepitcht? Und ich sag mal, hätte ich mal auf dich gehört. Ja, und damals, wann haben wir uns kennengelernt, wann ist war das 2000? 20

01:39 Céline Willers: ich glaube 2018 anfang, ich dachte ich glaub 20 7 schon kennengelernt 17 kennengelernt. Aber ja genau dann, da hatten wir auf jeden Fall im Frühjahr dieses Treffen, erinnere ich mich sehr gut auch, ja.

01:49 Feliks Eyser: Ja, und ich denke mir, wenn ich, wenn ich 67 Jahre linkedin durchgezogen hätte, dann dann wäre ich jetzt auch so berühmt wie du kennst.

01:55 Moritz Blees: Du heute ein Thelen. Ein würdest. Genau. Wärst du heute Frank Thelen?

02:00 Céline Willers: Vielleicht in Höhle der Löwen statt Thelen ja.

02:03 Moritz Blees: Das wäre tatsächlich ziemlich ziemlich entertaining. Da würde ich mich drüber freuen.

02:07 Wann wusste Céline, dass sie all-in auf LinkedIn gehen muss?

02:07 Céline Willers: Ja, ich erinnere mich auf jeden Fall sehr gut und das war für mich voll der spannende Moment, weil das das erste Mal war eigentlich, dass ich so diese Idee, dass ich da wirklich so ein Business Potential sehe und da wirklich richtig Investment möchte, ja, als Student wohlgemerkt, dass ich das mit irgendjemand geteilt hatte, habe der auch irgendwie Ahnung hat oder sich in dieser Mediawelt bewegt hat. Also du warst ja für mich sozusagen so das Gründervorbild. Bild schlechthin. Hattest du da schon die deine Company verkauft, Feliks? Ja,

02:32 Feliks Eyser: ich hatte die 2015 15 verkauft. Ja, und im Grunde folge bloß zu relativieren und das ist in Stuttgart nicht so schwer, denen gibt es nur die so viele.

02:39 Céline Willers: Ja, aber weißt du, jeder, jeder in Stuttgart, Stuttgart kannte dich, du warst überall, auch da auf Event, so als so der super Vorzeigegründer in Stuttgart mit diesem Exit, und das war natürlich für mich so als jemand, der irgendwie vorhatte, irgendwann sich vielleicht mal selbstständig zu machen, war das irgendwie auf jeden Fall total spannend und aufregend und außerdem hattest du natürlich einfach durch das, was du vorher gemacht hattest, irgendwie kanntest du so Medien, Marketing, Social Media und hattest da irgendwie Zugang zu dem Thema auch, ja, du hast jetzt nicht irgendwelche Maschinen entwickelt und verkauft, sondern das war ja irgendwie auch Part of your game Marketing. Für Kleinunternehmen zu machen und Enya entsprechend war ich irgendwie voll nervös das so so richtig zu pitchen als eine Idee und du warst dann so ja okay das klingt erstmal nicht schlecht und es war für mich schon so 100% Yes cool, immerhin hat das jetzt jemand nicht in der Luft zerrissen, der sich glaube ich genügend auskennt um irgendwie auch eine Meinung dazu zu haben, aber auf jeden Fall warst du nicht so investiert wie ich, als dass du selbst gestartet hast. Aber mir hat sozusagen so dein High Level Feedback gereicht um zu sagen ja komm ich, ich investiere da jetzt und wie gesagt, ich war damals. Studentin in den letzten Zügen meines Masterstudiums. Habe bei Ernst & Young in einer Unternehmensberatung als Werkstudentin eben gearbeitet und habe dann wirklich mein ganzes Geld, was ich in diesem Werkstudentenjob verdient habe. Also es waren irgendwie so keine Ahnung 1000€ im Monat habe die wirklich direkt wieder da rein gesteckt, also in diese Production, habe mir eine Freelancerin dazugeholt, die hat die Videos geschnitten, also in dem Moment wo mein Schluss gefallen ist linkedin zu machen, bin ich nicht so so ja mal gucken und hier und da sondern richtig 3 Videos die Woche Vollgas Content production was zu dem Zeitpunkt auf Link. Mit denen halt wirklich niemand gemacht hat und hab da direkt voll Gas gegeben und mein ganzes Studentenmoney direkt wieder da rein investiert und war mir war auf jeden Fall eine geile Zeit.

04:18 Feliks Eyser: Ja, krass, dass du da auch Geld investiert hast und da sofort all in gegangen bist. Es gibt ja dieses Framework von underprice Attention, also eine neue Plattform hat ja immer erstmal underprise Attention, wenn Leute drauf sind, aber die Werbetreibenden noch nicht oder quasi du Aufmerksamkeit kriegst für für weniger Geld und das war bei linkedin der Fall. Vielleicht ist es heute bei Tic Tac der Fall.

04:35 Céline Willers: Das war bei linkedin der Fall. Das war dann bei Clubhouse der Fall, und das sind auch sozusagen, das kann ich auch jedem irgendwie. Ans Herz legen, der irgendwas mit Social Media machen möchte. Es öffnen sich immer durch das sozusagen durch, durch neue Plattformen auf den Markt genau diese Opportunitätsfenster wieder, aber nicht nur durch neue Plattformen, sondern auch auf Plattformen, wenn die neue Features launchen und jetzt sozusagen noch mal zurück zu meiner eigenen Story, als ich angefangen habe mit linkedin, habe ich entdeckt, dass linkedin gerade dieses neue Feature Video gelauncht hat, also dass man überhaupt Videos hochladen konnte, ja was er jetzt ist. Video ist der Videofeed ein essentieller, eine essentielle Funktionalität. Steht in dieser linkedin App. Das war 2018, gab es gerade erst seit ein paar Monaten überhaupt die Möglichkeit, Videos hochzuladen. Das heißt natürlich, eine Plattform pusht dieses Feature extrem, genauso wie Instagram Stories gepusht hat als es dann Reals gab. Auf Instagram hat Instagram Reals gepusht, also sozusagen neue Plattformen werden immer neue Funktionen in einer Plattform werden immer besonders verbreitet durch den Algorithmus, weil incentiviert werden soll, dass Menschen diese Funktionalität nutzen und in dem Moment war das linkedin Video und deswegen habe ich auch gerade gesagt ich habe 3 Videos die Woche. Auch gemacht. Ich habe nicht Fotos hochgeladen am Anfang, sondern weil Video Content eben das war, was das höchste Potenzial auf Viralität hatte. Auf linkedin habe ich eben Video content gemacht und ich kann echt nur empfehlen, wenn sich so eine Möglichkeit öffnet da sofort rein zu springen, also bei clubhouse, ich weiß noch an diesem ersten Wochenende wo dann so so irgendwie an Quantin Schmitz, Philipp Westermeier, so alle so angefangen so Clubhouse zu nutzen, ich war litschally 24 auf Clubhouse, habe irgendwie da in 2 Wochen 16000 Follower aufgebaut, weil dieses Zeitfenster kommt nicht zurück, danach wird es immer nur noch schwieriger. Jähriger ja und ob die Plattform dann abschmiert oder nicht. Dieser Initialinvest ist so klein im Vergleich das zu dem was du an Reichweite rausholst, dass es sich immer lohnt am Anfang mit reinzugehen in meinen Augen.

06:19 Moritz Blees: Das ist schon mal ein schönes Startplädoyer. Na ja, also ich ich, ich kann Ihnen super beipflichten, mache ja jetzt 10 Jahre Instagram Marketing und meine Beobachtung ist. Jedes Mal, wenn sich die Plattform verändert, spült das ne neue Generation an Marken und Creatern auch hoch. Ne. Also es gab die ersten die verstanden hatten wie Fotoproduktion funktioniert, sondern auf Instagram. Dann gab es diejenigen, die Videoproduktion im Sinne von Stories verstanden hatten, auf Instagram und n Real funktioniert ja noch mal anders als ne Instagram Story und ich will davon ausgehen, dass dasselbe jetzt auch auf linkedin passiert, bedeutet aber da greifen wir vielleicht n bisschen vor, dass du uns wahrscheinlich nachher sinnvollerweise mal beibringen könntest, wie eigentlich. Der aktuell sinnvolle Content Creation Prozess für unseren Podcast auf Linkedin aussehen würde. Ich würde trotzdem eine Frage gerne vor voranstellen, nämlich wir fragen hier jeden Gast, den wir so haben, was eigentlich so sein Jugendzeithassel war, weil unsere implizite Theorie dahinter ist eigentlich jeder oder jede erfolgreicher Gründer Gründerin hat irgendwie so einen Trieb in sich, der irgendwie dazu führt, dass irgendwie Dinge von ihm in die Welt hinaus müssen. Was war es denn bei dir?

07:02 Was war Célines erster Hustle in der Jugend?

07:26 Céline Willers: Ja, spannende Frage ist tatsächlich auch unsere Beobachtung. Also wir positionieren ja viele Geschäftsführer und Gründer auf linkedin, das heißt, wir machen auch immer genauso, wie bist du dazu gekommen, Unternehmer zu werden und Führungskraft zu werden, und genau das ist auch unsere Beobachtung, also teile ich total. Bei mir war es noch nicht unbedingt so, dieses eine Selbstständigkeit oder irgendwas zu gründen, aber Geld verdienen definitiv. Also ich habe schon als ich 14 war angefangen zu arbeiten, ja sei es irgendwie auf irgendwelchen Partys von meinen Eltern oder Freunden, von meinen Eltern, also irgendwie wo ging habe ich versucht Patte zu machen und das. Ich hatte sozusagen so ein Ritual mit meiner besten Freundin damals. Wir haben tatsächlich immer schon super früh so verglichen, wieviel Geld wir hatten, das war irgendwie so ein Ding zwischen uns, ja, das haben wir gemacht, dass wir erwachsen waren, und am Anfang hat mir, glaube ich, niemand konnte, wir haben das unter dem Kopfkissen gehortet, aber immer so, jetzt habe ich 350€ wieviel hast du also das war wirklich so eine Conversation zwischen uns, die wir jede Woche einmal geführt haben und da irgendwie unsere Moneten gezählt haben, also. Ja, einfach gar nicht. Auch um das Geld zu haben, aber so eher so, um diesen Fortschritt zu spüren, also einfach um so mehr zu haben, wofür keine Ahnung, egal, aber einfach mehr davon, ja und irgendwie, das war, das war auf jeden Fall immer schon so ein Ding und Flohmarkt natürlich Flohmarkt um verhandeln zu lernen.

08:38 Feliks Eyser: Was hast du auf dem Flohmarkt gelernt, was an was du dich erinnerst, was du heute noch einsetzt?

08:43 Céline Willers: Da muss ich ehrlich gesagt sagen, hatte schon mein mein Papa irgendwie so ein Impact. Also mein Papa ist ein auch legendärer Verkäufer, der ist hat sich ganz spät in seiner Karriere als ich schon erwachsen war, als ich schon 18 war, hat er sich selbstständig gemacht erst, also super spät, hat davor in der Sanitärindustrie gearbeitet und und eben auch in großen Konzernen so Managementpositionen in gehabt und sich dann als mit einer Beratung eigentlich selbstständig gemacht und der hat damals schon auf dem Flohmarkt so richtig on the Side uns gecoacht immer so ne ne hier wenn du doch wenn du das dazu noch nimmst also und dann irgendein. Den schrottden.de loswerden wollten. Nimm das noch dazu und dann noch irgendwie einen Euro mehr oder I Don't know also der hat dann immer auch so Bundles, hat er gesagt, so wir machen jetzt hier einen Bundle aus den Sachen und so, also so ganz kleine Sachen ja aber gut, sehr gut halt einfach geil so als Zehnjährige schon zu verstehen okay Bundle ich verkaufe irgendwie was was sie nicht brauchen mit irgendwas was irgendwie einen wert hat zusammen, dann war damit direkt beides losgeworden, also solche Sachen, da war der immer an der Seitenlinie und hat immer irgendwie uns einen Sprunglauf zugesteckt und irgendwie mit Zahlen im Hintergrund gestikuliert und dann. Das ist auf jeden Fall ja. Bis heute ist er jemand, den ich auch oft im Rat fragt, tatsächlich, also unternehmerisch ist mein Papa ein cooler Sparringspartner, so großes Glück, das hat ja irgendwie auch nicht jeder, aber das ist cool.

09:53 Warum hat sie sich gegen EY und für die Selbstständigkeit entschieden?

09:53 Feliks Eyser: Ja cool, du hast die. Du hast das Nehmertum in in der Familie gesehen, du hast dich da auch selbstständig gemacht. Was war der Grund dann irgendwann zu sagen, Hey, ich Gründe. The People Branding Company Was war, was war der Schritt, was war der der Gedanke? Du hast ja linkedin erkannt, bevor du die Firma gegründet. Hast genau wie kam. Die Idee überhaupt zustande.

10:09 Céline Willers: Genau. Also das war sozusagen der erste Sprung. Ich hatte dann am Ende meines Studiums ein Übernahmeangebot von Önzinyang und hab ja auch am Ende direkt für den Geschäftsführer gearbeitet, also sein linkedin Profil aufgebaut, aber nicht nur das, ich durfte dadurch natürlich in. Super spannende Meetings. Ich durfte in Vorstandsmeetings dabei sein, weil am Ende es darum ging, so was davon können wir für linkedin nutzen und es war für mich so ein spannender Einblick, mal bei solchen Meetings einfach dabei zu sitzen und zuzuhören. Ich habe es mir auch nicht nehmen lassen, mich manchmal dann einzumischen, ja einfach das mitzubekommen war spannend, hatte dann dieses Übernahmeangebot und dann war erstmal die Frage, also da war noch gar nicht die Idee eine Firma zu gründen, sondern erstmal gehe ich da jetzt in diesen Konzern und boxe mich da irgendwie hoch oder in diese Beratung oder mache ich was eigenes und ehrlich gesagt für mich. Also Bauchgefühl war am Ende die Entscheidung und weil ich das Gefühl hatte, es wird nie wieder so einfach. Also ich bin sozusagen ungebunden, ich habe keine Kinder, ich muss genauso abbezahlen, ich brauche irgendwie 800€ im Monat zum Leben, so den Weg, den es Schritt zurück geht immer. Also ich habe mir von allen Floßkräften so bei Ewizo dieses go abgeholt, wenn ich irgendwie zurück will, dann nehmen die mich auch wieder und damit war dann sozusagen ja was sollte ich denn verlieren und ich hatte irgendwie auch in den letzten Monaten dann so Geld angespart, also ich hatte mir so 10000,00€ dann zur Seite gelegt und zusammengespart, also ich habe auch echt also. Beschissen gelebt, das kann man, glaube ich, auch sagen. Also ich habe sozusagen nur nur Scheiß gegessen und so und mir keine Klamotten gekauft. Also es war nie etwas, in das ich investiert habe, ich habe immer nur in groß und Karriere investiert, also ich habe lieber diese Freelancerin bezahlt und irgendwie meine Klamotten aus der sechsten Klasse weiterhin angezogen, scheißegal. Also ne, das war sozusagen immer für mich so super klar, und dann war eigentlich dieser Sprung, die Selbstständigkeit und und für mich war so dieser Gedanke okay du hast jetzt irgendwie knapp 10000€ und wenn es irgendwie in 6 Monaten nichts geworden ist, dann kannst du ja immer wieder zurückgehen, aber eben. Ich werde ja wohl in 6 Monaten Geld verdient, also so hä, das ist doch unmöglich das nicht zu schaffen irgendwie. Da hatte ich dann schon auf so eine Selbstsicherheit, dass sich irgendwas ergeben wird, also so im Notfall noch mal kellnern zwischendurch oder I don't know also ich dachte mir, irgendwoher werde ich die Kohle schon bekommen und ja den den Twist schaffen und dann erst eineinhalb Jahre später eigentlich kam diese Firmengründung, also das war dann 11 2019 habe ich bei Y aufgehört und saß dann zu Hause und hatte den ersten Tag meiner Selbstständigkeit, nicht wissend, was ich jetzt eigentlich tun soll in so einer Selbstständigkeit und.

12:20 Céline Willers: Und dann 2020 im September, also ungefähr eineinhalb Jahre später, habe ich die Firma dann gegründet.

12:26 Feliks Eyser: Erzähl noch mal kurz den Moment bei bei bei Ernst & Young hast du gesagt, da war so ein Vorstandsmeeting und du hast gerade linkedin Post gemacht, der auch ganz gut viral gegenüber Stichwort Handheben hast du auf den Jürgen Seitz verwiesen Kohle Professor aus Stuttgart, den kenne ich auch zufällig und erzähl mal die Geschichte und was hat das mit Ernst & Young zu tun?

12:44 Céline Willers: Genau. Also ich durfte wie gesagt dann ab und zu so richtig wichtige Meetings auch von der Geschäftsführung, also Deutsch Deutschland, Geschäftsführung von IY oder in Deutschland also vielleicht auch noch mal so als für die Größenordnung ist eine internationale Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und Beratung, also es sind so die 2 großen Stränge und. In Deutschland, in Deutschland arbeiten so 10000 Leute für Ernst & Young und natürlich hat Deutschland eine eigene Geschäftsführung und Geschäftsführer war eben Hubert Barth, mein direkter Vorgesetzter, und der hat mich dann eben durfte ich eben in diese Meetings rein und natürlich direkt bei den ersten ging es dann darum, zum Beispiel solche Themen wie welche Handys werden unsere Berater haben, also natürlich entscheiden die auch dann uns, gell solche Dinge, ne also. Keine Ahnung, welches iphone Modell muss es sein und ich weiß, dann haben die hin und her diskutiert und abgewogen und irgendwann ich konnte es nicht anders, da hab ich einfach bin ich einfach reingesprungen, hab gesagt so sorry ich muss mich jetzt hier auch mal zu Wort melden. Und ich weiß nicht, das war das erste Mal, dass ich mitkommen konnte und ich dachte so, hoffentlich darf ich noch mal mitkommen hier nach ich so, Leute, ihr wollt irgendwie die die beste Beratung sein in den und den Themen, ihr könnt nicht unsere Berater zum Kunden mit einem mittelmäßigen Mittelklasse Handy laufen lassen, das geht einfach nicht, das macht keinen Sinn wenn wir digitalisierungschampions sein wollen, so sorry, aber dann müsst mir einfach Geld in die Hand nehmen und denen die besten Handys an die Hand geben und die. Berater

13:58 Feliks Eyser: die Berater haben dich geliebt. Der CFO hat dich gehasst. Genau so ungefähr.

14:02 Moritz Blees: Ich irgendwie also am Ende, egal was ich dir gleich. Zahlen für diese Gesichtsausdrücke im Nachgang ne.

14:07 Céline Willers: Genau, aber ich hab richtig gemerkt, es fanden alle dann irgendwie mega cool, dass ich mich getraut hab was zu sagen, weil es war auch einfach wirklich auch nicht mehr eine Rolle. Ich saß in 2. Reihe und sollte einfach mitschreiben und hab mich dann da irgendwie eingemischt und das war ich glaub das ist auch so eine Sache, weshalb ich vielleicht auch nie hätte in dieser Struktur funktioniert. Weil ich irgendwie viel zu viel Tatendrang und Energy hatte, irgendwie Dinge zu bewegen, anders zu machen. Und damit stößt du natürlich auch mal Leuten vor den Kopf und ich frag mich, ob ich jemals gut gewesen wäre in so einer Konzernkarriere vermutlich eher nicht, ja, aber ja, die haben in dem Moment glaube ich eher so OK krass, die traut sich was, insofern hatte ich dann das Respekt, den Respekt in diesem Raum von den Herren auf jeden Fall dann doch irgendwie. Und

14:50 Feliks Eyser: darüber hat es sogar das Link auch quasi geschrieben. Das hat mit den Leuten räsoniert oder ich sehe dein Post hat hier 4000 likes, wo du sinngemäß schreibst, so ist doch gut proaktiv zu sein, die Hand zu heben, Initiative zu zeigen.

15:01 Céline Willers: Ja, ich glaub vor allen Dingen bei dem Post, den du gerade meinst, ist vor allen Dingen so dieses Storytelling ne. Also ich beschreib da ja so richtig so wie mein Prof in der Uni damals so diese kleine Motivationsrede an uns gegeben hat und gesagt hat, so hey, wenn ihr jetzt hier in der Uni euch schon nicht traut euch zu melden, dann werdet ihr das später niemals tun, wenn ihr in der Vorstandssitzung sitzt. Und ich glaube so dieses die Leute in diese Geschichte mitzunehmen, das ist eigentlich der Schlüssel von den Posts. Ja, die Aussage ist jetzt nicht besonders krass, also so melde dich, ist jetzt OK so ne so kann man auch unter Kalenderspruch verbuchen wenn das jetzt schlecht geschrieben wäre, aber ich glaube so diese Story die damit kommt, diese eigene Erfahrung ist glaube ich, dass das dann funktioniert auch auf linkedin was? Irgendwie ja. 2

15:37 Feliks Eyser: Sachen oder? Ich würde es analysieren. Die Hook ist sehr gut, das fängt an mit mein Prof. 2016 zu uns zu sagt, wenn er jetzt nicht die Hand hebt, dann werdet ihr sie nie wieder heben, das ist ja das erste was man lesen kann und dann musst du erstmal klicken auf mehr um zu erfahren. Wie geht es denn da weiter? Und dann fängt die Story an. Ich erinnere mich noch, als wäre es gestern gewesen so.

15:53 Céline Willers: Ist auch klassischer Start. Bei mir kannst du mal, wenn man so in meine Postings guckt, ist oft wenn ich so eine Story, eine Story erzähle aus der Vergangenheit, dann ist immer das die zweite Zeile. Ich erinnere mich noch als wäre es gestern gewesen, immer auf diese Art und Weise steige ich dann sozusagen in die Story ein, genau und und, aber da habe ich mich tatsächlich bei der Headline, bei dem Post, die du gerade vorgelesen hast, habe ich mich gefragt, ob das funktioniert, weil grundsätzlich halte ich persönlich nicht so viel von Zitaten als Einstieg bei Links. Bitte aber das nur on a side, no. 2

16:19 Was hat sich auf LinkedIn seit 2018 verändert?

16:19 Moritz Blees: Dinge würde mich interessieren. Deine Einschätzung dazu zum einen natürlich, wie hat sich linkedin seit du angefangen hast, linkedin professionell zu betreiben, verändert, was siehst du da für ein Trend, wo geht das hin und zum zweiten vielleicht auch, wie stellt ihr euch als Beratung Agentur das würde mich auch interessieren als was siehst du dich oder die People Branding Agency eigentlich als Beratung oder Agentur gut steht im Namen. Aber der, das sind so die beiden Fragen, die sich anschließen, also einmal linkedin und einmal ihr bei linkedin. Ja ist OK.

16:53 Céline Willers: Also erstmal als ich angefangen hab 2018 hatte linkedin 12000000 Nutzer in Dach. Heute sind es 26000000 Nutzer, also es hat sich mehr als verdoppelt. Die Menschen, die überhaupt einen registrierten Account haben. Entsprechend ist auch die Aktivität einfach extrem hoch gegangen und natürlich ist es so, dass je mehr Menschen auf einer Plattform aktiv sind und posten mit desto mehr Menschen musst du dir auch die Aufmerksamkeit der anderen teilen. Also es ist grundsätzlich in meinen Augen einfach, mit jeder neuen Person, die sich anmeldet und Content macht, wird es für jeden einzelnen schwieriger herauszustreichen, im Newsfeed, ja, und es ist immer noch so, dass in also, dass extrem viele Menschen auf linkedin. Sehr inaktive, stille Leser sind ja, die gucken da jeden Tag rein, aber die machen selber nichts und deswegen ist immer noch es immer noch grandios, da jetzt durchzustarten und und jeden Tag, wenn ich durch meine linkedin timeline gehe, finde ich virale Posts, die dann irgendwie 15000 Likes haben und ich kann dann natürlich schätzen, wie viele Impressionen das sind, das wird über 1000000 Impressionen werden diese Postings haben und wenn man dann auf die Profile geht, sieht man, dass das teilweise von Usern ist. Die haben gerade mal 1000 Kontakte oder eine 1000 Follower, das heißt nach wie. Wie vor ist es auf linkedin heute so, dass Du mit einem mit einer Kleinen, mit einem kleinen Account, mit einem kleinen Netzwerk einen realen Post absetzen kannst. Und ich finde, das ist sozusagen das, was diese Plattform bis heute ausmacht. Aber es wird natürlich immer schwieriger so. Deswegen don't lose Time, Start Now ist immer die Message seit 6 Jahren, seitdem ich das mache, predige ich das, was ich dann sehe, ist, dass natürlich mittlerweile gibt es. Das gab es vor 6 Jahren noch nicht, da war ich wahrscheinlich so die einzige Person, die linkedin Vollzeit als Teil ihres Jobs irgendwie gesehen hat. Und mittlerweile gibt es immer mehr Personen, die wirklich als Content Creator Linkedin auch. In Vollzeit für Spielen, also am Ende selbst ein Christian Wolf, ne, der hat er erzählt in eurem Podcast. So sein Hauptjob ist jetzt eigentlich so, Fokus auf Content für sich selbst und natürlich auch für andere Creator, mit denen er irgendwie zusammenarbeitet, aber das heißt auch, das ist auch jemand, der bespielt linkedin sogar mit, ich glaube ein bis 3 Postings am Tag, ja, und da gibt es also jetzt Menschen, die nichts anderes tun, als unter anderem linkedin als ihren Kanal zu bespielen und dafür.

18:56 Feliks Eyser: Wahrscheinlich macht der auch noch 50 Kommentare on top. Ja, das reicht

19:00 Céline Willers: ja. Und das zeigt ja schon sozusagen eine extreme Professionalisierung der Plattform und des Contents und damit natürlich, also sobald es Menschen gibt, die nichts machen außer ihren Linkedin Account zu bespielen, wird es für alle anderen schwieriger, weil die legen dann sozusagen die Messlatte setzen, die einfach ein ganzes Stück weit nach oben, so was die Qualität und die Frequenz angeht. Trotzdem ist ja linkedin einfach noch bis heute easy going, also wie gesagt mit 3 Posts die Woche. Bist du da gut dabei und kannst gute Reichweiten aufbauen? Wenn du das mit einem Tik tok oder Instagram vergleichst, dann musst du einen real oder einen Tik tok mal mindestens am Tag hochladen und das ist auch noch videokontent, also sind ja ganz andere Anforderungen, die der linkedin an die User stellt. Also es ist ganz einfach immer noch mit einem kleinen Text und einem Foto dreimal die Woche bist du am Start. Ja, es ist ja immer noch ein kleiner Invest sozusagen und genau so, du hast mich jetzt aber nach Trends gefragt, also natürlich, die Funktionen haben sich verändert, also jetzt zum Beispiel Linkedin. Hat in der Zeit einfach seit ich angefangen habe immer wieder andere neue Funktionen ausgerollt, die teilweise auch zurückgenommen. Also es gab mal eine Zeit, da hat linkedin zum Beispiel Linkedin stories gemacht, das haben sie wieder abgeschafft, jetzt haben sie den linkedin Feed Video Feed ausgerollt, der war bis vorgestern, also bis 17.3. War der Fest in der linkedin app verankert, jetzt haben Sie ihn da rausgenommen und glaube ich wollen ihn wieder woanders integrieren, also da passiert was, die testen Sachen die bauen Sachen immer mal auch um und gucken was irgendwie am besten funktioniert ich glaube Video wird auf jeden Fall. Einfach weiter eine Rolle spielen, weil weil linkedin hat am Ende selbst als Ziel ausgerufen, die Zielgruppe zu verjüngen. Also die wollen die gen sie auf der Plattform haben, weil das ist der in Zukunft ja, also die die Boomer gehen irgendwann alle in Rente in den nächsten 5 bis 10 Jahren, und dann brauchen die natürlich einfach weiterhin user auf der Plattform, das heißt, sie haben ganz großes Interesse daran, junge Menschen auf die Plattform zu ziehen und junge Menschen konsumieren vor allem Video ja, also muss irgendwie linkedin auch Video denen anbieten, einfach, ja genau, also das, das wird auf jeden Fall bleiben und. Und ich glaube, sonst so eine spannende andere Sache ist noch, dass grundsätzlich in Firmen, wie das gehandhabt wird, also dass es ja jetzt eben teilweise Mitarbeitende gibt, die als Corporate Influencer, teilweise sogar auch in Vollzeit als Gesicht der Firma sozusagen ihre Accounts bespielen.

21:12 Céline Willers: Und das zeigt mir grundsätzlich, dass ich sag mal, als ich angefangen habe, 2018 da waren vor allen Dingen die CEOS, die die die größten Accounts im Unternehmen hatten, und jetzt gibt es ein Shift, das kann. Oder es ist jetzt schon in vielen Unternehmen so, dass n Mitarbeitender auch ne größere Reichweite haben kann auf linkedin als der eigene CEO. Und das ist natürlich spannend, weil damit irgendwie auch so nen, also damit wechseln so Mächteverhältnisse irgendwie auch und da bin ich gespannt, wie unternehmen damit umgehen. Ne, also das ist auch was wo wir beraten, entsprechend zum Beispiel in Verträgen. Accounts ja abzusichern oder oder grundsätzlich mal Rahmenbedingungen zu schaffen dafür, dass Mitarbeitende da jetzt große Reichweiten, teilweise auch eben mit Ressourcen aus dem Marketing heraus aufbauen. Und ich glaub das sind alles super spannende Sachen, die. Davon, wie

21:56 Wem gehört eigentlich ein LinkedIn-Account?

21:56 Feliks Eyser: wie löst man dann so ein, ich sag mal Incentive Konflikt zu wem gehört der Account so das wäre der Klassiker wahrscheinlich würde irgendwie finanziert von der Company, aber ist die private Person wenn du sagst so so Accounts absichern vertraglich und wie wie läuft so das ab in der Praxis, was ist da?

22:09 Céline Willers: Ja, ich glaube wichtig. Ich glaube, wichtig ist vor allen Dingen, dass wenn man das startet, dass man von Anfang an darüber spricht, weil wenn ein Mitarbeitender erstmal gestartet hat, dann, also warum würde man seinen Account abgeben und es ist also sozusagen, es gibt so ein paar Indikatoren, die dafür sprechen, gehört der Account dem Unternehmen oder gehört es der Person und zum Beispiel ein Indiz, der dafür spricht, dass es dem der Person gehört ist, wenn der Account mit einer privaten E Mail Adresse erstellt wurde, ja, und so gibt sozusagen ein paar Faktoren, die man sich angucken kann und und dann irgendwie überlegen kann und ich glaube, wenn man möchte, dass der Account. Bei dem Unternehmen bleibt ist es wichtig, am Anfang darüber zu sprechen und dann setzt man ja am Ende des Tages einen Mitarbeiter eher ein als Moderator des Accounts anstelle von. Es ist wirklich sein Account. Ja und und das gibt es bisher so noch nicht, aber ich glaube, wichtig ist vor allen Dingen, dass man irgendwie sich das überlegt und drüber spricht, bevor man investiert und, und das ist nach wie vor, glaube ich, auch nicht unbedingt etwas, was wir, was wir raten würden, also wir würden. Eher immer dazu raten, Mitarbeitende zu trainieren und irgendwie auf die intrinsische Motivation zu setzen. Und das bedeutet auch, dass wenn die gehen nehmen die dann Account auch mit, aber stattdessen sozusagen lieber nicht in eine Person zu investieren, weil da hast du dann sozusagen volles Risiko natürlich auch drin, wenn die das Unternehmen verlässt und du eben keine Rahmenbedingungen gefunden hast vorher. Wir setzen eher darauf, sozusagen eine große. Lieber eine größere Anzahl an Mitarbeitenden da irgendwie fit zu machen, mitzunehmen. Dann hast du auch verschiedene Perspektiven und dann ist sozusagen der Verlust nicht so groß, wenn einer irgendwie auch mal das Unternehmen verlässt. Also das ist glaube ich eher so die das was wir empfehlen würden.

23:40 Feliks Eyser: Siehst du das auch andersrum, dass man sagt, hey, ich kann auch Leute heiern, die eine gute Reichweite haben und.

23:45 Céline Willers: Auch spannend, inwiefern richtig spannender Punkt. Ich habe letzte Woche auf einem Event mit jemandem Head of Marketing von der DKB gesprochen und habe ihn ihn nämlich mal gefragt. Ich so hey, die haben nämlich auch unter anderem eine Mitarbeiterin, die da relativ viel Reichweite hat und habe ihn gefragt, ob das eigentlich für ihn interessant wäre, jetzt einfach jemanden einzukaufen, weil wir haben auch eben über Corporate Influencing gesprochen, ne und da hat er so gesagt Na ja, uns ist wichtig, dass es irgendwie authentisch ist und dass die Leute bei uns arbeiten. Dann ich sehe ja, wärst du denn dann bereit, sozusagen und genau, sie wollten nicht unbedingt mit externen Influencern arbeiten, ich sehe, naja, du kannst ja aber einen Influencer auch irgendwie einstellen in irgendeiner Rolle, ja, würdest du jemanden abwerben mit einer hohen Reichweite und und da haben sich die wenigsten ja, und das ist jetzt, würde ich schon, also ihn habe ich als jemand eingestellt, der sich schon der richtig familia mit diesem ganzen Linkedin stuff ist und trotzdem sozusagen gibt es da noch nicht wirklich eine Strategie und noch auch nicht wirklich Gedanken dazu oder überhaupt die Ambition das wirklich mal strategisch anzugehen, also jetzt, ich gucke mir nach. Anna Hita an die bei die jetzt von SAP zu Microsoft auch knapp 200000 Follower super sexy die abzuwerben für sein eigenes Unternehmen. So, warum macht das eigentlich genau? Also ne ganz ehrlich, das ist so eine riesen Reichweite, ja. Wird

24:54 Moritz Blees: wird tatsächlich getan, und zwar Nils Behrens. Nils Behrens, ehemaliger CMO des Lanserhofs, wurde abgeworben von CBC für Sony Natural. Und macht jetzt quasi das, was er vorher gemacht hat, nämlich Influencing für und Podcasting für Health Themen. 1 zu 1 weiter für sundan natural, weil er im Prinzip dieselben Inhalte, die er vorher im Namen des einen Arbeitgebers machen konnte, jetzt im Namen des anderen Arbeitgebers machen kann.

25:20 Céline Willers: Allerdings Moritz, der konnte ja den Podcast nicht mitnehmen. Der Podcast gehört ja wenn. Dann das hoch bleibt der Podcast. Bleibt ja. Und damit sozusagen müssen die wieder von 0 anfangen, die Reichweite aufzubauen. Aber was ja eigentlich viel, weil er jetzt, also ich habe jetzt nicht alle seine Followerzahlen auswendig auf dem Schirm, aber jetzt Nils hat glaube ich weder auf Instagram noch auf Linkedin correct me riesige Follower schaffen oder Community, sondern er als Person wechselt und baut es dann wieder From Scratch für die andere Company auf und sozusagen dann setzt darauf, dass seine Reputation in dem Space so hoch ist, dass das. Es schneller geht und sozusagen, dass es, dass es das bringt. Und bin ich mal gespannt, sozusagen wie sich das entwickelt. Aber viel spannender ist doch jemanden wirklich, der diese 200000 Follower wirklich als Netzwerk mit einbringt, also der seine Accounts mitnehmen darf, weil es seine eigenen Accounts sind. So jemanden einzukaufen ist ja noch mal spannender. Eigentlich habe ich noch nicht gesehen, so eine also außer eben Anna Hita, die von eben Microsoft zu SAP Andersrum von SAP zu Microsoft ist. Also soweit ich weiß, aber auch ich ehrlich, ich weiß es nicht, aber ich hab noch nicht, ich kann sie mal fragen ob Sie dafür eine extra Komponente in Ihrem Vertrag.

26:22 Moritz Blees: Also wenn wenn du jetzt quasi zu deinem alten Arbeitgeber oder ganz alten Arbeitgeber EY gehen würdest und sagen würdest, hier, ich weiß nicht, ob ihr es mitbekommen habt, dieser Lara Sophie Butur die macht da so Sachen auf linkedin, das würde doch Sinn ergeben. Die Rüberzuholen das musst du

26:37 Feliks Eyser: das willst. Du mich mal abholen.

26:39 Céline Willers: Das ist auch eine Mitarbeiterin von Deloitte, die das tatsächlich in Vollzeit macht, also die in Vollzeit ihren linkedin Account nutzt, als Sprachrohr sozusagen für Deloitte.

26:49 Moritz Blees: Genau. Genau und damit sehr beeindruckende Wachstumsraten hatte und vor dem Hintergrund ja wahrscheinlich als Vollzeit Influencerin abgewonnen. Aber was wäre denn zum Beispiel so n strategischer Vorteil davon ne, weil am Ende das Ganze ist ja so lange authentisch. Solange du quasi für diese eine Marke stehst und für diese diese bestimmten Sachen von der Marke, könnte man das 1 zu 1 mitnehmen. Also würdest du jetzt sagen, das würde 1 zu 1. Funktionieren?

27:18 Céline Willers: Ich glaube, deswegen würde ich auf Themen, auf Themen setzen. Also ich würde mir schon angucken, sozusagen, ich finde, das ist auch das Spannende, wenn wenn Mitarbeitende so ein ganz klares Themenprofil haben, also nehmen wir jetzt mal an, eine Company möchte sich mehr im Bereich Nachhaltigkeit positionieren und und dann ist da jemand von einem anderen Unternehmen, der hat eine hohe Reichweite und hat immer als. Diese Nachhaltigkeitsthemen gepostet, dann ist es sozusagen, zahlt es auf eine strategische Zielsetzung im Marketing ein. Ich finde, dann lohnt es sich einfach nur jemand mit irgendeiner Reichweite und Community reinzuholen. I dougl it aber sozusagen das, das finde ich spannend, ne und jetzt eine Lara Sophie Botho hat sich halt sehr stark positioniert in diesem Tech Innovation Umfeld und wenn jetzt eine andere Company sagt Hey das ist ein Thema in dem wir groß werden möchten, dann würde das zum Beispiel so machen. OKOK

28:03 Feliks Eyser: ich bin gespannt, vielleicht wirst du, vielleicht gibt es irgendwann so ein Headhunting, so eine Headhunting Unit bei dir, wo du sowieso ein Spieler Spielerberater machst und den Transfer von von einem Verein zum anderen.

28:13 Céline Willers: Ja, ich zumindest. Ich glaube sozusagen, bisher wird das noch nicht in Arbeitsverträgen mit vergütet, aber das ist ja ein riesen Asset, was sie mitbringt. Das ist genauso, wie wenn man Erfahrungen mitbringt oder ein Netzwerk mitbringt oder ein Kundenstamm mitbringt, so bringst du halt 200 300000 linken Follower mit, so und eigentlich muss das einfach entsprechend auch vergütet werden, ne, also jetzt. Mit Blick auf eine auf eine Lara, wenn die jetzt zu einer anderen Big for prüfungsgesellschaft gehen würde, könnte die eigentlich verlangen auf Partnerlevel vielleicht einzusteigen, weil die hat genauso ein wichtiges Asset an Bord, ne und und ich glaube das das wird noch gar nicht gelebt und praktiziert, weil aber glaube ich auch die Mitarbeitenden. Das noch nicht einfordern, die haben glaube ich also jetzt wie wir, wir gucken da als Unternehmer drauf, ja, wir haben so dieses Mindset ne und und ich glaube Mitarbeitende sind nicht so Bolt in dieser Forderung und ich glaube das wird aber kommen und und das ist aber faktisch heute noch nicht so, ich glaube das wird vergütet werden, ab ab irgendeinem Punkt, ich habe ja schon gedacht, dass vor Jahren anfängt, dass Leute aber gut, also Mitarbeitende jetzt ne, dass man natürlich als Creator mit Kooperationen. Vergütet wird ist ja schon auch länger so auf linkedin, aber als mitarbeitender, das ist ein extra Punkt.

29:20 Wie verdient Célines Agentur ihr Geld?

29:20 Feliks Eyser: Was ist denn deine Beratung des Brot und Butter Geschäft? Du du berätst die Konzerne, große Unternehmen, manchmal auch manchmal vielleicht auch Start UPS, aber geben uns vielleicht mal so ein so ein tortendiagramm, du machst Millionenumsätze mit deinem Business, so wie kann man sich das grob vorstellen wie sich das zusammensetzt.

29:35 Céline Willers: Genau. Also wir haben im Endeffekt so 2. Core Produkte, mit denen wir jetzt gewachsen sind und groß geworden sind. Mittlerweile hat sich viel auch darum herum ergeben, drumherum ergeben, aber das ist einmal eben unser unsere C Level Betreuung, also Beratung als auch ghostwriting, wo wir wirklich jede Woche ein 23 Beiträge auf linkedin verfassen Posten, das Community Management machen also wirklich als Full Service Angebot für C Levels und auf der anderen Seite haben wir eben diese Corporate Influencer Programme die wir aufbauen, also da bilden wir eben genau diese. Influencer aus in Unternehmen wir schnappen uns eine Gruppe an Mitarbeitenden, trainieren die, halten das nach, begleiten die und bauen da entsprechende Programme auf, die auch echt spannende Reichweiten erzielen. Also um euch da irgendwie so ein so ein Case zu geben, die also Henkel beispielsweise, es war auch ein großer Case, den wir auf der.de Mexco, der. Dem HR Chefin Deutschland und ich durften das auf der Demexco zusammen präsentieren und da haben wir innerhalb von einem Quartal mit 15 Leuten auf linkedin über, ich glaube 1,5 Millionen Views auf jeden Fall über 1000000. Ich glaube es waren sogar über 1,5 Millionen Impressionen auf linkedin generiert und das ist was ne, da können sozusagen unternehmensaccounts nur von träumen, weil einfach diese Power und Reichweiten die Personen auf linkedin generieren können, viel höher sind als die Reichweiten, die einen Unternehmensaccount auf linkedin generieren kann und das ist halt so ein so ein krasser Boom. Fuß und trägt am Ende natürlich auch so sehr zur Wahrnehmung als Arbeitgeber bei. Das ist einfach echt spannend und lohnt sich da zu investieren und das sehen immer mehr Unternehmen und da dürfen wir ja vor allen Dingen für den viele verschiedene DAX Konzerne an antreten und das aufbauen. Und die

31:11 Feliks Eyser: Kunden sind auch hauptsächlich so. Kategorie DAX Konzerne, Henkel, große Enterprises, was sind auf der anderen Seite kleinere kleinere Companies, bei denen das auch Sinn machen. Kann also.

31:20 Céline Willers: Also ich sag mal so in was was das Ghostwriting angeht ist es tatsächlich von bis, also da sind es von irgendwie bootstrapped Company mit ähnlicher Größe wie wir selbst. Ja wo einfach der Gründer entscheiden kann. Ich habe jetzt Bock auf ich will eine Person and Brandy investiere da rein jetzt und wir haben die Kohle auf dem Konto Let's go von bis hinzu eben auch aktuell haben wir 2 DAX Mandate tatsächlich wo wir den Vorstand positionieren und beraten was sozusagen diese Trainings und Corporate Influencer Programme angeht ist es sehr schnell in dieses Enterprise Segment gerutscht bei. Bei uns. Warum ist das so? Weil natürlich ein Henkel, ein Beiersdorf, auch ein Hugo Boss, die können, die, die, das ist so ein neues Thema, herkömmlich oder so traditionelle Agenturen bieten das noch nicht an und sozusagen die, die gut darin sind, sind meistens irgendwelche kleinen Freelancer, mit denen Dax Konzerne aber einfach nicht zusammenarbeiten kann, also sie können nicht für so ein Riesenprojekt. Ein Freelancer, der dann krank wird und was weiß ich und der einfach nicht nicht die Kapazitäten allein auch hat so sowas aufzubauen können die nicht heilen, aber das werden die die es könnten und die großen Agenturen können es einfach noch nicht oder zumindest. Die sagen jetzt natürlich alle, dass die das auch machen und auch kennen, aber mit Sicherheit nicht so gut und die können das auch nicht so glaubwürdig vermitteln wie wir und damit haben wir, glaube ich so ein Sweetspot geschaffen und das ist auch was, worauf wir, glaube ich, so sehr stolz sind und das auch immer mehr als unsere Nische erkennen, dass wir eigentlich in diesem Enterprise Segment die einzigen sind, die das so auf dem Level anbieten können und und wo wir auch so geile Ergebnisse liefern und die eben beides mitbringen, diesen innovativen Ansatz und gleichzeitig die Kompetenzen, ein Konzern zu beraten, so ne und und da. Profitieren wir jetzt natürlich auch extrem von von Sarah, unserer neuen COO, die seit einem halben Jahr fest an Bord ist. Die als Geschäftsführerin von vorher C 3, einer großen Agenturgruppe auch in Deutschland einfach natürlich auch das Know How et cetera mitbringt und das Team da entsprechend auch führen kann. OK,

33:08 Wie trackt man Erfolge von Personal Branding?

33:08 Moritz Blees: ich geh und wenn ich da jetzt mal an die strategischen Zielsetzungen ran darf, ne also ich geb. Ich habe irgendwann mal so, dass das Framework für mich entwickelt, dass ich sage, 3. Eigentlich gibt es 3 wichtige Dinge, die eine Firma braucht. Das ist entweder Mitarbeiter, schrägstrich Partner, Kunden und Finanzierung, also Geld so ne und für was davon buchen euch die meisten eurer Kunden, ist das ein Mitarbeitergewinnungstool ein Kundengewinnungstool?

33:36 Céline Willers: Das beides Mitarbeiter und Kunden das sind und schon auch noch eine dritte Zielsetzung grundsätzlich so. Sichtbarkeit für ein bestimmtes Thema und das Thought Leadership in dem Bereich ne, also dass die einfach verstärkt für ein Thema wahrgenommen werden möchten. Das ist dann immer ein bisschen schwieriger messbar und auch. Auch die anderen Dinge sozusagen. Wir brauchen einen Moment, bis wir das messbar machen können, das ist immer unser Anspruch, auch zu zeigen, dass diese Aktivitäten und dieses Ghostwriting et cetera, dass es am Ende zu Sales und zu Talent Hiring führt, aber jetzt komm mal an den Punkt, dass sozusagen die Leute, die du ausbildest oder den Vorstand, den du da positionierst, bei einem Konzern wohlgemerkt, ja, also bei kleineren Unternehmen schaffen wir das sehr gut, das nachvollziehbar zu machen, aber jetzt auf einem Konzern Level schaffen wir sozusagen diese Connection dann wiederum zu HR eine Abteilung mit. Der wahrscheinlich, dass die, mit denen wir zusammenarbeiten, nicht mal was zu tun hat. Die kennen die Leute vielleicht nicht mal bei 200000 Mitarbeitern weltweit. Dann eine Abfrage zu installieren, dass sozusagen nicht nur die Frage gestellt wird, woher aus welchem Social Media Kanal, sondern wenn dann linkedin als Antwort kommt, Nummer 1 tiefer reingegangen wird und gefragt wird, ja und welchen Post hast du da gesehen? Ja, also sozusagen am Ende kannst du es ja nur messbar machen, wenn du das irgendwie auch im Recruiting abfragst und und da eine Messbarkeit herstellst und wir haben das bei bei uns selbst können wir das, ich kann bei jedem Hiring sagen. Sagen, welcher Post, also welchen Personen aus dem Team gefolgt wird und welcher Post sogar der Auslöser für das Absenden der Bewerbung war. Wir tracken das, wir können das bei kleinen Unternehmen, mit denen wir arbeiten, haben wir das auch schon gut hinbekommen, ja, und auch viel Trackbar zu machen mit links, also über utm Parameter etc. Zu gucken über welchen Corporate Influencer, also über welchen Mitarbeiter kommen, Website, Klicks etc. Das sind Sachen die man mit kleinen Unternehmen schnell auf die Straße bringen kann, bei Großkonzernen ist das ein Prozess, ja, also das braucht, dass wir an diesen Punkt kommen, das auch nachweisen zu können, stimmt.

35:26 Wie lief das Recruiting der COO öffentlich auf LinkedIn?

35:26 Feliks Eyser: Stichwort Hiring, du hast deine COO, die Sarah auch über linkedin rekrutiert und da eine große Aktion draus gemacht, kannst du uns da durchführen? Erzähl mal über diesen Recruiting Prozess.

35:35 Céline Willers: Ein Thema, was wir alle ja schon kennen von anderen Plattformen. Ne auf Instagram zeigen die Influencer ihre Schwangerschaft so jede Woche, zeigen die was passiert, ja dann auf youtube dokumentieren Influencer die Sanierung ihres Hauses und ich habe mich. Anfang 2024 gefragt oder Ende 2023 was bedeutet das jetzt für linkedin? Also dieser Trend Building in Public Menschen auf einem Prozess mitzunehmen, das öffentlich und in Echtzeit zu dokumentieren. Ohne zu wissen, was das Ende ist. Das ist ja das besondere, und das ist ja genau eigentlich, was linkedin nicht kann, was Leute auf Linkedin ja machen, ist immer erst, wenn sie den Erfolg nachweisen können, dann promoten sie das ja, aber sozusagen, das ist ja auch ein Risiko, irgendwo, was da drin steckt, Menschen in Echtzeit daran teilhaben zu lassen, man weiß ja nicht, was draus wird, so ne, und ich habe mich dann gefragt, was kann das für linkedin bedeuten und mir so die Mechaniken angeguckt, was dabei für wichtig ist. Zum Beispiel ist super wichtig, dass es ein Prozess ist, der auch ein überschaubaren Zeitrahmen hat. Weil ich habe das 2023 das erste Mal probiert. Building in Public of linkedin zu betreiben und da habe ich die Leute mitgenommen auf dieser Reise. Die Software, die wir jetzt eben auch seit einem dreiviertel Jahr schon am Markt haben, Story Tite zu begleiten, wie ich dies also wie wir von einem reinen Agency beratungsbusiness zu einem auch Software unternehmen werden, aber das war sozusagen so kompliziert und so langwierig, das hatte auch kein Ende, das hat nicht funktioniert. Ja, und mit diesem Learning und dann noch mal mit diesem Blick hinzu, zum Beispiel Schwangerschaft sind 9 Monate, ja, das ist ein ganz klar abgesteckter Zeitraum, Hausbau vielleicht auch in. Ja, aber dann ist das auch wieder zu Ende. Ja, und und mit dem Learning Hey so, ich brauche einen anderen Prozess und dann hey okay ich will jetzt eh jemanden an Bord holen, so wäre das nicht irgendwie super, eine super geile Story und ich hatte da Bock drauf, ich hatte trotzdem auch das Gefühl so das wird eine Herausforderung weil ich habe ja intern meine Leute die ich informieren muss, die wollen auch nicht über linkedin erfahren mein eigenes Team wo der Bewerbungsprozess steht, dann hatte ich die Kandidaten als Stakeholder in diesem in diesem ganzen Prozess die ich auch erst informieren musste bevor irgendwie was. Was online geht ja, vor allen Dingen, wenn man dann Leuten im Prozess absagt, man ist ja dann mit denen, mit denen man weiß, dass es weitergeht, schneller im Prozess, manchmal schon bei den nächsten Gesprächen, hat vielleicht den anderen noch nicht persönlich abgesagt, also da sind sozusagen so ist so eine Komplexität drin gewesen, weil sie auch ein bisschen Respekt hatte, und es war schon auch aufwendig, dass so alles zu jonglieren, dass zu jedem Zeitpunkt alle happy waren, aber es hat mega funktioniert, also Feedback war durchweg, also nicht nicht positiv zu den einzelnen Posts, manche fanden das auch.

37:55 Céline Willers: Haben sich auch an verschiedenen Stellen natürlich inhaltlich irgendwie aufgeregt und waren anderer Meinung. Und I Don't Award, aber es war auf jeden Fall dieser genau dieser Netflix Charakter, den es haben sollte und das war auch das Feedback so. Ich freue mich schon seit einer Woche gab es kein Update. Wo steht dein Prozess? Also die Leute waren so richtig heilgierig, die waren so neugierig das war.

38:15 Feliks Eyser: Passiert in der nächsten Episode.

38:16 Céline Willers: Genau, und das war so geil, es hat auch so Spaß gemacht. Also es hat auch mir Spaß gemacht, diesen Content dann zu machen und zu schreiben und der hat auch einfach so eine Traffic gehabt. Also jetzt hier noch mal in Zusammenfassung 18 Postings insgesamt habe ich gemacht über diesen gesamten Prozess.

38:29 Feliks Eyser: Wie lange war die Zeit vor? Wir

38:31 Moritz Blees: ging, wollen auch gerade sagen 3 Monate.

38:33 Céline Willers: Von Januar bis Mai. Juni war das Announcement von ihr genau 3,2 Millionen Impressionen, 18000 Likes und über 4000 Kommentare. Also da wurde auch, da sieht man auch, dass da ordentlich so Stoff drin waren, die Leute haben richtig ordentlich diskutiert und und irgendwie mitgemischt und das war schon also so eine der. Erfolgreichsten so Initiativen. Letztes Jahr von mir auflegte, ja.

38:57 Feliks Eyser: Wahnsinn. Ich kann mir überlegen würde, was würde das Kosten, die die Stadt zu plakatieren auf irgendwelchen Litfasssäulen auf Stepstone ganz viele ads. Abzuschalten, Radiowerbung zu buchen, damit erreichst du wahrscheinlich auch nicht so viel Leute und die haben es ja alle von dir gehört, direkt. Du konntest ja auch die Story super bestimmen.

39:11 Céline Willers: Exakt. Und ich fand, finde aber nach wie vor eine der spannendsten KPIS, ist trotzdem am Ende des Tages, dass ich innerhalb von 24 Stunden 80 wirklich qualifizierte Bewerber in der Pipeline hatte, 24 Stunden und 80 Bewerbungen auf eine auf eine.co o stelle, ja, wer kriegt das sonst so schnell hin und und da sage ich auch immer so, da zahlt es an diesen Punkten macht sich so bezahlt in ein Personal. Banning zu investieren, weil ja, ich habe das jetzt die letzten 6 Jahre aufgebaut, aber jetzt an so einem Moment muss ich kein Headhunter higern, sondern ich baller das einmal über mein linkedin Account raus und und Zack habe ich die Leute in der Pipeline ja, also das ist einfach so ein riesen Asset mit dem du ja dann auch immer wieder spielen kannst, egal was du brauchst. Du hast diese Community am Start und und kannst einfach sagen, Hey das brauche ich, hilf mir da und und hast relativ zügig kommst du da ans Ziel einfach über diese Reichweite und ja das hat mir auch noch mal so bewiesen, so geil das hat sich alles so gelohnt, dass ich die letzten Jahre da so dran gewöhnt. Geblieben bin ja, und das krasse.

40:05 Feliks Eyser: Ist ja auch du, ich mein, du hast ja 2 Kategorien von Bewerbern, du musst dir die aktiv suchen, die kriegst du mit Geld, kannst irgendwie genug anzeigen schalten, dann musst du die irgendwie auf dich aufmerksam machen. Du hast vor allem aber die, die nicht suchen und die richtig suchen, die Suchen ja oft nicht und das ist ja die Daseinsberechtigung vom Headhunter, dass er sagt, ja, ja, ich kenn da so viel Leute von bla bla bla und hat sich sein Netzwerk oder ihr Netzwerk aufgebaut über die letzten Jahre und du hast es gehackt quasi über deinen Community Access und und super viele Leute angesprochen die sicherlich nicht aktiv auf der Jobsuche waren.

40:32 Céline Willers: Ja, und das ist tatsächlich auch. Also ich hab von einem Influencer, ich weiß gar nicht mehr, wer das war, jetzt in in irgendjemand aus Amerika, also nach wie vor geht mein Blick stark nach Amerika, es war schon am Anfang so, dass eben in Amerika die, die die ganze Plattform einfach schon ein Stück weiter war und ich mir da sehr viele Accounts angeguckt hab, was machen die genau, wie wie nutzen die linkedin vielleicht auch schon anders. Und ich hab da von jemanden n Format gesehen, der geschrieben hat, diese 10 tech companies heiern gerade und dann immer die Company mit den 3 open Positions und dachte so Oh das ist auch n geiles Format. Also hab ich jetzt noch nicht umgesetzt, aber überleg ich gerade in Zukunft auch zu machen ne, dass man sozusagen am Anfang. Ist es natürlich unbezahlt. Also am Anfang sag ich irgendwie, hey, diese 3 oder diese 5 Dax Konzerne in Deutschland suchen gerade Führungskräfte und dann mach ich es einfach for Free und dann macht man das dreimal als Creator mit meiner Reichweite und dann wird irgendeine Brand ankommen und sagen kannst du mich da bitte auch aufnehmen und hier sind 10000€ damit du du das auch nicht also das ist auch so ein Format wo man glaub ich auch jetzt sieht wo wo easy man dann irgendwie auch Paid Kooperation an den Start bringen kann wenn man eine hohe Reichweite hat. Also als Idee zum Beispiel. Ja,

41:36 Feliks Eyser: ist auch cooler Content. Ich hab es neulich gesehen, weil Fabian Tausch, der. Hat der Unicorn Bakery Podcast ist auch so in dieser Startup VC Szene gut vernetzt und hat n Post gemacht. Das sind die Szenen pre seed VCS die gerade sehr Early Stage investieren. Zum Beispiel hat er quasi die die relevanten Fonds genannt und du hast sofort das Engagement gesehen, alle haben sich erst mal bedankt, fanden super, dass sie genannt wurden, dann haben die Leute kommentiert Hey wieso bin ich nicht in der Liste und haben andere Fonds vorgeschlagen und so weiter also du kriegst ja sofort so n Engagement hin und der Content ist wertvoll also Leute speichern sich es ab so ne Liste ist ja irgendwie praktisch und du stiftest ja mit relativ wenig Aufwand n hohen Wert.

42:08 Céline Willers: Exakt genau das ist auch wenig Aufwand, wie Du sagst. Das ist auch das coole ja. OK,

42:11 Moritz Blees: also was wir mal lernen, die eine Sache, die wirklich seit 20 Jahren in jedem sozialen Medium zu funktionieren zu scheint, sind Listen, Listen, Listen gehen immer.

42:20 Céline Willers: Das ist richtig.

42:23 Was steckt hinter dem Cringe Mountain?

42:23 Feliks Eyser: Erzähl uns mal, was der Cringe Mountain ist. Du hast uns ein Interview gegeben im Stern. Ich habe ein ich habe ein Paid Abo abgeschlossen vom Stern, um das lesen zu können, also schau dort zurin Celine, Du hast mich in so ein Abo reingebracht auf jeden Fall und das Interview war auch gut gemacht, muss ich sagen und du schreibst oder du sprichst über den Cringe Mountain, das kannte ich davon noch nicht. Was ist das?

42:46 Céline Willers: Genau, also Cringe Mountain ist sozusagen ein ein Berg, den du Erklimmst und den du sozusagen auch Überwältigst oder Bewältigst, indem du eben diesen Weg gehst. Und am Anfang ist. Ist man im Basecamp also Basecamp, ist das, wo alle Staaten, die sozusagen noch nicht auf Social Media aktiv sind, so, und dann fängst du an, diesen Cringe Mountain zu besteigen und warum Cringe Mountain, weil die ersten Postings, die man macht, da ist man total unsicher, ja, also man macht da irgendwie so einen Schritt in die Sichtbarkeit, und natürlich weiß man, die Kollegen gucken, die Freunde gucken, die werden reden, die werden sich vielleicht auch darüber lustig machen und deswegen so Cringe Mountain, weil jeder, der irgendwie anfängt zu posten. Fühlt sich erst mal auch nicht ganz wohl dabei und es erfordert in meinen Augen nach wie vor total viel Mut, auf linkedin content zu machen oder Videos zu drehen oder so. Das das ist einfach was, das traut sich gar nicht jeder. Ja, und das ist echt einfach ein mutiger Schritt. Erst recht, wenn man sozusagen schon fortgeschritten in seiner Karriere ist und ein großes, relevantes Business Netzwerk hat. So welcher CEO traut sich dann einfach ein Selfie Video zu machen? Ja, da werden ja alle drüber reden und lästern und guck mal der so und sozusagen das, das ist genau warum das Cringe Mountain heißt, weil das erstmal super cringe ist und vielleicht auch nicht mal gut, ja vielleicht die ersten Schritte die man macht sind auch nicht mal gut, es ist vielleicht schlechter Content, aber sozusagen du besteigst dann diesen Cringe Mountain und und alle reden lästern und und in dem Moment sozusagen wo du relevante Reichweite hast wo du irgendwie 5010 1000 oder? Mehr Follower hast, wo du wirklich auch Business aus deinem Netzwerk generierst. In dem Moment kommst du dann an im Land of cool und da sind alle anderen, die das nämlich auch schon geschafft haben. Ja, da sind die cool Kids im Land of Cool und und jeder, der im Land of cool ist, wird niemals über die Lachen, die noch auf dem Cringe Mountain sind, weil die sind den Weg selber gegangen, sondern die feuern dich an und geben Gas und die einzigen, die Lachen, sind die, die im Basecamp sind, aber die kommen auch nicht ins Land of cool, wenn die nicht selber diesen weg gehen.

44:37 Feliks Eyser: Loser, die gammelt da am Basecamp und macht. Sich über die OK,

44:41 Moritz Blees: aber das ist ja. Total. Also es ist sehr spannend, weil ich kenn das unter Gründern so, dass kein Gründer, egal wie groß seine Company ist, würde jemals denjenigen, der an seiner ersten Umsatzmillion ist, struggles irgendwie total runterkommen und dasselbe passiert unter Creatern, also derjenige, der irgendwie gerade mit 1000 Followern rumkrebst und versucht hat irgendwie was aufzubauen. Da sagt dann jeder, OK, ich weiß noch genau, wie es war und. Bleibt

45:05 Céline Willers: genau. 100% das Moritz, ja.

45:08 Die LinkedIn-Masterclass: Célines 5 Tipps für den Start

45:08 Moritz Blees: Und dann gib doch mal Tipps für diejenigen, welchen die sagen, OK, sie würden jetzt gerne anfangen. Also ich mein, ich glaub von uns dreien in diesem Call, Feliks hat glaub ich so 20 30000 linkedin follower, bei dir dürften es deutlich mehr sein, bei mir sind es deutlich weniger und insofern bin ich ja derjenige der hier am wenigsten Linkedin Skills mitbringt. Wie setze ich an, wo fange ich an?

45:29 Feliks Eyser: Was packt der Moritz in seinen Rucksack für die Besteigung des Cringe Mountains? Der will jetzt auch endlich mal ins wie heißt das Land of cool?

45:36 Moritz Blees: Ich will Land of cool. Ich wurde beim Schulsport schon immer als Letzter gewählt, jetzt will ich

45:40 Feliks Eyser: jetzt wüsste. Über linkedin aufs Treppchen perfekt okay was ist die Master Class?

45:43 Céline Willers: Also Master class here we go, vielleicht mal so 5 Punkte mit denen du arbeiten kannst. Also ich glaube das Wichtigste ist kein Fokus oder nicht zu lange Fokus aufs Profil, weil das Profil ist einfach nur eine tote Seite, genauso wie eine irgendeine Website im Internet, die solange du keine Apps schaltest oder irgendwas machst kommt auch keine auf. Auf diese Website genauso ist dein linkedin Profil, wenn du nichts machst, kommt da auch keiner hin. Ja also ich würde immer sozusagen sagen, Hey guck, dass da irgendwie alles aktuell ist. Irgendwie ein Titelbanner hast ein Profilbild und so, aber halte dich daran nicht auf, das sind echt nur Basics man das kann gibt es 1000 youtube Videos wie man das alles macht, das muss ich jetzt nicht erklären, sondern dann ist glaube ich der Schlüssel zu wirklich einer guten Reichweite, dass du anfängst zu posten und da würde ich schon sagen, musst du mittlerweile mit 3 bis 4 Posts, also mal mindestens 3 linkedin postings pro Woche an den Start gehen, dass du da Overtime. Time relevant Traction aufbaust da noch mal als Hinweis Posten bedeutet nicht die Beiträge von anderen Usern zu teilen. Wir nennen das immer SHARE vs. Create Content zu kreieren bedeutet wirklich ein eigenes Foto, ein eigenes Video mit einem eigenen Text über deinen Account nativ hochzuladen, weil nur dieser Content performt, wirklich auf linkedin, also diese anderen Posts von anderen zu teilen, das bringt mal sogar nichts, übrigens auch den Leuten nicht, also schreib lieber einen Kommentar unter einem Posting und Like das Posting von zum Beispiel deinem Unternehmen. Des Account anstatt den Post vom Unternehmensaccount zu teilen. So das wäre aber nur der erste Schritt. Also da machst du schon mal eine Menge Content. Also du machst schon mal ganz viel Trommel, also laut und 3 Posts nächste Woche um die Leute auf dein Profil zu bringen. Und dann, damit du sozusagen von jedem Post, der dann online geht, wirklich, und das ist jetzt der zweite Tipp, wirklich die Reichweite auch Boostest ist super wichtig, dass man die Kommentare, die da drunter kommen, vor allen Dingen in den ersten 2 Stunden super schnell beantwortet, also wirklich genau heißt halt, und das machen wir zum Beispiel, wenn wir so Sea Level Accounts ghostwriten was machen wir dann, sobald ein Post online ist? Sitzt der Content Manager da und Refresht einfach die ganze Zeit nur den Post und kommentiert und beantwortet sofort den Kommentar, weil natürlich kein CEO der Welt dafür Zeit hat das zu tun, das ist ist ja auch das sozusagen, das ist der Pain in dem ganzen Game, das dann eben zu machen, aber das hat signifikant Einfluss und Impact auf die Performance von jedem einzelnen Post. Also Tipp 2 Kommentare schnell zu beantworten hat sie bis hierher Rückfragen.

47:55 Moritz Blees: Nein, bis hierhin habe ich keine Rückfragen. Also ich nehme also, was ich auf jeden Fall mitnehme, Feliks, auch hier zeigt sich ein ein Pattern in diesem Founder Mode Podcast Get the Raps in.

48:05 Céline Willers: Get the

48:06 Feliks Eyser: Raps in Ja, macht die Wiederholungen und. Finde raus was funktioniert. Wir können dann gleich noch mal einsteigen in was wie wie finde ich eigentlich Content, also was sind denn eigentlich gute Inhalte, was sind denn gute Stories und so weiter aber vielleicht machen wir erst mal die Masterclass zu Ende. OK,

48:20 Céline Willers: die Masterclass zu Ende, also dann steigen wir an in Tipp 3. Tipp 3 ist warte sozusagen nicht darauf, dass du dein Netzwerk sich vergrößert, sondern mach das proaktiv und ich glaube wir machen das in Deutschland allgemein noch viel zu wenig strategisch, also auch ne irgendwie. Auf Events macht man das doch so, wenn man sich vorbereitet, als Gründer oder als Unternehmer. Und man geht auf ein Event, da geht man doch da mit den Zielen, man hat irgendwie so eine 3 bis 5 oder 10 sind, bei mir sind es vielleicht 20 Tage Personen die man an dem Tag irgendwie abgrätschen möchte um irgendwie eine Conversation zu starten und dann im nächsten Moment irgendwie Call zu Sketchen und vielleicht denen irgendwas zu verkaufen ja, aber da geht man ja mit einem Plan und man geht nicht auf das Event und und zufällig und mal gucken wen ich da so treffe ich ich bereite so nicht Events vor wenn wir auf ein Event oder eine Messe gehen, dann dann habe ich ganz genau einen Blick wen ich da treffen möchte. Im besten Fall habe ich schon Termine ausgemacht. So also auf linkedin. Linkedin ist nichts anderes als eine Karriereplattform, also ein irgendwo, auch ein Event, was aber nicht einmal im Jahr, sondern 365 Tage im Jahr stattfindet. Warum machen wir hier nicht einfach genauso ein Plan und gehen strategisch vor, bedeutet man kann 100 Kontakte auf linkedin pro Woche umsonst hinzufügen, wer macht das? Wir machen das bei den Accounts, die wir betreuen. Damit wächst ja alleine der Account im Jahr bei 52 Wochen und 100 Kontakten schon um 5200 Kontakte nur durch sogenanntes Growth Hacking, also durch strategisches Netzwerken proaktiv die richtigen Leute zu eurem Netzwerk hinzufügen. Links sind die richtigen wie wie filterst du das? Linkedin hat ja umsonst Filter, also man kann diesen Filter umsonst nutzen, dafür braucht man kein Sales Navy Gelter, keine, keine Recruiterlizenz kann kann jeder umsonst machen, du kannst nach Positionen filtern, nach Unternehmen filtern, kannst du hingehen und dir den keine Ahnung den wenn du irgendwie eine Marketing Zielgruppe hast. Cmo der Dax Konzern, da kannst du dich rausfiltern kannst du hinzufügen

50:03 Feliks Eyser: okay jetzt. Bist du da? Tools dafür, ist das händisch. Wie kann man das? Automatisiert man das? So

50:07 Céline Willers: ja. Also es gibt immer mal wieder Tools, die wir auch teilweise nutzen. Also ein Tool ist zum Beispiel Working. CWAA war Lexy, na ja, wie man spricht, halt war Lexy. Wir nehmen mal. Die Show uns irgendwie finden. Wissen genau, und das ist zum Beispiel ein Tool, mit dem man das automatisieren kann. Das sind alles so Tools, die am Ende Daten von Linkedins Craten, deswegen auch immer mal blockiert werden, also kann auch sein, dass da mal Accounts blockiert werden, so das haben ganz viele linkedin tools sozusagen weil die keine offizielle API zu dem zu Linkedin haben. Insofern ist immer so ein bisschen Shady, aber funktioniert schon,

50:41 Feliks Eyser: du sagst Tool. OK, aber aber nicht übertreiben mit irgendwie jedes Limit ausreizen, sondern. Irgendwie vernünftig. Ne,

50:45 Céline Willers: das wollte ich gerade erzählen, also als wir dieses Tool entdeckt haben vor 34 Jahren oder so, da kann man auch angeben bis zu 2000 Kontakte pro Woche und ich dachte so ja chillig Let's Go und hab natürlich direkt all in, ich hab gar nicht erst 100 probiert, ich bin direkt auf hab irgendwie diese $40 da gezahlt und hab direkt auf 2500 Kontakte oder was gestellt, war dann auch noch 24 Stunden mein Account da. Down, und zwar für 34 Tage. Und du weißt auch nicht, was du den dann zurückbekommst. Deswegen ist so gerade bei meinem Account ist es auch wichtig für unsere Company. Also don't do it, sondern bleibt da sozusagen in dem Free Plan oder kleinsten Plan 100 Kontakte pro Woche sind auch seitens linkedin erlaubt und dann passiert in der Regel auch nichts. Ja, aber sozusagen ist alles nicht so ganz koscher diese Plattform, aber ja, mit sowas kann man das automatisieren, da kann man sozusagen reingehen in das Tool kann eine Zielgruppe auswählen und dann werden genau diese Personen. Hinzugefügt. Das ist natürlich super chillig. Also das ist auf jeden Fall so ein Bros. Hebel genau und den Rest muss man halt irgendwie dann über den Content Leverage an Reichweite so das war 3. Wollt ihr noch 4 und 5 oder? Auf jeden Fall auf der. Linkwahl oder

51:49 Moritz Blees: wir haben, ich habe fast alle bisschen genau fass. Mal zusammen, Moritz. Bislang poste ich dreimal die Woche. Ich beantworte jeden, der irgendwas da drunter schreibt, mit einem vielen Dank für diesen Beitrag. Und ich? Immer das nichts anderes schreiben. Oder nichts anderes je. Das wird n großartiger Account und ich schicke 100 Anfragen die Woche an Leute, die grundsätzlich interessant für mich sind. OK, wär

52:18 Feliks Eyser: es interessant für dich wen wen target mit dem Moritz. Na ja, also

52:22 Moritz Blees: auf die. Ich würd sagen, was ist spannend. Das sind zum einen Leute, die Gründungsinteressiert sind, spannend und zum anderen Menschen, die dann irgendwie Lust haben, perspektivisch mal Firmen zu kaufen, das heißt, im Durchschnitt wird das Alter wahrscheinlich 35 sein, weil die eine Hälfte 25 und die andere 50 ist. Das sind so die beiden beiden Klientel da, an die ich mich dann da irgendwie ransetze und jetzt weiß ich aber noch nicht, was ich poste.

52:46 Feliks Eyser: Tipp 4 Wir müssen genau wie geht es weiter, Celine.

52:50 Céline Willers: Genau. Also das ist jetzt, das ist die Plusfrage, ja, die, das ist sozusagen die 5 plus Sternchen frage, wie generiere ich Post sozusagen bleiben wir noch mal kurz bei bei dem vierten Punkt, was ist grundsätzlich wichtig, damit ein Post überhaupt funktioniert und das sind eigentlich in erster Linie 2 Sachen, das ist einmal das. Das Visual, so nennen wir das, oder das Content Asset, also das Foto oder das Video, und auch das die Startsequenz bei einem Video. Also mit was lädst du da hoch, ist es sozusagen ein Scrollstopper im Feed, die die erste Zeile vom Posting in Kombination mit dem Visual, also mit dem Build Asset oder was es ist muss. Einfach so ein Banger sein und so. So eine Hook haben, dass jemand aufhört weiter zu scrollen, das ist ja das Ziel, die Leute scrollen da durch und halten die bei dir an oder scrollen die an dir vorbei. Es sei die große Frage so und was kannst du machen und dafür sind diese beiden Dinge entscheidend in Kombination des Visual und die Headline und da sollte man die meiste Zeit reinstecken, also beispielsweise wenn wenn ich einen Post schreibe eigentlich für den gesamten Post brauche ich in der Regel keine Ahnung jetzt den du gerade gesagt hast Feliks am Wochenende habe ich in 15 Minuten. Minuten runter geschrieben, aber noch mal dann weitere 15 Minuten in die Headline investiert und immer noch mal hin und her gestellt, schreibe ich, so formuliere ich so, ich hatte erst ohne Jahreszahl, dann hatte ich habe ich überlegt, ob ich Professor ausschreibe oder ob ich nur Prof. Schreibe, ob ich ein Emoji rein mache oder nicht, darüber mache ich mir 15 Minuten Gedanken über diese erste Zeile und stelle 100 mal um, also das ist sozusagen wo die ganz viel Zeit reinfließen sollte, weil das entscheidet darüber, ob Leute das angucken oder nicht okay damit ist Punkt 4 abgeschlossen, ich fiede jetzt noch durch zu Punkt 5

54:23 Feliks Eyser: sag. Noch mal ganz kurz dazu, einmal noch zurückgehen. Wenn du was ich verstehe dieses Umstellen und du machst dir diese 1000 Gedanken, aber du hast wahrscheinlich auch schon 10000 Linkedin posts gesehen und du hast Pattern Recognition und überlegst dir okay das könnte funktionieren. Also noch mal zum Inhalt, was macht die in was macht die Headline Catchy oder den Hook, was sind so typische Mechanismen die du dabei siehst?

54:45 Céline Willers: Also Emotion ist immer eine Sache. Also ich meine, ob man sich jetzt. An dem Bedienen will oder nicht. Also ich sag dir jetzt was funktioniert, das heißt nicht, dass ich dir das immer empfehle zu tun, also zum Beispiel sowas wie ich bin richtig wütend, das ist auf jeden Fall was was die Leute sich angucken. Ja würde ich dir das denn jetzt empfehlen jeden Post mit der Emotion zu starten auf gar keinen Fall, wir wollen ja langfristig ein seriöses und irgendwie glaubwürdiges Branding und Standing in eurem Space aufbauen ja also also Nein Don't do it, aber das sind sozusagen natürlich Hebel die man irgendwie bedienen kann, dann also grundsätzlich mit einem. Mit was? Vielleicht auch was, was irritiert, einzusteigen. Also vielleicht ist das was, wenn man sagt, irgendwie keine Ahnung 2026 wird tik tok keine Relevanz mehr in der Social Media Landschaft haben, so dann ist das. Erstmal so eine Kontroverse. Genau eine Kontroverse zum Beispiel. Also das das kann was sein. Ja, du lachst Moritz aber so. Funktioniert das?

55:41 Moritz Blees: Als ich morgen heute morgen aufgestanden bin, hatte ich richtig Mundgeruch, weil ich mein. Weil ich mein gesamtes Geld investiert habe in die Skalierung dieser Firma, OK.

55:51 Céline Willers: Ich glaube, das würde zum Beispiel nicht funktionieren, weil das einfach kein interessiert auf dem Mundgeruch hattest, oder nicht?

55:56 Moritz Blees: Ja, fair point OK, also ich also es OK, also also einfach nur irgendwas verstörendes zu sagen bringt uns auch nicht. Weiter

56:03 Céline Willers: bringt auch nichts. Schönes Beispiel dazu ist übrigens sind die Baulig Brüder, ja, die haben ja sozusagen mit ihrem im Content, das ist, die machen ja genau das, also ragebait, also die versuchen sozusagen irgendwie Emotionen und insbesondere Wut. Auszulösen, bei dem der die es angucken. Und wir haben deren Accounts mal und so angeguckt über die letzten Wochen und auch deren Followerwachstum et cetera getrackt. Jetzt lass mich mal ganz kurz die die Zahlen dazu. Aus

56:25 Feliks Eyser: ja, gib uns die Baulig Analyse wir neulich drüber gesprochen über dieses so, so, so ein Post fängt ja dann an mit so sinngemäß, wenn du keine Rolex trägst, bist du kein guter Unternehmer.

56:35 Céline Willers: Genau das, ja, genau und und das ist sozusagen also. Vorteil von diesem Rage Bate, so nennt man das ja so ne, ist grundsätzlich im ersten Moment erst mal hohe Reichweite. Also viele Leute gehen da drauf, viele Interaktionen, viele Likes, viele Shares, vor allen Dingen natürlich Leute, die sich aufregen, die kannst du sowas sagen, ne ne ne ne die ja eigentlich und das hat ja Christian Wolf in der Folge auch schön gesagt, die eigentlich Opfer von diesem diesem Hebel werden, also die sind sozusagen das Instrument um für ihn Reichweite zu generieren, sind Leute die sich aufregen also so. Ah, schreibt keinen Kommentar und Like das nicht oder I Don't know what. Aber das Spannende ist, dass es sozusagen, also auf linkedin jetzt, insbesondere wenn wir auf die Accounts von von denen von von e Mails gucken, von ich glaub Andreas heißt der ne Andreas Baulig. Andreas und Markus Baulig ja. Genau also der Hype hat abgeflacht. Also am Anfang hat das noch extrem gut funktioniert, als sie gerade neu waren, da hat dieses Ragebait also also diese hohen Reichweiten haben, das hat extrem gezogen, die Leute haben sich tierisch aufgeregt und die hatten extrem schnelles Followerwachstum, aber das ist auch wieder zurückgegangen. Also bei Andreas war es eben in den ersten 2 Januarwochen ein Zuwachs von über 1600 Followern pro. Pro Woche. Und jetzt sind es nur noch ungefähr 50 Follower pro Woche. Also das nutzt sich ab, will ich damit sagen. Ja, das heißt sozusagen, es ist keine, auch keine irgendwie nachhaltige Strategie, weil die Leute schon irgendwie wissen, dass es wieder nur so eine krasse Headline, also ein krasser Clickbait ist und nicht ist dahinter und irgendwann ist es auch irgendwie dann langweilig und ausgespielt, ja, also das kann irgendwie langfristig auf jeden Fall keine Strategie sein, sagt mir das, abgesehen davon, dass es auch ein bisschen absurd ist. Dass es komplett absurd ist, ja. OK, ja, Sie Baulig. Sie

58:14 Moritz Blees: sind so so wie die Doppelgänger keine Folge schaffen. Ohne Elon Musk schaffen wir keine Folge ohne die. Baulichsten nicht, komm, wir dürfen, wir dürfen da kein Öl ins Feuer. Wir geben uns jetzt mal 10 folgen lang Baulig Pause. OK, aber ich ich nehme mit Rage bate empfiehlst du nicht, ich nehme mit wir, wir haben jetzt viel über die Headline diskutiert, meine Beobachtung ist aber. Dass alle guten Creator creatorinnen sind, viele Frauen. Dabei können wir nachher mal drüber reden, warum du glaubst, dass das so ist. Aber auch Bilder posten. Also mein Gefühl ist egal was ich, was ich erzählen möchte auf linkedin, Hauptsache es ist baller selfies und jetzt sag mir mal, stimmt, das muss ich als erstes mal professionelles Shooting machen, liegt es daran?

59:02 Céline Willers: Ich glaube, dass die Kombination also. Ja, das das funktioniert. Ich finde, dass es nicht besonders originell, noch irgendwie kreativ, also einfach ein Foto von sich selbst, irgendwie ein nice geshootetes und dann mit irgendeinem Business connect, also so hä, das hat einfach keine, keine Connection und und ich finde es einfach unkreativ, also jetzt so aus meiner Professional Brille, so denke ich mir hä OK das ist das Thema, da hätten wären mir so viele coole Sachen eingefallen, was man irgendwie als Asset dazu hätte machen können, trotzdem funktioniert es. Ja, sehe ich auch. Ich bin gespannt, wie sich das, wie sich das entwickelt, also ob das so, ob das dann der Hauptcontent sein wird, also das ist auf jeden Fall nicht das einzige was funktioniert, also ich sehe genauso wie Fotos können auch andere Assets funktionieren, jetzt gehe ich mal parallel irgendwie auf meinen Account, aber ich erinnere mich jetzt sozusagen aus der Erinnerung heraus an auch schon viele coole Grafinnen und Charts, die ich gebaut habe, die auch über 2003 1000. Likes bekommen haben und und Ruhe, also in intakt Impressionen in Millionen Reichweite, also in Millionenhöhe gibt's genauso. Also das ist nicht der einzige Erfolgsfaktor, ich glaube du musst halt da viel mehr Arbeit reinstecken und ich glaube deswegen also Fotos und Selfies funktionieren nicht schlecht genug. Als das die Leute die Arbeit reinstecken würden, sich was anderes zu überlegen, weil wenn das genauso gut funktioniert. Also es funktioniert. Eine Grafik funktioniert nicht schlecht, also sie funktioniert genauso gut, aber wenn es genauso gut funktioniert, warum sollte ich die Arbeit reinstecken, überhaupt eines machen, wenn ich auch einfach ein Selfie nehmen kann so und ich glaube das ist so ein bisschen das. Problem sage ich mal. Und da bin ich auch gespannt, wie sich das entwickelt. Und

1:00:38 Feliks Eyser: gar nichts zu nehmen. Es gibt ja manche so Antiposts, die auch gut sind, die gar kein Visual drin haben. Harry Stebbings zum Beispiel, Twenty VC, der macht ab und zu inhaltlich gute Posts, 33 Absätze, einfach nur Text funktioniert auch gut, würdest du nicht empfehlen, oder was sagst du?

1:00:50 Céline Willers: Doch kann man genauso machen. Also ich glaube bei ihm ist halt so. Er kann das auch jetzt spielen, weil die Leute wissen da, also er ist sozusagen mit diesem Art Format unter diesem Art Content bekannt. Ich glaub, das funktioniert nicht so gut, wenn es mal ein Foto ist, dann mal nur einen Text, also sozusagen das, das kann ich auch mitgeben, man kann also die Leute. Suchen sich schon auch die Creator, von denen sie den Content mögen und es kann auch sein, dass es reine Textpostings sind, aber du hast sozusagen gelernt bei Harry, dass immer dann was Gutes da drin steckt und deswegen guckst du es dir an und dann dann braucht es für dich auch dieses Visual nicht und so kannst du schon auch eine Community sozusagen dir selbst bauen, die genau das mögen. Beispiel KT zu Gutenberg hat auch immer irgendein sozusagen. Also immer eine Geschichte. Ja, also und die Leute lieben, das kommt. Jeden Sonntag kommt seine Geschichte und egal was für ein Visual das ist, was auch mit Sicherheit nicht immer gut ist oder linkedin optimiert, das funktioniert einfach, weil der seine Community dahin educated hat, dass das der Content ist und die Leute mögen es und deswegen gucken sie sich es an, ja und insofern ja, wenn ihr sozusagen wie. Wie der Harry sagt, so EY, das ist irgendwie ein Style von Content, die ich auch selber gerne produziere. Dann könnt ihr das auf jeden Fall machen. Jemand der in Deutschland ähnlich funktioniert hat, ist der Tim Jaschke, der hat auch ganz lange ich weiß nicht was er jetzt gerade macht, ich glaube immer mehr Bild, der hat auch ganz lange nur textpostings gemacht und die hatten so ein ganz bestimmten Aufbau, also dann hatten die sozusagen. Wenn du auf den Text geguckt hast, so visuell war der, hatte der so Formen oder so ne so und und das war so sein Erkennungsmerkmal, das hat auch funktioniert. Also das das geht schon, man kann seine Community dahin educaten also deswegen überlegt man sich am besten erst was man selber gerne für Content macht und dann werden einem auch die Leute folgen, die diesen Content gerne kosten. OKOK

1:02:29 Moritz Blees: einmal noch mal zurück, ich. Ich nehme mit, also ich poste selber meinen originären Content dreimal die Woche, ich beantworte innerhalb einer Stunde. Die Menschen, die darauf reagieren oder falls sie fragen haben, falls nicht, antworte ich trotzdem und ich schicke 100 Kontaktanfragen, aber zu Leuten, mit denen ich wirklich in Kontakt sein möchte, ne, also nur mal zur Klarstellung. Pro Woche raus. In der

1:02:55 Céline Willers: Ergänzung noch Moritz noch ein Tipp. Du kannst also ja wichtiger die Leute hinzuzufügen, mit denen du vernetzt sein möchtest, die dir irgendwie was bringen in deinem Business, was auch immer du tust. Nichtsdestotrotz auch eine Möglichkeit sind Leute, die schon mal mit dir in Interaktionen waren. Also du kannst zum Beispiel über Waalaxy die auch angeben, das kann man aber auch manuell machen, Menschen, die dein Profil angeguckt haben, also du kannst ja sehen, Leute, die zuletzt dein Profil besucht haben, die kannst du manuell hinzufügen, weil die hatten ja irgendeinen Grund schon zu dir zu kommen, also es hat. Dann haben die irgendeinen hatten die irgendeinen Kontaktpunkt mit dir vielleicht schon und sind da damit vielleicht moil likely zu interacten, weil die waren schon mal auf deinem Profil oder Leute, die deine Postings geliked haben. Ihr könnt mal auf eure eigenen Postings gehen, kann jeder jetzt sofort machen und mal gucken auf dem letzten Posting die Leute die das geliked haben sind das Erstkontakte, Zweitkontakte oder drittkontakte, weil oft hat man Leute die einen Post geliked haben, die sind in Wahrheit nicht mal Teil eures Netzwerks, das ist vielleicht nur ein zweit oder drittkontakt und dann macht natürlich mega Sinn denen eine Kontaktanfrage zu senden. Hätten weil dann werden die automatisch zu eurem Followern sehen mehr von eurem Content und sind very like ly to interact, weil das haben die ja schon mal gemacht, die haben ja dieses Verhalten schon mal gezeigt. Ja und?

1:04:01 Feliks Eyser: Dann haben wir die am Haken. Perfekt. Genau so also noch mal als Ideen.

1:04:05 Moritz Blees: Verstehe ich das Gegenargument? Könnte ja jetzt sein, dass ich ja selber noch Zeit auf linkedin verbringen muss und dann ja auch den Content von denen die ganze Zeit angezeigt bekomme.

1:04:15 Céline Willers: Kannst ja ausstellen. Wenn du es. OKOK das. Verstehe aber ja meine meine Time Management Sicherheit auch nicht die Meisteste, weil ich einfach so ein großes Netzwerk habe, ja.

1:04:25 Moritz Blees: Ich verstehe und dann hast du gesagt, so, ich muss jetzt nicht die ganze Zeit Selfies von mir in dengapos in Patagonia Weste ballern. Stört aber auch nicht so und der letzte Punkt, das hast du ja vorhin schon mal gesagt, dass du eigentlich gerade. Video als die große strategische Opportunity der Zeit siehst. OK,

1:04:47 Feliks Eyser: wir sind bei Nummer 5 der Master. Class. Video Nummer

1:04:50 Moritz Blees: 5 der Master class so ich weiß jetzt aber immer noch nicht, was ich mache.

1:04:54 Céline Willers: Du weißt doch jetzt genau, was du machen. Sollst ja, ich weiß genau, was ich mache, aber noch nicht, was der Inhalt ist. Ja genau, also was wir jetzt zum Beispiel mit unseren, wenn wir jetzt für nen CEO so N Account Ghost reiten, dann gehen wir in so n Interview Modus. Also jetzt ich meine jetzt werden wir es nicht schaffen hier so n Interview zu führen. Vielleicht können wir es, können wir es anreißen, aber sonst kann ich euch auch das empfehlen. Sozusagen lasst euch. Das mach ich übrigens auch manchmal. Ich lass mich selbst von meinen Content Creator interviewen, um selbst Postings zu generieren, wenn wir mit jemandem arbeiten, dann machen wir diesen Job natürlich, also dann lasst euch mal fragen, so OK, was hast du letzte Woche erlebt und dann lasst euch einfach mal da tief reingehen, so OK und was genau ist da passiert und wen hast du kennengelernt ah und warum war das spannend die Person kennenzulernen OK und und ne und dann sozusagen dann merkst du selbst Oh interessant so da wo Leute auch vielleicht nachfragen. Mehr wirst du dann schon so merken. So, da entstehen dann Ideen oder auf einmal wird dir auch klar so, ach nice, das könnte ja ein Posting Thema sein. Also ich glaube jeder hat die Stories, die Leute sehen die nur nicht jeden Tag wenn ich neben euch sitzen würde, würden wir jeden Tag 5 Ideen mit euch generieren, also easy ich kann so ein großes Backlog selber, ich komme einfach nicht hinterher die alle aus zu formulieren, also sozusagen es ergeben sich jeden Tag irgendwie neue Sachen die spannend sind.

1:06:05 Feliks Eyser: Es gibt ein gutes Buch zu Storytellings and Storyverthing von. Von einem Typen, der heißt Matthew Dicks, kennt ihr das? Hast du das gelesen? Zu den kenn ich nicht. Musst du dir mal anschauen. Also faszinierend, so n Typ der gewinnt Storytelling Wettbewerbe in USA, wo ich überhaupt nicht wusste, dass das ne Kategorie ist, Storytelling Wettbewerbe zu gewinnen und der erklärt was macht eigentlich ne gute Story aus und bringt Leuten bei wie sie Stories erzählen können und ein Mechanismus bei dem ist so n Art Tagebuch zu führen das du sagst. Jeden Abend setzt du dich hin 5 Minuten und überlegst nur was sind interessante Dinge die mir heute passiert sind, an die ich mich erinnere aus meiner Kindheit. Ja, aus der letzten Woche war es eine spannende Situation und da denkt man so ja mega schwierig. Mein Tag ist ja einfach irgendwie total langweilig, es ist nichts passiert, aber wenn man das eine Weile macht, dann kommt mal rein. Ich habe das mal einen Monat gemacht, ich habe jeden Tag habe ich abends, ich konnte 567 Sachen aufschreiben, ich hatte sofort eine Liste von irgendwie 100 Dingen, über die ich hätte erzählen. Können

1:06:55 Céline Willers: und das Interessante ist ein Post für zum nächsten. Dann kommen Fragen in den Kommentaren und dann seid ihr so. Boah, Oh mein Gott, nee, das kann ich jetzt hier nicht beantworten, dazu mach ich noch mal einen extra Post. Also sozusagen, und das ist auch das spannende Ich hab ich selber hab im Januar glaub ich 2 Postings gemacht auf Linkedin, ich war irgendwie ich hab sie irgendwie einfach, ich war einfach nicht in der Mode andere Sachen zu tun et cetera und ich hab so richtig gemerkt mir fiel der erste Post. Also nach dieser langen Zeit, wo ich nicht gepostet habe, wieder genauso schwer wie der allererste linkedin Post überhaupt. Also das bedeutet sozusagen, dass wenn du einmal aus der Routine fällst, fällst du aus der Routine und das geht mir bis heute genauso. Ich bin dann auch wieder an Januar an diesem Punkt gewesen, jede Woche habe ich das vor mir hergeschoben, weil ich das Gefühl hatte, bei jedem Thema, das ist nicht das Richtige, das passt nicht, das ist nicht interessant und sozusagen, man muss das einfach einmal durchbrechen, sonst kommst du da nicht rein und 1. Führt dann wieder zum nächsten, also es ist dann wie ein Schneeball der Runterrollt und immer größer wird. Wieder

1:07:45 Feliks Eyser: beim Sport oder du fängst dann einmal an. Du bist ja in der Routine drin, dann machst. Machst du einfach weiter, aber wenn du mal irgendwie krank wirst, Bein gebrochen, 3 Monate Pause, dann wieder reinzukommen, dann muss man sich also es ist einfach eine Überwindung, die es auch kostet, unsere Energie ein. 100%. Ja, 2.2. Training, bei dem, das haben wir mal gemacht, Moritz im Podcast erinnerst du dich, um Stories zu generieren, ist First Last best worst. Also du sagst OK erstes letztes, bestes, schlechtestes und dann nimmst du eine Kategorie. Wir haben zum Beispiel mal gemacht mit Investments unser erstes Investment, unser letztes Investment, Unser bestes Investment, unser schlechtestes Investment. 5 Postings. Genau. Oder du könntest Celine erzählen. Linkedin Post. So was war dein allererster Linkin Post. Der letzte Linkin Post der Beste und der Schlechteste. So und hast du ja auch wieder Material für 5 Geschichten. 100% der Beste. Boss, den ich hatte der beste Mitarbeiter. Den Ich hatte der Beste.

1:08:30 Céline Willers: Ist sozusagen noch also, wo du gerade so in Framework sprichst, das Level up sozusagen in in Content Creation, dann ist Formate zu kreieren, also Sachen, die du wiederkehrend natürlich immer wieder machen kannst, weil die dann automatisch einfach in der Produktion viel einfacher werden, weil du so nach einem bestimmten Konzept das aufsetzt, und das ist, glaube ich, auch immer was. OK,

1:08:48 Moritz Blees: aber jetzt für mich, weil als du eben gesprochen hast. Ich bin ja auch so ein bisschen Nerd von, House of Dangas für mich. Wir hatten das auch mal in ihrem Podcast das Pixar Storytelling Framework. Weißt du, wie du das kennst? Das geht im Prinzip Once Upon a time, your setting, the stage everyday you discribe the Heroes daily routine until one day something that upsets your heroes routine because of that and ever since ja. Heldenreise. Genau ne klassische Heldenreise und die Kloppe ich jetzt einfach dreimal die Woche stumpf durch. Rettet mich das. Rettet

1:09:22 Céline Willers: dich Sport, Moritz also. Ich mein, Was ist das für ne Frage, wenn du dir eine Reichweite aufbauen möchtest, dann rettet dich das ja, wenn du darauf keinen Bock hast, dann musst du es auch nicht tun. Wieso viel im Leben? Ja also ich glaub das ist natürlich die Entscheidung, die jeder für sich vorher immer treffen muss.

1:09:40 Feliks Eyser: Wollen wir uns drauf committen Moritz wollen wir ne Challenge draus machen, sagen wir, wir haben es jetzt gelernt, wir haben die 5 Punkte von selin, Wir haben Frameworks um es an Stories ranzukommen, wollen wir es 3 Monate testen. Normalerweise so

1:09:49 Moritz Blees: so zwischen zwischen ganz anderen Quatschungen, aber finde ich gut. Kannst du noch 3 Monate ausprobieren?

1:09:54 Céline Willers: Ich freue mich. Ich bin sogar bereit, mit euch eine whatsapp Gruppe zu machen und Spyring zu machen. Vielleicht antworte ich nicht immer sofort, aber vielleicht schaffe ich es hin und wieder mal.

1:10:00 Feliks Eyser: Geil, Let's do it OK. Wir kümmern uns 3 Monate, wir machen das einfach stumpf, es ist get to Raps irgendwie jetzt wie beim Sport oder Sport ist ist simpel, aber nicht einfach, also es ist irgendwie klar was du machen musst. Es zu tun ist relativ schwer, aber es ist keine Rocket Science und wir sagen gut wir haben das simple Framework. Den einer besten, eine Beraterin, die es gibt, haben wir vor Free gekriegt. Das haben wir uns auch gut erschlichen. Moritz und wir kriegen eine whatsapp Gruppe, wir müssen uns aber auch committen und wir machen ein Experiment, ziehen es 3 Monate einfach stumpf stoisch durch, wir machen danach ein Review, laden dich ein Celine und dann kannst du es raten auch in 3 Monaten die Follow Folge vom Podcast.

1:10:32 Céline Willers: Ja, mega also. Dann benotest du es. Ja, voll machen. Wir finde. Ich ein geiles Experiment. Guter Move finde ich auch sehr sehr stark. Finde ich gut.

1:10:39 Moritz Blees: Finde ich so und wir können das ja Feliks Building in public, so ne können wir ja gucken, vielleicht ist das so ein ein Content Piller, vielleicht funktioniert er vielleicht nicht, wir werden es

1:10:48 Feliks Eyser: ja. Vielleicht blamieren in Public, aber das machen wir dann auch. Dann ist das Halt so das wir haben uns gelernt. Der Cringe Mountain ist ganz OK und wir müssen irgendwie in dieses diesen cool Kids Summit kommen oder wie das hieß Land of wie hieß es da wollen wir hin. Land of cool.

1:11:00 Céline Willers: Land of cool. N kleiner Abbind ne

01:11:02 Célines Tagesablauf: Frühstück um 11, Mittagspause um 15 Uhr

1:11:02 Moritz Blees: die eine Sache die für Celine noch interessiert hat, sind ihre Daily Routins, weil die waren weg abhört

1:11:06 Feliks Eyser: du Knaller. Du hast reingeschrieben in in die Vorbereitung, du. Machst 22:00

1:11:10 Moritz Blees: Uhr keinen Kaffee oder sowas. Es ist

1:11:12 Feliks Eyser: also, wir haben gefragt, welche Routinen hast du den Tag über und mein Highlight ist Mittag um 15:00 Uhr Kaffee um 19:00 Uhr durchziehen Komma nicht essen vor 22:00 Uhr. Serie um 22:30 Uhr Serientipps holen wir uns auch noch gleich ab, aber es. Wird

1:11:29 Céline Willers: einfach in euer Share Dog geschrieben. Ich bin gerade schockiert von mir selbst. Ah ja,

1:11:32 Feliks Eyser: der. Oberhammer, es fängt an mit Skin Care. Lass uns zum Abschluss noch mal kurz über deinen Alltag, weil der der wirkt abgefahren. Ja,

1:11:40 Céline Willers: ich und den Berg und werde gerade daran erinnern, was ich vor 2 Wochen in dieses Dokument geschrieben hab.

1:11:46 Feliks Eyser: An deinem Geburtstag übrigens muss man auch sagen, so, ich habe dich angerufen zur Vorbereitung im Vorgespräch gemacht, weil ich zu sneaky gesehen habe, dass du gerade in diesem Google Doc drin warst. So, ich habe dieses kleine Icon da oben gesehen, habe ich gedacht, ich ruf sofort an, weil es ist ihnen schwer zu erreichen. Ich will mal hier direkt mit ihr sprechen, da hast du Geburtstag und hast gesagt, ich liege hier gerade im Bett und normalerweise mache ich das nicht, aber morgens ist das schönste für mich, wenn ich Geburtstag habe, noch mal schön am Laptop arbeiten zu dürfen im Bett also so manche wünschen sich so einen o Saft und dann Croissant ins Bett so du nimmst dir den Laptop und machst deine Podcast Vorbereitung das fand ich schon mal manchmal sehr bezeichnend.

1:12:16 Céline Willers: Spaß machen, alles mitkommt und macht Spaß, das mache ich tatsächlich freiwillig. Ja, also meine Routine eigentlich so, dass das, was ihr jetzt gerade auch schon ein bisschen skizziert habt, ist, dass mein ganzer Tagesablauf irgendwie so verschoben ist, also vor allen Dingen meine Essenszeiten und damit ja dann irgendwie auch der ganze Tag. Also ich stehe in der Regel so 07:30 Uhr auf, und dann sitze ich relativ zügig am Laptop, also so 08:00 Uhr sitze ich da, ja, ich bin überhaupt nicht diese Early Bird Person, ich bin voll die Nachtoil, also ich liebe nachts auf seine Arbeiten und und wenn es sozusagen. Nicht den nächsten Tag komplett ausnocken würde und ich dann überhaupt nicht mehr zur Zeit mit anderen Menschen collen könnte, würde ich auch lieber am liebsten nachts leben und arbeiten. Also Leute genau also und dann dann fange ich irgendwie an so zu hasseln und wenn dann meistens so ein Flow morgens, also morgens auch dann keine Termine so bis ja 1213 14:00 Uhr so kommt so ein bisschen auf den Tag an und versuche wirklich so Sachen wegzuschaffen, Content eben zu machen, habe dann meistens auch mein eigenes Community Management irgendwie wo ich morgens dann Kommentare beantworte, weil meistens setzen wir meine Posts um 07:30 Uhr ab, also das macht dann jemand aus dem Team. Team oder wir Sketchern, die einfach verlinkt sind. Das heißt dann sozusagen auch in dem Moment, wo ich am Laptop bin, sind schon Kommentare da und meistens den Anfang mache ich auch selbst. Also dass ich da selbst irgendwie antworte und genau und dann dann dann kann ich so ganz lange so arbeiten, so bis irgendwie so 11:00 Uhr und mich nur von Kaffee ernähren und und muss sozusagen nichts essen so, das heißt, ich frühstücke dann halt so voll zeitversetzt, weil dann kriege ich zuerst Hunger so um. 22:00 Uhr. Ja. Ne ne bis bis ja dann so 11 so 11, dann frühstücke ich halt so und dann bin ich ja dann erstmal satt, wenn die Leute schon zum Mittagessen gehen, dann bin ich halt satt und weil ich ja im Homeoffice bin, weil ich keine Kinder habe, weil ich sozusagen einfach meinen Tag so machen kann, wie ich gerade Bock habe da drauf, er verschiebt sich damit so mein ganzer, mein ganzer Rhythmus und das heißt Mittagspause ist bei mir halt so 15:00 Uhr und dann so wieder so der Nachmittagskaffee ist halt bei mir um 19:00 Uhr und dann entsprechend irgendwie Abendessen 2230 23:00 Uhr ja und dann versuche ich. Ich immerhin so irgendwie dieses Autophagie zu nutzen. Also Zellerneuerung setzt ja ab 12 Stunden an, also 12 Stunden soll man sozusagen am Stück über Nacht nichts Essen, im besten Fall, weil dann fangen an die Zellen sozusagen sich zu regenerieren und damit sozusagen wird der Altersprozess verlangsamt und das versuche ich auch noch so rein zu managen.

1:14:30 Céline Willers: Das bedeutet sozusagen, ich auf jeden Fall mal diese 12 Stunden, und das heißt, wenn ich um 22:00 Uhr das letzte Mal esse, frühestens eben wieder den nächsten Tag um 11:00 Uhr. Ja, und so ist dann einfach alles verschoben und mein mein Kalender hat auch meine Mittagspause als Blogger eben drin 14 bis 15:00 Uhr. Also viel später, als die meisten Menschen. Und bei mir kann man super einen Call bekommen um 12:00 Uhr, um 12:30 Uhr, um 13:00 Uhr um 13:30 Uhr, ja weil da habe ich dann sozusagen für mich erstmal gearbeitet und bin dann so Ready die ersten Calls zu machen und und es einfach sehr versetzt. Ja and i like it.

1:15:02 Feliks Eyser: Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast. Wo kann man dich finden? Auf linkedin ist klar, gibt es aber sonst Anlaufpunkte.

1:15:06 Céline Willers: Ja, ich baue jetzt. Ich fange Instagram wieder an, Feliks, vielleicht hast du es schon gemerkt, ich habe jetzt nur heute habe ich meine Tell Story gemacht, genau aber ich ich will jetzt wieder Instagram Gas geben wir haben vor 2 Wochen Reals produziert knapp 30 neue Reals ganz neuer Content ganz anders als linkedin sozusagen noch mal viel also einfach worauf ich Bock habe tatsächlich so es ist was was immer zu kurz gekommen ist wegen der Firma und jetzt wo ich Sarah habe als COO habe ich ein bisschen mehr Zeit für meinen eigenen Content, das heißt auf jeden. Jeden Fall Instagram mal vorbeischauen, da gibt's da jetzt bald ganz neuen Content von mir, ganz anderen noch. Mal

1:15:36 Feliks Eyser: geil und bei uns gibt's auch bald neuen Content Moritz. Wir haben uns committed, wir machen eine whatsapp Gruppe Celine du bist commentage wenn wir wenn wir 2 Tage nicht. Posten

1:15:43 Céline Willers: ein Quartal.

1:15:44 Moritz Blees: Ein Quartal gut. Oder gerne

1:15:47 Feliks Eyser: Juni bis zum Juni. Wir machen die nächste Folge Juni.

1:15:49 Céline Willers: Ja, nächste Woche Breel Flenings auf die lange Bank zu schieben.

1:15:53 Feliks Eyser: Ja, wir müssen jetzt auf diesen Cringe Mountain, da bringst du jetzt nichts bei Decathlon, da irgendwie 1000 wanderschuhe zu kaufen und die beste Weste auszunehmen. Wir müssen jetzt loslaufen. Ja Moritz, das haben wir.

1:16:00 Céline Willers: That's good it your. Cool. Ich bin auf unserer Seite, ich freu mich drauf und danke für Eure Zeit, hat Mega Spaß gemacht. Das

1:16:07 Feliks Eyser: hat Mega Spaß gemacht, uns auch. Tschüss Ciao. Ciao.

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