Von 0 auf 100+ Mio Bewertung in 14 Monaten
mit Marius Meiners, CEO und Mitgründer von Peec AI
Zusammenfassung

Peec AI ist eines der am schnellsten wachsenden Startups in Berlin: 5 Millionen ARR nach 11 Monaten, 8 Millionen zum Zeitpunkt der Aufnahme, von 3 auf 55 Leute in einem Jahr, 75 sollen es bis zum Sommer werden. Marius Meiners erzählt Feliks, wo das herkommt. Vor der Gründung war er Top 100 in League of Legends auf dem europäischen Server. Dort hat er gelernt, jedes Replay zu reviewen, Fehler ins Notizbuch zu schreiben und etwa 70 Prozent zu trainieren und 30 Prozent zu analysieren. Als Founder findet er Reflexion schwerer, weil Fehler wie ein verpasster Hire oft erst Monate später auffallen.
Die Firma entstand im Antler-Programm in Berlin, wo Marius seine Mitgründer Daniel Drabo und Tobias Siwonia erst kennenlernte. Seine Co-Founder-Due-Diligence: gemeinsam an Ideen arbeiten und prüfen, ob das Commitment-Level stimmt. Wer sich den Rückweg in den alten Job offenhielt, war raus. Die Idee kam über die Frage, wo in sechs bis neun Monaten echte Nachfrage entsteht: Die Top 1 Prozent der Organic-Search-Leute dachten schon über Sichtbarkeit in ChatGPT nach, und als Web Search in die Modelle kam, war klar, dass daraus so etwas wie SEO für LLMs wird. Rund 15 YC-Companies arbeiteten an demselben Thema. Marius' Erklärung, warum Peec vorne liegt: 100-Stunden-Wochen im ersten Jahr, 9 Uhr morgens bis 3 Uhr nachts.

In der GEO-Masterclass erklärt Marius, wie du in ChatGPT, Gemini und Claude auftauchst: erst verstehen, was Leute in deinem Bereich wirklich fragen, dann analysieren, aus welchen Quellen die Modelle ihre Antworten ziehen, und genau dort präsent sein, über digitale PR und eigenen Content. Bei B2B-SaaS-Kunden kommen teils 20 Prozent der Conversions schon über diesen Kanal. Peec selbst holt 15 bis 20 Prozent seiner Leads aus AI Search, rund 20 Prozent über Google, der Rest ist vor allem Word of Mouth. Agenturen sind ein eigenes Kundensegment mit sehr guter Net Dollar Retention. Fürs Hiring hat Peec nach der Finanzierungsrunde für rund 30.000 Euro Plakate in Berlin-Mitte geschaltet und eine LAN-Party im Level Berlin veranstaltet.
Beim Pricing hat Peec mit der Beratung Northlane die Preise gesenkt, getrennte Pläne für Agenturen und Brands eingeführt und bewusst auf Seats verzichtet. Die Migration der Bestandskunden kostete 300.000 bis 500.000 ARR. Das Fundraising lief dann als 7-Tage-Sprint: Nach Antler, Angels und einer 1,2-Millionen-Pre-Seed mit TS Ventures lag an Tag sechs ein Term Sheet mit einem Tag Gültigkeit auf dem Tisch, am selben Abend meldete sich Harry Stebbings von 20VC, dessen Partner am nächsten Morgen in Berlin standen und nach rund 18 Stunden das Term Sheet legten. Zum Schluss spricht Marius über die härteste Phase, den Tod seiner Mutter mitten im Closing der Pre-Seed, über seine größten Fehler bei Recruiting, Product Management und Sales und über seinen Rat an die nächste Gründergeneration: Macht etwas Cooles und folgt der Nachfrage.
Zahlen aus der Folge
4 weitere Zahlen
Worüber am meisten gesprochen wurde
Kapitel
- 00:00Trailer & IntroIntro
- 02:00Peec AI in Zahlen: 0 auf 8 Mio ARR und 55 Leute in 14 MonatenWachstum & Zahlen
- 03:30League of Legends Top 100: Warum 70/30 Training zu Review entscheidetMindset & E-Sports
- 09:30Antler, Co-Founder-Due-Diligence und Burn the BoatsGründung & Team
- 16:00100h-Wochen und der Friedhof der 15 YC-KonkurrentenGründung & Team
- 22:30GEO Masterclass: Wie du in ChatGPT, Gemini und Claude rankstGEO & AI Search
- 37:4530k Billboard-Kampagne in Berlin-Mitte als Hiring-HebelHiring & Kultur
- 41:20Pricing-Senkung: 500k ARR weg, absichtlichPricing
- 49:307-Tage-Sprint und wie 20VC in 18 Stunden ein Term Sheet legteFundraising
- 01:17:00Die härteste Phase: Mutter verloren während des FundraisingsPersönliches & Rat
- 01:25:00Der Brief an die nächste Generation deutscher GründerPersönliches & Rat
Key Learnings
- 1
Reviewe dich wie ein Profi-Gamer
Für die Top 100 in League of Legends hat Marius etwa 70 Prozent gespielt und 30 Prozent reviewt: jedes eigene Replay angeschaut, Fehler in den Notizblock geschrieben und täglich Spiele besserer Spieler studiert. Entscheidend war, die Schuld nicht auf die zufälligen Mitspieler zu schieben, sondern nur auf die eigene Performance zu schauen. Als Founder ist das schwerer, weil Fehler oft erst Monate später sichtbar werden. Marius nutzt dafür die ruhigeren Wochenenden, Feliks empfiehlt feste Offsites und einen Reflexionsblock im Kalender.
03:30 · League of Legends Top 100: Warum 70/30 Training zu Review entscheidet - 2
Wähle Mitgründer nach Commitment, nicht nach Lebenslauf
Marius kannte Daniel und Tobias vor Antler nicht. Statt Interviews zu führen, haben sie gemeinsam an Ideen gearbeitet und gemerkt, ob die Energie und das Commitment-Level passen. Bei ihnen war klar: Wenn 100 Cold Calls pro Woche nötig sind, werden 100 Cold Calls gemacht. Wer dagegen erzählte, er mache nebenbei noch einen Accelerator und gehe sonst zurück in den Job, war für Marius sofort raus. Burn the Boats: Lass dir keine andere Option, als es zu schaffen.
09:30 · Antler, Co-Founder-Due-Diligence und Burn the Boats - 3
Finde Nachfrage, statt sie zu erzeugen
Marius hält es für fast unmöglich, Nachfrage zu generieren. Die meisten großen Firmen entstehen dort, wo es schon starken Bedarf gibt, und du willst sechs bis neun Monate vor der breiten Masse dort sein. Sein Signal: Worüber denken die Top 1 Prozent einer Disziplin nach? Im Organic Search dachten Leute wie Malte Landwehr schon über Sichtbarkeit in ChatGPT nach, bevor es Mainstream war. Der Auslöser war, als Web Search in die Modelle kam. Dass das Timing so gut passte, nennt Marius auch Glück.
16:00 · 100h-Wochen und der Friedhof der 15 YC-Konkurrenten - 4
GEO beginnt bei den Fragen und endet bei den Quellen
Um in ChatGPT, Gemini und Claude aufzutauchen, musst du erst verstehen, welche Fragen in deinem Bereich wirklich gestellt werden. Dann analysierst du, wie du auf diesem Prompt-Set abschneidest und aus welchen Quellen die Modelle ihre Antworten ziehen: TikTok, YouTube, ein Sifted-Artikel, Studien, Artikel der Wettbewerber. Genau dort musst du präsent sein, über digitale PR und eigenen Content. Klicks sind dabei keine gute Metrik mehr: Ein Klick aus einer ChatGPT-Antwort sitzt tief im Funnel und ist viel mehr wert als ein klassischer Suchklick.
22:30 · GEO Masterclass: Wie du in ChatGPT, Gemini und Claude rankst - 5
Mach dein Wachstum sichtbar, dann kommt das Talent
Marius ist ungern vor der Kamera, hat aber verstanden, dass Peec ohne Sichtbarkeit kein Top-Talent bekommt. Deshalb postet er die ARR-Zahlen öffentlich, jede Sales-Stelle auf der Careers Page hat ein Video, und nach der Finanzierungsrunde hat Peec für rund 30.000 Euro Plakate in Berlin-Mitte und in der U8 geschaltet. Seine Rechnung: Eine Referral-Fee für einen Engineer liegt bei 25 Prozent des Gehalts, also hat sich die Kampagne mit einer einzigen Einstellung bezahlt gemacht. Die LAN-Party im Level Berlin mit über 100 Gästen war ebenfalls ein reiner Hiring-Move.
37:45 · 30k Billboard-Kampagne in Berlin-Mitte als Hiring-Hebel - 6
Schöpfe die Zahlungsbereitschaft nicht voll aus
Mit der Pricing-Beratung Northlane hat Peec die Preise gesenkt, um die Land-and-Expand-Strategie zu unterstreichen. Marius' Philosophie: erst sehr viele Kunden überzeugen, die Preise kannst du nach zwei, drei Jahren immer noch erhöhen. Peec trennt die Pläne für Agenturen und Brands und verzichtet bewusst auf Seats, damit auch die Kollegin aus der digitalen PR das Tool nutzt, ohne eine Lizenz anfragen zu müssen. Bestandskunden, für die der neue Plan besser war, wurden automatisch migriert. Das kostete 300.000 bis 500.000 ARR und brachte sehr positives Feedback.
41:20 · Pricing-Senkung: 500k ARR weg, absichtlich - 7
Fundraising: Traction zuerst, dann eine harte Timeline
Für Marius ist das Wichtigste etwas, das sehr schnell wächst; dann erscheint das Netzwerk über Nacht. Ohne großes Netzwerk hat er in der Pre-Seed jedem Investor wöchentlich die Wachstumskurve geschickt, 30 Prozent Week-on-Week. Das Handwerk danach: mit viel Confidence reingehen, eine aggressive Timeline kommunizieren, mit allen relevanten Investoren in zwei Wochen sprechen und alle auf denselben Closing-Termin timen, damit mehrere Term Sheets gleichzeitig liegen. In der Series A gab er sich sieben Tage, an Tag sechs lag ein Term Sheet mit einem Tag Gültigkeit, 20VC legte am nächsten Tag nach.
49:30 · 7-Tage-Sprint und wie 20VC in 18 Stunden ein Term Sheet legte - 8
Stell den Founding Recruiter sofort nach Product-Market-Fit ein
Marius' größte Fehler drehen sich um Talent und Produkt. Nach Product-Market-Fit wächst der Personalbedarf so schnell, dass du sofort einen Founding Recruiter brauchst; Marius hat das Recruiting zu lange selbst gemacht. Der Trend, keine Produktmanager einzustellen, funktionierte bei Peec nicht, weil die Engineers nicht die Nutzer sind, sondern SEO-Profis. Einen Head of Sales und eine Customer-Success-Organisation hätte er ebenfalls viel früher aufbauen sollen, statt alles über die Account Executives abzufedern.
49:30 · 7-Tage-Sprint und wie 20VC in 18 Stunden ein Term Sheet legte
Meistgesehener Clip zur Folge
Er war Top 100 in League of Legends. Jetzt hat er 29 Mio. geraised. Kein Zufall. Wer auf höchstem Level zockt, denkt anders — über Fehleranalyse, Ego, und was es wirklich braucht, um der Beste zu werden. Die ganze Episode mit Marius Meiners im Founder Mode Podcast
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„Du musst einfach alle Brücken abreißen mäßig und einfach sagen, hey, ich geh all in auf dieses Thema und auf diese Idee und vertraue einfach in mich selber.“„Ich glaube, wir haben die einfach outworked. … wir haben vor allem einfach auch härter gearbeitet.“„… wir müssen nicht das Maximum von dem Kunden abgreifen, was er zahlen will. Ich glaube, muss die Zahlungsbereitschaft nicht völlig abschöpfen. Ich glaube, das ist das falsche Ziel.“„Ich habe einen super ungewöhnlichen Background, ich bin ein krasser Outlier, auf eine positive und auch negative Art. … Und ich habe auch im Fundraising gemerkt, Leute investieren in Leute, die so sind wie sie.“„Ich würde wieder versuchen, einfach Nachfrage zu finden. Also wo gibt es wirklich Menschen, die mir Geld für was zahlen wollen.“Über den Gast

Marius Meiners
Marius Meiners ist Mitgründer und CEO von Peec AI, einem Berliner Startup für AI Search Analytics: Marketing-Teams sehen damit, wie ihre Marke in den Antworten von ChatGPT, Gemini und Claude auftaucht und woher die Modelle ihre Quellen ziehen. Gegründet hat er die Firma im Dezember 2024 aus dem Antler-Programm in Berlin heraus, zusammen mit Daniel Drabo und Tobias Siwonia, die er dort erst kennengelernt hat. Davor arbeitete er im Venture-Team von PwC. Sein Weg ist ungewöhnlich: Wegen einer chronischen Erkrankung beendete er die Schule mit dem Hauptschulabschluss und spielte sich in League of Legends unter die Top 100 des europäischen Servers. 14 Monate nach dem Start steht Peec AI laut Folge bei 8 Millionen ARR, 55 Leuten und einer Series A von 20VC bei über 100 Millionen Bewertung.
Häufige Fragen
Was macht Peec AI?
Peec AI ist eine Berliner Software für AI Search Analytics. Marketing-Teams sehen damit, ob und wie ihre Marke in den Antworten von ChatGPT, Gemini und Claude auftaucht, woher die Modelle ihre Quellen ziehen und welche Inhalte sie produzieren sollten, um sichtbarer zu werden. Zu den Kunden zählen laut Folge Marken wie Chanel, Breitling und TUI sowie viele Agenturen.
Wie viel Umsatz macht Peec AI?
In der Folge nennt Marius Meiners 8 Millionen ARR, nach 5 Millionen elf Monate nach dem Start, also rund eine Million ARR Zuwachs pro Monat. Peec ist von 3 auf 55 Leute gewachsen, 75 sollen es bis zum Sommer werden. Etwa 40 Prozent des Umsatzes kommen von Kunden, die sich selbst per Kreditkarte nach einem Free Trial anmelden.
Was ist GEO und wie ranke ich in ChatGPT?
GEO steht für Generative Engine Optimization, also Sichtbarkeit in den Antworten von ChatGPT, Gemini und Claude. Marius' Vorgehen: Erst herausfinden, welche Fragen in deinem Bereich tatsächlich gestellt werden, dann prüfen, wie du auf diesen Prompts abschneidest und aus welchen Quellen die Modelle zitieren. Anschließend genau auf diesen Quellen präsent sein, über digitale PR und eigenen Content. Besonders relevant ist der Kanal laut Marius für B2B-SaaS, Travel, E-Commerce und Dienstleistungen.
Wie hat Peec AI die Series A mit 20VC gemacht?
Nach der Pre-Seed hatte ein Investor Geld zu jeder Bewertung angeboten. Seine Pre-Seed-Investoren rieten Marius, noch einmal zu fundraisen. Er gab sich sieben Tage, bekam an Tag sechs ein Term Sheet eines europäischen Top-VCs mit nur einem Tag Gültigkeit, und am selben Abend schrieb Harry Stebbings von 20VC. Die Partner flogen über Nacht nach Berlin, machten bis zum Nachmittag Due Diligence und legten nach rund 18 Stunden ihr Term Sheet. Die Bewertung lag laut Folge über 100 Millionen.
Warum hat Peec AI die Preise gesenkt?
Zusammen mit der Pricing-Beratung Northlane wollte Peec das Pricing flexibler machen und die Land-and-Expand-Strategie unterstreichen. Dazu gehören getrennte Pläne für Agenturen und Brands und der Verzicht auf Seats, damit das Tool im ganzen Unternehmen genutzt wird. Bestandskunden wurden automatisch auf den günstigeren Plan migriert, was 300.000 bis 500.000 ARR kostete. Marius will die Zahlungsbereitschaft bewusst nicht voll ausschöpfen, sondern zuerst viele Kunden gewinnen.
Wer sind die Gründer von Peec AI?
Peec AI wurde im Dezember 2024 von Marius Meiners (CEO), Daniel Drabo und Tobias Siwonia (CTO) gegründet. Die drei lernten sich im Antler-Programm in Berlin kennen. Marius kam vom Venture-Team von PwC, hat einen Hauptschulabschluss und war zuvor Top 100 in League of Legends auf dem europäischen Server. Malte Landwehr, früher VP SEO, ist heute CMO und CPO bei Peec.
Erwähnt in der Folge
- AntlerFirmaFounder-Programm in Berlin, in dem Marius seine Mitgründer traf; investierte 100.000 plus 200.000 Follow-on.
- 20VCFirmaHarry Stebbings' Fonds, der die Series A in rund 18 Stunden mit einem Term Sheet abschloss.
- TS VenturesFirmaFonds von Tim Schumacher und Stephan Jacquemot, der einen großen Teil der 1,2-Millionen-Pre-Seed stellte.
- NorthlaneFirmaPricing-Beratung, mit der Peec die Preissenkung und die neuen Pläne entwickelt hat.
- Angel InvestFirmaAngel-Fonds; einer der Partner reagierte erst nach dem dritten wöchentlichen Wachstums-Update.
- Malte LandwehrPersonFrüher VP SEO, heute CMO und CPO bei Peec; dachte früh über Sichtbarkeit in ChatGPT nach.
- PwCFirmaMarius' früherer Arbeitgeber, wo er im Venture-Team arbeitete, bevor er zu Antler ging.
- League of LegendsProduktDas Spiel, in dem Marius Top 100 auf dem europäischen Server war; einmal im Jahr spielt er einen Monat durch.
- SemrushFirmaFeliks' Beispiel für den größten SEO-Exit, verkauft an Adobe; Marius' Antwort auf die Kritik, GEO sei nur altes SEO.
- LangfuseFirmaBerliner Startup, verkauft an ClickHouse; Marius' Beispiel für ein Team, das Downloads statt Sales trackte.
- Dash0FirmaWettbewerber von Langfuse, der mit 30 offenen Stellen, die Hälfte davon Sales, brutal skaliert.
- RevolutFirmaMarius' Beispiel für eine extrem harte Arbeitskultur in einer wettbewerbsintensiven Kategorie.
- NotionProduktBeispiel für eine neue Kategorie mit mehr Zeit für Product-Market-Fit und für Produkte, deren Engineers selbst Nutzer sind.
- SiftedFirmaTech-Medium, dessen Artikel Modelle als Quelle nutzen; digitale PR dort zahlt auf GEO ein.
- Level BerlinFirmaGaming-Location am Alexanderplatz, in der Peec eine LAN-Party mit über 100 Gästen als Hiring-Event veranstaltete.
Transkript
00:00 Trailer & Intro
00:00 Marius Meiners: Also wir haben wirklich 100 Stunden die Woche gearbeitet. 9 Uhr morgens bis 3 Uhr nachts jeden Tag. Vor einem Jahr waren wir literally drei Leute. Jetzt sind wir 55. Wo steht der ARR-mäßig? Wir sind jetzt bei 8. Bei 8 Mio. Noch ganz, ganz, ganz viel Platz nach oben. Es gibt wirklich auch 15 YC-Companys, die das Thema gemacht haben. Davon ist keine wirklich erfolgreich geworden Ich glaube, wir haben die einfach outworked. 996 finde ich auch mega sustainable. Also das finde ich völlig okay. 72 Stunden. Das kannst du absolut machen, also gar kein Problem. Da kannst du noch ins Gym gehen, du kannst nur noch genug schlafen. Ich bin ein krasser Outlier, auf eine positive und auch negative Art. Ich habe irgendwie meine Schulaufbahn damals benutzt im Hauptschulabschluss. Ich passe gar nicht in das Profil. Du musst einfach alle Brücken abreißen. Ich gehe all in auf dieses Thema und auf diese Idee und vertraue einfach. Man muss sich einfach keine andere Option offen lassen, als das zu schaffen.
00:38 Feliks Eyser: Fundraising an sich ist ja auch ein Handwerk. Was war das Handwerk, das dich in die Top 1% gebracht hat? Marius, Peec AI, eines der hottesten AI-Startups in Berlin. Wenn deine Notizen richtig sind, hast du 29 Millionen gerased. 2000 Kunden, 300 Neukunden im Monat. Über 5 Millionen EA? Wo steht der ARR-mäßig? Wir sind jetzt bei 8. Bei 8 Mio. Okay, siehst du, das ist auch schon wieder veraltet. Es waren 5 Millionen nach 11 Monaten.
01:05 Marius Meiners: Wie viele Monate haben wir jetzt? Kommt nochmal bei Launch oder. Gründungsdatum rechnet, wir sind im sechster Jahr nochmal gegründet.
01:12 Feliks Eyser: Also quasi 14 Jahre. Also 14, 15 Monate. Ja. Okay, Wahnsinn. Alles zeigt nach oben rechts. Wie fühlt es sich an?
01:19 Marius Meiners: Super, wir freuen uns sehr. Also ich glaube, wir sind noch ganz am Anfang, also wenn man so unsere Marktgröße betrachtet, sind wir zwar dann so 0,5, 1% Marktdurchstregung oder so, von denen wir glauben, wo wir sein können. Wir machen ganz, ganz, ganz viel Platz nach oben und freuen uns sehr darauf.
01:31 Feliks Eyser: Und wie macht Search Analytics für Marketing Teams AI Search Analytics, muss man sagen. Also, wie wird meine Brand aufgefunden in ChatGPT, Gemini, Claude und so weiter?
01:40 Marius Meiners: Ja, genau richtig. Was wir im Internet machen, ist, wir helfen Unternehmen, in diesen Antworten aufzutauchen und haben davon ein Produkt entwickelt, was jetzt irgendwie super viele Marken schon benutzen und auch viele Agenturen von riesengroßen Weltkonzernen, von irgendwie Chanel, Breitling, Tui. Home2Go, ganz, ganz viele Kunden dabei und auch viele von den Leading-Agenturen, die das irgendwie auch sehr erfolgreich an ihre Kunden weitergeben und benutzen.
02:00 Peec AI in Zahlen: 0 auf 8 Mio ARR und 55 Leute in 14 Monaten
02:03 Feliks Eyser: Stimmt die Geschichte, dass du vor Gründung deinen Gamer-PC verkauft hast?
02:07 Marius Meiners: Ich habe den tatsächlich schon ganz lange davor verkauft. Leider bin ich super obsessiv als Persönlichkeit. Ich kann ihm die Sachen nicht so richtig nur so ein bisschen machen. und kann deswegen auch kein PC zu Hause haben. Wenn ich dann zu Hause habe, dann talk ich die ganze Zeit, also von literally 9 Uhr morgens bis 6 Uhr morgens so und kann dann eigentlich nichts anderes machen. Ich habe bis dann immer So einmal im Jahr, dass ich so auf einen Monat mir so einen PC hülle, darauf dann ein League installiere und dann wirklich so einen Monat komplett durchzocke wieder bis zum höchsten Letter Rank, also bis zur höchsten Liga. Und dann muss ich das wieder weggeben. Erklär mal kurz, League of Legends ist dein Game. Genau. Wie funktioniert das? Ich habe viel gespielt, von WOW, Poker, aber League of Legends habe ich auf jeden Fall mit Abstand am meisten gespielt. Das sind 5 gegen 5. MOBA nennt sich das. Was heißt MOBA? Boah, Multiplayer Online Battle Arena.
02:51 Feliks Eyser: Du spielst immer mit den fünf gleichen. Du hast da so ein Rudel, so ein Klasse.
02:54 Marius Meiners: Du spielst mit vier verschiedenen Spielern, wenn du im Team bist, immer mit den vier gleichen. Und wenn du Solo Q ist so der normale Modus, den man halt so zockt, dann spielst allein, du wirst mit vier zufälligen Spielern gepairt gegen fünf andere zufällige Spielern.
03:06 Feliks Eyser: Deswegen kannst du es auch noch spielen, wenn du sagst, ich mach das nur einen Monat im Jahr, dann würden deine Teamkollegen sagen, ist ja doof.
03:11 Marius Meiners: Genau, ja genau. Dann zockst du einfach mit random Leuten zusammen und wir sind mal neu geperrt und zockst dann irgendwie, keine Ahnung, 20 Games am Tag und ein Game-Dort so 30 Minuten.
03:20 Feliks Eyser: Also du hast schon sehr, sehr viel Zeit. Das heißt, du zockst noch ab und zu, aber du timeboxst es sehr stark.
03:24 Marius Meiners: Genau. Ja, also einmal im Jahr meistens jetzt. Im letzten Jahr natürlich nicht, weil ich aber keine Zeit habe, aber freue mich sehr, wenn das alles vorbei ist, auch mal wieder am besten einzuschalten.
03:30 League of Legends Top 100: Warum 70/30 Training zu Review entscheidet
03:32 Feliks Eyser: Und du warst da Top 100 in Deutschland. Wie viele Leute spielen das? Also wie kann man das einordnen?
03:36 Marius Meiners: Genau, Top 100 auf dem Server, also Europa. Und genau, man kann immer nur, Lela Rang geht es immer nur für die Server Regions, also du kannst gar nicht wissen komplett, wo stehst du international. Ich glaube, wir hatten sechs Millionen aktive Spieler damals. Ja, ist schon ein richtiger Grind. Das ist wirklich sehr, sehr schwer. Also ich muss ehrlich sagen, Top 100 in irgendwie in einem viel gespielten Spiel zu werden, ist unglaublich, unglaublich hart. Also es ist härter als das, was jetzt
03:57 Feliks Eyser: Wie war der Moment, dass du das zum ersten Mal gesehen hast, dass du da Platthundert bist oder wie?
04:00 Marius Meiners: Mega, also du hast halt so viele Steps dahin und es dauert wirklich Jahre. Also ich habe glaube ich zwei Jahre wirklich gebraucht, bis ich dahin kam, von dem Moment, wo ich mir entschieden habe, ich will richtig gut daran werden, hat es wirklich zwei Jahre gedauert. Krass.
04:12 Feliks Eyser: Und sag mal, es ist ja interessant, quasi so exceptional in so einer Disziplin zu sein, um zu den Top 0,01 Prozent zu gehören. Was ist der Unterschied zwischen den Leuten, also die ist in diese Top 100, schaffen und ich sag mal zu denen, die Top 1% sind. Also auch gut, aber von 6 Millionen Leuten sind es dann 60. 000 oder so. Was ist der Unterschied zwischen den beiden Gruppen?
04:30 Marius Meiners: Ich glaube, wie ernst du es nimmst und wie sehr du das willst und auch wie klein die Margen sind, die du dann ausspielen kannst. Also so, wenn du Richtig, richtiger Top-Spieler bist, dann nutzt du halt jeden kleinsten Fehler deiner Gegner richtig gut aus. Und wenn du einen kleinen Lead irgendwie generiert hast, dann spielst du den halt richtig, richtig krass aus, dass der Gegner keine Chance mehr hat. Und ich glaube, du musst, also was ich machen muss, um hinzukommen, war super Low-Ego meine eigenen Fehler mir den ganzen Zeit angucken. Ich habe jedes Replay geguckt von mir. Ich bin nicht jedes Mal an Einzelspiele geguckt und hab geschaut, hey, wo hab ich einen Fehler gemacht? Das habe ich auf meinen Notizblock geschrieben. und dann versuche an den Sachen zu arbeiten. Okay, das ist interessant, das ist der Unterschied zwischen ich spiele einfach nur und werde irgendwie normal besser zu, ich studiere wirklich, was ich da mache und mache für ein Logbuch. Absolut richtig viel Dedicated Effort da reinsteigen. Das passiert nicht einfach so, sondern du musst wirklich sagen, so hey, das sind die Probleme, die ich habe, an dem muss ich arbeiten, das sind die Sachen, die andere richtig krass machen. Ich habe auch super viele Spiele von anderen Leuten reviewt, also jeden Tag und geguckt, was machen die. In der Situation, wie spielen die das, wie spielen die das? Und mir da immer Notizen gemacht und halt richtig geguckt, dass du auch an deiner Mentalität halt so viel arbeitest, weil es ist super einfach, gerade wenn du halt mit vier zufälligen Spielern spielst. immer die Schuld auf andere zu schieben, weil du dann immer sagen kannst, so hey, wir haben jetzt verloren, weil die und den Fehler gemacht haben, aber on average musst du aber gucken, dass deine Performance immer besser wird und dann steigst du auch automatisch auf und Ich glaube, das war so die erste Erkenntnis von, hey, ich muss einfach auf mich gucken, was kann ich besser machen? Und wenn du immer daran arbeitest, besser zu werden, dann wirst du auch irgendwann richtig, richtig gut.
05:49 Feliks Eyser: Okay, okay. Und wie viel ist da Handwerk versus Mindset, wenn du gesagt hast, so die mentalen Themen musst du erstmal ansetzen? Ist ja im Unternehmertum ähnlich.
05:57 Marius Meiners: Ja, ich glaube, du brauchst auf jeden Fall beides. Also niemand kann die dir 14 Stunden am Tag abnehmen, die du an Arbeit reinstecken musst. Aber du kannst auch 14 Stunden Tag zocken und einfach nur zocken und nicht besser werden. Du musst halt wirklich irgendwie die richtige Einstellung dazu haben und dann auch wirklich die Arbeit investieren. Ich sehe viele Parallelen zum Unternehmertum. Auf jeden Fall, ja. Ich glaube, Passeren sind sehr ähnlich, panel ich auch gar nicht, aber du musst einfach wirklich, du musst richtig Gas geben, weil gerade bei E-Sports, ich ziehe mir den Vergleich, wenn du irgendwie so professioneller Schwimmer bist, dann Kannst du vielleicht, keine Ahnung, sechs Stunden am Tag trainieren? Danach gibt deinen Körper einfach irgendwie auf, danach macht es keinen Sinn, inkrementell nochmal zwei Stunden mehr zu schwimmen, dadurch wirst du nicht besser. Bei E-Sports ist es echt anders.
06:33 Feliks Eyser: Ist das so? Du kannst wirklich 14 Stunden in der 14.
06:35 Marius Meiners: Stunde noch eine Verbesserung erzielen. Ja. Und das macht auch jeder. Das heißt, du kannst gar nicht competen gegen die Leute, wenn du nicht dieselben Stunden reinsteckst. Deswegen ist es ultra isolating. Also du hast wirklich, du kannst nichts mehr anderes machen. Du kannst nicht mehr rausgehen, du hast keine Freunde mehr, du kannst eigentlich gar nichts anderes machen, außer zocken. Und das ist echt anders zwischen so E-Sports und anderen so normalen Spitzensportarten. Deswegen finde ich es persönlich auch viel schwieriger. Ich glaube, es ist viel schwieriger. Top 10 in League zu werden, als irgendwie ein Fußball zum Beispiel.
07:01 Feliks Eyser: Interessant. Und so die Zeit ist auch für vorne, glaube ich, relevant zwischen Ich bin quasi in der Arena und ich spiele oder ich baue ein Unternehmen versus ich reflektiere, du sagst du hast dein Notizbuch gehabt. So wie viel Prozent muss in Reflexion gehen, um den Fortschritt zu erzielen, versus sozusagen, ich bin auf dem Fußballplatz oder im Schwimmbecken oder oder eben auf dem Frage.
07:18 Marius Meiners: Im Unternehmertum oder jetzt so E-Sportsbereich? Sag mal erstmal E-Sports. Boah, ich glaube, da habe ich so 70, 30 so trainiert und so reviewed ungefähr.
07:26 Feliks Eyser: 30% Reviews ist ja krass hoch.
07:27 Marius Meiners: Ja, mega hoch. Vielleicht sogar ein bisschen mehr. Aber so ungefähr würde ich sagen, ist das so der Split.
07:31 Feliks Eyser: Wie reviews du dich heute als Founder?
07:33 Marius Meiners: Ähm. ist auf eine Art schwieriger, weil die Fehler haben nicht immer eine direkte Auswirkung. Dann merkst du es manchmal erst zwei Monate später so, ach scheiße, wir hätten auf jeden Fall das und das machen sollen, das merken wir jetzt erst das Problem. Soll ich dem Hiring, wenn du irgendwie eine Person nicht heirst, dann fällt das erstmal nicht auf, aber dann, wenn du halt einen Monat später da stehst und dann auf einmal ist super viel Hektik da, weil die, keine Ahnung, Verantwortlichkeiten sind nicht klar oder dann machen das Leute, die das eigentlich gar nicht machen sollten, weil die dann eigentlich auch andere To-Dos haben und Ziele. Und dann merkst du so, ach scheiße, wir hatten eigentlich dafür mal einstellen sollen oder so, dann ist es halt ein bisschen nachgelagertes Learning. Und davon hat man super, super viele. Und ich versuche immer mehr, mich aus so einen operativen Aufgaben so ein bisschen rauszuziehen, um halt mehr über diese Strategischeren Themen nachzudecken und das ist echt mega schwierig. Also ist mega, mega schwer. Ich gebe mein Bestes und hoffe, dass ich das immer besser jetzt mache. Hast du eine konkrete Routine dafür? Also blockst du dir eine gewisse Zeit oder ist das auch so ein bisschen die Wochenende. Ja, die Wochenende, wenn man halt operativ ein bisschen so Freiraum hat und eigentlich so viele Fragen irgendwie beim ankommen, dann versuche ich mal so ein bisschen auch mal über die Sachen nachzudenken.
08:28 Feliks Eyser: Ja. Ja, ich glaube, es ist mega wichtig. Ich habe es auch viel zu spät gemacht und dann für mich hat es geklappt, dann quasi so mit dem Founding-Team oder mit dem Management so diese Offsites zu machen, die dann im Kalender stehen, wo du sagst, wir machen jetzt mal zwei Tage, ziehen uns aktiv raus und probieren von außen drauf zu gucken. Und für mich persönlich habe ich eine Weile lang, das war echt gut im Nachhinein, ich habe es dann gedroppt leider, die Regel, dass ich freitags nicht ins Büro gehe direkt, sondern mich ins Café setze beim Notizblock und da bis zehn oder elf sitze, also auch irgendwie ein, zwei Stunden, jetzt nicht super lange. Aber diese ein, zwei Stunden, die haben mir, glaube ich, mehr gebracht, als wenn ich in der Zeit irgendwelche E-Mails geschrieben hätte.
09:00 Marius Meiners: Ey, ist richtig cool. Also, ich habe das Gefühl, ich muss da echt noch mehr lernen, wie ich mich selber strukturiere, wie ich irgendwie das Team strukturiere. Gerade weil wir jetzt von irgendwie. Vor einem Jahr waren wir literally drei Leute. So, weißt du, was ich meine? Und jetzt sind wir 55, haben nochmal zehn mehr in der Pipeline, werden auf jeden Fall 75 bis Sommer. Und das ist halt irgendwie ein ganz anderer Modus, in dem man reinkommen muss. Total. Und diese Steps irgendwie so schnell dann auch als Gründer mitzugehen, ist schon eine Herausforderung, was man noch nie gemacht hat. Und dann macht man auf jeden Fall auch Fehler, keine Frage. Nimm mich mit zu dem Moment, wie alles begann. Ähm, Alles begann bei meinem alten Job bei PwC. Ich habe da in der Venture Dieter gearbeitet mit Schirin, die auch bei dir war.
09:30 Antler, Co-Founder-Due-Diligence und Burn the Boats
09:36 Feliks Eyser: Auch im Podcast. Auch Leistungssportlerin, nicht E-Sport, sondern Grand.
09:40 Marius Meiners: Ja, war mega, ich habe mit Schlimm viel gearbeitet und habe dann, wir haben uns da beide beschlossen zu gehen und was Eigenes zu machen. Und dann habe ich, ich wusste, ich will gründen, ich wusste. . Nicht so richtig, an welchem Thema ich arbeiten will, hat schon sein Thema im Kopf. Und ich hatte vor allem kein Team. Und damit ich so ernt war und habe gesagt, hey, hier kann man richtig viele kennenlernen, die irgendwie mega Bock haben, was zu machen.
10:00 Feliks Eyser: Änder ist ein strukturiertes Programm, da bist du quasi eine Kohorte drin, da sind andere in der gleichen Situation wie du.
10:04 Marius Meiners: Genau, wir waren in Berlin, glaube ich, so 90 Leute und dann in die Dachregion haben wir insgesamt, glaube ich, 180 oder so. Und hab dann da Daniel und Tobi meine beiden Ko-Fahrer kennengelernt und hab die dann Wir haben dann an verschiedenen Themen erst gemeinsam gearbeitet und ich habe dann irgendwann die beiden für dieses Thema gewinnen können, weil ich daran geglaubt habe. Und dann genau haben wir im Dezember Angefangen daran zu arbeiten. Ihr kanntet euch davon nicht. Ihr kannt uns davon nicht.
10:25 Feliks Eyser: Was ist das, Learning mit Fremden, in Anführungszeichen, zu gründen?
10:29 Marius Meiners: Irgendwie ist es das gleiche mit einem Sportteam. Glaube ich, weil wenn du jetzt irgendwie, keine Ahnung, wenn du jetzt Fußballmannschaft spielst oder so, dann kannst du dir auch nicht aussuchen, mit wem du zusammen spielst. Das heißt, du wirst dann irgendwie auch zusammengeworfen.
10:39 Feliks Eyser: Wirst du gepärt mit vier Leuten genommen?
10:41 Marius Meiners: Ja, genau, genau. Und ich hab Also und da konnte man es ja so aussuchen. Ich glaube, viele gründen irgendwie mit Ex-Kollegen und mit Freunden und so. Für mich war das gar nicht so komisch, dann mit den beiden gemeinsam zu arbeiten. Wir haben uns auch in der Zeit sehr intensiv kennengelernt. Und ich habe irgendwie. . Daniel direkt als so super High-Energy, super toller Typen wahrgenommen, Tobi als mega kompetent und auch richtig guter Zusammenarbeit, super netter Typ. Und irgendwie, ich glaube, ich bin einfach nach Kompetenzenergie und so gefühlt gegangen.
11:04 Feliks Eyser: Und wie hast du das abgefragt?
11:06 Marius Meiners: Also, oder beziehungsweise wie so deine eigene Due Diligence aus oder eure gegenseitig? Voll, wir haben einfach gemeinsam an Ideen gearbeitet und dann merkt man eigentlich schon so, hey, hat man irgendwie Bock, mit der Person zu arbeiten oder nicht? Hat man irgendwie auch das gleiche Commitment Level und dann Bei uns war immer klar, wir machen egal was nötig ist. Also wenn wir irgendwie 100 Code Calls die Woche hätten machen müssen, hätten wir 100 Code Calls gemacht. Wir haben auch gesagt, wir machen egal, was nötig ist, um das zu erreichen, was wir wollen, wird gemacht. Und es war bei euch allen so. Also Energie war gleich. Ja. Die Skills haben sich ergänzt. Genau, ich glaube, Daniel und ich haben ein bisschen mehr ein Overlapping Skillset als jetzt Tobi, weil Trubi ist noch CTO und hat halt super viel schon gemacht in dem Bereich. war auch schon, bevor wir bei Antler waren, eigentlich durch mit Arbeiten, hätte gar nicht mehr arbeiten müssen, so finanziell, aber hat dann ein Jahr gechillt, sag ich mal, und hat dann gemerkt, so ey, ich werd hier voll depressed, ich kann nicht nichts machen, ich muss irgendwas machen, hat dann nach einer Aufgabe gesucht wieder und hat dann für uns mega gepasst. Damit haben beide eher einen, ich sag mal, Business-BWL-Background. Und dann hat er das ganze Sales-Thema übernommen und ich habe dann quasi alles andere übernommen. Also von irgendwie Fundraising bis Hiring und irgendwie alles andere.
12:05 Feliks Eyser: Und bei Antler hast du ja viele andere Leute gesehen, mit denen du offensichtlich dann nicht gestartet hast. Das ist sozusagen die Antithese für ein Founding-Team, wo hast du die Leute aussortiert, wo du gemerkt hast, ah, ja nichts.
12:13 Marius Meiners: Vielleicht in der ersten Woche, wenn du mit Leuten redest, merkst du schon so, wie Commodity sind. Also, wir hatten dann Leute, die haben so gesagt, so ja, ich habe gerade irgendwie so eine Pause beim Arbeitgeber gemacht und mache noch so einen anderen Accelerator nebenbei. Und wenn das nicht klappt, dann gehe ich wieder zurück zu meinem Job und so, und dann muss ich direkt so, ey Leute, da wird gar nichts draus. Du musst einfach alle Brücken abreißen mäßig und einfach sagen, hey, ich geh all in auf dieses Thema und auf diese Idee und vertraue einfach in mich selber. Und die Leute habe ich direkt aussortiert und dann hast du auch viel gemerkt, so Wie denken Leute über Themen nach? Was ist den Leuten wichtig? Und auch wie fühlt sich das in der Zusammenarbeit gemeinsam an.
12:44 Feliks Eyser: Okay, okay. Burn the Boats. Schau nicht zurück.
12:49 Marius Meiners: 100%. Ich glaube, das ist mega wichtig. Ich glaube, man muss sich einfach selber keine andere Option offen lassen, als das zu schaffen.
12:55 Feliks Eyser: Ja. Ja, ich meine, es gibt ja auch diese schönen Wettergründer, so die sagen, ja, wenn eine gute Idee kommt und da am besten noch jemand direkt Geld reinsteckt und so, dann würde ich das schon machen, aber so Ich spreche oft mit solchen Leuten, die quasi sagen, es wäre doch schön zu gründen, so aus dem Konzern raus, aber es ist dann nicht der richtige Vibe.
13:10 Marius Meiners: Ich glaube, auch mit der Einstellung kommt man nicht, kommt man gar nicht weit, sogar wenn es dann so klappt, weil es ist so anstrengend, das zu machen, was wir machen. Ich glaube, wenn du nur so eine leichte Idee davon hast, wie cool das sein könnte, dann bist du nicht bereit, so viel aufzugeben und Energie reinzustecken, als wenn du irgendwie, wenn du das dann checkst.
13:27 Feliks Eyser: Da hatten ja auch viel im Nachhinein, wenn ich gewusst hätte, wie schwer das ist, wie anstrengend das ist, wie viel Scheiße ich fressen muss, dann hätte ich gar nicht erst angefangen. Bloß gut, dass ich es nicht wusste.
13:33 Marius Meiners: Ich bin mega happy, dass wir das nochmal gemacht haben, aber es ist wirklich sehr anstrengend. Kann man nicht drum herum reden. Was ist gerade das Anstrengendste? Also wir haben wirklich im ersten Jahr haben wir wirklich 100 Stunden die Woche gearbeitet. Also muss man einfach so sagen, wir haben 9 Uhr morgens bis 3 Uhr nachts unter der Woche gearbeitet jeden Tag. Und dann irgendwie am Wochenende nochmal jeweils fünf, sechs, sieben Stunden pro Tag und dann machst du halt gar nichts mehr anderes. Also du gehst pennen, stehst noch fünf Stunden, schlaf auf. Versuchst nicht gemacht zu werden und arbeitest und gibst dann wieder um.
14:01 Feliks Eyser: Ist es wirklich nötig? Ist Entrepreneurship wie League of Legends, wo die 14. Stunde was bringt, oder ist es wie Schwimmen?
14:07 Marius Meiners: Ich glaube, es ist auf jeden Fall nötig. Also Ich glaube, es kommt auf die Kategorie an, in der du bist. Wir sind in einer Kategorie, die sehr wettbewerbsintensiv ist. Und ich glaube, wenn du das was Neues machst, wie, keine Ahnung, irgendwie Notion oder Clay damals oder so, wo das eine neue Kategorie ist, du hast relativ viel Zeit. Portland Market fit zu finden und auch sobald du Product Market Fit hast, gibt es nicht zehn Leute, die das gleich machen wie du. Da ist es glaube ich nicht nötig. Da kannst du, glaube ich, viel, viel slower agieren In einer Kategorie, wo jeder von Day One eigentlich die gleiche Roadmap hat und du super viel Druck hast, zu den Milestones schneller zu kommen als die anderen, gibt es keinen anderen Weg, außer mehr zu arbeiten, meiner Meinung nach. Und das siehst du auch bei den anderen Companies, die in ähnlich Intensiven Kategorien sind, wie wir. Zum Beispiel irgendwie, wenn du mal so die Neo-Banks nimmst, also N26 vs. Trial Republic vs. Revolut. Revolut auch geistkranke Arbeitskultur. Also weil ich glaube, ansonsten schaffst du das einfach nicht.
14:53 Feliks Eyser: Was sind andere Startups, die eine Kultur haben, die du adopten willst oder wo du dir was abschneiden willst, wenn du es machen könntest?
15:00 Marius Meiners: Ich will gar nicht sagen, dass wir das adopten wollen. Ich glaube, es gibt auch eine Limit für harte Arbeit auf jeden Fall und ich merke auch jetzt, dass wir Dass man das nach einem Jahr nicht mehr so machen kann wie jetzt, wie davor, weil einfach irgendwann hittest du einfach deine Limits auch körperlich. Ich habe auch gemerkt, so gerade im Winter, Immunsystem, dann bist du schon echt öfter mal krank und es ist einfach dann nicht mehr sustainable, hast du die Woche zu arbeiten. Ich glaube, man muss immer gucken, was ist wirklich nötig, um zu gewinnen und das zu erreichen, was man will und dann das auch machen.
15:25 Feliks Eyser: Gibt es da Beispiele in Deutschland oder orientierst du dich da eher, wenn du sagst, Revoluta macht das krass an Companies im Ausland oder Startups in San Francisco? Da ist ja dieses 996-Thema, also neun bis neun, sechs Tage die Woche ist ja da viel verbreiteter und noch anerkannter als jetzt.
15:38 Marius Meiners: Ja, solchen 996 finde ich auch mega sustainable. Also finde ich völlig okay. Ich glaube, in Berlin gibt es ein paar Leute, die auch gut durchziehen so, irgendwie so Brainer arbeitet, glaube ich, auch ziemlich hart und die geben auch richtig Gas und sind ja auch super erfolgreich.
15:49 Feliks Eyser: Nein, dann sind nicht viele Stunden, das sind 72 Stunden.
15:51 Marius Meiners: Ja, ich glaube, das ist total sustainable, wenn du irgendwie ein bisschen höher bist, kannst du absolut machen. Also gar kein Problem. Ja, da kannst du immer noch ins Gym gehen, du kannst immer noch genug schlafen. Klar, du hast dann wahrscheinlich nicht mehr so viele Hobbys, so, aber ja.
16:00 100h-Wochen und der Friedhof der 15 YC-Konkurrenten
16:03 Feliks Eyser: Na gut, arbeitest ein Hobby. Du tradest ja irgendwie, du tradest ja die aktuelle Zeit gegen irgendwas anderes. Gegen eine hohe steile Lernkurve, gegen. Eine gute Station um Lebenslauf gegen Equity. Okay. Erzähl mal von der Idee. Wie seid ihr rangegangen an Ideation? Was habt ihr verworfen, um Peec zu erschaffen.
16:21 Marius Meiners: Voll. Ich wollte damals, als ich zueinander gekommen bin, ich wollte was im Bereich Fintech machen und habe dann an so einem Altersvorsorgethema gearbeitet, lag so ein Gesetz im Bundestag vor, für eine Änderung von den Recht rechtlichen Rahmenbedingungen zu Altersversorgungprodukte.
16:35 Feliks Eyser: Ich habe mich einen Pitch auf den Tisch gehabt, ja.
16:36 Marius Meiners: Ah ja, ja, genau. Und dann hat sich irgendwann Olaf Scholz vor die Kamera gestellt und das Ende der Bundesregierung erklärt und dann war diese Idee tot, weil dann das Genau, Gesetz gescheitert ist quasi. Und dann habe ich noch ein neues Team gesucht und habe dann viel irgendwie so im Bereich Fintech, Regulatory Technology, auch ein bisschen mit AI geguckt und hab dann gemerkt, das Wichtigste für. Neue Themen ist eigentlich so richtig Nachfrage zu finden. . Weil du kannst Nachfrage eigentlich super schwer generieren. Also klar, es gibt dann so diese One-Off-Steve Jobs-Charakter, die sagen, ich weiß genau, was du willst und das dann irgendwie drei Jahre bauen und dann launchen und dann ist es mega erfolgreich. Aber ich glaube, das ist eigentlich nicht das, wo die meisten großen Companies entstehen. Sondern die meisten großen Company sind stehen eigentlich da, wo es wirklich eine krasse Marktnachfrage gibt. Und dann willst du einfach sehr early dabei sein. Also du willst irgendwie anzipieren, sowohl es in sechs Monaten oder acht Monaten eine krasse Nachfrage und dann genau dieses Thema machen. Und wir haben dann, als wir darüber nachgedacht haben, was wir machen wollen, habe ich gesagt, ich will AI oder Consumer machen. Weil ich finde AI oder Consumer mega, mega spannend, ich kann mich dafür richtig begeistern. Und habe dann geguckt, was passiert gerade so in AI und Consumer Spaces, was irgendwie große Effekte haben kann auf Companies. Und dann sind wir eben auf dieses Thema so AI, AI Search. Brand Representation gestoßen. Und dann hat man gemerkt, dass so die Top 1% im Bereich Organic Marketing, Organic Search schon über das Thema nachgedacht haben. Also zum Beispiel so Malte Landwehr, der jetzt bei uns so CMO-CPO ist. Hat damals schon richtig krass über das Thema nachgedacht.
17:51 Feliks Eyser: Das war, der war irgendwo angestellt zu der Zeit, oder?
17:53 Marius Meiners: Der war wieder als VP auf SEO, genau.
17:55 Feliks Eyser: Okay, okay. Und du meinst Top 1 Prozent, also es gibt Firmen, die sind ganz weit vorne, die leben davon, ihr Marketing gut zu machen und da gibt es Personen, die denken über neue Themen nach. Der hat davor wahrscheinlich über seine Themen. TikTok-Shop-Strategie nachgedacht oder whatever, irgendwas Neues. Und sagst, okay, jetzt denk darüber drüber nach, wie kann ich ein Chat-GPT ranken.
18:09 Marius Meiners: Genau, das war noch gar nicht angekommen, so einer breiten Masse. Und das ist eigentlich super. Also das heißt eigentlich so, wenn du das Market Timing gut machen willst, dann nimmst du das, wo schon die Leute, die seit Wernste darüber nachdenken und was dann so in sechs bis neun Monaten irgendwie kommt und richtig Durch den Markt durchgeht. Und das haben wir dann auch irgendwie hinbekommen, dass das Timing echt gut war. Das war natürlich auch ein Stück weit Glück, muss man auch mal dazu sagen. Also, dass es dann so gut gepasst hat, kann man nicht absehen und kann man nicht irgendwie abpassen. Es hätte auch irgendwie einen halben Settling dauern können, bis das Thema so richtig breite Adoption findet. Ja.
18:35 Feliks Eyser: Also im Nachhinein kann man das ja einfach sagen.
18:37 Marius Meiners: Ihr habt einen perfekten Moment da getroffen. Ja. Aber wir hätten sogar noch ein bisschen earlier sein sollen, eigentlich. Also es gibt noch ein, wenn man auch ein bisschen vor uns angefangen hat, hat man schon gemerkt, dass das ein Vorsprung war. In Deutschland oder in Europa oder woanders?
18:47 Feliks Eyser: In New York. Okay. Ist ja eigentlich auch interessant, gell? Ich meine, der Chat-GPT-Moment war Ende 2022 und es hat zwei Jahre gedauert, bis sozusagen das eine Kategorie geworden ist, zu überlegen, Wie komme ich da rein, also eine gewisse kritische Masse an Usern da drauf ist, dass du halt wirklich Traffic darüber generieren kannst, Sales generieren kannst Und es dir wichtiger ist, da nach oben zu kommen.
19:07 Marius Meiners: 100% davon macht dieses Tool-Use hier mal, ne? Weil du kannst natürlich nur was beeinflussen, wenn die Modelle auch das Internet benutzen, also Websearch machen. Das ist ja grundlegend wichtig für dafür, dass du auch mit GEO irgendwie Einfluss haben kannst. Und das kam erst relativ spät. Es kam im, wir sind im Oktober in Antler und es kam dann, glaube ich, im November. So ein Late November. Und dann war irgendwie klar so, und das haben wir dann gleichzeitig realisiert mit so einer Quarte von anderen hundert Leuten. Also es war wirklich so ein Moment, wo wir sagen, okay. Fuck, wenn jetzt Websearch in die Modelle kommt, dann wird der auf einmal so SEO für das Ding.
19:36 Feliks Eyser: Und das war der Moment, dass Websearch kombiniert wurde, also so Perplexity und so weiter, die quasi Google-Suchergebnisse kombiniert haben mit
19:43 Marius Meiners: Also das wirklich genau in dem Badge, wo wir beendler waren, gab es auch 10 YC Companies, die auch daran gearbeitet haben gleichzeitig, was wir damals noch nicht wussten. Aber die haben alle das gleiche Thema gemacht wie wir. Wir machen es aber jetzt nicht mehr oder gibt es hier alle noch einen verschiedenen Schnell? Wir haben die alle abgehängt, Gott sei Dank. Richtig cool. Es gibt wirklich noch 15 IC Companies, die das Thema gemacht haben, davon ist keine wirklich erfolgreich geworden. Was ist der Unterschied zwischen euch? Und das sind Friedhof der Geotools. Ich glaube, wir haben die einfach outworked. Also ich glaube, wirklich haben die einfach absolut outworked und wir haben, glaube ich, ein paar coole so Growhacks am Anfang richtig gemacht und uns, glaube ich, auch ganz gut positioniert von unserem ICPH, aber ich glaube, wir haben vor allem einfach auch härter gearbeitet.
20:16 Feliks Eyser: Muss man glaube ich schon sagen. Und wenn Kritiker jetzt von außen sagt, ah, ist doch alles alterweile, neuen Schläuchen, so, diese SEO-Tools gibt es ja schon ewig so und ist ja auch nichts anderes, ob ich jetzt bei Gemini oder Claude ranke als in Google früher und diese Anbieter, die es ja damals gab, die werden das jetzt auch irgendwie machen, was ist dein Take?
20:31 Marius Meiners: Ja, ich glaube es ist es nicht kein Gegensatz. Also ich glaube, es wird Beitrag klassisches SEO geben, genau wie es jetzt diese neuen Kanäle gibt und Ich glaube, der Kanal funktioniert einfach ein bisschen anders, im Sinne von Google ist einfach so ein Intermediary. Also du hast irgendwie so einen Klick, da weitergeleitet wird auf eine Seite, dann machst du da irgendwie dein Research, dann gehst du auf noch eine Seite, dann kaufst du da irgendwas. Und bei ChatGB hast du halt alles in einem Interface. Du hast halt irgendwie Von Topper Funnel bis Bottomer Funnel, von Research bis Produktkauf, dann hast du alles auf einem Interface. Deswegen ist da Auftauchen einfach deutlich wichtiger und relevanter und auch treibt auch mehr Revenue und dazu wird es immer noch weiter SEO-Traffic irgendwie geben bei Google. Und ich glaube, wenn man die Merkt halt kombiniert, kann daraus ein sehr, sehr cooler, sehr, sehr großer Markt entstehen.
21:10 Feliks Eyser: Wie ist der Anteil sozusagen von Consumer Traffic, der jetzt gerade noch primär über klassische SEO erreicht werden kann, also normale Ergebnisse versus Reine LLMs. Und man muss ja sagen, bei Google ist ja so ein bisschen das Thema, so Gemini ist ja da mittlerweile eingeblendet. Also, egal was ich bei Google eingibebst, oder kommt ja meistens oben schon eine AI-Antwort. Also irgendwie ist es ja wahrscheinlich schwer zu analysieren, aber was glaubst du grob für die Verteilung ist?
21:31 Marius Meiners: Wir können das ganz gut ablesen aus dem, was uns unsere Kunden sagen. Also es kommt mega auf den Sektor an, wenn du zum Beispiel über B2BSARs-Kunden sprichst, dann haben die teilweise schon so 20 Prozent. von deren Conversions, die sie wirklich über diesen Kanal generieren. Also nicht mal Traffic oder Klicks, sondern wirklich Conversions. Und das ist auch wieder so ein Thema mit so Klicks sind halt nicht mehr so super Super sinnvoll als Metrik, weil Klicks von irgendwie Chat-GPT-Interface, was super Bottom-of-Fundle schon ist, sind halt viel mehr wert als Klicks von Kindern.
21:55 Feliks Eyser: Bottom-of-Fundle heißt nah am Kauf, wo man so tief drin ist, aber heißt, ich bin kurz davor, das Produkt wirklich zu kaufen.
22:00 Marius Meiners: Richtig, ja, wenn ich schon irgendwie gefragt habe: Hey, was ist der beste Fernseher für mein irgendwie? Zu Hause und dann schon irgendwie drei Fernseher vergleiche und dann klicke ich halt auf den Fernseher, da bin ich ja schon ready zu kaufen.
22:08 Feliks Eyser: Also gute Case-Sudy, das ist ein guter Warenkorb.
22:11 Marius Meiners: Ja, voll. Genau, ist halt, da werden auch Infatory-Produkte gekauft. Also ich glaube, irgendwer kauft auch schon seinen Privatjet darüber oder so.
22:16 Feliks Eyser: Das gibt's auf jeden Fall. Das habe ich jetzt noch nicht gemacht. Ein paar mehr Leute zuhören beim Podcast und wir mal irgendwann einen Werbepartner finden. Aber ey, ey, sag mir mal, wie ich das machen muss, wenn ich jetzt sage, gib mir mal die Geo Masterclass. Wofür steht Geo? Hol mich nochmal kurz auf. Generative Engine Optimization. Okay, also wie komme ich da hoch? Geo ist das neue SEO quasi. Wenn jetzt Leute eingeben, was ist der beste Founder-Podcast in Deutschland? Da will ich natürlich auftauchen. Da gibt es ja keinen Weg dran vorbei. Was muss ich machen?
22:30 GEO Masterclass: Wie du in ChatGPT, Gemini und Claude rankst
22:45 Marius Meiners: Ja. Das Wichtigste ist erstmal zu verstehen, was fragen die Leute tatsächlich. Also was sind Fragen, die in deinem Bereich wirklich gestellt werden? Wenn du das hast. Dann kannst du das irgendwie nehmen und einen Tool zum Beispiel wie uns geben. Dann analysieren wir, wie performst du eigentlich auf diesem Set an Prompts und woher zieht das Modell die Informationen dazu? Also kommt das irgendwie aus TikTok oder YouTube oder aus Sifted? gibt es irgendwie Sifted Artikel, der irgendwie heißt, hey, das sind die besten Podcasts für junge Gründer. Und dann geht es eben darum, auf die Quellen zu kommen, die die Modelle verwenden. Also wenn es halt diesen zum Beispiel Sifted Artikel gibt, dann Geht es irgendwie für dich darum, da aufzutauchen und mit SIFT mein Kontakte?
23:18 Feliks Eyser: Dann bin ich wieder bei klassischer Pressearbeit. Musst du irgendwie mal bei Sifted?
23:21 Marius Meiners: Irgendein Redakteur muss ich da überzeugen? Digitale PR ist super relevant für Geo. Es ist ein super, super relevanter Kanal. Und dann geht es natürlich auch um Content Marketing, was du selber auf deiner eigenen Seite machst. Also was für Artikel produzierst du, wie kriegst du die irgendwie gerankt, dass die Modelle die auch irgendwie ziehen in ihren Kontext-Window und dann auch verwenden und dann Citations produzieren.
23:39 Feliks Eyser: Okay, es ist doch wieder wichtig, also keine Ahnung, ich könnte jetzt die Transcripts von den Episoden auf der eigenen Webseite veröffentlichen. Ich glaube, das machen wir nicht, weil die sind irgendwie lang, aber. Die Webseite schaut sowieso keiner an beim Podcast, muss man fairerweise sagen.
23:51 Marius Meiners: Aber die LLMs gucken da rein. Ja, auf jeden Fall. Und ich glaube, die Frage ist immer auch ein bisschen so, hey, wie wichtig ist das? auch für dich als Kanal. Also wir haben jetzt gerade gesagt, so B2BSAR haben wir teilweise 20% Conversions, wir haben teilweise E-Commerce und Travel, das ist ein Riesenthema für die Bereiche. Aber klar gibt es auch, also ich glaube zum Beispiel irgendwie die nächste MS-Taschen wird wahrscheinlich nicht über ChatGP gekauft, weil das sind dann doch eher so emotionale Luxus, Impulsivkäufe, wie auch man das nennen will, die auch sehr visuell sind. Die sehr visuell sind, dieser brandgetrieben sind, die sehr visuell sind, genau. Die werden wahrscheinlich nicht auf dem Kanal stattfinden. Es gibt, glaube ich, schon Industrien, für die das super, super relevant ist und auch Industrien, für das nicht so relevant ist. Wie rankt ihr das für euch? Was ist die Top-Liste an Industrien, wo ihr sagt, das ist Juicy? Gerade B2BS ist immer noch Nummer eins, auf jeden Fall. Gerade weil auch die BDBS-Käufer halt super. digitale Natives sind und halt super viel Zeit auf diesen Kanalen schon verbringen. Ich glaube, danach muss man gerade wahrscheinlich Travel ranken. Für Travel ist schon sehr relevant. Und ich glaube, für Dienstleistung wird es super spannend dieses Jahr. ich mich dann da beraten lassen an der Malfi-Küsste.
24:49 Feliks Eyser: So, dann sagt ihr mir, guck mal, das sind die drei Optionen und hier sind ein paar Fotos.
24:52 Marius Meiners: Schon geil. Ich habe es auch letztes gemacht, tatsächlich auch für meine Reise. Mega witzig. Und ich glaube auch Dienstleistungen. Wenn du jetzt irgendwie einen CFO bist und du suchst halt eine spezialisierte Beratungsagentur für, keine Ahnung, Payment Implementation in Deutschland, glaube ich, wird es auch ein riesiges Thema. Ich glaube, es sind super viele Spannende Industrien, die gerade noch entsprechend.
25:09 Feliks Eyser: Wenn es so ein Thema hat, was eher nischig ist, nehmen wir das mal als Beispiel. Integrationspartner für Payment-Lösung. Da schreibt wahrscheinlich kein Swifted Redakteur irgendwas gerade drüber. Was muss ich konkret machen?
25:19 Marius Meiners: Dann guckst du dir an, welche Content-Pieces performen denn auf diesem Prompt Set? Also sind irgendwie Artikel von meinen Wettbewerbern, ist es irgendwie Research, der gepublished ist, den Leute haben?
25:31 Feliks Eyser: Weil die Tools die Quellen angeben, sorry, wenn ich reingerächt, aber bei den Tools kannst du sehen, woher kommt denn diese Information und diese Quellenangaben, die lest ihr jetzt aus mit eurem Tool?
25:39 Marius Meiners: Genau, wisst ihr.
25:40 Feliks Eyser: Okay.
25:41 Marius Meiners: Genau, und das spielen wir dann wieder raus und klassifizieren auch, die Domains sind verschiedene Typen, die URL sind verschiedene Typen, um dir dann zu helfen, zu entscheiden, hey, ah, was für Content Bies muss ich eigentlich produzieren. Und worüber soll ich eigentlich reden und sprechen in den Content Pieces und auch auf welchen Medien muss ich überhaupt sein? Also muss ich irgendwie auf TikTok präsent sein, auf YouTube, muss ich irgendwie auf irgendwelchen Editorial-Seiten präsent sein? Genau.
25:59 Feliks Eyser: Mh, okay, okay. Und jetzt kommt die große Frage: Software versus Services. Das ist eine Diskussion, die gerade stattfindet. So eine Kritik an dem Space ist: Hey, es gibt ja diese ganzen alten SEO-Tools und Der größte Exit, den es in dem Bereich gab, war irgendwie knapp 2 Milliarden von Semrush, die wurden von Adobe gekauft, wo du sagst, okay, krasse Transaktion, auf der anderen Seite machen die 500 Millionen Umsatz so, haben nur für. Irgendwie 4x verkauft oder so die einzige große Transaktion? Wie kann das jetzt so eine neue Riesenkategorie sein? Und Eine These kann ja dann sein, ja gut, Seotudelüberwachung ist das eine, aber ich will Unternehmen ja auch helfen, diese Aufgaben umzusetzen, quasi um besser zu ranken. Und so wie ich euch verstehe, bewegt ihr euch auch in das Territorium. Von zweitem, dass ihr Leuten wie mir oder eine B2B Desa Company helft, diese Sachen zu machen, um weiter nach oben zu kommen.
26:45 Marius Meiners: Ja, das stimmt auf jeden Fall. Ich glaube, das ist eine generelle Diskussion, die gerade super viel stattfindet. Also im Sinne von so, hey, wie kommt man diesen Services Layer? SEO hat einen riesen Services Layer, also der ist viel, viel größer als das viel größer als der viel Layer. Auf jeden Fall. Ich möchte auch ein bisschen aufpassen mit dem Statements da, weil Es ist nicht so, als wäre die Arbeit von einem Organic Search Marketer so generativ wie die von einem Engineer oder so. Wobei irgendwie Engineer ist supergenerativ, auch Legal.
27:11 Feliks Eyser: Was bedeutet das generativ in dem Kontext?
27:13 Marius Meiners: Du kannst als Du kannst die Arbeit von einem Engineer sehr gut replizieren, indem du aber auch denselben Code replizierst. Das ist relativ einfach. Du hast so eine Testumgebung, der Compiler oder die Runtime, wo du es laufen lassen kannst, du kannst checken, war das gut oder war das nicht gut. Das ist ein idealer Use Case für LLMs. Ähm, Legal ist auch so ein super Use Case. Organic Search ist nicht so ein guter Use Case wie die beiden anderen, deswegen wird es sicherlich.
27:37 Feliks Eyser: Du sagst quasi, die Arbeit von einem SEO ist aus Brille von was kannst du automatisieren durch Agents, komplexer als das, was ein Anwalt oder ein Softwentler macht.
27:45 Marius Meiners: Wie komplexer, ja, auf jeden Fall. Weil es einfach viel mehr verschiedene Facetten hat und viel mehr Dinge und auch viel mehr Medien gibt, an denen man arbeitet. Und es ist halt nicht nur Textoutput. Es ist irgendwie, es gibt ganz, ganz viel andere Output, den man generieren muss, als ich sag mal, SEO-Professional. Und das ist nicht ganz so simpel wie Code oder einfach nur ein juristischer Text. Trotzdem kann man da einiges tun und das tun wir auch. Wir gehen schon Handlungsempfehlungen zu unseren Kunden, was sie tun können, um Irgendwie höher zu ranken in AI Search Modellen. Und da werden wir auch sicherlich einen Teil von dem Service-Slayer mit abdenken können. Trotzdem muss ich sagen, ist es nicht so, wie irgendwie das nächste Operating System für Organic. Deutsche Marketar, das wir gerade bauen.
28:27 Feliks Eyser: Was sich da komplett von alleine bedient und alles komplett autonom macht, das ist nicht die Vision, wo du hinkst.
28:32 Marius Meiners: Du siehst viele Launches davon gerade. Also es gibt super viele Leute, die das versuchen und Wenn man das mal benutzt, merkt man schon so, boah, das ist noch echt weit weg von das, was man benutzen kann. Das ist noch echt sehr schwach und relativ trashy. Und man muss auch echt aufpassen, wenn man Kunden irgendwie schlechte Handlungsempfehlungen gibt, die das umsetzen. oder so einen Autopilot-Run lassen dir dann irgendwie Artikel rausspammen und hast irgendwie so 3000 Artikel auf deiner Seite. Das kann auch richtig krass negative Folgen für deine Brand haben. Und auch für deine Sichtbarkeit in AR-Modellen. Deswegen sind wir da gerade vorsichtig. Ich glaube, wir werden uns immer mehr in diese Richtung entwickeln. Wir werden dabei immer langsamer sein als andere, on purpose, weil wir das vorsichtiger machen wollen als andere magen.
29:04 Feliks Eyser: Okay, und erstmal mit der Handlungsempfehlung beginnen und sagen, hey, du könntest das machen und nicht direkt in die Umsetzung gehen.
29:09 Marius Meiners: Ja, richtig. Wir glauben auf jeden Fall deutlich mehr an den Human-in-the-Loop-Prozess als an einen Fully Autopilot.
29:14 Feliks Eyser: Prozess.
29:15 Marius Meiners: Okay.
29:16 Feliks Eyser: Und wenn ich mich da jetzt einlogge, als SEO-Geo-Manager von Tui und in dieses Action-Tab reingehe, was empfiehlt der mir dann? Was könnte er mir empfehlen?
29:25 Marius Meiners: Es kann die Sachen empfehlen wie Hey ähm Sky Scanner hat irgendwie Artikel, die heißen Hey, cheap flights from Berlin to New York, cheap flights from New York to Diddle. Das ist eine Strategie, die gerade gut funktioniert, replizier dir doch mal auf deinem eigenen, auf deinem eigenen Blog oder auf deiner eigenen Page.
29:41 Feliks Eyser: Hm, okay, okay. Dann schreibt aber nicht die Artikel vor, sondern gibt mir eher strategisch den Hinweis: Guck mal, es gibt einen Competitor und der hat es umgesetzt und es führt dazu, dass der irgendwie, also diese Quelle wird oft zitiert.
29:51 Marius Meiners: Genau, richtig. Und ich glaube, das ist der nächste Step, das Vorschreiben das wir auf jeden Fall irgendwann machen werden. Ich glaube, den Schritt, den sogar jetzt schon Leute gehen, ist einfach Vorschreiben, publishen ohne Review. Und ich glaube, das ist gerade super schädlich und da muss man echt aufpassen. Das Vorschreiben ist, glaube ich, noch in Ordnung. Das kann man, glaube ich, langsam anfangen in unserem Space. Aber auch da muss man echt sehr vorsichtig sein.
30:10 Feliks Eyser: Ja. Wo kommt das Wachstum her? Du hast hier, guck mal, ich hab den linken Post dabei. Das war die 5 Mio ERA-Ankündigung. Acht Million Update gibt es noch nicht, aber hoffentlich bei 10 Millionen Update. Ja, okay. Aber ihr hättet so eine Million ERA pro Monat? Ja. Mega. Wo kommt das Wachstum her? Also du sagst auf der einen Seite Timing gut, ja, und die Nafrage gibt es und die Leute haben das jetzt erkannt. Aber wie du gesagt hast, es gibt nochmal 100 andere Competitor, die haben das auch erkannt. Wie greifst du jetzt diese Nachfrage?
30:38 Marius Meiners: Ich glaube, wir haben uns als Marktteilnehmer positioniert, die eben genau so vorsichtig sind mit den Dingen, die wir tun, wie ich gerade erklärt habe. Ich glaube, wir werden einfach als, ich sag mal, seriöser Player wahrgenommen. Weil wir nicht irgendwie irgendwas Vibecoden publishen und dann viel Spaß damit, sondern wir versuchen schon, dass die Sachen, die wir machen, irgendwie Sinn machen und durchdacht sind. Und ich glaube, das appreciated unsere Community mega. Wir haben, wenn du jetzt irgendwie bei Kanäle nachdenkst, wir haben super viel AI-Search-Traffic bekommen. Das ist ja absolut naheliegend. Eat your own dog food. 100% ist absolut naheliegend auf ChatGPT.
31:06 Feliks Eyser: Wir haben es vorhin geprüft, was ist das beste Tool, um in LLMs zu ranken. Er hat gesagt, hier Top-Tier ist Peec AI. Und dann haben sie noch so ein Player aus den USA vorgeschlagen.
31:15 Marius Meiners: Ja, das ist das Wichtigste. Das heißt, darüber kriegen wir 15 bis 20 Prozent von unseren Leads, kriegen wir darüber. Google ist auch immer noch ein super relevanter Kanal, da ist auch noch immer 20% ungefähr. Und da haben wir ganz, ganz viel Word of Mouth, auch die uns empfehlen. Und da freuen wir uns euch mega drüber, das ist dann irgendwie aber auch teilweise sowas wie Webinare oder Social oder so.
31:33 Feliks Eyser: Und Performance Marketing, irgendwie Meta-Ads, bezahlte Ads auf Google, spielt gar nicht so eine Rolle? Ist in den 20% Google-Buckets drin. Ach ja. Okay. Krass. Aber das heißt, der World of Mouth-Anteil ist dann relativ hoch. Ziemlich hoch, ja.
31:46 Marius Meiners: Macht ihr was, um das zu verstärken? Witzigerweise haben wir das gerade in der Planung, also ich hoffe, dass wir das irgendwie in den nächsten einzelnen Wochen launchen, so ein Beferil-Programm. Mhm. So Two-Sided Referral, also heißt, der im Field kriegt was und der, der empfohlen wird, kriegt auch was.
31:58 Feliks Eyser: So ein Klassiker, ich krieg einen Monat frei, mein Freund kriegt einen Monat frei.
32:01 Marius Meiners: Genau sowas in der Art. Und das dann irgendwie auch in der App direkt zu launchen mit so einem Tab in der Sidebar. Und ich glaube, das wird nochmal richtig cool.
32:08 Feliks Eyser: Ja. Was für eine Rolle haben Agencies gespielt? Also Agenturen, die das für ihre Kunden einsetzen. Ein relevanter Kanal, ja, nein.
32:15 Marius Meiners: Mega relevant, also für uns super relevant. Die sind bei uns nicht wirklich We Seller, sondern einfach wirklich direkt unsere Kunden. Für uns war das mega wichtig, am Anfang gerade zu sagen: so, hey, was sind eigentlich die Leute, die schon sehr viel, ich sag mal, Thought Leadership und irgendwie Confidence von ihren Kunden mitbringen. Und das sind halt enorm die Agenturen. Die machen alle Keynotes auf allen wichtigen Events, die machen alle White Paper, alle Case Studies, der meiste Research kommt von Agenturen. Die haben gesagt: Hey, wir haben diese Kundengruppe für uns gewinnen können. dann können wir direkt zeigen, wir können die Leute überzeugen, die am meisten über den Space wissen. Und deswegen haben wir dann sehr aktiv auf die fokussiert und die haben natürlich auch super. Gutes Upsell-Potential, weil die fangen dann mit zwei Kunden an. Dann machen sie fünf, dann machen sie 15, dann 25. Und innerhalb der Kunden können die auch expanden. 100 Prozent und deswegen skalieren die halt mega geil, wenn du auch mal so die Kohorten anguckst mit den Agenturen. Die performen halt mega, mega gut, weil die halt super gute Net-Dollar Retention einfach haben.
33:08 Feliks Eyser: Okay, Net-Dollar Retention heißt, wie viele Euro geben die am Anfang aus, wie viel sind dann Upsells über die Zeit, wie viel ist Churn, also wie viel fällt wieder raus unten und bleibt netto mehr hängen, als rausfällt sozusagen. Genau richtig. Und holt ihr die auf einen speziellen Weg rein, diese Agenturen? Also sind es andere Kanäle, über die ihr die gewinnt? Eigentlich tatsächlich nicht.
33:24 Marius Meiners: Die sind meistens super proaktiv, weil die natürlich auch, also Die wollen ja auch Geo als Service verkaufen und um Geo als Service verkaufen, brauchen sie irgendeine Softwarelösung, die ihnen das erlaubt. Und dafür sind wir halt die beste Softwarelösung.
33:36 Feliks Eyser: Sie brauchen immer eine neue Story.
33:37 Marius Meiners: So, ich meine es auch aggregiert. 100 Prozent. Also erstens brauchen sie eine neue Story und sie brauchen natürlich auch irgendwas um den Markt zu bedienen, weil die das super viel nachgefragt bekommen. Dann gibt es irgendwie, dann hat irgendwie der Boardmember hat dann bei ChatTPD gefragt, was die beste Wärmepumpenlösung ist und dann kam seine Marke nicht, dann kriegt erstmal der CEO eine Nachricht. Der leitet es dann weiter an sein SEO-Team. Die sind dann so, okay, fuck, jetzt muss jemand was machen, fragen an ihre Agentur und die kommen dann mit uns.
33:59 Feliks Eyser: Ja, krass. Das ist immer das Schlimmste. Ich meine, mein Business war ja auch quasi, Ads an Small Businesses zu verkaufen auf Google und haben die alle eingegeben. Hier Dachdecker Berlin-Kreuzberg oder so, und wenn die selber nicht aufgetaucht sind. Das war ja immer das größte Drama. Dann kannst du denen erklären, ja, wir haben ja nur einen gewissen Share of Wallet und das ist wieder jedes Weite ausgespielt und da da da da.
34:16 Marius Meiners: Kannst du alles vergessen. Kannst vergessen, ja, ja. Denn er baut mir immer aus dem Handy kurz das eintippt und dann kommt das nicht in dir direkt.
34:21 Feliks Eyser: Der muss erscheinen. Der muss erscheinen. Und zum Beispiel steckst du alles Budget nur auf dieses Keyword. Weil du weißt, der Owner gibt es ein. Was war der unerwarteteste Effekt davon, dass du die ARA-Zahl published? Das ist ja so ein bisschen ein neuer Trend, dass B2B SARS-Unternehmen ihre Umsatzzahlen kommunizieren. War früher relativ selten so. Warum machst du es und was ist ein unerwarteter Effekt?
34:44 Marius Meiners: Ich glaube, wenn du aktuell eine Company baust an 2026, ist eines der wichtigsten Probleme, wie findest du eigentlich das beste Talent? Also wie findest du die besten Leute und wie überzeugst du die für dich zu arbeiten? Und du brauchst einfach super viel Aufmerksamkeit dafür. Und Wir haben dann gesagt, ich mag es tatsächlich gar nicht gerne. Ich bin super ungerne im Podcast. Ich bin super ungern im Podcast. Ich mag auch so Kameras nicht so gerne. Ich habe auch selber kein TikTok, kein Instagram und so. Ich bin da super Anti diese ganzen Sachen. Und ich habe auch LinkedIn vorher nie benutzt. Und ich war so, hey, ich muss das selber pushen für mich und für die Company, wenn wir irgendwie erfolgreich sein wollen, weil du musst dich wirklich nach außen präsentieren. Wir hätten keine Chance gehabt, das da wieder ein Talent irgendwie zu bekommen, wenn wir einfach so leise gewesen wären und irgendwie still und heimlich so ein Ding gemacht hätten. Sondern du musst schon irgendwie nach draußen gehen und sagen, hey, das sind wir, das ist unsere Story. Da wollen wir hin, das ist das Target und dadurch ziehst du schon die richtigen Leute an.
35:34 Feliks Eyser: Okay, okay, also diese Ambition zu vermitteln, nach außen, aber auch den Track-Record zu unterstreichen, so yo, wir schaffen das auch in kurzer Zeit.
35:40 Marius Meiners: Ja, komplett. Also Nachrichten auf Linken, die du ein Talent schreibst, und hey, wir sind gerade von 0 auf 5 Millionen in elf Monaten skaliert, haben eine gute Conversion Rate. Und dann, wenn du dann irgendwie noch ein Profil hast, das das so hinterlegt und sich angucken können und auch ein Bild und auch einen Eindruck von dir als Team bekommen können. Deswegen machen wir auch super viele Videos auf unserer Careers Page und wenn du da drauf gehst, zum Beispiel bei Sales, dann gibt es zu jedem, zu jeder Sales-Position auf der Careers ein Video. Mit so, hey, wir suchen irgendwie Head of Sales, wir suchen irgendwie Rev-Ups Lease oder so. wo sich das Team vorstellt, wo wir über die Position reden und das hilft schon richtig.
36:09 Feliks Eyser: Ah, okay. Und du siehst natürlich die Leute, die dann wirklich da arbeiten, so mit denen sitzt im Zweifel auch im Bewerbungsgespräch. Dann, okay. Ja. Gibt es eine Downside daran, die RA-Zahlen zu posten?
36:18 Marius Meiners: Du wirst natürlich daran gemessen, da kommt jemand wie du in einem Podcast und wie viel ist jetzt? Wenn es vier wäre, wäre es scheiße. Das wäre schlecht, aber wenn es auch nur sechs wären, wäre es schlecht. Das muss halt mal klar sein, man ist dann halt sehr public auch mit seinen KPIs und wird auch daran gemessen werden. Dann können die Leute halt im Kopf sehr schnell wie du gerade ausrechnen. Okay, der macht ja gerade eine Million AR-ID im Monat.
36:37 Feliks Eyser: Okay, okay. Und du bist ja quasi auf dem Präsentierteller und alle sagen, okay. Selbst wenn du eine halbe Mio-A, das ist mega geil. Also, aber du hast einmal diese Latte gesetzt und du willst sie übertreffen jeden Monat.
36:47 Marius Meiners: Ja, genau. Erzeugt viel Druck, aber ich glaube, es ist auch gesunder Druck, den man sich auch machen muss, weil wir haben ja auch wohl Targets und wir wollen die auch erreichen. Wann wird der Druck ungesund? Das ist eine gute Frage. Ich glaube, wenn er toxisch wird und man dann das Gefühl hat, wenn man mal scheitert, dass es dann nicht mehr geht. Und ich glaube, das ist ganz wichtig zu wissen, hey, man kann auch mal Ziele verfehlen. Und das ist dann auch in Ordnung und dann muss man halt wieder neu anfangen.
37:07 Feliks Eyser: Ja. Spielt Churn gerade eine Rolle? Also Kunden probieren was Neues aus, so ist klar, ist alles erstmal neu. Probiere ich mal, dann gefällt es mir irgendwie nicht wie managed so Discard. Also wir haben nicht Logo-Churn, ich glaube, das ist in einem SMB-Segment, den wir sind, ganz normal. Logo-Churn bedeutet, ein Kunde fällt raus.
37:23 Marius Meiners: Der Kunden.
37:24 Feliks Eyser: Genau, genau.
37:26 Marius Meiners: Genau, vielleicht nochmal für die Zuhörer, also du hast irgendwie so eine Kohorte von zum Beispiel jetzt Leute, die im Januar angefangen haben, nehmen jetzt mal 100 Leute. Die Leute zahlen vielleicht insgesamt kumuliert oder summiert 1000 Euro im Monat, dann ist das Nord-Dailation VMwickens diese 1000 Euro und Logotchurn ist VMwickens diese 100 Leute. Logo-Churn haben wir auf jeden Fall, aber jede Kohorte, die wir haben, ist über 100 Prozent. von Net oder Retention und das ist irgendwie das Wichtigste.
37:45 30k Billboard-Kampagne in Berlin-Mitte als Hiring-Hebel
37:46 Feliks Eyser: Und das ist das Wichtigste und das passiert, weil so A natürlich ein Großteil der Kunden bleibt und B, die, die bleiben im Zweifel auch ihre Budgets erhöhen. Genau, ja, richtig. Der Deal ist einfach, ihr abonniert den Channel, kriegt jede Woche eine Notification darüber, dass die neue V-Numot-Folge gedroppt ist und könnt mit den Insiges, die wir aus den Gästen rauskitzeln, euer Unternehmen aufs nächste Level bringen. Also abonniert den Channel und viel Spaß. Erzähl mal von eurer Plakatkampagne, das fand ich ja geil. Im Rosenthaler Platz lauf ich da irgendwie morgens. Da zu meinem Lapcoffee. Mehr BWL-Mitte geht nicht. Ich wollte sagen, das ist richtig BWL-Mitte, ja, ja.
38:20 Marius Meiners: Ich gehe zu meinem Lab-Coffy, dann sehe ich so ein Peec AI-Plakat.
38:23 Feliks Eyser: Dann sehe ich so ein Peec AI-Plakat, genau, und dann poste ich das erstmal auf TikTok. Ihr habt ja Plakate geschaltet nach der Finanzierungsrunde. Also ihr habt quasi Plakate geschaltet, ihr habt so Trucks durch die Gegend geschickt, wo drauf stand, hey, wir haben gerade Geld gerased. Finde ich ja mega witzig. Also, ich habe mich gefühlt wie in San Francisco. Da ist es ja gerade eine Normalität.
38:40 Marius Meiners: In Deutschland hat das, glaube ich, auch nie jemand.
38:42 Feliks Eyser: Ja, ich kann das auch.
38:43 Marius Meiners: Also ich war irgendwie ein SF im Sommer und hab dann, du kannst halt nicht durch SF laufen, ohne alles von Startup-Sachen zu sehen. Also überall Werbung. von Plakaten, überall, du fährst auf den Highway, überall am Highway sind irgendwelche Billboards und so. Und ich fand das mega cool, auch ein geiles Gefühl von so, hey, in dieser Stadt geht es um Startups. Und ich bin nach Berlin zurückgekommen und ich war so Hier sieht man nichts über Startups. Hier siehst du irgendwie Billboards und dann irgendwie die nächste Opa und dann irgendwie-Katalog, irgendwie einen Shampoo oder so. Und ich war so, boah, aber macht's eigentlich hier keiner? Da habe ich noch kurz geguckt, was es gekostet hat, was es kosten würde. Und ich war so, ey, das ist actually echt nicht teuer. Wenn du es geografisch hast, genau. Das war echt nicht teuer. Wir haben insgesamt so 30 Khaos gegeben dafür oder so. Und die Resonanz war crazy. Also wir haben so viel Talent bekommen, was dann eben gesagt hat: so, hey, ich hab irgendwie. Auf meiner Morgenroutine in der U8. Dann habt ihr den ganzen U8-Schatz von Folge gemacht, eine Werbung. Ich habe das gesehen, fand das mega cool. Ich dachte, nehmen wir bei euch oder so. Ja, richtig krass. Also war richtig, richtig tolle Resonanz. Das ist ja Lösung. Gib deinen Corporate-Job auf uns. Ja, war mega cool, also war richtig geile Resonanz, auch mega viel Spaß gemacht, die Kampagne so mit Noah, Victoria und Diana zu planen und so, ist echt cool.
39:44 Feliks Eyser: Okay, 30K habt ihr ausgegeben.
39:46 Marius Meiners: Wie kann man das übersetzen in den ROI? Das ist immer das Ding und ich glaube, da bin ich ähnlich wie Noah, so ein Sell of Growth. Ich glaube, wir glauben beide nicht so daran, dass man das immer so absolut verformelt irgendwie darstellen muss. Ich glaube, man ist einfach immer am Raten und ich glaube, es ist auch in Ordnung.
40:00 Feliks Eyser: Ja, und ich meine, ich glaube, ihr habt ja auch Presse darüber gekriegt. Dann schreiben Leute, sagen, guck mal, das ist interessant, da macht eine Plakatwerbung.
40:06 Marius Meiners: Also, was ist der Wert davon?
40:07 Feliks Eyser: Genau, super schwer, super schwer zu sagen.
40:09 Marius Meiners: Also, ich meine, Referral-Fees für einen Engineer liegen bei 25 Prozent. Gelder sind irgendwie 140k teilweise oder so, wenn du davon 50% rechnest.
40:18 Feliks Eyser: 000 Euro mal ausgeben für ein Referral.
40:19 Marius Meiners: Wenn wir eine Person darüber eingestellt haben, hat sich schon gerechnet. Und wir haben sicherlich mehr als eine Person darüber auf und aufs Namen gemacht.
40:25 Feliks Eyser: Warum machen das nicht mehr vorne? Ist das der ultimative Glitch-Hutsch der Tempel?
40:29 Marius Meiners: Wir haben jetzt ein bisschen so einen Trend losgedreht. Ich habe es jetzt öfter gesehen. Ich glaube, hier Leo, Ass Leo, hat es jetzt auch gemacht. Haben gerade irgendwie was 30 Millionen geracet. Richtig geil, freut mich voll für die. Und die haben ja auch richtig süß, die haben uns auch noch so getaggt und deren. Kampagne mit so Inspo bei. Ja, ja, mega lieb. Also ich glaube, das kommt jetzt immer mehr und ich glaube, es ist auch richtig cool. Ich glaube, es ist immer geil für uns als Standort Deutschland, wenn Leute mehr Startups in den öffentlichen Mittelpunkt stellen. Ich glaube, das inspiriert Leute auch eigene Sachen zu machen, für Startups zu arbeiten und so. Ich glaube ist mega wichtig.
40:56 Feliks Eyser: Ja. Hundert Prozent Geil, ja, freut mich. Also überschaubares Budget, hohe Wirkung und noch was für die Startup-Szene getan? Ja, voll, absolut. Und einen Trend gesetzt. Jetzt fangen alle an.
41:09 Marius Meiners: Ey, wenn es jeder macht, freue mich trotzdem. Also ich glaube, ich würde mich immer freuen, immer jede Woche. Geile Finanzierungsnews, auf Billboards in Mitte zu lesen, ist weinend.
41:18 Feliks Eyser: Lass uns mal, ich würde gerne eine Runde über Pricing upnörden. Weil das eine Disziplin ist, die bei vielen ja super unterschätzt ist. Schreibt irgendwelche Preise auf meiner Webseite, vielleicht orientiere ich mich daran, was der Wettbewerb macht. Aber es ist eine Disziplin, wo man super viel rausholen kann. Ich hatte bei dir gelesen, bei euch, ihr habt euch viel mit Pricing beschäftigt. Hier ist dann der nächste LinkedIn-Post. Also erstens fand ich interessant, dass du dich überhaupt mit dem Thema so aktiv beschäftigst, mit einem Dienstleister zusammen, glaube ich, sogar, die quasi eine Pricing-Analyse gemacht haben. Und du schreibst hier auf LinkedIn, hey, wir haben unsere Preise gesenkt. Ja. Und jetzt glaube ich nicht, dass ihr die Preise gesenkt habt, mit dem Ziel weniger Umsatz zu machen, sondern wahrscheinlich habt ihr sie gesenkt, mit dem Ziel mehr Umsatz zu machen. Das stimmt. Was sind deine Lessons learned zu SARS und AI-Pricing?
41:20 Pricing-Senkung: 500k ARR weg, absichtlich
42:01 Marius Meiners: Ja, wir haben das mit Northlane zusammen gemacht. Erstmal Shoutout und Northlane. Saga hat das mega gut gemacht.
42:06 Feliks Eyser: Das ist diese Dienstleister, mit dem er das Beratung quasi.
42:09 Marius Meiners: Die haben es auch mit NRN zusammen gemacht und Jan hat mir dann von NDN gesagt, ey, die sind super, mach das mit denen und dann haben wir das gemacht, die waren richtig, richtig super. Erstes Learning, Pricing ist fucking kompliziert. Es ist ein ultra kompliziertes Thema. Also, weil das alles so krasse, du änderst eine Sache, es hat Auswirkungen auf alles andere. Also so, wo setzt du den Entry Price bei dem Plan? Welche Marge soll denn der Plan haben? Das ist echt crazy komplex. und gerade in einer neuen Kategorie wie bei uns, wo es noch nicht so richtig etablierte Modelle gibt. Unser Ziel war vor allem, das einfach flexibel zu machen. Also wir haben. einen Space, der sich gerade erst entwickelt, mit so, welche Modelle willst du eigentlich tracken, wie viele Prompts willst du eigentlich tracken, willst du die Daily tracken, willst du die Weekly tracken? Da gibt es super viele Fragen und Wir müssen einfach Leuten mehr Optionen geben. Weil jeder will es anders, jeder will es verschieden, es gibt noch nicht so richtig krasse etablierte Standards und das war so ein bisschen unser Ziel, als wir reingegangen sind und wir wollten auch. . unsere Land and Expand-Strategie unterstreichen mit dem Preispunkt, an dem wir anbieten können und haben das dann auch günstiger gemacht.
43:03 Feliks Eyser: Okay. Wie relevant sind Free Trials? Ich habe mir jetzt ein Free Trial gemacht. Ich bin jetzt in so einem Plan drin, der kostet 85 Euro im Monat oder so. Ich habe sieben Tage free. Wie relevant ist das? Dann hoffe ich, du konvertierst auch am Ende.
43:15 Marius Meiners: Wenn die Actions mir sagen, wie ich das beste Form Podcast ranke? Super wichtig. Also wir machen gerade, lass mich gerade überlegen, also ich glaube, wir machen ungefähr. Ein Drittel bis, ja ungefähr ein Drittel unseres Umsatzes machen wir mit Leuten, die sich selbst eine Free Trial machen ohne Kontakt zu Sales-Mitarbeitern. Jetzt glaube ich sogar ein bisschen mehr, also 40 Prozent.
43:32 Feliks Eyser: 40 Prozent Self-Service-Kunden, die quasi Product Let, würde man sagen, sich selber onboarden und es gar niemanden anrufen.
43:38 Marius Meiners: Ja, genau. Ich glaube, Self-Service ist immer super schwierig zu sagen, weil wie Self-Service ist es, wenn jetzt dir ein Customer Success Manager dann schreibt oder dich dann nochmal einmal so upsellt oder so, es ist eine schwierige Attribuerung, aber. Genau, von den Leuten, die sich selber mit Kreditkarte anmelden, das sind bei 40 Prozent. Okay.
43:52 Feliks Eyser: Und für die ist Free Trial umso wichtiger, weil ich sage, ich kaufe es ja nicht, bevor ich es nicht mal gesehen habe.
43:56 Marius Meiners: Total. Also ich glaube Ich glaube auch mit Pricing, ich glaube auch meine Philosophie war immer zu sagen, so, hey, wir müssen nicht das Maximum von dem Kunden abgreifen, was er zahlen will. Ich glaube, muss die Zahlungsbereitschaft nicht völlig abschöpfen. Ich glaube, das ist das falsche Ziel. Ich glaube, das Ziel muss sein, erstmal Ganz, ganz viele Kunden zu dir zu bekommen, die zu überzeugen, dass dein Produkt Sinn macht und denen was bringt. Und dann kann man immer noch nach zwei, drei Jahren sagen: Hey, jetzt erhöhen wir die Preise nochmal oder so, falls es dann nötig ist. Oder eben die Leute in den Plänen einfach abseilen.
44:23 Feliks Eyser: Okay. Was waren noch Takeaways aus dem Pricing-Projekt mit dem Dienstleister? Pricing ist komplex, okay. Ihr wollt es flexibler machen. Was sind noch Takeaways?
44:32 Marius Meiners: Ich glaube, es ist super spannend, also Dinge wie. Wie viele verschiedene Pläne bietest du an? Machst du drei, machst du zwei, machst du vier? Wir haben jetzt das Pricing getrennt zwischen Agenturen und Brands, was glaube ich für uns eine super, super. gute und wichtige Entscheidung war, aber auch eine richtig krasse Wette ist, weil das hat im SEO-Markt keiner gemacht. Es gibt keine SEO-Äquivalent, die das so gemacht haben wie wir.
44:50 Feliks Eyser: Wie habt ihr die Entscheidung getroffen?
44:53 Marius Meiners: Eher so First Principles, wir haben echt verschiedene Dinge gehört von diesen beiden Kunden-Segmenten, was sie eigentlich wollen, was so das Pricing angeht und was so die Anforderungen und Erwartungshaltungen sind. Das kiert tatsächlich super viel andere Friction dann hinten raus. Mit so, hey, ist dann der Agenturplan geiler, weil dann wollen Brands ja auch den. Einer von beiden kann mehr und der andere genau anders winziger. Du musst es halt super eng beieinander halten und dass es auch wirklich Sinn macht, für jeden dann immer genau den zu machen. Zu nehmen, denn in der Kategorie ist, das war schon echt kompliziert, aber es hat auch super viel Spaß gemacht, ich denke eigentlich mal gerne über sowas. Ach, es war auch irgendwie ganz cool. Okay. Und die Preise zu senken? Hat weh getan. Also hat we getan, hat es auch wirklich AEA gekostet. Weil die es auch für bestehende Kunden gemacht habt? Ja, wir haben genau. Das ist auch eine große Frage. Die kannst du nur drin sein. Dann kannst du auch einfach sagen: hey, mach das nicht, wir machen dann so einen Legacy-Plan. Aber wir haben gesagt, ey, es macht keinen Sinn, wenn du irgendwie Cancel kannst, neu subscriben kannst und dann einfach einen geileren Plan hast. Das kann nicht sein, dass wir das dann nicht automatisch für dich machen. Das ist einfach keine geile Art, mit unseren Kunden umzugehen. Haben dann alle, für die es strictly besser ist, einen neuen Plan zu nehmen, haben wir die alle auf den neuen Plan migriert. Das hat dann schon so 300, 400. Zeig sogar 500k gekostet.
45:55 Feliks Eyser: Gehrlichen Umsatz.
45:56 Marius Meiners: Genau, ein RA.
45:57 Feliks Eyser: Aber auf der anderen Seite, wie haben die Kunden reagiert, dass sie die E-Mail bekommen haben mit der Info übrigens sein Produkt für günstiger? Das hört man ja nicht so nicht so oft.
46:03 Marius Meiners: Bisher haben wir tatsächlich sehr positives Feedback bekommen, einfach von der Community, und hoffe, dass das auch lang ist. Nachhaltig die richtige Entscheidung war.
46:09 Feliks Eyser: Wie siehst du Recurring Revenue versus Top-Ups? Das ist ja auch eine neue Kategorie, die es vor allem bei vielen AI-Companies gibt. Früher hast du gesagt, er muss alles in Recurring rein und je besser die MAA, die Monthly Recurring Revenue, desto besser. Und ich finde, heute sieht man immer mehr das Modell, Du kommst da rein mit einem kleinen Plan, mit einer geringen monatlichen Gebühr und für die Nutzung kaufst du Tokens und die bezahlst du in einmaligen Top-Ups. Spielt es für euch eine Rolle? Spielt für uns keine Rolle tatsächlich.
46:32 Marius Meiners: Also wir haben zwar ein Credits-Modell, aber das sind bei uns eigentlich nicht so richtig Credits. Also es gibt leider keinen geileren Namen dafür als Credits, aber bei uns ist es eher sowas wie so Allocation. Weil du willst irgendwie zum Beispiel. 250 Prompts in diesen zwei Modellen weekly tracken. Du siehst, es wird kompliziert, was es dann eigentlich kostet, deswegen haben wir dann so eine Zwischenwährung, die Credits heißt. wo du dann quasi Sachen allokieren kannst, damit es aber nicht Credits wie Lovable oder so, wo du einfach mehr machst, dass du dann einfach mehr Credits brauchst. Aber klar, in diesem Geschäftsmodell, wenn du wirklich einen generativen Output hast, den du produzierst für deine Kunden, dann ist es natürlich einfach so ein Top-Up-Modell.
47:06 Feliks Eyser: Ja, klar, aber bei Lovable bis zum Punkt, du machst halt einfach viel, du baust deine App und um sie dann zu betreiben, willst du vielleicht nicht den hohen Beitrag zahlen.
47:13 Marius Meiners: Genau, und du brauchst auch echt viele Credits.
47:20 Feliks Eyser: Oh mein Gott, wir haben gefühlt dreimal die Woche, das ist unser Opa Open Claw Setup abstürzt und die Bots killen, weil die fucking Kreditkarte wie, also weil es einfach unglaublich teuer ist.
47:28 Marius Meiners: Das ist mega teuer, aber es ist ja auch mega geil. Also macht ja auch Spaß.
47:32 Feliks Eyser: Was ist das, was die meisten Fauna über Pricing falsch verstehen?
47:36 Marius Meiners: Ich glaube, dass Leute nicht intentionally gut irgendwann mal nachdenken und einfach nur das kopieren, was andere machen. Und ich glaube, du willst schon eine Edge finden in deinem Pricing, wenn möglich. Das heißt, wir haben unsere Pläne schon sehr bewusst so gesetzt, wie sie jetzt sind, um auch in der Wettbewerbslandschaft. auf eine bestimmte Art und Weise dazustehen. Nicht zu cheap, nicht zu teuer, dass es Sinn macht für alle Beteiligten. Und ich glaube, Leute, die kopieren einfach schnell das, was es schon gibt, ohne wirklich darüber nachzudenken, ob es Sinn macht, es auch ein bisschen anders zu machen. Okay, okay, das heißt, da ist Benchmarking dann auch wieder wichtig. Was machen die Wettbewerber? Total, weil der Kunde ist ja irgendwie in der Situation, wo er sich konfrontiert, sieht mit so fünf verschiedene Angeboten, auf jeden Fall bei uns in dem Markt so, und sich dann überlegt, hey, was macht für uns Sinn? Nicht nur das Produkt muss geil sein, sondern auch irgendwie das Pricing muss irgendwie Sinn machen.
48:23 Feliks Eyser: Und zu Pricing gehört ja auch immer der Wert, den ich kriege. Also das eine ist der Eurobetrag, der da steht, oder Dollarbetrag, und das andere ist, was kriege ich denn eigentlich dafür? Habt ihr das? Packaging auch geändert?
48:33 Marius Meiners: Ja, also du kriegst das für weniger Geld mehr. Also sogar wirklich absolut noch mehr. Und ich gehe zum Beispiel, also wir beweisen zum Beispiel Seeds nicht. Also ich glaube, es ist ein ganz klassischer Punkt zu sagen, hey, wenn du jetzt irgendwie User-Seeds hast, dann kannst du darum halt auch irgendwie Upsales generieren.
48:46 Feliks Eyser: Das klassische Modell, wenn du eine Salesforce-Lizenz oder HubSpot oder sowas hast, früher pro Seed, pro Person, die es benutzt, gezahlt. Ist bei euch nicht so.
48:52 Marius Meiners: Wir haben gesagt, wir machen das nicht. Also weil wir einfach wollen, dass die Adoption in der Organisation so hoch wie möglich, dass jemand irgendwie aus digitaler PR das Tool auch benutzen kann, ohne irgendwie extra neue Lizenz anzufragen beim SEO-Team oder so. Und das hat Glaube ich, auch sehr viel positiver Renaissanter zeugt.
49:06 Feliks Eyser: Und du weißt auf der anderen Seite, je mehr Leute das intern nutzen, desto stickier ist das Produkt und es zahlt auf die Net Revenue Retention ein. dann bleibt der Kunde insgesamt, weil irgendwann stellt sich immer die Frage, hey, für was zahle ich denn da eigentlich? So, das merkt ihr auch, ja scheiße, ich habe jetzt hier 30 Tools. Irgendwann kommt der CFO um die Ecke und sagt, braucht man das eigentlich alles? Und dann meldet sich vielleicht der digitale PR-Mensch und sagt, brauche ich auf jeden Fall. Ja. Und dann bist du nicht rausgeschmissen.
49:27 Marius Meiners: Genau. Und auch gerade weil es nur in der Kategorie ist, dass die Leute einfach so ein bisschen rumprobieren können, dass wir auch lernen, hey, wer benutzt es wie? Und was erzeugt eigentlich den besten ORI für die Organisation?
49:30 7-Tage-Sprint und wie 20VC in 18 Stunden ein Term Sheet legte
49:35 Feliks Eyser: Ja. Fundraising. Nächstes Thema. Es gibt so die 99% der Founder, die tun sich schwer, die kennen vielleicht gar nicht genug Investoren, so, die pitchen und hoffen, dass irgendjemand ein Term-Sheet legt. Und es gibt Gefühl zu die. Die 1% der Companies, da wollen alle rein, da streiten die Investoren sich drum, dann fliegen die wirklich um Privatchat, äh, dem Founder, hinterher und schicken ihm noch Blumen und der Frau, hat man auch hier einen Gast im Podcast, der das gemacht hat.
50:01 Marius Meiners: Von Philipp Darms oder?
50:02 Feliks Eyser: Ja, genau, sein Kollege.
50:04 Marius Meiners: Gerade geraced, ne, gestern, glaube ich.
50:07 Feliks Eyser: Der Christian Mehrmann ist dann da nach dreimal nach Solingen gefahren und hat den Kindern von dem Mirko hat dann noch Merchandise mitgebracht, um die zu beenden. stechen, hat sich gelohnt. Ich würde sagen, ihr seid in dieser Kategorie 1%. Was hast du konkret gemacht? Um da reinzukommen. Also klar, erst man muss eine gute Company bauen, ist klar, und eine Traction aufbauen, aber Fundraising an sich ist ja auch ein Handwerk. Was war das Handwerk, das dich in die Top 1% gebracht hat?
50:33 Marius Meiners: Das stimmt auf jeden Fall, ich glaube, das ist es wirklich. Aber man muss schon sagen. Das, was du hast, ist schon erstmal, was du geschafft hast. Und ich glaube, das unterschätzen Leute. Leute denken immer so, ey, ich brauche mega viel Netzwerk, ich brauche irgendwie das und das und das. Und ich glaube, wenn du was krasses machst, wenn du krasse Growth hast und krasse Traction, dann Erscheint dein Netzwerk literally über Nacht. Also so, du passieren jetzt Leute, die sind so, ey, krass, was ihr macht, ich intro dich zu fünf neuen Leuten.
50:57 Feliks Eyser: Das so, die Überschrift sei so gut, dass sie dich nicht ignorieren können, so in etwa.
51:01 Marius Meiners: Also du brauchst erstmal was, was einfach fucking schnell wächst. Nummer eins. Und dann gibt es einen Riesengap zu Nummer zwei, Nummer drei, Nummer 4, Nummer 5. Riesengap. Und wenn du jemandem deine RA-Kurve schicken kannst und sagen kannst, so hey, wollen wir sprechen und die geht so, dann kriegst du dieses Unter, was du willst. Was hättest du gerne über Fundraising gewusst, als du es zum ersten Mal gemacht hast? Ja, also, und jetzt können wir gerne über das Handwerk reden, also Mit dem Kaviat mit, hey, das ist das Allerallerwichtigste, konzentriert euch bitte erstmal darauf und macht nichts anderes, außer an eurem Wachstum arbeiten, bis irgendwie ihr da seid und dann. . Denkt über einen anderen Scheiß nach. Ich glaube, abseits davon gibt es aber viel, was man machen muss. Und im Sinne von so, hey, du musst, glaube ich, mit sehr viel Confidence in diese Prozesse reingehen. Sehr selber daran glauben, dass du den Prozess auch closen kannst. Du musst eine sehr aggressive Timeline kommunizieren und pitchen und auch dabei bleiben. Und du musst alles auf eine Timeline poolen. Also im Sinne von Sag, du gehst an Tag X raus, sprichst mit allen Investoren, die relevant sind in zwei Wochen und sagst dann, hey, wir close in vier oder we closen drei oder we closen zwei. Und du willst halt alle darauf timen, dass alle die Gastheit auch ein Tampershit geben können. Damit du irgendwie dann drei, vier, fünf Tampershits hast und sagen kannst so, hey, von denen krieg ich das, von denen krieg ich das, gib mir mal das, mach mal das, weil dann bist du in einer Fahndungsposition, die irgendwie Sinn macht und wenn du halt nur eins hast oder Vielleicht sogar keins, dann kannst du halt super schlecht verhandeln. Und um denen sie das enge Timeline zu kriegen, musst du die auch kennen, zumindest über eine Ecke? Ich glaube, nein. Ich glaube, das geht auch, wenn du das nicht hast. Ich habe ja damals kein krasses Netzwerk gehabt. Also ich habe irgendwie ein bisschen Netzwerk gestartet, unsere Pre-Seeds oder Angel-Runde schon auch alleine. Erklär mal kurz die Historie.
52:36 Feliks Eyser: Du warst bei Antler drin, das ist so eine kleine Finanzierungsrunde, die investieren auch Geld
52:40 Marius Meiners: Ja, genau. Die haben 100k investiert und dann nochmal 200k Follow-on in die nächste Runde. Da haben wir sechsmal K von Angels geraced insgesamt und dann haben wir eine 1,2 Millionen Preceet gemacht. Und die war auch schon direkt danach, also ich glaube vier Wochen nach der Angel Runde haben wir dann diese 1,2 Millionen Preceat gemacht. Wer ist da reingekommen? TS Ventures.
52:58 Feliks Eyser: Ja, Tim Schumacher und Stefan Jackmo. Okay.
53:01 Marius Meiners: Tim hat mir auch gerade hier. Ah, geil. Okay. Ich dachte, er gehört zu den Angels. Nee, nee, die haben das aus dem Pfand gemacht. Ja, dem haben auch ein großes Stück der Runde gemacht. Und da hatten wir super viele Angebote für die Runde und Genau, also da hatten wir auch, ich hatte damals kein großes Netzwerk, im Sinne von, ich konnte jetzt auch nicht einfach in die Hände klatschen und dann hatte ich irgendwie alle Industries wollte, sondern ich habe literally. Jedem immer ein Update geschickt mit so, hey, wir haben diese Woche so und so viel Wachstum. Diese Woche so und so viel Wachstum. Wöchentliche Updates. Wir haben jede Woche 30% Week-on-Week World gehabt. Und ich habe jedem immer unsere Kurve geschickt mit, hey, 30% Wachstum. Und dann kriegst du Interesse, wie du willst.
53:39 Feliks Eyser: Okay.
53:40 Marius Meiners: Ja, und dann zum Beispiel, ich glaube, Jack von Angelinvest hat mich irgendwie zweimal geghostet und dann nach der dritten Update-Imer war so, ey, Coffee.
53:50 Feliks Eyser: Und andersrum, wenn du an dem Punkt bist, die Investoren aussuchen zu können, ich habe mit Tim im Vorfeld gesprochen, der hat gesagt, Mario ist ganz interessant, wir haben dem die Zusage
53:58 Marius Meiners: gemacht und dann hat er gesagt ich setze mich in Zug und komme nochmal bei euch vorbei weil ich würde euch kennenlernen das hat er sich gemerkt ja ich bin am nächsten Tag nach Köln gefahren und hab mich für den getroffen ich wollte einfach wissen hey wäre ist da überhaupt auf meinem Captable so Weil ich glaube, du musst schon ein gutes Gefühl haben zu den Menschen, mit denen du arbeitest, weil die können krasse Blocker werden oder mega nervig werden und die können auch sehr hilfreich sein, wenn du irgendwie die richtigen Leute erwischt. Mir war das voll wichtig zu verstehen. Hey, wie tick man die, was sind das für Leute? Was hast du mit und Stefan gefragt? Ich hab gar nicht so jetzt so die drei Fragen, die ich fragen würde oder so, sondern ich hab einfach mit dir ein bisschen, ich habe einfach so mit ihren Vibe mal verstehen. Die der Vibe ist. Ja, genau. Das sind super ehrliche. Eher Unternehmertypen eigentlich. Ja. Und das war mir auch voll wichtig. Ich fand das viel besser. Ich war persönlich nicht so mit so diesen klassischen, so, hey, ich habe meinen Bachelor in Mannheim gemacht, dann war ich irgendwie an der LSI und jetzt bin ich dann zwei Jahre Goldman Sachs und jetzt bin ich irgendwie VC geworden. Ist nicht so krass mein Match, weil ich auch selber nicht so bin. Ich habe einen super ungewöhnlichen Background, ich bin ein krasser Outlier, auf eine positive und auch negative Art. Ich habe irgendwie meine Schulaufbahn damals im Hauptschulabschluss beendet. Von daher, ich passe gar nicht in das Profil. Und ich habe auch im Fundraising gemerkt, Leute investieren in Leute, die so sind wie sie. Das heißt, ich werde niemals diese Leute überzeugen können, in mich Geld zu investieren. Und ich match viel mehr mit Leuten, die irgendwie einen besonderen Pfad am Leben genommen haben. Okay.
55:12 Feliks Eyser: Die große VC-Runde, wie ging es dann weiter? Die größere?
55:16 Marius Meiners: Wir haben dann gebaut, gebaut, gebaut. Wir waren, glaube ich, bei so 400k RA und haben dann sind dann rausgegangen. Besser gesagt, wurden eigentlich forciert rauszugehen. Wir hatten dann ein Angebot von einem Investor, der in der Pre-Seed noch investieren wollte, die wir da nicht genommen haben. Der kam da zu mir immer so, ey Marius, ich sehe, wie sich die Kategorie weiterentwickelt, ich sehe, wie ihr wächst. Ich gebe euch Any money on any valuation mäßig.
55:38 Feliks Eyser: Wieso hast du es nicht genommen?
55:39 Marius Meiners: Ich wollte es nehmen. Ich war dann so, ey, geil, ich mach's auf jeden Fall. Bin dann zwei Investoren, hab das gepitcht, hab das auch Stefan und Tim gepitcht. Und dann waren die so, ey, Marius, mega cooles Angebot, aber das war kurz durchatmen. Das sind nicht die allerbesten Partner für so eine internationale Expansion. Lass nochmal überlegen, gibt es dich mal Besseren, wenn du das Geld willst, geh nochmal Fundraisen. Weil ich so, ey, auf gar keinen Fall, ich geh jetzt nicht nochmal, das war irgendwie drei Wochen nach der Runde und ich war so mental so durch mit Fundraising. Ich war so, ey, ich geh jetzt nicht nochmal Fundraisen. Und da meinten die, doch, mach mal bitte. Und dann meinte ich, okay, sieben Tage. Ich gehe sieben Tage raus und dann nehme ich das Beste Angot, was ich habe, weil ich habe keinen Bock, noch mehr Zeit auf dieses Fundraising-Thema zu verspenden. Weil es ist einfach kein Value-Adding-Thema.
56:14 Feliks Eyser: Das ist mal ein Trimline. Sieben Tage.
56:15 Marius Meiners: Ich habe gesagt, ich mache sieben Tage, bin dann raus. Hab sie dann Tag 6 einen Termship bekommen von einem wirklich Top-TVC in Europa. Ich werde es da noch nicht sagen, ob sie es da nicht genommen haben. Und dann war ich schon so: Okay, die Terms waren nicht 100% das, was ich wollte, aber sie waren ganz gut. Hab dann gesagt, ich nehme das. Dann haben am selben Abend Harry geschrieben mit so, hey, ich weiß, was ihr macht, wollen wir mal quatschen. Harry Stebbings von 20 VC. Genau, genau. Und da meinte ich, wir können sprechen und wir müssen heute sprechen, weil ich hab das Trampshield hat nur einen Tag. Validity, danach ist expired. Die haben ja so ein Exporting Terminal gegeben mit einem Tag Gültigkeit. Auch fies. Auch mega fies, aber ey, so ist das Game. Ich hab da gar keine negativen Gefühle zu. So viel ist es halt. Und dann hat Sally auf dem Call gejumped, literally drei Minuten später, irgendwie noch beim Laufen im Park. Hab ich dann mit dem nächsten Partner connected, mit dem nächsten Partner connected und dann Mitternacht habe ich angerufen und meinten so, ey Markus, wir fliegen morgen nach Berlin. Wir wollen euch immer den kennenlernen in Personen. Dann waren die irgendwie um 7 Uhr morgens da, haben dann gestern Tabbenes verbracht. Also Kieran, der Partner, der ist dann auch super Typ, ja. Mega, so ein toller Typ. Und dann hat der irgendwie bis 16, 17 Uhr DD gemacht, Kunden angerufen. Sich den Daten rum angeguckt, alles möglich gemacht und dann uns um 17 Uhr das Thermische gegeben. Also die war literally irgendwie in 18 Stunden oder so.
57:25 Feliks Eyser: Wahnsinn. Wahnsinn. Harry Stebbings hat mal gesagt, ähnlich ein Liebsten in Ruthless Psychopath. Bist du das?
57:36 Marius Meiners: Ich hoffe nicht. Ich hoffe nicht so ruthless. Also ich glaube, du musst schon diesen krassen. Drang haben zu gewinnen und gewinnen zu wollen und irgendwie dafür auch alles möglich zu machen. Und ich glaube, das ist das, was er meint. Also wie wichtig ist dir das wirklich? Und ich glaube, du musst schon so eine irrationale Art haben, daran zu gehen. Weil, also das, was wir machen, lohnt sich eigentlich nicht. Also so hart zu arbeiten mit so einer geringen Erfolgswahrscheinlichkeit für so lange, ist eine total irrationale Aktivität. Das macht man eigentlich nicht. Das ist total bescheuert. Und auch das für das finanzielle Outcome lohnt sich auch nicht. Aber ich glaube, das kann man nur machen, wenn man richtig dumm ist im Kopf. Und ich glaube, da bin ich auf jeden Fall in der Kategorie. Also ich bin auf jeden Fall Irrational genug sowas zu machen. Wie ist die Zusammenarbeit jetzt mit den Jungs mit Kiran Harry? Ich mag die super gerne, das sind total nette Leute. Die sind Sehr ADHD, im Sinne von, die sind immer erreichbar, 24-7, die gehen literally um 14 Cent, wenn du die anrufst. Was die richtig gut können, und das ist echt deren Superpower, ist so, die haben das beste Netzwerk der Welt. Also, das muss man echt sagen. Du kannst Heavy schreiben: so, hey, ich will eine Intro zu. Dem CFO von OpenAI, du hast das Intro. Oder du willst ein Intro zu dem Gründer von Perk City, habe ich zum Beispiel auch gefragt, so Intro sofort gemacht auf WhatsApp. weil jeder in diesem Podcast will. So, das ist halt einfach, die erkennen wirklich jeden, jeden einzelnen, von den Google-Foundern bis hin zu Sam Altman bis hin zu jedem. Ja, okay. Und das war euer Thema natürlich auch super relevant. Ja, das war schon megaelfreichend. Auch dann irgendwie ein SF ken die Gott und die Welt und die sind echt gut connected.
59:09 Feliks Eyser: Letzte Bewertung, du hast eine Series A gemacht, kolportiert war über 100 Millionen. Macht dir so eine Zahl auch ein bisschen Angst?
59:17 Marius Meiners: Nee, ich finde so viel Geld ist es auch nicht. Also 100 Millionen. Also ist es viel Geld, aber eine so hohe Bewertung ist es jetzt auch nicht. Auch mit unserem Wachstum, in unserem RA, wo wir stehen, das ist ja. Knapp 10x, wo wir jetzt gerade sind. Knapp 10 Ex von der ERA, okay. Ja. Natürlich damals war es mehr, ne? Wir haben die Runde geclosed im November oder. Ich weiß gar nicht, habe ich mal gar nicht, wann das war. Da waren wir natürlich noch nicht bei 8 Millionen RAA, aber man wächst ja schnell rein. Und ich glaube, wir haben einfach, wir setzen einfach auf uns, dass wir das schaffen.
59:43 Feliks Eyser: Ja. Du hältst noch 13%? Schaust du manchmal zu den Bootstrap-Foundern rüber, denen 50% der Company gehört und denkst so, oh, ist auch ein cooler Weg? Kein bisschen tatsächlich.
59:52 Marius Meiners: Also ich finde, es ist eine Diskussion, die an sich vorbeiführt, weil. Am Ende des Tages, ob ich jetzt mit Peec AI 10, 20 oder 30 Millionen irgendwie mache oder 80, ist so viel Geld, privat 10 Millionen Euro zu haben, was willst du damit machen? Also so im Sinne von, du kannst alles damit machen, was du willst. Ich glaube, dafür seinen persönlichen Outcome optimieren, das ist meiner Meinung nach nicht der richtige Weg. Und mein Take war immer: Lass uns darauf optimieren, dass die Company erfolgreich wird. Und das kannst du schon einfach mit mehr Geld besser machen. Wo kann Geld hinderlich sein? Viel Geld? Ich glaube, du kannst natürlich auch zu viel raisen. Also gerade irgendwie jetzt, es gibt ja diese klassischen Zugorillas und irgendwie so Flinks der Welt und so, wo du dann wirklich auch negative Growth Marts und so racest so viel, dass dein. Ich habe mir gerade so ein Feedfounder. . .
1:00:34 Feliks Eyser: 700, 800 Mio gerased oder so. Macht jetzt noch so viel Umsatz, ja? Also ein fettes Unternehmen. Ja, ja. Aber ist dann auf dem hohen Niveau, musst du dann natürlich gucken, ist meine Bewertung noch das, was da reingesteckt wurde. Ist jetzt wieder eine Unicorn-Bewertung bei denen. Es sieht gerade ganz gut aus, aber war auch ein großer Kampf.
1:00:51 Marius Meiners: Das glaube ich total. Also ich glaube, es gibt einfach Geschäftsmodelle, die Riskanter sind, die schneller kippen können, sag ich mal, als unseres. Wir haben ein relativ stabiles Geschäftsmodell im Sinne von unsere Growth Margins sind gut, unsere Retention ist gut, wir sind nicht so krass von so einem Makroding abhängig, wie zum Beispiel so diese ganzen Quick-Commerce-Leute.
1:01:08 Feliks Eyser: Okay. Denkst du darüber nach, wer sowas kaufen kann?
1:01:11 Marius Meiners: Das ist überhaupt eine Frage, die du dir stellst. Ich glaube, es gibt ein paar offensichtliche Käufer, aber. An der Stelle sind wir gerade nicht.
1:01:19 Feliks Eyser: Du hast Secondaries gemacht auf dem Weg, erzähl mal.
1:01:22 Marius Meiners: Wir haben auch ein bisschen was verkauft in der CBSA. Wie viel? Guter Betrag, aber jetzt auch nichts, so kein Life-Changing-Amount.
1:01:32 Feliks Eyser: 500k, eine Million.
1:01:34 Marius Meiners: Wir haben so in dem Bereich.
1:01:36 Feliks Eyser: Okay, okay. Aber schon so, dass du sagen kannst: also ein bisschen was hinter die Firewall gebracht, jetzt nicht im Rest des Lebens auf eine Insel zu verbringen, aber genug, dass du sagst, komm, da kann ich es auch mal irgendwie mal einen Urlaub machen, meine Wohnung anzahlen und so weiter. Ja, auf jeden Fall. Wie hast du darüber nachgedacht? Also würdest du das jedem Fauna empfehlen?
1:01:54 Marius Meiners: 100 Prozent. Also ich glaube, wenn du das machen kannst, dann machst du auf jeden Fall.
1:01:56 Feliks Eyser: Und ich glaube, C USA ist ein guter Spot, das zu machen.
1:01:58 Marius Meiners: Mein Incentive könnte nicht höher sein. Weißt du, was ich meine? Also du hast ja gerade gesagt 13 Prozent, aber auf einer 100-Millionen Bewertung sind es 13 Millionen Dollar, die ich vorhabe, mehr als zu verzehnfachen. Also ich könnte kein höheres Incentive haben und ein bisschen mehr Geld auf der Bank ist schon auch ein gutes Gefühl. Wo macht dich das freier in deinen Entscheidungen? Ich weiß gar nicht, ob es ein freier. Ich kann es gar nicht konkret zuordnen, aber vom Gefühl her ist man einfach bereiter, mehr Risiko einzugehen. Ich glaube, das ist das Wichtigste zu sagen, dass wir hin.
1:02:22 Feliks Eyser: Das ist ein super relevanter Punkt, oder? Und deswegen auch ein guter Punkt. Worum in USA diese Secondaries viel gesehener sind als hier in Deutschland. Weil in Deutschland so ein bisschen das meinst du, dass ja, wenn der Gründer da hat, hat er zwei Millionen auf dem Konto, soll er da überhaupt noch arbeiten? Oder denkst du ja, that's not the point. Aber wenn du mal zwei Millionen hinter die Firewall gebracht hast, dann bist du ja auch viel eher bereit, Mit deinen anderen 99% des Vermögens. Ich glaube, das ist ein super relevanter Punkt.
1:02:45 Marius Meiners: Ich glaube, es ist einfach eine richtig krasse Kulturfrage, weil mein Eindruck von deutschen Vestoren waren schon immer so Hey, deutsche Investoren checken eigentlich gar nicht, wie doll man eigentlich gambeln sollte. Also, wir wurden 3D Pre-Seed nach einem Finanzmodell gefragt. So, weißt du, und dann auch nach einem Board zieht und so. Und dann war ich so, ey Leute, ich glaube, wir haben eine ganz, ganz andere Art, an diese Thematik heranzugehen. Auf ein CBSA-Investment für mich ist immer noch sehr, sehr risikobehaftet. Und das muss, glaube ich, auch Investoren auch klar sein. Und wenn ich Investor wäre, würde ich auch wollen bei CBSA. Alter, gamble the company. So. Also go big or go home und dann versuch einfach dein absolutes Bestes, das riesig zu machen und wenn du dann scheiterst, dann ist es halt so. Und ich glaube in Deutschland sind Series A-Investoren sehr risikoavärs, schon also richtig doll Risiko wär's. Und dann sehen die das nicht mehr so als so hey push und geh Risiko ein Ja, das ist interessant.
1:03:30 Feliks Eyser: Series A ist ja auch ein interessanter Punkt, weil du dann merkst, ah, es funktioniert im Kern und dann merkst du, ja, du hast was geschaffen, was werthaltig ist. Aber bist du als Fauna dann bereit, das ganze Haus zu verwetten? Indem du richtig all-in gehst, da fängt ja dann die Risikoaversion an. Du merkst, ich habe da was geschaffen, das könnte ich jetzt auch, da könnte ich jetzt auch eine Million verdienen oder zwei.
1:03:47 Marius Meiners: Ja, und also hast du ja auch so Stories aus SF: Ja, wir waren bei 15 Millionen, äh, Aber wachsen wir nur noch 100%, deswegen piveten wir jetzt. In Europa wird das ja niemand machen. Niemand würde bei 100% Wachstum und 50 Millionen Jahre pivotten. Niemand. Aber ein SF ist es einfach so ein Ding, so okay, du wirst obviously keine Bild oder Company daraus bauen können, also mach was anderes. Crazy. Bist du auf den SF? Nicht so oft. Ich war tatsächlich, ich bin super arm aufgewachsen, ich bin nicht viel gereist. Ich war in meinem Leben in fünf Ländern oder so. Aber jetzt als Gründer, bis dass du dich da anstellst. Ja, genau. Cool. Also ich finde die Stadt an sich scheiße. Ich finde es richtig, richtig kacke. Ich würde da nicht leben wollen, es bock gar nicht. Zero Kultur, alle krasse NPCs, nur so Tech Bros, boah, Katastrophe, also wirklich ganz schlimm.
1:04:28 Feliks Eyser: NPC Tech Bros, also jeder sieht aus wie aus einem HMN-Katalog, das ist richtig krass.
1:04:34 Marius Meiners: Und was ich schon mega fand, war, wie viele relevante Leute du einfach kennenlernen kannst, in denen das Szene irgendwie aktiv sind. Also wie viel Geld da gemanagt wird, wie Locked in die Leute sind und wie krass die Impuls der Zeit sind. Also die Gespräche, die du hast mit so Investoren sind auf einem ganz, ganz anderen Level als hier. Bei uns war das so, zu der Preceed haben wir hatten wir mehr proaktives Interesse von ausländischen Investoren als von deutschen Investoren. Wirklich. Weil die Leute halt in SF schon gecheckt haben: so okay, das wird eine Kategorie, die relevant sein kann. Und da haben wir dann irgendwie besser mal Outreach gemacht oder whatever. Und so ein Ich will jetzt keinen Namen sagen, aber so die meisten deutschen Western haben gar nicht verstanden, dass das eine Kategorie wird, die relevant wird und haben sich dann erst so C USA gemeldet und wo wir so waren, so ja. . Nee, also.
1:05:16 Feliks Eyser: Was waren deine größten Fehler bisher im Aufbau im Peec? Du hast mal drüber gepostet. Ja, mein letzter LinkedIn-Post, den ich dir mitgebracht habe. Hast du schön geschrieben: Talent und Product. Ja. Ich meine, die meisten Fauna, mit denen man spricht, wenn du die fragst, hey, was sind die Fehler, die du gemacht hast, die drehen sich um Menschen, um People und Talent.
1:05:39 Marius Meiners: Zu verstehen, wie man so eine Funktion aufbaut, war total neu für mich im Sinne von so, hey D Bob und eigentlich eine Talentfunction. Was ist eigentlich da wichtig? Wen braucht man dafür? Und wie. Funktionieren die Prozesse dann da und.
1:05:47 Feliks Eyser: Eine Talentfunktion ist das so früher, Personalabteilung gesagt, quasi. Also alles, was du machst, um die besten Leute anzuziehen, nachzuerhalten, auszubilden. Genau, also
1:05:55 Marius Meiners: Ich habe nicht gecheckt bei unserem Wachstum, wie schnell man eigentlich diese Entscheidung treffen muss von, hey, wir brauchen internen Founding Talents. Menschen. Oder auch bei Product, ne, wann halt man Product Manager. Und ich glaube, da habe ich mega viele Fehler gemacht. Und ich glaube, wenn ich da mehr gewusst hätte, so hey, zu dem Zeitpunkt brauchen wir das und dann braucht man das und hier muss man die Leute muss von so und so insentivieren. Und das sind eigentlich die Leute, die man in der Phase braucht, in der Phase. Wenn wir so viel weiter, als wir jetzt gerade sind. Ich glaube, es ist unfassbar, wie viel.
1:06:20 Feliks Eyser: Das würdest du konkret anders machen, wenn du es nochmal spielen würdest.
1:06:23 Marius Meiners: Ich glaube, wenn du Portal-Magnet fit hast, solltest du sofort einen Founding-Recruiter eiern. Sofort. Das ist, glaube ich, absoluter Key High, weil du wirst, wenn du vor der Magität gefunden hast, so schnell skalieren, dass du riesige Personalbedarfe hast. Weil du jetzt gerade Millionen im Monat mehr, dann irgendwie bist du bei fünf, dann bei zehn, dann bei 15 Das heißt, du musst irgendwie auch deinen Staff einfach super krass skalieren. Und das hab ich einfach selber gemacht, irgendwie. Und das Zu viel zu meiner Zeit gekostet.
1:06:49 Feliks Eyser: Das ist ja auch gut. Also, das ist ja auch wieder so eine Erfahrung, die man kriegt oder so einen Ratschlag zu sagen: Hiring ist so wichtig, muss der Founder selber machen. Ja, es stimmt auch, aber das heißt ja nicht, dass er oder sie sich nicht hebeln kann quasi durch Leute, die den Prozess begleiten.
1:07:00 Marius Meiners: Also musst du in den Prozess, glaube ich, drin sein, du musst die Leute kennenlernen. Da auch den Judgment-Call machen mit so, hey, ist das ein Kaltschwert oder nicht? Glaube ich an die Person oder nicht? Aber du musst das Angebot nicht schreiben, du musst das Follow-up nicht schreiben, du musst nicht auf LinkedIn Outreach machen, das kann alles jemand anders machen. Und ich glaube, das habe ich. Nicht schnell genug Dinge abgegeben.
1:07:18 Feliks Eyser: Und ich glaube, das habe ich echt falsch gemacht. Was für eine Person ist bei euch total falsch aufgehoben? Was ist das Gegenteil von der Person, die du heiren willst?
1:07:25 Marius Meiners: Low Quality Bar, Low Agency. Würde ich sagen, das sind die absoluten Katastrophen, Leute. Oder auch einfach schlechte Teamplayer. Also Leute, die keinen geilen Wald mitbringen, die keine Energie haben, die sind bei uns einfach falsch.
1:07:35 Feliks Eyser: Okay, und das heißt auf der anderen Seite High Agency, Leute, denen du zutraust, viel zu bewegen, die Bock haben, was voranzutreiben.
1:07:42 Marius Meiners: Du siehst ein Problem und du. Such noch eine Lösung. Und du gehst nicht zu dem nächsten Personen hin und sagst so, hey, jeder sind das scheiße, sondern du überlegst, hey, wie kann ich das lösen? Und schickst das vor und Du machst alle und schon besser und hast einen super hohen Anspruch an deine Arbeit. Ich glaube, das ist das Allerwichtigste.
1:07:57 Feliks Eyser: Was war für dich ein guter Weg, das rauszufinden über Personen? Weil so ein 60-Minuten-Interview, dann sitzt du da hast, mit der Person geredet, ist oft ja nicht so ein guter Indikator. Ich glaube, Challenges sind mega, mega wichtig.
1:08:05 Marius Meiners: Also einfach den Leuten Aufgaben geben, die sie dann lösen in einer gewissen Zeit.
1:08:08 Feliks Eyser: Es gibt immer eine Aufgabe, wenn ich mich bewerbe.
1:08:10 Marius Meiners: Was wir zum Beispiel machen für Talent, weil wir gerade über Talent gesprochen haben, wir geben Leuten CVs und fragen die, hey, ist das ein guter Kandidat? Und dann reden wir über jede einzelne Position, über jede Side-Activity. So hey, von da nach da war das, war das als Career-Step-up lang genug oder zu kurz? Was denkst du, wurde er da bezahlt und so? Also wir gehen richtig tief in die Themen rein, fragen euch super viele Sachen und dann merkst du schon, sind die Leute locked in auf ihrem Thema? Also haben die richtig Ahnung, denken die darüber nach, wie wir Und da merkst du eigentlich am meisten so passt es von dem Arbeitsanspruch. Dann natürlich Energie und Arbeits irgendwie Moral ist natürlich auch super wichtig. Gerade in unserer Umgebung, wo wir einfach super viel arbeiten, brauchen wir schon Leute, die auch Bock haben, so durchzuziehen. Und ich glaube, das testen wir am besten, wenn man Leute fragt, so Hey, erzähl mir mal von einer Zeit, wo du irgendwie sehr viel arbeiten musstest. Und dann, wie die Leute aber reden, ist super relevant. Also sagen sie dann so mit so einem Gesicht meines Lebens. Ich hatte so Bock, wir hatten diese Deadline als Team, wir haben es geschafft, wir haben eine Woche durchgehastelt, so war mega nice. Oder sagen die sowas wie, ja mein Boss hat mich mal so gepusht und ich war mega anstrengend und gar keinen Bock und so. Und wie die Leute dort sprechen, ist ein super hoher Indikator dafür, wie viel Box sie auch auf so ein Thema und auf so ein Space und auf so eine Pace haben.
1:09:12 Feliks Eyser: Wie kommunizierst du dieses 996-Thema im Sinne von, ja, wir sitzen ja schon am Samstag mal im Büro, sagst du das? Wie schaffst du Expectation Management?
1:09:20 Marius Meiners: Ja, du musst halt sogar klar sein, ich glaube, das habe ich auch gelernt, im Sinne von, du musst die Erwartung wirklich sehr genau beschreiben. Damit die Leute dann selbst sich einordnen können, ich hab darauf Bock oder hab darauf keinen Bock. Das ist eigentlich auch das Beste, dass du immer Self-Selection so hast und was, glaube ich, echt vermeiden muss, dass Leute reinkommen und dann überrascht sind davon, wie viel sie arbeiten.
1:09:38 Feliks Eyser: Ja, okay. Doch du hast mal so LAN-Partys veranstaltet. War das ein Hiring-Move?
1:09:45 Marius Meiners: Absoluter Hiring Move. Wir haben gesagt, wir wollen halt die besten Engineers in Berlin irgendwie auf uns office machen und haben gesagt, so. Was machen die zocken? Genau, zocken. Doch, passt ja auch zu mir. Ich bin ja auch vor der Gamer und ich habe. Ich hab darauf einfach persönlich Bock drauf gehabt, ehrlich gesagt.
1:09:56 Feliks Eyser: Du kannst nur aufpassen, dass du nicht wieder addicted wirst.
1:09:58 Marius Meiners: Ja, ja, ja. Ich hab tatsächlich danach war ich abzumachen da. Es war am Level Berlin. Weißt du, ob das kennst, ist so eine riesige. Am Alex ist doch. Genau, das ist Checkman-Charlie. Das ist mega geil. Wenn du so einen 10-jährigen Junge nimmst, was seine Traumwelt ist, sagst du die Traumwelt, das so Arcade-Games, so AR-Games, VR-Games, dann hast du so unten so eine riesen LAN-Area mit so. Mit so Rows und Rows an so PCs, wenn dann so LED-Licht ist, kann so in der Barcasson Cocktail stringen und so ist mega.
1:10:24 Feliks Eyser: Oh, da müssen wir mal ein Vornehmot-Event machen.
1:10:26 Marius Meiners: Es ritt wirklich kein Moment zu machen zu Doria, das ist leider mega, mega geiler Space und Ich war da schon vorher mal und es hat mir auch mega Bock gemacht, da zu sein. Es war auch mega cool, mit den Leute einander zu zocken.
1:10:35 Feliks Eyser: Und da bist du rein und hab dir dann 100 Leute eingeladen oder wie sieht so ein Event dann aus?
1:10:38 Marius Meiners: Ja, im ganzen Space gemietet, war auch echt mega teuer, aber hat mega viel Spaß gemacht und haben dann auf jeden Fall Ah, will ich jetzt nicht sagen. Okay. Musst du doch ja mal direkt fragen. Aber weniger als die Plakatkompagne. Ja, ja. Aber nicht viel weniger. Und Genau, haben dann den ganzen Space gemietet und auf LinkedIn so die besten Leute ausgesucht mit so, hey, okay, die Person irgendwie da und da, bla bla bla. Haben alle Leute eingeladen, waren echt über 100 Leute da und die Resonance hat mega cool, es hat mir mega Spaß gemacht.
1:11:04 Feliks Eyser: Es war richtig, richtig lustig.
1:11:06 Marius Meiners: Und kannst du tracken, darüber haben Leute bei euch angefangen, darüber haben sich Leute beworben? Ja, tatsächlich. Wir haben viele Bewerber darüber bekommen, die auch einfach da vor Ort waren und dann auch nochmal das Team kennengelernt haben und dann meinten so, hey, ich hab immer überlegt, ob ich bewerbe, jetzt habe ich das Team kennengelernt, alle mega nett und so.
1:11:19 Feliks Eyser: Ja, ich meine, das ist ja auch so, im Autohaus machst du eine Probefahrt, so und beim Job, wie machst du das? Also du gehst ja auch rein und auch das 60 Minuten Interview aus Sicht des Kandidaten oder der Kandidatin ist ja auch nicht so aussagekräftig. Aber mal ein Wochenende oder einen Abend oder um auf einer Party zu sein, hat er viel mehr Informationen, auch für die Person, die sich bewirbt.
1:11:37 Marius Meiners: Vor allem, wenn es gerade darum geht, so hey, wie ist der Wald zuseinander?
1:11:39 Feliks Eyser: Ich glaube, dann auf 100%.
1:11:40 Marius Meiners: Und ich glaube, weil du auch gerade über dieses Kostenthema nochmal geredet hat, hast du glaube ich auch wieder so ein deutsches Thema, dass man immer fragt, hey, was kostet das? wenn du sagst, so hey, das ist mein Nummer eins Problem, dann ist fast jedes Geld, was du investierst, um das zu lösen, das Geld wert. Also wir haben bei uns gesagt, so, ey, Heiring ist gerade Nummer eins Thema, wir müssen die besten Leute finden, das ist gerade unser Nummer eins Problem. Und dann Alles, was du tun kannst, um diese Freunde zu lösen, ist eine gute Investition, meiner Meinung nach. Wenn das Thema ist, hey, wie produziere ich Wachstum, dann hast du ein anderes Thema, dann musst du da irgendwie Geld investieren. Aber ich würde schon immer, glaube ich, mit so Kosten. Super aggressiv umgehen, wenn es da reingeht in das, was am reisten gebraucht wird, gerade.
1:12:16 Feliks Eyser: Was ist dein Learning zu Product Management? Du hast erzählt, das hättest du gerne anders gemacht von Anfang an.
1:12:20 Marius Meiners: Ja, ich glaube, es gibt viele coole Companies, die gerade so einfach gar keine PMs heiren.
1:12:24 Feliks Eyser: Gar keine Produktmanager heiren.
1:12:25 Marius Meiners: Gar keine Produktmanager heiren, danke dir. Und das war auf jeden Fall für uns ein absoluter Fehler. Es hat gar nicht funktioniert. Und ich glaube, es geht einfach daran, dass es Produkte gibt, sind relativ so self-explanatory. Sowas wie so eine Notion oder eine Linear, wo gerade die Engineers auch selber so die User von diesen Produkten sind und dann selber checken, okay, das ist gerade nicht geil, das kann ich fixen oder machen die nur so eine Headline-Description von dem Problem und dann können die daran arbeiten. Und unser Space ist echt komplexer. Also so unsere Engineers sind nicht die Nutzer der Plattformen. Also zu den Marketingteams. Sind SEO-Professionals, wirklich so diee Expertise in einem Space. Und das kriegst du nicht so einfach dann zu den Engineers übertragen. Von daher braucht man dieses Zwischenlayer einfach. Und ich habe mich da echt blenden lassen, in Anführungszeichen, von so dem, was so cool ist. Und ich glaube, es ist ein ganz typischer Will. Wir haben eben über Dash Zero geredet und Der ist überhaupt ja noch einen anderen Wettbewerber in Berlin gehabt, der jetzt ja verkauft wurde. Langfuse gibt es auch noch in den Space.
1:13:17 Feliks Eyser: Okay, und die sind, ah stimmt, die wurden verkauft an.
1:13:20 Marius Meiners: ClickHouse.
1:13:21 Feliks Eyser: ClickHouse, Click-House, Click-Haus.
1:13:23 Marius Meiners: Das ist auch ein Dartmarkt sogar. Und ich glaube, da habe ich so einen ähnlichen Vibe wahrgenommen mit so. Das ist so sehr so CDTMYC-Pill, Revenue per Employee, wir hiren nur Engineers. Ich habe damals bei der Seed auf beide Career-Pages geguckt und ich wusste damals schon, wer von den beiden gewinnt. Weil du hast bei DashDV gesehen, 30 Job-Openings, die Hälfte davon sales. So, da hast du bei Langfuse geguckt, sechs Openings, alles Engineering. Und die KPI, die die getrackt haben, war, wie viele Downloads sie hatten. So auf ihr SDK-Produkt. Und jetzt ohne den Kamera basion zu wollen, mega geiles Produkt, auch richtig krasses Team. Ich glaube, wir sind technisch alle extrem, extrem krass. Und auch, glaube ich, mega geiler Exit für die. War mir dann schon klar, so okay, die tracken irgendwie so Beauty-Matrix, so Downloads etc. und eigentlich mal Sales. Das wird keine große Company werden. Das war meine Meinung damals. Hot Take. Aber das war meine Meinung damals. Und ich glaube, wenn du so DashDo siehst, die skalieren einfach brutal über alles im Deck und dann Die scheißen halt darauf, ob das cool ist oder nicht, viele Leute zu haben. Da geht es einfach um Effektivität und ich glaube, das habe ich auch falsch gemacht.
1:14:21 Feliks Eyser: Wie würdest du Sales neu aufbauen, wenn du vom Zero starten würdest?
1:14:25 Marius Meiners: Ich glaube, wir hätten viel schneller an Head of Sales heieren müssen. Daniel macht gerade noch viel zu viel. Also es ist einfach viel zu deep in den Operations. Genau, viel zu, viel zu viel. Also richtig katastrophal viel. Und ich glaube, da hätten wir viel schneller umschalten müssen, auch eben wenn so, hey, du brauchst irgendwann auch ein Layer, das Leute managt. Und einfach operative Arbeit von die Wegkeit als Gründer.
1:14:42 Feliks Eyser: Hmm, okay, okay. Und die Gefahr ist auf der anderen Seite von Anfang an Manager zu heiren, so die noch gar nichts zu managen haben. Wir haben die ganz viel Erfahrung, die sie mitbringen, aber müssen wir selber am Anfang auch verkaufen.
1:14:51 Marius Meiners: Ja, und das Ding ist auch, das Sales ja auch so ein bisschen so ein durchgespielter Bereich. Es gibt irgendwie so ein bisschen so. Die Outreach-Strategien, dann gibt es irgendwie so, hey, wie macht man eigentlich einen Closing-Prozess, was ist irgendwie so Quote to Cash, was ist irgendwie, wie macht man irgendwie Territory-Split oder so Kundensegmentierung, wie funktioniert eigentlich HubSpot, wie macht man da die Prozesse geil und so. Und wir haben es jetzt einfach selber beigebracht, aber es war einfach total uneffektiv, das zu machen. Also da hätten wir einfach viel schneller auf jemanden vertrauen sollen, der das schon mal gemacht hat und dann eher so in die strategischen Themen ein bisschen mehr einsteigen sollen.
1:15:19 Feliks Eyser: Worin ist Peec aktuell noch nicht so gut?
1:15:21 Marius Meiners: Genau das Thema, glaube ich. Also einfach Sachen delegieren, Prozesse schaffen. Wir haben. So schnell diesen Step gemacht von drei Leute zu 55 Leute, dass wir glaube ich einfach da noch super viel zu lernen haben.
1:15:35 Feliks Eyser: Und vor allem bei diesem Thema Middlemanagement. Ich meine, auch da gibt es so diese Nvidia-Geschichten, ja, ich habe 60 Direct Reports. Also wahrscheinlich nicht die Sache, die man als First Time Founder einfach copy- und pasten sollte auf seine Organisation, so weil es einfach sehr ungewöhnlich ist.
1:15:49 Marius Meiners: Ich glaube, das funktioniert für uns gar nicht. Also ich glaube, wir brauchen auf jeden Fall diese so Zwischenlayer, um das irgendwie erfolgreich zu machen. Ich habe keine Ahnung, wer der das bekommt. Absolut beeindruckend, aber ich kann mir das nicht vorstellen.
1:15:59 Feliks Eyser: Ich weiß auch nicht, wie viel da immer PR ist. Gäste ist dann auch eine geile Headline.
1:16:01 Marius Meiners: Also das ist halt auch catchy, diese Aussage, was das dann wirklich in der Realität bedeutet. Wahrscheinlich sind das Leute mit so 30 Jahren Industrie-Erfahrung, wie alle managed. Also jetzt sind wahrscheinlich nicht Leute, die so das auch zum ersten Mal machen oder die irgendwie Mitte 20 sind oder so, sind wir wahrscheinlich auch irgendwie. Was war für dich persönlich die ärteste Phase im Aufbau von Peec? Ja, ich hatte auch letztens, ähm Nochmal darüber nachgedacht, wird sich, dass wir heute sprechen. Das ist jetzt genau eine her. Ich war in dem IC von einem Pfand und meine Mutter ist einen Tag vorher gestorben. Und es war super, super hart. Also wir haben. Da habe ich, glaube ich, schon persönlich auch eine super schwere Phase durchgemacht. Also meine Mutter hatte Krebs und ist dann, ähm war dann im Krankenhaus, dann war ich viel zwischen so Berlin, Bielefeld, hin und her immer. Und es war dann schon sehr hart irgendwie die positive Zukunft von mir und der Company zu patchen, irgendwie mit so einem krassen Ereignis, so dazwischendurch. Du wolltest sie aber keine Auszeit nehmen? Wir waren mitten im Fundraising und es war wirklich so, wir waren wirklich am Ende des Fundraisingprozesses von der Preceet-Runde und wir wollten irgendwie unbedingt auf das Closing auch pushen und ich glaube, das war wirklich so ein Moment in meinem Leben, wo ich war so, ey, wenn ich das jetzt nicht zu einem mache, wie geht es dann weiter? So, ich wusste, dann wird die Company scheitern, wenn wir das nicht zu einem machen. Das wäre noch schlechter gewesen. Ja. Crazy shit. Tut mir leid. Was hast du über dich gelernt in der Zeit? Ich glaube, ich habe auch super viel verdrängt in der Zeit einfach und ich zu viel versucht mal nachzudenken. Das war schon richtig schwer, aber auch, dass man durch schwierige Phasen einfach durchgehen muss und kann, wenn man keine Alternative hat. Und ich hatte einfach damals auch keine richtige Alternative. Es wäre nicht gegangen, einfach aufzuhören oder nichts zu machen oder so, weil wo wäre ich dann gewesen. Und Ich wollte es einfach zu Ende machen. Gibt es was, was dir in der Zeit besonders geholfen hat? Meine Freundin auf jeden Fall. Also, ich glaube, so ganz alleine das durchzumachen wäre super hart gewesen und den Supporter zu haben, war mega, mega, mega toll. Aber auch meine beiden Co-Freunde, also Daniel und Tobi, waren mega, mega supportive und super verständnisvoll und das hat mir auch mega geholfen und auch eine Aufgabe zu haben. Also ich glaube, wenn du dann so im Lehren hängst ohne Thema, ist vielleicht auch gar nicht so geil, weil dann Was machst du dann jetzt den Tag?
01:17:00 Die härteste Phase: Mutter verloren während des Fundraisings
1:18:15 Feliks Eyser: Naja, also ich mach's mir da jetzt nicht an, irgendwie inhaltlich was sagen zu können, aber ich meine Was zu haben, wo man sich reinstürzen kann, kann ja auch so ein kleiner Exit sein.
1:18:24 Marius Meiners: 100 Prozent. Und ich glaube, das ist irgendwie was Gutes, aber auch was Schlechtes, weil du verdst, du machst deine ganzen Tag nur noch das und dann denkst du auch nicht so richtig darüber nach und kannst auch nicht so richtig verarbeiten und Ereignis, aber Trotzdem hat mir das auch sehr geholfen, einfach eine Aufgabe zu haben.
1:18:36 Feliks Eyser: Erzähl mal, wie du dich fühlst. Du hast vorhin so ein bisschen angesprochen, wenig Geld gehabt, Hauptschulabschluss, jetzt redest du da über Millionen-Deals mit Leuten, die haben irgendwie in Harvard studiert.
1:18:45 Marius Meiners: Ja, man schrumpft extrem ab, auch einfach mit diesem Geldthema. Das ist echt krass. Also ich habe mich über die ersten 100k von Antler viel mehr gefreut. Viel mehr gefreut. Als über die 21 Millionen. Was absurd klingt, aber so das hat das hat viel mehr Dopaminausschuss generiert damals, so boah Alter, 100. 000 Euro. Die ersten 100. 000 Euro waren so viel Geld für mich und dann irgendwann, die Beträge sind, du stumpfst so krass ab, so schnell auch. Und vor allem mit diesem Finanzierungs von, du bist ja so im krassen Daily-to-do, von irgendwie unterschreibst du Term Sheet, bis du hast das Geld auf dem Konto, sind ja so sechs Wochen oder acht Wochen oder so ein Zweifel. Und dann nochmal mit Einrechnung, Handelsregister, dann Dann kommt ja erst der Betrag und so, es einfach dauert super lange. Und von daher, du kommst gar nicht richtig dazu, so zu feiern oder das so zu genießen. Man muss auch sagen, hier, ich war jetzt auch mit, wir haben über Charles vorhin gesprochen, das ist auch ein Salab in Berlin. Und ich habe mit dem Gründer von Charles auch letztens essen. Und wir waren auch beide, da haben wir auch ein bisschen darüber gesprochen, wie man so reflektiert und ob man das überhaupt kann und so. Und dann ist mir auch aufgefallen, so ich glaube, man kann das erst richtig dann verarbeiten, wenn man komplett raus ist. Und mal so ein halbes Jahr was anderes gemacht. Aber ich glaube, du bist so krass drin in dem Thema, dass es fast gar nicht geht.
1:19:54 Feliks Eyser: Ja, ist eine spannende Frage, gell? Und auf welcher Ebene man diese Reflexion macht, ich habe neulich mit Daniel Dippold recorded, eines der faszinierendsten Gespräche, der Typ, der Evor macht und Der sagt, ja, Reflexion wichtig, fünf Minuten am Tag, das reicht. Er würde es nicht nicht machen, aber sagt: Das kannst du auch total overengineeren und da viel zu viel Zeit reinsteckst. Ich fand, dass er das dann so geschedult kann. Der meditiert auf fünf Minuten am Tag. Aber seit er irgendwie sechs Jahre alt ist oder so, hat er mir auch erzählt das.
1:20:22 Marius Meiners: Immer fünf Minuten. Ja, ey, wenn das funktioniert. Jeder hat seine Systeme so irgendwie. Ich glaube, bei mir ist so, dieses Referenz kommt eher, wenn ich mal wirklich einfach Ruhe habe und mal so, keine Ahnung, an Tag einfach. In der Sauna so verbringe oder so. Das machst du doch.
1:20:35 Feliks Eyser: Also das dafür ist dann irgendwie nicht.
1:20:37 Marius Meiners: Also eigentlich nicht, also eigentlich nicht, aber ich glaube, dann würde ich dazu kommen, dass das klappt. Ich frage mich auch, was man danach macht. Also, weil ich glaube, man hat dann so eine Phase, da macht man irgendwie ein halbst ja gar nichts, aber ich glaube, ich würde einfach irgendwas Neues wieder gründen. Am Ende des Tages ist so, ich glaube, man hat so viel Bock, irgendwie auch an diesen Themen zu arbeiten, dass man, dass man dann dort wieder in denselben Modus reinkommt. Ja, nichts zu machen kann ja auch total deprimierend sein. Wie Trobi, mein Koffer hat einfach auch ein Jahr nichts gemacht, absolut depressed gewonnen. Er meinte, er hat so viel gereist, dass Reisen ihn richtig abgefuckt hat. Das neue Sachen, einfach gesagt, neue Sachen machen, hat keinen Spaß mehr gemacht.
1:21:10 Feliks Eyser: Interessant. Interessant. Ich will wieder die Routine, ich will irgendwas bauen. Der Peter von Open Claw genau die gleiche Story. So der Open Claw erfunden hat. So Firma verkauft für 100 Millionen, war reich, hat dann alles gemacht, überall am. . Reisen, war auf jeder Party, hat seine Ayahuasca-Sessions gemacht und was auch immer, schreibt er in seinem Blog drüber und meinte so, ich, also es. War alles nichts, ich brauche wieder eine Aufgabe, ich muss wieder bauen. Und dann gehen sie an die GitHub-Commits hoch. Dann war er wieder happy.
1:21:35 Marius Meiners: Ey, mega cool. Absolut nicht relatable für die meisten Zuhörer wahrscheinlich, das Gespräch gerade, aber. Nee.
1:21:43 Feliks Eyser: Egal, wir haben eine gute Zeit. Ja, ja, safe. Ich finde es egal, dass man den Podcast wahrscheinlich auf 0,8 Geschwindigkeit hören muss.
1:21:49 Marius Meiners: Ja, es geht sehr schnell, tut mir leid.
1:21:51 Feliks Eyser: Ganz schlecht angenommen. Nee, du hast einen guten Pace. Super. Man kann es ja runterdrehen, wenn es einem zu schnell ist. Ich probiere mal die Abkürzung zu erklären, weil ich keine YouTube-Kommentare schon sehen, wo Leute schreiben, so eine Scheiße, was heißt das alles hier? CLV, NRR, da-dad. Das ist schwer zu folgen, das verstehe ich auch. Probieren Sie mal ein bisschen zu erklären. Welche Fehler siehst du andere Frauen am meisten machen?
1:22:11 Marius Meiners: Was ich im Berlin-Ökosystem krass finde, das ist wieder so dieses Kostenthema. Manche Startups sind super Geizig. Also, so zahlen echt schlechte Gehälter, dann so Teame-Events, jeder zahlt das irgendwie selber und so, obwohl die so 20 Millionen Runden gemacht haben. Das finde ich absolut crazy. Ja, das geht's tatsächlich. Das finde ich richtig, richtig crazy. Und verstehe ich gar nicht. Ich habe gar kein Verständnis für, warum Leute das so machen. Also das ist irgendwie Geld, was du aufnimmst, um richtig Gas zu geben und irgendwie Leute zu inzentivieren und ein gutes Gefühl zu geben und auch irgendwie Denn du von Leuten erwartest, dass ich 80 Stunden die Woche arbeiten, bezahlt ihr doch bitte wenigstens gut. Also so was, warum macht ihr das so?
1:22:49 Feliks Eyser: Andere Fehler. Oder Beobachtungen?
1:22:51 Marius Meiners: Ich glaube, man ist halt einfach super leise im deutschen Ökosystem. Es ist wieder so ein Thema mit so, hey, ich glaube, wir müssen einfach als Ökosystem lauter werden und mehr öffentlich machen und mehr coole Sachen machen und irgendwie zeigen, dass man auch. geilen Schild erreichen kann im Standort Berlin und auch im Standort Deutschland. . . Und da gibt es ja richtig krasse Erfolg-Stories hier mittlerweile. Also von solchen N-A-D ist ja eine Ultra-Efolg-Story. Und ich glaube, da reden wir aber zu wenig drüber. Woran liegt das, glaubst du? Ich glaube, es ist ein Kulturthema. Ich glaube in Deutschland, dass man immer so Risikoavär ist. Man hat, glaube ich, einfach auch kulturell eine Abneigung gegen reiche Eliten, die es. In den USA nicht gibt. Nur ist da als ja jeder immer so in 10er Millionär. Weißt du was man? Also mit jedem, dem du redest, der hat so seine Phase noch vor sich. Und ich glaube, das hast du hier gar nicht, und ich glaube, das ist halt voll schade.
1:23:36 Feliks Eyser: Er hätte doch negativ behaftet, gell? Alleine so dieses Unternehmerbild. So wenn du erfolgreich Unternehmer bist, dann musst du die Leute aus. Beuten und die Kunden abzocken. Also es ist ja ganz tief drin auf dieses Misstrauen. Ist ja auch gut, ein Stück weit misstrauisch zu sein, ist ja auch nicht alles gut, aber generell Unternehmertum zu feiern, ist ja auch unsere Aufgabe hier im Podcast. Also, ist ja genau die Mission, mit der ich hier Antrete, die Storys positiv zu zeigen. Ist doch geil, wenn man sowas startet und Geld race und Leute anstellt und das Teame-Event sogar bezahlt bei der LAN-Party. Auch wenn es ein bisschen was kostet, ist doch super. Selbst wenn die Company fällt, wird eine gute Zeit. Und vielleicht haben wir es hingekriegt, was signifikant ist zu bauen. Hoffentlich, ja. Wenn dich dein zehnjähriges Ich sehen könnte heute, wäre das komplett verwirrt, oder Stolz?
1:24:17 Marius Meiners: Ich glaube Vor allem so wenn ich über 14-, 15-jähriges Ich nachdenke, da war ich einfach so einem krass anderen Modus. Also mir ging es damals halt auch mental so schlecht einfach und ich habe immer nur gezockt und das war so das Einzige, was ich hatte. Ich glaube, ich wäre sehr stolz, auf wo ich jetzt stehe mit meinem Leben und dass ich wiederhaupt so ein normales Leben in Einführungszeichen führen kann.
1:24:34 Feliks Eyser: Normal klingt es nicht, wenn du mich fragst.
1:24:36 Marius Meiners: Auf jeden Fall normal vergessen wir damals. Ich hatte damals so, ich hatte so eine chronische Erkrankung, konnte nicht so schon gehen, mir deswegen auch dann Hauptschulabschluss abgeschlossen. Und habe deswegen auch so viel gezockt, weil ich einfach, ich konnte nicht rausgehen. Und das war schon krass. Und einfach, dass ich das jetzt wieder so ein normaleres Leben leben kann, ist schon einfach mega schön. Und ich bin echt froh darüber.
1:24:54 Feliks Eyser: Wenn du einen Brief schreiben könntest an die nächste Generation von Foundern. Von Foundern. Das wäre der Rat, den du ihnen mitgibst.
01:25:00 Der Brief an die nächste Generation deutscher Gründer
1:25:01 Marius Meiners: Macht irgendwas Cooles. Also macht irgend ein cooles Thema. Ich muss egal in Deutschland so, wir machen immer nur so langweiligen Scheiß. Also so Wenn ich jetzt die coolen Themen in Deutschland an der Hand abziehen könnte, wäre wirklich nur so drei, vier, fünf coole Companies oder so. Super viel Compliance, Procurement, Legal Tech. Boah. Ich finde es mega lame. Also macht irgendwas, was Spaß macht, was Leute excited, excited macht und baut irgendwie, keine Ahnung, baut halt dann Rocket Chips oder macht irgendwas anderes Geiles, macht dann irgendwas welche Roboter.
1:25:27 Feliks Eyser: Was würdest du machen, wenn du ein bisschen Zeit hättest, wenn du eine Company neu starten würdest? Wie würdest du da rangehen? Was würdest du dir anschauen?
1:25:32 Marius Meiners: Ich würde wieder versuchen, einfach Nachfrage zu finden. Also wo gibt es wirklich Menschen, die mir Geld für was zahlen wollen. Ich glaube, das ist immer die größte Proxy. Follow the money? Genau, Follow the Money, absolutely. Und ich glaube gerade was als. Woran ich als Trend sehr glaube möchte, das ganze so AI Services Company Slayer. . . Also ich glaube, so die, keine Ahnung, Big Four als AI-First Company neu zu bauen, ist glaube ich eine Möglichkeit.
1:25:51 Feliks Eyser: B4 als Steuerberatung Wirtschaftsprüfung. Ich probiere die Sachen zu erstmal.
1:25:55 Marius Meiners: Also KPMG, PwC UY, mit AIS Nachtsam ist, glaube ich, eine riesen, riesen Opportunity, weil da gibt es so viel dumme Arbeit, die gemacht wird, die du automatisieren kannst. Aber vielleicht auch eher wieder ein Boring-Thema. Ich glaube, da gibt es coole Themen. Ich glaube, Cool Shit ist so Humanites Robot. Ich glaube, das ist richtig der Cool-Shit. Roboter? Ja. Ich glaube Roboter werden crazy gut. Wenn du jetzt anguckt, dass diese Chinese so Backflip, Schattenboxen, Fußballspielenden Dinger schon können, das ist schon absolut krass. Und die kosten jetzt mal viel, also die kosten irgendwie 20k oder so.
1:26:27 Feliks Eyser: Also echt absurd. Wie würdest du in diesen Bereich reingehen? Es ist ja auch keine Branche, wo man wahrscheinlich so einfach reinkommt, weil es einfach gar nicht so viele Companies gibt und wahrscheinlich auch nicht so gutes First-Time-Founder-Territorium oder vielleicht gerade doch, ich weiß es nicht. Ja, ich glaube, man muss es einfach machen.
1:26:39 Marius Meiners: Ich glaube, es gibt gar nicht so diese krassen so First Time Founder, weiß ich nicht, First Time Founder-Dinger. Ich glaube, es ist wieder so ein Ding mit so, hey, mach das einfach.
1:26:45 Feliks Eyser: Das ist auch so ein deutscher Limiting Belief. Auf der anderen Seite, der Guy, der Andreal da gestartet hat, der war da irgendwie, weiß ich, nicht Mitte 20 oder so. Ja, der fette Defense-Kompekt gegründet die irgendwie 20 sperrt.
1:26:55 Marius Meiners: Man muss die Bets nicht feiern. Ich fand ihn jetzt auch nicht so krass, aber der hat vorher irgendwie so Philosophie studiert und einfach gar keine Ahnung von diesem Thema gehabt, sondern ich glaube, du musst einfach anfangen. Ja, oder diese Supersonic Jacks, Leute, von irgendwie YC und die haben irgendwie, glaube ich, literally nichts mit Aviation zu tun gehabt und dann gesagt, wir bauen den First so.
1:27:10 Feliks Eyser: Das ist eine YC Company und die bauen jetzt quasi die Concorde nach, also ein Überschallflugzeug und der Typ hat in seinem LinkedIn drin stehen, irgendwie ein, zwei Stationen, aber so Sales Manager. Bei Group Bon und dann und dann war der Faunder von GroupSonic gesagt, ich baue jetzt ein Überschallflugzeug.
1:27:23 Marius Meiners: Wie geil, also einfach so wie geil, weißt du, was ich meine?
1:27:25 Feliks Eyser: So, wie nice. Also wenn du von Sales Manager aus Group Bon dieses Ding bauen kannst. Bei Gruppon war dann ja ultra lustig. Then you can do it anywhere. Oder? Mega, Marius. Wir haben vorhin ein Spiel gestartet und zwar hatten wir einen Gast, die Lilly, die kann richtig gute Fragen stellen. Die hat ein Buch darüber geschrieben, wie man gute Fragen stellt. Und ich habe gedacht, komm, wir machen das mal, wir kopieren es mal das Spiel von Diary for CEO und da gibt es einen Gast, der stellt eine Frage dem nächsten Gast, ohne zu wissen, wer das ist. Also dir eine Frage gestellt, ohne zu wissen, wer du bist. Und Lilly fragt dich, was ist das Interessanteste, was du in den letzten vier Wochen gelernt hast?
1:28:02 Marius Meiners: Boah, ist eine richtig schwierige Frage. Richtig, richtig schwierige Frage. Tatsächlich so, ein bisschen zu unserer Thematik. Wie doll wir es verkackt haben, eine geile Customer Success Organisation aufzubauen. Und wie viel es uns gebracht hätte, wenn wir das getan hätten, weil unser Produkt ist sehr erklärungsbedürftig, das Space ist neu, könnt ihr uns beide fragen. Die Sales Org damit sehr belastet, das ist super viel über die AEs abgefedert und hatten dafür gar kein deliziertes Personal. Das sind die Account Executives, das sind quasi die Vertriebler. Vielen Dank. Und jetzt merkt man, so, wir haben jetzt zwei Leute eingestellt dafür. Und du merkst so direkt vom Thecko, so wie gut das ist.
1:28:39 Feliks Eyser: Und weil du zwei Effekte hast, die Kunden besser zu educaten, denen ein gutes Gefühl zu geben, deren Fragen zu beantworten, aber auch Die AEs, die Account Executives, zu entlasten, dass die sich darauf konzentrieren können, neue Kunden ranzuholen.
1:28:49 Marius Meiners: Genau, richtig. Und einfach das wirklich als getrennte Bereiche zu sehen mit so, hey, das ist New Bis und das Expansion und wieder so ein Fehler, wo man sagt, fuck, so hätten ja schon wieder so weiter sein können, dass wir es gerade sind, weißt du, hat man wirklich jede Woche und man denkt so, ach scheiße. Aber das ist auch das, was so viel Spaß macht, weißt du, dass du einfach jede Woche was lernst, wo du wirklich so bist, so okay, so hätte man das eigentlich machen sollen und cool und Ich glaube, das ist echt das, was mir am meisten Spaß macht gerade.
1:29:16 Feliks Eyser: Und es ist ja auch diese Reflexion, die ist ja auch, die findet auch implizit statt in genau solchen Gesprächen. Und wenn man kurz nachdenkt, fuck, also das ist ja auch Reflexion, auch wenn du jetzt nicht irgendwie fünf Tage wie Passana-Retreat hast. Ja, 100 Prozent.
1:29:27 Marius Meiners: Und ich glaube, das ist auch so geil, weil ich glaube. Ich glaube, das ist bei jedem so. Also ich glaube, es hat, ich glaube, jeder Gründer geht so dadurch, dass du eigentlich das Gefühl hast, du machst die ganze Zeit so viele Fehler und du machst irgendwie so viele Learnings. irgendwie auf dem Weg und dir kann auch nicht so richtig jemand helfen. Das ist irgendwie auch krass, wenn man denkt, man hat dann ja irgendwie auch Support und man hat auch Support, aber auch nur irgendwie begrenzt und du musst fast alle Entscheidungen alleine treffen. Und irgendwie
1:29:49 Feliks Eyser: Ist es richtig cool, irgendwie ist auch sehr scary. Total.
1:29:53 Marius Meiners: Hast du eine Frage für den nächsten Gast, ohne zu wissen, wer das ist? Wir machen was Schönes, wir fragen mal, was war das Highlight dieser Woche?
1:30:00 Feliks Eyser: Okay, das Highlight der Woche. Nice. Wo finden Leute dich online?
1:30:04 Marius Meiners: Wer soll sich bei dir melden? Bei mir melden jeder, der Bock auf einen richtig schnellen Wachstumscase hat mit tollen Leuten. Das sind die Leute, nach denen wir suchen. Ja. Und Primär auf LinkedIn. Wir sind eigentlich auf LinkedIn. Auf X jetzt ein bisschen mehr, aber Marius Meiners auf LinkedIn, dafür nimmt man uns.
1:30:19 Feliks Eyser: Meiners auf LinkedIn, der Bock hat auf 996 Gas geben, aber auf der anderen Seite vergütet werden mit einer richtig steilen Lernkurve, so wie ich es verstehe. Und einen guten sonstigen Package soll sich melden. Auf jeden Fall. Richtig geil. Danke dir. Danke, dass du da warst. Na klar.


