7 Unicorns aus 50 Deals: So findet man die 0,1 % Founder

mit Daniel Dippold, Mathematiker, Business Angel und Gründer von EWOR

6. März 2026 · 152 Min

Zusammenfassung

Daniel Dippold hat aus rund 50 Angel-Deals sieben Unicorns gemacht. Er erklärt, warum ein Investor viele Unicorns verpassen muss, warum Obsession wichtiger ist als Trauma und warum Gründen mathematisch der bessere Deal ist.

Daniel Dippold im Gespräch im Founder-Mode-Studio
Daniel Dippold im Gespräch im Founder-Mode-Studio

Daniel Dippold ist Mathematiker, Business Angel mit sieben Unicorns aus rund 50 Deals und Gründer von EWOR. Die Folge startet bei seiner Routine: Er steht mit der Sonne auf, will nach spätestens zehn Minuten arbeiten und hält nichts von dreistündigen Morgenroutinen. Dazu kommen ein fester Schlafrhythmus, ein Supplement-Stack für den Abend und eine Faustregel für Reflexion: fünf Minuten am Tag, eine Stunde pro Woche, drei Stunden pro Monat, zehn Stunden pro Quartal. Sein Grundsatz: erst tun, dann denken, weil jede Handlung neue Daten bringt.

Dann geht es um seine Netzwerke. Weil ihm als jungem Gründer niemand geholfen hat und YPO erst ab 10 Millionen Umsatz aufnimmt, hat er die Sigma Squared Society aufgebaut, ein Peer-Netzwerk für junge Gründer, das in den ersten drei Jahren in 40 Länder gewachsen ist. Daraus entstand EWOR: kein Investor, sondern ein Fellowship, das Gründern Geld, Talente und Distribution gibt. EWOR investiert meist eine halbe Million für grob 7 %, 40 % der Vollzeitmitarbeiter haben selbst Firmen mit 100 Millionen bis 10 Milliarden Dollar Wert gebaut, und während der Bewerbungsphase ist mymuesli-Mitgründer Hubertus Bessau effektiv CEO.

„Ich muss in jedem fucking Filter die beste Person sein. Und das trennt die 0,1% von den Top 3%. Alle Dimensionen sind optimiert.“
Daniel Dippold
Feliks Eyser im Gespräch mit Daniel Dippold
Feliks Eyser im Gespräch mit Daniel Dippold

Im Mittelteil rechnet Daniel. Eine Foundation-Model-Firma ist für ihn eher ein Research Lab als ein SaaS-Startup, deshalb wird die Bewertung über die Verwässerung bestimmt: Für das Large Mathematical Model, das EWOR gerade inkubiert, peilt er 300 Millionen Pre-Money an. Bei der Gründerauswahl gilt: Ein Fonds muss viele Unicorns verpassen, um eines zu treffen, und wer die Basisrate nur verdoppelt, verdoppelt seine Rendite. Top-0,1-%-Gründer unterscheiden sich von den Top 3 % dadurch, dass sie in jeder Dimension die Besten sind. Und die verbreitete These vom traumatisierten Gründer hält er für falsch: Obsession zählt, nicht Trauma.

Zum Schluss geht es um Bildung, Ideenfindung und Planung. Business Schools hält Daniel für überholt, Go-to-Market lernt man nicht im Hörsaal. Einem 20-Jährigen rät er: Build now, denn mit rund 20 Versuchen über eine Karriere ist die Chance, dass einer klappt, sehr hoch. Ideen findet er wie beim Mehrarmigen-Banditen-Problem im Casino: mindestens zehn, höchstens 100 Ideen testen, auf echte Zahlungsbereitschaft achten und dann konvergieren. Geplant wird bei EWOR in Drei-Monats-OKRs, nicht in Jahresplänen, und seine Produktivität ruht auf drei Blöcken: Ziel setzen, Zeitmanagement und Energy Management.

Zahlen aus der Folge

7
Unicorns aus rund 50 Angel-Deals
14 %
Unicorn-Hitrate seines Angel-Portfolios
40.000
Bewerbungen pro Jahr bei EWOR, davon rund 0,1 % angenommen
eine halbe Million
übliches EWOR-Investment für grob 7 % der Anteile
4 weitere Zahlen
40 %
der EWOR-Vollzeitmitarbeiter haben eine Firma mit 100 Mio. bis 10 Mrd. Dollar Wert gebaut
3.000 bis 4.000
Interviews, die EWOR pro Jahr führt
300 Mio.
angestrebte Pre-Money-Bewertung für das Large Mathematical Model
1 − 0,8²⁰
Chance, dass bei 20 Versuchen mit je 20 % mindestens einer klappt

Worüber am meisten gesprochen wurde

Anteil an der Gesprächszeit, berechnet aus den Kapitel-Längen (ohne Intro).
Produktivität & Energie
28 % · 42 Min
Founder-Auswahl & Angel Investing
24 % · 37 Min
EWOR & Gründer-Netzwerke
16 % · 24 Min
Ideenfindung
14 % · 21 Min
AI & Foundation Models
11 % · 17 Min
Gründen statt Business School
7 % · 10 Min
Gesprächsverlauf

Kapitel

  1. 00:00Trailer & IntroIntro
  2. 01:14Wie Daniel sieben Unicorns in sein Portfolio geholt hatFounder-Auswahl & Angel Investing
  3. 02:59Die harte 10-Minuten-Morgenroutine für maximale EnergieProduktivität & Energie
  4. 21:56Warum klassische Gründer-Netzwerke kaputt sindEWOR & Gründer-Netzwerke
  5. 29:38Das EWOR Modell und warum normale Investoren nervenEWOR & Gründer-Netzwerke
  6. 46:19Wie du als Research Lab eine 300 Millionen Bewertung kriegstAI & Foundation Models
  7. 01:03:10Die Napkin-Mathematik hinter der Jagd nach UnicornsFounder-Auswahl & Angel Investing
  8. 01:18:50Warum Gründer-Trauma extrem überschätzt wird und Obsession gewinntFounder-Auswahl & Angel Investing
  9. 01:38:17Der Grund für das Sterben der Business SchoolsGründen statt Business School
  10. 01:48:17Wie du mit der Casino-Strategie die perfekte Startup-Idee findestIdeenfindung
  11. 02:08:51Ziele setzen und dein Energy Management perfektionierenProduktivität & Energie

Key Learnings

  1. 1

    Erst tun, dann denken, und fest eingeplant reflektieren

    Daniel hält wenig von langem Durchdenken vorab: Wer erst ausprobiert und empirische Daten sammelt, kommt laut den Studien, die er kennt, zu besseren Lösungen, weil jede Handlung neue Informationen bringt. Strategie entsteht für ihn aus fester Reflexion: fünf Minuten am Tag, eine Stunde pro Woche, drei Stunden pro Monat, zehn Stunden pro Quartal. Mehr hält er für netto negativ. Kleine Aufgaben unter fünf Minuten erledigt er sofort, statt sie in den Backlog zu schieben.

    02:59 · Die harte 10-Minuten-Morgenroutine für maximale Energie
  2. 2

    Eine Foundation-Model-Firma ist ein Research Lab

    Viele Angels bewerten Foundation-Model-Firmen mit dem Kopf eines SaaS-Investors. Daniel sieht sie als Research Lab mit kommerzieller Anwendung. Weil Trainingsläufe Dutzende Millionen kosten und das Team nur 20 bis 30 % pro Runde abgeben sollte, folgt die Bewertung aus der Verwässerung, nicht aus dem Umsatz. Deshalb können solche Firmen ohne kommerzielle Traktion Hunderte Millionen wert sein.

    46:19 · Wie du als Research Lab eine 300 Millionen Bewertung kriegst
  3. 3

    Als Investor musst du Unicorns verpassen

    Menschen denken in Neigungen statt in Wahrscheinlichkeiten. Daniel rechnet vor: Wenn unter 10.000 Gründern 100 echtes Potenzial haben, liegt die Basisrate bei 1 zu 100. Wer es schafft, einen von 50 zu finden, hat den Markt doppelt geschlagen und seine Rendite verdoppelt, hat aber immer noch 49 Investments ohne Ertrag. Dass ein Fonds dabei viele Unicorns passt, ist mathematisch logisch.

    01:03:10 · Die Napkin-Mathematik hinter der Jagd nach Unicorns
  4. 4

    Die 0,1 % sind in jeder Dimension die Besten

    In die Top 3 % kommst du auf vielen Wegen: als Hustler, der 18 Stunden arbeitet, oder als hochintelligente Person, die die richtigen Entscheidungen trifft. Die Top 0,1 % sind dagegen in jedem Filter die Besten: Arbeitsethik, Intelligenz, Talente anziehen, Verkaufen. Das hat einen Preis. Wer so ein Outcome will, muss laut Daniel akzeptieren, dass sein Leben nicht balanciert ist.

    01:03:10 · Die Napkin-Mathematik hinter der Jagd nach Unicorns
  5. 5

    Such nach Obsession, nicht nach Trauma

    Die These, dass traumatisierte Gründer die besten sind, hält Daniel für falsch. Trauma macht psychologisch eher fragil, nur ein kleiner Teil zieht daraus Energie. Sein Gegenbeispiel ist Jörgen, der mit einem Unterwasser-Schwungrad Energie speichern will: beste Kindheit, mit zwölf das erste Patent angemeldet, extrem obsessiv. Auf psychologische Ticks zu investieren, ist für ihn nicht der Grund, EWOR gebaut zu haben.

    01:18:50 · Warum Gründer-Trauma extrem überschätzt wird und Obsession gewinnt
  6. 6

    Gründen ist eine Serie von Versuchen

    Daniel rechnet für einen 20-Jährigen: Über eine Karriere von 40 Jahren hast du mindestens 20 ordentliche Versuche, mit vielleicht 20 % Erfolgschance pro Versuch. Die Chance, dass mindestens einer klappt, ist 1 minus 0,8 hoch 20. Dazu überträgt er Nassim Talebs Barbell-Strategie auf die Zeit: 80 % in planbare, skalierbare Arbeit, 20 % in Wetten wie die, einen Unicorn-Founder als Co-Founder zu gewinnen, die über zehn Jahre fast sicher aufgehen.

    01:38:17 · Der Grund für das Sterben der Business Schools
  7. 7

    Teste mindestens zehn Ideen, höchstens 100

    Ideenfindung ist für Daniel ein Mehrarmiges-Banditen-Problem: Du musst mehrere Slotmaschinen ausprobieren, um empirische Daten zu bekommen, aber irgendwann die beste ausnutzen. Er rät, mindestens zehn und höchstens 100 Ideen anzuschauen. Das stärkste frühe Signal ist echte Zahlungsbereitschaft, nicht ein freundliches Ja im Gespräch, denn was Leute sagen und was sie tun, hängt kaum zusammen.

    01:48:17 · Wie du mit der Casino-Strategie die perfekte Startup-Idee findest
  8. 8

    Plane in drei Monaten, nicht in Jahren

    Produktivität beginnt für Daniel mit der Linie von A nach B: Wer nicht weiß, wo er steht und wo er hin will, kann 16 Stunden arbeiten und kommt trotzdem nicht an. Bei EWOR wird in einem Drei-Monats-OKR-Rhythmus geplant und dann komplett neu, Jahrespläne gibt es nicht. In der Ideenphase plant er sogar wöchentlich. Seine Begründung kommt aus der Chaostheorie: Kleine Abweichungen machen längere Prognosen wertlos.

    02:08:51 · Ziele setzen und dein Energy Management perfektionieren

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Warum Unternehmertum statistisch die beste Karriereentscheidung 2026 ist. Daniel Dippold rechnet durch, warum zwanzig Shots über eine Karriere bessere Erwartungswerte liefern als jede klassische Profession. Das Argument ist nicht motivational – es ist mathematisch.

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Zitate

Daniel Dippold im Gespräch
„… eigentlich ist gutes Unternehmertum meiner Meinung nach jeden Tag die Disziplin zu haben, die langweiligen Dinge zu tun.“
Daniel Dippold
„Ich muss in jedem fucking Filter die beste Person sein. Und das trennt die 0,1% von den Top 3%. Alle Dimensionen sind optimiert.“
Daniel Dippold
„Und Obsession in Gründern ist so viel wichtiger als Trauma. Und Trauma hat per se erstmal wenig mit Obsession zu tun.“
Daniel Dippold
„Es ist so ein geiler Deal, Unternehmer zu tun. Du musst nie wieder was arbeiten. Und du musst aber auch die Shots nehmen.“
Daniel Dippold
„Wir machen keine Jahrespläne, keine Zweijahrespläne.“
Daniel Dippold

Über den Gast

Daniel Dippold

Daniel Dippold

Mathematiker, Business Angel und Gründer von EWOR · EWOR, Sigma Squared Society

Daniel Dippold kommt aus der theoretischen Mathematik, hat zusätzlich einen Business-Abschluss gemacht und hatte seinen ersten unternehmerischen Exit mit Anfang 20. Laut EWOR-Website hat er in seinen Zwanzigern NewNow Group, Unlimitix und EWOR gegründet und die Sigma Squared Society initiiert, ein Netzwerk für junge, ambitionierte Gründer. Als Business Angel hat er rund 50 Deals gemacht, sieben davon wurden Unicorns. Mit EWOR betreibt er ein Fellowship, das jedes Jahr aus über 40.000 Bewerbungen etwa 0,1 % auswählt und die Gründer mit Geld, Talenten und Distribution unterstützt. Er hat in China ein Team für die Mathematik-Olympiade trainiert und ein über 300 Seiten starkes Buch über Produktivität für Gründer geschrieben.

Häufige Fragen

Was ist EWOR?

EWOR ist ein Fellowship für Gründer, das Daniel Dippold aufgebaut hat. Er sagt ausdrücklich, dass EWOR sich nicht als Investor versteht: 80 % der Arbeit fließen in die Unterstützung der Gründer mit Geld, Talenten und Distribution. EWOR investiert meist eine halbe Million, manchmal eine Million, und zielt auf grob 7 % der Anteile. 40 % der Vollzeitmitarbeiter haben selbst Firmen mit 100 Millionen bis 10 Milliarden Dollar Wert gebaut. Es gibt kein festes Programm und keine Kohorten, die Unterstützung wird individuell zusammengestellt.

Wie wählt EWOR seine Fellows aus?

Pro Jahr bewerben sich über 40.000 Menschen, ausgewählt werden etwa 0,1 %. Das Team von rund 25 Leuten schaut sich laut Daniel alle Bewerbungen von Hand an, ohne AI-Vorfilter. AI dient nur als Entscheidungshilfe, etwa um Out-of-Distribution-Indikatoren in Bewerbungen zu finden oder per Ähnlichkeitssuche zu zeigen, wie viele andere sich mit derselben Idee beworben haben. Bei EWOR zählt fast nur die Person: Daniel spricht von 99 % Founder, weil das Team die Idee mitgestalten kann.

Was ist die Sigma Squared Society?

Die Sigma Squared Society ist eine Non-Profit-Organisation, die Daniel gestartet hat, um ambitionierte junge Gründer zusammenzubringen. Auslöser war seine eigene erste Gründung, bei der er niemanden kannte und über 100 Investoren erfolglos gepitcht hat. Netzwerke wie YPO setzen 10 Millionen Umsatz voraus, Sigma Squared wählt dagegen nach Potenzial aus und funktioniert Peer-to-Peer. Laut Daniel ist das Netzwerk in den ersten drei Jahren in 40 Länder gewachsen und hat inzwischen etwa ein Chapter in Uganda.

Warum hält Daniel Dippold Business Schools für überholt?

Daniel hat selbst einen Business- und einen Mathe-Abschluss. Er sagt, Netzwerk und Signaling bekommst du heute auch anders, Lernstoff ist online verfügbar und Soft Skills lernst du im Job. Go-to-Market sei der entscheidende Skill, habe aber nichts mit deinem Abschluss zu tun, weil sich das Playbook jedes Jahr ändert. Einem 20-Jährigen gibt er deshalb mit: Build now.

Wie plant Daniel Dippold seine Ziele?

Er zeichnet zuerst die Linie von A nach B: Wo stehe ich, wo will ich hin. Bei EWOR wird in einem Drei-Monats-OKR-Rhythmus geplant und danach komplett neu, Jahres- oder Zweijahrespläne gibt es nicht. In der Ideenphase plant er wöchentlich. Danach kommen Zeitmanagement, also Effizienz und Effektivität, und Energy Management mit Schlaf, Blutwerten, Supplements und psychologischer Arbeit.

Wo gibt es Daniels Buch über Produktivität?

In der Folge sagt Daniel, dass es auf der EWOR-Website eine ältere Version mit 180 Seiten gibt. Die neue Version mit rund 330 Seiten sollte bald erscheinen, und er will sie je nach Verlag gratis anbieten. Außerdem teilt er Inhalte auf LinkedIn, und auf ewor.com gibt es kostenlose Founder Resources.

Erwähnt in der Folge

Firmen, Personen und Produkte aus dem Gespräch
  • EWORFirmaDaniels Fellowship für Gründer, um das es in der ganzen Folge geht.
  • Sigma Squared SocietyFirmaNon-Profit-Netzwerk für junge, ambitionierte Gründer, das Daniel gestartet hat.
  • Hubertus BessauPersonmymuesli-Mitgründer, CMO bei EWOR und während der Bewerbungsphase effektiv CEO.
  • Martin VarsavskyPersonSerienunternehmer, laut Daniel neuester EWOR-Fellow mit einem autonomen AI-Doktor.
  • YPOFirmaUnternehmernetzwerk, dessen Umsatzhürde Daniel zur Gründung von Sigma Squared bewegt hat.
  • Y CombinatorFirmaDer Vergleichsmaßstab, an dem EWOR von außen gemessen wird, obwohl EWOR ohne Kohorten arbeitet.
  • SequoiaFirmaMit Sequoia spricht EWOR laut Daniel jede Woche, etwa über Geschäftsmodelle.
  • BenchmarkFirmaVC mit sechs GPs ohne Associates, für Daniel ein Vorbild für Auswahl durch die Partner selbst.
  • HummingbirdFirmaVC, der mit der These vom traumatisierten Gründer in Verbindung gebracht wird, die Daniel ablehnt.
  • Magic.devFirmaFoundation Model für Code-Automatisierung, in das Daniel investiert hat.
  • The Innovator's DilemmaBuchClayton Christensens Buch über Disruption, für Daniel eine Bibel für Gründer.
  • 7 PowersBuchStrategiebuch, über das Feliks und Daniel im Kontext von Counter-Positioning sprechen.
  • Alice im WunderlandBuchDer Dialog mit der Katze ist Daniels Lieblingsbild dafür, dass ohne Ziel jede Richtung egal ist.
  • Daniel KahnemanPersonDaniel nutzt seine Studien, um zu erklären, warum Menschen Basisraten falsch einschätzen.
  • Nassim TalebPersonSeine Barbell-Strategie überträgt Daniel vom Geld auf die eigene Zeit.

Transkript

Automatisch erstellt und nur leicht korrigiert, kann einzelne Fehler enthalten.
00:00 Trailer & Intro

00:00 Daniel Dippold: Obsession in Gründern ist so viel wichtiger als Trauma. Und Trauma hat per se erstmal wenig mit Obsession zu tun. Top 3 nutzloseste Fragen, die ein Investor stellen kann. Kindheitstrauma, würdest du verprügelt? Würdest du für 100 Millionen verkaufen? Natürlich! Dann sagen wir, ah nee, der hat nicht die Energie. Die Linie zwischen A und B. Ich bin A, ich will zu B. Wenn ich diese Linie nicht zeichnen kann, dann kann ich 16 Stunden arbeiten, dann kann ich die clevesten Entscheidungen nehmen. Wenn ich diese Linie nicht habe, dann weiß ich ja gar nicht, wo ich hin muss. Und dann, wenn du sie zeichnen kannst, kannst du dich entscheiden, wie laufe ich diese Linie. Und dann gibt es zwei Faktoren, Effektivität und Effizienz. Effizienz ist, ich laufe die Linie schneller. Und Effektivität ist, diese kleinen Richtungen die richtigen Dinge tun. Business School ist auf dem absteigenden Aft. Da lernst du Accounting und so Marketing Frameworks. Was hat das mit echtem Go to Market? Zero. Was gibst du einem 20-Jährigen mit? Build now. Du lernst on the job, du hast alles available, du hast individual Learning Journeys und so weiter. Sokratisches Lernen mit Elektro. LLMs. Was bedeutet es? Ich muss in jedem fucking Filter die beste Person sein. Und das trennt die 0,1% von den Top 3%. Alle Dimensionen sind optimiert.

01:14 Wie Daniel sieben Unicorns in sein Portfolio geholt hat

01:14 Feliks Eyser: Daniel! Servus? Servus. Wir knacken heute die Start-up-Formel. Hab ich mir vorgenommen. Große Träume. Große Träume, große Ziele, große Träume. Aber ich glaube, wenn es jemanden gibt, mit dem man dazu sprechen kann, dann. . Dann bist es du. Ich treffe viele Leute, berufsbedingt, aber muss sagen, du hast es auf jeden Fall schon mal in Top 3 geschafft der faszinierendsten Leute, die ich in letzter Zeit getroffen habe. Und das hat mit deinem Hintergrund zu tun und was du auch jetzt machst. Dein Hintergrund ist in der theoretischen Mathematik. Du hattest deinen ersten unternehmerischen Exit mit Anfang 20 durch 100 Millionen gerast, bevor du 30 geworden bist. Du hast als Angel-Investor eine extrem hohe Unicorn-Hitrate. Es könnte sein, dass du einer der Angels bist mit der höchsten Hitrate of Unicorns. Du hast glaube ich so 50 Deals gemacht und. Sechs Unicorns? Sieben. Sieben Unicorns? Congrats. Congrats. Gleichzeitig bist du ein absoluter Talent, Magnet bei EWOR. Du ziehst Leute an, die man eigentlich gar nicht einstellen kann. Du heirst Founder, du heirst Leute, die Unicorns gegründet haben, holst in deine Organisation. Das ist faszinierend. Du hast mal in China ein Team für die Mathematikolympiade trainiert. Richtig. Holy shit. Und ein TED-Talk erhalten über AI, wohlgemerkt im Jahr 2017. Glaube ich. Also fünf Jahre vor diesen ChatGPT-Moment hast du als wahrscheinlich 21-Jähriger oder so. Ja, irgendwie sowas. Ich weiß auch nicht mehr. Also Teddog, also Wahnsinn. Und du hast ein technisches Buch über Produktivität geschrieben. Da müssen wir auch drüber reden, und zwar speziell Founder. Produktivität. Richtig. Du scheinst ja, also du bist auf jeden Fall ein produktiver vorne, wenn ich die ganzen Sachen so aufzähl. Bist du einer von den Leuten, die nicht schlafen müssen?

02:59 Die harte 10-Minuten-Morgenroutine für maximale Energie

02:59 Daniel Dippold: Ich muss leider schlafen, deswegen ist es auch so wichtig, weil die Zeit, die man dann hat wenig ist, vor allem wenn man viel schläft. Ich habe so in meiner Kindheit oft mal so neun Stunden, neuneinhalb. Und dann habe ich halt angefangen, mich mit Schlafoptimierung zu beschäftigen und habe gemerkt, okay, ich schlafe so lange Weil ich sehr, sehr ineffizient schlafe, auf einmal gemerkt, ich kann schon siebeneinhalb Stunden schlafen und genauso für Zeit. Boah, da können wir jetzt, ich glaube in einem Buch, 30 Seiten nur zu schlafen, was man alles machen kann. Aber mal schnell die Quick Hacks, oder? Also das erste Rhythmus. Das Problem bei mir ist, ich werde enorm excited. Es war allem Als ich Mathe studiert habe, ich habe keinen Kalender gehabt. Ich habe einfach, wenn ich ein Problem hatte, das mich inspiriert hat, ich habe mich an Goldbachs Conjecture versucht oder whatever. Und dann habe ich. 15 Espresso getrunken und nach 36 Stunden gewallert und dann habe ich natürlich 18 Stunden geschlafen danach. . Und alles war irgendwie abgefuckt in meinem Rhythmus. Und das zu machen ist enorm ungesund. Der Körper funktioniert in Hormonzyklen und du willst, dass am Morgen dein Cortisol hochgeht, dich aufweckt, dass am Abend dein Melatonin hochgeht, dich einschlafen lässt. Dass alle deine Hormone, das sind jetzt nur zwei Beispiele, im Einklang sind und dem Körper diesen circa ja einen Rhythmus zu geben, nennt sich das. Das ist enorm wichtig. Also müssen wir gleich einschlafen und gleich aufwachen. Genau, gleich einschlafen, gleich aufwachen. Und das hilft, um dann natürlich auch diesen Hormonzyklus zu facilitaten, nämlich zu verstehen, okay, was kann ich denn tun, um mein Melatonin abends auszuschütten. Also zum Beispiel der Supplement Stack, ne? Epi Channin, ähm Ashwagandha, ähm Magnesium-L-Tronat Und ähm, Gleisin auch. Genau, die vier nehme ich abends, niedrigere Körpertemperatur, dadurch mehr Tiefschlaf. Im Tiefschlaf erhole ich mich besser. Und mehr äh Und mehr Melatonin-Ausschüttung. Also ich schlafe dann auch schneller ein und so weiter. Und das kannst du am Abend machen und dann natürlich am Morgen auch direkt in die Sonne. zu schauen, aktiviert den superkiasmatischen Nukleus, führt dazu, dass dann 16 Stunden später Melatonin ausgeschüttet wird. Hängt aber damit zusammen, dass ich am Morgen direkt in die Sonne schaue. Und all diese Sachen kann man schon tun, um dann deutlich besser zu machen. Und ich meine, schlafe sich erst.

05:18 Feliks Eyser: Das kannst du nicht richtig besser machen als in Berlin.

05:20 Daniel Dippold: Genau, und hier geht halt, also zumindest als ich angekommen bin, jetzt nicht mehr, aber als ich ankommen bin, ist um 25 die Sonne aufgegangen. Das heißt, ich bin dann immer direkt mit der Sonne aufgestanden. Da stehst du auch auf, da stehst du um 5 auf. Genau, also in Deutschland, Deutschland öfters mal so 34, hier dann auch gerne 35. Und genau, dann meine Regel ist immer, innerhalb der ersten 10 Minuten sitze ich Also ich bin keiner, der jetzt erstmal drei Stunden Morgenroutine macht, weil ich finde es lustig mit produktiven Morgenroutinen, aber wenn du dann drei Stunden nicht arbeitest. Nur um dich dann eine Stunde besser zu fühlen, bis du überhaupt nicht mehr. . .

05:57 Feliks Eyser: Und du sagst, okay, dann habe ich eigentlich zwei Stunden prokrastiniert, okay.

06:02 Daniel Dippold: Also ich will innerhalb der ersten zehn Minuten und hab da auch eine zehn Minuten Routine, die Meiner Meinung nach sehr effektiv. Das ist deine 10-Minuten-Routine. Gute Frage. Also erste Sache, direkt Aufschliehen in die Sonne schauen. Oder so mache ich ja oft, da mache ich 5 Minuten Sport, einfach um den Kreislauf anzukurbeln. Weil das natürlich auch nochmal die Cortisol Ausschüttung amplifiziert. Und dann schaue ich, dass ich kurz meditiere, aber ich mache eigentlich immer 15 Sekunden, äh, 15 Züge Atem. Okay. Und das voll kontrolliert. Und das reicht mir schon für den Morgen. Ich meditiere öfters und länger. Ich meditiere, seitdem ich fünf Jahre alt bin. Für mich eine der Killer-Exercises. Meine Mutter ist Halbinnerin und hat mir als ADHD-Treatment früh Kein Ritalin gegeben, sondern meditieren. Der Junge ist, der ist aktiv und hat viel Kritik gekriegt, immer zu laut gewesen oder zu hampelig überall rumgesprungen. Grundschullehrer irgendwie gesagt, der vergisst alles, kann sich auf nichts konzentrieren. Und anstatt Ritalin zu geben, da bin ich meiner Mutter bis heute dankbar, hatte gesagt, nee, ich bringe dem meditieren bei und erklären ihm mal, wie so ein Buddyscan geht. Und das mache ich schon länger, aber morgen will ich eigentlich nur mein parasympathisches Nervensystem aktivieren und erreichen 15 Atemzüge.

07:17 Feliks Eyser: Und dann geht's los.

07:18 Daniel Dippold: Supplements und dann los.

07:19 Feliks Eyser: Und dann los. Was muss ich noch über deine Kindheit wissen, wie du aufgewachsen bist, um zu verstehen, wer du heute bist?

07:26 Daniel Dippold: Puh, ich weiß nicht, ob dir das viel erzählt, meine Kindheit. Ich glaube, eine Sache ist, ich habe viel In der Natur verbracht. Ich habe irgendwie, was weiß ich, zwei bis vier Stunden Sport jeden Tag. Ich habe geskatet, ich habe geturnt, ich hab. . alle Ballsportarten gemacht, die man so machen kann. Ich habe Parcours gemacht, ich war immer aktiv, Skifahren, Snowboarden etc. Es war eine enorm tolle Kindheit, ob die irgendwas mit mir als Unternehmer zu tun hat. weiß ich nicht. Ich glaube eine Sache, ich komme aus einem kleinen Dorf. Ich kann sehr bodenständig leben. Ich habe ein halbes Jahr in einem Auto gelebt. Ich habe irgendwie sehr viel Ich war Housekeeper ein halbes Jahr lang, ja, ich habe gemalt, also ich war Maler und so und ich glaube, ich kann einfach. In Deutschland und Housekeeper war ich in Australien danach. Und ich glaube, wenn ihr eine Sache gelernt habt, dann einfach auch hart arbeiten und zu husteln. romantisiert Unternehmertum oft und denkt so, boah, jeden Tag überlege ich mir jetzt was Verrücktes. Aber eigentlich ist gutes Unternehmertum meiner Meinung nach jeden Tag die Disziplin zu haben, die langweiligen Dinge zu tun. Und die sind Lustigerweise, glaube ich, objektiv gesehen nicht spannender als Housekeeping. Housekeeping kann auch unglaublich meditativ sein. Bett machen, Spiegelputzen. Das ist immer das Gleiche. Das Spannende ist aber, wir erzählen uns eine Story. Und weil wir sagen, in Antizipation eines Zieles mache ich diese Sachen. Das ist ganz anders. Stell dir vor, du spielst, ich habe früher. . Mir Team 2 gesucht hat, so ein bisschen wie World of Warcraft. . So ein MMORPG. Und irgendwann hatte ich so die Realisation. Also ich war so süchtig, ich habe die ganze Nacht durchgespielt, bin nicht mehr in die Schule gegangen. Also ein bisschen so ein obsessives Gehen vielleicht auch. Was ich dann gemerkt habe, ist, ich habe die ganze Zeit irgendwelche Monster gekloppt und das war halt repetitives Drücken auf eine Taste zu drei, vier Stunden. Und es macht dir Spaß. Es macht dir Spaß. Warum? Ist er nicht besser als irgendwie Housekeeping oder irgendwas? Und dann habe ich so für mich gemerkt weil ich Level-Ups kriege. Weil du dich entwickelst.

09:32 Feliks Eyser: Weil ich Feedback, Gamification heißt, du siehst Punkte, du siehst Progress, es gibt vielleicht ein Leaderboard, also du hast einen Dopamin, wenn du es hinkriegst, irgendwas zu finden.

09:39 Daniel Dippold: Und das ist ein bisschen. Genau, das ist der Unterschied. Das würde mich interessieren auch bei dir so, wenn du sagst, deine Business ist, die du gebaut hast. Für mich kann ich nur sagen, meistens sind das sehr Mundane, bodenständliche, repetitive Sachen, die mich zu meinem Ziel führen. Zwei, dreimal im Jahr muss ich sehr, sehr clevere Dinge tun. Und da schaue ich, und da macht auch Cleverness einen Unterschied durchaus. Aber nicht jeden Tag. Total. Und deswegen glaube ich, so meine Kindheit, das hat sie mir mitgegeben, einfach so ein bisschen zu husteln und zu wissen, hey, it's the small things that make a difference.

10:10 Feliks Eyser: Ja, du musst dir Zeit reinstecken. Ich meine, wie du sagst, du hast zwei, drei wahrscheinlich große Entscheidungen pro Jahr, irgendwie Investmententscheidungen oder Hiring-Entscheidungen oder strategische Entscheidungen, aber die triffst du ja auch nicht jeden Tag. Ich hatte auch immer so ein bisschen mit Mitarbeitern, ab und zu so Leute, die haben gesagt, ich will mehr strategisch arbeiten. Ich wusste gar nicht, was das heißt als Fauna. Was heißt das? Das heißt, strategisch arbeiten. Also die kam dann aus irgendeinem Konzern und dann sind die in irgendeiner Strategie angeblich. Was auch immer die da gemacht haben.

10:32 Daniel Dippold: Das sind die Leute, die eigentlich nicht wissen, was Founder sein ist. Ja. Ich will nur strategisch arbeiten.

10:39 Feliks Eyser: Und das heißt nicht, dass Strategie unwichtig ist, ja. Ich meine, du musst ja schon in die richtige Richtung laufen, die kurz überlegen, was du tust, aber das ist halt so ein Prozent der. .

10:45 Daniel Dippold: Richtig, Strategy is emerging. Du musst jeden Tag. Ich sage immer jeden Tag fünf Minuten Reflexion. . Jede Woche eine Stunde Reflexion. Jeden Monat drei Stunden, jedes Quartal zehn Stunden. Das ist so meine Faustregel. Und das ist alles strategische Arbeit, die du brauchst. Und mehr machen für mich net negativ. Weil du musst am Ende die empirischen Daten sammeln, die du in deiner Reflexion verarbeitest. Jede Studie, die sich damit beschäftigt, tun und dann denken versus denken und dann tun. Was uns beigebracht wird, letzteres ist besser. Aber praktisch gesehen, ersteres ist besser. In allen Engineering-Studien oder Mathe-Probleme lösen, was auch immer. wenn die Leute erst ausprobieren, Eier irgendwo hinschmeißen, gucken, ob sie zerbrechen oder nicht zerbrechen und empirische Daten sammeln und sich dann eine Theorie überlegen, die zusammenhängt mit dem, was sie gesehen haben. Immer besser drauf. Weil eine Handlung auch neue Informationen bringt. Richtig, genau. Und das ist halt für mich so das Ding, wo ich denke, so, hey, du kannst dir alles intellektuell bis zum Gehen nicht mehr durchdenken. Und ich als Mathematiker tendiere dazu. das zu tun und denke mir so, hey geil, jetzt habe ich mir wieder was saugeiles überlegt, aber ich brauche die empirischen Daten. Okay. Erstmal machen. Deswegen sind die guten Unternehmen auch schnell.

11:59 Feliks Eyser: Die sind diese Bias to Action. Also die wollen auch so was tun. Die sitzen in einem Meeting und die warten nicht, die E-Mail zu schreiben, die schreiben sie gleich und dann. Du lernst dadurch, dass du mit Kunden sprichst, nicht, dass du dich einschließt und im Feindturm irgendwas baust.

12:12 Daniel Dippold: Kennst du die 5-Minuten-Regel von David Allen? Erzähl? Also, wenn es weniger als fünf Minuten dauert, mach's gleich. Und du staust dann halt nicht diesen Backlog an. Und das ist lustigerweise gibt es in der Computer Science sogar eine Theorie, die das erklärt. Interrupt-Coalescing heißt es. Also als wir angefangen haben Computer zu bauen, haben wir am Anfang gesagt, du priorisierst nur nach Wichtigkeit. Also du priorisierst und guckst, wichtigste Task machst du zuerst. Und so denken auch viele Leute über Produktivität. Ich fange mit der wichtigsten Sache an. Funktioniert in der Praxis aber nicht. Weil wenn du dann nur ein Riesenprogramm hast. Das Wichtigste ist gerade offen, dann kann im Hintergrund gar nichts laufen, deine E-Mails, die noch gesendet werden und so weiter, E-Mails empfangen und so weiter. Du willst eigentlich. . immer zwischendrin mal unterbrechen und die kleinen Sachen wegballen. Was heißt es in deinem Schedule? Und das bedeutet, dass du dir immer wieder Zeit machst, ein paar Mal am Tag deine E-Mails zu checken, die 5-Minuten-Themen. Wenn 5-Minuten-Themen, dann haust du es nicht in den Backlog und sagst. ist jetzt nicht so wichtig und dann wird es vielleicht in zehn Tagen gemacht, weil es ist ja klein und du hast mehr Priorität. Nee, wenn es kurz ist, direkt weghauen. Und tatsächlich laufen Computer auch so effizienter, nennt sich Interrupt Coalescing, also lässt sich mathematisch sogar ausrechnen.

13:21 Feliks Eyser: Kleinen Aufgaben mal einschieben, dass sie sich nicht hinten anstauern, weil du Abhängigkeiten hast im Unternehmen. Jemand wartet auf eine Information, die kannst du der Person in 30 Sekunden geben. Aber wenn du sie nicht gibst, dann vergehen zwei Tage und durch Stillstand irgendwo in der Orga. Richtig, genau. Okay. Das hat jemand über dich gesagt, du hast ja auch einen verrückten Schedule, also dein Kalender ist durchgetaktet. Und jemand meinte es Unglaubliche, Daniel da irgendwie Calls im Viertelstundentakt macht, aber trotzdem zwischendurch die WhatsApps beantwortet.

13:48 Daniel Dippold: trotzdem auch auf dem Kanal schnell ist. Ja, ja, ja. Das irgendwie geht es dann doch immer. Also man muss halt schauen, dass man dann zwischen den Calls sich kurz diese eine Minute nimmt. Interrupt Colessing und kurz die lustigen.

13:58 Feliks Eyser: Und dann machst du Batch Processing und genau und dann einmal durch, du musst ja auch nicht alles beantworten.

14:02 Daniel Dippold: Du siehst es ja relativ schnell. Und du trainierst deine rechte Gehirnhälfte, dieses Patternmatching, okay, das ist jetzt hier Mitarbeiter, muss ich sofort antworten. Und das hier ist jetzt irgendwas, das kann auch am Wochenende gemacht werden und ist total easy. Und deswegen muss man dann immer so ein bisschen stöpseln und halt auch Mut zur Lücke haben. Also ich habe dann auch mal wichtige Sachen, die durchrutschen. Aber 90, 95 Prozent der Fällen kriege ich es hin und das ist es dann doch besser Ich mach dann 5% Fehler, okay, aber lieber habe ich die 95% dann beantwortet. Ja, und dann rutschen halt trotzdem ein paar Sachen durch.

14:36 Feliks Eyser: Wie ist aus dem Mathe-Nerd der Unternehmer geworden? Du denkst zu Studien, du hast Background in der Wissenschaft, aber das, was du heute machst, ist extrem praktisch und unternehmerisch. Was war der Shift von Von Mathe zur Entrepreneurship.

14:49 Daniel Dippold: Boah. Ja, also wenn ich das wüsste, es ist halt immer so, dass im Leben sehr viel Zufall auch das bestimmt, was dann am Ende dich ausmacht. Und ich glaube zum Beispiel nicht, dass ich jetzt. perfekt irgendwie alles in meinem Leben so geplant habe. Also ich wollte nie Unternehmer werden so am Anfang. Also ich habe irgendwie eine Bankruptcy von meinem Dad mitgekriegt und Ich habe mir so gedacht, das werde ich nie machen. Dieses Risiko tue ich mir nie an. Aber irgendwann fängt man dann halt trotzdem an, Tech-Produkte zu bauen und denkt so, ich baue ja nur Produkte, ich mache ja und merkt dann so, ah, Unternehmertum macht mir doch Spaß und kommt dann so rein. Und ich hatte viele Momente im Leben, wo mich so inkrementelle Dinge zu dem gebracht haben, was ich jetzt mache. Und ich glaube wirklich, dass es so die kleinen Sachen sind und auch meine Natur als Mensch schon. Also ich glaube, dass wer auf sich selber hört. Und wer guckt wirklich, wo bewege ich mich hin, nicht nur wo sind meine Stärken, sondern wo ist auch das, was ich liebe. Und wenn ich jetzt so eine 2x2 Matrix habe und so. Rechts irgendwie, das liebe ich, oben irgendwie so, da bin ich besonders gut und sich auf den Quadranten zu fokussieren und sich auch nicht anzulügen. Die meisten habe ich auch zum Beispiel, ich wollte immer eine viel Medaille gewinnen, ne? Aber der Nobelpreis der Mathematiker, ich habe gemerkt, ich habe den Raw Intellect dafür nicht. Also ich. Hast du das gemerkt? Boah, 20 Jahre oder so.

16:20 Feliks Eyser: Da war es wahrscheinlich der schlaueste Mathematiker. Und wahrscheinlich in der Stadt und im Bundesland hörst du auch zum Besten gehört, aber irgendwann kommst du in den Raum, wo die krassesten von allen sind und du merkst, okay.

16:27 Daniel Dippold: Und ich habe auch, glaube ich, das Gehirn dafür. Ich bin zu sehr im Action-Bias auch. Ich will dann doch Dinge tun und fühle mich hingezogen zu Impact auch. Also ich will Real-World Impact sehen. Ich kann mich nicht fünf Jahre einschließen und mich nur Goldbergs Conjecture widmen. Das am Ende harmoniert nicht mit dem, was mich innerlich antreibt. Man lernt sich halt kennen über die Zeit. Und ich glaube, das, wo du sagst, was mich von Mathematiker bis hin zu Unternehmer getragen hat, ist ein Selbstkennenlernen. Also eine Bewegung von ich persönlich habe ein Weltbild. Und idealistisch und romantisch glaube ich, dass das zu mir passt. Bin stolz darauf, wenn ich anderen Leuten erzähle, dass ich so bin. Das ist eigentlich meine tiefste innere Persona und ich akzeptiere das und ich tue das, wofür ich gebaut bin. Und ich finde viele Leute. erlauben sich gar nicht diese Art der Selbstreflexion. Ja, glaube ich. Okay. Weil das ist ja, also das. ständige Denken unter der Dusche beim Laufen und so weiter. Das ist ja das, was uns tatsächlich definiert. Und ich finde, man muss sich diese, also strukturierte Reflexion, der Rest der Reflexion passiert eh automatisch, jeden Tag. Jede E-Mail, die ankommt, führt zu Reflexionen in dir. Und du denkst dir, oh, passt das hier, da habe ich zu viel gepusht, zu wenig, whatever, was auch immer in Köpfen der Menschen abgeht, man reflektiert ja jeden Tag. Die Frage ist nur, wie viel Was ist die strukturierte Reflexion? Und ich finde, da reichen fünf Minuten, sich jeden Tag zu fragen: hey, ist das das, was mich glücklich macht?

18:05 Feliks Eyser: Das ist die Hauptfrage, die du dir stellst, was stellst du sonst für Fragen?

18:07 Daniel Dippold: Ja, also der, der. Main Impetus von Daniel Dippold ist Glücklichkeit unabhängig von externen Begebenheiten. Das heißt, ob ich 100 Millionen Geräte. Das ist fast wie ein Zen-Mönch und nicht wie ein Founder im Hustle-Mode. Ja, richtig. Aber ich glaube, der Founder im Hustle-Mode ist die Art und Weise, auf die ich Sennmönch bin. Weil jeder hat seinen eigenen Weg. Und manche Leute sagen, ich meditiere jeden Tag. Richtig, für mich ist das, was ich tue, meditativ. Ich finde es enorm geil, jeden Tag die Dinge zu tun, die sind intrinsisch in mir. Und ich möchte diese Dinge tun. Und ich bin dann auch sehr tief in the Zone. Also ich bin im Flow. Mein Gehirn ist auf Gamma, nicht auf Beta, nicht auf Alpha. Es ist auf Gamma. Und das bedeutet halt, dass ich diesen Flow-Zustand in mir habe, wie wenn ich eine Skipiste runter oder irgendwie am Schwimmen bin oder am Meditieren bin. Das ist alles Gamma-Wave-Frequency. Und ich glaube, dass mich Unternehmertum in diesen Zustand bringt.

19:09 Feliks Eyser: Und ich finde, das ist doch eine praktische Überlegung, wenn Leute sagen, ja, bau eine Firma, die deiner Passion entspricht. Das klingt irgendwie plump, aber heißt ja auch, was du machst, dass du jeden Tag gut findest. Führt doch dazu, dass du es zehn Jahre durchziehen kannst mit den ganzen Setbacks, weil viele Sachen sind einfach abarbeiten, aber gleichzeitig hast du auch viele Probleme, mit denen du zu tun hast den ganzen Tag. Also du musst ja auch die mentale Energie aufbringen. diesen Prozess über eine Dekade machen zu können. Wenn es dir Bock macht, dann ist die Chance einfach viel höher, dass du nicht aufgibst. Ist ja auch so Warren Buffett-mäßig, so don't die. Also egal was du machst, sorg erstmal dafür, dass du nicht stirbst als Startup.

19:43 Daniel Dippold: Und dann ist die Erfolgswahrscheinlichkeit auf jeden Fall höher, als wenn du aufgibst. Richtig, genau. Ich glaube auch, dass dieses der eigenen Passion folgen so krass unterschätzt wird, wie powerful das eigentlich sein kann. Du brauchst schon enorm viel Trauma, um ein Thema, das dich überhaupt nicht begeistert, bis zum Unicoran, Decker-Koran zu bewegen. Da muss schon sehr viel falsch laufen in deiner Kindheit, dass du da die Energie aufbringst. Gibt's auch. Ich könnte mir vorstellen, dass Elon so ein Dude ist. Aber da ist auch schon viel Passion dabei, wenn du so ein paar YouTube-Videos anschaust und da bist du schon sehr begeistert über Electric Cars und so weiter. Glaube ich schon. Ich kenne ihn jetzt persönlich nicht super gut, ja, aber wenn ich so Sachen höre wie eating glass is all entrepreneurship is. Looking into the abyss. Ja, genauso. Also zumindest ist das nicht meine Erfahrung. Ich bin aber auch nicht so erfolgreich wie Elon.

20:47 Feliks Eyser: Da ist auch die Frage, was ist wieder Erfolg? Also du kannst sagen, gut, der hat extrem viel in der Welt bewegt, wie würdest du mit dem tauschen wollen? Ich nicht, also quasi dieses Leben zu leben, das ist ja selber auch, you don't want to live my life. Also glaube ich, da hat er recht.

21:00 Daniel Dippold: Genau, und ich versuche auch ein Leben zu leben indem ich mit niemandem tauschen möchte. Also das ist das Ziel am Ende des Tages. Du möchtest mit niemandem tauschen. Und ich finde, das sollte die Ambition von jedem sein, zu sagen, ich lebe das Leben, das mich so begeistert, dass ich mit niemandem tauschen möchte. Und das ist, finde ich, ein sehr deutlich schönerer. Reflexionsmechanismus, als zu sagen, hey, ich muss mir jetzt jeden Tag überlegen, wie wäre ich erfolgreicher. . .

21:29 Feliks Eyser: Okay, und deswegen die Frage macht mich eigentlich glücklich, was ich da gerade den ganzen Tag mache. Richtig. Die Frage kannst du in fünf Minuten beantworten. Du hast drei For-Profit-Unternehmen gegründet und eine Non-Profit-Organisation. Lass mal über die kurz sprechen, über die Sigma Squared Society. Die Organisation, um die ambitioniertesten Founder unter 26 zusammenzubringen. Das war mein Takeaway, was mittlerweile in glaube ich 35 Ländern aktiv ist. Also tausend Leute in dieser Organisation.

21:56 Warum klassische Gründer-Netzwerke kaputt sind

21:56 Daniel Dippold: Was war der Grund, dieses Netzwerk zu starten? Puh, ich war am Anfang enorm unglücklich mit meiner ersten Gründung. Dorfkind, ich kannte niemanden, enorm viele Fehlentscheidungen getroffen. über 100 Investoren gepitcht, keiner hat investiert, hätte mir einer erzählt, wie es geht. Ich glaube schon, dass ich Leute zum Investieren gebracht hätte. Und äh Damals habe ich dann irgendwie so EO und YPO entdeckt. Und habe mir so gedacht, boah, das ist ja ultra geil. Und dann habe ich bei YPO angefragt. Dann haben sie gesagt, so Leute, ich will mitmachen. Dann haben wir gesagt, ja. Ich weiß nicht mehr, was die wollten. 10 Millionen oder 10 Millionen Umsatz. Da habe ich gesagt, so was? Also vor allem, wenn du das in Software machst, dann ist deine Bude manchmal eine Milliarde wert. Also das ist jetzt nicht irgendwie ein E-Commerce, das 10 Millionen macht. Und ich fand A, einfach zu sagen 10 Millionen Grenze grotesk. Und B, löst es nicht das Problem, das ich lösen wollte. Das Problem, was das YPO löst, ist, okay, ich habe schon gefiltert. Und ich will die Leute jetzt mehr zusammenbringen. Mein Problem war ein bisschen so, ich bin Gründer, ich mache vielleicht meine erste Gründung, ich mache das unter 25 und ich finde, und das war natürlich auch einer der Hauptgründe hinter EWOR, hinter Sigma Unternehmer verändern die Welt. Das ist die Arbeitsgruppe, die einen enormen Impact auf die Welt hat, in der wir leben und so weiter. Und ich wollte. Mehr, ich wollte nicht nur selber Unternehmer sein, ich wollte auch andere Leute unterstützen, Unternehmer zu sein und die Welt zu verändern. Und auch diese Brücke zwischen Science, ich baue, eine Invention, die. möglicherweise die Welt verändert und Unternehmertum baue einen Distributionsmechanismus, der diese Invention zur Innovation und zur Distribution quasi bewegt und am Ende auch in die Welt hineinträgt. Weil das ist am Ende, es muss auch an die Menschen geraten und das ist das, was die Unternehmer tun. Und das hat mich. . Richtig. Und genau diese Peergroup hatte nichts Also es gab niemanden, der dich nur am Potenzial ausgewählt hat. Und wir haben dann natürlich auch gesagt, okay, wenn wir es jetzt nur aufs Potenzial. . Viel mehr Interviewing, drei Interviews etc. und wir haben die Manpower gar nicht.

24:03 Feliks Eyser: Ja klar, 10 Millionen Umsatz sind 10 Millionen Umsatz. Das muss der Steuerberater einmal bestätigen, dann weißt du es, aber das Potenzial von der Person Genau, das sieht der Steuerberater nicht.

24:11 Daniel Dippold: Und wenn die Person 10 Millionen Umsatz macht, dann kannst du auch deine 10K YPO-Fee oder whatever auch chargen. Können wir nicht. Und wir haben dann gesagt: so, hey, Wie können wir eigentlich Peer-to-Peer das Ganze bauen? Und das ging dann wirklich durch die Decke. Er ist in den ersten drei Jahren in 40 Länder rein skaliert. Vielleicht auch ein bisschen zu viel, es ist rückskaliert, ja, in fast alle Kontinente. Es ging in Asien, ab, Lateinamerika, Amerika, Afrika. Wir haben Chapter in Uganda inzwischen.

24:40 Feliks Eyser: Hast du diese Leute gefunden? Wie haben die dich gefunden? In Uganda dann die Sigma Squared zu zusammen?

24:45 Daniel Dippold: Boah, das hat sich einfach umgesprochen. Und dann haben wir teilweise noch mit einem Amerikaner gemerkt, Kairos Society. Das hat uns auch nochmal einen enormen Bus gegeben, dann haben wir wieder Demerged, der Spin-Out gemacht und waren dann am Ende des Tages wieder die Sigma Squared Society. Davor waren wir dann unter dem Umbrella Kairos unterwegs, von einem enormen Visionär auch getrieben, Ankur, der dann aber keine Community mehr haben wollte, sondern was anderes. Der wollte am Ende einfach was Neues bauen. Und ich habe so gesagt: Ich finde die Community ziemlich geil, ich würde da weitermachen. Und dann haben wir uns einfach drauf geeinigt, dass wir sagen, ich mache die Community weiter. Und er baut Kairos HQ, heißt das jetzt, und hat nichts mehr mit.

25:25 Feliks Eyser: Ich finde es auch so, also so ein interessantes mentales Modell, also erstmal zu sagen, das Produkt, was ich haben will, das gibt es nicht. Peer-to-Peer-Learning ist wichtig, aber die Organisationen, die bilden es sich ab. Mein Weg war ja über E. O. Also ich bin IO gejoint und musste da Leute noch volllabern, weil ich irgendwie kurz vor einer Million war und habe ich da irgendwie reingesneakt und dann ist funktioniert. Aber ich erinnere mich auch noch, dass ich da bei einer Konferenz war und da waren irgendwie hunderte von Leuten und hat einer auf der Bühne gefragt, der sagt mal, wer ist denn hier unter 25? Dann habe ich mich gemeldet und nochmal drei andere in dem Raum. Aber der Altersschnitt war halt viel höher. Und das war für mich auf der einen Seite gut, weil ich von erfahrenen Leuten lernen konnte. Auf der anderen Seite ist ja aber auch jetzt gerade in der ganzen Welt AI und Social Media und es passieren so viele neue Sachen Dass junge Leute oft einen Erfahrungsvorsprung haben, weil sie sich mehr mit den Themen beschäftigen als jemand, der Mitte 40 ist und zwei Kinder hat und in den Job eingespannt ist. Ergo. ist, glaube ich, total wertvoll mit den Kids abzuhängen sozusagen. Und das finde ich bei dir interessant, dass du gesagt hast, okay, ich baue diese Organisation. Mit Fokus auf unter 26.

26:24 Daniel Dippold: Ja, richtig. Und auch zwei der Unicorns, die ich finanziert habe, ich glaube, eins war First Check-in, das andere war nicht First Check-In. diesen Sigma Squared Fellows gibt.

26:35 Feliks Eyser: Okay, dann hast du gemerkt, du hast eine Non-Profit-Organisation gegründet, Sigma Squared war jetzt kein Profitunternehmen, aber Access zu ambitionierten Leuten Ist interessant auch in einem For-Profit.

26:45 Daniel Dippold: Klar, darum ging es mir nicht und geht es mir auch heute nicht. Ich wollte denen einfach Geld geben, um anzufangen. Aber was ich daraus gemerkt habe, weil du bist natürlich viel näher dran als Investor, du kriegst Updates etc. , junge Leute verändern die Welt. Und ich glaube, wir befinden uns. wieder in einer Ära des jungen Gründers. . Ich glaube oder der jungen Gründerin. Und ich glaube, dass wir im Internet eine ähnliche Äre hatten. Wir hatten Mark Zuckerberg, wir hatten auch zu Zeiten, so als gerade Computer entstanden sind, Bill Gates, enorm jung. Und auch Stripe. Enorm junge Gründer. 20 Jahre. Richtig. Und warum hatten die damals einen Vorteil? Weil als das Internet entstanden ist, war das enormes Neuland. Davor hast du irgendwie Computer Science mit Punch-Cards und so weiter gemacht. Also das Hat nichts mit modernem Programmieren zu tun. Und Bill Gates war einer der ersten fünf Leute, die 10. 000 Stunden modernes Programmieren gemacht haben. Das kannst du nur, wenn dein Kalender los ist. Wenn du nicht in so Manager-Mode eingespannt bist. Richtig, und wenn es auch neu ist, wenn du 15 Jahre Vorsprung hast, Weil Computer Science genauso funktioniert wie davor auch, dann hast du einen Vorteil und dann haben die älteren Gründer und Gründerinnen einen Vorteil. Aber. . Wenn eine komplett neue Technologie entsteht, dann haben auf einmal die Jungen wieder einen Vorteil. . Und deswegen haben wir so viele enorm erfolgreiche junge Gründer in Zeiten des Internets gesehen. Und das passiert jetzt wieder mit AI. AI-Coden ist, ich habe vor zwölf Jahren angefangen AI zu coden. Das war noch so Tabula Machine Learning, das hat nichts mit LLMs zu tun. Ich hatte eine Lecture zu NLP, Natural Language Processing, der Grundstein von LLMs. wo der Professor noch gemeint hat, so let's skip over it because this isn't going anywhere, really. Und dann so drei Jahre später kam das Intention is all you need, Paper. Und dann kam Transformer und auf einmal BÄM LLMs durch die Decke. Und das ist das ist halt eine ganz andere Art zu coden, auch Agents zu coden, LLMs zu bauen. Dinge zu trainieren, auf einen Korpus. Das sind nicht nur andere Venture-Modelle, wo plötzlich die Trainingskosten die Bewertung meiner Firma definieren und nicht der Revenue, was eh schon gaga ist, wenn du dich fragst. Wo aber auch auf einmal die Aktivität, die ich mache, nichts mehr mit dem zu tun hat, was Computer Science die 20 Jahre davor gemacht hat. Und dann hast du einen Benefit als junger Gründer. Und deswegen finde ich gerade Jung zu gründen, ist enorm, macht einen riesigen Unterschied.

29:15 Feliks Eyser: Und ihr vielleicht aber gleichzeitig einen Peergroup zu suchen von Leuten, die andere Sachen schon mal gemacht haben, weil. Sowas wie Hiring, sowas wie Fundraising, sowas wie Sales, das sind alles Disziplinen, die wurden schon durchgespielt. Da gibt es Leute, die Erfahrung haben und auf die können wir zugreifen, über eine Peergroup, über Gesellschaft über Investoren, über Mentoren. Richtig, genau. Wenn jemand noch nie was von EWOR gehört hat, wie beschreibst du das der Person? Wie beschreibe ich EWOR?

29:38 Das EWOR Modell und warum normale Investoren nerven

29:38 Daniel Dippold: Ich würde sagen, wir sind erstens keine Investoren. Wir machen ein Fellowship. Und keiner von uns eigentlich hat Bock zu investieren. Wir haben Bock, Founder zu unterstützen. Und wir sind jetzt nicht irgendwie die, die sagen, boah, wir haben hier jetzt 10 Milliarden Interviews, bis wir hier jetzt überhaupt eine Entscheidung treffen und das ist 80% unserer Arbeit. 80% unserer Arbeit bei EWOR fließt darin, Foundern zu helfen. Und das bedeutet aber nicht, jeden Tag available zu sein. Das auch. Das ist uns mega wichtig. Deswegen sagen wir sechs Partner. fünf bis sechs Gründer pro Partner. Das heißt, ich habe jeden Tag Zeit, wenn jemand anruft und sagt, ich muss jetzt gerade täglich sprechen für die nächsten zwei Monate, kann ich das machen. Das sind ja nur sechs pro Jahr. Aber wir bauen vor allem Infrastruktur für Gründer. Und mit Infrastruktur meine ich, ich will dir eine Million ARR. fünf Talente und eine Seed-Runde von, was weiß ich, fünf bis 20 Millionen geben können. Okay. Distribution, Talente und Fundraising. Wir haben das halt so gebaut Was bei EWOR ja sehr unik ist, ist, dass 40% unser Vollzeitmitarbeiter eine 100 Mio bis 10 Milliarden Firma gebaut haben in Dollar.

30:48 Feliks Eyser: Das meine ich mit Talentmagnet. Du sammelst diese Unicorn-Founder, so ein bisschen wie wir andere Pokémon-Karten sammeln. Der hat einen Unicorn, der hat eine 100-Mio-Firma, okay, 300 Millionen, nicht schlecht. Okay, und dann holst du die bei dir in die Organisation rein. Und die arbeiten fulltime, die verlassen den Beachclub von Saint-Tropez oder ihre Yacht oder was auch immer. Ihr Angel Portfolio und schließen sich EWOR an und sind dann Founder-Supporter.

31:15 Daniel Dippold: Und Unternehmer. Ich glaube, das sehr Unique an EWOR ist, so wie wir die Ohr gebaut haben, du hast deinen Freiraum. Zweimal im Jahr ist Application Cycle, da ist Hubertus CMO bei EWOR CEO effektiv.

31:28 Feliks Eyser: Hubertus hat davor mymuesli gegründet, muss man sagen, sehr aktiv in der Star-Welt, auf viele Sachen investiert und auf 800 Leute hochskaliert, der weiß, wie man eine Firma.

31:37 Daniel Dippold: Der braucht nicht mich, um denn irgendwie so. Also es wäre ja lächerlich, wenn ich dann herkomme und sage, Hubertus, ich erkläre dir jetzt mal, wie es geht, das sind bessere Unternehmer als ich. Deswegen ist der im Application Cycle, wo Hubertus deutlich wichtiger ist, weil er die. Attraction-Seite von EWOR verantwortet, ist er dann effektiv CEO. Er trifft die letzten Entscheidungen, er trifft die Ressourcenentscheidungen auch. So viel Budget und so weiter kommt jetzt dahin. Und dann habe ich mich da auch nicht einzumischen.

32:06 Feliks Eyser: Fand ich mega witzig, von mir das euch mitgebracht hat. Das hat Hubertus gepostet. Die, die ein bisschen dabei sind, erinnern sich daran, dass Mark Zuckerberg das mal auf seine Visitenkarte geschrieben hat. Das war die Referenz. Also es sind ja zwei interessante Sachen. Erstens hast du den Typen bei dir reingeholt und angestellt, quasi als CMO, der sich um Marketing kümmert. Und zweitens gab es dann diesen Stint, dass er gesagt hat, okay, Jetzt ist dieses Application-Thema gerade so wichtig, ich übernehme die ganze Organisation. Temporär.

32:34 Daniel Dippold: Genau, und kann das auch. Ich glaube, Hubertus kann man auch nicht anstellen. Diese Leute sind ja unemployable. Ja, richtig, genau. Und ich glaube, das macht EWOR unique, so it's the Home of the Unemployable. Home of the Unemployable. Und wir haben halt diese Struktur, um deine Ursprungsfrage so zu beantworten. Was macht EWOR eigentlich so unique? Wir bauen, wir sind alle Gründer. Wir wissen, was Gründer brauchen. Wir wissen Money, Talent, Distribution. So 80 Prozent unserer Zeit als Gründer gingen um diese drei Themen. Entweder wir selleln Wir bauen unser Team aus, in dem wir heiren oder wir Fund racen. Das ist das, was wir als Unternehmer tun. Und dann haben wir uns überlegt, wie können wir ein Produkt bauen.

33:16 Feliks Eyser: Dass wir geliebt hätten als Founder. Das kommerzielle Modell dahinter ist aber doch, dass ihr seid keine Investoren, das ist nicht das Label, verstanden, aber ihr tauscht trotzdem Geld gegen Anteile. Also es gibt irgendeine Form von kommerziell im agreement Shareholder Value.

33:29 Daniel Dippold: Shareholder Value. Geisteskonzept der Welt. Wir sind Shareholder, Gründer sind Shareholder. Wir sind 100% aligned. Und deswegen, ich glaube, Investoren und Gründer sind nicht immer 100% aligned. Wir kommen rein wie fast so ein Co-Founder. Wir haben nicht irgendwie Bordpositions, Kontrollrechte. Wir können nicht den Managing Director review. Aber jetzt kommerzielle Abseit. Wir haben eine kommerzielle Abseite, wir sind Alliance, wir sind wie ein Co-Founder, wir sind im Captable, ja, aber wir sind nicht irgendwie jetzt der Finanzier. Wir packen auch nur eine halbe Million rein.

34:03 Feliks Eyser: Das ist so ein Standard-Deal, den ihr macht, eine halbe Million.

34:04 Daniel Dippold: Genau, so ungefähr. Manchmal machen wir auch eine Million. Wir halten so grob 7%, ist so das Target, das wir anpeilen. Weil wir wollen an sich auch. . Warum 7? Weil ich inzwischen auch einen Decker-Corn-Founder bei EWOR habe. Und dem seiner Abseil bei EWOR muss größer sein als die beim Decker-Con davor.

34:24 Feliks Eyser: Okay, also du hast zwei Constraints. Du willst so viel wie nötig, um die besten Leute inzentivieren zu können, weil ein Decker-Con vorne, der irgendwo anders schon 100 von Millionen verdient hat, der soll trotzdem. eine signifikante Abseit haben. Und du wirst wahrscheinlich aber auch so wenig wie möglich. Perfekte Zusammenfassung.

34:40 Daniel Dippold: Genau das ist mein mathematisches Optimierungsproblem. Okay. Verstanden. Und da kommen sieben Proke, merke ich mir. Und dann kommt sieben.

34:47 Feliks Eyser: Ich weiß nicht wie du sieben bekommen.

34:48 Daniel Dippold: Ja, weil Benchmarking. Weil Leute Mental Model vergleichen und es gibt da drauf eine irgendwie YC. Und das ist auch die, also wir haben uns nie. Selber mit Weißy verglichen.

35:00 Feliks Eyser: Aber er vergleicht egal von außen, dass du sagst, okay, es gibt so ein Modell, da kommen vorne in einer sehr frühen Phase rein. Ja, in meinem Kopf ist es natürlich total unterschiedlich. Erklär mal, was ist der Unterschied?

35:09 Daniel Dippold: Also der Unterschied ist, wir haben kein Programm. Okay. Wir machen Fellowship. YC läuft in Kohorten, da gibt es dann nämlich doch jemand im Jahr mittlerweile diese.

35:15 Feliks Eyser: Das gibt es bei uns nicht.

35:16 Daniel Dippold: Sollte man immer bewerben? Genau, erstens kommen zu uns natürlich auch Leute, die nie zu YC gehen würden. So unser letzter Fellow jetzt gestern habe ich. die Verträge gemacht, ja, Martin Varsavsky, fünf Unicorns gebaut. Und jetzt baut er das sechste. RealMDAI. com, der Fully Autonomous Doctor. Unglaublich geiles Konzept, und er hat halt schon zweimal durch die FDA gepusht. Ich glaube, er ist der einzige weltweit, der das erreichen kann.

35:42 Feliks Eyser: Er hat ja auch Foren gegründet, oder? Das ist das richtig.

35:46 Daniel Dippold: Wurde auch mal bester Angel der Welt genannt, ja.

35:48 Feliks Eyser: Hammer-Typen. Okay, und der hat das Angel Investing sein, dass ich gründe weitere Firma und ich werde EWOR Fellow. Und er hat das Type-Form auf der Füllt.

35:58 Daniel Dippold: Wirklich? Nein. Der gang mich jetzt gewundert. Daniel, bitte, bitte. Nein, also wir treffen solche Leute natürlich auch, aber wir haben natürlich eine Value-Prop gebaut. Ich habe Martin so viele Hiring-Intros gemacht. Zwei Leute, die er gerade einstellt, kommen von uns. Ich glaube, dass der über uns 10, 15 Leute oder so einstellen wird. Und der, ich meine, der Typ ist rich, der braucht keine 500k oder braucht auch keine Millionen, kann man selber machen. Der hat auch instant 10 Millionen Runde gerade. Okay, instant. Also ohne irgendwie mit der Wimper zu zucken. Und ich glaube, die nächste 50 Minuten, die kommt dieses Jahr noch.

36:33 Feliks Eyser: Und er kommt aufgrund dieses Value-Add sozusagen.

36:36 Daniel Dippold: Richtig. Genau, Talent für ihn und natürlich auch die Philosophy hinter dem Fälle. Es ist alles flexibel. Also er muss kein Programm machen. Wir sagen jetzt nicht Martin. Am Mittwoch um 6 pm muss der aber da sein, weil wir dir dann beibringen wie Hiring. So, what the hell? Du kannst es dir halt composen. EWOR ist zu 100% individualisiert. Und wir bauen Badges, aber nur wenn Leute wollen. Zum Beispiel sagen wir, Hiring können wir dir immer die geilsten Leute zuschieben, weil wir auch eine Talent-Community bauen und wir interviewen im Jahr 3000 bis 4000 Leute. Interviewen wir. Und die sind schon mega gut vorgefiltert. Und das bedeutet, dass einerseits investieren wir natürlich in dann 30 von denen, andererseits haben wir dann aber auch ein Array an 300 bis 500 Leuten, die wir enorm geil finden. Und selbst wenn du jetzt dann 50 Mio Bootstrapped Exit gemacht hast und durch bist und grün willst, wenn dann so ein Martin kommt und ich dir sage, it's gonna be a world-changing venture, could be trillion dollars. Do you wanna chat? Dann überlegst du es dir halt nochmal und wir kennen die Leute. Das heißt, wir können ganz anders bei Hiring unterstützen, weil wir einfach diese Infrastruktur schaffen. Was aber das richtig Spannende ist, ist, dass wir dann halt sagen können Wir haben ja viele First-Time-Founder auch dabei und können sagen, guck mal, jetzt hast du so ein Badge und wir machen am Ende ein Demo-Day für Talente. Und organisieren nicht für Investoren, sondern für Talente ein Demo-Day. Und da bist du dann wie in so einem Badge. Martin muss das nicht machen, wenn er keinen Bock drauf hat. Aber wenn du Bock drauf hast, bist mit zehn anderen Gründern, die alle genau am gleichen Stage sind, genau das gleiche Problem haben. Dann haben wir natürlich Hiring 101, enorm viel. Wir haben 400 Videos, glaube ich, auf unserer Plattform. Selbst produziert, selbst editiert. Unser eigener Content, Unicorn Founder, die erklären, wie baue ich ein Unicorn. Das heißt, du kannst dann all diese Sachen lernen, du hast den Content, du kannst es diskutieren. Aber es ist ein Buffet. Du hast, es ist ein Buffet und du hast dieses. Du triffst Leute beim Buffet, du redest mit den Leuten, du sagst so, ah hier Capaccio ist mega gut, musst du mal ausprobieren. . Und das ist halt das Spannende, dass wir das gecrackt haben, dass du diesen Badge-Community-Zustand erreichst, ohne. zu programmatisieren, das ist glaube ich ganz anders. Das zweite, was ganz anders ist, ist, dass wir halt auch Talent und Distribution machen. Und wirklich Sustainable Distribution. Also wir können die halt sagen, guck mal, das ist ein Scale-Up, das ist ein SMI, das ist ein Enterprise, das auch wirklich innovieren will. Und das will deine Software ausprobieren. Und wir haben diese Community an Kunden. Und wir können dir dann die eine Million RA reinfahren. Das ist so die Vision. Das müssen wir jetzt noch bauen. Money und Talent haben wir mega gut gemacht. Distribution sind wir gerade dran. Und jedes Jahr finden wir das Fellowship neu.

39:19 Feliks Eyser: Distribution ist aber auch ein bisschen schwieriger, weil Money kommt in der Regel von den gleichen VCs aus den gleichen Töpfen. Talent, so du kannst auch zu einer Mad-Tech-Firma gehen oder zu einer Logistikfirma, wenn du willst, aber Distribution Ist immer sehr spezifisch. Wenn du ein Logistiktthema machst, dann musst du halt ein Logistikunternehmen verkaufen. Und deswegen ist diesen Pool aufzubauen, wahrscheinlich ein bisschen mühseliger.

39:36 Daniel Dippold: Ist mühseliger, funktioniert, aber wir haben dann auch immer wieder Filme, wo wir sagen. Die können fünf, sechs verschiedene von den zehn, die pitchen, fünf, sechs dieser Software direkt einkaufen und bei fünf gleichzeitig Kunden werden. Also es ist dann schon fast größerer Overlap, empirisch gesehen, bei uns als bei den Investoren. Weil wir teilweise so Zwei Climate Tech und One Health Tech beim Grand Pitch. Also unseren Demo Day. Und dann kommen Investoren und sagen so, ey, ich habe so ein Healthcare Venture dabei und trotzdem lohnt sich das zu kommen, weil das ist dann so geil. Und bei den Kunden ist es oft so, dass die drei, vier, fünf Sachen dabei haben. Und am Anfang haben wir auch so gedacht, oh, es passt ja nicht alles, aber es ist bei Investoren ja auch nicht so. Die haben ja auch Thesen und so weiter. Und solange der Overlap groß genug ist, funktioniert das für uns mega gut.

40:21 Feliks Eyser: Steve Jobs hat mal gesagt, man kann die Punkte nur in der Rückschau verbinden und erzählt dabei die Geschichte wie ihr die Kalligrafie. Klasse während seines Studiums genommen hat, die später dazu geführt hat, dass er bei Apple die verschiedenen Schriftarten angebunden hat, was ein Riesen-USP gegenüber Microsoft war. Und Vielleicht ist der Punkt in der Rückschau für dich, dein Beitritt in der Founder Mode WhatsApp-Community mit dem Austausch mit fast 500 anderen Foundern. Triff vielleicht deine extens Kooperations- Partner, Kunde oder vielleicht sogar deinen Co-Founder. Wer weiß, ob du in einem Jahr zurückschaust und sagst: genau das war der richtige Schritt, der Community beizutreten unter www. foundermode. show. Bis dann eine Gruppe. Was hat dich an der klassischen BC-Industrie gestört oder was sagst du, so dieses klassische Modell Investoren? Was sind sozusagen die Themen, die du anders machen willst oder wie du dich dagegen positionierst?

41:16 Daniel Dippold: Ja, es gibt subjektiv natürlich ein paar Punkte, die mir einfach nicht gefallen. Ich mag das nicht zu investieren, deswegen ich also meine Angel-Checks Ich bin immer selber so begeistert gewesen und hab dann einfach gesagt, boah, da würde ich jetzt co-found und dann habe ich investiert.

41:32 Feliks Eyser: Ich dachte auch immer bei meinen Angel-Themen so geil, dann bist du bei diesen Sachen involviert. Ich bin total neugierig, mir macht Spaß, neue Sachen zu verstehen. Gut, dann investiere ich da in irgendwie 50 Firmen und dann lerne ich, wie das funktioniert. Ich habe überhaupt nichts gelernt. Das Einzige, was ich gelernt habe, ist, dass wenn es Geld ausgeht, dass natürlich jeder wiederkommt und irgendwie mehr haben will. Und das ist irgendwie. Dass man ständig zum Notar rennen muss in Deutschland und dass es aufwendig ist. Und dass man einmal im Monat dieses Update kriegt, wo überhaupt nichts drinsteht, was mich persönlich weiterbringt. Also muss ich auch sagen, das Ziel hat es für mich nicht erfüllt.

41:58 Daniel Dippold: Richtig und das für mich auch, ich mag das Sachen zu bauen. Wo ist eine Firma, es ist ein deutsche GmbH, wir haben ein Venture Case dahinter und wir bauen da was auf und ich will Sachen bauen, ich will OKAs tracken, ich will Ziele erreichen. Weil das für mich meditativ, weil das für mich Zen ist. Das ist mein Wunschleben. Und ich würde es auch machen, wenn ich Zero Geld damit verdienen würde. Das ist das, was mich bewegt. Und das kann ich subjektiv nicht tun in dem VC. Das würde mich einfach nicht begeistern. Ich raise einen Topf und dann kann ich aus dem Topf so ein bisschen verteilen und lerne nichts. Wie du sagst, für mich ist es einfach nichts. Die zweite Sache ist natürlich, strukturell finde ich, gibt es schon so ein paar Probleme in VC, die wir lösen möchten. Problem 1, Principal Agent Dilemma. Du hast den Principal, der den Pfand baut und du hast den Agent, der die Kohle in den Pfand gibt und den Return haben möchte. Und selbst wenn du ein großes großen Teil selber reinsteckst, der sagen wir mal, Beispiel Peter Thiel. Herrlicher Gründer, herrlicher Investor, aber Umstrittener Mensch. Aber was Investment Track Record und irgendwie Founding Track Records, Hammer. Warum? Ist der nicht jetzt Vollzeit am Pre-Seed und so weiter, weil es ist viel zu klein. Wenn du irgendwie dann mal ein paar Milliarden hast und die multiplizieren willst, dann ist, dann kannst du das Early Stage mit einem Pfand, sagen wir mal, du raised 100 Millionen. Selbst wenn du den 10X Dann holst du da vielleicht fast eine Milliarde raus.

43:28 Feliks Eyser: Und es dauert 10, 15 Jahre?

43:29 Daniel Dippold: Es dauert 10, 15 Jahre, dann bist du bei 100 im Jahr, dann hast du davon carried, das sind 20 pro Jahr. Dann teilst du den auf, dann bist du vielleicht bei 5 bis 10. Das ist. Enorm viel Geld für jeden normalen Menschen, aber für einen Peter Thiel ist es nix. Und da irgendwie dann, und das ist ein Problem von Early Stage VC. Alle Leute, die richtig gut sind, Haben kein Interesse, Early Stage zu machen.

43:51 Feliks Eyser: Das ist ja auch interessant, das Problem geht ja dann weiter, dass du sagst, okay, es dauert lange, es ist vom Erwartungswert her, es ist viel Geld, aber als Unternehmer wirst du, wenn du es gut machst, mehr verdienen. Und das führt oft dazu, dass du dann sagst, okay, ich optimiere auf die Management-Fee, weil die ist sicher. Und das gibt es ja auch. Dann werden die Fonds dann plötzlich größer. Und sagst, okay, 100 Millionen reicht nicht, ich brauche 300 Millionen. Richtig. Dann bist du im Terrain. Wo du auch nur noch in sehr wenige Companies investieren kannst, weil das Fundmodel sonst keinen Sinn mehr macht. Du brauchst diese Fund-Returner, wenn du 300 Millionen Fund machst, dann reicht es wahrscheinlich nicht, ein Unicorn zu treffen. Das wirst du nicht returnen mit deinem Fonds. Und dann bist du in Europa ein Problem, dass nicht so viele dieser Access gibt, das ist ein anderes Thema. Aber es führt dazu, dass die Fonds größer werden und dass das Early Stage uninteressanter wird.

44:31 Daniel Dippold: Richtig. Und das ist ein Riesenproblem. Es ist eine enorme adverse Selektion. Weil alle guten Leute entweder dann selber gründen oder in Late Stage gehen oder diese Riesenfunds machen.

44:40 Feliks Eyser: Das Problem hast du nicht, weil ihr habt eine Struktur, ihr habt. Ihr habt einen Fonds, aber ihr habt auch ein Holding. Du hast 60 Millionen gerade, davon ging die Hälfte in einem Fondsvehikel und die andere Hälfte in die Holdings, so wie ich es gemacht habe.

44:48 Daniel Dippold: Genau, und das war nur die letzte Runde. Und unsere Prämisse ist Du willst bei EWOR investieren, du musst mitmachen. Also du kannst dich nur einkaufen, wenn du Teil des Teams bist.

45:02 Feliks Eyser: Ihr habt keine LPs, Limited Partner bei einem DC-Fund.

45:06 Daniel Dippold: Index-Fund-Vehle, aber das ist weder für unseren Decker-Coron-Founder jetzt das, was den Unterschied macht. Das ist halt fantastisch für die Investoren.

45:13 Feliks Eyser: Wenn du ein Holding mitmachen willst bei EWOR, dann musst du.

45:16 Daniel Dippold: Dann bist du Teil des Teams. Und dann inkubieren wir halt auch. Und da ist halt ein Model, wie jetzt. Wir haben ein Large Mathematical Model, das wir gerade inkubieren, weil wir sagen, das ist ein riesen Gap. Alle diese Modelle wurden auf Language, deswegen LLM, ja, Large Language Model trainiert, aber keine wirklich auf Math. Und die Math-Performance ist gut. Die kommt meiner Meinung nach primär von der Reasoning Layer und von der Pattern Recognition, die schon existiert. Also es gibt irgendwie mathematische Probleme, die findest du im Internet. Die wurden da alle schon reingespeist. Aber wenn ich wirklich ein fundamental neues Problem lösen will, wenn ich Die Newtonsche Physik mit der Quantenphysik verbinden möchte. Klar, was man so macht. Was glaub ich, eine AI schaffen wird vor einem Menschen. Okay. Klingt traurig, aber ist so. Und zumindest glaube ich, dass das so ist.

46:09 Feliks Eyser: Okay, let's see. Okay, and this is an idea Die du hattest, mit deinem Background sagst du, okay, da gibt es jetzt eine Lücke, weil das L steht für Language und das brauchen wir hier nicht. Und dann sagst du, suchst du da einen Founder? Wie gehst du davor?

46:19 Wie du als Research Lab eine 300 Millionen Bewertung kriegst

46:19 Daniel Dippold: Genau, ich habe geile Gründer gefunden. Das war Hubertus' Idee. Der hat dann gesagt, Daniel, du musst einen Copter.

46:28 Feliks Eyser: Nicht die Mathe-Idee, sondern den LinkedIn post. Ja, genau.

46:30 Daniel Dippold: Und der hat dann gesagt, mach diesen Post, das kommt mega gut. Genau als er den CEO-Post gemacht, dann habe ich gesagt, while you were the CEO, I'm looking for a co-founder. 200. 000 Impressions und so, kamen halt total viele gute Leute. Und dann nur durch den Post, ich finde auch so andere Leute, aber nur durch den Post kamen total viele spannende Leute auf mich zu. Und dann habe ich einen gefunden, der irgendwie jetzt schon seit fünf Jahren nichts anderes als diese Art von LLMs macht. Zwei Professoren, die jetzt Teil des Teams sind, aber Junge. Professoren, die enorm ballern, genauso wie ich, richtig Bock darauf haben und einen Poolen-Mathematiker, der davor schon Exit hatte und jetzt seine zweite Firma mit uns aufbaut. auch einen starken Non-Profit gegründet hat. Seit Hammer-Team, ja, irgendwie auch einer, zwei internationale Mathe-Olympiaden gewonnen. Und jetzt sagen wir so, wir tackeln das Problem jetzt. Und wenn wir da am Ende des Jahres 300 Pre oder so streben wir an, dann ist das natürlich irgendwie 30, 30.

47:28 Feliks Eyser: 300 Millionen Pre-Money-Bewertung, wäre das, was du da ansprichst.

47:33 Daniel Dippold: Ich finde auch, dass es durchaus realistisch ist. Ich habe in einige Foundation Models investiert, ähnliches Trajectory. Welcher investiert? Magic. dev, Foundation Model für Code Automation, Rhoda, Foundation Model für Robotics. SE3 Labs, 3D Creation, also Helping Computers Understand 3D World und ein paar mehr. Und das ist halt für mich immer das gleiche Playbook. Die meisten Leute verstehen noch nicht, wie eine Foundation Model Company anders ist als eine normale Company. Was verstehen die daran falsch? Ich glaube, sie verstehen es als Company. Und es ist keine Company, es ist ein Research Lab. Ein Research Lab mit Commercial Application. Aber du baust das Mental Model zum Research Lab sehr, sehr näher an einer Foundation Model Company als das Mental Model eines SARS-Businesses.

48:23 Feliks Eyser: Was bedeutet es in der Weise, wie diese Firmen oder Labs oder Organisationen gebaut werden? Die Leute, die du einstellst, wie du.

48:29 Daniel Dippold: Magic ist jetzt. Ein paar Milliarden wert? Hat noch nicht gelauncht. Hat noch nicht gelauncht. Hat noch nicht gelauncht. Also hat schon gelauncht, ja, better, ja, aber noch nicht hier full public.

48:42 Feliks Eyser: Und du hast vorhin im Nebensatz gesagt, sonst zähl mich nochmal, es gibt eine Korrelation zwischen den Trainingskosten und der Bewertung? Ja, klar. Erklär mal.

48:48 Daniel Dippold: Also wir wollen jetzt. Wir machen so ein paar Mini-Trainingruns, 5 bis 10K pro Training Run, haben wir uns ausgerechnet, funktioniert ganz gut, um den ersten Beweis aufzustellen. Aber für den nächsten brauchen wir dann so 20, 30 Millionen. Und wir wollen hier nur einsteigen. Das ist so viel teurer? Ja, das ist so viel teurer, weil die Kosten exponentiell skalieren und du erst auf die Ende auf das Ende hinweg. Deine exponentiellen Effekte hast. Das hat auch jeden gewundert, wir hatten ja large language models schon vor OpenAI

49:17 Feliks Eyser: Okay, und das war der Durchbruch quasi festzustellen mit noch mehr Daten, noch mehr Geld und noch mehr Training.

49:22 Daniel Dippold: Mit Daten kann ich, hat OpenAI zum ersten Mal festgestellt, auf einmal. massive Performance erreichen. Und das ist teuer. Und jetzt sagst du halt, wie bewerte ich so eine Firma? Die macht Zero-Umsatz, die braucht jetzt 100 Millionen. Damit ich so zwei, drei Runs habe und irgendwie dann ein teures Talent, können wir es auch mal über die Talentdynamik. Ja, will ich kurz erklären, was ist total untypisch. Und ich glaube, viele Leute, viele Angels, mit denen ich es investiere, dieses Stars-Model im Kopf und ich glaube, das ist nicht das richtige Modell. Warum glaube ich das? Jetzt bewerte ich diese Firma. Jetzt sage ich, ich habe da ein Team, die können was Weltveränderndes bauen, die müssen inzentiviert werden. Das heißt, ich kann die Firma jetzt nicht mehr als 20, 30 Prozent in der Runde diluten. Das heißt, Valuation is a function of dilution. Ich brauche die 100, 300 Pre, 400 Post, 25%. Richtig, und jetzt bin ich bei der 400 Millionen für eine Firma. die Zero Commercial Traction bewiesen hat. Total verrückt. Also allein das schon mal irgendwie so sehr untypisch. Und jetzt habe ich natürlich 100 Millionen auf dem Konto. Und jetzt gibt es ganz wenig Menschen, die das können. Und jetzt habe ich ein Talent und denke mir so, hm, die verdienen gerade drei Millionen mehr.

50:34 Feliks Eyser: Sind bei Meta irgendwo.

50:35 Daniel Dippold: Ob ich denen jetzt fünf zahle oder nicht? Im Vergleich zu meinen Trainingskosten ist eh Latte. Und auf einmal hast du diese Talente, den 100 Millionen seiner Boni gezahlt werden. Es ist wegen dem. It's real. It happens. Letztes Jahr. 100 Millionen Sign-up. Ich glaube, den ersten Billion-Dollar Sign-up-Bonus gab es jetzt. Wirklich, ja. Also krasser als Unicorn-Exit. Ist das einer Bonus? Kickt man die Leute auch nach Europa oder sind diese Firmen alle in den USA? Schwierig. Ja, also San Francisco Nach wie vor der Magnet. Und ich finde, inzwischen ist Deutschland so, waren wir Exportweltmeister, inzwischen Export-Weltmeister des Talents. Alle guten LLM-People gehen nach wie vor nach San Francisco. Ist ein Thema, das ich persönlich gerne auch. . beeinflussen würde und mir wünschen würde, dass wir und es gibt immer tollere Sachen. Jetzt Sprint macht hier 27 Millionen Equity Free Cash.

51:27 Feliks Eyser: Sprint ist eine Bundesagentur Public Money, die von Unternehmern geführt wird.

51:32 Daniel Dippold: Was unglaublich spannend ist. Rafael und Mirko Holzer ist der, der also SAS-Firma in Texas aufgebaut jetzt dieses 125 Millionen Programm macht, wo diese 27 Equity Free in die AI Labs fließen. Und es gibt immer bessere. Sachen, wo wir auf einmal merken, hey, es passiert was in Europa und ich habe die Hoffnung nicht aufgegeben, aber der empirische Trend ist gerade die Leute gehen nach San Franzus.

51:55 Feliks Eyser: Weil du da natürlich auch eine massive Talent-Density hast und Vorteile hast, weil du Leute dieses Modell erstmal verstehen und du nicht dem den deutschen dummen SAS-Investor überspitzt ausgedrückt erklären musst, was du da eigentlich gerade tust, sondern die wir es verstehen und du halt auch die Talente im Zweifel hast, auch wenn du denen viel zahlen musst, aber in Deutschland Wüsstest du vielleicht gar nicht, wen du die 5 Millionen gibst, wenn die Leute alle in San Francisco sind?

52:16 Daniel Dippold: Ja, richtig, aber vielleicht kommen die dann auch wieder zurück. Ja, das wäre es in San Francisco. Lebensqualität hier ist schon geil.

52:21 Feliks Eyser: Lebensqualität ist super. Wir sind es gar nicht in Europa, aber in Europa ist es auch schön. Hier ist auch nicht schlecht. Hier ist auch nicht schlecht. Ganz gut. Heute ein bisschen wolkig, aber das ist gut fürs Licht hier für den Podcast. Also wer noch nicht bei YouTube ist, so muss ich jetzt YouTube angucken, wie gut die Lichtverhältnisse hier sind. Heißt aber, EWOR ist auch global unterwegs, also die Fellows und die investiert, die sind überall.

52:41 Daniel Dippold: Enorm viele Bewerbungen aus San Francisco. Wenn ja diesen einen Artikel Harder than Y Combinator, built by Unicorn Founders. This is the fellowship you should actually get into. Das war die Hände.

52:53 Feliks Eyser: Grüße an Hubertus oder wer auch immer das platziert hat.

52:56 Daniel Dippold: Aber es ist eine gute Message. Das war so ein geiler Artikel und seitdem rennen uns die Leute in der SF die Bude ein.

53:02 Feliks Eyser: Heißt, die Mathematik hinter eurem Funnel ist so grob: 40. 000 Leute, ein bisschen mehr als 40. 000 Leute bewerben sich jedes Jahr auf so ein Fellowship. Ihr wählt 0,1% aus, also 40 Personen roundabout. Ja. Genau. Die 40. 000 kommen über die Presse? Wie funktioniert der Online-Marketing-Funnel? Mein Background ist ein Online-Marketing. Ich muss verstehen, wie funktioniert der Funnel, wie sind die Conversion Rates? Wie kommen da oben erstmal 40k rein?

53:26 Daniel Dippold: Ja, richtig. Ich bin also A, ich bin Mathematiker, B, aber auch Hustler. Und deswegen habe ich gesagt, alles. Lass uns alles machen.

53:34 Feliks Eyser: Wir nehmen jeden Channel mit, den wir kriegen. Das ist interessant, weil du im Marketing hast du normalerweise auch eine Powerlauf-Verteilung. Dass du sagst, ein Channel macht wahrscheinlich 80-90 Prozent der Leads und danach ist es meistens ein extremer Abfall. Aber du sagst, okay, nee, fuck it. Wir machen alles.

53:48 Daniel Dippold: Wir machen alles, obwohl, auch für die extra 10%, obwohl es diesen einen Channel gibt, der 80% der Quantität bewirkt. Wir haben aber lustigerweise beim Bei den tatsächlichen Fellows, die wir akzeptieren. Du kannst hier zwei Sachen anschauen. Du kannst dir Tophopfunnel und Bottombo-Funnel. Und wenn du dir Bottom anschaust, ist ziemlich Das kann ich mir vorstellen. Und da sage ich halt so, anything counts. Wir haben jetzt letztes Jahr zwei Investments gemacht, weil uns eine Direkt Intro geschrieben hat. Wenn ich jetzt sage, also irgendwie fünf Intros geschrieben, zwei davon haben wir gemacht. Wenn ich mir jetzt Top of Funnel anschaue, würde ich sagen, Sequoia, schlechtester Channel. Ich kann auch noch breiter gehen und kann sagen, generell Intros von befreundeten Investoren. 100 Intros gekriegt. Von 40. 000 super wenig. Doesn't matter. Aber wenn ich mir Bottom of Funnel anschaue, sage ich, fünf Fellows kamen daher. Was ist der Funnel, der die Masse bringt? Da fandelt ja die Meta-Platforming. LinkedIn und andere Sachen, wo wir dann halt einfach nicht nur, also nicht das Social Media Game, sondern wir posten da, sondern auch irgendwie Jobposts und so weiter live schalten und sagen so, ähm Hey, hier wollen wir jetzt Folgendes inkubieren. Dieser Aufruf, wie zu sagen, hey, ich suche Found für mein Model.

55:03 Feliks Eyser: Ist ja übrigens auch ein Hacker. Also machen viele Investoren nicht oder Bilder sagen, was sie suchen. Ich habe das jetzt gerade. Ich würde gerne eine Open Claw Agency gründen. Ich finde Open Claw faszinierend für mich und beschäftigen. Ich glaube, das beste Weg, sich damit zu beschäftigen, ist. Denn ich sofort mit dabei. Check ich sofort. Und dann habe ich diesen Post geschrieben, so wäre halt Bock, eine Open Claw Agency zu gründen. Meine Inbox ist explodiert. Ich habe da jetzt 50 Leute, ich habe da Kunden, die sagen, hey, wenn du es baust, dann würde ich es nutzen. Ich habe andere Agencies, die sagen, hey, ich helfe dir mit meinen Playbooks, weil ich hab das schon mal in Demo und dem Space gemacht. Wie geil ist das? Also sag einfach, was du willst, die richtige. Also, wenn man so ein bisschen reich ist, nicht mega viel Reichweite, aber es hat auf jeden Fall ausgereicht. Also finde ich ein gutes Mental Model. Sag mal, was du willst.

55:42 Daniel Dippold: Und bei uns halt auch so, wir wollen das einfach bauen. Auch wenn der Channel nicht funktionieren würde, wir wollen diese Sachen bauen, dieses Large Mathematical Model, das liegt mir am Herzen. Ich will das bauen. Ich habe so viele andere Ideen und die brauchen die geilsten Teams. Und das spürst du auch, wenn du mit uns arbeitest. Die Emotion ist dabei. Und wenn wir dann nach Zoom 4 nochmal Code mit debuggen müssen, dann machen wir das, weil wir das einfach geil finden. Und das ist halt einfach so ein bisschen. . . ein emotionaler Spirit, der mitschwingt. Und dann hast du halt so deine 11, 12, 13 Channels, wo diese 40K dann irgendwann herkommen. Dann trickeln die. Da hat Hubertus ist ja auch richtig guter Coder. Der war ja der Techie bei mymuesli. Richtig, der hatte die, also damals hast du noch nicht so easy, da gab es kein Stripe und so weiter, so einen Webshop zu bauen. Nicht so simpel wie das heute ist. So einen Sanky Chart programmiert. Okay, was heißt das? Wo dann irgendwie so, this is 40,000 People apply. Das sind irgendwie dann die 10K, die irgendwie in die nächste Step kommen, das sind die 2K, die geinterviewt werden, das sind die 500, die in die finale Interview-Step kommen, das sind die Fellows und dann. . schlüsselt sich das, schwimmt das wie so eine Welle quasi durch diese Stages durch und wir können das mitverfolgen und rumklicken und dadurch und dynamisch und dann.

57:06 Feliks Eyser: . Viel liefern, auch im Zweifel, aber gute Fellows bringen können.

57:08 Daniel Dippold: Richtig, da sehen wir ganz viele unterschiedliche Dynamiken und können halt einfach ganz technisch Datengetrieben in unseren Funnel reingucken.

57:17 Feliks Eyser: Wie nutzt hier AI in diese Auswahl, also ich sag mal aus 40. 000 mal das auf 500 runterzubrechen, weil das ist ja wahrscheinlich die Brute Force-Arbeit, die nötig ist. Und mit sechs Leuten wirst du nicht 40. 000 im Detail screenen können?

57:28 Daniel Dippold: Ja, also wir schauen schon, wir sind ein 25-Mann-Team, wir gucken uns alles händisch an. Also wir machen kein AI-Pre-Filtering. Ich glaube, schau dir die besten Funds der Welt an. Sequoia hat 20 Investoren global. 20. Kannst du mal mit Andreas oder so vergleichen. Oder Benchmark. 6 GPs, gerade drei. Ich weiß nicht, ob sie jetzt upgraden konnten wieder, ja, nach dem Debakel, aber Sechs GP, keine Associates, keine Investoren.

58:01 Feliks Eyser: Und ein runter Tisch, an dem die alle sitzen.

58:02 Daniel Dippold: Ja, wir haben bei EWOR so viele Leute, die haben da irgendwie werden von Associates gepasst. Die sagen so, the most stupid shit I've ever heard, raisen dann eine Woche später 50 Millionen runter, wenn sie direkt mit dem GP reden. Aber wie funktioniert das?

58:18 Feliks Eyser: Trotzdem 50, 20 Leute, 40. 000, dann müsste einer, was müsst ihr sehen, 1500 oder so.

58:25 Daniel Dippold: Ist viel, aber 1500. Das sind fünf am Tag.

58:30 Feliks Eyser: Okay. Fünf am Tag, ganzes Jahr, du irgendwo. Okay. Das heißt aber die 25 Leute, die sind auch primär für diese Selection und für den Funnel?

58:38 Daniel Dippold: Fünf am Tag. Ich sag's dir, wie es ist. Bei Machen weiß es in 20 Sekunden ist nichts. Also, das ist verbringe jetzt nicht meine meiste Zeit mit Selection. Ich mache jeden Tag ein bisschen Zeit dafür. Aber ich baue primär diese Founder Infrastructure. Dennoch finde ich, haben wir diese Zeit, das auszuwählen. Ein paar brauchen dann natürlich eine halbe Stunde, sobald die weiterempfallen sind. Aber am Anfang geht es ja relativ schnell. Wir benutzen AI für Decision Support. Zum Beispiel um Dinge zu finden, die wir selber nicht finden. Was bedeutet das konkret? I liest durch jede Application durch und findet sogenannte UDIs. Out-of-Distribution Indicators. Und diese UD, dafür sind LLMs genial. Kann mir die raussuchen. AI kann mir eine Competitor Research machen. Das ist nichts anderes als eine Similarity Research. Wenn bei uns einer eine Competitor-Matrix ins Stack reinschreibt, können wir aber auch sagen, es haben sich aber auch 600 andere mit der gleichen Idee beworben und die haben die gar nicht auf dem Radar Und dann können wir sehen, okay, diese guys are not aware of their competition, weil wir diese Similarity Search haben. Und da ist AI schon nützlich. Das schaue ich mir dann als Person an oder jemand anders vom Team. Aber die Performance, die Benchmark erreicht hat, 90x auf den ersten 75 Millionen fand. Crazy. Weil die GPs, die sechs Partner. immer in der ersten Stelle des Funnels schon geguckt haben. Und das ist auch unsere Philosophie. Wir wollen AI benutzen, um uns zu helfen, um uns zu assistieren. Aber nicht um die Entscheidung zu treffen. Um die Entscheidung. AI is a really bad decision maker when it comes to unstructured data Tabular Machine Learning Forecasting, andere Geschichte. Ich habe Bankingprodukte gebaut, da macht AI ohne irgendwie Menschen Whatsoever im Prozess geile Entscheidungen. Das sind aber ganz andere quantitative Probleme als Gründer auszubauen. Oder Sarkasmus? Also es gibt mathematische Probleme, Quant Funds etc. , die kannst du perfekt calculaten, only left side of the brain. Kannst du. Reduktionistisch. Also linke Gehirnhefte ist reduktionistisch. Also ich kann es runterbrechen auf ein atomares Bestandteil und kann die in logische Strukturen organisieren. Das macht unser linkes Gehirn. Für solche Sachen brauche ich keinen Jungen. Venture ist linke Gehirnseite und rechte Gehirnseite. Ich brauche auch Intuition. Rechts ist Big Picture, ist Intuition, ist Gefühl. Schönheit kann nur von der rechten Gehirnhefte verstanden werden. Mathematik kann nur von der linken Gehirnhefte verstanden werden.

1:01:08 Feliks Eyser: Das ist der Grund, warum ich meine erfolgreiche Mathematiker in der Wirtschaft, die sind ja dann auch eher Hedgefonds Manager. Richtig. As Venture Capitalists.

1:01:14 Daniel Dippold: Gibt's ganz selten. Es gibt einen, wir haben ja irgendwie vor kurzem mal drüber geredet, da haben wir so gesagt, wen gibt's eigentlich Daniel Waterhouse von Balderton. PhD in Mathematik und hat dann Revolut für 20 Prozent ein bisschen Cash gegeben und der Fund hat inzwischen ein paar Milliarden gemacht, wenn ich das nicht. Also es gibt schon Mathematiker, die das. . Peter Thiel hat so einen halben mathematischen Background? Ja, aber mehr Legal. Also Max Levchin von PayPal war wirklich Kryptograph und mathematisch. Peter Thiel ist kein Mathematiker. Also es gibt ganz wenig, die die mathematisch sich wirklich in Venture bewegen, weil eben dieser rechte Gehirnhefteteil, den ich liebe, auch mitschwingt Und rechte Gehirnhälfte plus linke Gehirnhälfte zu verbinden, ist auch was, was mich einfach begeistert in der Decision-Making Theory. Das bedeutet aber, dass ich mathematisch auf das Problem Venture an sich gucken muss, Heavy Tail Distribution Curves versus Gauss-Verteilungen und so weiter, gleichzeitig aber auch meine Intuition trauen muss, wenn ich n equals one mit Gründern spreche. Und ich finde das als Problem raffiniert und ich könnte bis zu meinem Lebensende nichts anderes machen. Aber die meisten Mathematiker, die wollen nur erste Richtung.

1:02:27 Feliks Eyser: Die wollen nur Ersteres, die brauchen die Statistik, die brauchen eine höhere Menge und.

1:02:31 Daniel Dippold: Und das ist halt auch wieder.

1:02:32 Feliks Eyser: Diesen ganzen Touchy-Feely-Emotionen, ob die Person dich jetzt überzeugt, dem Braten traue ich nicht.

1:02:37 Daniel Dippold: Ja, richtig, richtig. Ist auch schwierig und ist auch awkward. Wenn man so, also ich brauche schon Daten immer. Und dieser Teil schon schwierig.

1:02:46 Feliks Eyser: Erklär mal, lass uns noch ein bisschen tiefer einsteigen über die. Die Mathematik, aber auch die Kunst der Founder Selection. Also sagen wir so, Ziel ist ein Unicorn zu finden. Du hast so einen LinkedIn-Post gemacht, du hast gesagt, wir machen mal ein bisschen Napkin-Math. Hast du Napcan mitgebracht? Ja, gerne. Da steht drauf, der Fund muss 75 Unicorns passen, also nicht investieren, um eins zu finden.

01:03:10 Die Napkin-Mathematik hinter der Jagd nach Unicorns

1:03:10 Daniel Dippold: Ist trotzdem die richtige Entscheidung. Ja, richtig geil.

1:03:12 Feliks Eyser: Mein Napkin, Matt, ehrlich.

1:03:15 Daniel Dippold: The right thing. Geil. Genau, das ist für mich am Ende des Tages enorm unintuitiv. Ich finde das immer so lustig, weil Leute sagen so, wow, these guys passed Airbnb und so weiter, they are so stupid. Das ist immer so ein bisschen die Aussage. Nee, äh, äh, Als Pfand paarst du mehr Unicorns. Musst du, oder? Und es ist unintuitiv, weil die Leute das, Leute sind nicht gut in Wahrscheinlichkeiten zu denken. Leute denken in. For lack of a better word than English propensities. Also eine Neigung ist das richtige Wort. Menschen denken in Neigungen so. Geht gut in die eine Richtung, nicht so gut in die andere Richtung. Diese Person ist groß, ist wahrscheinlich Basketballer. Oder diese Person ist. In einer, da gibt es ja diese phänomenale Studie von Daniel Kahneman, ist in einer feministischen Gruppe. Wie wahrscheinlich ist es, dass sie jetzt auch irgendwie Oder liest gerne XY-Literatur, wie wahrscheinlich ist sie, dass sie Feministin und Bankteller ist. Und die Leute verstehen die Base Rate nicht. Die denken dann so, also die Anekdote, Feministin und Bankteller sein, anstatt nur Bankteller zu sein. Was Wahrscheinlichkeitsmesser ja ein absoluter Crap ist. Ja klar, weil also die Feministin und Bankteller ist ja ein Subset von Bankteller. Also Bankauffrau. Und deswegen denke ich mir immer so, mathematisch Es ist total logisch, dass du öfters passt, also dass du, was weiß ich, mit irgendwie 76 Unicorns redest und eins davon findest Ist total logisch, aber intuitiv denken wir natürlich, ich muss es jedes Mal richtig machen. Ich muss das Unicorn erkennen. Musst du aber gar nicht. Du musst halt mit einem enorm imbalancierten Datenset arbeiten. Und in diesem imbalancierten Datenset Sprichst du halt vielleicht mit 10. 000 Gründern im Jahr und von diesen 10. 000 Gründern haben vielleicht irgendwie, sagen wir mal. . Sagen wir mal 100 das Potenzial, das ist jetzt eine andere Rechnung als hier. Und von diesen 100 musst du einen finden. Und das Ziel ist es nicht, irgendwie zu erkennen, also jetzt bei allen 10. 000 Jahren zu sagen, damit man 100 dabei hat, sondern einfach. zu sagen, okay, ich erhöhe die Wahrscheinlichkeit, dass ich, wenn ich jetzt 100 in 10. . 000 ist 1 in 100. Wenn ich es schaffe, 1,50 zu finden, habe ich den Mark 2x geschlagen. dann bin ich ein enorm guter Investor. Dann mache ich einen doppelt so großen Return, angenommen, dass die Unicorns gleich groß wären. Ist ja da auch nochmal eine Powerlaw-Verteilung, aber dann angenommen würde ich meinen. . Wenn du den StickerCon wieder triffst im Vergleich zum normalen Unicorn würde ich meinen Return verdoppeln. Nur dadurch. Ich habe aber immer noch, alle anderen, immer noch 1 in 50, ja. Ich habe immer noch 49 Investments gemacht, die original gar nichts gebracht haben. Und das ist so ein bisschen das Unintuitive in dem Markt.

1:05:56 Feliks Eyser: Was ist für dich der Unterschied zwischen einem Founder, der zu den Die Napkin. Richtig geil. Der Unterschied zwischen einem Founder, der sagen wir zu dem Top 3% gehört. Und zu den Top 0,1%. Also spielen beide irgendwie beide Weltklasse Niveau, aber der eine ist auch nochmal irgendwie 30 Mal seltener als der andere oder die andere. Was ist der Unterschied?

1:06:18 Daniel Dippold: Der Unterschied, würde ich sagen, ist Alle Wege führen nach oben. Ich kann Top 3% auf so viele Art und Weisen erreichen. Es gibt die, die erreichen es über Hasseln. Ich arbeite am härtesten. 18 Stunden jeden Tag, ich schlafe 4 Stunden, ich kann das genetisch, weil ich kann es nicht, ja. Manche können das. Angeblich Angela Merkel, Donald Trump und so sind das so Leute, die es genetisch vier Stunden brauchen. Kannst du Top 3% mitwerten? Dann gibt es die Leute highly intelligent. Ich arbeite nicht viel, aber ich bin so intelligent und treffe genau die richtigen Entscheidungen. Auch da kommst du in die Top 3%. Und es gibt. Tausend andere Dimensionen.

1:06:56 Feliks Eyser: Manche sind super vernetzt, andere haben irgendwie ein Unique Access, die nächsten Jahr.

1:07:00 Daniel Dippold: Genau, ist ein bisschen so eine Douglas Function, das ist so A hoch Alpha B plus Beta. Ja, hab ich auch gerade angesagt, ja. Diese degressive Kurve. Und irgendwann bist du aber am Limit. Also Top 0, sagen wir mal, 01%, ja, da musst du, sagen wir mal, du bist schon, da gibt es dann Top 0, das sind so wenig Menschen, da bist du schon unter all den die 18 Stunden oder 16 Stunden am Tag arbeiten. Und dann gehst du in die nächste Dimension und sagst, okay, also ich kann bei jeder Dimension anfangen zu spalten. Arbiträr entscheide ich mich jetzt, stelle dir so einen Baum vor, der runtertrickelt. zuerst zu spalten beim Thema Work-Ethic. Und jetzt nehme ich alle her, die 16 Stunden arbeiten, sind mehr als 0,1 Prozent. Und dann schaue ich, was ist denn die zweite Dimension an, die ich cracken kann? Dann sagst du, okay, Intelligenz. Dann nehme ich die Leute, die gleichzeitig husteln und Hardcore-Intelligenz in die richtigen Entscheidungen treffen. So, und dann nehmen wir die sind immer noch. Das muss man sein und die besten Leute anziehen. Und kann der selbst und so weiter. Und das ist halt, und irgendwann bist du dann bei den 0,1%. Was bedeutet es? Ich muss in jedem fucking Filter die beste Person sein. Und das trennt die 0,1% von den Top 3%. Alle Dimensionen sind optimiert. Wenn du jemanden wie Elon triffst, Elon ist nicht nur hart arbeiten, Elon ist auch ultra clever. Elon stellt auch die besten Leute global ein, ist ultra der Talentmagnet. Elon kann auch Sales und kann große Verträge und Partnerships ausarbeiten. Auf jeder fucking Dimension ist der ein Rockstar. Und das ist nur ein bisschen. Und es ist, also das Leben ist Trade-offs. Es ist völlig okay, kein Decker-Koran zu bauen. Es ist völlig okay. Aber wenn du es bauen willst, dann ist völlig klar, dass dein Leben nicht balanciert ist. Akzeptiere, dass es Trade-offs gibt. Ich habe immer so eine. Es gibt so eine. Community of LinkedIn, die manchmal so in Rage ist mit meinen Posts und dann immer wieder so sagt, ja, aber du kannst hier auch, du musst nicht hart arbeiten. Natürlich musst du das nicht. Aber wenn du so 0,0001% Outcomes haben willst, Dann musst du Sacrifices bringen. Wenn du olympischer Sportler werden willst, eine olympische Goldmedaille gewinnen willst, dann kannst du nicht sagen, ich will gleichzeitig Alkohol saufen. Und Olympische Goldfleis. Genau, und er will auch irgendwie jetzt sieben Kids haben und mit dem jeden Tag irgendwie zwei Stunden verbringen, 14 Stunden. Funktioniert halt nicht. Aber ist ja okay. Jeder hat die Chance, sich über diese Thread of selber zu entscheiden. Das ist auch wieder probabilistisch sehr spannend, weil auf diesen enorm unwahrscheinlichen Events geht Balance verloren. Ist einfach so. Muss man akzeptieren.

1:09:54 Feliks Eyser: Ich sag's euch ganz ehrlich, ein Founder hat neulich mein Herz gebrochen. Wir waren gemeinsam lunchen und er hat erzählt, dass er große Fan von Founder Mode ist, aber er hatte keine Bewertung abgegeben. Sein Spotify war quasi jungfräulich. Und wir haben das danach geholt, während des Lunches hat er fünf Sterne vergeben Und ich hoffe, dass du das Gleiche tust. Wir machen den Podcast nicht für Geld, nicht für Liebe, nicht für den Fame, sondern nur für die Bewertung. Und deswegen drück kurz auf Pause und. Unterstütze uns, indem du ein Rating abgibst auf Spotify oder auf Apple oder einen Daumen hoch auf YouTube. Wir danken es dir und mein Herz heilt. Wie findest du das in den Gesprächen raus, wenn ihr eure zwei, drei Gespräche mit denen führt? Welche Fragen stellst du? Wo hast du die Korrelation festgestellt? Hubertus hat mir verraten, du hast ein Framework entwickelt für diese Founder-Selection.

1:10:48 Daniel Dippold: Ich probiere es jedes Jahr neu. Ich habe jetzt gerade wieder 25 Seiten geschrieben, so in der letzten Woche. Um mehr zu verstehen. Das machst du dann, wenn du um 5. 30 Uhr aufstehst und dich in den ersten 10 Minuten rechnet, dann schreibst du. Dann geht's los. Dann habe ich die besten Ideen am Morgen. Ich liebe das. Ich bin noch so ein bisschen in der Delta-Frequency. vom Tieflachen. Und dann geht es los. Und der Einstein hat das ja auch gemacht. Er hat sich so vorgelehnt und hat dann so einen Schlüssel in die Hand genommen, bis er eingepennt ist und dann hat er drunter eine Schale gehabt und wenn der Schlüssel in die Schale gefallen ist. Lärm ist er aufgewacht und dann ging es los. Er hat ja auch gesagt, Relativitätstheorie wurde zu ihm im Traum gebracht. Also ein hochgradig spiritueller, religiöser Mensch gewesen. Und ich glaube, dass die Delta-Frequency dir hilft, anders zu denken. Und vor allem, wenn ich schreibe, dann bin ich gerne noch in dieser tiefen Wellenlangwelligen Frequenz. fangen an loszulegen. Was mit den Framework? Und in dem Framework also so vieles. Und wie gesagt, ich weiß auch gar nicht, also diese 14% Unicorn Hitrate, so Da hatte ich noch kein Framework. Und jetzt irgendwie, oft baut man Framework und wird dann schlechter. Und ich kann dir noch nicht sagen, ob dieses Framework jetzt besser oder schlechter ist. Und vielleicht kommen diese 14 von der rechten Gegend. Es ist so fucking schwer. Unicorns zu finden. Und eine Sache habe ich gelernt, es gibt keinen generischen Unicorn-Founder-Type. Elon ist nicht. Mark Zuckerberg ist nicht Bill Gates, ist nicht Chef B. .

1:12:14 Feliks Eyser: Das ist ja auch eine Antwort, wenn du die alle anguckst. Es gibt natürlich Dimensionen, auf denen die gleich sind, aber die Personen sind extrem unterschiedlich. Die sind auch unterschiedlich talentiert.

1:12:22 Daniel Dippold: Working Theory, ich glaube, es gibt Cluster. Es gibt das Bill Gates Cluster, es gibt das Elon Cluster und ich glaube, da wo die meisten Investoren schon Fehler machen, ist, ich glaube, ich habe ein Framework, mit dem ich den Unicorn fand. Das funktioniert nicht. Archetypen und Cluster finden. Es gibt diesen Highly Intelligent Archetype, der irgendwie so eine Hardcore-Inovation macht und 10. 000 Stunden programmiert wie Bill Gates. Dann gibt es aber auch den Hustler-Archetype, wie Daniel Ek, der schon ganz früh im Leben irgendwie Geld verdient, das Urteil geluttert findet. Das sind Cluster. Und diese Archetypes Da gibt es tatsächlich statistisch signifikante Muster, die wir mit Machine Learning finden, die wir dann im Team diskutieren, wo wir dann auch. . empirische Daten versuchen. Rechte Gehirnhälfte ist die Erfahrung, linke Gehirnhälfte ist die Theorie und wir versuchen dann immer auch mit eigener Erfahrung, mit eigenen empirischen Daten diese zwei Prozesse zu verschmelzen und so wird das Framework besser.

1:13:20 Feliks Eyser: Also solche Sachen stehen da drin.

1:13:22 Daniel Dippold: Pflaster Analysen.

1:13:23 Feliks Eyser: Wenn du aus dem willst, frag mich mal deine Top 3 Fragen.

1:13:28 Daniel Dippold: Ich habe keine Top 3. Also ich würde erst mal verstehen wollen, was baust du. Wenn du jetzt erzählst, ich baue ein Foundation Model, würde ich dir ganz andere Fragen stellen. Also wenn du mir sagst, ich baue eine SARS-CoV-Sput. Bau ein Podcast. Wenn du sagst, Daniel, ich baue eine neue SARS, dann würde ich eher verstehen, wie gut kannst du Distribution. Bist du der Distribution Boss. Und ich würde dann versuchen zu verstehen, bist du ein Outlier in Distribution? Salesforce etc. die ganzen crazy SARS-Plays, die. wirklich hundert billion plus outcomes geworden sind, das waren die Distribution-Götter. Und da würde ich reingehen. Wenn du mir jetzt aber sagst, Foundation Model, I couldn't care less about Distribution. So it's gonna self-sorve later on. Also dann würde ich dich eher fragen.

1:14:09 Feliks Eyser: Also gehst schon auf die auf den Track-Record und auf die fachliche Expertise, sagen wir mal.

1:14:14 Daniel Dippold: Genau, und deswegen. Kann ich auch, also ich glaube, in Unicorn bauen es 50% Fauna 50% Idee. Aber bei EWOR machen wir 99% Fauna. Warum? Weil wir die Idee mitschapen können. Wir pivoten mit den Leuten, wir geben denen die Sachen mit. Heißt, 99% Founder heißt, also ihr guckt quasi nur auf die Person und weniger auf die Idee.

1:14:33 Feliks Eyser: Ich glaube, wir haben auch ein Fehler, den wir da viele Pre-Set-Investoren machen. Ich meine, wir waren alle schon in diese Meetings da bisschen fahren und dann fängst du da an und sagst hey Unit Economics und der Markt und das und wieso das Feature und nicht das und das sagt. Das sind alles die völlig falschen Fragen, weil du ja probieren willst, die Person. zu verstehen, weil die Person, die wird schon die richtigen Features auswählen, wenn sie clever genug ist und die wird Go-to-Market-Knacken und im Zweifel siehe Airbnb, kannst du einen neuen Markt auch kreieren, den es davor nicht gab. Also das ist ja der Klassiker, dass Leute probiert haben. Den Markt für diese Vacation Rentals irgendwie bei Privatpersonen zu sizen, den es einfach nicht gab und deswegen Airbnb gepasst hat. Richtig, genau.

1:15:06 Daniel Dippold: Das ist die gleiche Story. Market too small. Haben so viele gesagt. The Search Engines, what is this? Don't think we need them. Okay, das heißt, das geht voll auf diese People-Dimension. Ja, richtig, genau. Und dann die anderen 50%, die sind wichtig. Und ein Seed-Investor und ein L-Investor, der hat nicht mehr so die Freiheit, dann zu warten, ob die nach der Series A jetzt nochmal ein Major-Pivot machen. Dann ist es zu spät. Und der sind überhaupt die Daten. Diese 50 Prozent, die sind wir als Prozess. Deswegen schreibe ich eine These. Weil ich die Gründer unterstützen möchte auf diesem Weg Und wenn ich das nicht kann, dann ist es nicht so wertvoll, wie wenn ich es kann. Das heißt, das ist wichtig für mich. Wenn ich aber ein Gespräch mit dir habe, will ich dich als Person kennenlernen. Und ich würde auch, wenn du jetzt noch keine Idee hast, würde ich dir dann auch Vorschläge sagen, würde ich sagen, so, ey Feliks, du musst hier diese Open Cloud und sie, du bist. . Prädestiniert für whatever. Also irgendwas würde ich dann nach einem zwei Stunden Gespräch mit dir oder so verstehen, ist das Ding für dich. Und das ist meine Working Theory. Das heißt ja nicht, dass ich objektiv richtig liege. Das heißt nur, dass ich glaube, dass ich besser als random gessen kann, wo solltest du hingehen? Und dann push du back. Und genauso funktioniert das EWOR Ideation Fellowship. Das heißt, da hast du mir überhaupt keinen Bock, da sage ich, okay, dann machen wir was anderes. Und in diesem iterativen Prozess zwischen dir und mir, kommt dann ein enorm geiles Venture raus. Und das konnten wir jetzt halt auch sukzessive, ich meine, wir hatten jetzt Fellows, die sind irgendwie innerhalb von sechs Monaten von Zero auf eine 250 Millionen Post-Money Valuation. Also da gibt's Sachen, die abgehen oder in kürzester Zeit über wenige Monate auf sieben-, achtstellige AAA-Zahlen. Erzähl mal so ein paar konkrete Storys, was ihr dafür hast. Unser erster Traction-Fellow. Ja, dass wir so gerade das Traction Fellowship gebaut haben. Traction Fellowship heißt, die Leute haben schon eine Idee, da schaffen sie, was passiert. Und der Boy hatte eine Idee. Der hat sich gesagt, ich baue ein Unterwasser-Schonrad. Ein Unterwasserschwungrad. Was macht man damit? Energiespeichern. Der hat sich gedacht, Schwungräder sind ziemlich geile Energiespeicher, aber normalerweise habe ich die im Vakuum, weil du keine keine Reibung hast. Also Friction im Vakuum, Zero. Und wenn, das meine ich, also warum willst du Reibung im Wasser haben? Und er hat halt gemerkt, ja, im Wasser habe ich aber auch Wasserdruck. Und wenn ich keine Reibung habe, mein Drag ist irgendwann so stark, dass mir das Schwungrad zerfällt. Das heißt, große Energiespeicher kann ich Schwungräder gar nicht, weil Materialien. auf der Erde überhaupt nicht stark genug sind, das Schwungrad zu containen. . Wie hat der Typ nicht überzeugt? Hatte diese ganze Michael schon mal ein Training.

1:17:47 Feliks Eyser: Physics Paper

1:17:48 Daniel Dippold: Wir lesen auch die Physics Papers.

1:17:51 Feliks Eyser: Also er hat akademischen Background oder so.

1:17:53 Daniel Dippold: Genau, also Oxford Physics und Engineering und hat mit zwölf schon sein erstes Patent angemeldet. Total raffinierte.

1:18:01 Feliks Eyser: Ich finde es übrigens auch, das ist ja eine Korrelation, die man total sieht. Also Entrepreneurship starts early. Also fast alle erfolgreichen Founder gibt es sicherlich auch Ausnahmen, aber Fast alle haben in ihren Teenager-Zeiten schon irgendwas gemacht, sei es irgendwie Webseiten verkauft oder Ebay-Handel oder sich in so ein Problem reingenerdet oder irgendwie. . Eine Zeitmaschine gebaut zu Hause, I don't know. Ja, genau.

1:18:20 Daniel Dippold: Aber musst du halt auch kritisch hinterfragen. Weil ich denke mir oft so, what if it's a self-fulfilling prophecy? Und dann gehen wir nur auf dieses Subset an Leuten und diskriminieren alle anderen. Und vielleicht ist es aber so, weil keiner an die Leute glaubt, weil die Story gerade das Mental Model der meisten Investoren ist. Könnte ja.

1:18:42 Feliks Eyser: Ich glaube, das Mental Model Investoren ist gerade ein Kindheitstrauma. Was denkst du dazu? Haben wir gerade eine Diskussion auf die Team gehabt, kannst du auch sehr kontrovers. Davon halte ich sehr wenig.

01:18:50 Warum Gründer-Trauma extrem überschätzt wird und Obsession gewinnt

1:18:50 Daniel Dippold: Also die erste, jeder, der mal irgendwie The Buddy keeps. Score gelesen hat sich mit Trauma beschäftigt. Trauma macht dich psychologisch fragil. Es führt jetzt nicht irgendwie zu generell Obsession und irgendwie Durchhaltevermögen. Das ist ein ganz, ganz kleines Subset. an Leuten, die durch Trauma wirklich Energie und Obsession bekommen, gibt's also ein ganz kleines Subset. Und dann innerhalb dieses Subsets muss sehr, sehr viel richtig laufen. Es ist aber generell wieder eine Sache, und da muss ich den Leuten recht geben, die Trauma interessant finden, die zu enorm unwahrscheinlichen Ereignissen führt. Wenn ich mal eine Person habe, die in diesem Subset ist, also nicht nur Trauma. 99% ganz, ganz schlecht. Diese 1% dabei sind, wo dieses Trauma zu einer Obsession führt, zu einem Komplex, der dazu führt. Dass ich immer weitermachen muss. . 1 Billion, not enough. 10 Billion, not enough. I'll do 100. Weil die meisten Leute hören ja bei 1 Billion auf. Und das VC-Modell ist ja Heavy-Tail. Das braucht dann als eine der vielen Hypothesen ist ja nicht nur der Markt, sondern auch, dass der Gründer weitermacht. Nur so geht es ja zu. Und dann ist auf einmal dein Trauma der Weg von 1 to 100. Das ist der Grund.

1:19:59 Feliks Eyser: Das ist der Drive für die eigentliche Skalierung. Ich hätte es immer abgespeichert unter höhere Resilienz, du kannst mit Schmerz besser umgehen, also Unternehmeralltag. Du kannst dich durchbeißen.

1:20:09 Daniel Dippold: Schau dir mal Traumastudien an. Höhere Fragilität. Jede Studie, also du hast viel, du bist psychologisch zu viel fragil an.

1:20:18 Feliks Eyser: Okay, und der eigentliche Grund, warum Leute da drauf gehen, ist zu sagen Never enough, quasi die Leute, die werden immer weitergehen.

1:20:23 Daniel Dippold: Das ist der Punkt. Dazu kann Trauma. Es gibt auch eben dieses Subset an Menschen, die sind resilient und haben Trauma. Und diesen Chip on the shoulder, der ja auch nichts mit Trauma zu tun hat, jetzt mal akademisch gesehen. Also deswegen, da verwechseln sehr viele Leute sehr viele Zeugs. Es gibt auch diese Hummingbird-Theorie, gerade in Europa, so Hummingbird sucht diese traumatisierten Founder. Hummingbird ist ein VC, Fund, oder? Genau, und eine der Best-Porformances. Fast alle Funds 10X Plus, genau. und geniale Investments gemacht. Und da gab es diesen Artikel, jeder redet über die der traumatisierte Gründer, die traumatisierte Gründerin, whatever. Und die haben die Runde von Jörgen, dem Schwungrad. Jürgen ist ein Schwungradgeil. Jörgen ist der Glücklichste nettester Mensch, den du kennst, der ist obsessiv. Beste Kindheit. Beste Kindheit. Sein Ziel. Arbeitet in der Company mit. Okay. Die verstehen sich wie also perfekt. Jürgen ist einer meiner besten Kumpels geworden. Ich war mit dem neulich Heiken in Kirgistan. Beste Gespräche, unglaublich gesunde Einstellung zum Leben. Hammergründer, enorm obsessiv, hat mit 16 das British Sport Race im Rudern gewonnen, mit 12 Patent angesetzt, ist obsessiv. Aber es ist nicht traumatisiert. Und Obsession in Gründern ist so viel wichtiger als Trauma. Und Trauma hat per se erstmal wenig mit Obsession zu tun. Und ich glaube so Ich finde die Story ein bisschen weird. Und ich persönlich habe auch ein Problem damit, zu sagen, so, ich gucke mir jetzt psychologisch an, ob irgendeiner einen Tick hat und investiere dann in psychologische Ticks. Dafür habe ich EWOR nicht gebaut. Ich habe EWOR gebaut, um Leuten helfen, die Welt zu verändern. Und das bedeutet, ich will so breit wie möglich, ich habe enorme. . Glücksgefühle, wenn ich jemandem aus Moldawien helfe, was wir gemacht haben, eine 10-Millionen-Runde zu racen von den weltbesten Investoren, der keine dieser klassischen Founder-Attribute hat, aber ich persönlich was fühle, wo ich so denke, It's gonna work out. Und dann alles zu tun, um die Person dabei zu unterstützen, auch Gründer oder Gründerinnen zu werden. Ein Ten Billion. Viele Charaktereigenschaften sind ja auch schmietbar. Manche nicht, aber manche schon. Niemand weiß eigentlich, was dieses Subset zwischen veränderbarer und unveränderbarer ist. Es gibt auch Studien, die zeigen, durch Meditation kann ich diese plastische, kritische Periode, die ich in den Teenager-Jahren habe, wieder erzeugen und meinen Charaktertyp durchgängig verändern. Ich glaube, Identität ist. In der Society, in der wir leben, in der Gesellschaft enorm wichtig. Identität hilft uns zu sagen, ja, du ist der Feliks, so ist der drauf. Wenn ich das weiß und deine Patterns sich replizieren, dann kann ich eine tüchtige Gesellschaft bauen. Heißt aber nicht, dass du dich morgen nicht neu erfinden kannst. Die meisten Leute vergessen, dass das möglich ist. Ich baue EWOR mit der Grundattitude, dass Leute das können. Und wenn ich spüre, rechte Gehirnhefte, dass eine Person bereit ist, alles zu tun. heute die Identität aufzugeben, um morgen was anderes zu sein. You must forget who you already are to become who you can be. Das ist ja ungefähr so. Es ist nicht das tatsächliche Zitat, aber ungefähr so. Ich muss erstmal aufgeben, wer ich bin, um zu werden, wer ich sein kann. Und wer diese Attitude hat und mit der Philosophie ins Unternehmertum geht Kann meiner Meinung nach die Welt verändern. Learning to unlearn. Und das ist das, was mich bei EWOR vielme begeistert, als zu sagen, ich finde jetzt. . Eine traumatisierte Person, die irgendwie in der Kindheit geschlagen wurde und deswegen muss ich dir jetzt Geld geben. WTF, so, das ist das nicht mein, das funktioniert für mich nicht.

1:24:15 Feliks Eyser: Ja, stark. Wir hatten gerade auf LinkedIn diese Diskussion, wie Sie hier gesprochen hatten, wo das quasi eins der Kriterien war, quasi in dieser These folgend und dann die berechtigte Kritik war. Waldemar Zeiler hatte das geschrieben, Kumpel von mir meinte so, ja, dann, aber wenn man dieses Wenn das die Investmenthes ist, dann skalieren wir ja auch Trauma mit Geld. Es ist die Gesellschaft, die wir haben wollen.

1:24:34 Daniel Dippold: Und wollen wir auch, ja genau, wollen wir dann auch die Leute, die die größten Entscheidungen Wirtschaftlich treffen, dass die alle komplett zurückboxen wollen, weil der Vater früher irgendwie zu schnell gelangt hat. What the hell? Man muss ja auch die den Mut haben zu sagen, die Vergangenheit wird die Zukunft nicht replizieren. Und ich habe einen Einfluss darauf und das will ich mit EWOR, egal wie klein der Einfluss ist. Ich will einen Einfluss drauf haben, eine neue Zukunft und nicht alte Muster zu replizieren und irgendwie dadurch jetzt zu noch mehr Leiden in der Welt zu führen. Und das ist. Das ist auch was, was wir bei EWOR sagen, wir wollen Dinge neu erfinden. Jedes Jahr erfinden wir das Fellowship auch neu. Weil wir so sagen, jedes Jahr lernen wir mehr, Bildmeisher Learn, jede Softwarefirma muss das. Warum wir nicht? Jedes Jahr wird das Fellowship geändert, weil wir sagen, this is good, this is not good. Not good doesn't stay, this is good, it stays. Und this might be good, will be tried. Und das sind so die Sachen. Ich finde das geil.

1:25:35 Feliks Eyser: Also die Leute auf ihrem Weg begleiten aber auch, diese These zu haben, Talent can come from everywhere. Weil das ist ja der nächste Stereotyp zu sagen, ich muss ja diesen Founder investieren, der war in der WHU, der hat das gemacht und hat irgendwie bei Google gearbeitet und jader, aber. So viele sind ja, haben ja so einen Underdog-Ah-Charakter, sind die Oddballs, sind die Weirdos ein Stück weit. . In den Moldawien haben da irgendwie, weiß ich nicht, was also so Und da liegt ja auch das Alpha im Investmentsen, sozusagen Talente zu finden, die andere komplett übersehen, weil sie halt nicht diesem Schema entsprechen.

1:26:08 Daniel Dippold: Erzähl mal noch ein paar andere Geschichten von Fellows. Ich bin total überzeugt, dass. Die Verteilungskurve von Talent über Geografie uniform ist. Das heißt, dass überall auf der Welt gleich viel Talent ist. Und dann gibt es natürlich Positive Feedback Loops, die Talent Movement beeinflussen, zum Beispiel The Best People go to San Francisco, I go to San Francisco. Dann hast du da mehr Talent, aber. . Oder ein Education-System, was besser oder schlechter ist, und Talente nicht. Die Frage ist, wo werden die Leute geboren? Zum Zeitpunkt des Geborenen werden es uniform und da können wir jetzt ganz lange drüber reden. Weil das. . Heißt, dass wenn zwei sehr, sehr kluge Eltern in San Francisco ein Kind kriegen, dass das nicht wahrscheinlicher . Und das glaube ich. Von der Ursache. Von der Umwelt dann schon. Richtig, und das kann ich genau Umwelt wieder, aber ich glaube, die uniforme Verteilung ist genetisch enorm spannend. Könnte ich jetzt auf zehn Bücher eingehen und zig Studien, die da irgendwie das wieder bestätigen, aber darüber wollen wir jetzt nicht reden. Fellows hast du gefragt. Jetzt sehen wir noch ein paar Storys. Ein paar Stories. Martin Varsavsky, glaube ich, vorhin für uns auch ein Highlight, zu sehen, dass das, was wir tun, funktioniert.

1:27:18 Feliks Eyser: Auch für die Serial Founder.

1:27:19 Daniel Dippold: Was ist die Story von Alfons aus Tirol? Alphons aus Tirol. Alphons? Hat in Tirol ein Straßenkraftwerk gebaut. Was ist ein Straßenkraftwerk? Ein Straßenkraftwerk nimmt kinetische Energie. So, ich bewege jetzt einen Truck, der fährt über eine Straße und übersetzt die in Elektrizität. Mit einer super geilen Magnetic Suspansion Technologie, die ich so noch nie gesehen habe.

1:27:38 Feliks Eyser: Welche Induktion oder wie war das beim großes Metallteilen? Mechanisch, nee, hydraulisch, ja.

1:27:45 Daniel Dippold: Da müssen wir jetzt auch nicht im Detail darauf eingehen, wie er das macht. Aber Fakt ist, da fahren LKWs drüber und das Ding druckt Elektrizität. Und das hat er sich ausgedacht. Im Tirol. Und wie gesagt, wir lieben das, uns Technologie anzuschauen. Wir haben uns das angeschaut und 200 Mal effizienter als die nächstbeste. Ich habe so viele Leute gesehen, so ein Cambridge-Dude, der gesagt hat, ich gehe in Malls und Leute, die dann Wenn die laufen auf dem Boden, kann ich das in Energie übersetzen? Das stimmt alles, aber es ist ökonomisch nicht sinnvoll. Das, was Alphons macht, ist nicht nur technisch genial, sondern auch ökonomisch sinnvoll. Der hat es jetzt am Hafen Hamburg im November. Wir sind dabei seit. Juni, Juli, wenn du dich nicht fragst, im September haben wir das Geld geweiert. . Und Alfons, übrigens auch einer der herzigsten, tollsten Menschen, die du kennenlernen wirst. Ich will, dass solche Menschen weltverändernde Technologie in die Welt bringen und die Welt verändern und nicht irgendwelche traumatischen. Ist hier den geschlagenen Whatever so, ne?

1:28:47 Feliks Eyser: Der sitzt da in Tirol und der sitzt da in Tirol. Okay, jetzt nicht im Riesen-Deptech-Standort wahrscheinlich, aber

1:28:53 Daniel Dippold: Richtig? Und äh und hat das für sich so gebaut und dann hat er das da in Hamburg installiert, sind es 60. 000 Laster drüber gefahren und das funktioniert Und dann kam halt irgendwie Dubai und hat gesagt, wir würden 500 Millionen Auftrag geben. Dann kam Anzighäfen, 0,9, das ist ja halt irgendwie gefühlt eine Milliarde Auftragsvolumen. Und jetzt rennen den die Bude ein. Drei Term Sheets diese Woche auf eine 250 Millionen Bewertung.

1:29:18 Feliks Eyser: Okay.

1:29:19 Daniel Dippold: Kongress. Du musst iPhone installieren. Und das ist jetzt so ein, wie gesagt, einer der vielen Fälle. Was hat dich bei denen überzeugt? Die Technologie genial, seine Energie, seine Obsession für das Thema, seine Ambition, wirklich auch zu sagen, ich meine, der hätte diese Runde jetzt auch nicht geracet, wenn er nicht sagt, ich kann eine 50 Millionen Runde racen. Okay. Aber er glaubt, er kann das. Und wer sagt, ob du das kannst oder nicht? Alles in deinem Kopf. Und Alfons Kopf ist einzigartig.

1:29:50 Feliks Eyser: Und auch mit Julian Teicke recorded, kennst du ja auch. Der hat ja für wefox eine Milliarde gerade und hat gesagt, also seine Praxis dahinter war abends quasi das zu so, also ein Stück weit zu manifestieren, quasi, das klingt jetzt total spirituell, aber quasi sich selber im Positiven zu brainwashen und sich erstmal sicher zu werden, ja, ich kann das. Wer sagt, dass du das kannst? W knows. Aber du wirst auf jeden Fall nicht können, wenn du selber nicht dran glaubst. Weil das spürt die Gegenseite ja sofort. Also ich glaube, das ist auch eine wichtige Fauna-Eigenschaft, da ein krasses Selbstbewusstsein zu haben. Ja, ich kann das. Die Paart auf der anderen Seite mit einer hohen Humbleness, so viele Sachen nicht zu können, nicht zu wissen und über so ein Netzwerk wie Sigma oder EWOR zu lernen über die Zeit. Ich glaube, das sind so zwei, auch so Eigenschaften, die erstmal

1:30:34 Daniel Dippold: Orthogonal zueinander stehen, aber auf jeden Fall wichtig sind. Richtig, genau. Und das sind solche Sachen, die da mitspielen. Und dann wie gesagt, das ist ein Deep Tech-Venture. Da schaust du dir dann schon an, ist das wirklich 200x besser? Und das haben wir uns dann ins Thema reingenördet. Ja klar, das liebe ich ja auch. Deswegen liebe ich ja auch EWOR. Also ich habe eine Excuse, mich produktiv. an coolest Tag reinzudenken. Das ist auch herrlich.

1:31:02 Feliks Eyser: Martis. Wer hat das gesagt? Ich kann meine Kölner erstellen.

1:31:10 Daniel Dippold: Ehrlich. Ja, also, das ist halt irgendwie. Das liebe ich einfach. Wir glauben auch an Leute, super früh, wir nehmen uns die Zeit. Paper zu lesen über unser Wasserschwungräder, Straßenkraftwerke, nukleare Testreaktoren und so weiter. Sau wieder ein Fellow, der einen nuklearen Testreaktor aus dem MIT rausgebaut hat. Mit dem VP Engineering von Bill Gates Terrapower, Professor of Nuclear Physics at MIT. und dem CTO des größten Testreaktors in der westlichen Welt als 20-Jähriger dieses Team gebaut und gesagt, guck mal, ich krieg das hin. Materialien so zu bestrahlen, dass ich mit einer externen Neutronenquelle eigentlich ein Szenario erzeugen kann. das gleich eines Effission Reactors ist, also eines Kernspaltungsreaktors und damit Materialien gegen Radiation testen kann, also Testreaktoren. Kein Kernspaltungsreaktor, kein Fusion-Reaktor, sondern ein Testreaktor. Und da ist keiner drauf gekommen und der hat sich das halt durchüberlegt und wir haben uns gedacht, wow, und er als Typ. dieses Team gebaut und so weiter, haben es gedacht, hey, Hammer. . Oder eine Dame, die aus Burma, die Tiri aus Burma kommt. Im ärmsten Land. aus einer der ärmsten Gegenden in diesem ärmsten Land sich selbst emanzipiert und nach Harvard geht Und dann in Harvard Technologiebau, Geospatial, ML-Driven Analysis, um den größten Genocide in the history of humankind, der ihre eigene Community umgepasst hat, aufzudecken. Und zu zeigen und jetzt ein Venture draus zu bauen. Und Theory hat in ihrem Leben enorm gelitten. Und das gibt ihr Outdrive. Und ich, also ich habe auch enorm viel in meinem Leben gelitten. Aber sowohl Ethere und ich haben uns dazu entschieden, trotzdem gute Menschen zu sein. Aber das ist auch wieder ein Beispiel, es gibt Fellows, die haben enorm gelitten. Und ich habe in meinem Leben, ich habe in diesem Interview call zweimal geheult. Und ich bin keine Person, die easy heult. Also ich weiß gar nicht, wann ich davor geheult habe. So, als ich jetzt bei keinem Film oder irgendwas Aber in dem Interview, als ich gesehen habe, was da abging, ich muss zweimal wirklich, also ich habe einfach geholt und ich habe mir so gedacht, boah, und ich habe auch in diesem Interview gewusst, ich werde investieren. Das war ein Interview und das haben wir dann auch gemacht und wie sie die Firma baut und wie sie sich entwickelt und was da gerade passiert. Es war keine falsche Entscheidung, das kann ich gleich sagen. Und auch wenn es eine gewesen wäre, sie hat es verdient, diesen Support und diesen Glauben zu kriegen. Und das ist das sind auch Fellow Stories, wo ich mir so denke, wow, du kommst aus, wie kommst du von Burma nach Harvard? Und meine Frage auch so, wie finde ich dich, bevor du nach Harvard kommst? Weil Harvard hat das Problem eigentlich gelöst. Also das Problem, das ich lösen will, nämlich dass es fair verteilt ist, global. Und wie finde ich die Leute davor? Und deswegen mache ich auch alles. wo wir von über Channels gesprochen haben. Alles. Weil ich habe keinen Bock zu sagen, wir gucken jetzt nur in Harvard, wir gucken jetzt nur in Cambridge. Dann finden wir nur die Leute, die schon wieder überall Chancen haben. Und wir wollen Leute finden, die in die aus Burma kommen und die Welt verändern. Das begeistert mich. Und das ist auch das, was EWOR zur Welt beitragen kann und will. Deswegen machen wir das auch global, virtuell, eine andere Sache, die ganz anders ist, weil sie sagt. Everything happens in San Francisco. You need to go. If you don't do it, you're out. Und daran glaube ich in der Post-Covid-Welt nicht. Und deswegen haben wir diesen globalen Ansatz getroffen. Wissen noch ein paar mehr Fellow Stories? Hau gibt mir nochmal ein, zwei. Nummer ein, zwei. Wir haben gerade so eine Firma Nimbus. Nimbus ist so ein Open Source NHN, wenn ich schnell zusammenfassen müsste.

1:35:11 Feliks Eyser: Prozessautomatisierung ist so eine Überschrift wahrscheinlich, oder?

1:35:13 Daniel Dippold: Ja, ja, genau, Prozessautomatisierung. Wir haben jetzt so einen schöner Trend global, so ein kleiner Trend, würde ich sagen: 17 Trilliarden Knowledge Worker Economy.

1:35:23 Feliks Eyser: Die irgendwas von links nach rechts copy und pasten, mehr oder weniger?

1:35:25 Daniel Dippold: Die gerade komplett automatisiert werden. Dieser Trend allein wird größer sein als alles, was wir in History of Humankind hier irgendwie erlebt haben. Und da gehen die rein und sagen, wir bauen das Geistetool. Und der eine Gründer Mathe PhD, der andere Gründer Sales und Operations COD, hat davor eine 36 Millionen Series B gerast und ein neunstelliges Business gebaut. Der MathePitz dir hat auch davor ein Textas Venture gegründet und verkauft und die zusammen verstehen sich blind und bauen das jetzt gerade. Geisteste Tech. Geistesales verkaufen in die PEs rein und über die in die Portkurs und automatisieren den E-Bedruch. Und das sind halt Super clever Distribution-Modelle mit super cleverem Tag, die in dieser gemeinsamen Symbiose halt auch einfach richtig gut funktionieren.

1:36:15 Feliks Eyser: Ein Mental Model ist ja auch immer gerne, Builder und Seller quasi im Gründungsziel zu vereinen. Sag mir, wo ich falsch liege.

1:36:22 Daniel Dippold: Boah, also ich würde sagen, wenn du an Bilder plus Seller glaubst, dann hast du ein sehr gutes Subset intensifiziert. Aber es ist halt ein Subset, das meiner Meinung nach arschrumpft. Weil ich immer mehr Distribution ohne meine Seller kriege und Technical People immer besser in Distribution werden, weil sie halt mit Open Claw und anderen Sachen Distribution. Richtig, richtig, richtig. Und die zweite Sache ist, dass es halt ganz viele andere Sets gibt, über die keiner redet. Auch dieses Modell von Lieblings-Sets über die Kinder. And then we connect them and they've never met each other. Und jetzt bauen die für die nächsten 15 Jahre ein Decker-Korn. So funktioniert es nicht. Die meisten kennen sich ein bisschen länger, ist so. Und dann gehen sie auch durch mehrere Leute durch. Wir haben ganz viele EWOR-Fellows. die besten vier bis fünf Co-Founder, bis sie die eine Person gefunden haben, mit der es dann geht.

1:37:15 Feliks Eyser: Heißt euer Modell ist auch eher in eine Person zu investieren?

1:37:19 Daniel Dippold: Es gibt so einen Co-Founder. Wir machen sowohl Teams als auch Core Founder, aber wir haben überhaupt kein Problem, Solo zu gehen. Überhaupt kein Problem. Und wir suchen dann so lange mit den Leuten, bis die dem perfekt sind. oder die perfekte Co-Founderin haben. Und das ist, wie sind wir da jetzt drauf gekommen, wir hatten noch ein anderes Thema und Seller.

1:37:37 Feliks Eyser: Genau. Versus was ein anderes Set.

1:37:39 Daniel Dippold: Tu Bilders? Larry Page und Sergey Pryryn, Two Builders oder die beiden Stripe-Gründer, Two Builders. Es gibt so viele Magic, All Builders. Five Builders am Anfang. Glaubst du, die Commercial Founder sind auf dem absteigenden Ast? Kommt drauf an, wie du Commercial beschreibst. Vielleicht erfinden die sich auch wieder. Business School, Ops und Marketing Heavy. Business School ist auf dem absteigenden Ast. The most useless degree on the planet. Sorry, aber so konnten auch die Leute, die jetzt ein MBA haben, nicht wissen. Aber bad for you, er hat Pech gehabt. Würde ich heute niemandem mehr empfehlen.

01:38:17 Der Grund für das Sterben der Business Schools

1:38:17 Feliks Eyser: Und du hast auch Business studiert. Unter anderem.

1:38:20 Daniel Dippold: Richtig, genau. Ich habe ein Business-Degree gemacht, ich habe ein Mathe-Degree gemacht. Ich glaube, ich kann beides irgendwie auch gut einstellen. Warum zur Hölle, also mache ich heute noch ein bisschen Netzwerk kriege ich aus CEO, kriege ich aus YPO, kriege ich aus Sigma Squared. Es gibt so viele Sachen, Netzwerk zu kriegen. Die Welt ist nicht mehr so unfair. In Cluster aufgeteilt, wie sie das mal war. Da war eine Business School. Signaling brauche ich nicht mehr. Ich kann zu EWOR gehen, kriege ich tausendmal besseres Signaling als von Inseat. Das heißt, Signaling brauchst du nicht mehr. Wozu brauchst zum Lernen, alles ist online. MIT hat online alle Kurse und Soft Skills lernen, I do it on the job.

1:38:57 Feliks Eyser: Und Financial Model vom Scratch bauen brauchst du im Zweifel auch nicht, weil das ist auch eine Aufgabe, die.

1:39:04 Daniel Dippold: Und das ist dann gehardcoded?

1:39:05 Feliks Eyser: Ja, das ist dann zwar gehardcoded, aber dann muss es zu ändern, musst du auch wieder zurück zu Claude. Nächstes Jahr sind auch Formeln drin. Ja, genau. Also das verändert sich gerade relativ viel. Es gibt eine These, ich glaube, du wirst nicht zustimmen, aber Emissoren sagen ja, wenn jetzt Code Generation und Produkte sich selber bauen, dann wird Go-to-Market ja umso wichtiger, sondern brauchst du diese Marketing-Leute mehr. 100%. Würdest du sagen, d'accord?

1:39:30 Daniel Dippold: Also Go to Market, einer der wichtigsten Skills. Das Spannende nur ist.

1:39:33 Feliks Eyser: Dann wäre das ein Studium, dass du sagst, okay, normale Business School nicht, aber quasi die Growth University, wo auch immer das ist.

1:39:39 Daniel Dippold: Diese Skills zu lernen, das wäre geil, ja, aber Go to Market ist halt jedes Jahr anders. Also GoToMarket 2026, das Playbook hat nichts mit dem 2024 Playbook zu tun. Und äh Leute, die da drin gut sind, ich persönlich habe keine Korrelation zwischen irgendwie Business und Mathe Degree und so weiter gefunden. Also technische Leute. sind teilweise enorm gut bei Gotto Market, vor allem wenn sie ein technisches Klientel verkaufen, viel mehr Empathie, viel mehr und teilweise aber auch Business-Leute. I don't know, aber Go to Market für mich hat sehr wenig mit deinem Degree zu tun. Also welche, geh mal irgendwie, also Cambridge, da kriegst du gar kein klassisches Business-Degree. Da kannst du Economics machen. Was bringt der Economics in Go to Market? Zero. WHU, St. Gallen, da kriegst du so ein BWL-Degree. Da lernst du Accounting und so, da lernst du Marketing-Frameworks. Was hat das mit echtem Go to Market? Zero. Also, wo bringt dir eine Business School Go to Market bei? Gut im Go to Market zu sein, ja, das ist total wichtig. Hat aber meiner Meinung nach nichts mit deinem Gebäude.

1:40:44 Feliks Eyser: Wir haben die besten Go-to-Market-Founder. Your handwerke land?

1:40:50 Daniel Dippold: Just build something. Was gibt es für einem 20-Jährigen mit? Build now. Das ist die beste, also erstens ist Unternehmertum, glaube ich, die mathematisch, wenn du, wenn du irgendwie auf dem sinnvollste Profession in 2026. Weil Über die nächsten 40 Jahre, wenn du jetzt 20 bist, das ist 40 Jahre Minimumkarriere. Wahrscheinlich bewegen wir uns in der Welt, wo er 60 Jahre Karriere ist. In dieser Welt hast du, sagen wir mal, mindestens 20 ordentliche Shots. 20 ordentliche Shots, sagen wir mal, irgendwie zwischen 10 und 40 Prozent im Schnitt vielleicht, 20 Prozent am Ende, wenn du lernst ja auch dazu Erfolgschance. 1 minus 0,8 hoch 20. Das sind deine Erfolgschancen. Okay, da haben wir die Erfolgsformel. Da haben wir die Erfolgschance. Dass es einmal klappt und dass du nie wieder in deinem Leben was arbeiten musst. Es ist so ein geiler Deal, Unternehmer zu tun. Du musst nie wieder was arbeiten. Und du musst aber auch die Shots nehmen.

1:41:49 Feliks Eyser: Also, auch das ist vielleicht ein veraltetes Modell, zu sagen, wir haben diese Geschichten, Mark Zuckerberg hat das Studium abgebrochen. Firma gegründet, Trillion Dollar Company, also first shot successful sozusagen.

1:42:01 Daniel Dippold: Ganz selten, ganz selten, ganz selten.

1:42:03 Feliks Eyser: Also, dass es jetzt nicht der Emorage Unicorn Founder ist. Du sagst aber, du kannst das System hacken, indem du einfach mehr Anläufe nimmst.

1:42:10 Daniel Dippold: Richtig. Und dadurch wirst du auch, also jetzt mal rein auf der monetären Komponente, viel mehr kriegen, als wenn du Banker wirst oder irgendwas anderes. Also dein Erwartungswert ist positiv. Warum? Weil du eine Kategorie an Entscheidungen triffst, die meiner Meinung nach enorm underpriced ist. Also wir unterhalten uns über Märkte und Märkte sind underpriced und das ist ja, müssen wir erstmal in die Markttheorie zurück. Homo Ökonomikus ist ja völliger Bullshit, wissen wir inzwischen. Dann kamen irgendwie so, also gibt es immer mehr Theorien, diese Rational Agents und dann sind wir irgendwie zu Behavioral Science und Daniel Kahneman und dann gab es eine Weltpreis, dass wir irrational sind. Genau, und dann merken wir auf einmal, oh, irrational, dann gibt es ja auch Opportunities im Markt, wie Geld verteilt ist. Und sowas hat Nassim Taleb mit seiner Barbel-Strategie im Markt mit Geld ausgenutzt und damit über eine Milliarde gemacht. Kann man kurz die Barbellstrateg von Nasim Taleb? 80% safe, 20% heißt. Highest Risk. Für Geldanlage. Sagen wir du hast 100 Euro, 80 Euro willst du safe platzieren, mit 20% willst du High-Risk-Bett machen. Aber eine Bett, wo du dir fast sicher sein kannst, dass über die nächsten Zehn Jahre passiert, aber in the Human Brain als eigentlich 0% wahrscheinlich klassifiziert, weil es so enorm unwahrscheinlich ist. Das ist eine Marktlücke gewesen. Monetär inzwischen sehr gut umgesetzt. Zeitlich überhaupt nicht. Die Leute machen immer noch zeitlich, wenn sie ihre eigene Zeit verteilen, die gleichen Fehler. Okay, wie sollten wir unsere Zeit allockieren nach der Barbell? 80-20. 80% okay getrieben, goal-orientiert, skalierbar. 20% in eine Kategorie, die mir über 10 Jahre Certainty gibt. Lotto-Spielen gibt mir nicht über zehn Jahre Saltoncy und hat einen negativen Expected Value. Will ich keinem empfehlen. Aber ich habe über zehn Jahre versuchen, einen Unicorn-Founder als Co-Founder zu gewinnen. Sagen wir mal, jedes Mal ist die Chance 1%.

1:43:57 Feliks Eyser: Wenn du jetzt sagst für EWOR, ich will diese Unicorn-Founder bei mir reinholen, die Chance ist gering, dass das bei der ersten Nachrichtung ist. Ja, bei uns empirisch vielleicht eher 20, 30 Prozent so, ne?

1:44:06 Daniel Dippold: Irgendwann wird es ja dann auch so ein Self-Fulfilling, so und dann so this is where the Unicorn found as hängt, so dann wird es immer einfacher. Beim ersten Mal, vielleicht war es 3%, vielleicht war es 1%, I don't care Weil ich weiß, wenn ich es zehn Jahre lang mache, dann habe ich Certainty, dass es klappt. Was hast du gemacht? Und diese Kategorie, ich habe die Leute, die ich begeisternd fand, einfach gefragt. Jedes Mal, wenn ich die Chance hatte. So, do you want to work with me on this? Und immer mehr haben ja gesagt. Und natürlich über die Zeit funktioniert das. Wenn ich mir diese Wahrscheinlichkeiten hernehme, von 1% wahrscheinlich, dass es klappt, Das kann ja auch irgendwie von Sequoia racen und andere Sachen sein. Und dann habe ich, also wir definieren jetzt mal diese Kategorie der Entscheidung. Ich kann es replizieren. Es gibt ein paar tausend Unicorn-Founder. Ich habe eine Wahrscheinlichkeit, die hoch genug ist, dass ich dann über zehn Jahre dennoch Certainty habe und weiß, ich bin nahe an 100%. Und ich habe eine enorm hohe Heavy-Tailed-Magnitude. Also in meiner Verteilungskurve bin ich nicht in der Gauschen-Normalverteilung. Wie groß werden Menschen? Kein Mensch wird über drei Meter. Aber wie reich werden Leute, wie reich werden Leute, tausendmal reicher als andere. Das heißt, Heavy-Tailed-Verteilung, ich brauche dieses, wenn ich diese drei Sachen habe und meine Zeit konsistent in sowas ballern kann, dann ist das ein Rezept dafür. Unicorns zu drucken, wenn du mich fragst. Und das ist, das unterschätzen die Leute und so geht's. Ich fand das jetzt die schönste mathematische Herleitung, die ich je gehört habe, als Plädoyer für Entrepreneurship.

1:45:37 Feliks Eyser: Da die Gesellschaft voranbringt, aber auf der anderen Seite auch ein sicherer Weg zu Wealth ist als die Banklehre. Und jetzt kümmern wir an eine Welt, in der Kapitale banden

1:45:49 Daniel Dippold: Das heißt, auch wenn es nicht klappt, du kannst dich wahrscheinlich meistens durchfinanzieren. Und zweitens ist auch, wenn es dir, du lernst mehr. Du lernst mehr, als wenn du versuchst irgendwie. . In eine Uni zu gehen. Und das ist anders. Vor 20 Jahren Uni, best way. Heutzutage nicht mehr. Du lernst on the job, du hast alles available, du hast Individual Learning Journeys und so weiter. Sokratisches Lernen mit LLMs. Es gibt so viele Möglichkeiten.

1:46:13 Feliks Eyser: Ach, das ist ja eigentlich ein besseres Modell. Ich meine, früher eine Industrialisierung oder so Militärorganisationen, da kommt dann das Bildungssystem quasi her oder hatte diesen Blueprint, da zu sagen, du lernst einmal einen Job. Den machst du für den Rest deines Lebens und dann gehst du in Rente. Aber die Jobs ändern sich ja in der Weise, dass du ja eigentlich alle fünf Jahre, zehn Jahre neu studieren müsstest oder quasi zurückgehen, um neue Skills anzueignen.

1:46:32 Daniel Dippold: Und dafür ist halt das Konzept Uni ziemlich schlecht. Die Uni der Zukunft wird wahrscheinlich eine Symbiose sein zwischen Ich mache jetzt was und ich sammle empirische Daten, wenn man do first think a second vorhin etabliert. Das wird immer der Fall sein, dann bekomme ich aber direkt auf meine spezifischen Aktionen wahrscheinlich AI-getrieben. Feedback. Und dann bekomme ich aber, und das ist was, wo LLMs meiner Meinung nach noch nicht gut sind, die Ontologie des Textbook. So hier befindest du dich gerade im Textbook, das tust du, das Overarching-Konzept ist das Das Over-Overarching-Konzept ist, dass, wenn du alles lernen willst, weil du glaubst, das repliziert sich, bist du jetzt hier im, was weiß ich, Im Entropiebereich, ja, du codest dir irgendwas und Entropy, you didn't solve it. So, schau dir erstmal Information Theory an, schau dir erstmal Statistics an, ja, und dann kannst du irgendwie verstehen, ah okay, statistisch ist Entropie irgendwie the opposite surprise. kannst dich da reindenken und so weiter. Und verstehst aber auch, wie du hingekommen bist von dem konkreten Problem, was du hattest in deiner Handlung. Richtig, genau. Und dieses klassische in den in In den Konzepten denken, in den Unis denken, das brauchen wir, aber natürlich viel konkreter on the job und dann auch mit dem Attitude. Dass ich mich ständig neu erfinde.

1:47:52 Feliks Eyser: Also Schaut an die Coach University und Tom Bachim. Der hat uns ja zusammengebracht hier um die Ecke. Ist die Institution, die es zumindest Am ehesten diese Richtung macht und auch so.

1:48:02 Daniel Dippold: Wir sind ja auch großer Unterstützer von Code by Ivor und das ist auch eine dieser Zukunfthemen, wo ich mir denke, genauso müssen wir denken.

1:48:11 Feliks Eyser: Dein Tag2 Ideation. Wie komme ich überhaupt auf eine gute Idee? Und warum sind Startups ein mehrarmiges Banditenproblem?

01:48:17 Wie du mit der Casino-Strategie die perfekte Startup-Idee findest

1:48:17 Daniel Dippold: Ah, Multi-Arm-Bandit Problem. Hat ja Depot publiziert? Genau, ich habe verschiedene Slot-Maschinen. Also im Casino, sagen wir mal. Und die kann ich einmal pullen und dann habe ich vielleicht mal eine 3-7er oder auch nicht. Und sagen wir mal, jede dieser Slot-Maschinen funktioniert unterschiedlich. Also zum Beispiel eine, er hat eine Chance am Ende im Durchschnitt von 3 als Outcome. Ich nehme jetzt mal abstrakte Zeit. Eine andere gibt mir 10 Euro pro Zug und eine andere gibt mir 1000 Euro pro Zug, aber ganz selten. Aber im Schnitt 1000 Euro pro Zug. Und wie finde ich die? Ich kann nicht einfach sagen, ist Maschinenzelt, ich habe ja noch nie gezogen. Ich brauche erstmal empirische Daten. Das heißt, ich muss alle drei explorieren. Irgendwann, aber immer explorieren ist auch Kacke. Weil irgendwann checke ich ja, oh, das ist die beste Maschine. Du willst von denen, die da stehen, da stehen 50 Maschinen, müsstest du die finden, die. Und die will ich dann exploiten. Also ein Exploration, Exploitation Trade-Off. Und das Multi-Arm-Bandit-Problem beschreibt diesen Trade-off unglaublich gut. Weil es mir halt sagt, okay, ich finde diese Maschine schon. Ich finde sie nie perfekt. Es kann ja immer noch sein, dass die eine Maschine dann plötzlich ein 10 Billion-Dollar-Outcome ausspuckt. Irgendwann. Ich bin mir nie zu 100% sicher. So funktioniert Mathematik. Es sind immer Wahrscheinlichkeiten. Ich kann eine statistische Signifikanz ausrechnen und ich kann sagen, ich bin mir so und so sicher, basierend auf diesen Zügen, dass diese Maschine die beste ist. Bringt nichts, dass ich, also ich kann keine Perfektion haben, ich habe einen Trade-off. Irgendwann muss ich sagen, ich bin mir sicher genug, diese Maschine auszuwählen. Und genauso geht Early-Stage Ideation. Abstrakt. Ich habe ganz viele Ideen. Brauche aber empirische Daten dazu. Wie passt diese Idee zu mir? Wie passt mein Skillset zu dieser Idee, aber auch meine Passion? Wie viel Potenzial hat diese Idee? Ist das was, was irgendwie andere schon, da muss ich mich erstmal mit drin schauen? Das heißt, ich habe ganz viele Exploration Topics. Pro Idee, wo ich erstmal empirische Daten sammeln muss.

1:50:21 Feliks Eyser: Wenn du jetzt so vorne bist, dann noch gar keine Ich will gründen, ich habe das Gefühl, ich bin Unternehmer, ich will Unternehmerin sein, habe gar keine Idee, was ist mathematisch eine gute Zahl, an Themen zu testen. Was ist zu viel, was ist zu wenig, bevor man sich auf eine Sache festlegt?

1:50:35 Daniel Dippold: Puh. Ich finde, man soll sich von der Neugier treiben lassen. Man soll sich wahrscheinlich, ich würde sagen, Minimum zehn Sachen anschauen, maximal 100. Und das ist auch wieder Charaktersache. Es gibt Leute, die haben enorm viele Ideen, die sind super gut im Divergenten. Wenn du super gut im Divergenten bist, nutzt das aus und schau dir ganz viele Sachen an. Und dann zwing dich aber auch Konvertier. Aber auch schnell aus. Richtig. Weil wenn du nur 100 Ideen jeweils 10 Tage testest, bist du drei Jahre beschäftigt. Und hol dir auch jemanden, der das gut kann dazu. Weil du bist entweder, du tendierst du zum Divergenten oder zum Konvergenten. Und es ist auch schon wieder eine Personal Development Philosophy, dich zu zwingen, eine gute zwischen Divergent und Konvergent zu erreichen. Und das ist, finde ich, auch gutes Unternehmertum.

1:51:19 Feliks Eyser: Divergent wäre im Whiteboard, du brainstormst Ideen und schreibst da ganz viel drauf, und konvergent wäre wieder zu sagen, du streichst durch und rechte und linke Gehirnhälfte.

1:51:28 Daniel Dippold: Und ich finde, Unternehmertum ist ständig Divergenz und Konvergenz. Am Anfang habe ich Divergenz in den Ideen. Und dann habe ich Konvergenz, das ist das eine Problem. Und dann habe ich wieder Divergenz und das könnten viele Lösungen sein zu diesem Problem. Und dann habe ich Konvergenz, das ist die eine beste Lösung. Und dann habe ich wieder Divergenz im Produkt, das sind fünf Features, die dieses Produkt Ausmachen, ja. Und dann habe ich wieder Konvergenz. Das ist dieses eine, zweite, dritte. Und dann habe ich Growth Channels. Das sind alle Growth Channels und dann habe ich wieder Divergenz. Dann habe ich diese Funnel im Hiring. Und so weiter. Divergenz, Konvergenz.

1:52:04 Feliks Eyser: Okay, also du würdest Minimum zehn Ideen testen, maximal 100. Du würdest sowohl auf die internen Signale achten. Interessiert es mich? Bin ich neugierig? Habe ich das Gefühl, das entwickelt eine Anziehung auf meine Persönlichkeit? Welche Signale würdest du außen sehen im Markt und bei möglichen Kunden oder bei der technischen Machbarkeit oder sowas?

1:52:25 Daniel Dippold: Also Kunden sind die bereit zu zahlen. Und halt nicht irgendwie so, die haben gesagt, ich zahle. Das ist immer so eine Sache, die er auch bei meiner ersten Gründung so, ich habe ein paar Leute angerufen und so, würdest du zahlen? Und er hat gesagt, ja. Und was ja keiner checkt, ist. Die Korrelation zwischen, was Leute sagen und was Leute tun, ist sehr gering. . Das heißt, die sagen ja, ja, würde ich kaufen. Die wollen ja auch nicht ins Gesicht lügen, so, ey, du bist blöd, kauf ihn nicht.

1:52:47 Feliks Eyser: Eines der schwierigsten Feedbacks, die man kriegt als junger Founder übrigens, weil alle das ja erstmal supporten wollen und sagen, es ist eine super Idee. Aber die meisten Ideen sind shitty, muss man auch sagen. Vor allem bei First Time-Foundern. Warum sollen die es auch wissen? Das heißt instant verkaufen.

1:52:59 Daniel Dippold: Zu sagen, morgen kriegst du das. Und dann lieber sagen, oh sorry, ich kann es doch nicht delivern. Vor allem, wenn du irgendwie kompliziert drückst, bist du damals durch den Purchasing-Prozess. Und derzeit hast du es auch gebaut. Also wenn du es nicht verkaufen, Willingness to pay, Riesensignal. Net Revenue Retention. Viel besseres Signal als irgendwie Sign-Ups oder GitHubs da. Wie kannst du Retention messen, wenn du noch keine Kunden hast? Achso, nee, wenn du, also das war jetzt für mich ein Later Stage Signal. Leute, die machen Early Revenue, die wissen nicht, haben die wirklich direct market fit. Revenue Retention ist für mich eine great Metric. Aber wir sind ja bei Ideation, du hast völlig recht. Also erstmal willingness to pay, kann ich das. Zweite Sache ist auch so ein bisschen Excitement. Kriege ich Leute wirklich excited und melden die sich wieder bei mir. Idealfall schreiben die mich an und sagen, so hey, wir haben damals drüber gesprochen. Ich habe nichts gehört. Ich finde, wir müssen auch wieder lernen. unserer Intuition zu vertrauen. Und egal wie daten getrieben wir sind, wenn man sich selber unglaublich gut fühlt. Wenn man selber drüber reflektiert und so denkt, es hat sich jetzt nicht richtig angefühlt. Ich glaube nicht irgendwie, dass es so kommt. So auf diese Sachen auch hören. Wir blenden die ja oft aus, lügen uns an. Ich finde oft, dass die eigene Intuition. Ich iteriere so enorm viel, ich pitch was, ich gucke, wie du reagierst, ich sehe auch allein schon in deinem Gesicht Mikrosignale. . Ich sehe, wie es sich anfühlt für mich und ich denke mir so. . Hat sich nie richtig angefühlt. Entweder ich kann es verändern oder ich kann mein Produkt verändern und so weiter.

1:54:31 Feliks Eyser: Und das ist ja das Gute in Aviation. Also es ist ja nicht schlimm, die Idee wegzuschmeißen. Im Gegenteil, das ist der größte Fehler, die falsche Idee umzusetzen und dann Jahre seines Lebens zu investieren.

1:54:40 Daniel Dippold: Und dann mit den clevesten Investoren drüber sprechen, Sequoia anzurufen. Wir sprechen jede Woche mit Sequoia und die sagen so, was besprichst du jede Woche mit Sequoia? Boah, Business Models, whatever. Passing around stuff, talking about the world.

1:54:55 Feliks Eyser: Du hast jetzt irgendeine Nummer und kannst da anrufen. Der First Time Founder, die First Time Founderin vielleicht auch nicht.

1:55:00 Daniel Dippold: Aber das ist hier. Wenn wir mal die Elten sind. Dann sagen wir den halt so, frag mal hier George von Sequoia und dann kommen wir direkt auf ein Modell, wo der George schon sagen kann, Das habe ich mir angeschaut, über die letzten funktioniert nicht. Und das sind die Gründe. Und dann können wir sagen, okay, entweder wir können die Gründe verändern, wir können was grundlegend anders machen, zum Beispiel hier Straßenkraftwerk, ganz andere Technologie. Und dann sagt er, boah, saugeil, introduce ich to Transition. Transition, sofort begeistert, direkt irgendwie verbale Zusage, glaube ich. Das war so real bei Alphonse Sequoia hat so Transition dann auch diese Intro geschrieben. Und beim IDEAT machen wir das schon viel. Wir schauen uns die besten Investoren der Welt an und sagen, hast du dir das schon mal durchüberlegt?

1:55:45 Feliks Eyser: Und ich finde aber auch das Meta-Learning dahinter, so Stichwort Netzwerke aufbauen, sich selber Access schaffen, so das kann man selber machen. Jahre, ich habe das gemacht, 10, 15 Jahre, aber es dauert halt auch lang. Das kannst du nicht komprimieren. Next best thing ist, eine Person zu suchen, die das halt schon gemacht hat und auf deine Seite zu holen. EWOR, andere Gesellschafter, Mentoren, Peers, also die dir helfen können, diesen Access zu geben, wenn du sagst, es ist für mich relevant, dieses Gespräch mit Sequir oder wem auch immer zu führen.

1:56:12 Daniel Dippold: Genau. Also das sind alles Sachen, die du machen kannst und dann natürlich Tech. Can you make it work? Und da ist immer ein Prototyp, der simpler ist, wofür du nicht alles bauen musst wo du es zumindest testen kannst, wo du ich nenne das Feasibility Testing. Also Feasibility ist, does it work? Is it feasible to tech? Viability und desirability ist und so also desirability ist, mag der Kunde das? Und Viability ist Is it from a business perspective viable? Ist der Markt groß genug und so weiter und so fort. Und diese drei in Einklang zu haben, das ist positive Ideation. Das heißt, ich muss auch Prototypen. Welche Companies sollte man nicht gründen? Welche Companies? Hast du auch drum gepostet? Ja, ja, richtig. Also ich glaube, es ist immer schwierig, so eine generische Aussage zu treffen, aber. Es gibt natürlich Companies, die sind enorm crowded. Das heißt, wenn ich in eine Sache reingehe, die gerade 10. 000 andere Leute versuchen. Work on the stuff that less people do. Ganz klare Antwort, finde ich. Also das würde ich hernehmen. Ich erkläre auch gleich, was ist Crowded und so weiter, gebe dann konkrete Beispiele. Punkt zwei ist, it doesn't work and we know it. Das ist so diese Kategorie, würde ich sagen, no viability. Dritte Kategorie würde ich sagen, das ist it's outdated, die Margen sind nicht mehr da und so weiter. Da kann ich jetzt irgendwie, da habe ich keine. Ich nenne das immer Margin Protecting Technology. Etwas, das so unik ist, dass ich über die nächsten zehn Jahre eine hohe Marge kriege, weil nur so baue ich ja ein Bottom-line-Profitable Business. So, fangen wir mal an. Was ist gerade crowded? Es gibt so viele Marktplätze, die immer noch gebaut werden, wo ich mir so denke, wir brauchen keine neue. Das Internet hat. Marktplätze gebaut und jetzt mit AI können wir so viele coole neue Sachen bauen. Warum werden uns noch so viele Marktplätze gepitcht? Ich verstehe es nicht. Es ist echt krass, wie oft es noch versucht wird. Und die meisten Kategorien Wurden digitalisiert. Shopping, Schuhe kaufen, voll digitalisiert. Kann ich online machen. Die magische Zeit war, als das Internet kam und ein Offline-Markt online gepackt hat. Da war die Opportunity. Die ist gone. Und jetzt auch die ganzen AI-Features, die kann Zalando etc. selber bringen. Das ist jetzt nicht so, dass du ein neues AI-Native Zalando bauen musst. Aber, vielleicht um auch mal zu erklären, was funktioniert. neues SAP zu bauen. 100 Pro, ich glaube SAP hat keine gute Zeit gerade und ich bin auch bereit, in AI Native SAP Disruptor.

1:58:53 Feliks Eyser: Was für Fauna brauchen wir für die, die zuhören, um SAP zu tun?

1:58:56 Daniel Dippold: Leute, die was äh, die ein AI-natives Backend bauen können. dass im Idealfall ein fast headless ERP baut, mit dem ich quasi enorm unstrukturiert Daten, also die strukturierte Datentabelle Die darf eigentlich gar nicht, also die habe ich vielleicht noch in einem Dashboard und das Dashboard, wie ich das haben möchte, kann ich manipulieren. Aber meine Interaction-Layer ist Voice und Text. Okay. Und das wird passieren.

1:59:27 Feliks Eyser: Du hast gar nicht mehr die klassische Oberfläche. Sei ja eh nie so schön aus, SAP.

1:59:30 Daniel Dippold: Und das genau, und das wird SAP auch nicht hinkriegen, glaube ich, dass das so schnell, wie das dann kommen wird. Und ich kann, das Problem ist ja diese ganze Integration. Da lohnt sich, das kann ich jetzt alles mit AI so schnell bauen und kann auch mit Preisen competen. Da kann SAP als Corporate gar nicht mehr rein. Das heißt, ich habe so eine klassische Clayton-Christensen Disruption Story, die ich halt bei einem Zalando nicht habe. Und das ist der Harvard Professor, der The Innovators Dilemma und The Innovators Solution geschrieben hat. Super easy Konzept, also er hat Disruption erfunden. Als Wort. Und er sagt, Disruption funktioniert so. Ich habe Minimill zum Beispiel. Lass man nicht in Hardware gehen, ist Software einfacher. Sagen wir mal, ich baue jetzt ein Produkt X, das Besser anbietet als Microsoft. Sagen wir mal, irgendwie Google Doc zu irgendwie Microsoft Word. Und ich kann das so billig tun, dass Microsoft doch sagt, das ist ja mein Low-Margin Business. Es kratzt mich gar nicht. Es ist gut, dass du mir das wegnimmst. Und in der Microsoft, die ja eher profitabler werden wollen, in ihren Quartern, die Shareholder-Meetings und so geht es ja eher so drum, okay, this is low margin stuff, we don't need it. Du fängst aber an immer mehr Low Margin, bis deine Technologie so produktiv ist, dass du eigentlich das ganze Business von Microsoft ersetzen kannst. Und das ist der Tod durch den Disruptor. Und das ist quasi das, was Clayton Christensen in ganz, ganz vielen Beispielen als Pattern aufgezeigt hat und gesagt, so passiert es, dass David gegen Goliath gewinnt, die ganze Zeit, die ganze Zeit. Und das ist halt enorm wichtig für Gründer zu verstehen. Also es ist für mich so eine der Bibel für Gründer, die einfach wirklich, wenn du dir überlegst, wieso ruptiere ich ein großes Business. dann musst du The Innovators Dilemma gelesen haben und zumindest verstehen, bin ich in diesem Innovators Dilemma drinnen und bin ich der Disruptor oder nicht. Oder kann ich es ja. Und dann, wenn du es nicht bist, dann ist es ein anderes Playbook, das dich zum Erfolg. Aber es ist eins von vielen Playbooks, das enorm gut funktioniert. Ich finde in dem Zusammenhang auch interessant, Seven Powers, hast du bestimmt gelesen, oder?

2:01:38 Feliks Eyser: Diese Strategie habe ich entzählt. Ach so, doch, vor Ewigkeiten, aber. Du kannst eigentlich quasi im Rode nur auf. aufbauen auf sieben verschiedene Wege und so ein Professor, der das hernachtet quasi und das sind sowas wie Brand zum Beispiel oder Netzwerkeffekte, Skaleneffekte, Process Power, all diese Sachen. Das Problem ist nur bei diesen Sachen, dass sie nur sehr spät in der Laufzeit von einer Firma funktionieren. So eine Brand hast du nach vielen Jahren, Jahrzehnten wahrscheinlich. Process Power, wenn du Toyota bist. dann hast du auch schon quasi sehr viele Energie und Ressourcen da reinstecken müssen. Netzwerkeffekte, das war der Weg, wie natürlich viele Tech-Startups groß geworden sind in kurzer Zeit Remote aufgebaut haben. Aber funktioniert für Startups in vielen Fällen nicht. Das Einzige, was im Grunde funktioniert, ist entweder, wenn du eine bestimmte Ressource kontrollierst, also wenn du jetzt ein iPhone rausbringst und es nur einen Hersteller auf der Welt gibt, der das Glas produziert. Es gibt in den USA eine Firma, die macht so Energy Bars und die haben die Firmen gekauft, die mit einem speziellen Verfahren diese Energy Bars herstellen. Kein anderer kann das so machen. Also auch sehr selten. Und was dann eigentlich nur übrig bleibt, ist Counterpositioning. Also du positionierst dich gegen den Incumbent auf eine Weise, wie er das selber nicht machen kann. Weil er schon zu groß ist oder verlieren würde und in diesem Innovators-Dilemma drin ist, zu sagen, wenn ich, also vielleicht könnte SAP das Settless ERP bauen, theoretisch, wenn sie ein cleveres Team rausgeben würden, aber vielleicht würde es. ihre Marge um 90 Prozent senken.

2:02:54 Daniel Dippold: Also sie haben das Sendungsproblem, sie machen sie es nicht. Das ist das Wertschaft-Dilemma.

2:02:59 Feliks Eyser: Das ist oft der einzige Weg, dass du dich dagegen positionierst. Und was machst du was die Großen trotz ihrer ganzen Ressourcen oder gerade weil sie diese Ressourcen haben, nicht machen kannst?

2:03:06 Daniel Dippold: Genau so funktioniert es. Und das ist, glaube ich, eine geile Strategie, die jeder gründet. Ich erinnere mich Ist nicht top of mind, weil ich auch, wie du sagst, glaube, es funktioniert nicht. Es gibt bessere Playbooks. Und auch immer so, vor allem wenn neue Technologie entsteht, einfach bauen. Ich habe oft so die Diskussion, kommen Leute her, so, oh, Unfair Advantage. sagen sie mal so, ich habe keine Unfair Advantage. Dann sage ich, ja, fair, dann geh halt in was ganz Neues. Dann bau LLMs. Bau irgendwas, wo noch keiner versteht, was wirklich abgeht. Aber geh nicht zu SAP und sag, ich mache jetzt SAP kaputt ohne Unfair Advantage. Oder bau kein Unterwasserschwungrad. Wenn du nicht irgendwie gerade The Craziest Innovation on the Planet gemacht hast.

2:03:47 Feliks Eyser: Und das ist auch die viel bessere Frage. Es gibt Investoren, die fragen dann: what's your Mode? Wenn du das in den ersten Jahren hat ja keinen Mode. Ja, Pre-Seed-Investoren, was ist dein Burggraben? Was ist dein Mode? Natürlich hast du keinen. Der wird dann irgendwann entstehen in fünf bis zehn Jahren. Aber die clevere Frage ist die: Was ist dein unique Access? Was ist dein Unfair-Dwester?

2:04:07 Daniel Dippold: Das sind drei nutzloseste Fragen, die ein Investor stellt. Wollen wir die anderen zwei Fragen auch noch machen?

2:04:13 Feliks Eyser: Ja, Kindheitstrauma hatten wir schon.

2:04:15 Daniel Dippold: Wurdest du verprügelt? Genau, wurdest du verprügelt. Dritte Frage: Würdest du für 100 Millionen verkaufen? Ja, auch für dich wachsend nicht. Und dann sagen die ja. Natürlich, meine erste, hält. hätte ich safe für 100 Millionen verkauft so, ne? Und dann sagen sie, ah nee, der hat nicht die Energie. Als Dude oder Dude. Stellst du die Frage, nie irgendwie einen Billion-Dollar-Venture gebaut, weißt nicht, wie sich das anfühlt und stellst diese Frage, would you sell for 100 Millionen? Of course I would sell.

2:04:46 Feliks Eyser: Und dann bist du aussortiert.

2:04:47 Daniel Dippold: Weil die wollen natürlich höher.

2:04:48 Feliks Eyser: Nein, ich will eben nicht verkaufen, aber.

2:04:49 Daniel Dippold: Ja, genau, so funktioniert es nicht. In der Realität, Google wollte für 4 Millionen verkaufen an Yahoo! Und dann, oder für eine, glaube ich, für eine Million erst an Yahoo und dann again für 400 Millionen Yahoo, beide Meile nicht gekauft.

2:05:00 Feliks Eyser: Übrigens ja auch der Grund, ich meine, das ist ja wirklich eine Sache, Second Time, Third Time vorne, die schon mal erfolgreich waren, so die ein Stück weit frei von Geld sind, die gesagt haben, ich hab schon mal Friends, Mio, hinter die hinter die Firewall gebracht, sozusagen. Die sind ja mental viel freier, zu sagen, ich mache den großen Shot, ich baue jetzt das DK-Korn.

2:05:18 Daniel Dippold: Verkaufen aber empirisch trotzdem ganz oft. Wirklich? Ja. Ah, okay. Wenn dann plötzlich nach einem 50 Millionen Ex sind die 500 auf den Tisch legen, dann nimmst du es trotzdem. Was sind die, die nicht verkaufen? Teilweise die Obsessiven, die halt nach einer One Billion, die sich dann, also ich habe da eine Theorie zu und das ist enorme hedonistische Habituation. Also diese hedonistische Treadmill. Und es gibt Leute haben unterschiedliche Velocity auf der. Also wie schnell rennst du die hedonistische Treadmill? Und es gibt Leute, die machen eine Billion. Already feels like not enough. They need 10. Machen die 10. So what the fuck? I know two others that made 10. I need 100.

2:06:00 Feliks Eyser: Ist super für den Drive, sowas aufzubauen.

2:06:02 Daniel Dippold: Wahrscheinlich nicht so gut für Personal Happiness, weil dann. Das Rezept für sowohl Sentikrons bauen, als auch lebenslange Unglücklichkeit. Das ist geht einher. Und ich glaube, es geht auch im Einklang, also diese Obsession eine 100 Milliarden Firma zu bauen und gleichzeitig glücklich zu sein. Ich glaube daran. Ich glaube, das ist die Gamification of Life. Das ist deine Mission. Ja, also ich glaube, das geht Ich kann es nicht beweisen. Ich glaube, es gibt natürlich Intel und so weiter, ist vielleicht so eine Story. Aber es ist schwierig zu sagen, aber ich glaube das. Da sind wir wieder in der Kategorie of Belief. Ich bin ein Riesenfan von Belief. Es gibt. Die drei Kategorien klar empirisch verifiziert oder theoretisch bewiesen, klar falsifiziert. Und dann the realm of belief. Und ich finde, es gibt immer so viele Leute, die sagen: Energie zwischen dir und mir. Also, Voodoo. Nicht spürbar, nicht messbar, schreib schief. Do I believe in that? Maybe not. Maybe I don't believe in energy. Do you believe in it? Maybe yes. So aber es ist weder klar verifiziert noch klar falsifiziert. dass es Frequenzen gibt, die vielleicht uns beenden. Das heißt, ich kann es nicht sagen. Und diese Kategorie, da gehört auch dieses How do I build 100 billion so we Question of belief. Und ich finde es schön. Ich finde, da passiert die Magie. So hat Newton damals gefunden, dass sich Sachen in Ellipsen, äh, Planeten in Ellipsen bewegen. Es war Belief. Das war Intuition. Haben sie gesagt, kannst du das mathematisch beweisen? Er hat er gesagt, nein, but I believe it. Zwei Jahre später hat er dann den mathematischen Beweis gehabt. Oder nicht über Fundraising. Ja, genau. So, und das, Belief ist wichtig in dieser dritten Kategorie. Deswegen ein kurzer Stint hier zum Thema Beliefs.

2:07:55 Feliks Eyser: Ja, glaube ich eine der wichtigsten Ingredients. Wenn du es das Frau noch nicht hast, wer soll es dir geben? Absolut. Lass mal noch ein bisschen über Produktivität sprechen. Da können wir nochmal einen eigenen Podcast dazu machen. Du hast ein technisches Buch über Founder Productivity geschrieben. Richtig. 330 Seiten.

2:08:14 Daniel Dippold: Ja. Inzwischen. Ist noch zu dem Zeitpunkt, wo wir sprechen, vielleicht wenn es dann live geht, noch gar nicht live.

2:08:19 Feliks Eyser: Wahnsinn. Habe ich jetzt über das Neue Jahr gerade geschrieben. Aber das ist ein Grund, dir zu folgen, allein schon mitzukriegen, dass dieses Buch released wird, weil ich meine, Produktivität ist das ein. was den Belief zur Realität macht, weil der Belief alleine so, der wird sich nicht erfolgreich oder reich oder glücklich machen.

2:08:37 Daniel Dippold: Richtig. Es gibt dann schon ein Framework.

2:08:39 Feliks Eyser: Es gibt ein Framework. Gib mir mal die Top 1 Prozent. 330 Seiten können wir nicht durchgehen, aber sagen wir in den Top 1 Prozent, die drei größten Blöcke aus deinem Buch, wenn du nur drei Kapitel oder drei Überschriften rausnimmst.

02:08:51 Ziele setzen und dein Energy Management perfektionieren

2:08:51 Daniel Dippold: Perfekt. Perfekt. Also, Block 1, Zielsetzen. Ich muss überhaupt das mal. . Und Selbstreflexion, also die Linie zwischen A und B. Ich bin A, ich will zu B. Wenn ich diese Linie nicht zeichnen kann, dann kann ich 16 Stunden arbeiten, dann kann ich die clevesten Entscheidungen. Wenn ich diese Linie nicht habe, dann weiß ich ja gar nicht, wo ich hin muss. So mein Lieblings. Dialog aus einem Kinderbuch, Alice in Wonderland, ist als die Alice runterkommt und ich kann den Dialog nur auf Englisch, ich habe es auf Englisch gelesen damals, kommt ins Wonderland und da ist diese Katze auf diesem Pilz, ja, mit diesem Verrückten Augen im Film auch, ne? Und die Alice fragt so: Can you please tell me where I ought to go from here? Und die Katze sagt dann so, depends a great deal on where you want to go. Und die Alice sagt dann, I don't really care much where. Und die Katze sagt dann, dann it doesn't really matter where you walk. Und ich glaube, so viele Leute sind in diesem Dilemma, ohne es zu realisieren. Die machen Eisbäder, um motivierter zu sein, hacken ihr E-Mail-System, perfektes Kalendersystem und so weiter Aber wohin geht es eigentlich? No clue, wenn du dich fragst, was sind deine OK? Hast du drei Monats und so weiter? Hast du eine Kadenz zwischen deinem Jahresziele? Jahresziele ist meiner Meinung nach könnte man auch drüber reden, viel zu lang. Das funktioniert nicht.

2:10:08 Feliks Eyser: Warum ist eine Jahresplanung so lang? Du kannst es mathematisch runterbrechen. Was ist der Planungshorizont, der Sinn macht für einen Founder?

2:10:14 Daniel Dippold: Er verändert sich mit Exploration, Exploitation Trade-offs. Je mehr ich in die Exploitation gehen kann, desto länger wird er. Das Lustige ist natürlich, dass irgendwann enorme Exploitation wieder zu Verwundbarkeit von außen irgendwann bis zu SAP kannst disrupted werden, wieder zu Exploration führen muss. Also das heißt, du kommst nie ausschließlich in Exploitation, wo du unendlich lange Planung hast und du kommst auch nie ausschließlich in Exploration. Das ist schon mal wichtig zu etablieren. Das zweite ist dann, ich würde sagen, so am Anfang, wahrscheinlich im Wochentakt, wenn du explorierst. Also ich setze, wenn ich im IDH.

2:10:46 Feliks Eyser: Wenn ich zehn Ideen habe, dann teste ich zum Beispiel eine pro Woche, wenn ich sechs Konziell machen will.

2:10:50 Daniel Dippold: Und dann muss ich auch nicht sagen, am Ende des Jahres muss ich die Idee haben. Wenn ich den besten Prozess habe, jede Woche ist es egal, vielleicht findet es nach zwei Monaten, dann nach vier, die Idee muss gut sein. Und ob ich jetzt sage, ah, bis zum Ende des Jahres habe ich, kann ich eh nicht planen. Der Prozess ist viel zu chaotisch. Das heißt, wöchentlich. Was wir bei EWOR machen, sind es eine neunstellige Firma. Ich finde, sobald du neunstellig bist ungefähr, bist du immer noch mit drei Monaten besser beraten als mit einem Jahr.

2:11:16 Feliks Eyser: Neunstellig heißt in dem Fall die Bewertung von den Assets. Genau so.

2:11:20 Daniel Dippold: Also wir sind halt EWOR die neunstellige Summe wert. Und das ist, finde ich, ein guter Proxy für auch Planbarkeit. Also es gibt natürlich Über- und Unterbewertungen und so weiter, muss man vorstellen. Aber ihr planen im Quartalstakt. Wir planen in dem Quartalstyle. Wir planen in einem drei Monate OKA-Rhythmus und dann komplett neu. Wir machen keine Jahrespläne, keine Zweijahrespläne. Wir haben Ideen, wir haben Listen, was wir in fünf Jahren machen könnten. Weil wir sagen nicht, wir brechen diesen Fünf-Jahres-Plan jetzt auf einen Monat runter und reverse-engineeren den. Wir reverse-engineieren nur auf drei-Monatsebene. Und dann gehen wir jede Woche ein. Richtig, genau. Und das ist chaostheoretisch. Also haben wir jetzt wahrscheinlich nicht die Zeit, darauf einzugehen, wie Chaostheorie funktioniert. Vielleicht die kurze Intuition dahinter. Ich kann das Wetter nicht vorhersagen, wegen dem Schmetterlingseffekt. Wenn ein Schmetterling mit den Flügeln, das verändert die 20. Nachkommastelle, ein Flügelschlag eines Schmetterlings. Der Butterfly-Effekt heißt nicht so deswegen, aber es ist eine schöne Analogie. Der heißt, weil die Diagramme des Butterfly-Effekts wie ein Schmetterlingflügel ausschauen. Der Mathematiker, mir findet das wieder sehr wichtig als Anekdote. Ist wahrscheinlich trivial. Aber dieser Flügelschlag tatsächlich, der verändert die 20. Nachkommastelle. Und die 20. Nachkommastelle führt im Rahmen von fünf Tagen bis sechs Tagen zu entweder mehr Regen oder komplett Sonne. Und das ist halt. für viele Leute unvorstellbar. Die 20. Nachkommastelle, das heißt chaos-theoretisch, heißt nicht, ich kenne die Gleichung nicht. Ich kenne die Gleichung, die das Wetter bestimmt. Aber Ich kenne nicht die 20. Nachkommastelle, die 30. , 40. , 50. Man kann es deswegen nicht nah genau. Und das echte Leben funktioniert genauso. Ich kenne die Nachkommastellen nicht genau. Rhythmik in meinen nächsten Wochen, sodass ich am Ende des Tages kürzer planen muss, um halt zu sagen, okay, morgen kann ich planen, wie das Wetter ungefähr sein wird. Das heißt, Daily Rhythm bei Weather ist perfekt. Länger sollte ich nicht planen. Und bei Companies komme ich so auf diese drei Monate, wenn ich mich chaos-theoretisch mit der Sensitivity to initial conditions beschäftige.

2:13:30 Feliks Eyser: Wahnsinn, okay. Also heißt, erster Punkt Produktivität. Sei darüber klar, wo du hin willst, nicht wie alles, sondern die Richtung und dann hab einen Planungshorizont.

2:13:40 Daniel Dippold: Und dann versteh auch, wo du bist. Die meisten Leute verstehen ja gar nicht, wo sie sind. Also wo objektiv gesehen und so weiter, auch ich als Person, was sind meine Stärken, meine Schwächen, wo bin ich eigentlich? Und nur wenn du beides verstehst, kannst du die Linie zeichnen. Und dann, wenn du sie zeichnen kannst, kannst du Time Management machen. Dann kannst du dich entscheiden, wie laufe ich diese Linie. Und dann gibt es zwei Faktoren, Effektivität und Effizienz. Effizienz ist, ich laufe die Linie schneller. Und Effektivität ist. Diese kleinen Richtungen, die richtigen Dinge tun. Effizienz, die Dinge richtig tun. Effektivität, die richtigen Dinge tun. Ich komme vom Kurs ab und das ist wieder Execution, Reflection, Cadence. Reflection vor allem, oder? Genau. Du musst auch executen. Das ist wieder Effizienz, ich komme dann dahin. Aber genau, über Reflection kann ich meine Richtung, kurzfristig, dass ich diese Linie auch gerade laufe. Weil das Chaos ist in der Mitte dieser Linie. Und das ist dann Zeitmanagement. Und dann irgendwann, und da gibt es zig Prinzipien, die ich glaube ich über 100 Seiten oder so aufhalte, wie man sich wirklich mathematisch, statistisch und empirisch sinnvoller verhalten kann, um gutes Zeitmanagement zu betreiben. Eins davon ist Interrupt Coalescing. Also über die Computer Science bewiesen, dass es bessere Zeitisieren ist. Genau. Also funktioniert einfach. Aber Wenn ich diese Linie gezeichnet habe, das ist ja nur Block 2, warum? Theoretisch weiß ich jetzt perfekt, was ich tun muss. Heißt nicht, dass ich meinen Arsch was machen kann. Und das ist Energy Management. Und Energy Management ist dann die Fähigkeit, täglich Also ich gehe jetzt von irgendwie quartalsweise zu täglich die Energie aufzubringen, um wirklich auch diese 16 Stunden, whatever it takes, ja, durchzuziehen. Das ist mein Problem. Ja, also gerade schon.

2:15:22 Feliks Eyser: Du probierst dein Leben so zu gestalten, dass du diese 16 Stunden produktiv High Energy bist.

2:15:26 Daniel Dippold: 100% High Energy. Also ich will keine Minute. Ein Tief haben. Nicht nach Mittagessen, nicht vorm Schlafen gehen. Ich will zu 100% energetisiert sein. Und dazu musste viel machen. Dein Blutwerte tracken, VO2 Max tracken, deine Muscular Stra Insulin Sensitivity was ja wieder mit den Blutwerten zusammenhängt und so weiter. Hormonspiegel, Cortisol-Werte, Testosteron-Werte, Selbstexperimentieren, Variablen, Isolieren. Ich finde es schön, sich RCTs und Studies anzuschauen. Aber jeder mit RCTs. RCTs randomized Trials. Also am Ende des Tages will ich ja nicht wissen, was funktioniert für den Durchschnittsmensch, will wissen, was funktioniert für mich. Und das heißt, ich muss die Disziplin aufbringen. Und deswegen sage ich immer, fang ultra früh mit Personal Development an. Du lernst dich kennen als Person. Fang an zu gucken, welches Supplement funktioniert für dich. Und teste das, teste deine eigenen Blutwerte. Mein letzter Bluttest, alle im optimalen Bereich. Also energetisch, physiologisch Geht's mir fantastisch und ich kann es messen. Wieso bist du so gut drauf? Du bist immer was. Genau. Weil ich auch, also Nutrition, Sleep. Behavior optimier. Und das ist auch mal anders. Ja klar. Klar, ich bin ein enorm fauler Mensch. Ich war das faulste Kind in der Grund- und Hauptschule, das du dir vorstellen kannst. Also im Gymnasium, ja, aber es ist absolut faul. Und irgendwann habe ich halt gesagt, okay, alles hackable. Und das ist natürlich auch psychologisch. Und psychologisch ist. What happens in your head? And da habe ich zum Beispiel dieses Jahr gesagt, ich werde keinen Stress spüren. Was das Psychologische ist. Weil ich habe ja selber, egal ob jetzt irgendwie morgen EWOR nichts wert ist, Ich habe ein tolles Leben. Ich werde auch ein tolles Leben haben, wenn EWOR stirbt. Und so sozusagen, it all doesn't really matter. Und das halt, das Leben zu leben, ohne Stress zu spüren, ist eine. ist das psychologische. . Wenn wir uns gerade über physiologisch unterhalten beim Thema Energie, ich finde du brauchst Symbiose zwischen psychologischer und physiologischer Gesundheit. Du kannst nicht, aber es geht oft einher. Also wenn du anfängst, physiologisch auf ein perfektes Niveau zu kommen, dann geht es dir auch psychologisch besser. Das heißt Beide beeinflussen sich gegenseitig und du musst und dann machst du psychologisch wieder was und dann hast du wieder die Energie, physiologisch mehr zu ballern. Und diese zwei. sind in einer sehr, sehr schönen Oszillation, wenn du beide ernst nimmst. . Und das ist gutes Energy Management. Also du beschäftigst dich mit beiden Komponenten und treibst die auch richtig voran. Okay, okay. Und darum geht es im Buch. Und das ist halt alles über Studien bestätigt. Also das Buch gibt dir so viel mit, bis du dann selbst experimentieren musst.

2:18:14 Feliks Eyser: Das musst du doch schon selber machen, um rauszufinden, was für dich das Eisbad ist.

2:18:19 Daniel Dippold: Ja, habe ich in dem Buch drinnen.

2:18:21 Feliks Eyser: Wahnsinn. Ja, vor allem keinen Stress dabei zu empfinden, oder? Weil wer dein Schedule sieht, oder gibt es Leute, die würden eine Panikattacke kriegen, nur wenn sie deinen Google-Kalender sehen, also 5 Uhr aufstehen, dich da hinsetzen. Dann habe ich verstanden, dein Tag ist erstmal callfrei bis zwölf, aber dann ist er auch so durchgetaktet, dass du bis in die Nacht da teilweise im Viertelstundentakt terminierst.

2:18:38 Daniel Dippold: Und ich liebe das ja auch. Also ich stehe auf, ich trinke dann irgendwann um sieben meinen ersten Kaffee. Und das Leben fühlt sich gut an und ich kann Recherche machen. Ich arbeite mit einem so geilen Team, das Bock hat. Jeder hat Bock bei EWOR. Ich hatte noch nie eine Firma, wo jeder so viel Bock hat wie EWOR. Das macht Spaß, der Winning-Channel explodiert jeden Tag. Das ist einfach gut. Und das ist. Aber sukzessive passiert. . Ich habe enorm Probleme gehabt, einen Call am Tag zu machen. Also als irgendwie technischer Mensch, ich hasse das Call zu machen. Aber ich bin dann von ein auf zwei gekommen. Und wenn ich jedes Quartal einen dazufügt, dann kann ich über 10 Jahre Personal Development irgendwann theoretisch jetzt 50 Calls am Tag machen. Aber es bedeutet einer mehr pro Quartal. Und ich sehe halt viele Leute, die gucken dann auf meinen, viele EWOR-Fellows auch, vor allem die First Time-Founde, gucken auf meinen Kalender, sagen, A80 Calls, war jetzt morgen auch. Mach ich auch. Das ist auch das Ding in der Schule.

2:19:36 Feliks Eyser: Jetzt mache ich hier Benchpress mit irgendwie 200 Kilo oder so.

2:19:39 Daniel Dippold: Funktioniert halt nicht. Du fängst an sukzessive, ganz langsam. Und so funktioniert es am Ende. Meiner Meinung nach, Und die Compound, da sind wir wieder bei der Mathematik. Die Compound dann richtig. Und so funktioniert Produktivität.

2:19:55 Feliks Eyser: Es hat einer deiner Fellows gesagt. Ich habe dir alle angeschrieben für unser Research. Einer hat gesagt, das faszinierendste bei Daniel. And staying disciplined, those processes. Hat der Nikolas. Hat der cooler Typ, auch Hammergründer.

2:20:13 Daniel Dippold: Auch so ein fantastischer EWOR-Fellow. Der war Prizefighter. Das ist ein Casino und Ring, Price Fighter. Mit 16. Und dann mit 17 hat er sich entschieden, in Japan zu studieren. hat dann angefangen Apps zu bauen und zu verkaufen, auch auf 10. 000 Users hochzuskalieren und so weiter, ist dann zum Imperial College gegangen, hat da AI und Biology Research gemacht. Und hat sich dann entschieden, ein AI-App-Business zu bauen, das hat seine Expertise in Biological AI App-Building und gleichzeitig aber auch so der Push vom Price Fighting, so diese Hustle-Mentalität vereint. Hammer-Gründer. Hammer-Gründer. Das ist natürlich auch cool zu sehen, dass der das sagt. Der ist aber auch ziemlich krass drauf.

2:20:56 Feliks Eyser: Es gibt noch ein paar andere. Wir können zum Abschluss noch ein kleines Spiel spielen, wenn wir probieren, so deine Mental Models zu verstehen. Dein Daniel Operating System. Ich glaube, wir haben ein paar Einblicke gegeben, was Produktivität angeht und die drei Hebel. Es gibt noch so ein paar andere Apps, die bei dir, glaube ich, installiert sind, und das habe ich nämlich deine Fellows. gefragt und ich kann dir kurz sagen, was sie gesagt haben und dann kannst du ja kurz kommentieren. Ja, sehr gerne. Der Bjoll hat gesagt, Willpower, das ist das Ding.

2:21:18 Daniel Dippold: Du hast eine starke Willpower-App Ja, genau, und auch Willpower zu trainieren. Also Willpower erstmal ein kritisches Thema. Wurde teilweise, also vor allem das, was Roy F. Baumeister in seinen Willpower-Studien gemacht hat, wurde so im Großteil auch widerlegt. Also Willpower ist ein. sehr kritisches akademisches Konzept, das aber so auch existiert, vor allem wenn man sich mit der eigenen Dopamina-Ausschüttung und so weiter beschäftigt. Ich glaube, dass Willpower gehackt ist. Also nicht trainiert, sondern gehackt. Und die Hacks zu finden, die dazu führen, dass man tatsächlich jeden Tag dann auch die Willpower aufbringen kann, um harte Dinge zu tun. Was hat für dich funktioniert? Was funktioniert für mich? Also A, in diesen psychologischen Einklang zu finden mit dem, was man tut. Stolz drauf zu sein, die Energie zu sagen, zu sagen, ich möchte mit niemandem tauschen. Das ist, glaube ich, für Willpower enorm wichtig. Jeden Tag die Energie des Lebens aus Schmerz zu beschwören, viel härter, als sie aus Glück zu beschwören. Und beides geht. Ich hab früher, so in meinen 20ern, habe ich vor allem Schmerzenergie geschöpft. Und ich musste mein Mental Model umtrainieren, lustigerweise ähnlich wie Julian über Autosuggestionen. Jeden Tag neue Sätze, 20 Mal am Morgen, 20 Mal am Abend. Um mein Gehirn zu reprogrammieren, dass ich aus Positivitätsenergie schöpfe und nicht aus Negativität.

2:22:39 Feliks Eyser: Bart Simpson, der da auf die Tafel immer wieder drauf schreibt, ich will mit niemandem tauschen, ich will mit niemandem tauschen.

2:22:45 Daniel Dippold: Mach ich auch heute noch. Also nicht mit niemandem tausche, aber andere Sachen. Ganz. Also jetzt gerade für mich ist Kommunikation. Sag ich mal, so I communicate out of curiosity.

2:22:55 Feliks Eyser: Okay, pass auf, da habe ich was Gutes von Sunda, der sagt, deine Superpower ist Storytelling. He tells your story better than yourself, sagt der Sunda. Erzähl mal deine Kommunikations-App.

2:23:07 Daniel Dippold: Puh, also ich glaube, ich mache mir null Gedanken zum Kommunizieren. Alles, was ich beim Kommunizieren wichtig finde, ist, dass ich es persönlich fühle. Und ich finde, die meisten Menschen machen das nicht. So simpel. Einfach nur zu sagen, entweder ich fühle das, ich kann da authentisch dahinter stehen Ich habe in meinem Leben nicht gelogen. Ich spreche keine Versprechen. Ich finde diesen authentischen Integritätsgedanken unglaublich. Wichtig. Natürlich hast du als Unternehmer immer irgendwelche Sachen, wo die Leute was vorwerfen. Weil es dann irgendwie missinterpretiert wird oder stille Post geschrieben wird. Da kommt man nie raus. Ich finde Konzept von so Fake It till You Make It, so wir auch sagen, ja, ich wollte ja schon was erzählen. Finde ich aber auch, also ich finde so, dass die dialektische Antwort auf Fake It till You Make It ist These antithese synthese. These ist, ich muss nur die Wahrheit sagen. Ist gut, aber wie baust du damit eine Firma auf? Antithese ist, ich kann nicht die Wahrheit sagen, ich muss in Extrem in der Zukunft gehen. Und äh Und nur wenn ich das aufmale und Lüge in dem Sinne fake it, kann ich gewinnen. Beides falsch. Synthese Ich rede über das Potenzial. Ich verstehe die Annahmen, die ich getroffen habe, die meinen Weg zum Potenzial definieren. Und ich kann eine Story erzählen, die klar. definiert, wie ich die beste Person bin, von jetzt zu Potenzial zu kommen. Und es gibt niemand besseren. Und das ist fair. Ich muss in keinem Fundrace Lügen. Weil ich sagen muss, oh EWOR ist so amazing. Nee, ich kann ganz genau beschreiben, was wir machen. Ich kann beschreiben, was das Potenzial ist. Ich kann die Annahmen des Deltas zwischen jetzt und Potenzial, genau beschreiben, kann sagen, diese Sachen tue ich, um zu diesem Potenzial zu kommen. And if it works, it's gonna be pretty crazy Und genauso raisen wir auch gerade fürs Large Mathematical Model. Wir sagen nicht irgendwie, we gonna do a hundred million race, end of the year it's gonna be epic Wir glauben, dass wir eine Chance haben, größer als 10%, die deinen Erwartungswert jetzt maximiert, dass wir diese Runde racen können. Diese Sachen wollen wir bewiesen haben. Deswegen glauben wir, dass wir ein super Team sind. Und wenn es klappt, dann verdienst du viel Geld mit deinem jetzigen Investment schon und wir. Und das ist unser Experiment. Niemand lügt, niemand faked irgendwas. Wir sagen, that's the story. Und das finde ich, und deswegen sag ich.

2:25:37 Feliks Eyser: Eine richtige Formulierung, eine hohe Chance über 10 Prozent. Am Ende eine Company, wenn jemand bei 100 Millionen Bewertung das reinsteckt, die Firma, ist die 100 Millionen wert? Who knows? Du kannst sagen, sie hat vielleicht eine Chance, über 10% One-Billion-Wert zu sein. Dann sind 100 Millionen gerechtfertigt. Dann ist der Erwartungswert, wird dann positiv. Die weiße, wie auch ein VC da drauf schauen, würde.

2:25:57 Daniel Dippold: Ja, richtig. Und das habe ich auch mal als für mich eingestuft negatives Feedback gekriegt. Da hat jemand gesagt, Daniel, du bist der Master irgendwie da drin, die EWOR Fellows zu vermarkten. Und ich habe gesagt, ich fühle mich überhaupt nicht wie, als ob ich irgendwen vermarkte. Ich bin selber emotionär. Ich habe mein eigenes Geld in die investiert. Wir packen eine halbe Million. unseres privaten Geldes in die EWOR Fellows. Ich bin, ich höre diese Story von Burma nach Harvard. Und ich Ich kann mich nicht retten, das zu spüren und anderen Leuten meine Begeisterung zu teilen. Aber es ist zu 100% authentisch. Und ich habe noch nie jemandem irgendwas erzählt, nur weil ich ein kurzfristiges Markup habe. wenn ich es selber nicht spüre. Und ich glaube, langfristig merkst du das. Leute, die jetzt irgendwie langfristig mit uns, mit mir zusammenarbeiten, merken so. Natürlich klappt es nicht immer, aber das Potenzial ist da. Und ich habe da selber auch viel Kohle drinnen, sodass ich selber das Pain noch spüre, wenn es nicht klappt. Und ich finde, das ist gutes Storytelling. Gutes Storytelling hat nichts mit Manipulation, nichts mit irgendwie theoretischem Rumgedenke zu tun. Es ist einfach nur eine authentische Art und Weise, dass Delta Zwischen Jetzt und Potential zu beschreiben.

2:27:16 Feliks Eyser: Ich spüre die Authentizität und die Begeisterung. Hoffen wir uns noch nicht so lang kennen, aber Ich finde es super, was du machst. Großen Respekt davor, wie du dich aufgebaut hast, wie du dich auch erfunden, wieder neu erfunden hast als Person, wie du das Geschäftsmodell weiterentwickelt hast über die Sex Pivots von EWOR haben wir nicht gesprochen, die dahin geführt. Aber ich glaube, das macht dich aus, dass du auf diesem kurzen Zeithorizont planst und immer wieder überlegst, was man besser machen kann.

2:27:44 Daniel Dippold: Das ist wunderschön. Uncertainty ist. Beautiful. Und B ist es einfach der einzige Weg, to don't die, ist evolution. Und die meisten Leute denken, Identität ist fix. Ich kann meine Identität nicht. Du kannst alles. Du musst nur mit den Konsequenzen leben. Und die Konsequenzen sind oft Tat. Aber das finde ich so schön. Das, was das Leben leben, macht ist Uncertainty. Und das glaube ich nicht einfach so, sondern das. Da habe ich mir auch gut durchüberlegt. Und es gibt zwei Sachen, die dazu führen. Sache eins ist, ich glaube, Kontrast ist das Allerbeste. Oszillation zwischen Extremen. Bei EO gibt es die Lifeline. Heily positiv, highly negative. Und du erklärst dein Leben nur in Extremen. Würdest du dir einen Film anschauen, bei dem du die ganze Zeit in der Mitte bist? Und würdest du stolz sein auf ein Leben, bei dem du jeden Tag gleich warst? Niemand will eigentlich dieses Leben. Leben entsteht im Kontrast. Es ist Goethes Faust, ich bin ein Teil jener Kraft, der stets das Böse tut, sagt Mephisto, und stets das Gute schafft. Ohne Böse kein Gut, ohne Licht kein Dunkel. Es ist, das Leben entsteht im Kontrast. Und je größer wir diesen auch emotionalen Kontrast im Leben schaffen, desto mehr spüren wir das tächliche Leben, desto größer wird Leben. Und es gibt dieses wunderschöne Framework von Alan Watts zum Traum. Er sagt, wenn wir jeden Traum träumen könnten, perfektes, luzides Träumen, wir würden fliegen. Wir würden Superpowers haben, wir würden tun, wonach wir immer uns fühlen. Du wirfst den Datfall und er trifft immer die Mitte. Und er trifft immer die Mitte. Und nach 100 Tagen ist dir bockenlangweilig. Und du denkst dir so, hey, wie kann ich mehr Spaß haben. Und du fängst dann zu sagen, okay, ich brauch Uncertainty, ich brauch Unklarheit. Wie beim Basketballspielen. Du wirfst den Ball zu deinem Teammate. Und dann wird es spannend, weil du nicht mehr weißt, was passiert. Wenn du selber nur zum Korb rennst und jedes Mal drauf hast und nicht mal wirfst, dann ist da keine Uncertainty. Total langweilig. Aber wenn du ein Team hast und einen Gegenplayer hast, dann entsteht Uncertainty und dann macht es plötzlich Spaß. Also sagst du, Morgen ein bisschen mehr Uncertainty. Übermorgen ein bisschen mehr. Und irgendwann hast du so viel Uncertainty und du träumst dein jetziges Leben. Du bist wieder da, wo du gestartet hast. Und ich glaube, genau du und ich, wie wir hier sitzen Das wäre der Traum, den wir träumen würden, wenn wir alles träumen könnten. Das ist das Schönste am Leben. Dass wir diese Uncertainty brauchen und wollen. Es ist aber eine Sache zu sagen, ich muss Uncertainty jeden Tag reduzieren, ich fühle mich schlecht, wenn sie nicht da ist. Eine andere Sache zu sagen, es ist das größte Geschenk. Richtig. Wenn ich perfekte Kontrolle hätte, dann hätte ich es trotzdem so gewollt. Und das macht halt Richtig Spaß. Und deswegen finde ich Unternehmertum.

2:30:35 Feliks Eyser: So ich sehe Unternehmertum auch immer als Vehikel für Personal Growth. Bei mir ermöglicht, bei dir ermöglicht. Und glaube ich, ein schönes Schlusswort, der Traum, dass wir uns einmal im Kreis gedreht haben, wie wir hier sind. Daniel, vielen Dank für deine Zeit. Das ist wirklich super faszinierend und hat ganz viel Spaß gemacht. Fehlen Leute dich online. Und wo kriegen Sie die Produktivitätsbibel her, wenn Sie sich das machen?

2:30:55 Daniel Dippold: Auf der EWOR-Webseite, es gibt noch die alte Version mit 180 Seiten. Die neue kommt jetzt bald raus. Ich will sie gratis anbieten, je nach Publishing Office. Da können wir das vielleicht nicht mehr, wenn wir sehen. Und dann natürlich auf LinkedIn, sein Mail-Channel. Daniel Dippold folgt immer guter Content. EWOR. com, ja, da haben wir Founder Resources, alles gratis.

2:31:15 Feliks Eyser: Ja, und wer sich fühlt wie ein Top 0,1%-Founder oder vielleicht noch nicht weiß, wo bei einer ist, soll sich auf jeden Fall bewerben beim EWOR Fellowship. Freue ich mich immer. Dann gibt es noch einen weiteren kleinen Channel in deinem Funnel, der heißt dann Founder Mode Podcast und da haben sich dann auch noch mal fünf Leute beworben. Und vielleicht wird einer Fellow und dann freue ich mich ganz besonders.

2:31:32 Daniel Dippold: Ich würde mich auch riesig freuen. Vielen, vielen Dank für die Möglichkeit.

2:31:35 Feliks Eyser: Hat mich auch riesig gefreut.

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